Samstag, 30. November 2013

Strukturerneuer

Unser Pfarrer Markus Beranek, gleichzeitig Dechant des Dekanates Stockerau, ist Mitglied der Vikariatssteuerungsgruppe  des Diözesanstrukturerneuerungsprozesses im Vikariat Nord, zu dem Stockerau gehört. Zitat aus dem Projektauftrag durch den Bischofsvikar Stephan Turnovszky:
Der Prozess im Vikariat wird durch die Vikariatssteuerungsgruppe koordiniert. Sie besteht derzeit aus den beiden Vikariatsräten Christine Edlinger und Ferdinand Faber, Dechant Markus Beranek, Vikariatssekretär Diakon Kurt Dörfler und Bischofsvikar Stephan Turnovszky.
 Mehr zu diesem Thema gibt es hier auf der Seite der Erzdiözese.

Erhabene Mutter des Erlösers - Hörwege

Am Freitag, dem Fest des Hl. Nikolaus, gibt es wieder einen Gottesdienst der Reihe Hörwege zu Gott. Diesmal mit einer alten Marienantiphon Alma Redemptoris Mater. Herbert Lauermann, der Inventor dieser Serie, hat uns wieder eine Einführung zukommen lassen, die Lust auf einen Besuch am Freitag, dem 6.12 um 20 Uhr in der Pfarrkirche macht.



Abtei Reichenau
Alma redemptoris mater (Erhabene Mutter des Erlösers) ist die marianische Antiphon, die im Stundengebet der katholischen Kirche in der Advents- und Weihnachtszeit gesungen wird. Benannt ist die Antiphon nach den ersten drei Worten des lateinischen Textes, der vor 1054 von Hermann von Reichenau, einem Benediktiner der Abtei Reichenau, geschrieben wurde.



Lateinisch
Alma Redemptoris Mater,
quae pervia caeli porta manes,
et stella maris,
succurre cadenti,
surgere qui curat, populo:
tu quae genuisti, natura mirante,
tuum sanctum Genitorem,
Virgo prius ac posterius,
Gabrielis ab ore, sumens illud Ave,
peccatorum miserere.

Deutsch
Erhabne Mutter des Erlösers,
du allzeit offene Pforte des Himmels
und Stern des Meeres,
komm, hilf deinem Volke,
das sich müht, vom Falle aufzustehn.
Du hast geboren, der Natur zum Staunen,
deinen heiligen Schöpfer.
die du, Jungfrau davor und danach,
aus Gabriels Mund vernahmst das selige Ave,
o erbarme dich der Sünder.

Giovanni Pietro Aloisio Sante da Palestrina wurde um 1525 in Palestrina, einem kleinen Ort in der Nähe von Rom, geboren. Er erhielt seine Ausbildung in Rom, wo er bald zum Organisten und später zum Magister puerorum („Lehrer der Singknaben“) an der Peterskirche ernannt wurde. Schon bald erfreute er sich der besonderen Gunst sowohl von Papst Julius III., als auch von Papst Marcellus II. 1571 wurde Palestrina zum Komponisten der päpstlichen Kapelle und auch zum Kapellmeister der Peterskirche ernannt. Nach seinem Tod 1594 wurde sein Leichnam in der Peterskirche beigesetzt und sein Grab durch die Inschrift Musicae princeps („Fürst der Musik“) gekennzeichnet.
Palestrina hat im Laufe seines Lebens einen eigenen Kirchenstil geschaffen, der als hohe Stufe kontrapunktischer Satzkunst für alle weiteren Arbeiten dieser Gattung mustergültig und später unter dem Namen „Palestrina-Stil“ berühmt wurde. Seine zahlreichen Werke (über 600) sind fast ausschliesslich für den kirchlichen Gebrauch geschrieben.

Die ganze Woche

Einige wichtige Informationen zur ersten Adventwoche.

