Montag, 29. April 2013

Feuer und Flamme

Zu Pfingsten kam der Heilige Geist mit Feuerzungen über die Jünger Christi und die Leute konnten sie in vielen Sprachen reden hören. Aber wahrscheinlich nicht in der Sprache der Musik.

Das bietet uns Johannes Lenius bei seinem Orgelkonzert Feuer & Flamme, bei dem er auf unserer Kaufmann-Orgel Toccaten und Meditationen mit Werken von D. Buxtehude, J.S. Bach, P.Planyavsky, u.a. spielen wird.

Das Ganze findet am Pfingstsonntag, 19. Mai 2013 um 19.30 Uhr in der Stadtpfarrkirche statt. Der Eintritt ist frei.

Sonntag, 28. April 2013

Glockenklang

Das Läuten der Stockerauer Kirchenglocken ist des einen Freude und auch einiger Last. Wenn man weiss, warum die Glocken läuten und was da hinter den 6 Glocken, die in unserem Kirchturm schwingen, steckt, dann tut man sich leichter.

Daher haben wir auf Wunsch einiger eifriger Leserinnen und Leser einen Artikel, der vor einiger Zeit im Pfarrblatt publiziert wurde, nun auch ins Web der Pfarre gestellt. Schaun Sie sich das an.

Und wem gerade nach dem Vollgeläute zumute ist, der kann sich hier ein Youtube Video ansehen und anhören. Übrigens wird man in der nächsten Langen Nacht der Kirchen am Samstag, dem 25. Mai 2013, wieder auf den Kirchturm steigen können und einführende Worte unseres Glocken- und Uhrexperten Christoph Rerecha geniessen können.


Wenn Sie in Youtube nach "Glocken Stockerau" suchen, dann finden Sie viele Videos unserer Stockerauer Glocken und viele fachmännische Kommentare der Glocken-Fans.

Ein Festgottesdienst

Bischofsvikar und
Weihbischof
Wie angekündigt, fand am Sonntag, den 28. April, abends in der neuen, aber doch fast fünf Jahre alten Kirche von Oberrohrbach bei gemessenen 26 Grad im Innenraum ein Gottesdienst mit unserem Bischofsvikar Stephan Turnovszky statt. Der beeindruckende, ovale Kirchenraum war bis auf den letzten Platz gefüllt, der Kirchenchor aus Oberhöflein (einer Waldviertler Gemeinde etwa östlich von Geras, es gibt ein schönes Schloß) hatte samt der Organistin Aufstellung genommen und wurde von vielen Bürgerinnen und Bürgern aus Oberhöflein, samt dem Pfarrer Prior Bendedikt von Stift Geras eskortiert.

Der sehenwerte Innenraum
Gut besucht
Pfarrer Franz Forsthuber, der für eine Reihe von Gemeinden nahe Spillern verantwortlich ist, lüftete in seiner Begrüßung endlich den Schleier über dem Geheimnis des Oberhöfleiner Besuches. Er selbst stammt aus diesem Waldviertler Ort.

Unser Bischofsvikar zelebrierte eine stimmungsvolle Messe und predigte über die "Herrlichkeit". Der Kirchenchor steigerte sich von getragenen Kyrierufen zu flotten Rhytmen zur Trommel. Anschliessend lud der Pfarrgemeinderat von Oberrohrbach zu einer Agape vor der grünen Kulisse des Rohrwaldes und der Burg Kreuzenstein.




Samstag, 27. April 2013

Was feierst Du eigentlich?

Gestern Freitag fand im Lenausaal wieder eine Interreligiöse Begegnung  statt, bei dem die muslimische Glaubensgemeinde, sowie die evangelische und die katholische Kirche teilnahmen.

Das Thema war diesmal "Wie feierst Du?" Dazu wurden von den vier Vortragenden (von links nach rechts) das muslimische ->Ramadanfest und ->Opferfest, sowie von evangelischer Warte ->Ostern und von katholischer Warte ->Weihnachten vorgestellt. (Man beachte, dass die Links zu Ostern und Weihnachten auf kathpedia und nicht auf wikipedia führen!).

Die Vorstellungen von Ramadan und Opferfest waren interessant; sie stammen zwar aus einer anderen Kultur, aber an oberer Stelle stehen auch hier Liebe und zwischenmenschliche Begegnung. Das Kennenlernen der Gebräuche von Moslems hilft sicher zum gegenseitigen Verständnis und Achtung. Der Vortrag des evangelischen  Pfarrers Brost über Ostern war für uns Katholiken schon fast so was wie ein geistiges Heimspiel.

Durch das Programm führte wieder Frau Stadtamtsdirektor Dr. Riedler, die Initiatorin dieser Veranstaltungsreihe. Dazu zählen nicht nur die Vorträge mit anschließender Diskussion im Lenausaal, sondern auch Veranstaltungen wie das interreligiöse Fußballturnier im letzten Herbst.

Trotz starker Konkurrenz - gleichzeitig fand im Z2000 das Frühjahrskonzert statt - waren zahlreiche Teilnehmer gekommen.




Im Anschluss an die interessanten Vorträge gab es die Möglichkeit, sich bei Getränken und Speisen kennenzulernen. Jede religiöse Gruppe hat dabei Speisen, wie sie für die vorgestellten Feste typisch sind, vorbereitet.

