Mittwoch, 30. Januar 2013

Weltgebetstag für Frauen

Von Bernadette Bruckner hat uns folgende Mitteilung erreicht, die wir gerne weitergeben:

Alle Jahre wieder findet der Weltgebetstag für Frauen statt. Auch heuer wieder: 

Freitag, 1. März 2013, 18.00 Uhr
im Pfarrzentrum


Dazu möchten wir euch ganz herzlich einladen: zu kommen, aber auch diese Veranstaltung kräftig zu bewerben. Es wäre schön, wenn auch die katholischen Frauen und Männer ein kräftiges Zeichen setzen könnten, dass uns diese Veranstaltung, die heuer bei uns stattfindet, wichtig und wertvoll ist.

Das Thema "Ich war fremd und ihr habt mich aufgenommen" ist uns ja nicht ganz unbekannt. Ich freue mich aufs gemeinsame Feiern und Plaudern bei der anschließenden Agape!

Danke für eure Hilfe!!!
Bernadette

Montag, 28. Januar 2013

PGR Klausur - Erneuerungsprozess

Am 26. Jänner fand eine ganztägige PGR Klausur zum Thema Erneuerungsprozess für die Pfarre Stockerau im Bildungshaus Großrußsbach statt. Dabei war nicht der diözesane Erneuerungsprozess mit der Restrukturierung der Pfarreien im Fokus, sondern einzig und allein wie wir als Pfarre Stockerau uns erneuern wollen. Das aus dem Sonntagsevangelium gewählte Motto lautet Der Geist des Herrn ruht auf mir, er hat mich gesandt.

Um uns dem Thema anzunähern, las Erika Trabauer Passagen aus der Eröffnungsrede von Papst Johannes XXIII zum Vatikanum II als Diskussionsimpulse vor. Hier ausschnittsweise drei Absätze aus den Texten, es lohnt immer wieder sie zu lesen:

In der täglichen Ausübung unseres Hirtenamtes geschieht es oft, dass bisweilen Stimmen solcher Personen unser Ohr betrüben, die zwar von religiösem Eifer brennen, aber nicht genügend Sinn für die rechte Beurteilung der Dinge noch ein kluges Urteil walten lassen. Sie meinen nämlich, in den heutigen Verhältnissen der Gesellschaft nur Untergang und Unheil zu erkennen. Sie reden unablässig davon, dass unsere Zeit im Vergleich zur Vergangenheit dauernd zum Schlechteren abgeglitten sei. Sie benehmen sich so, als hätten sie nichts aus der Geschichte gelernt, die eine Lehrmeisterin des Lebens ist, und als sei in den Zeiten früherer Konzilien, was die christliche Lehre, die Sitten und Freiheit der Kirche betrifft, alles sauber und recht zugegangen.

Wir aber sind völlig anderer Meinung als diese Unglückspropheten, die immer das Unheil voraussagen, als ob die Welt vor dem Untergang stünde. In der gegenwärtigen Entwicklung der menschlichen Ereignisse, durch welche die Menschheit in eine neue Ordnung einzutreten schein, muss man viel eher einen verborgenen Plan der göttlichen Vorsehung anerkennen. Dieser verfolgt mit dem Ablauf der Zeiten, durch die Werke der Menschen und meistens über ihre Erwartungen hinaus sein eigenes Ziel, und alles, auch die entgegengesetzten menschlichen Interessen lenkt er weise zum Heil der Kirche.
Doch es ist nicht unsere Aufgabe, diesen kostbaren Schatz nur zu bewahren, als ob wir uns einzig und allein für das interessieren, was alt ist, sondern wir wollen jetzt freudig und furchtlos an das Werk gehen, das unsere Zeit erfordert, und den Weg fortsetzen, den die Kirche seit zwanzig Jahrhunderten zurückgelegt hat.


(->hier die Ansprache in voller Länge) Wie in den letzten Monaten bereits mehrfach festgestellt wurde, sind wir heute in einer ähnlichen Situation. Rasch kristallisierte sich bei der folgenden Diskussion heraus, dass eine Pfarrerneuerung im Angesicht der aktuellen Rahmenbedingungen (andere Formen der Kommunikation unter den Menschen, Verlust von Authoritäten in allen gesellschaftlichen Bereichen, mehr Wettbewerb bei religiösem Angebot, u.v.a.) und der auch weiterhin sich rasch ändernden Welt dringend notwendig ist.

Damit wurde der Frage nachgegangen, was wir uns von einer Pfarrerneuerung erwarten:

Wenn es einen Erneuerungsprozess in der Pfarre Stockerau gegeben hat, was hat sich verändert, bzw. woran ist zu merken, dass etwas anders geworden ist?



Die Antworten konnten in Gruppen geteilt werden:
  • Änderung von Grundhaltungen
  • Wirkung in der Pfarre
  • Wirkung in der Stadt
In einer weiteren Runde wurde versucht, die Vorstellungen zu konkretisieren, vor allem welche Rahmenbedingungen zu schaffen sind, damit sich Grundhaltungen ändern können. Teilweise wurden bereits recht konkrete Beispiele genannt, was gemacht werden kann.




PA Geri Braunsteiner präsentierte die Vorgehensweise, wie das Thema in der Diözese Rottenburg-Stuttgart angegangen wurde (Rottenburger Erneuerungsprozess). Dort hat sich gezeigt, dass es einer längeren Vorbereitungsphase bedarf, damit dann Pfarrerneuerung gelingen kann.

Dies spiegelt auch Erfahrungen aus ähnlichen Ansätzen in Stockerau wider, bei denen nachträglich betrachtet die Vorbereitungsphase zu kurz war.




Jedenfalls steht, sollte die Pfarre diesen Weg gehen wollen, eine gewaltige Aufgabe bevor. Wir im PGR versuchten uns dem klar zu werden und die wichtigsten Punkte anzusprechen (und dies ist nicht nur der enorme Zeitaufwand). Dies rundete das Tagesprogramm ab, bei dem es darum ging, einen Überblick über das Thema und somit zu einer Entscheidungsfindung zu bekommen. Damit wird die Entscheidung, ob dieser Weg gegangen wird, wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mehr Fotos zur Klausur finden Sie in der ->Galerie unserer Pfarrhomepage.