Sonntag, 1. Dezember - ERSTER ADVENTSONNTAG
9:30 Barbaramesse (Pfarrkirche) und Kindergottesdienst (Pfarrzentrum)
16:00 Lions-Adventkonzert (Pfarrkirche)
18:30 Abendmesse, musikalisch gestaltet mit Vokal-Ensemble Franziska Freund (Pfarrkirche)

Dienstag, 3. Dezember
20:00 BROTBRECHEN: meditativer Gottesdienst mit Stille, Liedern, Gebet mit Pfarrer Markus Beranek
(Meditationsraum)

Freitag, 6. Dezember
17:30 Der Nikolaus kommt in den Pfarrhofgarten
20:00 Hörwege zu Gott: ALMA MATER REDEMPTORIS (Pfarrkirche)
Marianische Antiphon, 11. Jh.,  von Giovanni Pierluigi da Palestrina (1525-1594),
Motette für 2-stimmigen Chor a-cappella. Predigt: Pfarrer Markus Beranek

Sonntag, 8. Dezember - MARIA EMPFÄNGNIS – Zweiter Adventsonntag
9:00 Hl. Messe zum Gründungstag  (Kloster)
9:30 Festmesse als Probe der geplanten Fernseh-Familienmesse am 15. Dezember (noch ohne ORF)

Lasset uns den Advent beginnen...



Am Freitag, den 29. November startet Stockerau mit einer ganzen Reihe von Adventmarkteröffnungen die stillste Zeit im Jahr. Die Katholische Pfarre tut das im Garten des Pfarrhofes und in den Räumen des Pfarrzentrums. Viele Menschen hatten sich um 17 Uhr im Garten eingefunden, um die Eröffnung dieses Marktes mitzuerleben. Das Team unter der Leitung von Hedi Grosschopf  hatte wieder ganze Arbeit geleistet, auch der letzte Aussteller war pünktlich doch noch eingetroffen und so konnte Pfarrer Markus Beranek die Besucher herzlich begrüßen und den Markt eröffnen.  Unter den Besuchern war auch der evangelische Pfarrer, unser Bürgermeister samt beiden Vizebürgermeisterinnen, einige Stadt- und Gemeinderäteräte, Pfarrgemeinderäte und etliche Schwestern von unserem Kloster St. Koloman. Musikalisch besinnlich umrahmt wurde die Feier von der Schützenkapelle, die verschämt hinter zwei Fenstern des Pfarrhofes im 1. Stock aufspielte,  und dem Chor des Gesang- und Musikvereines Stockerau, der im Zentrum des Geschehens schöne adventliche Lieder sang.


Überzeugen Sie sich hier  in diesem Album (58 Bilder) von dieser schönen Veranstaltung.
Auch heute Samstag ist der Markt noch geöffnet.






(Fotos: Bauer, Flandorfer)

Adventkranzweihe in Unterzögersdorf

Am Freitag, den 29. November leitete unser Pastoralassistent Geri Braunsteiner den Gottesdienst zur Segnung der Adventkränze. Anschliessend war die Ortsbevölkerung eingeladen, Punsch zu trinken und Mehlspeisen zu kosten und dabei Gutes für den neuen Verein punkt_um zu tun.  Josef Bauer hat uns einige Bilder geschickt. Der Dank der Redaktion ist ihm sicher.

Hier gibt es das Album mit allen Bildern.

Freitag, 29. November 2013

Adventimpuls - 1. Woche

1. Adventswoche (1.-7.12.)
Was hat wohl der Esel gedacht
in der Heiligen Nacht, 
als er plötzlich die Fremden sah im Stall? 
Vielleicht hat er Mitleid verspürt, 
hat das Bild ihn gerührt, 
und er rückte zur Seite, sehr sozial. 
Vielleicht aber packte ihn die Empörung. 
Welch eine nächtliche Ruhestörung! 
Kaum schlafe ich Esel mal ein, 
schon kommen hier Leute herein.

Was denke ich mir, wenn ich fremden Menschen begegne? Habe ich mich selbst schon einmal fremd gefühlt und wie war das? Wo finde ich mich zwischen Mitleid, Empörung und Ruhestörung?

Jes 2, 1-5 „Viele Nationen machen sich auf den Weg und sagen: Kommt, wir ziehen hinauf zum Berg des Herrn… Er zeige uns seine Wege… Man zieht nicht mehr das Schwert und übt nicht mehr für den Krieg.


(Foto: Flandorfer, Stockerauer Weihnachtskrippe)

Die Steyler Schwestern gestalten für die heurige Adventzeit interessante Impulse. Wir werden Sie Ihnen jeweils am Freitag oder Samstag vor der jeweiligen Adventwoche hier bringen. Hier ist der erste Impuls. Weiter unten gibt es den Brief zu dieser Aktion.

