Freitag, 31. Mai 2013

Die ganze Woche

Die dichte Folge von Veranstaltungen im Mai scheint die Pfarrgemeinde etwas erschöpft zu haben. Die nächste Woche eignet sich daher wunderbar, um einige Abende selbst zu gestalten. Aber ein paar Hinweise gibt es doch:
  • Am Sonntag, dem 2. Juni ist einerseits "Radlsonntag" andererseits lädt die Katholische Jugend alle Firmlinge zu einem Grillfest ein (17:00 im Pfarrzentrum). Und für unsere Jüngeren gibt es eine Kindermesse um 9:30 im Pfarrsaal.
  • Vielleicht sollten Sie noch vor den Ferien einmal die Meditationsstunde "Brot brechen" versuchen? Pfarrer Markus Beranek meditiert mit Ihnen am Dienstag, dem 4. Juni um 20 Uhr im Meditationsraum oberhalb der Anbetungs-Kapelle.
  • Und nächste Woche ist am Sonntag, dem 9. Juni wieder um 9:30 Familienmesse mit moderneren Liedern in der Pfarrkirche. Und nachher gibt es das Bibelcafé.

Journalismus - Fragwürdig? Die Antwort.

Katrin Rother
Zum letzten Mal vor dem Sommer fand die Diskussionswerkstatt „fragwürdig?!“ im Tratelier in Stockerau statt.  Katrin Rother hat uns einen Bericht von der Veranstaltung geschickt. Danke. Hier ist er:
Eine interessierte Runde diskutierte mit Andreas Jölli, ORF Journalist zum Thema Journalismus in Österreich. Andreas Jölli seit 12 Jahren als Innenpolitikredakteur beim ORF Radio tätig und den meisten als Stimme im Ö1 Mittagsjournal bekannt, erörterte seinen Arbeitsalltag und seine Vorstellung von gelungenem Qualitätsjournalismus. Er betonte die fundierte Recherche als Grundlage für eine qualitativ hochwertige Berichterstattung.  Anschließend stellte er sich den
Andreas Jölli
zum Teil sehr kritischen Fragen z.B. zu Medienberichten über die Niederösterreichische Finanzpolitik. Aber auch Fragen zum Verbot der Nutzung von social media, wie Twitter oder Facebook durch ORF Journalisten, wurden besprochen und die Einführung des Trimedialen Newsroom, die Fusion von Radio, Fernsehen und online Medien erörtert.  
Nach der Sommerpause startet fragwürdig am 16.Oktober um 20 Uhr im Cafe IHM.
Andreas Jölli und Katrin Rother (Moderation)

Donnerstag, 30. Mai 2013

Fronleichnam - 5 Brote und 2 Fische

Plakat seitlich neben Kirche
5 Brote und 2 Fische, das ist das Motto, das heuer über dem Fronleichnamsfest steht. In der Predigt ging Stadtpfarrer Markus Beranek auf diese Stelle des heutigen Evangeliums näher ein.

Es waren zwar nicht die Fünftausend anwesend, wie es im Evangelium berichter wird, aber unsere Kirche war trotz Kälte und bevorstehendem Regen gut gefüllt. Die Besucher konnten in der Predigt hören, dass es in unserer Zeit nicht auf den übervollen Kühlschrank ankommt, der uns nicht nähren kann, sondern es sind andere Dinge, die im Leben zählen. "Was sind meine persönlichen fünf Brote und zwei Fische?", so lautete die abschließende Frage.

Prozession



Am Ende der Messfeier - das Wetter hielt soweit aus - ging es in einer Prozession vorbei an der Festspielbühne und über die Hauptstraße zum städtischen Pflegeheim, vor dem die Heimbewohner schon sehnsüchtig warteten.





Station bei Säule vor dem Pflegeheim















Pfarrer Beranek mit Bewohnern des Pflegeheims


Nach dem Evangelium dieser Station, den
Fürbitten und dem Segen verabsäumte es unser Pfarrer nicht, den Bewohnern des Pflegeheimes Alles Gute zu wünschen, bevor die Prozession wieder zurück zur Kirche führte. Dort gab es feierlich den Großen Segen und mit dem "Großer Gott wir loben dich" schloss die Fronleichnamsprozession.




Kaplan Tomasz mit Monstranz


Beim Hinausgehen aus der Kirche mussten dann doch die Regenschirme aufgespannt werden - Gott sei Dank hat das Wetter so lange ausgehalten - und so ging es rasch rüber in das Pfarrzentrum, in dem schon alles für den traditionellen Frühschoppen bereitstand. Die Kapelle spielte groß auf, und bei Würstel und Bier oder Kracherl ging das Fronleichnamsfest gemütlich zu Ende.





Viel mehr Fotos zu Fronleichnam finden Sie in unserer ->Galerie.

Bildquelle: Herzlichen Dank an Rudolf Teufl und Franz Bauer.

Dienstag, 28. Mai 2013

Jedermaaaaaaann

Großrußbacher Jedermann
Jedermaaaaaann, Jedermaaaaaaann -  tönt es aus allen Richtungen.

Noch diesen Donnerstag, Freitag und Samstag kann man von Bühne aktiv in Gaubitsch den Jedermann von Felix Mitterer sehen. Schon probiert - und sehr empfehlenswert.