Zum Abschluß haben wir natürlich gebetet und gesungen. Hier daraus das Gebet. Es ist das Abschlussgebet der Konzilsväter, jedoch für die Arbeit im PGR adaptiert:

Hier sind wir, Herr, Heiliger Geist. 
Komm in unsere Mitte, sei uns zugegen.
Lehre uns, was wir tun sollen.
Weise uns, wohin wir gehen sollen.
Zeige uns, was wir wirken müssen.

Unwissenheit möge uns nicht irreleiten,
Beifall der Menschen uns nicht verführen,
Bestechlichkeit und falsche Rücksichten uns nicht verderben.
Deine Gnade allein möge uns binden an dich.

Wie wir in deinem Namen versammelt sind,
so lass uns auch in allem, vom Geist der Kindschaft geführt,
festhalten an der Gerechtigkeit des Glaubens,
dass hier unser Denken nie uneins werde mit dir.

Amen.

Das Kreuz mit dem Zölibat

Der Zölibat ist eines der Themen, die derzeit nicht zur Ruhe kommen. Ob wir wollen oder nicht sind wir heutzutage alle davon betroffen, wie wir in der Nachbarpfarre Hausleiten sehen können.

Der folgende Film aus der ->ZDFmediathek bringt meines Erachtens das Thema sehr gut und ausgewogen. Es lohnt den Beitrag trotz seiner Länge (44 Minuten) zu sehen.

Junger Fasching

Marion Satra hat uns wieder einen Bericht geschickt:
Letzten Mittwoch war bei uns im Baby.- und Kleinkindertreff wieder einmal was los! Ein "Gewusel" der ungewöhnlichsten Art! Wir hatten Besuch von Engelchen, Dinos, Marienkäfer, Clowns, Feen, Prinzessinnen und vielem mehr. Es war ein gelungenes Faschingsfest bei dem sich die verkleideten Kinder, als auch die Muttis, die heuer auch zum Großteil kostümiert waren, bestens amüsiert haben. Zur Jause gab es für alle, köstliche Faschingskrapfen.

In unserer Galerie gibt es viele Fotos.

Am kommenden Mittwoch 30.01 treffen wir uns im alten Pfarrhofsaal, in den Semesterferien findet kein Baby.- und Kleinkindertreff statt. Nächster Treff nach den Ferien Mittwoch, 13.02.2013.

Sonntag, 27. Januar 2013

Reise nach Assisi

Unter dem Motto 

Auf den Spuren des Hl. Franziskus 

veranstaltet die Pfarre Stockerau eine Pfarrreise nach Assisi.


17.-24. August 2013


Es sind noch Plätze frei.





Programm der Reise

  • Besichtigung der Orte, an denen Franziskus gelebt und gewirkt hat
  • Religiöse Impulse zur Vertiefung und zur Reflexion des eigenen Glaubens und zu Themen des Hl. Franziskus und der Hl. Klara
  • Zeit für Gespräche, zum Erholen, andere kennen lernen, ...
  • Möglichkeit für Ausflüge oder Zeit zur freien Verfügung
  • Für Kinder wird parallel zu den Impulsen ein eigenes Programm angeboten

Begleitung der Reise
Pfarrer Markus Beranek
Bernadette & Wolfgang Bruckner
Sigi & Geri Braunsteiner

Unterbringung
Haus "Villa santa Tecla" in 2-Bett-Zimmern mit Bad & WC oder in Familienzimmern, 5 km außerhalb von Assisi (siehe ->Villa Santa Tecla)

Kosten
Erwachsene: 460 Euro
Kinder bis 10 Jahre: 300 Euro
Kinder 11 bis 17 Jahre: 350 Euro
Enthalten sind Bus (An-/Abreise und Transfers) und Halbpension

Anmeldung
Bis 28. Februar 2013
In der Pfarrkanzlei
Tel.: 02266/62771
Mail: geribraunsteiner@pfarrestockerau.at

Freitag, 25. Januar 2013

Sing-Gottesdienst

Am Dienstag, den 22. Januar fand in der Lutherkirche ein ökumenischer Singgottesdienst statt. Unser Pfarrer Markus Beranek sandte uns folgenden Bericht:
Dass ich als katholischer Pfarrer im Gottesdienst aus der Heiligen Schrift vorlese ist ja  nichts so besonderes, dass ich es in den Evangelischen Kirche tue, kommt immer wieder, aber doch nicht jeden Tag vor und es war für mich ein persönlich sehr berührender Moment dieses gemeinsamen Gottesdienstes, die Worte aus dem 5. Kapitel des Epheserbriefes „Ermuntert einander mit Psalmen und Lobgesängen und geistlichen Liedern, singt und spielt dem Herrn in eurem Herzen“ zu verkünden. Das haben wir in diesem Gottesdienst auch getan. Wir haben Menschen aus unseren beiden Gemeinden gebeten, Lieder auszuwählen, die ihnen für ihren Glauben besonders lieb und wichtig sind und diese Lieder dann mit ein paar persönlichen Worten der feiernden Gemeinde vorzustellen. Herausgekommen ist dabei ein weiter Bogen durch recht abwechslungsreiche Gesänge, bei denen uns Herbert Lauermann fachkundig zum Singen angeleitet hat. So wurde dieser Gottesdienst für mich zu einem Moment, wo wir nicht nur um die  Einheit der Kirchen gebetet haben, sondern wo diese Einheit doch auch schon  konkret zu erfahren war. Indem wir aus unseren verschiedenen Traditionen geschöpft und miteinander gebetet und gesungen haben, ist  eine gemeinsame Freude an dem Gott spürbar geworden, der uns das Leben geschenkt hat und der uns braucht, dass wir zum guten Leben der Menschen unseres Umfeldes beitragen. So war die anschließende Agape im angeregten Gespräch bei Knabberei und Lutherwein ein stimmiger Ausklang dieses herzlichen Miteinanders. Abschließend möchte ich auch der evangelischen Pfarre für die Forstsetzung  ihres Bauprojektes, den Neubau des Gemeindesaales, alles Gute und viel Segen wünschen, damit diese Räume auch in Zukunft Ort des geteilten Lebens und der Gastfreundschaft sein mögen.
Markus Beranek, kath. Pfarrer.