Musik zum ersten Adventsonntag

Ein Ensemble unter der Leitung von Franziska Freund - genannt Das Freund Vokal-Ensemble - bringt uns  bei der Abendmesse am Sonntag adventliche und stille Musik. Sie sind herzlich eingeladen. Auch als Alternative zur vormittäglichen Barbaramesse um halbzehn Uhr, die ja mehr "militärisch-traditionell samt Zapfenstreich" geprägt ist.


Neues vom PGR

Am Dienstag, den 26. November fand eine PGR Sitzung im Pfarrzentrum statt. Nach einer besinnlichen Einstimmung ging's auch gleich los.

Der erster großer Punkt war der Haushaltsplan 2014, der verabschiedet wurde. Bei diesem ersten Tagesordnungspunkt assistierte Hedi Großschopf unserem Pfarrer bei den Rückfragen. In Anbetracht der knappen Mittel versucht man natürlich die Ausgaben zu reduzieren. So gab es wieder mal eine angeregte Diskussion, wie die Druckkosten gesenkt werden können. Auf der Einnahmenseite gibt es durch Raum-Refundierungen, der Verein punkt_um nutzt Räume im Keller des PZ, eine weitere Einnahmequelle. Jedoch stehen einmalige Ausgaben, wie die Auflage eines neuen Kirchenführers dem entgegen. Somit ist insgesamt für nächstes Jahr ein Minus prognostiziert.

Der nächste große Punkt betraf den Diözesanen Strukturprozess. Die Teilnehmer berichteten dem PGR von der Diözesanverammlung im Stephansdom und erzählten von ihren Eindrücken. Neben all den positiven Rückmeldungen von dieser gelungenen Veranstaltung gab es auch den Kritikpunkt, dass die Jungen zu wenig vertreten waren. Der Prozess geht ja weiter: so gab es in Stockerau noch ein Pfarrgemeinderäte-Treffen von drei Dekanaten, bei dem Weihbischof Turnovsky darlegte, wie es in seinem Vikariat weitergehen soll. Im Kernteam des Vikariats ist Markus Beranek als Dechant vertreten. Bei der Reflexion, was es in unserer Pfarre an positiven Entwicklungen bereits gibt, wurden die Jugendmessen besonders hervorgehoben. Gerade im Oktober und November waren sie stark besucht, mit einem sehr jugendlichen Altersschnitt. Nach den Vorgaben des Vikariats wird der Rest des Kalenderjahres für geitige Vorbereitung genutzt. Das vorgeschlagene "Bibel teilen" wird aber bis in den Jänner reichen. Ab Jänner soll es dann die Runden auf Pfarr- und Dekanatsebene geben, die Vorschläge ausarbeiten.

Ein weiterer Punkt betraf den aktuellen Stand zum Kolomansweg. Aktuell wird ja daran gearbeitet die Finanzierung aufzustellen. Während dieser Sitzung wurde vom Pfarrgemeinderat ein Betrag gesammelt, mit dem sich der PGR an einer Station beteiligen wird. Auch wurde der Vorschlag angenommen, den Kolomansweg in einem Stufenkonzept umzusetzen.

Alois Fischer berichtete von den Überlegungen, wie in Stockerau Neuzugezogene (Stockerau ist eine wachsende Stadt) angesprochen und an der Pfarre interessiert werden können. Ab Jänner sollen diese Familien direkt angesprochen werden. Beim Tagesordnungspunkt Barbaramesse ging es darum, wie diese militärische Gedenkfeier in Zukunft gestaltet werden kann, dass sie mit dem gleichzeitigen Adventbeginn verträglich ist. Sie findet ja bis jetzt immer am ersten Adventsonntag im Anschluss an die Halbzehner Messe statt. Hier wird nach einer zeitgemäßen Lösung gesucht.