Erst ab 12.Juli gibt es den Jedermann von Hugo von Hofmannsthal in Großrußbach als Freilichtaufführung auf einer neuen Bühne von der Gruppe Bühnen-Da capo zu hören und zu sehen. Alles Nähere finden Sie auf dem Plakat weiter unten und natürlich unter dem link zum Veranstalter.


Ja, und in Salzburg wird er wohl auch gespielt werden. Ist aber ein bisserl teurer.

Frisch Gesellen seid zur Hand

Ältere Semester wird das an die Ballade von der Glocke von Friedrich Schiller erinnern. Soll es auch. Denn vor kurzen gab es in diesem Magazin einen Beitrag über ein Geheimnis. Dieser Beitrag soll zur Lüftung (des Geheimnisses) beitragen.

Da ist zum ersten einmal ein Fahrzeug vor dem Eingang zum Pfarrhof geparkt, das schon einige Hinweise auf den Gegenstand des Geheimnisses bietet. Dann die Glocke, die von ihrem fremden - nämlich dem eisernen Joch - befreit ist und vorläufig auf zwei Holz-Balken ruht (und daher auch nicht läutet).
Im Bild links sieht man das eiserne Joch, auf dem die Glocke aufgehängt war. Und das letzte Bild zeigt Christoph Rerecha, unseren Glocken- und Uhrenexperten, auf dessen Initiative und mit von ihm eingesammelten Geld der Tausch des eisernen Joches gegen ein Joch aus Holz, das weniger Schwingungen und einen besseren Klang verspricht, durchgeführt wird und den Glocken-Experten, der dem oben abgebildeten Auto entstiegen ist.  Man wird ja bald den Unterschied hören. Das neue hölzerne Joch ist übrigens ein gewaltiges Stück Holz, nämlich fast 200 kg schwer.



Montag, 27. Mai 2013

Journalismus - Fragwürdig?

Ein bisschen viele Artikel an diesen Tagen. Aber einer muss noch sein. Am Mittwoch, 29. Mai 2013, um 20 Uhr hat die Pfarre Andreas Jölli von Ö1 im Rahmen der Serie fragwürdig? eingeladen, um über Journalismus in Österreich zu sprechen. Kommen Sie ins TRAtelier (►Tratelier-Terminkalender) im Gewerbehof in Stockerau. Ein interessanter Abend kündigt sich an.



Hörweg 10

Zum 10. Mal fand am Freitag, dem 24. Mai in der Kirche ein Abend der Serie Hörwege zu Gott statt. Diesmal sprach Geri Braunsteiner, einer unserer Pastoralassistenten, über den Text der Pfingstkantate "Wer micht liebt, der wird mein Wort halten". Geri trat in der halbdunklen Kirche sehr eindrucksvoll in pfingstlicher, sehr weis(s)er bodenlanger  Erscheinung auf. Dazu hatte Herbert Lauermann die Kantate zum ersten Pfingstag, Bachwerkeverzeichnis BWV59, von Johann Sebastian Bach ausgesucht, die in kleiner Besstzung aus einem ausdrucksvollem Duett von Sopran und Bass und einem feierlichen Choral für gemischten chor besteht. Sie wurde erstmals in Leipzig für den 1. Pfingsttag am 28. Mai 1724 aufgeführt.

Merken Sie sich den 21. Juni, 20 Uhr, Stadtpfarrkirche Stockerau vor. Da findet der nächste Hörweg zu Gott statt. Es lohnt sich.

Die ganze Woche

Unter dem Label "Wochenplan" erscheint wöchentlich eine Zusammenfassung der Veranstaltungen, die einerseits allgemein interessieren sollten und andererseits nicht regelmässig stattfinden. Es soll dies die Information vor allem für die erleichtern, die ihr Smartphone benützen, da die anderen Darstellungen (z.B. als Kalender oder PDF) nicht allzuleicht am kleinen Bildschirm zu lesen sind.
  • Am Dienstag, dem 28. Mai  18:30, ist die Maiandacht fast im freien Felde bei der Pavlis Kapelle (Viktor Adlerstrasse).
  • Donnerstag ist frei! Aber nur, weil wir Katholiken Fronleichnam feiern. Daher sind alle zur Feier eigeladen: 9:00 Messe in der Kirche, dann Prozession zum städtischen Pflegeheim in der Landstrasse und zurück zum Rennerplatz. Anschliessend traditionell der lustige Frühschoppen im Pfarrhofgarten.
  • Am nächsten Sonntag ist der Europäische Tag des Fahrrades und die Kirche feiert das unter dem Titel "Wir RADln in die Kirche". Mehr dazu hier. Wenn Sie nicht gerade am Rennerplatz wohnen, dann freuen wir uns, wenn Sie ihr Rad zum Kirchgang - zur Kirchfahrt -  benutzen.

David Alaba der eigentliche Sieger

Während bei uns die Lange Nacht der Kirche lief, wurde auch in London ein Sieg gefeiert. Hier ein Zitat eines meiner Lieblingsblogger:

David Alaba ist einer der Gewinner des gestrigen Europapokal-Abends. Der 20jährige Österreicher vom FC Bayern macht nach dem Schlusspfiff keinen Hehl aus seinem Glauben: ->Meine Kraft liegt in Jesus!