Typische Speisen für das Opferfest

Symbolik und Speisen von Ostern











Der Stand zum Thema Weihnachten
















Bildquelle: Bauer / Pfarre Stockerau

Freitag, 26. April 2013

Die ganze Woche

Naja, die Anzahl der Gefällt mir war bei der ersten Wochenschau abzählbar (1), dennoch noch ein 2. Versuch für die Woche ab 28. April.
  • Am Sonntag, dem 28. April, ist bei den Osterpredigten (9:30) Geri Braunsteiner dran und am Abend zahlt sich der Besuch der modernen Kirche in Oberrohrbach bei einer Messe (18:30) mit Bischofsvikar Stephan Turnovsky auch musikalisch aus. 
  • Am Dienstag dem 30.April werden ab 19:00 beim Bildungstreff Strudelteige gezogen.
  • Mittwoch ist 1. Mai und Feiertag. Vielleicht wagen Sie einen Fußmarsch (Abmarsch bei der Kirche um 13:00) zur ersten Maiandacht um 15 Uhr beim Wallfahrerkreuz bei der Donau (linkes Ufer) , etwa gegenüber von Muckendorf.
  • Samstag, den 4. Mai, laden unsere Schwestern von St. Koloman um 10 Uhr in die Klosterkirche zu einer Feier von Profeßjubiläen ein.
  • Sonntag, 5. Mai,  gibt es um 9:30 wieder eine Osterpredigt. Diesmal kommt der Prediger von weither, von Wien: Ständiger Diakon Franz Ferstl wird uns die Texte des Sonntages ausdeutschen. Das ist nichts für Kinder :-), daher gibt es auch um 9:30 einen Kindergottesdienst im Pfarrzentrum. Und um 18:00 lädt die Pfarre Großmugl zu einer Dekanatsmaiandacht ein.
  • Und natürlich gibt es ab 1. Mai wieder die Maiandachten, jeweils Montag, Mittwoch und Freitag, am 1. Mai siehe oben und dann ab 3. Mai immer um 18:30
 Eine überschaubare Woche.

Ruhe in Frieden Johannes

Dieser Tage erreichte uns die Nachricht, dass unser Freund Mag. Johannes de Pulikowski völlig unerwartet diese Woche ein Monat vor seinem 75. Geburtstag  gestorben ist. Johannes, den viele Puli - den Puli von Stockerau - nannten, war als Urstockerauer natürlich vielen hierorts bekannt, besonders in den letzten Jahren seit dem Tod seiner lieben Frau den Kirchengeherinnen und Kirchengehern, da er viel Zeit in einige Ämter investierte:  Aushilfsmesner, Kommunionausteiler und Lektor.

Puli, der Dreikönigs-Chauffeur
Aber auch in unserer Männergruppe, den KoloMännern war er sehr aktiv. Ein paar Bilder zeigen ihn auf einem Ausflug nach Bratislava, beim Einsatz der KoloMänner in der Obachlosenunterkunft, genannt Gruft, in Wien als Spender und Köche für ein gutes Abendessen für 150 Obdachlose und als Chauffeur für die KoloMänner als Heilige Drei Könige am 6. Jänner.

Puli, einer der Köche in der Gruft
Aber auch den Mariazeller-Wallfahrern wird er abgehen, so hatte er uns doch zum Beispiel einmal am Sonntagabend am Gscheid nach dem steilen Anstieg mit einer ganzen Kühltasche voll köstlicher Getränke überrascht und erfrischt.

Relaxed beim Ausflug
 nach Bratislava
Johannes war bei allen Themen ein gebildeter Mitdiskutant mit weichem Kern und manchmal etwas rauher Schale, zuletzt auch beim Einkehrtag der KoloMänner im Jänner 2013 im Stift Göttweig, wo wir uns mit dem Thema "Abschied nehmen" und "Tod und Auferstehung, was glaube ich denn da" beschäftigt hatten. Niemand von uns hätte gedacht, dass den Diskussionen so schnell der wirkliche Tod eines der Diskutanten folgen könnte.

Ich wünsche ihm, dass er jetzt, vereint mit seiner Frau, im Himmel eine unvergleichliche Bleibe hat, wie es uns Gott verheißen hat, an den er fest geglaubt hat.

Lieber Johannes, Ruhe in Frieden oder für ihn als Lateiner: Requiescat in Pacem!

Dienstag, 23. April 2013

Die Firmlinge stellen sich vor

Das Logo der Firmung 2013 
Manfred Plattner, der in der Pfarre für die Firmvorbereitung zuständig ist, hat uns einen Bericht von der Messe zukommen lassen, in der die Firmkandidatinnen und - kandidaten vorgestellt wurden. Näheres zur Firmvorbereitung finden Sie in unserem Web. Seit Oktober 2012 beschäftigen sich die Firmlinge in kleinen Gruppen mit der Bedeutung des Glaubens und des Firmsakramentes. Sie lernen auch die Pfarre besser kennen.

Hier spricht nun Manfred Plattner zu uns:

Beim Vorstellungs-Gottesdienst am Samstag, dem 20.4. wurde auch ein Video gezeigt, das mit Dominosteinen zum Nachdenken anregte.


Das Video zeigt, dass sich immer wieder neue Formen des Zusammenspiels ergeben, die Sinn machen. Wesentlich ist, dass alle Bausteine Platz finden und sich auch ins Spiel bringen. Ähnlich ist es beim Wirken des heiligen Geistes in meinem und unserem Leben als Kirche, als Gesellschaft. Die Gaben des Geistes sind Gaben und auch Aufgaben. Diese beiden Facetten befruchten sich gegenseitig, bringen Frucht, wenn sie sich aufeinander einlassen, zusammenspielen und ernstnehmen. So ist es auch im Zusammespiel des heiligen Geistes im Leben jedes Menschen: der Geist will sich einbringen und fordert uns heraus, mitzuspielen, uns gegeseitig zu achten und wertzuschätzen, aber auch misslungenes Spiel zu beenden.

In der Firmung wird der heilige Geist auf die Jugendlichen herabgerufen, sie kommen in Berührung mit ihm durch die Handauflegung des Firmspenders und durch das bleibende Siegel des Kreuzes  auf ihrer Stirn das besagt: Du bist von Gott geliebt und gewollt.Lebe danach und bringe seinen Frieden.
Das Dominospiel ist komplett. Jeder Stein hat seine Möglichkeiten. Die Ganzheit des Spieles besagt, dass kein Stein sinnlos ist, auch wenn er noch so wenige Punkte hat.

In den Fürbitten ist das auch zum Ausdruck gekommen:

Erstkommunion Volksschule West

Erika Trabauer hat uns dankenswerter Weise
den folgenden Beitrag geschickt:

Am Sonntag, dem 22.04., war für 39 Kinder der VS West ein ganz besonderer Tag. Nach einer intensiven Zeit der Vorbereitung durch Tischmütter und -väter, unterstützt vom Erstkommunionsteam der Pfarre, durften sie zum ersten Mal an der Mahlgemeinschaft teilnehmen und die Heilige Kommunion empfangen. Die Aufregung  war groß, auch bei Kaplan Tomasz Iwandowski, für den dieses Fest auch eine Premiere war. Nichts desto trotz hat er die Herausforderung bravourös gemeistert. Pfarrer Markus Beranek, Kaplan Josef (laut Kaplan Tomasz ist er wegen diesem Fest extra aus China angereist) und Diakon Tom unterstützten Kaplan Tomasz in einem lebendig gestalteten Gottesdienst und unterstrichen durch ihre Anwesenheit die Bedeutung dieses Ereignissses für die Pfarre.

