Montag, 30. September 2013

EMAS

Was ist das schon wieder? Es fehlt kein "U". Am Sonntag, dem 6. Oktober nach der 9:30 Messe können Sie sich darüber informieren. Fleissige PfarrblattleserInnen haben es schon studiert. Digital Natives - die Eingeborenen des Netzes (die schon mit dem Netz aufwachsen und Papier nur widerwillig zur Hand nehmen) - können hier nochmals lesen, was Geri Braunsteiner, einer der Verantworlichen für dieses Thema, im Pfarrblatt schrieb. Wissen Sie übrigens, dass man die wichtigsten Artikel des letzten Pfarrblattes wie diesen auch auf dieser Web-Seite lesen kann: Einfach ganz oben unter dem unterwegs Logo auf den dritten Reiter clicken.

Unsere Pfarre auf dem Weg zu EMAS

Bei klirrender Kälte und noch reichlicher Schneelage machten sich am 26.1.2013 zwei Jünger unserer Pfarre (Wolfgang Zagler und Norbert Kölbl) auf den Weg nach Wien,  um im Don Bosco Haus am ersten Schulungsblock für EMAS teilzunehmen.
Was ist aber nun dieses EMAS? EMAS steht für Eco Management and Audit Scheme und ist ein EU-weites Gemeinschaftssystem aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die ihre Umweltleistung verbessern wollen. Durch Beschluss des Pfarrgemeinderates vom 27.11.2012 wurde der Grundstein für die Teilnahme unserer Pfarre am Umweltzertifizierungssystem EMAS gelegt. Diese Teilnahme sieht vor, dass die Mitglieder des Umweltteams der Pfarre an den 4 Ausbildungsblöcken für die ehrenamtlichen kirchlichen UmweltauditorInnen teilnehmen und dabei die Pfarrgemeinde auf ihrem Weg zur Umweltzertifizierung begleiten. Das Umweltteam besteht derzeit aus 4 Personen, dem
Wenn sie mehr über EMAS erfahren wollen, dann kommen Sie doch zur EMAS Auftaktveranstaltung, die im Rahmen des Erntedankfestes am 6. Oktober geplant ist. Wenn sie Interesse an Umweltthemen haben und vielleicht im Umweltteam unserer Pfarre mitarbeiten wollen, dann wenden sie sich bitte an Geri Braunsteiner in der Pfarrkanzlei.
Umweltmanagementbeauftragten Gerold Braunsteiner, Norbert Kölbl, Elfi Heindl, und Wolfgang Zagler (im Bild von links nach rechts). Nach jedem Ausbildungsblock werden die vermittelten Inhalte vom Umweltteam praktisch in der Pfarre umgesetzt. So wurde bereits die Bestandsaufnahme, in der alle umweltrelevanten Daten (z.B. Strom, Wasser, Abfall) der Pfarrgemeinde erhoben wurden, durchgeführt. Nach Abschluss der Ausbildung und der parallel durchgeführte Etablierung des Umweltmanagementsystems für unsere Pfarre ist es unser Ziel, die EMAS Zertifizierung, welche durch einen unabhängigen externen Umweltgutachter durchgeführt wird, im Jahr 2014 zu schaffen. Die EMAS Zertifizierung soll aber nicht Selbstzweck sein, sondern das pfarrliche Bewusstsein für die Schöpfungsverantwortung stärken und die Bewahrung der Schöpfung in den kirchlichen Strukturen und Arbeitsabläufen verankern.

Erntedank Sammlung 2013

Karl Hochfelsner von der Pfarrcaritas Stockerau  informiert uns:

Am Sonntag den 6. Oktober 2013 werden bei allen Gottesdiensten im Rahmen des Erntedankfest wieder Lebensmittel für unseren SOMA – Markt gesammelt. Es gibt auch bei uns in Stockerau Familien und Personen, die auf unsere Unterstützung angewiesen sind. Die Pfarr - Caritas möchte auch heuer wieder dem SOMA Markt Stockerau mit ihrer Hilfe haltbare  Lebensmittel zur Verfügung stellen. Es werden im Eingangsbereich der Kirche ihre Spenden entgegen genommen. Auch das ist Zeichen des Dankes für reiche Ernte im vergangenen Jahr!

Gesammelt wird: Zucker, Reis, Speiseöl, Konserven,  Kaffee, Salz.

Sammelstelle: Am Samstag, 5. (18:30) und Sonntag, 6. Oktober (8, 9:30, 18:30)  vor und nach allen Messen in der Kirche.

SOMA ist ein Abkürzung für Sozialmarkt, in dem Menschen, die bestimmte Voraussetzungen erfüllen, billig einkaufen können. Die Waren werden zum Großteil vom Handel und von der Industrie zur Verfügung gestellt.
Das Motto der SOMA Märkte ist Verteilung statt Vernichtung. Darunter versteht man, dass voll genießbare Lebensmittel, die kurz vor dem Ablauf des Mindesthaltbarkeitsdatums stehen, deren Verpackungen beschädigt sind oder die aus Überproduktion stammen, nicht weggeworfen, sondern Menschen mit geringem Budget zur Verfügung gestellt werden.