Alaba ist damit ein Sieger - auch wenn es auf dem Platz mal nicht so läuft. Denn er weiß: Wat zählt is ganz woanders!

(Josef Bordat)

Sonntag, 26. Mai 2013

Die Lange Nacht der Kirchen in Stockerau 2013 ist Geschichte


Herr Paulus

Ökumenischer Gottesdienst
Am Samstag startete die Lange Nacht der katholischen und evangelischen Kirchen mit einem gemeinsamen Gottesdienst in der Lutherkirche. Jeder Besucher und jede Besucherin nahmen eine Blume vKolomänner hatten auch schon einen Getränkestand vor der Kirche aufgebaut, der selbst bei dieser Maikälte immer wieder Besucher fand.In der Kirche interessierte sich ein grosse Gruppe für Geri's Kirchenführung.
on dort mit in die katholische Kirche, wo daraus ein prächtiger Blumenstrauss entstand. Inzwischen stellten sich die ersten Gäste bei Christoph Rerecha zur Führung auf den Kirchturm an und die

Viele Fotos gibt es in der Galerie (Die Redaktion dankt Franz Bauer, Markus Beranek und Wilfried Hofmüller)

Markus Gerhartinger
Um 20 Uhr traf auch schon der Gesprächspartner für den ersten Programmpunkt - Erhaltung der Schöpfung - standesgemäß aus Korneuburg mit dem Fahrrad ein, der Umweltbeauftragte der Diözese Markus Gerhartinger. Um 20:30 startete dann die Beitragsfolge mit einem Gespräch von Markus Gerhartingern mit Markus Beranek. Der Evangelist scheint stark auf die Namensgebung kirchlicher Angestellter Einfluß zu nehmen. Viel Interessantes konnten die aufmerksamen Zuschauer beim Gespräch vernehmen, vom Autofasten bis zu Umweltzertifizierungen von Pfarren.

Blick in die Kirche
Der nächste Beitrag wurde vom Chor Rhyth.Mix als wandernde Taizé-Gruppe gestaltet. 8 Taize-Gesänge wurden von verschiedensten Orten der Kirche gesungen, wobei die Kirche mit den verschiedenen Akustikeffekten "mitgesungen" hatte. Über 50 Kerzen erhellten die magisch beleuchtete Kirche.
Rhyth.Mix mystisch

Ganz anders gestaltete die Runde "Treffpunkt Familie" den nächsten Beitrag, nämlich mit humorigen Beiträgen über und rund um die Schöpfung - in der Kirche wurde fest gelacht. Darf man denn das?

Ja, solange es etwas zu lachen gibt. Denn der nächste Beitrag - von Emmerich Kern gestaltet - ließ mit einer umgekehrten Schöpfungsgeschichte das Lachen im Hals erstarren. Beginnend mit einer Menschheit, die Gott nicht mehr braucht - We are the champions my friend - entwickelt sich die Welt mit vielen grauslichen Bildern, bis sie "wüst und leer" ist. Und dazu die starke Musik des Verdi-Requiems.

Kolomänner-Gasthaus
Zur Beruhigung gestalteten zwei Ministranten (Sebastian Heider und Maxi Mölzer) unter der bewährten Regie von Erika Trabauer und Christina Mölzer und zur "Stummfilmmusik" von Johannes Lenius (Orgel) und Wolfgang Flandorfer (Keyboard) den Sonnengesang des Hl. Franz v. Assisi als Schattenspiel in 8 Akten. Und die  ZuseherInnen konnten ein bisschen Sonnengesang mitsingen.

Den Abschluss der Beiträge gestaltete Chorale Totale & Band mit 2 Liedern und der Rock-Kantate The creation virtuos und schwungvoll.
Chorale Totale

Ein besinnlich gestaltetes Nachtgebet zum Thema Schöpfung mit Stefanie Jungmayr und Geri Braunsteiner machte den noch immer gut besuchten Abschluss dieser schönen, kühlen. langen Nacht.

Der wie immer in vielen Farben von außen beleuchtete Kirchturm und die magische Innenbeleuchtung der Kirche versetzten viele in eine medidative Stimmung. Und der Besuch war trotz allen Befürchtungen wegen Championsleague und Live-Ball im fernsehen sehr gut.

Es war dies die 6. Lange Nacht der Kirche(n) in Stockerau (die erste war 2008) und sie hat auch viele wieder erfreut. Danke allen Mitwirkenden vor und hinter der Bühne.


Beziehungen feiern

Das war heute, am 26. Mai, bei der Sonntagsmesse um 9:30 und nachher im Pfarrzentrum angesagt. In einer von Sigi Braunsteiner gestalteten Messe, die unser Chor Rhyth.Mix mit vielen schönen, schwungvollen Liedern bereicherte, wurde in allen Messteilen auf die Beziehung von 2 Menschen eingegangen. Zur abschliessenden Paarsegnung durch Pfarrer Markus Beranek stellten sich etwa 60 Paare an, offensichtlich eine Zeremonie, die vielen etwas bedeutet.

