Sonntag, 30. Juni 2013

Bild zu Peter und Paul

Anlässlich des Festes von Peter und Paul, die ja zeitgleich an der Kirchenspitze wirkten, der eine als Papst, der andere als Nicht-Papst, sei folgendes Bildnis gestattet.



Samstag, 29. Juni 2013

Herzlich Willkommen in der Europäischen Union!

Dom in Zagreb
Quelle: Wikipedia
Ab Montag, dem 1. Juli, ist Kroatien Mitgliedsland der Europäischen Union.
In unserer Pfarre Stockerau ist ja die kroatische Volksgruppe mit einer eigenen Sonntagsmesse sehr aktiv. Die Statistik (aus dem Integrationsbericht der Stadt Stockerau von 2012) sagt uns, dass es in Stockerau 98 kroatische Staatsbürgerinnen und Bürger gibt, das sind 0,56% der Stockerauer Bevölkerung. Aber viele unserer aus Kroatien stammenden Mitbürgerinnen und Mitbürger sind ja schon lange da und bereits österreichische Staatsbürger.

Ein paar Zahlen zum Vergleich (die Zahlen stammen aus Wikipedia):

Land
Fläche
km
2
Einwohner Mio.
Einwohner/
km2
BIP/Kopf
US $
Katholiken
%
Kroatien
56.542
4,5
79
18.014
88
Österreich
83.878
8,4
101
41.822
63


Kardinal Bozanić
Kroatien ist mit 88% Anteil der Katholiken im Land (Volkszählung 2001) ein sehr katholisch orientiertes Land. Einen vergleichbaren Anteil (87%) hatten wir in Österreich letztmals 1971. Es gibt in Kroatien 5 Erzdiözesen (Zagreb, Split-Makarska, Rijeka,  Đakovo-Osijek und Zadar - zum Vergleich in Österreich Wien und Salzburg) und 14 Diözesen (in Österreich 7). Der Bischof von Zadar, Josip Bozanić, trägt als einziger der Bischöfe den Kardinalstitel.

Ein sehr nettes Willkommen-Video der Kommision der Europäischen Union gibt es hier im Internet, wo Sie auch ihre EU-Fähigkeiten trainieren können und die Vielfalt unserer EU erleben.

Die EU wird ja von vielen - so wie uns vermittelt wird auch in Kroatien - nicht besonders geliebt und positiv beurteilt. Dennoch ist es einmaliges Experiment der Weltgeschichte: Reichere Länder geben freiwillig einen (kleinen) Teil ihrer Wohlhabenheit an Regionen ab, in denen es den Menschen noch weniger gut geht. So eine Idee des freiwilligen "Ausgleiches" hat es in der Geschichte der Erde noch nie gegeben. Es war sicherlich der Einfluß christlicher Politiker nach den Gräueln der zwei Weltkriege, die diese Idee eines geeinten Europas in die Welt setzten und so Voraussetzungen für eine schon lange dauernde Zeit des Friedens in Europa schafften. Und es wirkt, denn die Statistik über die Jahre zeigt, dass dies in der Europäischen Union zu einer Verringerung der Unterschiede zwischen den Regionen (und natürlich auch der Länder) geführt hat. Burgenländer und Waldviertler werden das zum Beispiel am eigene Leib verspürt haben...

Dazu noch eine Stelle aus dem Korintherbrief des Apostels Paulus (2 Kor 8,7.9.13-15):
Es geht nicht darum,  dass ihr in Not geratet, indem ihr anderen helft; es geht um einen Ausgleich. Im Augenblick soll euer Überfluss ihrem Mangel abhelfen, damit auch ihr Überfluss einmal eurem Mangel abhilft. So soll ein Ausgleich entstehen, wie es in der Schrift heißt: Wer viel gesammelt hatte, hatte nicht zu viel, und wer wenig, hatte nicht zu wenig




Freitag, 28. Juni 2013

Waren Sie bei Toms Priesterweihe?