Wir freuen uns schon auf nächsten Sonntag, da werden die SchülerInnen der Volksschule Wondrak ihre Erstkommunion feiern.




Ein paar Bilder reichen wir in Kürze nach...

Herrliche Dreifaltigkeit


In Oberzögersdorf steht die Urform einer Dreifaltigkeitssäule. Derzeit kann man sie nicht übersehen, weil sie mit einem wunderbaren, blühenden Baum verziert ist.

Da kann man nur im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes dem lieben Gott für die Schöpfung danken und alles dazu tun, dass sie so schön erhalten wird.

Für alle fernen Leserinnen und Leser, deren wir ja laut Statistik etwa 1/4 haben. : Das Dorf Oberzögersdorf  gehört zur Gemeinde und Pfarre Stockerau.

Die ganze Woche

Einer Anregung eines der wenigen Menschen folgend, die unser online Pfarrmagazin fast nur am Smartphone lesen (es sind nur 7% der Leserinnen und Leser, die das tun),   möchten wir ab sofort die wichtigsten Veranstaltungen der nächsten Tage (im Allgemeinen einer Woche) in einem Beitrag zusammenfassen. Eine gute Idee, da der Verlautbarungszettel im PDF-Format auf den kleinen Bildschirmen nur schlecht zu lesen ist. Wenn Sie dieses neue "feature" gut finden, würde uns ein Hakerl bei "Gefällt mir" (unter diesem Beitrag zu finden) oder ein wohlwollender Kommentar guttun.
  • Bei den wöchentlich wiederkehrenden Terminen ist vielleicht die eucharistische Anbetung am Freitag von 15-19 Uhr in der Anbetungskapelle erwähnenenswert, weil es diesen Nachmittag erst kürzere Zeit gibt. Sie beginnt mit einem Rosenkranz um 15:00 und endet um 18:30 in einer gestalteten Anbetungs-Dreiviertelstunde. Dazwischen ist stilles Gebet.
  • Am Dienstag, 23. April gibt es im Pfarrzentrum  den Vortrag: "Und wo bleibe ich?" Trennung und Scheidung aus Sicht der Kinder. Vortrag aus der Vortragsreihe: wie sag ich´s meinem Kinde?, veranstaltet von punkt_um. Referenten sind Sissy Hanke Psychotherapeutin iAuS und Geri Braunsteiner Psychotherapeut, Eintritt freie Spende. Wer neugierig ist, was iAuS heissen könnte - einfach in Ausbildung.
  • Mittwoch ist um 19:00 wieder Bildungstreff. Um Baum und Wiese geht es diesmal. Frühlingskräuter und Blätter von Bäumen wirken heilkräftigend. Referentin ist die Kräuterpädagogin Gerda Zipfelmayer. Bestimmt ein schöner Beruf. Und gerade, wo jetzt im Turbotempo Bäume, Kräuter und Wiesen spriessen ein passender Abend. Anmeldung nicht vergessen.
  • Wer gerne Fragwürdiges über China von unserem Aushilfskaplan im TRAtelier gehört hätte, muss sich gedulden. Der Abend wurde abgesagt.
  • Am Freitag, dem 26.April moderiert im Lenausaal des Z2000 um 19:00 Frau Stadtamtsdirektorin Dr. Riedler einen weiteren Abend der interreligiösen Begegnung von Moslems, Evangelischen und Katholischen. Das Thema ist: "Wie feierst Du?".
  • Am Sonntag, 28.April,  predigt im Rahmen der Osterpredigtserie um 9:30 unser Pastoralassistent Geri Braunsteiner (es ist derselbe, der auch weiter oben Psychotherapeut ist).Wird sicher Heilung für Ihre Seele sein.
  • Am Sonntag ist um 11 Uhr Erstkommunion, zweiter Teil. Aber die meisten Kinder und Verwandten werden das vermutlich schon wissen.
  • Am Abend um 18:30 feiern wir die immer abwechslungsreich gestaltete Jugendmesse. Für Junge und Junggebliebene. Zur selben Zeit ist in Oberrohrbach (Kennen Sie die ganz neu erbaute Kirche schon?, sehenswert!) ein Gottesdienst mit Bischofvikar DI Stephan Turnovszky. Musik macht der Kirchenchor Oberhöflein, also fast schon ein  internationaler event.
  • Und ganz weit nach vorne: Am 1. Mai ist um 15 Uhr die erste Maiandacht beim Wallfahrerkreuz an der Donau. Um 13 Uhr marschieren die Fußgewaltigen - jeder kann dabei sein -  von der Kirche ab. Viele kommen mit dem Rad. Einige mit dem Auto. 
  • Und am 5. Mai, einem Sonntag, ist wieder Kindergottesdienst in Pfarrzentrum

Eindeutiges Ergebnis bei Antikirchen-Volksbegehren

Das "Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien" ist zu Ende gegangen. Mit insgesamt 56.660 Unterschriften rangiert es auf dem letzten Platz aller 37 bisher in Österreich durchgeführten Volksbegehren (vorläufiges Endergebnis). Damit hat es seinen Zweck erfüllt, denn es zeigt deutlich, wo die Öffentlichkeit steht. Es ist ein deutliches Votum für die bewährte Zusammenarbeit von Staat und Kirche. Dazu Kardinal Schönborn:
Mit 56.660 Unterschriften sei das Ergebnis "sehr deutlich ausgefallen". Es zeige, dass die allermeisten Österreicher die Religionsgemeinschaften und ihre Leistungen für die Allgemeinheit schätzen, so der Vorsitzende der Bischofskonferenz. Gleichzeitig bekräftigte er seinen Wunsch nach einer "sachlichen Diskussion über die Rolle von Religion im öffentlichen Raum".
Die Auseinandersetzung mit dem Volksbegehren hat wohl auch ein wenig wachgerüttelt und gezeigt, dass es eine gute Strategie ist, wenn die Kirche transparent und sachlich in der Öffentlichkeit argumentiert, wenn unterschiedliche Kirchen sich ihres gemeinsamen Nenners besinnen und an einem Strang ziehen.

Weiteres kann gelesen werden auf ->katholisch.at.