Anschliessend gabe es für die Paare im Pfarrrsaal einen Sektempfang mit köstlichen Mehlspeisen. Manche Paare feierten tatsächlich ein rundes Jubiläum ihrer Beziehung, andere nützten die Gelegenheit, um einfach ihre Beziehung zu feiern und Gott dafür um etwas zu bitten oder um einfach zu danken.


In der Galerie finden Sie einige Fotos  (Foto: Wolfgang Flandorfer)

Prophetisches

Wir leben in einer Zeit des Umbruches, sinkende Zahlen bei Beitragsstellen, bei Kirchenbesuchern, das Ende der Staatskirche wird heraufbeschworen. Das sei charakteristisch für unsere heutige Zeit. An die jetzigen Umstände hätte man doch vor 40 Jahren nicht im Traum gedacht, oder? Wie treffend ist da das folgende Zitat:
Aus der Krise von heute wird auch dieses Mal eine Kirche morgen hervorgehen, die viel verloren hat. Sie wird klein werden, weithin ganz von vorne anfangen müssen. Sie wird viele der Bauten nicht mehr füllen können, die in der Hochkonjunktur geschaffen wurden. Sie wird mit der Zahl der Anhänger viele ihrer Privilegien in der Gesellschaft verlieren. (…) [Die Kirche] wird es mühsam haben. (..) Es wird sie arm machen, zu einer Kirche der Kleinen sie werden zu lassen. Der Vorgang wird umso schwerer sein, als sektiererische Engstirnigkeit genauso wird abgeschieden werden müssen wie großsprecherische Eigenwilligkeit. Mann kann vorhersagen, dass dies alles Zeit brauchen wird.
Vortrag von Joseph Ratzinger beim Hessischen Rundfunk am 25. Dez 1969, ediert in den gesammelten Schriften als ‚Wie wird die Kirche im Jahre 2000 aussehen?’, Gesammelte Schriften 8/2 Seite 1.159 ff.

Gesehen in einem Artikel auf dem Blog von Pater Hagenkord SJ (Radio Vatikan Blog):

Wenn der PGR tagt

... dann gibt 's was zu berichten. Die letzte Sitzung des PGR fand am 22.5. statt. Diesmal war die Agenda nicht ganz so lang, entsprechend knapp fällt dieser Bericht aus.

Der erste große Punkt betraf die Errichtung des Kolomansweges. Nach dem Beschluss dieses Projekt zu realisieren (siehe Bericht von der letzten PGR Sitzung) gibt es bereits erste Zusagen von Sponsoren. Weitere Rückmeldungen, wie etwa von den Kolomännern, wurden besprochen und werden berücksichtigt. Für die konkrete Umsetzung wurde ein Projektteam gebildet; neben den PGR Preisinger, Bauer, Lauermann werden noch weitere Mitstreiter ausserhalb des PGR gesucht. Das Konzept zur langfristigen Nutzung des Weges ist weiter zu konkretisieren. Bis zum Herbst soll die Finanzierung komplett stehen. Die Eröffnung wird im Jubiläumsjahr geplant.

Die Öffnung des Kirchturms schien wegen Einstellung des Trägerprojektes schon ad acta gelegt zu sein, hat aber in einem neuen Kontext wieder Fahrt aufgenommen. Unsere Stadtgemeinde hat großes Interesse bekundet und mit dem Stadterneuerungsfonds evtl. einen neuen Finanzierungsweg gefunden. Ein erstes Gespräch zwischen Pfarrer, Bürgermeister und Stadtamtsdirektorin hat stattgefunden. Unser Stadtpfarrer wird das Gespräch weiter verfolgen.

Die Karnabrunn-Wallfahrt wird im September zum 300. mal durchgeführt, also auch ein Jubiläum. Die Organisation erfolgt in bewährter Manier durch Karl Hochfelsner, seitens des PGR wird Erika Trabauer unterstützen.

Das Organisationsteam zum Pfarrjubiläum 2014 (1000 Jahre Pfarre Stockerau) hat den Veranstaltungskalender nun so gut wie fertig. Dies wird Gegenstand eines getrennten Berichtes sein.

Passend zur Pfarrerneuerung fand bei der Emmanuelgemeinschaft in Wien der Infoabend Mission possible - Faszinationfür den Glauben wecken statt, bei der auch Vertreter unserer Pfarre teilnahmen. Neben der Buchpräsentation eines entsprechenden Handbuches wurde ein Kurs zu diesem Thema vorgestellt. Von der Emmanuelgemeinschaft können wir viele Erfahrungen zu diesem Thema abholen (nicht nur, was man machen kann, sondern auch, welche Ansätze bisher gut funktioniert haben). Es wird in nächster Zeit ein Innenteam zur Pfarrerneuerung gebildet. Dabei sollen auch Personen ausserhalb des PGR mitarbeiten, sodass ein repräsentativer Querschnitt der Pfarrgemeinde zustande kommt.

Bei der Diskussion zur Renovierung des Pfarrzentrums stellte sich heraus, dass zuerst klar werden muss, was wir mit PZ machen wollen. Es soll nicht einfach nur renoviert werden, sondern es ist auch über zeitgemäße Adaptierungen nachzudenken; schließlich soll es auch in 20 Jahren noch zeitgemäß sein. Deshalb wird dieses Thema ein Jahr zurückgestellt, zumal keine konkrete Handlungsnot vorherrscht.