Wenn nicht, dann gibt es ein eindrucksvolles 6-Minuten-Video davon auf Youtube, das Sie hier ansehen können. Tom Kruczynski, unser Neupriester, hat es in seinem Facebook Account geposted. Sieben Männer aus fünf Ländern wurden am Samstag, 15. Juni 2013, von Kardinal Christoph Schönborn im Wiener Stephansdom zu Priestern geweiht.


Donnerstag, 27. Juni 2013

Die ganze Woche

Die Ferien beginnen - und das merkt man. Als außertourlichen Termin können wir Ihnen diesmal nur die Fahrt nach Nitra bieten. Siehe eigener Bericht.

Und ein Besuch der Abendmesse am Sonntag wird ab Sonntag, 30. Juni, eine herbe Enttäuschung. Denn sie entfällt in den Ferien.

Wo ist und was ist in Nitra?

Die Steyler Missionsschwestern von unserem Stockerauer Kloster St. Koloman laden am 6. Juli zu einer Begegnung mit den Steyler Anbetungsschwestern in Nitra (Slowakei) ein. Abfahrt ist am 6. Juli um 6:45 Uhr beim Kloster St. Koloman.

Spirituelle Begleitung: Dr. Manfred Müller. Informationen und Anmeldung bei Sr. Anna Lucia (Kloster) oder Maria Jaschok (Pfarrkanzlei).

Ja er ist es! Manfred Müller war vor Tomasz Iwandowski Kaplan in Stockerau.

Von Stockerau nach Nitra sind es knappe 200 km. Nitra ist die sechstgrösste Stadt der Slowakei und nach Bratislava die zweitälteste.

Montag, 24. Juni 2013

Interessantes aus der Welt der Religion

Die Bertelsmann Stiftung hat sich im sogenannten Religionsmonitor mit der Bedeutung der Religion und Spiritualität in verschiedenen Ländern beschäftigt.Österreich ist zwar nicht dabei, aber vielleicht mit den Ergebnissen in Westdeutschland vergleichbar, obwohl wir natürlich durch die "Katholizität" unseres Landes auch eine andere Position haben müssten. Generell ist Religion und Spiritualität im alten Kontinet Europa gegenüber den anderen Kontinenten heute weniger gefragt.

Wer Zeit hat, kann sich die interessante Studie zurm Thema für unseren Nachbarn Deutschland als PDF herunterladen und lesen. Gefunden haben wir diese Infos über Google+ und den dortigen Beitrag der deutschen Zeitung Welt. Übrigens: Wer Zugang zu Google+ hat sollte sich auch die Kommentare zu diesem Beitrag der Zeitung Welt  zu Gemüte führen - mit welchem Eifer da Glaube und Nichtglaube argumentiert...


Ein Zitat aus dieser Studie (Seite 12):
Religion im Alltag der Menschen
Religiöse Aspekte spielen für viele Menschen nur eine Nebenrolle. Familie, Freunde, Freizeit sind die Bereiche, denen sie mehr Bedeutung für ihr Leben beimessen. In dieser Frage tritt ein Generationenunterschied zutage, denn den über 60-Jährigen ist die Religion wichtiger als den Jüngeren. Die Ergebnisse des Religionsmonitors sowie vergleichbarer internationaler Studien legen nahe, dass es einen schleichenden Bedeutungsverlust des Religi-ösen von der älteren zu den jüngeren Generationen gibt. Hierbei spielt die religiöse Sozialisation eine große Rolle. Fehlende religiöse Erfahrungen und nicht mehr vorhandenes religiöses Wissen führen demnach dazu, dass Menschen ein Leben ohne Religion als ganz selbstverständlich erscheint.


Hier ein Video, das Grundsätzliches über den Religionsmonitor vermittelt.