Apropos: Dieser Beitrag wird auch in evangelischen Pendant dieses Magazines erscheinen.

Votivkirche

Da der Einsatz der Kirchen für die Menschen in der Votivkirche durch alle Medien geistert, möchten wir auf zwei Artikel des Sprechers von Kardinal Schönborn, Michael Prüller, in seinem WebLog auf www.katholisch.at (der Webseite der Katholischen Kirche Österreichs, von der Bischofskoferenz organisiert) hinweisen.

  1. Werft das Gesindel endlich raus...    und
  2. Das Gesindel sind wir ...

Welttag der sozialen Kommunikationsmittel

Social Media, auf gut neudeutsch, ja um die geht es hier. Am 12. Mai wird der Welttag dazu gefeiert. So manche und so mancher wird hier überrascht sein, dass ein 1927 geborener Papst sich da in einer langen Botschaft dazu äußert. So heisst es da unter anderem:
In der Tat spüren die Gläubigen immer mehr, daß die Frohe Botschaft – wenn sie nicht auch in der digitalen Welt bekannt gemacht wird – in der Lebenswelt vieler Menschen, für die dieser Raum existentiell und wichtig ist, abwesend sein könnte. Die digitale Umwelt ist keine parallele oder rein virtuelle Welt, sondern ist Teil der täglichen Lebenswelt vieler Menschen, insbesondere der jüngeren Generation. Die sozialen Netzwerke sind die Frucht menschlicher Interaktion, aber sie geben ihrerseits dem Kommunikationsgeschehen, das Beziehungen schafft, neue Formen. Ein sorgfältiges Verstehen dieser Welt ist daher eine Vorbedingung für eine signifikante Präsenz in ihr.
Papst Benedikts leicht zu lesende, aber doch umfangreiche Botschaft  vom 24. Jänner, dem Festtag des Hl. Franz v. Sales, dem Heiligen der Medienmacher, kann man sich hier zu Gemüte führen.
Die für social media in der Diözese Linz verantwortliche Andrea Mayer-Edoloeyi freut sich hier über diese Botschaft. Die Presseagentur der Katholischen Kirche Österreichs schreibt hier etwas dazu. Die eher traditionell orientierte in Oberösterreich angesiedelte Plattform kath.net macht sich auch Gedanken darüber.
Unser Diözese hat das noch nicht in ihre News aufgenommen.

Dienstag, 22. Januar 2013

Koks-Ofen gesucht

Unser Pfarr-Caritas bat uns um folgenden dringenden Aufruf:

Achtung! Caritas – Stockerau bittet um Hilfe!

Die Pfarr Caritas würde dringend einen Koksofen für eine Familie brauchen. Vielleicht haben sie im Keller noch einen stehen

Wenn sie helfen können, bitte um einen Anruf in der Pfarrkanzlei.  Tel.: 02266 62771

Danke! – Pfarr Caritas

Missionar in Österreich?

Im Rahmen des Jahres des Glaubens, das Papst Benedikt für 2013 ausgerufen hat, hat die Erzdiöezese Wien eine Serie von Interviews vorbereitet und geplant, die als Video in Youtube abrufbar sind und unter dem Titel "Wie ich zum Glauben kam" laufen.

Hier zum Schnuppern das Gespräch mit einem Salesianer Pater, der von seinem Orden aus Kamerun in Afrika zur Missionierung nach Österreich gerufen wurde und nun hier tätig ist.


Aber auch die vielen anderen Videos dieser Serie (es gibt schon 14) sind beachtenswert.

Sonntag, 20. Januar 2013

Weltgebetswoche für Einheit der Christen

Die kommende Woche wird als Weltgebetswoche für die Einheit der Christen begangen. In der ganzen Welt kommen Christen aus unterschiedlichen Konfessionen zusammen, um für die Einheit der Christenheit zu beten.

Gerade nach dem Vortrag von Univ.Prof. Prokschi zum Thema Ökumene, der vor kurzem im Pfarrsaal stattfand, sollte das Thema in uns wach sein. Die folgende -> Seite gibt Auskunft über das heurige Motto, sowie über Veranstaltungen weltweit und auf Diözesanebene.

In Stockerau findet aus diesem Anlass ein Ökumenischer Singgottesdienst statt. Dabei werden sowohl evangelische als auch katholische Kirchenlieder das Thema bilden, jeweils aus ihrer Tradition heraus betrachtet:

Ökumenischer Singgottesdienst
Evangelische Kirche Stockerau
Di, 22. Jänner, 19:30 Uhr

Fühlen Sie Führungsqualitäten?

Dann wäre dieses Angebot der Pfarre vielleicht etwas für Sie? Die Ausbildung zur Kirchenführerin oder zum Kirchenführer? Sinn ist es, Menschen darauf vorzubereiten, dass Sie Führungen mit dem notwendigen theologischen und kunsthistorischen Hintergrund für die Pfarrkirche St. Stephan in Stockerau machen können. Die Pfarre konnte dafür die Ordensfrau und Kunsthistorikerin Mag. Ruth Pucher gewinnen. Es sind dafür 3 Samstage im Mai, Juni und Oktober vorgesehen (näheres siehe Faltblatt weiter unten).

Hier finden Sie Details (draufcklicken, dann wird das Bild größer) und hier finden Sie das Faltblatt als PDF-File zum Herunterladen.



Mitsprache

Mitsprache ist vielen Laien sehr wichtig - sie fordern sie sogar. Am Montag, 21. Jänner gibt es wieder eine regelmässig wiederkehrende Möglichkeit dazu, nämlich den Runden Tisch Liturgie. Pastoralassistent Manfred Plattner leitet diese Runde, in der die nächsten Feiern liturgisch vorbereitet werden, diesmal z.B. der Aschermittwoch, der Bußgottesdienst - bis Ostern.