Diözesaner Strukturprozess: Nach Passau im Herbst gab es nach Ostern ein Dechantentreffen in Bamberg. Dort gibt es viele kleine Pfarren (wie in unserem Vikariat), man hat bereits Pfarrverbände errichtet.  Möglicherweise ist dies auch der Weg für uns, dass nicht Pfarren zusammen gelegt werden, sondern Pfarrverbände errichtet werden, bei denen die Pfarren eigenständig bleiben, aber Ressourcen gemeinsam genutzt werden. Das Hauptproblem in unserem Dekanat ist der Priestermangel (Provisorium in Hausleiten  wird verlängert, einige Priester werden in absehbarer Zeit in Pension gehen).

Schließlich gibt es noch einige kleinere Punkte zu berichten:

  • Der Verein punkt_um wurde gegründet. Jetzt wird ein passendes Haus in Stockerau gesucht.
  • Die Gruppenleiter Schulung (Firm-, Erstkommunion-, Jugendgruppen) hat erstmalig stattgefunden. Sie war gut besucht, es gab regen Austausch von Erfahrungen.
  • Die Kirchenführer Ausbildung hat begonnen; es gibt 13 interessierte Teilnehmer.
  • Der PGR hat einen neuen Fußboden für die Kaplanswohnung bewilligt.

Und als Abschluss eine besonders erfreuliche Meldung. Von der Firmung mit Weihbischof DDr. Grätzl gab es ausserordentlich positive Rückmeldungen. Die beiden Feiern waren lebendig gestaltet, unser Weihbischof strahlte trotz seines hohen Alters eine derartige Begeisterung aus, dass keiner der Firmlinge auf die Idee kam zu tratschen. Auch die Integration der Firmspendung in die Sonntagsmesse der Gemeinde wurde positiv aufgenommen - sic!

Samstag, 25. Mai 2013

Da wird geprobt...

Schon seit Dienstag wird in der Kirche und im Pfarrzentrum für die Lange Nacht der Kirchen in Stockerau, die heute um 18:30 in der evangelischen Kirche beginnt und dann ab 19:30 in der katholischen Kirche weitergeht, auf Teufel komm raus - soweit man das im pfarrlichen Leben so sagen darf - geprobt. Man kann schon jetzt als Kiebitz bei den Proben sagen, dass die Beiträge unserer beiden Chöre zwar total verschieden, aber beide von hoher Qualität in Bild & Ton sind. Auch das Schattenspiel nach dem Sonnengesang des Hl. Franz von Assisi wirft schon seine Schatten voraus. Die beiden jugendlichen Hauptdarsteller werden uns - wenn auch nur mit ihren Schatten - beeindrucken.

Kommen Sie doch vorbei. Auch später in der Nacht, es dauert bis 0:30.

Ein Geheimnis

Vor der Türe zum Turm steht seit einigen Tagen verhüllt ein grosses Geheimnis. Wir werden es bald lüften. Kommen Sie einfach wieder einmal vorbei.


Montag, 20. Mai 2013

Firmsakrament in Stockerau

Samstag und Sonntag gab's bei uns Firmung mit Weihbischof DDr. Helmut Krätzl. Samstag, als eigenständiger Firmungstermin angesetzt, füllten die Firmlinge mit ihren Angehörigen die Stadtpfarrkirche. Der Sonntags-Termin wurde bewusst mit der Halbzehner-Messe so angesetzt, dass die Firmung in die Sonntagsmesse der Pfarrgemeinde integriert ist. Auch hier musste man für einen Sitzplatz früh kommen.

Die Firmung gemeinsam mit der Gemeinde zu feiern ist ein bewusstes und schönes Zeichen, das gewählt wurde. Denn die Firmlinge können der Gemeinde viel geben. Sind doch sie es, in denen die Zukunft der Kirche liegt. Sie stellen sozusagen die nachrückenden Reihen dar. Aber auch für die Firmlinge ist es wichtig zu sehen, dass sie in der Gemeinde eingebettet sind, dass die Pfarrgemeinde Heimat für sie ist.

So führte unser Bischof in der Predigt aus, dass in der heutigen Jugend Gott ein zentraler und wichtiger Begriff ist, allen Unkenrufen zum Trotz, auch wenn der Umgang mit der Institution Kirche heute ein anderer ist. Dies geht aus den Briefen hervor, die die Firmkandidaten im Rahmen der Firmvorbereitung geschrieben haben. In jeder Faser der Predigt konnte man die Wertschätzung für die jungen Menschen spüren. Als Ebenbild Gottes wurden sie treffend bezeichnet. Und dass Gott sie angenommen hat, noch bevor ihre Eltern sie gezeugt haben. Auch ist das soziale Engagement der Jugend ein Hoffnungsschimmer in unserer Gesellschaft. Deutlich wurde dies etwa, wenn im Rahmen der Firmvorbereitung Firmlinge in die Arche (ein Altersheim) gingen und für die Alten und Gebrechlichen in unserer Gesellschaft da waren.

