Dienstag, 30. Juli 2013

Dinner for Eight, please ...

Auf einigen der tausenden Webseiten US-amerikanischer Kirchen habe ich ein interessantes Angebot gefunden. Man meint dort, dass sich eine Gemeinschaft der Christen in einer Gemeinde nicht allein in der Kirche bilden kann, sondern eher in kleinen (Eß)gemeinschaften. Und das geht so:

Man geht auf der Webseite der Kirche auf ein Angebot "Dinner for Eight" ("Nachtmahl für Acht") und kann sich dort (nur) einmal pro Vierteljahr für so ein Dinner anmelden (Name, e-Mail). Man weiß bei der Anmeldung nicht, wer die anderen sieben sein werden, normalerweise kenne man die anderen TeilnehmerInnen bestenfalls vom Sehen - sagt die Erfahrung. Sind 8 beisammen, dann schreibt die Pfarrorganisation an alle eine e-Mail und bestimmt einfach eine Person als OrganisatorIn. Dieser obliegt es dann, kurzfristig einen gemeinsamen Termin zu finden und zu bereden, ob das Dinner bei einer der TeilnehmerInnen zu Hause (mit Beteiligung der anderen an den Kosten) oder in einem Restaurant stattfindet. Die Erfahrung zeige, dass die meisten Treffen zu Hause stattfinden.

Die Regeln, wer sich anmelden kann und wie das abläuft,  sind vorab im Internet festgelegt.

Ob sowas auch in Old Europe oder vielleicht gar in der Pfarre Stockerau funktionieren und ankommen würde?

Übrigens: Ich lese nicht tausende Webseiten, aber ich habe in Google+ eine Community "church tech" (in englisch) abboniert, die sich mit neuen Technologien und Medien (Soundanlagen, Projektionssysteme, Web, eigene Kirchen-Apps, etc.)  in der Kirche beschäftigt. Und dort bin ich eher zufällig - wie das im Web halt so ist - auf diese Idee aufmerksam geworden.

Saure Gurken-Zeit

So nennt man in den Medien die Sommerzeit. Interessant alleine, wie man die Entstehung dieses Namens einerseits aus der Verfügbarkeit von Nahrung ("nur eingelegte Gurken"), andererseits als Verballhornung des jiddischen Wortes Zores herleitet - mehr gibt es hier.

Auch unser online Pfarrmagazin leidet ein wenig an den mangelnden Möglichkeiten, Aufregendes und Aktuelles aus der Pfarre zu berichten. Andererseits gibt es viel Aufregendes und Aktuelles in der

österreichischen Kirche oder der Weltkirche. Dieses zu berichten, machen aber ohnedies andere, auf die wir Sie hier hinweisen möchten. Sie finden die Nachrichtenquellen in unserem Pfarrmagazin auf der rechten Seite unter links, bzw. die letzten 5 Artikel unserer Erzdiözese in einem eigenen Abschnitt auf der rechten Seite des Pfarrmagazins (siehe Bilder rechts, auf die links kann man hier nicht clicken).

Besonders interessant sind zur Zeit wegen des Weltjugendtages die Berichte über die Treffen und Gespräche von Papst Franziskus. Da tut sich was, sei es, ob er wieder über die "arme Kirche" spricht, über seine Sicht des Zuganges zu den Aussenseitern der Gesesllschaft, sei es die Reform der Kurie, sei es über Frauen als Priester  oder die Homosexualität
oder sei es die Ehe.

Für eilige Leserinnen und Leser zwei Zitate:

"In der heutigen Gesellschaft hätten Effizienz und Pragmatismus oft die Bedeutung von modernen Dogmen, gab der Papst zu bedenken. Dagegen seien Solidarität und Brüderlichkeit die Elemente, die unsere Kultur wirklich menschlich machten, unterstrich Franziskus vor den zum Weltjugendtag angereisten Bischöfen, Priestern und Ordensleute. Sie hätten die Pflicht, mutig auch gegen den Strom zu schwimmen".
Oder: " "Fangen wir bei denen an, die am weitesten entfernt sind, bei denen, die gewöhnlich nicht in die Pfarrei kommen", appellierte er an die Zuhörer. Es gehe nicht an, sich in den Pfarrhäusern oder Gemeinschaften einzuschließen".