Die Lange Nacht der Kirche wird es in der bisherigen Form nicht weiter geben. Nachdem Wolfgang Flandorfer nach langjähriger Tätigkeit als Organisator nicht weitermacht, wird eine neue Form gesucht. Die Zusammenarbeit mit der evangelischen Gemeinde, beginnend mit einem ökumenischen Gottesdienst, soll aber beibehalten werden. Der Familien-Fragebogen von Papst Franziskus wurde angesprochen. Die Fragestellungen sind schwer verständlich formuliert. Dazu wird es einen Termin geben, an dem man die Fragen gemeinsam durchgehen kann und es wird eine gemeinsame Antwort für die Pfarre geben. Die Möglichkeit, dass jeder individuell antwortet besteht außerdem, etwa über das Internet.

Der letzte Punkt behandelte die Planung Pfarrgschnas. Nach dem schwächeren Besuch im letzten Jahr und dem resultierenden Verlust werden für das kommende Gschnas Ausgaben geplant, die um diesen Verlustbetrag kleiner sein sollen als im Vorjahr. Erfreulicherweise ist es aber traotzdem möglich, dass wie im Vorjahr die Fahrbach Band für die Musik sorgen wird. Der Eintrittspreis, in dem auch das Buffet enthalten ist, wird von 13 auf 15 EUR angehoben; der Eintritt für Jugendliche bleibt aber gleich.

Nun, es ist wieder einiges an Punkten zusammen gekommen. Das ist auch gut so, zeigt es doch, dass unsere Pfarrgemeinde aktiv ist. Neben den bei der Sitzung angesprochenen Dingen gibt es ja auch vieles, das einfach stattfindet, ohne dass es jedes mal explizit angesprochen wird.

(fjb)

Mittwoch, 27. November 2013

Die Freude des Evangeliums

Allerorten wird auf dieses Rundschreiben von Papst Franziskus hingewiesen.  Natürlich auch von uns. Es ist auch im Original - natürlich in deutscher, authorisierter Übersetzung - leicht zu lesen. Man erkennt die Handschrift des Papstes, der möchte, dass nicht nur im "Fachvatikanisch" geschulte Kleriker und Professoren den Text zur Hand nehmen sondern auch wir alle.
Aber es sind doch 288 Seiten, die Sie hier zum Lesen im Internet finden oder hier als PDF herunterladen können. Also ein bisschen Zeit müssen Sie sich in der stillsten Zeit dafür reservieren. Haben Sie einen ebook-Reader? Dann zahlt es sich aus, das PDF-file an diesen zu senden und dann die komfortable elektronische Tinte zu lesen.

Aber zum Beweis, dass es sich im Original zu lesen lohnt, hier ein paar Zitate - die Nummer zu Beginn ist die Absatz-Nummer aus dem Dokument. Es sind nur 6 von 283 Absätzen, aber trotzdem lang.

Jahr des Betens

Am kommenden Sonntag, dem ersten Adventsonntag, wird in der Kirche ein Hirtenbrief von Kardinal Christoph Schönborn verlesen, der das Jahr des Betens verkündet. Ein kurzer Auszug:

„Einfach beten“: Unter diesem Motto lade ich Sie alle zu einem „Jahr des Betens“ ein, das an das „Jahr des Glaubens“ anschließt, welches mit dem Christkönigssonntag vor einer Woche zu Ende gegangen ist. Es geht mir mit dieser Einladung nicht darum, dass noch mehr Aktivitäten geplant und gesetzt werden. Ganz im Gegenteil: nicht mehr, sondern eher weniger tun! Nicht neue Aktion, sondern mehr Kontemplation. „Weniger ist mehr“. Es fehlt uns nicht am Tun und Unternehmen. Es mangelt uns eher an Zeit zur Stille und zum Gebet, zu Sammlung und Innerlichkeit.

Den ganzen Hirtenbrief finden Sie hier.

Dienstag, 26. November 2013

Jahr des Glaubens: zum Abschluss eine junge Sicht drauf

Mit Christkönig neigt sich ein Kirchenjahr dem Ende zu und damit geht auch das Jahr des Glaubens zu Ende. Ehrlich: wie oft war das Jahr des Glaubens für Sie präsent? Es war wohl nicht der große Kracher, aber verständlich vor dem Hintergrund der vielen großen Ereignisse in diesem Jahr (da war etwa eine Papstwahl, ...).