Folgender Text vor der Erneuerung des Taufversprechens, das die Spendung des Firmsakraments einleitete, fasst die Bedeutung der Hl. Firmung schön zusammen:
Heute, am Tag unserer Firmung soll unser Glaube "Hand und Fuß" bekommen. Wir machen uns mit dem Licht, das wir am Anfang unseres Lebens erhalten haben, eigenständig auf den Weg.
Damit Gottes Geist uns dazu stärkt, wollen wir heute erneut zu einem Leben mit Gott "Ja sagen".
Die musikalische Untermalung während der Firmspendung kam von unserem neuen Jugendchor, der die musikalische Gestaltung der Messfeier innehatte. Wirklich beeindruckend, da dürfen wir uns hoffentlich auf weitere Darbietungen freuen!

Hier nochmals der Meditationstext zu den Gaben des Heiligen Geistes, der als Antwort auf die Lesung von Firmlingen vorgetragen wurde:
Guter Gott, die Gaben des Heiligen Geistes bringen Feuer zur Erde. So erkennen wir deine liebevolle Gegenwart und sehen, was "du" uns durch deinen heiligen Geist wirklich schenkst: 
Dein heiliger Geist bedeutet Liebe. Liebe, die spürbar wird unter Freunden, die sich helfen, die einander zuhören, sich einander annehmen oder auch trösten.
Dein heiliger Geist bedeutet Friede. Friede, der Familien, Gruppen oder Schulklassen hilft, eine wohltuende und anerkennende Atmosphäre zu schaffen, in der es keine Ausgrenzung und Verurteilung mehr gibt.
Dein heiliger Geist bedeutet Freude. Freude über das Leben, Freude über deine Liebe, Freude über die Gesundheit, die Freunde, die Eltern, die Natur, Freude über alles, was uns geschenkt ist und gut tut.
Dein heiliger Geist bedeutet Geduld. Geduld mit mir selbst, aber auch Geduld mit den anderen. Dass ich mit Veränderungen zum Guten rechne, ohne den anderen oder mich selbst unter unmenschlichen Druck zu setzen.
Dein heiliger Geist bedeutet Freundlichkeit. Freundlichkeit zu mir selbst und meinen Mitmenschen, dass ich allen wohltuend und wertschätzend gegenüber trete, was zu einem frohen Miteinander beiträgt.
Dein heiliger Geist bedeutet Treue. Treu zu anderen zu stehen, ihnen Vertrauen zu schenken, auch wenn es nicht gerade leicht ist; aber auch Treue zu mir selbst und zu meiner persönlichen Meinung.
Dein heiliger Geist bedeutet Sanftmut. Sanftmut mit mir selbst und mit allen anderen. Der Mut, einander nicht brutal und gemein, sondern fair und wertschätzend zu begegnen. Sanftheit ist der Mut zur Zartheit, auch zur Zärtlichkeit. Dein Heiliger Geist trägt und hält uns sanft, und dochj bestimmt. Er lässt uns nicht fallen, sondern gibt uns Anstoss, Gutes zu tun.
Diese Gaben deines heiligen Geistes mögen sich immer mehr unter uns entfalten, sodass wir immer wieder ein Stück Himmel auf Erden erleben dürfen.
Jedenfalls einen herzlichen Glückwunsch an alle Firmlinge und Gottes Segen für Euren weiteren Lebensweg! Ihr könnt nicht zum Heiligen Geist beten, weil er ist schon in Euch, wenn Ihr betet.

Fotos zur Firmung werden in einem separaten Artikel nachgereicht.

Sonntag, 19. Mai 2013

Orgel in Feuer und Flamme

Johannes Lenius
Alexandre Guilmant
Feuer und Flamme waren auch die Zuhörerinnen und Zuhörer in der Pfarrkirche, die Johannes Lenius bei seinem Pfingst-Orgelkonzert unter dem Titel "Feuer und Flamme" zuhörten, das am Pfingssonntag um 19:30 stattfand. Ein virtuoses Konzert, das einen Bogen von Buxtehude (Toccata und Fuge in F-Dur und Choralvorspiel "Komm Hl. Geist"), über das einzige sehr ruhige Stück und einzige bis heute vom Komponisten bekannte Stück Elevazione von Plafuti (über ihn schweigt das Internet), über einen "Hadern" von Bach (die berühmte Toccata und Fuge in d-Moll und das Choralvorspiel "Komm Gott Schöpfer"), eine Toccata im fast schon Rokkoko-Stil von Knecht bis zu einer Fantasie vom Franzosen Guilmant und am Ende zu Peter Planyavsky, einem 66-jährigen Zeitgenossen (5 Versetten zu Veni Creator Spiritus und eine Toccata alla Rumba) spannte. (Können Sie sich noch an den Anfang dieses langen Satztes erinnern?).


Alle nicht quietschenden oder hoch pfeifenden Register unserer Kaufmann-Orgel wurden ausgenützt und es war ein Vergnügen, dem Spiel eine Dreiviertelstunde zu lauschen.

Schade, dass Sie nicht dabei waren.

Übrigens können Sie Johannes Lenius  in der Langen Nacht der Kirche wieder konzertieren hören. Im Wechselspiel zu einem Keyboard mit ganz anderen Tönen wird er auf unserer Orgel zum Schattenspiel "Sonnengesang" (22:45 in der Stadtpfarrkirche) improvisieren, d.h. Musik aus aus seinem Inneren machen.

Hier gibt es noch den Einführungstext von Johannes Lenius zu lesen.