Sonntag, 21. April 2013

Osterpredigten - die Vierte

Am Sonntag, dem 21. April konnten die Besucher der Halbzehnuhrmesse wieder eine der Predigten der Osterpredigtenserie geniessen. Bereits in seiner Begrüßung zu Beginn der Messe dankte Pfarrer Markus Beranek Horst Köbke, dem langjährigen Pfarrer (1968-1997) der evangelischen Gemeinde Korneuburg, für seine Bereitschaft heute zu predigen.

Horst Köbke ist in seiner Pfarrerfunktion seit 1997 in Pension, aber nicht im Ruhestand. Seit Jahren verrrichtet er seinen treuen Dienst als Organist in unserer katholischen Pfarrkirche, aufmerksame Kirchenbesucher hören ihn auch von der Empore herunter das Herr erbarme dich unser anstimmen und das Stockerauer Orchester und die Schützenkapelle zählen und zählten auf ihn.

Heute durfte er sich eine der drei Bibelstellen des Sonntages aussuchen. Er wählte "den guten Hirten". Und motivierte die Kirchenbesucherinnen und -besucher in seiner lebhaften Art, über das Hirtenamt nachzudenken. Dazu erzählte er eine schöne, selbst bei einem Campingurlaub in Griechenland erlebte Geschichte von einer grossen Herde und einem auf den zweiten Blick faszinierenden Hirten. Warum fazinierend? Die vielleicht 200 Schafe wurden vom Hirten 2 und 2 mit Namen zur Tränke gerufen und stellten sich brav an. Und der Hirte wartete bis zum Schluß, um dann erst auch aus dem Brunnen zu trinken.

Ein Gleichnis für Jesus, der das Hirtenamt nicht als Machtausübung sondern als Amt der Liebe gestaltet, jeden von uns beim Namen nennt und sein eigenes Interesse ans Ende der Geschichte stellt. Und die Schafe, die aufeinander Rücksicht nehmen, damit jedem/jeder Gerechtigkeit widerfahren kann.

Alles in allem war es ein Erfolg der "Variatio delectat" -  "Abwechslung macht Freude" Predigtserie. Eine super Idee. Gratulation dem Pfarrteam.

Und ein erfrischendes und beruhigendes Zeichen gelebter Ökumene - der Zusammenarbeit der christlichen Konfessionen.

Zitat aus der Webseite des Stockerauer Orchesters (scrollen Sie zur "Horn-Sektion"): Mag. Horst Herbert Köbke, Stockerau: Beginn musikalische Ausbildung mit etwa 4 Jahren, zunächst im Klavierspiel und im Chorgesang; später verschiedene andere Instrumente; als Student nebenbei Musikstudien (Klavier, Operngesang, Komposition u.a.). 1970 Gründung und bis 1996 Leitung einer Privat-Musikschule in Korneuburg und eines eigenen Jugendorchesters.

Der Embryo ist kein Rohstoff

Die Bürgerinitiative "One of Us" ist auf der Zielgeraden. Es handelt sich um eine europaweite Bürgerinitiative zum Schutz des menschlichen Lebens. Besonders erwähnen sollte man dabei den Schutz vor wirtschaftlicher Verwertung von Embryonen, vor Patentierung von menschlichem Leben, u.s.w. Die Initiative finden sie im Internet unter ->Lebenskonferenz. In diesem Magazin haben wir bereits ->hier über diese Initiative berichtet.

Haben Sie bereits unterschrieben? Wenn nicht, dann ist es höchste Zeit! Nur mehr bis 1. Mai (bzw. für Online-Registrierung bis 9. Mai) ist dies möglich.

Die einfachste Art ist es, sich Online zu registrieren; Sie brauchen dabei nur Ihre Adresse und Nummer des Reisepasses bzw. Personalausweises auszufüllen. Weiterhin liegt die Unterstützungserklärung auch im Pfarrbüro auf und kann dort unterzeichnet werden (Pass nicht vergessen!).

Hier geht es zur Online-Registrierung: ->Registrierung online. Wenn Sie alles richtig ausgefüllt haben und abgesendet haben, dann erhalten Sie folgende Bestätigung:


Samstag, 20. April 2013

HÖR-WEGE zu GOTT - Alleluja

Schön, anregend und entspannend waren sie, die gestrigen  Hör-Wege zu Gott, einem meditativen Gottesdienst zu abendlicher Stunde, bei dem wir das Wort Gottes in Verbindung mit großer Musik erleben durften. Die abendliche Zeit war so angesetzt (20 Uhr), dass jedermann die knappe Stunde als Hauptabendprogramm erleben konnte; welch herrliche Alternative zu TV!

Die ungeheure Kraft der Musik, die Herbert Lauermann schon zum neunten mal vorbereitete, zusammen mit dem Predigt-Impuls von Pastoralassistent Manfred Plattner, eröffneten dem Zuhörer die Möglichkeit, in die Tiefe des Wortes Gottes vorzudringen. Das diesmalige Thema war der Lobpreis Gottes, das Halleluja. Der gläubige Mensch versteht sich ja als lobpreisender Mensch, allerdings nicht für sich allein, sondern in Gemeinschaft mit anderen. Dieser Lobpreis, das Alleluja, ertönt erstmals in der Osternacht und wird dann über das ganze Kirchenjahr wiederholt.

Der musikalische Höhepunkt, zum Thema passend, war das Alleluja von Randell Thompson, ein Stück für bis zu 7 stimmigen gemischten a cappella Chor. Das Werk wurde von Serge Koussevitzky, Direktor des Tanglewood Festival, für die Eröffnung des Berkshire Music Center (USA) beauftragt. Anfang Juli 1940 komponiert, fand kurz dananch die Weltpremiere im Berkshire Music Center statt.

Der Auftraggeber wollte eine "Fanfare für Stimmen" für die Eröffnung. Aber anstatt der von ihm erwarteten fröhlichen Arbeit schrieb Thompson ein ruhiges und weitgehend introvertiertes Stück. Thompson wurde dazu durch den Krieg in Europa veranlasst; ein festliches Stück zu schreiben schien ihm unangemessen. Der Text des Werkes besteht, bis auf das abschließende "Amen", ausschließlich aus dem Wort "Halleluja" (= Lobt Jahwe!).