Das Erntedankfest im Herbst lädt dazu ein, inne zu halten und Gott für all das Gute seiner Schöpfung zu danken, das uns tagtäglich nährt und dient. Es erinnert daran, dass die Schöpfung allen Menschen gleichermaßen gegeben ist. Deshalb sind wir besonders am Erntedankfest aufgerufen, mit anderen Menschen zu teilen und auf den nachhaltigen Umgang mit Lebensmitteln hinzuweisen. (Zitat: Caritas)

Sonntag, 29. September 2013

Die ganze Woche

Es gibt wieder volle Äkschn, wie Arnold Schwarzenegger sagen würde. Hier ein paar gesammelte Hinweise, besonders für Smartphone-Leserinnen und Leser, die den elektronischen Verlautbarungszettel auf ihren klitzekleinen Schirmen nicht ordentlich lesen können.
  • Heute, Sonntag 29.9., gibt es noch in der Abendmesse um 18:30 Musik von C.Ph.E. Bach, gestaltet von Beate Kokits und Johannes Lenius. Alternativ könnte ein Sondergottesdienst um 18:30  in der Filialkirche Oberrohrbach mit Bisch Bünker von der evangelischen Kirche und dem Sommer Sing Chor anlässlich "Fünf Jahre Kirche in Oberrohrbach" besuchenswert sein.
  • Am Dienstag, 1.10., beginnt von 14-16 Uhr die Anmeldung zur Firmung im Mai 2014 im Pfarrbüro.
  • Am Donnerstag, den 3.10., sind Sie herzlich zum Mitflechten der Erntedankkrone ab 14:30 eingeladen
  • Und Freitag und Samstag (4.10. und 5.10.) ist wieder Winter-Kinderkleidertauschaktion. Am Freitag von 16-20 Uhr können Sie gut gereinigte Kinderbekleidung für Herbst und Winter, Spiele und Sportartikel mit gut angehefteten Preisen in ganzen Euros abgeben. Am Samstag können Sie von 10-14 im Pfarrzentrum sondieren und kaufen. Von 15 - 16 Uhr können Sie nicht verkaufte Waren wieder mitnehmen.
  • Nächsten Sonntag, 6.10., ist um 9:30 Erntedankfest, das der Kirchenchor musikalisch gestaltet. Parallel dazu ist im Pfarrsaal Kindergottesdienst. Um 10:30 ist dann die Startveranstaltung der Umweltzertifizierung der Pfarre Stockerau ("EMAS") im Pfarrzentrum.
Vorschau für Vorausschauende:
  • Di, 8.10., 15:00: Musikpuppentheater im Kloster St. Koloman und um 20:00 Mediatation "Brot & Wein" im Meditationsraum über der Anbetungskapelle. Eingang von aussen rechts der Kirche.
  • Mi, 9.10., 19:30: Brot & Wein, Ein Abend mit dem Weinviertler Poeten Rudi Weiß
  • Sa, 12.10., ab 17 Uhr: Kolomansheuriger im Pfarrzentrum - ehemals Pfarrheuriger genannt.

Tag der offenen lindgrünen-lila Tür

Nach der Sonntagsmesse der Völker konnte die Kirchengemeinde das neue Pfarrbüro besichtigen. Wir haben ja bereits über die Eröffnung berichtet. Sie finden Bilder von der heutigen Besichtigung in unserer Galerie (gemeinsam mit den Bildern aus der Sonntagsmesse)

Uns würde natürlich sehr interessieren, wie Ihnen das neue Büro samt Vorraum gefallen hat. Schreiben Sie doch einen Kommentar!


Bilder: Franz Bauer/Wolfgang Flandorfer

Serdecznie zapraszamy!

Haben Sie das Plakat in unserem Schaukasten gesehen? Haben Sie die Sprache erkannt? Wissen Sie, was es heisst? Dann sind Sie auch Zielgruppe dieser herzlichen Einladung. Für uns in der Redaktion hat die Entschlüsselung des Geheimnisses der Google Übersetzer geschafft, der den Sonntag der Völker ein bisschen leichter macht:

Serdecznie zapraszamy!  heisst Sie sind herzlich eingeladen! In polnischer Sprache.


Hier ist der Text der gesamten Einladung:

KOCHANI!
Serdecznie zapraszamy!
Na msze święte w języku polskim w Stockerau.
Zaczniemy 29.09. o 9.30 mszą święta w 3 językach (niemiecki-chorwacki-polski).
Kolejne terminy w tym roku:
7.10.13 (godz. 16); 24.11.13 (16.00) i 22.12.13 (18.00).
Do milego zobaczenia! ks. Tomasz Iwandowski

Google übersetzt das so auf Deutsch - nicht besonders gut, aber man weiss, was gemeint ist:

LIEBE!
Sie sind herzlich eingeladen!
Die Heilige Messe in der polnischen Sprache in Stockerau.
Wir beginnen 29.09. Messe 9.30 in drei Sprachen (Deutsch-Kroatisch-Polnisch).
Neue Termine für dieses Jahr:
07.10.13 (16 Uhr) 24.11.13 (16.00) und 22.12.13 (18.00 Uhr).
Um eine schöne haben Wir sehen uns dort! Fr. Thomas Iwandowski


Für Interessierte ein Tip, wie man sowas aus dem Bild übersetzen kann, ohne den Text mühsam abzutippen. Das geht auch recht gut mit Bedienungsanleitungen, die z.B. nur in chinesischer Sprache und Schrift vorliegen.
  • Mit dem Google Übersetzer auf dem smartphone oder tablet ist es ganz einfach. Den Text mit der Übersetzer APP fotographieren, mit dem breiten Finger die Textzeilen anmalen, die man übersetzten will, und auf Übersetzen tippen. Die Sprache erkennt Google selbst.
  • Mit dem Google Übersetzer auf dem PC/Laptop ist es ewas umständlicher. Das Bild einscannen oder als Foto auf den PC bringen. Dann mit Google Drive das Bild mit der Option "Texte erkennen" und der Angabe der Sprache hochladen. Den erkannten Text in den Google Übersetzer einfügen und fertig.

Sonntag der Völker

Am Sonntag, den 29. September, feierte die Katholische Pfarre Stockerau den Sonntag der Völker. Die Botschaft dieses Tages ist unter anderem, dass wir alle - ob geborene Österreicher oder  Stockerauer mit "Migrationshintergrund" - hier auf dieser Erde Migranten sind, die auf der Pilgerschaft in unsere ewige Heimat sind, nämlich in den Himmel (hoffentlich, denn im heutigen Lukas-Evangelium war auch von einer Alternative die Rede).