Buxtehude
In der Toccata (steckt das lateinische Wort toccare =schlagen) werden gleich anfangs die Akkorde energisch angeschlagen und entflammt damit eine mitreißende Stimmung mit kurzen freirhythmische Passagen und mit spannenden Dissonanzen. Das Fugentherna ist aus den Motiven der Toccata gebildet, bildet einen ruhigeren aber dennoch heiteren Gegenpart, und geht schließlich wieder in die Akkord-Schläge des Anfangsteiles über.
Das Choralvorspiel ist vorn Ausdruck her bedeutend ruhiger als die feurige Toccata, gleichsam als ruhige Flamme. Die Melodie wird mit einem Soloregister durch zahlreiche Verzierungen vorgetragen, und die anderen Stimmen bilden die Harmonie und verbinden in kurzen Einschüben die einzelnen Verszeilen. Das Lied selbst ein ein alter Pfingstchoral und ist im Gotteslob auf Nr. 247.

Palafuti
Es gibt Kompositionen, die sind einzigartig und Einzelstücke. Von Vincenzo Palafuti ist es das einzige bekannte Werk; von ihm sind auch keine Lebensdaten bekannt. Allein eine Jahreszahl kann genannt werden: er wirkte 1795 in Florenz. Die Elevazione ist eine Musik zur Wandlung in der katholischen Messe. dementsprechend ruhig, verhalten und ist das Werk. Überraschend ist die damalige Zeit die überaus reiche Chromatik, nach der man fast einen zeitlichen Ansatz in der Romantik annehmen könnte.

Bach
Es ist wohl das populärste Orgelwerk überhaupt. Der typische Anfangstn'ller und der dramatische Abwärtslauf und die spannungsgeladene Pause leuchten wie in Feuerzungen auf, und reißen somit die Zuhörerschaft in ein wildes Spannungsfeld. Die Fuge bildet den zum Zuhören weitaus entspannteren Hauptteil. Das Themeneinsätze fließen prägnant, beinahe zweistimmig dahin, viele Echowirkungen wechseln einander ab, nur einmal gibt es einen „MunterMach—Tonleiter—Lauf“, und mündet endlich in einen gewichtigen Pedal—Einsatz. Den Ausklang bildet ein aphoristischer Schlussteil, der in seinen mit kurzen rezitativischen Abschnitten wieder die Spannungsgeladene Stimmung des Anfangs aufbaut.

Der Choral „Komm Gott, Schöpfer, Heilger Geist“ ist die deutsche Version des Hymnus „Veni Creator Spiritus“ (im GOTTESLOB Nr 241). Die Bachsche Bearbeitung stammt ursprünglich aus dem sogenannten Orgelbüchlein. Die Melodie ist im Sopran an erster Stelle, darunter liegen sie Mittelstimmen (als Mittler), und auf jeweils dritten Zählzeit erscheint der Bass. Er bestätigt und vervollständigt die Harmonie — der Heilige Geist, die dritte Person, perfektioniert alles in Harmonie Geschaffene. Später wurde dieses Werk um den zweiten Teil erweitert; diesmal erscheint die Melodie im Bass.

Knecht
Die Toccata von J .H. Knecht (er wirkte im süddeutschen Württembergischen Bereich) trägt wohl den Titel aufgrunde der drei angeschlagenen Töne und des fast durchwegs auftretetenden Non-Legato-Spiels. Im Grunde handelt es sich dabei um eine Fantasie, die deutlich bereits die Stilistik des Rokokko aufweist

Guilmant
Guilmant ist einer der großartigsten Vertreter der französischen Orgelromantik. Sowohl der Titel als auch der Stil unterscheidet sich erheblich von dem der Barockzeit. Das Versett ist eigentlich eine Fantasie, die in eindrucksvoller Weise eine leise bewegte Stimmung erzeugt wird — so wie wenn die Glut im Feuer noch leuchtet.

Planyavsky
Ganz anders sind nun die Versetten über den bereits erklungenen Choral „Veni Creator Spiritus“. Obwohl im moderenen Gewand, sind sie das abwechselnde Singen im monastischen Stundengebet konzipiert Die unterschiedlichen klanglichen Gestaltungsmöglichkeiten sind vielleicht auch Abbild, wie bunt das Spirituelle auftritt.

Die Toccata alla Rumba ist ein Beispiel für die immer versuchte und wahrscheinlich auch anzustrebende Synthese Alt-Neu: Die Toccata als traditionelle Form der Orgelmusik, der Rumba als Vertreter der Tanzmusik. Zusätzlich werden die Tonsprache der Moderne und ein altes Kirchenlied miteinander konfrontiert. Nach den Pleno-Auftakten entwickelt sich - zunächst vorsichtig - im Bass der Rumba-Rhythmus; darüber erscheint eine Melodie, die eigentlich eine Umkehrung eines bekannten Kirchenliedes ist, das sich erst später - nach sich steigender Dynamik - in Originalgestalt zu erkennen gibt: „Nun danket all und bringet Ehr“. Nach der Reprise und einer euphorischen Coda setzt das Werk mit Pleno-Akkorden wieder in moderner Hamonik relativ abrupt den Schlusspunkt.