Ein engagiertes junges schweizer Team hat dazu in Eigenregie eine Sendung gemacht, wirklich sehenswert. Eine richtige Sendung (56 min), keinen Clip. Ist so richtig modern gemacht, wie es die jungen Menschen heute mal machen bzw. konsumieren: sehr schnell, kurze Schnitte, usw. Das kann vielleicht auch ein Impuls sein, wie man heute junge Menschen mit dem Thema Glaube erreichen kann - hier eben als Talk-Show.

Schaun Sie sich das an ...

RadioFishermanFM


(fjb)

Montag, 25. November 2013

Adventkranzbinden

Heute um 8 Uhr früh begann das Adventkranzbinden, morgen um 8 Uhr früh geht es weiter. Unser Pfarrteam hat uns ein paar nette Fotos geschickt, um unsere Surferinnen und Surfern wenigstens virtuell an der Arbeit teilhaben zu lassen.

Hier gibt es das ganze Fotoalbum. 
Seit dem 26.11. gibt es in obigem Album noch mehr Fotos vom abendlichen Binden.

Übrigens finden Sie alle Fotoalben der letzten Wochen hier.


(Fotos: vermutlich Geri Braunsteiner)

Verlautbarung über Verlautbarung

Die Pfarrkanzlei bat uns, mitzuteilen, dass sich in in den letzten Verlautbarungen Fehler eingeschlichen haben. Das korrigierte Blatt zur laufenden Woche finden Sie hier.

  • Die Adventkranzsegnungen sind um 18 Uhr in Ober - und um 19 Uhr in Unterzögersdorf.
  • Der Gottesdienst am 8.12 und der Fernsehgottesdienst am 15. 12 sind jeweils um 9:30 (an einigen Stellen wurde irrtümlich 10 Uhr geschrieben).





(Bild: www.von-sanden-oberschule.de)

Auf - Gelesen

Auf zwei Artikel möchten wir Sie aufmerksam machen.
  • Heini Staudinger, der "ungehorsame Schuhmacher", wurde als Unternehmer von der Kärntner Kirchenzeitung interviewt und spricht über das Wirtschaften, wie er es sieht. Für viele Stockerauer, die die Werbung für sein Unternehmen mit ihren Füßen treten, sicher interessant. 
  • Vom Verschwinden des Sonntags, das andererorten sicher schon viel weiter gediehen ist als bei uns, erzählt in ganz säkularer Form die Geschichte des geborenen Serben David Albahari  in der Neuen Zürcher Zeitung. Als Christen fallen uns übrigens auch noch andere Argumente für den Sonntag ein. Und es gibt auch noch vor dem Sonntagsbraten einen "Event".
Lesestoff für trübe und kalte Novembertage.

Sonntag, 24. November 2013

König an trüben Novembertagen

Heute feiert die Katholische Kirche das Fest Christkönig - Christus unser König, für viele heute ein schwer verständliches Bild, obwohl das Fest noch keine 100 Jahre alt ist. Es wurde nach dem ersten Weltkrieg eingeführt und war dann für die christliche Jugend ein absichtlich gegen den nationalsozialistischen Führerkult gefeiertes Fest mit Fahnen und Wimpeln. Zu unserer heutigen Festmesse marschierten unsere 5 neuen Ministranten ohne Fahnen und Wimplen, nur hinter dem Vortrag-Kreuz, in voller Besetzung auf. Kaplan Tomasz, der die Messe feierte, war sichtlich stolz auf seine Minis und so wurden sie auch von den Kirchenbesuchern fest beklatscht.

Kaplan Tomasz predigte  über den "König" Christus, der uns am letzten Sonntag des Kirchenjahres so gar nicht königlich im Evangelium erscheint. Denn es ist die Szene (Text siehe weiter unten), wo Jesus am Kreuz hängt, über ihm das Taferl  "König der Juden", neben ihm die beiden gekreuzigten Verbrecher. Dem einen sagt er zu: "Heute noch wirst du bei mir im Paradiese sein". Das kann wohl nur einer sagen, der Macht hat und der nicht mit dem Tod am Kreuz endet, ein König der Herzen und einer anderen Welt. Aber, so Tomasz weiter, Christus hat auch jeden von uns zu Königen gemacht, zu Königen, Propheten und Priestern. Jeder kann "seelsorgen", wie ein Priester, jede kann im Alltag ihren Glauben bekennen, wie eine Prophetin, und jeder und jede hat Verantwortung für die Kirche, so wie eine Königin oder ein König Verantwortung für sein Volk trägt. Und Kaplan Tomasz meinte am Schluß: "Nehmen wir diese Verantwortung wahr, nur so können wir mit Macht die Welt verändern - mit der Macht der Liebe".