Wir in Stockerau feierten heute die Halbzehnuhrmesse gemeinsam mit der kroatischen und der polnischen Gemeinde.Viele Elemente der Messe - Lieder , Gebete, Predigt - waren aus den 3 Sprachen genommen.
Kaplan Thomasz Iwandowski predigte als Bild der "Überraschung", die auch seinen bisherigen von Gott geführten Lebensweg als "Migrant" von Polen über Italien nach Österreich prägte, überraschend von der Kanzel in allen 3 Sprachen. Der Altarraum war ein Bild der Vielfalt: Pfarrer Markus Beranek zelebrierte mit dem Priester unserer kroatischen Gemeinde, mit Kaplan Thomasz aus Polen und Aushilfskaplan Joseph aus China unterstüzt vom  Pfarrpraktikanten Fredrick aus Ghana und Ministranten aus Österreich, Polen und Kroatien.

Die kroatische Gemeinde feiert ja seit langen Jahren alle 14 Tage am Sonntag um 11:30 eine Messe in kroatischer Sprache in unserer Pfarrkirche. Die polnische Gemeinde wird dies ab dem 7. Oktober (dann um 16 Uhr) auch tun, aber vermutlich in polnischer Sprache. Dazu gibt es hier einen eigenen Beitrag.

Wir gratulieren auch dem Goldenen Ehepaar Mölzer, das heute mit seinen Lieben und mit der großen Kirchengemeinde (sind auch lieb) in dieser Messe seine goldene Hochzeit feierte, recht herzlich zu diesem Fest und wünschen alles Gute für die kommenden Jahre.

Ein paar Fotos mehr gibt es in unserer Galerie.

Samstag, 28. September 2013

Einweihung des neuen Pfarrbüros


Am Vormittag des 26. September war es endlich soweit: das neue Pfarrbüro wurde eingeweiht! Nachdem während der Umbauarbeiten über die Sommermonate Staub und Schutt das Bild prägten und die Pfarrkanzlei notdürftig im alten Pfarrsaal untergebracht war, ist das Pfarrbüro nun in wunderbarem Glanz neu erstrahlt. Es ist nun ein helles, modernes Ambiente, das dem Besucher entgegenstrahlt, eingebettet im alt-ehrwürdigen Gewölbe des Gebäudes.

Die Einweihung nahm Stadtpfarrer Markus Beranek vor. Neben dem Pfarrteam waren auch Bürgermeister Laab, die Vizebürgermeisterinnen Christa Niederhammer, Susanne Hermanek, Stadtamtsdirektorin Dr. Maria-Andrea Riedler, die Archtiketen Werner Fürthner und Hannes Tonn, DI Adolf Wilfing vom Bauamt der Erzdiözese Wien, sowie Gemeidneräte, Nachbarn und MitarbeiterInnen anwesend.

Der Eingang befindet sich jetzt im alten Pfarrgebäude (neben dem alten Pfarrsaal). Den neu gestaltete Empfangsraum schmücken die Bilder des Kolomanzyklus von Adi Holzer. An der Wand im Eingangsbereich sind auf Hebräisch die Berufung des Abraham (Gen 12,1-5) und in Kürze in Griechisch der Philipperhymnus (Phil 2,5-11) zu lesen.


Die modernen Möbel in mint und violett sind zweckmäßig und so angeordnet, dass der Besucher in einem seitlichen Gang durchgehen kann, ohne bei der Arbeit an den Schreibtischen zu stören.

Wenn sie neugierig geworden sind: morgen Sonntag, den 29.9.2013, ist nach der Halbzehner-Messe Tag der Offenen Tür. Da können sie sich selbst ein Bild vom neuen Pfarrbüro machen.

Fotos in der Galerie finden sie wie immer ->hier.

(fjb)

Bildquelle: Nina Högler

Freitag, 27. September 2013

Miteinander die Erntedankkrone binden

Erntedankkrone 2012
Das Erntedankfest steht vor der Tür, am 6. Oktober ist es soweit. Damit es ein schönes Fest wird, sind wieder viele Helfer bei den Vorbereitungen notwendig.

Maria Denner bittet deshalb um zahlreiche Mithelfer beim Binden der Erntedankkrone und der Sträußchen. Wer Lust und Zeit hat, soll einfach zu diesem gemütlichen, gestalterischen Miteinander kommen:

Donnerstag, 3. Oktober 2013, um 14:30 Uhr.

Donnerstag, 26. September 2013

Franziskusklartext

Papst Franziskus hat im August für Jesuitenzeitschriften ein langes Interview gegeben, das in vielen Medien kommentiert wurde. Am besten ist es aber doch immer, solche Interviews, auch wenn sie umfangreich sind, in voller Länge original zu lesen. Für alle, die das möchten, sind hier die links zu Radio Vatikan:
Teil 1
Teil 2

Dienstag, 24. September 2013

Caritas Fachtag des Vikariates Nord

Am Freitag den 20. Sept. 2013 fand im Pfarrzentrum Stockerau der Fachtag der Caritas des Vikariates Nord statt. Das Thema „Trauernden begegnen“ hatte viele Interessierte angelockt, das Pfarrzentrum war gut besucht. In den beiden Referaten „Trauer – Zwischen Resignation und Widerstand“ von Mag. Ines Pfundner und „Wo begegnet mir Trauer“ von BV Mag. Stephan Turnovszky konnten  die Teilnehmer viele Impulse und Informationen  mitnehmen. 

Der Hr. Weihbischof berichtete aus seinen Erfahrungen zu diesem Thema, die er als Kaplan, aber auch jetzt in seinem Amt als Weihbischof hat. Trauer begegnet einem nicht nur im Tod, sondern jeder Abschied ist mit Trauer verbunden, ob es die Trennung in einer ersten Liebe, die Scheidung von Eheleuten, das Loslassen der Kinder, oder, auch für Ihn, der Neubeginn in einer anderen Pfarre ist. 