Sonntag, 14. April 2013

Familienmesse und Bibelcafe

Gerd Altmann / pixelio.de

Bei der heutigen Familienmesse (siehe vorherigen ->Artikel) präsentierte sich der Wortgottesdienst wieder in neuem Gewand. Wie schon am Ostermontag, so spannte das Evangelium den Rahmen auf: der Gottesdienst begann mit dem ersten Teil des Evangeliums und endete mit dessen zweitem Teil. Das heutige Evangelium (Joh 21, 1-19) bietet sich dazu ja geradezu an. Es wurde sehr schön für die Kleinen aufbereitet, die mit Diakon Tom in die Mitte der Kirche zogen, um zu fischen. Sinnbildlich für Jesus am Rande des Sees von Tiberias stand der Prister am Altar und rief den Kindern zu. Als die Fürbitten kamen, dämmerte es wohl einigen Erwachsenen, dass dies der Abschluss des Wortgottesdienstes ist. Die angekündigte und beworbene Predigt von Diakon Tom, auf die sicher einige warteten, war aber bis dahin nicht zu hören.

Nach so viel Neuem folgte die Eucharistiefeier, bei der man sich an Gewohntem orientieren konnte. Nach der Hl. Kommunion folgte schließlich der zweite Teil des Evangeliums (dreimaliges "Weide meine Lämmer"). Darauf ging Diakon Tom dann in der Predigt auch ein und zeigte, dass Petrus wirklich dreimal brauchte, um den Sinn dessen zu begreifen (auch wir brauchen wohl mindestens dreimal).

Insgesamt war diese Messe wieder eine schöne Mischung von neuen Elementen, von überrraschenden Weglassungen (Mut zur Lücke) und gewohnten Teilen, an denen man sich orientieren konnte. Für mich war es insgesamt wie eine musikalische Komposition, bei der die Töne in verschiedene Richtungen davonzueilen scheinen und sich dann doch harmonisch zu einem Ganzen zusammenfinden.

Nach der Hl. Messe versammelte sich wieder ein interessierter Kreis zum monatlichen Bibelcafe im Pfarrzentrum. Beim Bibelcafe werden die Tagestexte nochmals besprochen und von allen Teilnehmern diskutiert. Heute zeigte sich besonders, dass das Evangelium nicht etwas ist, das man wie einen historischen Text diskutieren kann, sondern dass es ein Kristallisationskeim für lebendigen Gedankenaustausch ist. So kamen auch Themen wie die Bedeutung der Beichte in der heutigen Zeit hervor, selbst das Thema Fegefeuer wurde ganz kurz andiskutiert.

Kinder singen gerne

Damit wäre sie schon zufrieden...
Das konnte man heute, am 14. April, bei der Familienmesse wieder erleben. Neben dem Familienmessenchor mit bereits überzeugender Frauenquote sang auch unser Kinderchor flott und auch besinnlich einige Lieder, die Beate Kokits - die Leiterin des Chores - einstudiert hatte und auch am Klavier begleitete. Eine junge Dame spielte dazu ganz ausgezeichnet und sicher die Blockflöte. Alles in allem eine schöne Sache - mit einem Haken:
B. Kokits

Beate Kokits würde sich noch einige, nein viele Kinder für unseren Chor wünschen. Probe ist jeden Sonntag um 10:30 im Pfarrzentrum und jeweils eine Stunde vor den Messen, in denen gesungen wird.

Noch ist er klein..
Vielleicht lesen Kinder auf ihrem smartphone diesen Eintrag (sehr unwahrscheinlich, denn sie werden wohl anderen links folgen)  oder vielleicht sogar ihre Eltern (etwas wahrscheinlicher, aber auch sie werden anderen links folgen, aber es werden immer mehr Leserinnen und Leser...)? Einfach bei Beate Kokits nach einer Halbzehnuhrmesse melden.

(Bild :www.hl-geist-gemeinde-balingen.de)  wwww.hl-geist-gemeinde-balingen.deww.hl-geist-gemeinde-balingen.dewww.hl-geist-gemeinde-balingen.dewww.hl-geist-gemeinde-balingen.d

Freitag, 12. April 2013

Betten für Ungarn

Auch Beten wäre nicht schlecht. Aber heute geht es um Betten. Lesen Sie dazu den Bericht von Karl Hochfelsner, der in Stockerau für die Pfarr-Caritas arbeitet. Auch informative Bilder hat er uns geschickt. Einige gibt es hier, viele aber in unserer Galerie.

Das Pflegeheim der Stadt Stockerau hat in dieser Woche neue Betten bekommen. Die Caritas Stockerau konnte nach Anfrage bei der Pflegedirektorin Gertrude Spulak für unsere Partner-Pfarren in Budapest 44 Pflegebetten vermitteln. An zwei Tagen wurden diese Betten auf LKW’s verladen. Ein Team von freiwilligen Helfern aus unserer Pfarre, hatten diese schweren Betten in drei Stunden verladen. Auch der Direktor des Kinderspitals aus Budapest, eine der Stellen, wo die Betten gut verwendet werden können, war hier und half fleißig mit.

Ein herzliches „Vergelt‘s Gott“ der Freiwilligen Feuerwehr von Stockerau, die mit ihrem Containerfahrzeug  uns viele Sorgen abgenommen hat. Professionell wurden die Betten verladen und kurz zwischengelagert. Erich Hangel und den anderen Männern möchte ich hier an dieser Stelle für ihren Einsatz recht herzlich danken.

Natürlich gilt
unser Dank auch der Stadtgemeinde Stockerau.


Karl Hochfelsner
Pfarr-Caritas


Donnerstag, 11. April 2013

Alles für unsere Kinder

Unser Kinderliturgie-Team hat uns über die nächsten Kindergottesdienste informiert:
  • Sonntag, 14.4. Familienmesse um 9:30 in der Pfarrkirche
  • Sonntag, 21.4. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum


In der Familienmesse wird auch die
Osterpredigt von Diakon Tom sein.

Osterpredigt mit Tom Tom



Wie bereits angekündigt gibt es in der Osterzeit - und die endet ja bei der katholischen Kirche nicht am schulfreien Osterdienstag - jeden Sonntag bei der Halbzehnuhrmesse eine besondere Predigt. Diesmal wird unser Diakon Tom Kruczynski, der bald zum Priester geweiht werden wird, das Wort ergreifen und uns das Gotteswort mit seiner festen Stimme erklären. Diesmal geht es um eine Lesung aus der Apostelgeschichte ("Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen"), um eine Lesung aus der Offenbarung ("Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob"). Und ein Evangelium nach Johannes, wo eine weitere Erscheinung Jesu am See von Tiberias nach seiner Auferstehung  beschrieben ist ("Weide meine Lämmer, weide meine Schafe"). Hier sind die Stellen zum "Vorlesen".