Sonntag, 23. Juni 2013

Tom hat mit uns gefeiert


Tom Kruczynski, der vor einer Woche im Stephansdom zum Priester geweiht wurde, feierte heute in der Halbzehnuhrmesse mit den Stockerauern seine Nachprimiz. Als er sich vor 2 Jahren im Pfarrblatt als neuer Pfarrpraktikant den Stockerauerinnen und Stockerauern vorstellte, schrieb er: "Und wenn Gott will, darf auch ich bald laut jene Stelle im Hochgebet lesen, (die ich jetzt nur still mitbete und) in der es heißt: „Wir danken Dir, dass Du uns berufen hast vor Dir zu stehen und Dir zu dienen“. Jetzt ist es soweit und Tom zelebrierte die Messe als ob er schon viele Jahre Erfahrung hätte. Seine Ministrantinnen und Ministranten standen ihm treu zur Seite, Beate Kokits ließ die Orgel brausen und der Familienmessenchor sang sich mit zu Herzen gehenden Liedern die Seele aus der Brust. Zum Ende des Gottesdienstes überreichte Pfarrer Markus Beranek das Geschenk der Pfarre, eine Albe - das weisse Gewand, das der Priester unter dem Messgewand trägt - und seine Minis beschenkten ihn mit einem Geschenkkorb.
Anschließend stand schon eine lange Schlange von Menschen, um von ihm den Primizsegen zu bekommen und ihm alles Gute zu wünschen. Im Pfarrgarten gab es dann noch eine reichlich bestückte Agape.

Fotos gibt es in unserer Galerie

Übrigens, ab September wird Tom Domkurat in Wiener Neustadt. Wenn der Pfarrer Probst ist, denn ist auch ein Kaplan ein Kurat. Und seinen neuen Pfarrer  kennen wir Stockerauer ganz gut, es ist unser Altpfarrer Karl Pichelbauer. Tom wird uns bis zu seiner Übersiedlung noch in Stockerau erfreuen.

Bildquelle: Franz Bauer

Samstag, 22. Juni 2013

Wer Bischof werden will, ist für dieses Amt ungeeignet

Das sagte Papst Franziskus zu den vatikanischen Botschaftern (in der Einzahl Nuntius genannt), die ja die Vorschläge für neu besetzte Bischofsstellen nach Rom leiten. Es sind starke Anforderungen, die er da an die "Neuen" stellt. Wird ja interessant sein, wie das in der Realität der nächsten Besetzungen aussieht. In Vorarlberg gibt es ja das erste Beispiel.

Es ist es wert, in kathpress.at den Bericht dazu genauer zu lesen.

Vielleicht ein Zitat noch gefällig?
Besonders wichtig sei, dass Bischofskandidaten die Armut liebten - "innere Armut als Freiheit für den Herrn und äußere Armut als Einfachheit und Schlichtheit des Lebens, dass sie nicht die Geisteshaltung von Fürsten haben". Übertriebener Ehrgeiz sei fehl am Platz, schon Papst Johannes Paul II. habe "volentes nolumus" - "die die wollen, wollen wir nicht" - als Vorbedingung genannt, erinnerte Franziskus.
Bild: zgf/heute.de

Sonntag im Kloster

Schwester Christa Petra hat uns über eine Änderung im Kloster St. Koloman informiert, sie schreibt:

Mit Juli 2013 (Sonntag, 7.7.) ändern wir die Gottesdienstzeit am Sonntag. Die Eucharistiefeiern sind dann jeden Sonntag um 9 Uhr.

Übrigens, wußten Sie, dass in unserem Pfarrweb die aktuellen Gottesdienstzeiten nach Gottesdiesntorten (Pfarrkirche, Kloster, Arche & Krankenhaus/Pflegeheim) zusammengefasst sind?
Hier ist z.B. die Seite für das Kloster.