Frau Mag. Ines Pfundner sprach über die vielen verschiedenen Formen der Trauer. Jeder Mensch trauert anders und dies ist zu respektieren. Auch gibt es verschiedene Phasen einer Trauerzeit, die jedem Menschen zustehen. Kinder trauern  wieder anders als Erwachsene. Es ist daher wichtig trauernde Menschen richtig zu begleiten; hier kann die Caritas mit einigen Einrichtungen Hilfestellung geben. So gibt es die Einrichtung der Hospiz, Kinder- und Erwachsenen-Trauerbegleitung, Formen der Trauerliturgie, Begräbnisstätten für Totgeborene Kinder und Hilfe in Lebenssituationen bei Abschied und Verlust.






Mit einem berührenden Gottesdienst, geleitet von  Msg. Pfarrer Franz Ochenbauer, endete dieser Caritas Fachtag.

(Karl Hochfelsner)


Weitere Fotos finden Sie in unserer ->Galerie.


Sonntag, 22. September 2013

Pecunia non olet

Kaplan Tomasz in Sakaristei
Pecunia non olet - Geld stinkt nicht; so ein bekanntes ->Zitat, das auf Kaiser Vespasian zurück geht. Schon zu Beginn des heutigen Sonntags-Gottesdienstes stimmte Zelebrant Tomasz die Gemeinde mit folgenden drei Thesen auf das Sonntags-Evangelium ein:

- Geld regiert die Welt.
- Bei Geld hört sich die Freundschaft auf.
- Geld stinkt nicht.

Wer neugierig geworden ist, kann das Evangelium ->hier nachlesen. Aus der Predigt seien folgende zwei Gedanken herausgenommen.

Wenn man das Evangelium wie ein Anlageberater interpretiert, also die Frage stellt: was würde Jesus einem empfehlen, wie man sein Geld anlegen soll. Dann wäre wohl die Antwort: "Investiere dein Geld in Freundschaften". Das sind die Investitionen, die nachhaltig sind, also auch im Himmel Bestand haben.

Und zum zweiten folgendes schöne Gleichnis. Ein reicher Mann lässt sich mit seinem angehäuften Vermögen begraben, um es auch im Himmel zur Verfügung zu haben. Als er im Himmel angekommen die herrlichsten Dinge zu unglaublich günstigen Preisen sieht, frohlockt er. Aber als er das erste mal zahlen will, wird er mit folgender Auskunft abgewiesen: "Damit können sie hier nicht zahlen. Wir akzeptieren nur das Geld, das sie verschenkt haben."

Bildquelle: Plattner

Samstag, 21. September 2013

PGR Klausur in Großrussbach

Markus Beranek, Elmar Mitterstieler SJ, Joseph KunYao, Manfred Plattner
Am späten Freitagnachmittag, 20.9., begann die diesjährige Herbstklausur des Pfarrgemeinderates. Fast vollzählig versammelten wir uns im Bildungshaus Schloss Großrussbach, wo bis Samstag Nachmittag das Thema Gemeindeerneuerung bearbeitet wurde. Als Referenten durften wir Pater Elmar Mitterstieler SJ begrüßen.

Das Referat von Pater Mitterstieler befasste sich mit den grundlegenden Dinge des Menschseins und Christseins, um unsere Beziehung zu Gott und den Mitmenschen: was macht dies nach unserer


christlichen Meinung aus - aufbauend auf dem, was wir von Jesus Christus und den Christen in den ersten Jahrhunderten wissen. Was ist also das Fundament unserers Glaubens, der uns im Umbruch dieser Zeit Orientierung gibt und furchtlos macht bei allen Erneuerungen, die nicht das Funmdament treffen. Pater Mitterstieler konnte dies auf einmalig glasklare Weise darstellen; es war spürbar, dass da sehr, sehr viel theologische Arbeit dahintersteckt (verschüttete Flüsse treten wieder hervor) und wir dies aus allererster Hand erleben durften.
Aber mehr dazu kommt vielleicht in einem eigenen Artikel.

Neben dem gelungenen Mix aus Vortrag, Zwischenfragen, Reflexion in Kleingruppen und Diskussion im Plenum kamen natürlich Gesang und Gebet nicht zu kurz. Neben dem Morgen- und Abendlob hat das Pfarrteam wieder schöne Betrachtungen gestaltet. Und im letzten Block der Klausur bekräftigten wir unsere Taufe mit Weihwasser und Chrisam, eine sehr "be-rührende Angelegenheit".

Die Erneuerung hat schon ein Stück begonnen. Bei aller Verschiedenheit an Charakteren und Charismen, die sich in einer Gruppe, die die ganze Pfarrgemeinde repräsentieren soll, automatisch ergibt, war das gegenseitige Verständnis und die Gemeinsamkeit im Glauben spürbar.

Damit ist ein Grundstein für die kommende Gemeindeerneuerung gelegt, ein Prozess, der über die nächste Zeit verfolgt werden soll.

Fotos zur Klausur finden sie in der Galerie unter ->PGR-Klausur Herbst 2013 .

(fjb)

Bildquelle: Bauer, Pfarre Stockerau

Donnerstag, 19. September 2013

Unter dem Schutz des Höchsten

Am Freitag,  den 27. September um 20:00 gibt es in der Pfarrkirche wieder einen meditativen Gottesdienst Hörwege zu Gott. Diesmal steht der Psaml 91 - Unter dem Schutz des Höchsten - mit einer Motette von Mendelssohn-Bartholdy auf dem Programm.  Die Musik hat wie immer Herbert Lauermann ausgewählt, den geistlichen Zuspruch bekommen wir von Pastoralassistent Manfred Plattner.