Können Sie sich noch an seine berührende Berufungsgeschichte erinnern? Die war im Pfarrblatt November 2011 auf Seite 11 zu lesen. Es lohnt sich. Doch vorher noch ein Satz aus seiner Vorstellung als Pfarrpraktikant in derselben Ausgabe:
Und wenn Gott will, darf auch ich bald laut jene Stelle im Hochgebet lesen, (die ich jetzt nur still mitbete und) in der es heißt: „Wir danken Dir, dass Du uns berufen hast, vor Dir zu stehen und Dir zu dienen“.
Bald ists soweit. Wir wünschen Tom alles Gute! Und hier ist die Berufungsgeschichte:

Jetzt sind wir im einundsechzigsten...

Der Pfarrheurige hat seinen 60. Geburtstag gut hinter sich gebracht. Leider hat niemand fotografiert - so gibt es konsequenterweise auch kein Foto. Schade. Aber es gibt einen Bericht von unserer Pfarrsekretärin Hedi Grossschopf, die im Nebenjob auch Generaldirektorin des Pfarrheurigenteams ist. Hier ist ihr Bericht - kurz, bündig und effizient:
Am 6. April fand der 60. Pfarrheurige statt. Es war eine gelungene Veranstaltung, dass Pfarrzentrum war bis zum letzten Platz gefüllt. Ein herzliches Dankeschön an alle Mitarbeiter, die so tatkräftig mit geholfen haben. Ebenso möchte ich mich auch bei den vielen Mehlspeiskünstler/innen bedanken.
Danke für Ihren Besuch, der nächste Pfarrheurige ist im Herbst - am 12. Oktober 2013 ab 17 Uhr, ich freue mich schon jetzt auf Ihr/Dein/Euer Kommen!!

Dienstag, 9. April 2013

Frühjahresputz




Karl Hochfelsner - unser Wallfahrtsdirektor - hat uns einen Bericht und 3 Fotos geschickt. Hier ist er:

Heute haben sich fleißige Hände bei unserem Wallfahrer-Kreuz an der Donau nützlich gemacht. Der Winter hat seine Spuren hinterlassen und so gab es einiges zu tun. Heuer waren die Wildschweine an unseren Blumenzwiebeln nicht interessiert und so gab es keine Verwüstung. Frische Erde, einige neue Pflanzen, Dünger und ein Gebet für gutes Gedeihen werden uns zu der Maiandacht am 1. Mai um 15 Uhr ein blühendes Beet schenken und viel Freude bereiten.

Karl Hochfelsner

Am 1. Mai um 15 Uhr sind Sie natürlich herzlich zur ersten Maiandacht bei diesem Kreuz eingeladen. Um 13 Uhr treffen sich die FußgängerInnen vor der Kirche zum Marsch durch die Au, viele wagen die erste Ausfahrt nach dem Winter  mit dem frisch geputzten Fahrrad. Mit dem Fahrrad fahren Sie beim Donau-Kraftwerk Greifenstein auf dem nördlichen Donauufer donauaufwärts bis zum Kreuz, das auf der rechten  Seite steht.  


Das Wallfahrerkreuz wurde von den Stockerauer Fußwallfahrern anlässlich der 25. Wallfahrt nach Mariazell 2002 aufgestellt. Leopold Hengelmüller hatte dies damals mit Foto und Text wunderschön und akribisch dokumentiert. 11 Jahre sind eine lange Zeit. Aber hier ist das Dokument. Das Internet vergißt nichts. 

Nützlicher Hinweis: In der Ansicht, die beim Click auf den Link geöffnet wird, können Sie das Dokument auch über Datei->Herunterladen herunterladen und dann in besserer Qualität der Bilder  mit dem Adobe Reader betrachten.

Anders Wallfahren? Ein dringender Suchaufruf.

Rudi Muth nimmt umringt von den
Fußpilgern die Mittagsessenwünsche auf.

Am 9.Mai startet wieder die Fußwallfahrt der Stockerauer nach Mariazell, es ist die sechsunddreissigste. Fast 40 Pilgerinnen und Pilger haben sich bereits angemeldet. Aber eine wichtige Person fehlt noch.

Nachdem unser lieber Rudi Muth im letzten Jahr sein langjähriges Amt als Träger der Lasten fast Aller zurückgelegt hat, sucht unser Wallfahrtsdirektor Karl Hochfelsner eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger. Wer oder was wird da gesucht?

Jemand, die/der mit ihrem/seinem oder vielleicht auch einem Auto, das möglichst viel Platz im Laderaum oder einen gedeckten Anhänger hat, die Wallfahrt begleitet und die schwereren Gepäckstücke - meist Schlafsäcke und Unterlagen, Schlafutensilien, unwahrscheinlicherweise auch Beautycases, trockenes Reservegewand, die Wallfahrtskerze, Musikinstrumente, etc.  - von einer Station zur anderen bringt. Manchmal fährt der eine oder die andere Fußmarode zur Erholung und Unterhaltung ein Stück mit. Die gesuchte Person ist ein geliebtes und vollintegriertes Mitglied der Wallfahrergruppe, trifft die anderen Pilger immer wieder bei Stellen, die autotauglich sind und hat auch genug Zeit zum Genießen der Natur, dem Studium des Navigationsgerätes oder der Karte und zum Nachdenken. Bei den diversen Andachten und Gottesdiensten unterwegs und an unserem Ziel  ist man natürlich dabei.

Die Wallfahrt beginnt bei jedem Wetter am Christi Himmelfahrtstag, dem 9. Mai, um 7:45 vor dem Eingang zum Pfarrzentrum und endet für die Begleiterin oder den Begleiter am Montag darauf in Mariazell um 16 Uhr, wenn die Gepäcksstücke in den Bus verladen werden, der die Fuß-Pilger nach Hause nach Stockerau bringt. Für das Benzin-, Diesel- oder Flüssiggasgeld wird traditionell gesammelt, sonst lebt man wie die Pilgerinnen und Pilger asketisch oder auch nicht ganz so vom eigenen Budget.