Das sind schon klare Worte, die nicht immer in unserer Kirche zu hören waren. "Papsttreue" bekommt wieder einen neuen, mehr "nach außen" gerichteten Charakter.

Und wie übersommern wir die Saure-Gurkenzeit in diesem Magazin? Hoffentlich gibt es jetzt mehr Artikel von Personen. Das erkennt man, wenn man unter dem Artikel den Hinweis "Eingestellt von ...." liest. Wenn dort Katholische Pfarre Stockerau steht, dann ist es sozusagen eine Information der Pfarre, alles andere ist die Meinung der/des Genannten, wobei die Frauenquote von 0% wirklich unschwer auf 50% verbessert werden könnte.

Ein Tip: Wenn Sie solche Informationen nicht versäumen, aber nicht die Webseiten mehrerer Informationsquellen laufend abklappern wollen, dann ist ein News-Reader, auch News-Aggregator genannt praktisch. Das ist ein Programm (auf Desktop und Mobil erhältlich), dem Sie ihre bevorzugten Nachrichtenquellen nennen und das dann die Überschriften der Nachrichten übersichtlich z.B. zeilenweise zusammenstellt und ähnlich wie ihre eMail mitteilt, was Sie schon gelesen haben und was nicht. feedly.com ist zum Beispiel ein praktisches Programm, das auf allen Plattformen kostenlos zu haben ist.


Pfarrbüro neu

Die Renovierung des Pfarrbüros schreitet voran. Es ist wieder alles verputzt, die Leitungen sind gelegt aber es wird noch fleissig gearbeitet, um den Termin Anfang September zu halten.

Hier sind zwei Fotos für alle, die nur online den Pfarrhof besuchen.



Montag, 29. Juli 2013

Abrahams Bitten

Wer am gestrigen Sonntag in der Halbzehnuhrmesse war, der hat die Predigt unseres Priesters Tom gehört. Für alle anderen ein paar unvollständige und persönliche  Erinnerungen daran:

Abraham bittet im der ersten Lesung seinen Gott, die Stadt Sodom, die für ihre Sündhaftigkeit - interessanterweise ist dabei besonders auch die Fremdenfeindlichkeit und mangelnde Gastfreundschaft aufgezählt - gemeinsam mit Gomorra bekannt ist, auf die die Vernichtung der Stadt zu verzichten, wenn es wenigstens 50, dann 40 .. Gerechte gibt. Abraham reduziert die Zahl der Gerechten mit jeder Bitte an seinen Gott bis auf 10, die ihm auch Gott zusagt. Und Gott ist ihm nicht böse und schimpft mit ihm nicht, weil er immer wieder um die Berücksichtigung von weniger Gerechten bittet. Die interessante Interpretation: Wir Menschen gehen in unseren Bitten oft von unseren eigenen Annahmen aus, von etwas, das Gott gar nicht so vorhatte, was gar nicht passieren muss. Es ist eine andere Geschichte, dass Sodom und Gomorra dann doch in Schutt und Asche gelegt wurden, weil sich auch die 10 nicht fanden...

Das Evangelium des Tages ist die berühmte Stelle, wo Jesus auf die Bitte der Jünger sagt, wie Er möchte, dass sie (und wir) beten. Er lehrt sie das Vaterunser. Und er lehrt sie, beim Bitten und Beten zuerst den rechten Geist - den Hl. Geist - walten zu lassen. Zitat: Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wieviel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten. Ein interessanter Gedanke: Wollen wir wirklich das, um das wir beten - auch wenn es dann große Umwälzungen, Veränderungen in unserem Leben geben könnte? "Gib uns täglich das Brot, das wir brauchen" oder wie wir heute sagen "Gib uns unser tägliches Brot" betet sich ja noch recht leicht, aber "Dein Reich komme"? Das kann ja dann ganz anders aussehen, als wir heute in unserer Welt leben.

Papst Franziskus spricht ja in vielen seiner Ansprachen - und nicht nur in Rio beim Weltjugendtag - sehr deutlich aus, was sich in diesem Reich Gottes ändern wird - hier meist in Bezug auf Demut, Macht, Besitz, Umgang mit Fremden, Reich & Arm. Die kathpress.at hat da gleich die fahrbaren Untersätze der österreichischen Bischöfe aufgelistet...Aber es geht nicht nur um die Bischöfe.