Psalm 91 -  Unter dem Schutz des Höchsten

Wer im Schutz des Höchsten wohnt und ruht im Schatten des Allmächtigen, der sagt zum Herrn: «Du bist für mich Zuflucht und Burg, mein Gott, dem ich vertraue.» Er rettet dich aus der Schlinge des Jägers und aus allem Verderben. Er beschirmt dich mit seinen Flügeln, unter seinen Schwingen findest du Zuflucht, Schild und Schutz ist dir seine Treue. Du brauchst dich vor dem Schrecken der Nacht nicht zu fürchten, noch vor dem Pfeil, der am Tag dahinfliegt, nicht vor der Pest, die im Finstern schleicht, vor der Seuche, die wütet am Mittag. Fallen auch tausend zu deiner Seite, dir zur Rechten zehnmal tausend, so wird es doch dich nicht treffen. Ja, du wirst es sehen mit eigenen Augen, wirst zuschauen, wie den Frevlern vergolten wird. Denn der Herr ist deine Zuflucht, du hast dir den Höchsten als Schutz erwählt. Dir begegnet kein Unheil, kein Unglück naht deinem Zelt. Denn er befiehlt seinen Engeln, dich zu behüten auf all deinen Wegen. Sie tragen dich auf ihren Händen, damit dein Fuß nicht an einen Stein stößt; du schreitest über Löwen und Nattern, trittst auf Löwen und Drachen. «Weil er an mir hängt, will ich ihn retten; ich will ihn schützen, denn er kennt meinen Namen. Wenn er mich anruft, dann will ich ihn erhören. Ich bin bei ihm in der Not, befreie ihn und bringe ihn zu Ehren. Ich sättige ihn mit langem Leben und lasse ihn schauen mein Heil.»

Plakat zum Fussballturnier

Günther Preisinger hat uns noch das Plakat zum Fussballturnier (und vielem mehr) geschickt, das am Samstag vor der Wahl zum Nationalrat in der Alten Au ab 10 Uhr stattfindet.

Dienstag, 17. September 2013

Vorträge 2013/14

Drei Vortragsreihen für das Arbeitsjahr 2013/14 sind schon festgezurrt und eingeplant. Sie finden die Vorträge auch im letzten Pfarrblatt auf Seite 9 und im online Terminkalender der Pfarre - und ab heute auch im Internet. Im allgemeinen werden wir Sie etwa 14 Tage vor einem dieser Vorträge auf die Veranstaltung hierorts aufmerksam machen.
Surfen Sie hierhin und studieren Sie doch, welcher von den Vorträgen der Reihe punkt_um, fragwürdig und Kirchenperspektiven Sie interessieren wird.
  • Der erste Vortrag der punkt_um Reihe ist bereits am 24. September zum Thema Mobbing.
  • Die erste Veranstaltung zur Reihe fragwürdig ist am 16. Oktober, wenn Hannah Braunsteiner von ihrem Volontärs-Jahr in Rumänien und Moldawien bei der Organisation Concordia (Pater Sporschill's Gründung) erzählt.
  • Die erste Veranstaltung der Reihe Kirchenperspektiven ist am 5. November und trägt den Titel Reformen in der Kirche, über die Pfarrer Mag. Helmut Schüller sprechen wird.
 Diese drei interessanten Abende sind nur der Beginn von insgesamt 11 Veranstaltungen.

Sonntag, 15. September 2013

Mobbing von Kindern

Wie wir bereits mitgeteilt hatten, werden wir Sie über die diversen Abende unserer Veranstaltungsreihen etwa 14 Tage vorher informieren. Das fängt gleich gut an, weil es nur mehr 10 Tage sind, bis unter dem Übertitel punkt_um der Abend

Mobbing
Was kann ich als Elternteil tun?
Wie kann ich das Kind unterstützen?

stattfindet. Referenten sind Sissy Hanke (Psychotherapeutin in Ausbildung) und Mag. Geri Braunsteiner (Psychotherapeut), die Pfarrinsidern wahrscheinlich bekannt sein könnten.

Mehr zu punkt_um gibt es hier.

Dreihundertmal ist es passiert

Click für mehr Bilder

Heute fand mit großer Beteiligung von Fuß-, Rad- und Autowallfahrern die 300. Gelöbniswallfahrt nach Karnabrun statt. Gestern noch aussichtslos war der Himmel um sechs Uhr früh fast wolkenlos, Sternderl glitzerten und kurz vor 6 Uhr sammelten sich die Fußwallfahrerinnen und Wallfahrer zum Aufbruch für die fast 20 km lange Strecke. Mit allen, die während des Weges dazustiessen, waren wir wohl fast 150 Menschen, die das Gelöbnis unserer Vorfahren im Jahre 1713 erfüllten.Wallfahrtsdirektor Karl Hochfelsner leitete uns mit geübter Hand. Ein rotes Feuerwehrauto, das die Bänke zum Niedersetzen und den Lautsprecher transportierte, wurde von Erich Hangel geleitet.
Drei Gruppen gestalteten die 3 Stationen: Zuerst Sigi Braunsteiner, Erika Trabauer und Schwester Maria, dann für die Mariazeller Wallfahrer Marion Satra und Christina Mölzer. Die 3. Station neben dem Gasthaus und vor der Kirche in Niederhollabrunn gestaltete die Jugend mit Steffi Jungmayer an der Spitze. Die Gestaltung aller 3 Stationen war zeitgemäß, besinnlich, musikalisch und einfach schön. Danke.
Wenige Minuten vor 11 Uhr begrüßte der Pfarrer von Karnabrunn die Gruppe am Fuß des Berges, oben am Kirchberg überraschten uns die Kinder des Kleinkindertreffs mit einem Lied von den Schmerzen der Wallfahrt. Vor der Kirche begrüßte uns Prälat Matthias Roch und eine Abordnung der Pfarre Karnabrunn mit der Dreifaltigkeitsmonstranz und einem Segen mit Weihwasser. Der Gottesdienst in der überfüllten Kirche hatte als besondere Gestaltung eine Vorbereitung des Evangeliums vom guten Hirten mit dem Schaf Dolly und eine Opferprozession, gestaltet von den KoloMännern, die einen Rucksack, Bergschuhe, Wanderstöcke und schließlich Brot&Wein zum Altar brachten.

Nach der Messe spielte die Blasmusik zum Schnitzel- und Würstelessen auf. Zwei Zelte waren aufgestellt und die gastfreundlichen Karnabrunner bewirteten uns mit knusprigen Schnitzeln und kühlen Getränken.