Hier können Sie ihre Ideen einbringen. Und es gibt immer gute Ideen, wie man dann an den Gottediensten sieht. Und am runden Tisch ist noch ein Platz für Sie frei.

Kaplan Joseph vorgestellt

Im Rahmen der Gottesdienste wurde am Sonntag, 20.1. Kaplan Joseph Kun YAO den Gottesdienstbesuchern vorgestellt. Am Ende der Messe nützten viele die Gelegenheit, ihn persönlich zu begrüssen und ein bisschen zu plauschen, was bestens funktioniert, da Kaplan Joseph sehr gut deutsch spricht.

Mehr über ihn konnten Sie schon einmal hier in diesem Magazin lesen.

Pfarrer Markus Beranek erläuterte uns die Aufgaben von Kaplan Joseph Yao und Kaplan Tomasz Iwandowski:
Joseph Kun Yao wird als Priester in unserer Pfarre und im Pfarrhof mitleben. Seine Hauptaufgabe ist die Arbeit an seiner Dissertation, darüber hinaus wird er die pfarrliche Arbeit wie sie bei uns üblich ist näher kennen lernen und da und sich auch da und dort durch eigene Mitarbeit mit einbringen. In der Erzdiözese Wien ist dafür die Bezeichnung „Aushilfskaplan“ gebräuchlich. Kaplan  in Stockerau ist weiterhin Thomas Iwandowski, seine Schwerpunkte sind besonders die Erstkommunionvorbereitung und der Religionsunterricht im Gymnasium.

Samstag, 19. Januar 2013

Wehrpflicht oder Berufsheer


Nun haben wir also morgen die erste Volksbefragung Österreichs über Wehrpflicht oder Berufsheer. Die Differenzen gehen quer durch die politischen Lager, die Argumente sind in ihrer Begründung schwer zu verstehen. Öffentlich werden nebensächliche Argumente breitgetreten, es wird von beiden Seiten polemisiert. Dies spiegelt wohl die immer schon bestehende ambivalente Haltung der Bevölkerung zum Heer wider.

Die Grundlage für eine Entscheidung aus katholischer Sicht hat Paul Wuthe, Kathpress Chefredakteur, zusammengetragen (-> Artikel). Dabei hat er die relevanten Texte des Vatikanum II, des Kathechismus, der Soziallehre und des Jugendkathechismus analysiert. Daraus kann keine Empfehlung für eine der beiden Positionen abgeleitet werden:

Hauptgrund dafür ist, dass die Entscheidung zwischen Wehrpflicht oder Freiwilligenheer nicht den Charakter einer ethische Grundsatzfrage, sondern viel mehr den einer abgeleitete Konkretisierung hat, wo es berechtigter Weise zu unterschiedliche Lösungen kommen kann.

Folglich gibt es sowohl kirchliche Stimmen für die Allgemeine Wehrpflicht als auch solche für ein Berufsheer (-> Artikel). Bleibt uns nur in uns hineinzuhören und dann zu entscheiden. Dazu aus der Stellungnahme von Kardinal Schönborn:

" Man sollte sich aber ausreichend bewusst machen, was wir für unser Land tun können, für seine Sicherheit und sein Wohlergehen, für den Nächsten und den Nachbar in Not, in Katastrophen, in sozialer Hilfsbedürftigkeit“.

Freitag, 18. Januar 2013

Statistik in eigener Sache

Weil es für manche interessant ist, hier wieder eine Monatsstatistik dieses online Pfarr-Magazines über die Weihnachtszeit, nämlich vom 20.12. - 18.1.2013.

Zuerst der Überblick über die Seitenaufrufe je Tag mit einem Maximum von 142 am 13.1 (nach dem Pfarrgschnas). Im Schnitt sind es pro Tag ca. 70.
("Eigene Seitenaufrufe nicht verfolgen" ist eingestellt, damit die Surfereien der Redaktion nicht mitgezählt werden)


Und auch ganz originell die Statistik, welche Länder unser Magazin lesen. Die Zahl bezieht sich auch auf das Zeitintervall 20.12-18.1. Vielleicht sollten wir das Magazin doch auf US-English schreiben?

ORF berichtet ...

Der ORF berichtet in seiner Religionsabteilung über Kirchen im Cyberspace. Wenn Sie den Artikel dazu lesen wollen, hier finden Sie ihn.

Zeit der Reinigung

Marion Satra, eine der fleissigsten Redaktricen unseres online Pfarrmagazins, hat immer schon bewundert, wie sauber die Kirche ist und sich gefragt, welche fleissigen Hände das wann eigentlich machen. So hat sie sich mit ihrem Fotoapparat am Freitag früh morgens aufgemacht und einige Dokumentarbilder von den Heinzelweibchen und Heinzelmännchen mitgebracht (Festspielintendant Zeno Stanek würde platzsparender Heinzelmenschen sagen).










Donnerstag, 17. Januar 2013

Winterfreuden

Ein Bild von der Stockerauer Kirchenstiege am 17. Jänner 2013 um 9:47, die bei den neuen Festspielen wieder viel mehr Kulisse werden soll - wie man aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen (so sagt man doch?) - hört.

Aber mit dieser Schneelast noch nicht für den Besuch der alten Dame geeignet.

Aufruf zum KiGoDi

So heissen im Stockerauer Kirchenslang die immer gut besuchten Kindergottesdienste. Unser Kinderliturgieteam lädt wieder zu den nächsten Gottesdiensten ein, bzw. aus:
  • Sonntag, 20.1. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum
  • Sonntag, 3.2. Semesterferien - KEIN Kindergottesdienst
  • Sonntag, 10.2. Familienmesse um 9:30 in der Pfarrkirche
Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Mittwoch, 16. Januar 2013

Unsere Zukunft

Die österreichischen Bischöfe planen gemeinsam mit der Katholischen Aktion (KAÖ) im Jahr 2014 ein Zukunfsforum. Hier ist der Wortlaut der gemeinsamen Erklärung.

Die Themen klingen interessant und vielversprechend:
  • Religion ist nicht Privatsache
  • Was trägt die Kirche zum Gelingen von Ehe und Familie bei?
  • Wie gelingt Neuevangelisierung?
  • Die Partizipation der Laien
Da sollte man doch mittun.Wie es geht, werden wir sicher noch erfahren.