Alles neu macht der Juni

Es wird ja an vielen unserer Leserinnen und Leser "vorübergehn", dass dieser Tage die Neugestaltung des Pfarrbüros beginnt. Ab sofort ist das Pfarrbüro vorübergehend im alten Pfarrsaal untergebracht. Das ist nur ein paar Schritte geradeaus weiter, bei der Tür hinein und die erste Türe rechts.
Manfred Plattne hat uns ein  paar Fotos von den helfenden Händen beim Ausräumen des Büros geschickt. Er schreibt dazu:
Vielen  Dank den helfenden Männerhänden von Erwin Buxbaum, Rudi Friedreich, Hans Kleedorfer, Kolowrat Manfred und Thomas Perina. Trotz der Hitze keine Überschwemmung!
Fotos: Plattner






Freitag, 21. Juni 2013

Die ganze Woche

Die letzte Juniwoche bietet wieder eine Reihe von Wahlmöglichkeiten:
  • Am Sonntag, dem 23. Juni, feiern wir um 9:30 mit unserem Neupriester Tom Kruczynski die Nachprimiz. Tom war zwei Jahre bei uns in Stockerau. Nach der Messe wird er auch den Primizsegen spenden.
  • Am Abend dieses Sonntages gibt es in Oberrohrbach um 18:30 in der schönen, neuen Kirche wieder einen "Sondergottesdienst".  Diesmal  mit Dr. Jutta Henner (Österr. Bibelgesellschaft) und der  Musik vom Chorensemble Pulkau, Leitung Kurt Krenn. Da soll noch wer sagen, "Frau" hätte in der Kirche nichts zu sagen :-).
  • Und in unserer Kirche gibt es um 18:30 den Jugendgottesdienst. Wer die Wahl hat, hat die Qual.
  • Donnerstag, 27. Juni feiert die Mütterrunde in der Kapelle in Oberzögersdorf den Arbeitsjahresabschluss. Dann gehts den kurzen Weg zum Bischof, nämlich in die Dorfschenke.
Und am  30.Juni beginnt auch für die Pfarre die Sommerordnung, ab da gibt es bis Schulbeginn am Sonntag keine Abendmesse mehr.

Donnerstag, 20. Juni 2013

Ein Fest der Mitarbeiter


Heute, am 20. Juni fand an einem heißen sehr heißenTag das traditionelle Mitarbeiterfest der Pfarre statt. Den Beginn machte ein Dankgottesdienst in der angenehm kühlen und gelsenfreien Kirche. Pfarrer Markus Beranek bemerkte zu Beginn zurecht, dass man in Stockerau von einem Priestermangel nicht sprechen dürfe, denn vier (4)  Priester feierten mit den vielen anderen Menschen im Priesteramt (das sagt unsere Kirche auch allen Laien zu) die Hl. Messe: Tom unser Neupriester, Tomasz unser Kaplan, Joseph unser Aushilfskaplan und Markus unser Pfarrer. Und auch der Altersschnitt der vier Priester war wohl  unter 40 Jahren. Selten im Vikariat. Musikalisch gestaltete die Dankmesse eine Schola, geleitet und begleitet  von Johannes Lenius.

Priestermangel
Tauferneuerung
Zu Beginn wurde Wasser geweiht und alle MitarbeiterInnen konnten dann mit einem Kreuzzeichen ihre Taufe erneuern. Zu den Fürbitten wurde  Wasser, ein Ginsterzweig und Brot  zum Altar getragen. Es war ein Bild der heutigen Lesung von den 40 Tagen des Propheten Elias in der Wüste und seiner Wandlung im alten Testament. In seiner Predigt sprach Markus Beranek über diese Lesung, wie sich der "Fundi" Elias, der vorher im Namen seines Gottes vielen Menschen den Tod gebracht hat,  über einen Weg der Verzweiflung bis zum eigenen Todeswunsch gewandelt zum Gottesberg Horeb kommt und dort erlebt, dass Gott ihm nicht im Sturm oder Feuer, sondern in leisen Säuseln des Windes erscheint. Passt inhaltlich ganz gut zur Predigt von Bischof Manfred Scheuer im letzten Artikel.


Die Siegerinnen
Am Ende des Gottesdienstes bedankte sich Pfarrer Markus Beranek bei den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in der Pfarre und er und Erika Trabauer überreichten  den drei Damen, die die großen, handgemalten Plakte in den Schaukästen gestalten, den Sonderpreis der Diözese, den wir als Pfarre beim Medienwettbewerb gewonnen haben. Herzliche Gratulation an Maria Jaschok, Elisabeth Nikel  und  Ingrid Sachata!