Schön gesagt.


Ein Teil des königlichen Gefolges beim Auszug








Und in der Sakristei bei der Rückkehr ins bürgerliche Leben.







Das Evangelium von heute zum Nachlesen:

Evangelium nach Lukas 23,35-43.
In jener Zeit verlachten die führenden Männer des Volkes ihn und sagten: Anderen hat er geholfen, nun soll er sich selbst helfen, wenn er der erwählte Messias Gottes ist.  Auch die Soldaten verspotteten ihn; sie traten vor ihn hin, reichten ihm Essig und sagten: Wenn du der König der Juden bist, dann hilf dir selbst! Über ihm war eine Tafel angebracht; auf ihr stand: Das ist der König der Juden. Einer der Verbrecher, die neben ihm hingen, verhöhnte ihn: Bist du denn nicht der Messias? Dann hilf dir selbst und auch uns! Der andere aber wies ihn zurecht und sagte: Nicht einmal du fürchtest Gott? Dich hat doch das gleiche Urteil getroffen. Uns geschieht recht, wir erhalten den Lohn für unsere Taten; dieser aber hat nichts Unrechtes getan. Dann sagte er: Jesus, denk an mich, wenn du in dein Reich kommst. Jesus antwortete ihm: Amen, ich sage dir: Heute noch wirst du mit mir im Paradies sein.

Adventimpuls - ...dem ganzen Volk?

Romaria 2013, Helm SVD
25.12. Fest der Geburt Jesu

… und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen.
Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine
Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war…
Der Engel aber sagte zu ihnen: Fürchtet euch nicht,
denn ich verkünde euch eine große Freude, die
dem ganzen Volk zuteilwerden soll: Heute ist euch
in der Stadt Davids der Retter geboren… Ehre sei
Gott in der Höhe und auf Erden ist Friede bei den
Menschen seiner Gnade.


(Weihnachtsevangelium Lk 2, 1-20)

Noch zwei interessante Links:
http://www.pfarrnetzwerkasyl.at/
http://www.bibelgesellschaft.at/gott-hat-den-fremdling-lieb-wanderausstellung-beitrag


Damit sind die Adventimpulse des Steyler Ordens zu Ende. Wir bedanken uns bei den Schwestern.

Frohe und Gesegnete Weihnachten wünscht Ihnen die Internetredaktion der Katholischen Pfarre Stockerau.

Freitag, 22. November 2013

Wir laden uns 500.000 Gäste ein

Am dritten Adventsonntag, dem 15. Dezember findet wieder eine Live-Übertragung der 9:30 Uhr Messe aus Stockerau statt. Die letzte war ja am 24. Februar 2013. ORF und ZDF übertragen meist zwei Messen aus einem Ort, da die Vorbereitungsarbeiten dann optimiert werden können und das Stockerauer Team schon perfektioniert ist. Es wird dann sicher länger dann keine Fernsehmesse mehr aus Stockerau zu sehen sein.

Das Motto dieser Messe ist Jetzt oder Nie.

Es gibt einige Dinge zu beachten, die Manfred Plattner in den Verlautbarungen zum Sonntag so formuliert hat:
  • Am Feiertag und Sonntag, den 8. Dezember um 09:30 Uhr, werden wir bereits einen Probeversuch der geplanten Familienmesse starten, natürlich noch ohne ORF. Die Generalprobe findet dann am Samstag 14.12. um 18:30 Uhr in der Vorabendmesse statt. Das heißt, dass die Vorabendmesse genau in derselben Weise ablaufen wird, wie die live Übertragung am 15. 12. um 09:30 Uhr.
  • Die 8 Uhr Messe am 15.12. entfällt
  • Als Fernsehmesse wird diesmal aus Stockerau eine Familienmesse übertragen. Bitte scheuen Sie sich nicht, den Gottesdienst live zu besuchen und wie gewohnt als Familienmesse mitzufeiern. Wir haben diesen Gottesdienst ausführlich vorbereitet und hoffen auf viele Mitfeiernde, vor allem auch Familien mit Kindern. Die Familienmesse wird so gefeiert, wie sie es in Stockerau gewohnt sind. Musikalisch wird uns die Familienmessen-Singgruppe und das Ensemble der Jugendmessen begleiten.
Auf den Seiten des ZDF kann man schon die Ankündigung der Fernsehmesse betrachten. Schön auch, dass nostalgisch noch ein Bild unseres alten unrestaurierten Turmes mit einer netten Werbung für den Österreichischen Alpenverein gezeigt wird. Im ORF haben wir noch keine zweckdienlichen Hinweise finden können...