Dienstag, 15. Januar 2013

Wenn das Fernsehen kommt...

Am Sonntag, den 24. Februar wird um 9.30 Uhr die Sonntagsmesse aus der Pfarrkirche Stockerau im ORF und ZDF übertragen. Seit Oktober sind wir am Vorbereiten für diesen Gottesdienst, bei dem durch Fernsehen und Internet verbunden einige hunderttausend Menschen bei uns zu Gast sein werden.  Es freut mich, wenn diese Fernsehmesse dazu beiträgt, Stockerau ein wenig mehr bekannt zu machen. Es freut mich auch, dass der ORF solche Gottesdienstübertragungen mit hohem Engagement und großer Qualität produziert und damit auch einen Beitrag leistet, dass Religion in der Öffentlichkeit vorkommt, sich nicht nur in Kirche und Sakristei und anderen heiligen Orten verschließt.
Im Lukasevangelium findet sich die berührende Stelle, wo eine Frau, die seit vielen Jahren krank ist, den Gewandsaum Jesu berührt und dadurch geheilt wird. Mehr wissen wir von ihr nicht. Jesus erteilt ihr keine Auflagen und Bedingungen, wie ihr Leben weiterzugehen hat. Einzig die paar Momente der Begegnung haben ihr Leben verändert und  von einer lange Plage befreit. Vielleicht ist das auch eine Chance dieses Fernsehgottesdienstes, Menschen zu ermöglichen, dass sie im Bild gesprochen, den Gewandsaum Jesu berühren und dadurch ein wenig Lebensfreude und Hoffnung erfahren.
Eine herzliche Einladung jedenfalls, auch an Sie, dass Sie den Gottesdienst in der Pfarrkirche mitfeiern (bitte bis 9.15 Uhr eintreffen) oder übers Fernsehen bzw. die ORF Homepage mitverfolgen.

Markus Beranek, Pfarrer


So sieht der Programmeintrag zur Zeit beim ORF aus:





In der TVThek können Sie den Gottesdienst auf ihrem Desk- oder Laptop und mit der App ORF-TVThek auch am Tablet/Smartphone mit Android oder auf Apples IPhone/IPad sehen und hören.

Das Kloster wallfahrtet

Unser Kloster St. Koloman hat uns gebeten, unseren Leserinnen und Lesern die Ankündigung  einer Wallfahrt am 6. April 2013 nach Maria Puchheim in Oberösterreich zur Kenntnis zu bringen.
Ist noch ein bisschen Zeit, aber man kann sich bei Gerti Strobl schon anmelden.

Montag, 14. Januar 2013

Was Musik alles vermag

In einem Arbeitsamt in Spanien trat eine Gruppe in einem sogenannten Flashmob auf, um ein wenig Sonne in die triste Situation der viel zu vielen Arbeitslosen in diesem Land zu bringen und - schauen Sie sich das Video an - ein Lächeln auf die Gesichter der Arbeit-Suchenden zu zaubern.


Südsudan am Telefon

Schwester Christa Petra vom Kloster St. Koloman hat dieser Tage mit Sr. Veronika im Südsudan telefoniert. Die Pfarre Stockerau hat ja mitgeholfen, einen geländegängigen Wagen für die Station in Yei anzukaufen. Hier der Bericht über das Telefongespräch:
Sr. Veronika hat mich heute kurz am Telefon erreicht. Die Verbindungen sind schlecht. Sie war mit dem Auto unterwegs und hat es wieder einmal versucht und ist diesmal für ein paar Minuten durchgekommen. Das Miva-Auto (Anmerkung der Redaktion: MIVA ist eine österreichische Organisation, die die ganze Organisation rund um einen Ankauf von Fahrzeugen für die Missionsstationen übernimmt) ist zu einem „kostbaren Helfer“ geworden. Es wird von der Klinik, für amulante Betreuung und gemeinsam von den Steyler Schwestern und Patres für verschiedenste Aufgaben benützt. Es ist im weiten Umkreis das einzige Fahrzeug, das verwendet werden kann. Die kleinen Gesundheitsstationen und die Kliniken sind in großem Umbau und es gibt sehr viel zu tun,  besonders weil sich die Menschen nun heraustrauen (Anmerkung: Es war ja Jahre lang Krieg, bevor es zur Trennung von Sudan und Südsudan kam), um Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sr. Veronika sagt, sie könnten noch einige Helfer brauchen, denn die Not ist groß und es braucht dringend Abhilfe.
Ende Jänner wird Pater Kulüke, der General der SVD (Gesellschaft vom göttlichen Wort, Societas Verbi Divini) erwartet und im März jemand von der Generalleitung SSpS (Orden der Dienerinnen des Heiligen Geistes, der Orden, dem unsere Schwestern aus dem Kloster St. Koloman angehören). Sie hoffen, personelle Unterstützung bekommen zu können und dass sie dann mit ihnen uns Informationen zubringen können. Die Verbundenheit mit den Freunden in Österreich ist für sie Halt und Hoffnung. Danke an alle! Und ein gesegnetes Neues Jahr!
Im Gebet sind sie uns besonders verbunden
Für die SSpS in Yei (im Südsudan)
Sr. Christa Petra

Sonntag, 13. Januar 2013

Taufe des Herrn am 13.1.13

Heute, am Fest der Taufe des Herrn, hatten wir wieder Familienmesse. Obwohl gestern Pfarrgschnas war, war die Kirche einigermaßen gefüllt.

Am Beginn des Gottesdienstes haben wir aus diesem Anlass das Taufversprechen erneuert. Der Kinderliturgiekreis hat das hl. Evangelium wieder sehr schön aufbereitet, es wurde unter tatkräftiger Unerstützung unserer Kleinsten in Szenen dargestellt und ist ihnen damit sicher noch lange im Gedächtnis

Zelebriert wurde die Messe von Kaplan Thomasz - assistiert von Diakon Tom - feierlich und souverän, die auch beim nächtlichen Gschnas bis spät in der Nacht im Arbeitseinsatz waren. Vorbereitet wurde die Familienmesse von Sissy Hanke und Bernadette Bruckner.