Samstag, 27. Juli 2013

Die Beicht-App

Sie möchten beichten gehn und wissen nicht wo ein Priester bereit ist, Sie von Ihren Sünden loszusprechen? Ganz einfach mit der Beicht-App auf Ihrem Smartphone. Alles natürlich zuerst im  Land der unbegrenzten Möglichkeiten, in den USA. Hier ist der link zum Beitrag in Google+.  Wie geht das:

Ein Priester, der zur Beichte bereit ist, gibt dies in seinem Smartphone ein und der Beichtort wird in der Landkarte angezeigt. Sie sagen Ihrem Smartphon, dass Sie beichten möchten. Dann zeigt ihnen die Landkarte die gegographisch nächste gerade aktive Beichtmöglichkeit an und verständigt Sie auch spontan, wenn zum Beispiel etwas späternoch näher ein Beichtvater bereit ist. Natürlich enthält die App auch einen Beichtspiegel, um Ihr Gewissen zu erforschen.

Es wird wohl noch eine Zeit dauern, bis sowas in Österreich Realität wird - aber es wird wohl kommen.

Montag, 22. Juli 2013

Bibelweg - Bühne frei für die Bibel

Morgen ist es noch eine Woche bis zur Eröffnung des Weinviertler Bibelweges. Diese Veranstaltung geht vom 30.7. - 03.8.2013, wir haben bereits hier berichtet: ->Bibelweg.

Die Veranstaltungen können auch tageweise besuchen, etwa am Dienstagabend mit einem Eröffnungsfest und dem Theaterstück „Bühne frei für die Bibel“ von/mit Franz Strasser. Insgesamt ein tolles und abwechslungsreiches Programm, da sollte für jeden etwas dabei sein.

Begleitet wird die Veranstaltung von Bischofsvikar Weihbischof DI Mag. Stephan Turnovszky und Prälat Dr. Matthias Roch.

Falls Sie neugierig geworden sind, hier nochmals die Internet-Links mit Info und Anmeldemöglichkeit:

- Alle Infos hier: http://www.pilgerweg.cc/news/
- Anmeldung im Bildungshaus: http://www.bildungshaus.cc/veranstaltungen/veranstaltung/6463/
- Grußwort des Bischofsvikars: http://www.pilgerweg.cc/news/articles/2013/05/29/a2848/
- Wegstrecken zur Vorbereitung: http://www.pilgerweg.cc/news/articles/2013/05/02/a2847/



Sonntag, 21. Juli 2013

Jung sein in Rio


In Kürze eröffnet der Weltjugendtag in Rio de Janeiro seine Pforten.Wer persönliche Eindrücke von dieser Tagung, zu der neben den Jugendlichen auch Papst Franziskus und Kardinäle fahren, bekommen will, kann zum Beispiel das Weblog von Kardinal Schönborn lesen und hören, in dem er seine Eindrücke laufend schildern wird.

kardinalwien.com ist die Webadresse. Ein paar Eindrücke vor der Reise  gibt es schon und zwar akustisch. Erzdiözese goes richtig Internet...

Andere Eindrücke wird wohl der Reporter des katholischen Schweizer Internetradios  fisherman.fm, ein 26-jähriger Schweizer Martin Iten mitbringen, die er z.B. im Facebook-Auftritt dieses jungen Radios bringt. Dort können Sie übrigens auch die tägliche Kurzpredigt zum Evangelium des Tages - heute die Geschichte von Jesus, Maria und Martha - anclicken.

Hier ist die Seite des Weltjugendtages in Rio im Facebook. Und hier die österreichische Seite.

Samstag, 20. Juli 2013

Der Hl. Christophorus

"Pro unfallfreiem Kilometer einen ZehntelCent für ein MIVA-Auto": Die Spendensammlung der österreichischen MIVA findet (morgen) am Christophorus-Sonntag 21. Juli, 2013 statt. Wenn Sie z.B. 12.000 km ohne Unfall im Jahr gefahren sind, wären das 12 €. Wenn Sie die 12.000 km mit dem amtlichen Kilometergeld von 42 Cent multiplizieren, dann gaben Sie 5040 € für Ihr Auto aus. Die Spende wäre dann ein bisschen mehr als 2 Promille der jährlichen Kosten. Ist doch nicht viel, oder?