Im Pfarrhofgarten standen schon die Heurigengarnituren bereit und im Pfarrzentrum brodelten schon die hervorragenden warmen Speisen. Und es wurde noch ein gemütlicher und schöner Abend, auch für die Gelsen, die reichlich Futter bekamen.

Jüngste Mitarbeiterin
Am Heimweg konnte man noch die für die Proben beleuchtete Festspielbühne am Rennerplatz erleben und die vielen Musikerinnen und Musiker im Rathaushof hören und bewundern, die eine Initiative von  Markus Hackl spontan für die Unterstützung der Hochwasseropfer zusammengerufen hatte. Es tut sich was in unserer flirrenden Festspielstadt.



Glaube ist unzeitgemäß und daher hoch an der Zeit

Dieses Zitat stammt aus einer Predigt, die der Innsbrucker Bischof Manfred Scheuer in Mariazell  gehalten hat.  Hier einige Kernaussagen und hier der Bericht der katholischen Nachrichtenargentur kathpress.

Glaube ist unzeitgemäß und daher in einer durch und durch technisierten und ökonomisierten Welt hoch an der Zeit:  "Wer heute wirklich frei sein will" und sich dem Zeitgeist entgegenstemmen will, der müsse "aus der Ewigkeit schöpfen" und darauf achten, "gute Wurzeln" in seinem Leben zu haben. Dem "flexiblen Mensch" drohe die Überforderung, die Heimatlosigkeit und schließlich der "Burnout" - dagegen setze der Glaube etwa "absichtslose Kontemplation", die sich "der Zweckrationalität, dem unheimlichen Leistungsdruck und Perfektionszwang" entziehe.
 Ausdrücklich warnte Bischof Scheuer in seiner Predigt davor, dass in einer durch und durch technologisierten Gesellschaft auch Glaube, Gebet und Liturgie funktional betrachtet werden. Wo Gebet und Liturgie etwa derart verstanden würden, dass sie als eine Art Auszeit die Leistungsfähigkeit für den "normalen" Alltag wiederherstellten und regenerierten, so wäre dies "fatal", da der Glaube somit der "Rollenverteilung in Produzenten und Konsumenten" unterworfen werden würde. Dies zeuge von einer "(Un)Kultur, die alles verrechnen und auch alles bezahlen will" und die den Umgang der Menschen untereinander "in ein einengendes Korsett von Rechten und Pflichten zwingt".

Dienstag, 18. Juni 2013

Über den Tellerrand geschaut: Bibelweg im Weinviertel

Folgende Ankündigung hat uns erreicht, die wir gerne weitergeben:

In der Zeit 30.07. – 03.08.2013 findet in Großrußbach und Ravelsbach der Bibelweg 2013 zum Thema “Eure Sorgen möcht‘ ich haben!“ statt.

Inhalt und Programm werden auf der Homepage (siehe unten) folgendermaßen vorgerstellt: 

Wir starten am Dienstagabend mit einem Eröffnungsfest und dem Theaterstück „Bühne frei für die Bibel“ von/mit Franz Strasser und schließen am Samstag mit einem Pilgerweg in der Pfarre Ravelsbach und einer festlichen Vorabendmesse.
Bibel ist Wort Gottes. In diesen Bibel-Tagen werden uns biblische Texte und Fragestellungen dazu begleiten. Wir wollen einen neuen Zugang zur Bibel eröffnen. Wir sind der Überzeugung, dass die Bibel uns allen etwas in unseren Lebenszusammenhängen zu sagen hat. Durch die Feier von Gottesdiensten und das Erleben einer Gebets- und Glaubensgemeinschaft wollen wir in dieser Woche auftanken und neue Kräfte schöpfen. 
An den Vormittagen finden Impulsreferate statt, an den Nachmittagen gibt es unterschiedliche Angebote in kleinen begleiteten Gruppen zum Verweilen, zum Gespräch, zum gemeinsamen Nachdenken – eine „biblische Verdauungszeit“. In diesem Jahr ist es auch möglich, die NÖ Landesausstellung in Asparn/Zaya zu besuchen. Der Freitagnachmittag wird als Kindergruppen- und Familientag ein breites Angebot für Jung und Alt bringen. Die Workshops sind besonders auch für Jungschar- und Ministrant/innengruppen geeignet. Mit einer Andacht im barocken Kreuzkeller und einem Grillabend schließt dieser Tag gemütlich ab. 
Am Ende der Woche wollen wir den ersten Bibel-Weg im Vikariat Nord eröffnen.
Die Teilnahme am Bibelweg kann die ganze Woche oder tageweise stattfinden.
Die geistliche Begleitung erfolgt durch
Bischofsvikar Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky 
Prälat Dr. Matthias Roch, geistl. Assistent des Bildungshauses