Die musikalische Gestaltung übernahm der Familienmessenchor  gemeinsam mit dem im Aufbau befindlichen Kinderchor, geleitet von Beate Kokits.

Viele Fotos finden Sie in unserer Galerie. Dank sei dafür unserem fleissigen Fotographen Karl Trabauer.

Das Pfarrgschnas 2013 ist Geschichte

Es war wieder ein schönes Fest am Samstag, den 12. Jänner in "allen Sälen" des Pfarrzentrums St. Stephan. Viele Mitarbeiter trugen wieder zum Erfolg bei:
Das Aufstellen der Tische, das Dekorieren des Saales, die Aufgabe als Schankbursch und - mädchen, das fürnehme Sektbar- und Faschingskrapfenservice, kräftige GetränketrägerInnen, die strenge Kassabesatzung, die Ordner der Schlacht am kalten Buffet, die Serviceteams im Jugendreich, das Backoffice-Team in der Küche, das Zusammenräumteam und an der Spitze der Organisation der einzig hier beispielhaft genannte Günther Preisinger. Er hat sich bei allen bereits per eMail und persönlich bedankt und ihm sei Dank für seinen jährlichen Einsatz als Boss.
Günther dirigiert die AufstellerInnen

Die Late Night Band sorgte für schmissige und romantische Melodein und das Buffet- und Getränkeangebot für zufriedene Gäste. Natürlich gab es wieder Einlagen durch wohlvorbereitete Gruppen, die teilweise in komplizierten Arrangements die Gäste begeisterten.

Hier nur ein paar Handy-Schnupperbilder für den ersten Eindruck. In unserer Galerie finden Sie unzählige Fotos der Profikameras, die Ihnen Lust auf das Gschnas im nächsten Jahr machen werden.

Anni, die Kassierin


Ein der Gruppen in S/W


England: Erste Kirche für Atheisten

In England, wo Atheisten von einem besonderen missionarischen Eifer erfasst sind, nutzt nun eine Gruppe von Atheisten (The Sunday Assembly) eine leerstehende Kirche in London für ihre Bedürfnisse. In einer monatlichen Versammlung wollen sie das Gefühl der Gemeinschaft und andere Vorteile von Religion auch erleben. Jeden ersten Sonntag im Monat gibt es eine Art Ersatz für den christlichen Gottesdienst, verpackt in Impulsreferate, Unterhaltung und Musik usw. Bislang gab es nur Diskussionstreffen, nun aber sollen im entsprechenden kirchlichen Ambiente auch z.B. Trauungen und Beerdigungen möglich sein. 

Die Idee stammt von zwei Londoner Comedians, die schon länger einen Bedarf für so etwas erkannt hatten. Immerhin seien fast ein Drittel der Londoner gläubige Atheisten. Weltweit reagieren Atheisten auf dieses Angebot sehr geteilt. Es gibt begeisterte Fans, die bereits als hilfreiche Ergänzung die Ausbildung zu atheistischen Seelsorgern vorschlagen, aber auch strikte Gegner von solchen "Götzen", denn Atheisten bräuchten selbstverständlich keine Tempel.

Auf die weitere Entwicklung darf man also neugierig sein ...

Quellen:

Samstag, 12. Januar 2013

Treffsichere Bildung

Helene Hufnagl
Das gibt es im Bildungstreff der Katrholischen Frauenbewegung. Helene Hufnagl hat mit ihrem Team wieder ein interessantes Programm für das Frühjahr 2013 zusammengestellt.

Es beginnt am Mittwoch, 20.Feb.2013 um 9:00-11:00 beim Babytreff

Ernährung nach TCM für den Kindermund
Das sensible Verdauungssystem unserer Kinder soll mit saisonalen und gekochten Lebensmittel gestärkt werden.
Referentin: Andrea Seisl, TCM Ernährungsberaterin

Wie es dann weitergeht finden Sie hier auf der Seite des Bildungstreff.

Donnerstag, 10. Januar 2013

Über Geld redet man nicht

... sagt man in königlichen Kreisen. Bei uns, den Sternsingern ist das anders: Dank Ihrer Gaben haben wir vom 2.-6. Jänner in der ganzen Pfarre 15.356,35 € gesammelt. Herzlichen Dank. Das Geld wird an die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar abgeliefert.  Was damit geschieht, können Sie hier nachlesen.

Vatikanum II: Ökumene

Evang. Pfarrer Brost, Prof. Prokschi, Pfarrer Beranek
Im Rahmen der Vortragsreihe Vatikanum II fand am 8. 1. der Vortrag Die eine Kirche und die vielen Konfessionen. Ökumene in der Sicht des Konzils. im Pfarrzentrum statt. Vortragender war Univ. Prof. Dr. Rudolf Prokschi.

Prof. Prokschi ist ausgezeichneter Spezialist für Ökumene, speziell für orthodoxe Ökumene. Und so war auch sein Vortrag stark in Richtung Osten orientiert. Er konnte den Vortrag durch viele persönliche Erlebnisse mit Menschen aus den Ostkirchen anreichern, man fühlte sich als Zuhörer dadurch direkt involviert.

Um die Unterschiede zwischen den einzelnen Kirchen besser zu verstehen hilft es, die historische Entwicklung anzuschauen, was auch im ersten Teil des Vortrages erfolgte. Von Beginn des Christentums an gab es viele Ausprägungen den Glauben zu leben. Diese Vielfalt sollte als Bereicherung angesehen werden und nicht als etwas Trennendes! Es gab aber von Beginn an auch Streitfragen, die zu Spaltungen führten. So war es zuerst die Frage nach dem Wesen Gottes (nach der Dreifaltigkeit) und danach nach dem Wesen von Jesus Christus (ganz Gott und ganz Mensch), die zu Spaltungen führten. Speziell wurde das Konzil von Chalzedon (451) ausgeführt.