Hier gibt es auch einen netten Kalender aller Fernsehmessen des Jahres 2013.

(Foto: Screenshot ZDF Internetseite)

Die ganze Woche

Jetzt kommt die stillste Zeit des Jahres mit den meisten Veranstaltungen. Ein paar davon hier für unsere Surferinnen und Surfer.


Sonntag, 24.11.
16:00 Hl. Messe der polnischen Gemeinde (Pfarrkirche)
19:30 Treffpunkt - offene Runde für Jugendliche/ junge Erwachsene (Jugendraum – Keller PZ)s.
Montag, 25. November
ab 8 Uhr:  Adventkranzbinden (Pfarrzentrum)
19:30 Männergebet - "Eine Zeit der Stille". Diese Zeit der Stille ist offen für alle Männer, die Stille suchen, und in der Gegenwart Gottes miteinander verweilen möchten.  Leitung: Wolfgang Bruckner mit Manfred Plattner
Dienstag, 26. November
ab 8 Uhr: Adventkranzbinden (Pfarrzentrum)
19:00 öffentliche Pfarrgemeinderatssitzung (Pfarrzentrum)
Mittwoch, 27. November
20:00 fragwürdig: Alter - Last und Lust. Referentin Angelika Draxler, Psychotherapeutin (Cafe Ihm)
Donnerstag, 28. November
17:30 Fest der seligen Sr. Maria Helena Stollenwerk - Festmesse (Kloster)
19:00 Kreistänze zur Jahreszeit mit Ulli Bixa
Freitag, 29. November
17:00 Start in den Advent – Pfarrzentrum und Pfarrhofgarten Stockerau mit musikal. Umrahmung: durch den Gesang- und Musikverein und die Schützenkapelle Stockerau. Wie jedes Jahr gibt es ein reichhaltiges Angebot. Der Adventmarkt hat am Freitag bis 22 Uhr und am Sa 14 bis 20 Uhr geöffnet.
18:00 Adventkranzsegnung in Oberzögersdorf
19:00 Adventkranzsegnung in Unterzögersdorf
Samstag, 30. November:
16:00 Adventkranzsegnung für Familien mit Kindern (Pfarrkirche)
18:30 Adventkranzsegnung in der Vorabendmesse (Pfarrkirche)
Sonntag, 1. Dezember - 1. Adventsonntag
9:30 Barbaramesse (Pfarrkirche)
9:30 Kindergottesdienst (Pfarrzentrum)
11:30 Hl. Messe der kroatischen Gemeinde (Pfarrkirche)
16:00 Lions-Adventkonzert (Pfarrkirche)
18:30 Abendmesse, musikalisch gestaltet mit Ensemble Franziska Freund (Pfarrkirche)


Inklusion

Includere heißt auf Lateinisch "Einschließen" und zwar nicht im Sinne von Einsperren, sondern im Sinne von Hineinnehmen. Daher kommt auch das Hauptwort Inklusion
Auch die Caritas ist Teil des Netzwerkes, das am 3. Dezember, dem Internationalen Tag der behinderten Menschen, an diese Aufgabe erinnert, auch alle, die wir gemeinhin als behindert bezeichnen, in unsere Gemeinschaft einzuschliessen, hineinzunehmen.
Johannes Hofer, Direktor der Behindertenhilfe des Bezirkes Korneuburg, die auch in Stockerau in der Manhartsstrasse 51 ein Heim für die Anvertrauten führt, hat uns eine Einladung zu diesem Tag in Stockerau zukommen lassen. Wenn Sie drauf clicken, sollte der Text noch größer werden.