Falls Sie neugierig geworden sind, so finden sie weitere Informationen unter folgenden Internet-Links:

- Alle Infos hier: http://www.pilgerweg.cc/news/
- Anmeldung im Bildungshaus: http://www.bildungshaus.cc/veranstaltungen/veranstaltung/6463/
- Grußwort des Bischofsvikars: http://www.pilgerweg.cc/news/articles/2013/05/29/a2848/
- Wegstrecken zur Vorbereitung: http://www.pilgerweg.cc/news/articles/2013/05/02/a2847/

Evangelische Krabbelrunde zu Gast

Die Krabbelrunde der evangelischen Gemeinde ist seit geraumer Zeit bei uns zu Gast. Das evangelische Pfarrzentrum wird ja neu gebaut, und da helfen wir unseren evangelischen Geschwistern gerne aus.

Die Krabbelrunde hat sich unter der Leitung von Juliane Kerschl in zweiwöchigem Abstand immer am Dienstag vormittag in unserem Pfarrzentrum getroffen. Und nachdem das Wetter heute endlich mal richtig schön war, war klarerweise der Pfarrgarten noch idealer geeignet.  Heute war das letzte Treffen hier bei uns.








Die gern gesehenen Gäste sehen echt süss aus, wie Sie sich an den folgenden Bildern überzeugen können.














Fotos: Plattner / Pfarre Stockerau

Sonntag, 16. Juni 2013

HÖRWEGE: Gregorianik und Thomas von Aquin

Die nächsten
HÖRWEGE zu GOTT
finden kommenden
Freitag, dem 21. Juni um 20 Uhr
in der Pfarrkirche Stockerau statt. Neben der musikalischen Aufbereitung von Prof. Herbert Lauermann wird die Meditation von Neopriester Tom Kruszynski gehalten.

Im folgenden ein Auszug aus dem Begleitblatt, schon mal als Vorbereitung.

 Thomas von Aquin (1225-1274)
„Adoro te devote“
(Hymnus zum Fronleichnamsfest)

Gregorianischer Choral
Bearbeitung:
Dan Gibson (1922-2006)

Adoro te devote ist einer von fünf Hymnen, die anlässlich der Einführung des Hochfestes Fronleichnam 1264 durch Papst Urban IV. von Thomas von Aquin verfasst wurden. Der Hymnus ist seit Jahrhunderten Bestandteil des Missale Romanum und im Katechismus der Katholischen Kirche als Lehrgut fest verankert.
Im sieben Strophen umfassenden Hymnus beschreibt Thomas von Aquin, wie man sich diesem Mysterium des in Realpräsenz gegenwärtigen Leibes Jesu Christi geistig nähern kann.

Samstag, 15. Juni 2013

Preis bei Pfarrmedienwettbewerb

Wie schon berichtet hat unsere Pfarre beim heurigen Pfarrmedien-Wettbewerb "Vor den Vorhang" teilgenommen. Gestern fand die Preisverleihung statt und überraschend gab es für uns in der Kategorie "An der Kirchenmauer" einen Sonderpreis! Das erste Bildnis zeigt den Preis noch "out of the box".