Ausserdem ging es immer auch um Vorherrschaft. In diesen Zusammenhang wurden die fünf altkirchlichen Patriachate genannt, die sich herauskristallisierten (in der Reihenfolge ihrer Bedeutung):




  1. Rom (Apostel Petrus, Paulus)
  2. Konstantinopel (Apostel Andreas)
  3. Alexandria (Evangelisten Johannes, Markus)
  4. Antiochia  (Apostel Petrus)
  5. Jerusalem (alle Apostel)


In weiterer Folge befasste sich der Vortrag mit der Entwicklung der Ostkirche in Konstantinopel, die mit der politischen Entwicklung (Abtrennung des oströmischen Reiches, Fall von Rom) einher ging. Auch wenn es erst 1054 zur Spaltung West- Ostkirche (gegenseitige Bannbulle) kam, so gab es auch im 1. Jahrtausend immer wieder Spannungen zwischen Rom und Konstantinopel.

Beim Unionskonzil (1438/39, sozusagen am Vorabend des Falles von Konstantinopel 1453) kam es zu einer Einigung der beiden Kirchen, die aber dann am Widerstand des kirchlichen Mittelbaues (der Klöster) scheiterte. Nach dem Fall von Konstantinopel wurde es muslimisch und damit gab es auch für die Kirche keine Möglichkeit mehr für Verhandlungen.

Dabei ging es um folgende Differenzen:
  • Verwendung von ungesäuerten (Westkirche) bzw. gesäuerten (Ostkirche) Broten.
  • Aufnahme des Wortes "und" im Glaubensbekenntnis (... des Vaters und des Sohnes... [filioque]); darüber konnte man tatsächlich 1000 Jahre lang streiten.
  • Fegefeuer gibt es im Osten nicht.
  • Vorherrschaft des Papstes.
Bei den ersten Punkten gab es keine großen Probleme, einen Kompromiss zu finden, lediglich der letzte Punkt ist ein inhaltliches Streitthema. Dabei wurde bereits die Kompromissformel gefunden, dass für die Orthodoxie der Bischof von Rom an erster Stelle steht, aber als primus inter pares (Erster unter Gleichen).

Trotz der Spaltung gab es gegenseitige Anerkennung und Wertschätzung, erst zur Zeit der Reformation kam ein Denken auf, das die Unterschiede betonte. Es wurde versucht Teile der Ostkirche zurückzuholen (Heimholungsökumene). Es wurde versucht Sonderverträge mit Teilkirchen zu schließen.

Wer den geschichtlichen Abriss genauer lesen will, sei auf folgende Links als Einstieg verwiesen:

Zeittafel Geschichte des Christentums
Liste der christlichen Konfessionen
Konzil von Chalcedon
Morgenländisches_Schisma
Konzile des Papstes


1948 erfolgte die Gründung des Ökumenischen Rates der Kirchen, aber ohne r.k. Kirche (auch heute ist Rom noch kein Vollmitglied). Der Ökumenische Rat wurde als Angriff auf die katholische Kirche gesehen. Das Hl. Offizium sprach ein ausdrückliches Verbot von ökumenischen Gesprächen aus.


Das Vatikanum II brachte auch hier ein Umdenken; die Wiederherstellung der Einheit war eine der Hauptaufgaben des Konzils. Am 21.11.1964 bei der Abschlussabstimmung des Vatikanums wurde ein entsprechendes Dekret (auf Basis von Lumen Gentium 8) mit über 2000 Stimmen bei weniger als 20 Gegenstimmen angenommen. Es wuerde das Selbstverständnis der katholischen Kirche neu formuliert. Man spricht heute nicht von Schismatikern und Häretikern, sondern von Geschwisterkirchen. Der Dialog soll auf Augenhöhe erfolgen.

1980 erfolgte die Einsetzung einer Kommission zu Gemeinsamkeiten Orthodoxie und kath. Kirche (Dialog). Nach dem Fall des eisernen Vorhanges kam es zu einer Krise, seit 2006 wurde der Dialog jedoch wiederbelebt (Benedikt XVI).

Für die heutige Zeit gab Prof. Prokschi folgende Impulse: Wir sind wie unterschiedliche Seilschaften zum Gipfel, auf dem das Kreuz steht. Wichtig ist dabei die Erreichung des Zieles, dem Kreuz.
Bei der Beschäftigung mit dem anderen müssen wir uns fragen, was wir dabei für uns lernen können.


Interessant war auch der Gedanke, das Amt des Petrusnachfolgers und das Amt des Patriachen zu unterscheiden. Auch kann man überlegen, innerhalb der katholischen Kirche mehrere Patrichate einzuführen (etwa für Afrika, Nordamerika, ...).


Bei den zahlreichen Wortmeldungen im Anschluss an den Vortrag meldete sich auch der evangelischer Pfarrer Christian Brost zu Wort: es gibt auf Pfarrebene bereits viele gemeinsame Aktivitäten; er könne sich auch weitere Aktivitäten vorstellen, etwa im Bereich der neuen Medien.


Zum Abschluss noch eine Aussage von Prof. Prokschi, die das Wesen und die Bedeutung der Ökumene gut zusammenfasst: Es ist keine Frage, ob Ökumene notwendig ist oder nicht. Sie ist ein Auftrag des Herrn. Durch die Taufe sind wir im Leib Christi eins!


Mittwoch, 9. Januar 2013

Caritas in Stockerau 2012

Pünktlich zur Jahreswende traf in der Redaktion der Rechenschaftsbericht unserer Pfarr-Caritas ein. Monika Böckmann und Karl Hochfelsner leiten bei uns die Aktivitäten der Caritas. Lesen Sie, was sich da bei uns in Stockerau an Gutem tut:
 

Das Jahr 2012 ist zu Beginn sehr ruhig angelaufen, wenige Klienten haben die Pfarr-Caritas in Anspruch genommen, aber im März änderte sich dann die Situation.
 