Um 14:15 lehrte uns in der Kirche Matthias Roch über alle Besonderheiten in dieser alten Wallfahrtskirche zur Hl. Dreifaltigkeit und eine Viertelstunde später begann die Marienandacht, die mit der Besingung der Glorwürdigen Königin endete. Ob alle Pilgerinnen und Pilger ein Fahrzeug zum Heimfahren fanden, ist dem Chronisten nicht bekannt, aber auch früher übernachteten Pilger in den Wallfahrtskirchen.

Die 300. Wallfahrt geht sicher in die Geschichte der Stockerauer Pest-Gelöbnis-Wallfahrten ein und wir sind alle Teil davon, die dabei gewesen sind. Wie wird wohl so eine Fußwallfahrt im Jahr 2313 aussehen? Ob den Menschen da dann die Evolution noch Füße drangelassen hat? Sicher ist, dass unsere Nachfahren 2313 noch nach Karnabrunn gehen, fliegen, sich transformieren oder anders gelangen werden und irgend jemand der großen Wallfahrt von 2013 gedenken wird.
Einige Fotos mit Kommentaren finden Sie hier oder wenn Sie auf das Titelbild ganz oben clicken.

Hinweis zum Anschauen der Fotos: Wenn Sie auf ein Foto draufclicken, wird es ganz gross dargestellt und Sie können auf der rechten Seite die Kommentare geniessen. Sie können alle Fotos auch als Diaschau ablaufen lassen.

Bilder: Wolfgang Flandorfer





Samstag, 14. September 2013

Pfarrhoferneuerung

Die Renovierung der Pfarrkanzlei und des Pfarrhofeinganges, über den man ab jetzt in die Pfarrkanzlei und die Kirchenbeitragsstelle geht, ist in der Endphase. Das Pfarrteam ist schon in die weiß-lindgrün-lila Räume übersiedelt und füllt gerade alte Unterlagen in neue Stauräume. Der Eingangsbereich ist schon fast fertig und strahlt im Licht der großen schwebenden Lichtscheibe. Zum Schnuppern möchten wir ihnen ein Bild  präsentieren. Die Bilder an der Wand sind übrigens zwei Bilder des St.Koloman Zyklusses vom Stockerauer Künstler Adi Holzer.  Der Vorraum wird auch als Wartezimmer für Pfarrkanzlei und Kirchenbeitragsstelle benützt werden, daher die schwungvollen weissen Stühle. Pfarrer Markus Beranek und Pastoralassistent Geri Braunsteiner geniessen schon das neue Ambiente.

Freitag, 13. September 2013

Freitag, der 13te

Der Glaube versetzt Berge. Der Aberglaube versetzt Menschen.
Ernst Ferstl

Gesehen auf Blog von Josef Bordat (jobo72.wordpress.com)

Ist das unsere Welt?

Die Diözese Feldkirch hat jüngst ein Workshop zum Thema Kirche und Soziale Medien abgehalten, für das die Verantwortliche der Diözese Linz für Social Media, Andrea Mayer-Edoloeyi, einen Beitrag gestaltet hat. Sein Titel ist Web 2.0 ist mehr als Facebook. Im Netz findet man dazu den Artikel und die Bilder, die sie dabei gezeigt hat, und die viele interessante Aspekte des Lebens im und ohne Netz aufzeigen. Ein Projekt unserer Pfarre im nächsten Jahr ist die Gemeindeerneuerung. Das Projekt wird sich bestimmt auch mit diesen Fragen befassen.
Hier haben wir für Interessierte die Gedanken von Andrea Mayer-E. hier eingebunden. 


Kirchenerneuerung


Die Restaurateure bei der Arbeit
Diesmal ist das kein Thema von Papst Franziskus oder Pfarrer Helmut Schüller, sondern ein ganz lokales und sehr weltliches Problem in unserer Kirche. Von der großen Restaurierung und Trockenlegung, die noch Pfarrer Karl Pichelbauer begonnen hatte, ist ja noch die Restaurierung des "falschen" Marmors seitlich des Hochaltares ausständig. Das wird jetzt gemacht. Dann ist die Kirche erneuert und wir können die Gemeindeerneuerung beginnen.

Donnerstag, 12. September 2013

Die ganze Woche - und mehr

Es tut sich zum Beginn des Schuljahres eine Menge in der Pfarre. Hier ein paar Tips vor allem für smartphone-LeserInnen:
  • Am So, 15.9. ist, wie schon vielfach vermeldet, die 300. Wallfahrt nach Karnabrunn. Beginn um 6:oo (früh) in der Kirche.
  • Mo, 16.9. ist um 18:30 das Treffen der KommunionhelferInnen und um 19:30 der Runde Tisch Liturgie, in dem das Erntedankfest am 6.10.  vorbereitet wird. Eine Chance für alle, die gute Ideen haben. Aber auch für Unzufriedene - Komm oder lass das Kritisieren...
  • Di, 17.9. ist um 19:30 gemeinsam mit den Evangelischen  die ökumenische Bibelrunde im Katholischen Pfarrzentrum. 
  • So, 22.9. ist um 9:00 für alle, die das Danken nicht mehr erwarten können, das Erntedankfest im Kloster St. Koloman in der Hornerstrasse und am Nachmittag lohnt es sich ab 15 Uhr  in den Donaupark in Wien zum Diözesanen Anbetungstag zu fahren. 
  • Di, 24.9. ist ab 18:30 im Pfarrzentrum wieder Kartenvorverkauf für den Kathreintanz. Dann gibt es erst wieder Karten - wenn es noch welche gibt - bei der Abendkasse am 19. Oktober. Aber es gibt auch um 19:30 den ersten Vortrag der Reihe punkt_um zum Thema Mobbing von Kindern.
  • Am Do, 26.9. tanzt Ulli Bixa um 19 Uhr wieder im Pfarrzentrum saisongerechte Kreistänze.
  • Am Fr, 27.9. gibt es wieder  Hörwege zu Gott. Diesmal mit Mendelsohn.Bartholdy. 
  • Am Sa, 28.9 ist das Interreligiöse Fußballturnier von 10-16 Uhr in der Alten Au
  • Am So, 29.9. nicht vergessen: Wählen gehen! Es gibt diesmal viel Auswahl. Aber wir feiern auch den Sonntag der Völker mit einer Halbzehnuhrmesse gemeinsam mit der Kroatischen Gemeinde und ein paar ihrer zu Herzen gehenden Kirchenlieder.
Vorankündigungen: Freitag 4.10 und Samstag 5.10 ist die herbstliche Kinderkleidertauschaktion im Pfarrzentrum. Bringen freitags 16-20 Uhr, Kaufen samstags  10-14 Uhr. Am 5.10 ist im Rahmen der Langen Nacht der Museen das Turmmuseum geöffnet. Am 6.10 ist Erntedanksonntag in der Kirche, am Sa, 12. Oktober ab 17 Uhr ist wieder Pfarrheuriger. Und am So, 13.10 - dem Fest des Hl. Koloman - gibt es nach der 9:30 Festmesse was Neues in Stockerau, einen Ritt vom Friedhof auf den Rathausplatz mit Roß- und Reitersegnung.