Die Preisverleihung fand im Erzbischöfliches Palais in Wien bei herrlichem Sommerwetter statt. Die rege Teilnahme an der Veranstaltung, es mussten zusätzliche Sitzgelegenheiten aufgestellt werden, zeigte, wie groß das Intreresse an den Pfarrmedien ist. In seiner Eröffnungsrede betonte Kardinal Schönborn denn auch die Wichtigkeit der Medien in der Kirche. Mit den (neuen) Medien haben wir die Möglichkeit, dem Verkündigungsauftrag gerade in unserer Zeit nachzukommen.

Am Wettbewerb nahmen über 100 Pfarren teil, eine sensationelle Quote, verglichen mit den Teilnehmerzahlen vorangegangener Wettbewerbe. Jede Pfarre konnte in jeder der drei Kategorien
  • Druckmedien
  • Präsentation an der Kirchenmauer
  • Neue Medien
teilnehmen. Insgesamt wurden 28 Preisträger geehrt. Doch wie wurde so treffend festgestellt: "Der eigentliche Sieger ist Jesus Christus bzw. die vielen Menschen, die durch die Medien die Botschaft Jesu empfangen können".

Die Pfarre Stockerau war durch Pfarrer Markus Beranek und den PGR Erika Trabauer und Franz Bauer vertreten. Sie durften den Preis entgegennehmen, der Dank gebührt aber dem Plakatteam der Pfarre, denn schließlich waren es ja diese hervorragenden Werke, die bewertet wurden. In der Begründung der Jury wurde die Art, dass es sich um händisch erstellte, künstlerisch gestaltete großflächige Plakate handelt, hervorgehoben. Diese Anerkennung geben wir dankbar an das Team weiter.






Fotos: Bauer / Pfarre Stockerau

Montag, 10. Juni 2013

Mitarbeiter-Innen-Fest

Gibt es auch ein Mitarbeiter-Aussen-Fest? Nein, wahrscheinlich nicht.
Aber zum MitarbeiterInnenfest sind alle herzlich eingeladen, die in der Pfarre in diesem Arbeitsjahr mitgearbeitet haben. Viele werden eine Einladung bekommen haben, einige wahrscheinlich nicht - nehmen Sie dann dies hier als Einladung.

Es findet am Donnerstag, dem 20. Juni 2013 statt und beginnt mit einer Dankmesse um 18:30 in der Kirche. Anschliessend gibt es ein Beisammensein im Pfarrhofgarten oder im Pfarrzentrum. Gemütlich wird es auf jeden Fall.

Sonntag, 9. Juni 2013

Bibelcafe: Steh auf!

Und schließlich fand heute nach der Messe das monatliche Bibelcafe statt, auf Grund des guten Wetters im Pfarrgarten. Die Gestaltung und Leitung war diesmal wieder Chefsache. Die beiden Textstellen aus dem Alten Testament und Evangelium (siehe ->Lesungen des Tages) wurden nochmals gelesen verinnerlicht und waren Ausgangspunkt einer intensiven Diskussion. In beiden Textstellen geht es um je eine Frau, deren Sohn stirbt. In beiden Fällen wird Anteil genommen und der Sohn zum Leben erweckt, im Buch der Könige vom Propheten Elija, im Evangelium von Jesus.

Rasch drehte sich das Gespräch um das Thema Wunder und was denn ein Wunder ausmache. Es genügt nicht, dass das Geschehene nicht erklärbar ist (im Sinne von Naturgesetzen bzw. Kausalketten als logische Abfolge von Ursache und Wirkung). Es wird erst dadurch zum Wunder, dass es angenommen wird (die Bibel berichtet an anderer Stelle, dass Jesus keine Wunder wirken konnte, weil das Volk ab lehnend voreingrestelt war). So wird es zur Offenbarung des Heilswirkens Gottes, wie ein Lichtstrahl aus dem Himmel durch die Wolkendecke unserer irdischen Existenz. Oder einfach gesagt: ein Wunder ist eine kleine lokale Kopie von Ostern.