Leistungen aus dem Betätigungsfeld Pfarr-Caritas Stockerau für das Jahr 2012:
  • Kostenübernahme für die Bereitstellung eines Krankenbettes
  • Anteilige Zahlungen der Pfarr-Caritas für unbezahlte Rechnungen der Klienten
  • Kostenübernahme für Schuldenregulierung
  • Vermittlung eines Lagerplatzes zur kurzfristigen Benützung und des Transportes der Habseligkeiten eines Hilfesuchenden
  • Erteilung eines Dauerauftrages für ein Jahr zur Förderung einer jungen Frau
  • Fahrtkostenzuschuss
  • Gutschein für Windelpakete
  • Erfragen telefonischer Auskünfte. Herstellung bzw. Empfehlungen von Kontakten zu Hilfseinrichtungen oder Ämtern und möglichen Beihilfen
  • Ausgabe von Bekleidung an unsere bedürftigen Klienten aus unserem Textillager und Transporte von Textilsammelgut an unsere Partnerpfarren in Ungarn
  • Zeit zu schenken – eine nicht unwesentliche Hilfestellung - und gemeinsam Wege aus der jeweiligen Situation zu suchen
  • Sammlung, Sortierung und Verpackung von Hygieneartikeln für die Bewohner von Obdachlosen-Herbergen
  • Sammlung, Sortierung und Verpackung von Jeans, Hand- und Badetüchern für die Bewohner von Obdachlosen-Herbergen
  • Sammlung, Sortierung und Verpackung von Lebensmitteln zugunsten des SOMA Marktes, Stockerau, folgend einem Spendenaufruf der Caritas zum Erntedankfest
  • Einer Bitte der Caritas Fahrräder für Flüchtlingsfamilien zu sammeln, konnten wir mit drei Fahrrädern nachkommen
  • Ausgabe von Gutscheinen die zum Einkauf im Sozialmarkt (SOMA) berechtigen
  • Bargeldbeträge werden nur in ganz geringem Ausmaß nach bestmöglicher Prüfung ausgezahlt
  • Die Sprechstunde wird durchschnittlich von zwei Personen pro Woche in Anspruch genommen.
  • Das Budget der Pfarr-Caritas stützt sich auf Einnahmen aus einzelnen Daueraufträgen und Spenden.
  • Im abgelaufenen Jahr haben wir Zahlungen in Höhe von € 1715,55 für Notleidende unserer Pfarre geleistet. (Exklusive der Anschaffung von SOMA Gutscheinen.)
  • Einen steigenden Bedarf zum Vorjahr, mussten wir bei der Ausgabe von Lebensmittelgutscheinen feststellen. Unseren Klienten wurden SOMA Gutscheine im Wert von € 580,00 zur Verfügung gestellt.
Auch bei der Unterschriften – Aktion für die Forderung zum verpflichtenden Beitrag zur Entwicklungshilfe, war unsere Pfarre sehr aktiv beteiligt.

Danke, dass Sie uns die Möglichkeit geben, mit Ihrer Unterstützung Gutes zu tun.
 

Stockerau, im Jänner 2013 
Monika Böckmann
Karl Hochfelsner

Neuer Rekord in Unterzögersdorf

Josef Bauer aus Unterzögersdorf schreibt uns:
Rekordergebnis der Sternsinger in Unterzögersdorf !
Auch heuer waren wieder zwei Sternsingergruppen unterwegs. Sie ersangen für die Aktion 939,40 Euro. Soviel wars noch nie. Vielen Dank den Spendern, Helfern und den fleißigen Kindern.
Auch die Redaktion gratuliert herzlich!

Dienstag, 8. Januar 2013

Einkehrtag mit unserem "Altkaplan"

Am Samstag, dem 26. Jänner, wird unser "Altkaplan" Manfred Müller wieder aus seiner neuen Pfarre Purkersdorf an den Ort der früheren Tat, Stockerau,  zurückkehren und einen Einkehrnachmittag im Kloster halten. Beginn 14:00. Ansprechperson und Organisatorin  im Kloster ist Schwester Analucia (02266/62740-0), die das für unsere Legio Mariae und alle Interessierten organisiert.

Stockerau freut sich auf ein Wiedersehn. 

Hinsehen statt Wegsehen

Am Donnerstag, dem 17. Jänner findet im Festsaal des Klosters um 19:30 ein Informationsabend statt, der sich dem Thema Missbrauch & Gewalt widmet.  Der Pfarrgemeinderat der Pfarre Stockerau hat sich ja schon zum Ende der letzten Periode 2011 dem Thema gewidmet und führt es weiterhin in seiner Tagesordnung.Alle Interessierten sind herzlich eingeladen. Mehr Infos gibt es unter der Adresse www.hinsehen.at.


Glauben hoch Vier

Im deutschen Erzbistum Köln haben begeisterte Internettler eine neue Aktion gestartet, die sich im Jahr des Glaubens mit den Vier Evangelien beschäftigt. Es wäre doch vielleicht auch was für Sie, aus den 4 Evangelien 4 Verse herauszusuchen, die ihnen besonders gut tun, und auch in SMS-Länge zu schreiben, warum. Die Aktion läuft bis Christkönig 2013, dann werden alle, die mitgetan haben, vom Ergebnis informiert.

Welche vier Verse oder Abschnitte aus den Evangelien waren/sind für Ihren Glauben besonders hilfreich oder wichtig? Bitte, machen Sie selbst mit bei www.glaubenhoch4.de.

Fleissige Surfer in unserem Web können sich vielleicht noch an die letzte, schon länger zurückliegende Internet-Aktion aus Köln erinnern - Die zehn Worte des Christentums. Wir hatten Sie darüber informiert.

Montag, 7. Januar 2013

Offene Grenzen

Die Heiligen Drei Könige kamen aus fernen Landen, wahrscheinlich waren es gar keine Könige, sondern Magier oder Weise und keine Grenzkontrollen konnten sie abhalten, Jesus in seiner Krippe zu suchen und zu verehren. Auch sie waren Fremde ausserhalb und wahrscheinlich sogar "östlich" des eigenen Landes.

In einem Wahljahr wird es wieder viele Meldungen über die Gefährlichkeit offener Grenzen, die dadurch steigende Kriminalität, etc. geben. Da fällt umso mehr eine unauffällige Spalte im Kurier vom 7.Jänner, Weinviertelausgabe, Seite 16 auf, die sich ganz anders liest.

Klicken Sie auf das Bild und schon können auch Sie das lesen.