Eine ordentliche Einschulung für das Finden der Wege und Stationen ist natürlich vorgesehen. Und am schönsten ist es, wenn man diese (schöne) Aufgabe ein paar Jahre machen möchte und kann.

Meldungen bitte an Karl Hochfelsner,  Telefon 0680 2111148.

Wie feierst Du?

Seit einigen Jahren treffen sich, organisiert von Stadtamtsdirektorin Maria-Andrea Riedler, die auch Integrationsbeauftragte der Stadtgemeinde ist, Vertreter und Vertreterinnen der moslemischen, evangelischen und katholischen Religion Stockeraus zu Gesprächen über ihren Glauben.

Freitag, den 26. April,  um 19 Uhr ist die nächste  Interreligiöse Begegnung im Z 2000, und zwar im Lenausaal unter dem Titel „Wie feierst du?“.

Quelle: Weblog der evangelischen
Gemeinde Stockerau

 Evangelische und katholische Christen und Muslime stellen ihre wichtigsten Feste vor. Feste sind auch immer öffentliche Manifestationen des Glaubens, die von denen, die sie nicht kennen, häufig missverstanden werden und damit Anlaß zu dem einen oder anderen Mißverständnis werden können. Nach dem Besuch dieser Veranstaltung, zu dem wir alle herzlich einladen, verstehen Sie, was gefeiert wird, und warum und wie das gefeiert wird. Ein wichtiger Baustein der Integration.


Fronleichnamsprozession 2012

Erinnern Sie sich noch an das Gespräch des letzten Jahres  „Was glaubst Du?“. In einem vollen Lenaussaal waren alle begeistert von diesem Gespräch.

Übrigens: Ramadan Mubarak ist kein Gruß des früheren ägyptischen Machthabers, sondern heisst einfach "Gesegneten Ramadan" . So einfach ist das.

Sonntag, 7. April 2013

Auferstehung von den Toten - mehr als ein Wunder


Wenn wir im alltäglichen Sprachgebrauch von Wundern sprechen, dann meinen wir geniale menschliche Leistungen (sieben Weltwunder der Antike), den glücklichen Ausgang von Katastrophen (Wunder von Lassing, Lengede), beeindruckende Tatsachen aus Biologie, Technik usw. (Wunder der Schmetterlings-Metamorphose) oder sehr unwahrscheinliche Ereignisse (Kind überlebte Sturz aus 3. Stock).


Die Naturwissenschaft versucht den Begriff Wunder exakt zu formulieren: Ein Wunder ist die Unterbrechung der natürlichen Kausalkette. Wenn man einem Kreisel zusieht, wie es sich um die eigene Achse dreht, dann erscheint es a priori als ein Wunder, dass es nicht umfällt. Wissen wir nicht, dass ein Körper, der nur auf seiner Spitze steht, instabil ist und unter der Kraft der Erdanziehung kippt und umfällt? Und doch sehen wir, dass dem nicht so ist, dass der Kreisel aufrecht bleibt. In diesem Sinne ist dies ein Wunder, also etwas, das anders ist, anders funktioniert, als wir mit unseren Erfahrungen erwarten. Wenn ein Wunder jedoch alltäglich wird (jeder kann einen Kreisel anwerfen und zuschauen), dann muss eine Erklärung her, dann müssen wir es erklärbar machen, dafür eine Ursache (er)finden. Und so haben die Physiker den Begriff Drehimpuls definiert und erklären das Verhalten des Kreisels mit der Erhaltung des Drehimpulses. Alles klar? In diesem Sinn ist ein Kreisel kein Wunder, es gibt ja eine Ursache für sein Nicht-Umfallen.

Die natürliche Kausalkette geht davon aus, dass alles einen Grund hat. Zu jeder Wirkung gibt es eine Ursache, zu dieser wieder eine andere, dahinter stehende Ursache. Der Zusammenhang von Ursache und Wirkung (Kausalzusammenhang) wird in Naturgesetze formuliert. Zu Beginn des 17. Jhdt. formulierte Galileo Galilei seinen Schlachtruf (der die Welt mehr veränderte als der Siegeszug des heliozentrischen Weltbildes) so: "Alles, was messbar ist, messen, und alles, was nicht messbar ist, messbar machen".  In der Aufklärung schließlich glaubte man, dass die Welt vollkommen mechanisch und durch die Naturgesetze völlig vorherbestimmt abläuft ("Newtons Uhrwerk"). Trotz Galileis Schlachtruf konnten jedoch die Wunder nicht ausgerottet werden, es gibt sie weiterhin: Ereignisse, für die es keine erkennbare natürliche Ursache gibt. Und bei den Untersuchungen zur Anerkennung von Wundern wurde und wird viel Zeit und Energie aufgewendet, um sowohl die Zeugenschaft zu überprüfen, als auch zu prüfen, dass es dafür keine natürliche Erklärung gibt.

Für ein echtes Wunder fehlt aber noch ein entscheidendes Merkmal: ein Wunder muss uns berühren, dadurch muss erfahrbar sein, dass Gott direkt zu uns spricht. Sonst würde dem Wunder das Schicksal des Kreisels ereilen: wir würden die Naturgesetze so erweitern, dass das Wunder schließlich erklärbar wird. Ein Wunder ist im Kern eine Selbstoffenbarung Gottes: in seinen Wundern offenbart er sich dem, der glauben will. So stehen hinter den Wundern immer die tiefe Offenbarungen Gottes:

  • Blinde sehen wieder, Lahme gehen, Taube hören wieder: Gott will das (körperliche und seelische) Heil des Menschen, er öffnet seine Augen für das Übernatürliche. 
  • Er wandelte Wasser in Wein, mit 5 Broten und 2 Fischen werden 5000 Menschen gespeist: Gott lässt uns nicht verhungern. 
  • Er geht über den See Genesaret, er stillt den Sturm: Gott hat die Welt erschaffen und er lenkt sie, d.h. keine Kraft der Natur kann Ihn erschüttern. 
  • Er kannte die Gedanken der Menschen, er wusste, was sie dachten: Gott hört zu, wenn wir zu ihm rufen. 
  • Er erweckte Tote wieder zum Leben, er steht drei Tage nach seinem eigenen Tod wieder zum Leben auf: der Tod kann uns nicht von Gott trennen, nach dem irdischen Leben ruft uns Gott in sein Reich.