Daneben kamen aber auch andere Fragen, etwa warum eine Wunderheilung gerade bei dem einen Menschen und nicht bei einem anderen (warum nicht bei mir)? Oder warum nimmt Gott der Witwe den Sohn, um es dann gleich wieder zurück zu geben (ändert Gott seine Meinung)?

Alles in allem wieder wichtige und interessante Themen, die andiskutiert wurden. Das Bibelcafe zeigt, dass die Bibel lebt und dass es viele Zugänge und Interpretationen gibt.

Bildquelle: Barbara Großmann / pixelio.de

Familienmesse und Spendenaktion für Hochwasseropfer

Heute war ein ereignisreicher Sonntagvormittag. Die Sonntagsmesse um Halbzehn war als Familienmesse angelegt. Der Wortgottesdienst wurde dem entsprechend von Erika Trabauer und Bernadette Bruckner kindergerecht gestaltet. Bei der Schriftlesung und den Fürbitten waren die Kinder am Altarraum versammelt und durch Fragen und Antworten direkt in den betreffenden Bibelstellen eingebunden. Dazu moderne Lieder unserer Schola, die von Beate Kokits geleitet wurde.

Nach dem Schlusssegen wünsche Pfarrer Markus Beranek noch allen Vätern, dass sie einerseits ihre Kinder und Familien aufbauen und andererseits auch von ihren Kindern und Familien aufgebaut werden - nicht nur heute am Vatertag.


Wie schon vorher angekündigt, wurde nach den Gottesdiensten für Betroffene des Hochwassers gesammelt. Diese kurzfristig angesetzte Spendenaktion wurde von Frau Christine Bernhaupt organisiert: an einem vor der Pfarrkirche aufgestellten Tisch es gab Gugelhupfe gegen Freie Spende zu erstehen. Der Erlös fliesst der Caritas für diesen Zweck zu. Die Kirchgänger erwiesen sich als mustergültige Spender, es kamen über 950 Euro zusammen. Ein herzliches Vergelt's Gott!





Bildquelle: Bauer / Pfarre Stockerau

Samstag, 8. Juni 2013

Tom Diakon wird Priester

Tom Kruczynski kam als Pfarrpraktikant vor 2 Jahren nach Stockerau, wurde dann vor einem Jahr zum Diakon geweiht und wird nun am Samstag, 15. Juni um 9 Uhr im Wiener Stephansdom zum Priester geweiht.

Bei uns, mit uns und für uns in Stockerau feiert er seine erste Messe in Stockerau, die sogenannte Nachprimiz, am 23. Juni in der Halbzehnuhrmesse.

Wir wünschen Tom zu seiner Weihe Gottes Segen und viel Freude an seiner Berufung.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Neue Ideen für unsere Pfarre?

In der englischen Stadt Bath lockt die Michaelskirche mit zweierlei Nahrung. Eine für den Körper und eine für die Seele. Cafehaus und Kirche, sagt das Plakat.

Dienstag, 4. Juni 2013

Etwas für StatistikerInnen

Franz Bauer, Pfarrgemeinderat und Mitgestalter unseres online Pfarr-Magazines, hat eine Monats- und Wochenstatistik des Zugriffes auf unser Pfarr-Magazin erstellt, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Das Bild links zeigt ihn übrigens bei der Arbeit für seinen Fronleichnambericht.

Knapp 3000 Zugriffe pro Monat ist für ein so lokales Medium nicht schlecht.


Und hier noch der Vollständigkeit halber, wo unser Magazin im Mai gelesen wurde.

Wir grüßen besonders unsere Fans in Katar und Pakistan. Vielleicht waren es auch Stockerauer, denen beim Warten auf den Anschlußflug sehr fad war. In den Vereinigten Staaten dürften einige automatisierte Leser sitzen, d.h. Anbieter,  deren Computer regelmässig Weblogs lesen und auf ihren Seiten dann zm Lesen anbieten (sogenannte Aggregatoren). Sollen doch die Computer auch was aus Stockerau lernen.

Übrigens: Wenn Ihnen die Grafiken zu klein sind, einfach draufclicken. Das hilft.