(Quelle Foto Guilmant: Wikipedia)

Samstag, 18. Mai 2013

Pfingstvigil

Ökumenische Einstimmung in das Pfingstfest, so war der Titel der heurigen Pfingstvigil. Sie wurde von der evangelischen und der katholischen Gemeinde gemeinsam in der Lutherkirche gefeiert. Angesetzt als ->Vigil, d.h. Nachtwache, begann die Feier auch erst um 21 Uhr.

Natürlich war damit der Heilige Geist das zentrale Thema, das sich durch alle Texte zog. Zwischen den sechs Lesungen wurde immer der Lichtgesang "Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht" gesungen. Für jede Lesung wurde eine Kerze entzündet; das >Lektionar mit den Lesungen wurde jeweils zu einer anderen Station getragen und von dort die Lesung verkündet.


1. Lesung Gen 11, 1-9
Man nannte die Stadt Babel, denn dort hat der Herr die Sprachen der Welt verwirrt.

Das Lektionar wurde zu den Stationen getragen
2. Lesung Ex 20, 1-17
Das Gesetz wurde durch Mose gegeben.

3. Lesung Ez 37, 1-14
Ihr ausgetrockneten Gebeine, ich selbst bringe Geist in euch, dann werdet ihr lebendig.

4. Lesung Jes 61, 1-9
Der Herr hat mich gesalbt; er hat mich gesandt, damit ich den Armen die Frohbotschaft bringe.

5. Lesung Joel 3, 1-3
Ich werde meinen Geist ausgießen.

6. Lesung Röm 8, 22-27
Der Geist selber tritt für uns ein mit Seufzen, das wir nicht in Worte fassen können.

Evangelium Joh 7, 37-39
Ströme von lebendigem Wasser werden fließen.

Nach der Predigt erfolgte für alle Anwesenden die Salbung des Handrückens mit Chrisam; anschließend in einem feierlichen Gebet um Herabsendung des Heiligen Geistes gebetet.

Salbung mit Chrisam

Mit dem festlichen Schlussgesang "Atme in uns, Heiliger Geist" ging die Vigil zu Ende. Der evangelische Pfarrer Brost lud anschließend "wie es unter Brüder und Schwestern üblich ist, auch gemeinsam zu essen und zu trinken" noch zu Brot und einem Glas Wein ein.



Somit eine wirklich stimmungsvolle Einstimmung auf Pfingsten. Dies gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde zu feiern, sozusagen als Gegenthese zum Turmbau von Babel (siehe 1. Lesung), wo man sich gegenseitig nicht mehr verstand, darf auch als Zeichen des Heiligen Geistes gesehen werden.

Weitere Bilder finden Sie in unserer ->Galerie.

Bildquelle: Bauer / Pfarre Stockerau

Fußgebet in Bildern

Als Fortsetzung der verbalen Beschreibung der Stockerauer Fußwallfahrt nach Mariazell hat uns Sepp Scheffl dankenswerter Weise ein paar Fotos geschickt, die das Geschehen etwas illustrieren können und auch die Wettersituation nachfühlen lassen.

Die 66 Fotos sind in unserer Galerie zu bewundern.

Hier ein paar lehrreiche Bild-Beispiele für Leserinnen und Leser, die etwas in Eile sind.

Abmarsch auf der Kirchenstiege in Stockerau

Die Tafel wartet auf uns beim Berger-Bauer in Rappoltenkirchen

Der Blick zurück nahe Waasen

Die Hl. Messe auf der Ebenwaldhöhe

Typische Situation am Sonntag früh

Unser Altleiter Karl vor dem Rosenkranzgebet

Der neue und der alte Leiter der Wallfahrt
Gerhard Schuster und Karl Hochfelsner

Das offizielle Bild der neuen Leitung

Freitag, 17. Mai 2013

Die ganze Woche

Nach dem Pfingstwochenende geht es schon in die vorletzte Maiwoche:
  • Am Mittwoch, 22. Mai ist eine öffentliche Pfarrgemeinderatssitzung. Es sind nämlich alle Pfarrgemeinderatssitzungen öffentlich. Die Gäste sind aber im allgemeinen eher spärlich. Einen Bericht werden Sie hier zeitnah vorfinden.
  • Donnerstag, 23. Mai, ist im Kloster um 17 Uhr das Hendrinafest (Hintergründe und die Einkladung gibt es hier) mit dem Steyler Weltchor (klingt gut oder?) und um 18:30 gehts mit einem Vortrag weiter.
  • Am Freitag drauf lädt Herbert Lauermann und Geri Braunsteiner wieder zu den Hörwegen zu Gott  mit Musik und Predigt ein. 20:00 in der Kirche.
  • Am Samstag gibt es ab 18:30 die Lange Nacht der Kirchen.
  • Sonntags um 9:30 feiern wir die Hl. Messe für alle Ehe- und Beziehungsjubiläen, anschliessend gibt es für alle feiernden Paare im Pfarrzentrum ein Glas Sekt zum Anstossen.
  • Und auch an diesem Sonntag (26.5.) gibt es in der neuen Kirche von Oberrohrbach abends um 18:30 wieder einen "Sondergottesdienst". Diesmal mit der Leiterin des Pastoralamtes Veronika Prüller-Jagenteufl und mit Musik des Chores coram publico aus Großrußbach.