  • Christi Auferstehung von den Toten ist mit natürlichen Gesetzen, mit unserem Verstand, nicht erklärbar, ist also ein Wunder: es ist bezeugt, dass er wirklich gestorben ist und es ist bezeugt, dass er wirklich auferstanden ist, d.h. dass er nach seinem Tod vielen erschienen ist. Das ist zweifellos ein direkter Eingriff in die menschliche Natur. Aber es sind darauf hin nicht die Naturgesetze umgeschrieben worden, sondern Ostern bleibt ein Wunder: Gott hat sich selbst offenbart, er hat gezeigt, dass wir erlöst sind, dass wir uns also nicht selbst erlösen müssen (was wir auch gar nicht könnten). Wir sind schon erlöst, wir müssen es nur noch begreifen.

    Mit Ostern hat uns Gott nicht nur durch ein Wunder etwas offenbart, sondern er selbst hat sich uns offenbart.





    Die Nachricht von der Auferstehung Jesu Christi ist unglaublich. Aber wahr. Wir dürfen sie feiern und wir sollen sie bezeugen, damit sie weiter die Runde macht und alle Menschen erfahren, was es mit Ostern auf sich hat. 
    (Josef Bordat)


    Samstag, 6. April 2013

    Pro Religion


    Ab 15. April läuft das Volksbegehren gegen Kirchenprivilegien. Laut der Webseite des Volksbegehrens stimmt dabei Österreich über die Kirche ab (Zitat: "Du sollst hingehen. Ganz Österreich stimmt erstmals über die Kirche ab"). Passt ja irgendwie nicht zum Titel des Volksbegehrens und zu den Inhalten. Offensichtlich geht es gar nicht um die behaupteten Privilegien, sondern um mehr.

    Positive Folgen dieses Volksbegehrens zeigen sich bereits: Die Kirche(n) und alle, die den Nutzen der Religion spüren - sicherlich eine große Mehrheit in Österreich - , werden aktiv und haben zum Beispiel die neue Initiative Pro Religion gegründet. Die Webseite wird von allen in Österreich gesetzlich anerkannten Religionen getragen. Hier gibt es mehr Informationen dazu. Dort findet sich auch eine interessante Argumentation von Univ.Prof. Dr. Richard Potz. Auch getwittert wird. Und auf katholisch.at wird auch unter anderem  in Youtube erklärt, was die Kirche in Österreich für das Gemeinwohl tut. Die 4 Videos kann man im Youtube Channel der Katholischen Kirche anschauen. Die Zuseherzahlen sind verbesserungswürdig, also anclicken und ansehen. Und in facebook und Google+ ist auch Aktivität zu verspüren.

    Das für die Religionen zuständige Ministerium von Frau Minister Schmied hat in einer langen Stellungnahme die von den Initiatoren behaupteten Fakten über die Privilegien zurückgewiesen. Vom Chefredakteur der Kathpress Paul Wuthe gibt es im Blog der Seite www.katholisch.at eine lesenswerte Analyse des Volksbegehrens.

    Und eine immer wieder aktualisierte Webseite zu Argumenten gegen die Themen des Volksbegehrens gibt es hier.

    Doch scheinen die meisten Kirchenmitglieder das "Net amol ignorieren" zu bevorzugen.  Das kann man selbst ändern, indem man anderen erzählt, warum man seinen Glauben an Gott, seine Spiritualität und seine Kirche und deren positive Leistungen schätzt, auch wenn man über die Verfehlungen von Menschen in der Kirche über die Jahrtausende weiss. Es ist sicher auch eine gute Sache, sich über die Argumente und Gegenargumente zu informieren. Siehe oben.

    Und wenn Sie auf das Bild clicken, können Sie den Folder "Was bringt Kirche" als PDF herunterladen.





    Freitag, 5. April 2013

    Ein guter Stuhl


    Die Pfarre räumt den Keller unter dem Pfarrzentrum auf. Unter anderem lagern dort etwa 50 stapelbare Stühle, die früher im Pfarrzentrum Verwendung fanden.  Diese Stühle suchen nun einen neuen Besitzer. Wir probieren es zuerst einmal mit diesem "Inserat" hier, um vor allem lokale Vereine und Organisationen anzusprechen. Sollte sich bis 20. April kein Interessent finden, dann werden wir die Plattformen des Internets mit unserem Angebot stürmen.

    Wenn Sie die Stühle in der Wirklichkeit ansehen wollen, kontaktieren Sie bitte unseren Mesner Hans Kleedorfer, Sie finden ihn  in der Pfarrkanzlei oder in der Sakristei. Oder Sie rufen ihn unter der Nummer der Pfarrkanzlei an: 02266 62771.

    Wir wollen alle 50 auf einmal loswerden. Der Preis je Stuhl ist nur wenige EUR - je nach Gemeinnützigkeit des neuen Besitzers.  Für den Abtransport müssen Sie selber sorgen. Wenn Sie uns kontaktieren wollen, dann am besten unter unser eMail-Adresse oder über die Telefon-Nummer der Pfarrkanzlei.




    Osterpredigt

    Wir hatten Sie schon über die Serie der Osterpredigten informiert. An den nächsten Sonntagen predigt jeweils jemand anderer, meist Menschen aus unserem Pfarrteam.
    Diesen Sonntag, den 7. April, können Sie sich von unserem Pastoralassistenten Manfred Plattner begeistern lassen, bekannt nicht nur durch seine schöne Tenorstimme mit Kärntner Einschlag und sein begnadetes Gitrarrespiel. Wenn Sie Abwechslung suchen, dann gibt es die in unseren Osterpredigten.

    Firmung in Stockerau

    Auch heuer gibt es wieder zwei Firmtermine in Stockerau. Und zwar am Pfingstsamstag, 18. Mai,  um 10 Uhr und am Pfingstsonntag, 19. Mai,  im Hochamt um 9:30. An beiden Tagen wird Weihbischof Dr. Helmut Krätzl das Firmsakrament spenden. Inzwischen bereiten sich unsere Firmlinge mit ihren Firmhelferinnen und Firmhelfern schon seit Monaten auf dieses Sakrament vor.


    Alle Informationen finden Sie auf der Firmseite unseres Web, die heute aktualisiert wurde. Das Bild ist das Logo der Firmung 2013. Wenn Sie es lesen wollen, einfach draufclicken!