Was hat der Hl. Christopherus  mit unfallfreien Kilometern zu tun und was ist MIVA? Eins nach dem anderen:
  • Nach der Christophorus Legende trug dieser das Jesuskind durch eine tiefe Furt auf die andere Seite des Wassers. Aber die Geschichte ist viel länger und schöner. Hier können Sie die ganze, schöne Geschichte lesen.
  • Die MIVA Austria in Stadlpaura in Oberösterreich ist ein Hilfswerk der katholischen Kirche, das die Mobilität der Missionarinnen und Missionare unterstützt. Der Name ist aus „Missions-Verkehrs-Arbeitsgemeinschaft“ entstanden. Diese lange Bezeichnung wird heute nicht mehr verwendet. Aber die MIVA steht wie zu Gründungszeiten im Dienst der Mission und unterstützt den Kampf gegen Armut und Unterentwicklung. Mission heißt: Einsatz für das Evangelium – die frohe Botschaft, die den ganzen Menschen meint.
Das Auto für den Südsudan
Fleissige Leser unserer Webseiten können sich erinnern, dass die MIVA sich um das Auto unseres Missionsordens von St. Koloman  für den Südsudan kümmerte.



Die Flamme nähren

Bild: fachtagung-weltkirche.at
Die Flamme nähren - Wege der Glaubensvermittlung heute, so heißt der Titel einer Fachtagung in Lambach, an der auch unser Pfarrer Markus Beranek teilnahm. Hier ein Zitat aus der Internetseite der Tagung "zum Einlesen":
Der Glaube ist immer bedroht, immer in Frage gestellt. Er ermüdet in der Bequemlichkeit satter Mehrheit, stößt als Minderheit auf taube Ohren, gilt nachwachsenden Generationen als großelterliches Relikt. Er verstummt im Geplärr der Angebote, verliert sich in blassen Silben toter Amtssprachen. Rationalismus und Irrationalität bedrohen ihn gleichermaßen, und bisweilen huscht er gerade noch als Untoter durch das Bewusstsein – ein machtloser Gedanke, dem die Tat nicht folgt.
Wie lässt sich die Flamme nähren, wie das Feuer aus alter oder neuer Glut entfachen? Wie bleibt die Wärme erhalten, wie wird sie einladend für junge Menschen? Impulse erfahrener Christinnen und Christen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Österreich sollen zu eigenem Tun ermutigen. Wie könnte den Glauben weitergeben, wer selbst nicht brennt? Und umgekehrt: Feuer fängt, wer sich mit anderen auf neue Wege wagt.
Wer einen Bericht über die zweitägige Tagung (19./20. Juli 2013) lesen will, muss ein wenig Zeit investieren. Hier ist der Link zum Bericht.

Mittwoch, 17. Juli 2013

Auch in den Ferien

Auch in den Ferien gibt es unsere Kindergottesdienste, sogar besonders gestaltet und im Freien!
Hier ist die Einladung dazu von unserem Kinderliturgie-Team:

Sonntag, 21.7. 
Ferien-Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrhofgarten. 
Danach Einladung zum gemeinsamen Picknick, bitte Essen, Trinken und evtl. Decke selber mitbringen!
Herzliche Grüße,

das Kinderliturgie-Team

Wussten Sie übrigens, dass es eine Mailing-Liste gibt, in die sich sich hier eintragen können? Sie bekommen dann Informationen über Kindergottesdienste auch per eMail.

Montag, 15. Juli 2013

Tausendundein Jahr

Solange ist es am 17. Juli her, dass der irische oder schottische Pilger Koloman in Stockerau gewaltsam zu Tode gekommen ist. Hundertundein Jahr ist es her, dass die Schwestern vom Heiligen Geist in Stockerau ihr Koloman-
Kloster gegründet haben.

Beide Jahrestage werden im Kloster gebührend am 17. Juli, heuer ein Mittwoch - übermorgen - gefeiert.

Am Mittwoch, dem 17. Juli um 17:30 beginnen die Feiern in der Klosterkirche in der Hornerstrasse.