Integration bewegt

Pfarrgemeinderat Günther Preisinger, einer der Organisatoren dieses bemerkenswerten "interreligiösen" Fußballturniers, das sich viele Besucher verdient, schreibt uns:

Die evangelische, die islamische und die katholische Glaubensgemeinschaft veranstalten auch heuer wieder ein Fußballturnier mit einem umfangreichen Rahmenprogramm für Familien. Dieses findet am Samstag, den 28. September 2013 von 10 – 16 Uhr im Stadion Alte Au statt. Interessierte Spieler (Mindestalter 15 Jahre) können sich in der Pfarrkanzlei melden.  Neben dem Sport ist auch für ein entsprechendes kulinarisches Programm gesorgt. Wir freuen uns, Sie bei diesem Familienfest begrüßen zu dürfen.

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung in der Sporthalle statt.
Eine gute Vorbereitung auf den Wahlsonntag.

Zur Erinnerung die Mannschaftsaufstellungen 2012:

Team „Alte Au“
Mobarah Garda
A. Tos
Daniel Braunauer
Thomas Betz
Tunahan Gabuk
Manfred Voitasek
Malik Vitaly

Team „Donaulände“
Emre Erkol
Robert Denner
Adam Erkol
Hasan Isik
Yusuf Öktem
Fatih Erkol
Musa Erkol

Team „Grafendorf“
Muhammed Bostanci
Gerhard Braunauer
Fikret Yücel
Ali Yesilay
Harald Mölzer
Ali Öktem
Michael Trummer

Team „Heidberg“
Manfred Pröstler
Willi Sammerer
Herbert Mathe
Mehme Öktem
Kaya Barta
Yagin Erkol/Baki Bostanci

Team „Scharfes Eck“
Heinz Buschmann
Ernst Hanke
Gregor Waliczer
Gert Lauermann
Simon Barta
M. Bostanci

Team „Spitzgarten“
Aziz Saral
Yasar Erkol
Wolfgang Sommer
Ilyas Ata
Sem Valiaparanpil

Heissa Kathreinerle, schnür mir ...

Das trauen wir uns nicht zu Ende zu schreiben, aber es soll ja nur ein auffälliger Titel für die Einladung zum traditionellen Kathreintanz der Katholischen Pfarre Stockerau sein. Kathrein ist ja erst Ende November, aber heuer wird bereits am 19. Oktober der Tanzschuh geschnürt. Stefanie Jungmayer, die heuer dem Organisationsteam vorsteht, berichtet uns mehr über das bevorstehende Fest:

„AUSG’STECKT IS“ – Kathreintanz 2013
Der diesjährige Kathreintanz findet am 19.Otkober 2013 unter dem Motto „Ausg‘steckt is“ statt. Durch den Abend führt Sie wieder die Unterhaltungsband RatPack7, außerdem wird es neben kulinarischen Köstlichkeiten und einer Tombola, eine Mitternachtseinlage gestaltet von unserer Katholischen Jugend geben. Die Vorverkaufstermine, sowie alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Plakat oder unserer Veranstaltung auf facebook.com/KJStockerau. Wir freuen uns auf Ihren Besuch! 

Übrigens: Morgen, Freitag, 13.9.,  ist die erste Möglichkeit sich mit Karten zu versorgen und Tische zu reservieren. Kommen Sie einfach von 18:30 - 21:00 ins Pfarrzentrum St. Stephan, Kirchenplatz 3, 2000 Stockerau.

Mittwoch, 11. September 2013

Die Pest in Stockerau und ihre Folgen bis heute

Stadtamtsdirektorin Dr. Maria-Andrea Riedler
Im ->vorangehenden Artikel und ->hier wurde diese Veranstaltung noch angekündigt, gestern hat sie bereits stattgefunden. Die zahlreichen Besucher konnten von Stadtamtsdirektorin
Dr. Maria-Andrea Riedler
von der Pest, speziell von der Pest in Stockerau und dem damit gegebenen Gelöbnis, jährlich eine Wallfahrt nach Karnabrunn zu machen, erfahren. Dies erfolgte nach der letzten Pestepedemie in Stockerau im Jahre 1713 und jährt sich somit heuer zu 300. mal.

Beginnend mit den Philistern im Altertum konnte Frau Dr. Riedler die verschiedenen Pestepedemien im Laufe der Geschichte zeigen, darunter die große Epedemie im Mittelalter bis in die Neuzeit (das Jahr 1713 liegt in der Neuzeit). Überraschend auch, dass die Pest auch heute noch nicht ausgestorben ist, sondern in großen Gebieten auf fast allen Kontinenten wieder zu finden ist:

Quelle: Wikipedia, Sansculotte

Laut Frau Dr. Riedler hat keine Katastrophe in der Geschichte der Menschheit solch tiefe und nachhaltige Spuren hinterlassen wie die Pest. So hat die große Pandemie in der Mitte des 14. Jahrhunderts ("Schwarzer Tod") 25 Mio. Leben in Europa gefordert, also etwa ein Drittel der Bevölkerung.