Sonntag, 14. Juli 2013

Gedanken zum Samariter

Das heutige Sonntagsevangelium gehört zu den bekannteren Stellen des neuen Testaments. Das Evangelium vom barmherzigen Samariter (Lukas 10, 25-37).
In der heutigen Halbzehnuhrmesse brachte unser Pfarrer Markus Beranek in seiner Predigt drei interessante Beobachtungen zu dieser Stelle, die wahrscheinlich zeitlos gültig sind
  • Man muss seine Augen aufmachen, um die Not anderer zu erkennen und entsprechend zu handeln. Das schaffte nur der reisende Vertreter aus Samaria.
  • Dieses Sehen und Handeln hat keine Grenze an der Grenze der eigenen Nation, der eigenen Familie. Der Mann aus Samaria, ein Samariter, ein Volk, das für die Juden im damaligen Palästina ein Volk von Ausländern und "Underdogs" ist, sieht den Mann, der von den Räubern mitten in der Wüste zwischen Jerisalem und Jericho halbtot geschlagen wird und schaut nicht, ob der Hilfsbedürftige seinesgleichen ist.
  • Man kann und soll aber auch die Grenzen seines Helfens erkennen und auch andere in die Hilfe einbinden. Denn der Reisende hatte seinen Beruf, ging nicht in der Hilfe auf und reiste am nächsten Tag weiter, aber er beauftragte den Gastwirt mit der weiteren Hilfe.
Das lässt sich durchaus ins 21. Jahrhunder transponieren. Wegschauen ist auch heute ein beliebtes Mittel. Geben wir das Geld doch im eigenen Land aus und unterstützen wir nicht "andere" ist eine verbreitete Meinung. Und viele Hilfsbereite opfern sich dann aber auch für andere auf und gehen dabei fast selbst zugrunde.

Samstag, 13. Juli 2013

Das ist unser Kaffee

Seit über 30 Jahren gibt es am Sonntagvormittag im Pfarrzentrum den Treffpunkt Pfarrcafe. Pfarrer Anton Eder sagte diesem damals neu geschaffenen Event  nur wenig Zukunft voraus, denn dass fast jeden Sonntag eine andere Gruppe der Pfarre die Tische deckt, selbstgemachte Mehlspeisen bringt und dann die lieben Gäste bewirtet und alles wieder ordentlich wegräumt - das erschien ihm auf längere Zeit nicht machbar und höchst unrealistisch.

Aber wie gesagt - über 30 Jahre läuft das nun schon und funktioniert.  Die Einteilung für das nächste Jahr finden Sie hier. Ein paar Termine sind noch für Ihre Gruppe frei. Einfach bei Geri Braunsteiner melden.

Danke auch allen, die dazu beitragen.

Freitag, 12. Juli 2013

Nachtrag zur Firmung 2013

Foto Henk aus Stockerau hat uns ein paar Fotos von der Firmung 2013 zukommen lassen, die heuer Weihbischof DDr. Helmuth Krätzl spendete. Wir möchten Ihnen diese schönen Fotos nicht vorenthalten.
















Fotos: Henk Stockerau.

Donnerstag, 11. Juli 2013

Gegen Unmenschlichkeit




Das Bild zeigt die Organisationen, die die Petition an unsere Regierung für einen Kurswechsel in der Flüchtlingspolitik initiiert haben, darunter auch die Caritas. 
Vielleicht eine gute Idee, auf die Webseite dieser Petition zu surfen und Vorname, Familienname und Mail-Adresse einzutragen und damit als Untertützerin oder Unterstützer dabei zu sein? Sie sind nicht einsam, gerade jetzt sind bereits 10.888 dabei!
Es lohnt sich auch, die Geschichte von Herrn Löscher, einem ehemaligen Bankdirektor,  zu lesen, wie er zu dieser Initiative gekommen ist. Wir können diese Botschaft den vielen Parteien, die zur herbstlichen Wahl antreten, für ihren Wahlkampf mitgeben.

Samstag, 6. Juli 2013

Werde ich bald einen echten Heiligen mal gesehen haben?

Auch wenn die Vorzukunft die richtige Wahl der Zeitform ist, so ist doch die Vorfreude nicht zu verbergen. Wie im Radio gehört und sogleich im Internet nachgeschlagen (siehe -> Artikel Radio Vatikan), haben die Heiligsprechungsverfahren für die beiden Päpste Johannes XXIII und Johannes Paul II eine entscheidende Hürde genommen und sind auf der Zielgeraden.

Besonders berührt mich dabei Johannes Paul II, bin ich doch ein Kind seiner Zeit.
Auch wenn mein Treffen mit Johannes Paul II von einer gewissen örtlichen Distanz begleitet war (es waren wahrscheinlich mehr als 100 Meter auf dem Wiener Heldenplatz), so war es ein ganz tiefes Erlebnis. Unvergessen dabei die Stimmung, rechts von uns immer die Schlachtenbummler-Rufe ("Johannes Paul II, wir steh'n an deiner Seite"). Unvergessen auch, mit welcher Lebendigkeit und Kraft der Papst uns begegnet ist. Auch wenn seine Krankheit und das Alter mit jedem Schritt und jeder Kniebeuge zu sehen war, seine Ausstrahlung war ungebrochen.

Und jetzt wird dieser Mensch, der Mitten unter uns war, ein Heiliger. Ein sehr schönes Gefühl.

Auch Johannes XXIII ist uns inzwischen gut vertraut. Im Rahmen des Jubiläums zum II Vatikanischen Konzil gibt es an ihm kein Vorbeikommen, so zentral ist dabei seine Bedeutung.

Freitag, 5. Juli 2013

Unser Kirchturm am Freitag abend

Um den Beginn der Aufführung des "Besuches der Alten Dame" bei den Stockerauer Festspielen am Platz vor der Kirche spannender zu machen, spannte sich neben dem Turm etwas vor 20 Uhr, dem Beginn der Aufführung,  ein kräftiger Regenbogen. Aber es blieb trocken...

Übrigens, waren Sie schon Festspiel-Schauen? Es lohnt sich! Wie unser Pfarrer Markus Beranek in der Halbzehnuhrmesse am letzten Sonntag bemerkte, ist das ein Thema, das auch Christen sehr nachdenklich machen sollte - die Relation von Mensch und Geld, die schillernde Anwendung des Moralbegriffes durch die Menschen, die alles argumentierbar macht. Und sogar der Pfarrer von Güllen ist vor den Versuchungen des Geldes nicht gefeit.

Hingehen, Ansehen, im Nach(t)konzert nachklingen lassen und nachdenken... Hier gehts zur Webseite der Festspiele.

Franziskus' erste Enzyklika

Dieser Tage hat Papst Franziskus seine erste Enzyklika "Im Licht des Glaubens" veröffentlicht, die sozusagen vierhändig entstanden ist. Franziskus hat einen bereits in Vorbereitung befindlichen Text seines Vorgängers Benedikt XVI durch einige eigene Gedanken erweitert publiziert.


Eine Zusammenfassung und den link auf den deutschen Text (PDF) finden Sie hier.

Wir möchten hier nur den letzten Abschnitt der Enzyklika zitieren, der ein Gebet zur Mutter Gottes enthält:
Im Gebet wenden wir uns an Maria, die Mutter der Kirche und die Mutter unseres Glaubens.
Hilf, o Mutter, unserem Glauben!
Öffne unser Hören dem Wort, damit wir die Stimme Gottes und seinen Anruf erkennen.
Erwecke in uns den Wunsch, seinen Schritten zu folgen, indem wir aus unserem „Land wegziehen“ und seine Verheißung annehmen. Hilf uns, dass wir uns von seiner Liebe anrühren lassen, damit wir ihn im Glauben berühren können.
Hilf uns, dass wir uns ihm ganz anvertrauen, an seine Liebe glauben, vor allem in den Augenblicken der Bedrängnis und des Kreuzes, wenn unser Glaube gerufen ist zu wachsen und zu reifen.
Säe in unseren Glauben die Freude des Auferstandenen.
Erinnere uns daran: Wer glaubt, ist nie allein.
Lehre uns, mit den Augen Jesu zu sehen, dass er Licht sei auf unserem Weg; und dass dieses Licht des Glaubens in uns immerfort wachse, bis jener Tag ohne Untergang kommt, Jesus Christus selbst, dein Sohn, unser Herr!

Gegeben zu Rom, bei St. Peter, am 29. Juni, dem Hochfest der heiligen Apostel Petrus und Paulus, im Jahr 2013, dem ersten meines Pontifikates.