Nach den allgemeinen Aspekten zur Pest ging es um die Pest in Stockerau. Die Pest wütete in Stockerau nicht so stark wie in anderen Orten. Dies ist auf die hygienischen Bedingungen und das "Infectionsspital" zurück zu führen.

Wallfahrtsdirektor Hochfelsner, Prälat Dr. Roch,
Stadtamtsdirektorin Dr. Riedler, Pfarrer Dr. Beranek

1679 gab es das erste Gelöbnis:
"Mit aufgehobenen Fingern schwuren sie in der Franciscanerkirche, samt ihrem Pfarrer Andreas Kaltenegger dem Allmächtigen, alljährlich von der Pfarrkirche zur Colomani-Kirche zu wallfahren, reichlich Oel und Wachs zu opfern".

Zahlreiche Besucher im Pfarrsaal
1713 wurde die Pest von einem Bettelweib nach Stockerau eingeschleppt. Es waren 28 von 208 Häuser betroffen, einige Familien sind ausgestorben.


Das Gelöbnis von 1713:
"... machten sie [die Stockerauer] das feierliche Gelübde, zu Ehren des Hl. Florian einen Festtag (4. Mai) mit zwei Vespern, Hochamt und Predigt in der Pfarrkirche zu feiern und zur Dreifaltigkeitskirche nach Karnabrunn zu wallfahren. Überdies ordnete der Marktrath an, dass die vierte Glocke des Thurmes zur Abwendung der Pest geläutet werden soll. Sie hieß von da ab die Pestglocke".




Hier die Präsentationsfolien des Vortrages (mit freundlicher Erlaubnis von Fr. Dr. Riedler): sie können selbst mit den Pfeil-Knöpfen durchblättern:

Kinderwallfahrt

Unser Kinderliturgieteam schreibt:

Liebe Freunde,
Sonntag, 15.9. ist Fußwallfahrt nach Karnabrunn, daher ist keine Messe. und kein Kindergottesdienst um 9:30 in Stockerau. Aber dann gehts los:

Herzliche Einladung an alle Familien mit Kindern zum Treffen um 10:30 am Platz vor der Wallfahrtskirche in Karnabrunn, kleine Einstimmung für die Kinder und Empfang der Wallfahrer, gemeinsamer Einzug, Festgottesdienst um 11:00 mit Prälat Dr. Roch, Platz ist reserviert.

Nach der Messe großes Fest vor der Kirche mit Blasmusik, Essen und Getränken neben einem wunderschönen Wald.

Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Mini heißt nicht nur klein

Hallo! Wir sind die Ministranten der Pfarre Stockerau! Wir sind eine bunte Schar von Mädchen und Buben.
Wir suchen DICH!!!
  • Du hast Lust, viele andere Minis kennen zu lernen, dich mit ihnen auszutauschen, an Ausflügen und Aktionen teilzunehmen und gemeinsam viel Spaß zu haben?
  • Du bist bereit, einen ganz besonderen Dienst für Gott und für die Pfarrgemeinde zu tun?
Beste Gelegenheit um Ministrant/in zu werden!

Du willst dir das alles einmal anschauen?  Dann komm einfach zu unserer Ministrantenstunde:
FREITAGS im Pfarrzentrum (17.00-18.10 Uhr). Wir freuen uns über jedes neue Gesicht!!!

Bei Fragen ruf einfach Kaplan Tomasz Iwandowski an (0664 621 7086).

Montag, 9. September 2013

Die Pest

Unsere Stockerauer Stadtamtsdirektorin Dr. Maria-Andrea Riedler wird uns morgen, Dienstag, 10. September, um 19:30 im Saal des Pfarrzentrums St. Stephan (Stockerau, Kirchenplatz 3) über die Hintergründe der Pestwallfahrten informieren.

Die Wallfahrt nach Karnabrunn ist so eine Pestwallfahrt, die genau vor 300 Jahren von unseren Stockerauer Vorfahren gelobt wurde. Am 15. September, das ist schon der nächste Sonntag, findet dann auch die 300. Gelöbniswallfahrt nach Karnabrunn statt. So wie unsere Vorfahren möchten wir zu Fuß zum Heiligtum am Berg pilgern. Dier Zahl 300 hat die Pfarre auch inspiriert, von 300 Fußwallfahrern in diesem Jubiläumsjahr zu träumen. Um 6 Uhr früh geht es in der Stadtpfarrkirche los. 20 km sind zurückzulegen. Wer gehen kann, schafft es.

Machen Sie doch den Traum wahr und gehen Sie mit!





Hallo DU!

Bild: jungschar.at
Dieses Angebot richtet sich an junge Leserinnen und Leser zwischen 7 und 9 Jahren. Marion und Jonas fragen dich:
  • Lernst du gerne neu Freundinnen und Freunde kennen?
  • Spielst du gerne mit Freundinnen und Freunden?
  • Hast du gerne Spaß?
Dann laden wir dich herzlich zur Jungschar ein!

Das nächste Treffen findet am Montag, dem 16.September, von 17-18 Uhr im Pfarrzentrum Stockerau neben der Kirche statt.

Falls auch du Fragen hast, wende dich an
  • Jonas Piringer (0680 1257933) oder
  • Marion Meyer (0660 5270309)
Natürlich kannst du auch gerne deine Freundinnen und Freunde mitbringen!

Marion und Jonas freuen sich auf euch!


Umgezogen

Mesner Hans
im neuen Reich
Gerade wird in der Pfarre das neue Pfarrbüro  in freundlichem lindgrün und kontrastreichem lila auf weissem Grund bezogen und das Provisorium im alten Pfarrsaal verlassen. Pastoralassistent Manfred Plattner hat uns mit ein paar Handy-Schnappschüssen versorgt, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Die ganze Pracht werden wir Ihnen natürlich, sobald alles fertig ist, in diesem Magazin  präsentieren.
Pfarrsekretärin Hedi
etwas entsetzt

Das verlässt man gerne