Die neue Pfarrkanzlei

Sie wird bestimmt schön. Aber darüber dann, wenn Sie Anfang September im neuen Glanz erstrahlen wird. Es wird schon fleissig gehämmert und gestemmt.
Inzwischen ist unser Pfarrteam in die provisorische Kanzlei im "alten Pfarrsaal" übersiedelt. Ein sehr heimeliges Ambiente, alles auf kurzen Wegen bei der Hand. Auf unserem Schnappschuß sehen Sie unseren Neupriester Tom links im Bild und im Vordergrund Pastoralassistent Manfred Plattner und die Pastoralassistentin in Ausbildung Nina Högler.

Dienstag, 2. Juli 2013

Stockerau wächst

Im Juni wurden etwa 50 Wohnungen den neuen Bewohnerinnen und Bewohnern in der Landstraße übergeben. Es ist zu vermuten, dass der Großteil der neuen Innenstadtbewohner auch Neo-StockerauerInnen sein werden. Aber nicht nur in den ganz zentralen Lagen wird gemäß der Idee der Verdichtung des Stadtgebietes Wohnblock um Wohnblock besiedelt, sondern auch ein paar Fußmarsch-Minuten weiter weg entstehen neue Wohngebiete, wie zum Beispiel auf  dem Gelände der ehemaligen Prinz-Eugen-Kaserne. Nach der Statistik ist Stockerau ja in wenigen Jahren um 2000 Einwohner, das sind so nach Adam Riese etwa 700 neue Familien, gewachsen.

Viele der neuen Stadtbewohner werden über unsere Pfarre - ihre neue Pfarre - wenig bis nichts wissen und vielleicht nur den kräftigen Klang unserer Glocken bewundern. Wäre doch eine gute Idee, Sie einzuladen und/oder per Infoblatt zu begrüßen und über die Gottesdienste, warum und wann die Glocken läuten, welche Services die Pfarre wie zum Beispiel Babytreff, Wallfahrten und Jugend bietet und z.B. über unser tüchtiges Pfarrteam und vieles mehr zu informieren.

Ich hoffe ja, dass auch die Wohnbaugenossenschaft und/oder die Gemeinde  unseren neuen Stadtbürgern Infos über Stockerau, wie zum Beispiel den neuen Stadtführer von Friedrich Buschmann und das starke Programm unserer Festspiele als Grundausrüstung ins Postkastl stecken wird, oder?

Sonst beklagen wir uns bald, dass Stockerau nur mehr eine Schlafstadt ist und die neuen Mitbürger nur Bahnhof und Tiefgarage ihres Wohnblocks kennen. Da flirrt dann aber gar nichts.



In eigener Sache

Wie jedes Monat möchten wir unsere Leserinnen und Leser informieren, in welcher Gesellschaft Sie sich als SurferInnen befinden. Es geht um den vergangenen Monat Juni 2013.Wir hatten etwas weniger Besucher als im Monat Mai, nämlich 2037, wobei die täglichen Zugriffe so etwa von 50 - 110 schwanken. Die Seitenaufrufe der Redaktion sind nicht mitgezählt.

Nur 64% der Leserinnen und Leser sind in Österreich zu Hause. Wieviele es  in Stockerau sind, weiss wahrscheinlich nur der inzwischen berühmt gewordene US-amerikanische Geheimdienst NSA. Aber die verraten es uns nicht. Diesmal schon gar nicht, da Länder wie Pakistan oder Katar (waren im Mai unter den Leserländern) die Freude an unserem online Magazin verloren haben.


Eine andere Aussage, die uns in der Redaktion interessiert, ist, wie weit das Magazin auf mobilen Geräten wie Smartphones und Tablets gelesen wird. Und ob da ein Trend zu  mehr mobilen BenützerInnen zu erkennen ist. Leider nein, da der Anteil der Android- und iPhone/iPad BenutzerInnen seit Monaten bei etwa 10% bleibt.
Und es ist doch dank Google Blogger auf diesen Geräten sehr gut zu lesen.
Wenn Sie übrigens bisher unser Magazin auf Google Reader abonniert hatten, der gestern pensioniert wurde (so muss man wohl den Ausdruck, der in den englischen Ankündigungen verwendet wird - retired - übersetzen), dann kann ihnen die Redaktion als besseren Ersatz feedly.com empfehlen, das auf allen Geräten - ob Desktop oder Mobile - sehr angenehm zu benützen ist. Und bis 15. Juli können Sie ihre Abonnements noch mit einem Tastendruck von Google importieren.