Der 3. Dezember ist übrigens ein Dienstag und Ich mache mit! ist das Motto. Schaun Sie sich das an!



Mittwoch, 20. November 2013

punkt_um

Auch das ist Pfarre…

Das Pfarrcaritasprojekt „punkt_um“ hat am Caritas-Sonntag zum ersten Mal probehalber seine „Pforten“ geöffnet und zu einem Rundgang durch die neuadaptierten Räume geladen.
Eine offizielle Eröffnung und Segnung der Räume wird es im Jänner geben.
Einige interessierte Pfarrkaffee-BesucherInnen haben auch wirklich den – mittlerweile durch die Grafiken von Veronika Küssel leicht erkennbaren - Weg in die Kellerräume gefunden. Dort wurden die Räume und Materialien begeistert von den Kindern „in Besitz“ genommen und die dazugehörigen Eltern, Großeltern und andere Erwachsene konnten sich von der angenehmen Atmosphäre und der gelungenen Ausstattung überzeugen.
Veronika Küssel hat die Räume als Ganzes neu adaptiert, Altes mit eingebunden und Neues geschaffen, und damit eine Atmosphäre entstehen lassen, die den verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten (durch Minis, Jungscharkinder, Jugendliche und Nutzer von punkt_um- Angeboten) gerecht wird.
Auch eine gerade erst nach Stockerau übersiedelte Familie hat Gefallen an den Angeboten der Pfarre Stockerau gefunden und konnte sich ein aufschlussreiches Bild der geglückten Zusammenarbeit innerhalb der Pfarre machen.
Das Vorstandsteam von punkt_um - Obfrau Mag. Katrin Rother, Obfrau-Stellvertreter Pfarrer Dr. Markus Beranek, Kassierin Alexandra Steindl, Schriftführerin Karoline Feder, Public-Relation-Manager Sascha Brückl und die Beisitzer Mag. Gerold Braunsteiner und Sissy Hanke - freuen sich, dass mit der Nutzung der Pfarrräume und der Verankerung des gemeinnützigen Vereins punkt_um in der Pfarrcaritas Stockerau ein deutlicher (psycho-)sozialer Schwerpunkt gesetzt werden konnte.
Kirche wird so auch als Ort wahrnehmbar, an dem alle Menschen mit allen Bedürfnissen, in allen Lebenssituationen, mit allen Freuden, aber auch allen Sorgen und Nöten willkommen und aufgenommen sind.

Ein paar Bilder vom Sonntag:
Kinder erobern die neuen Räume ...

... während Erwachsene sich lieber in aller Ruhe informieren ...

... spielen ist doch interessanter!


Dienstag, 19. November 2013

Ein neues Pfarrblatt ist da

Und schon wieder ist fast ein Jahr vorbei. Das letzte Pfarrblatt des Jahres 2013 verläßt dieser Tage die Druckerei Bösmüller, wird von unserem Mesner Hans Kleedorfer in die Pfarre transportiert und in die Portionen der Pfarrblattverteilerinnen und Verteiler aufgeteilt, die es dann in der Sakristei abholen und in einer Auflage von 6800 Stück in die Haushalte Stockeraus tragen. Das Pfarrblatt enthält die Berichte seit Ende August 2013 und die Vorschau und Termine von Beginn Advent bis Aschermittwoch (d.h. Anfang März 2014).

Online Fans bekommen das Blatt natürlich wieder etwas früher und zwar hier im PDF Format und hier fürs einfache Lesen der größeren Artikel auch am Smartphone oder Tablet  in einer Rubrik des online Pfarrmagazines.

Wir hoffen, dass Ihnen das Lesen des neuen Pfarrblattes Freude bereitet und freuen uns - wie immer - auf Rückmeldungen, was Ihnen gefällt und was Sie vielleicht gerne ändern möchten. 
Zum Beispiel als Kommentar zu diesem Artikel.

Eine kleine Änderung gibt es: Wir haben das Format eMagazin (zum Blättern am Bildschirm mit Seitenrascheln) aufgelassen.Die diversen PDF Reader, wie z.B. der ADOBE Reader können das auch fast so gut.


Montag, 18. November 2013

Elisabeth für Kinder

Marion Satra hat uns wieder ein paar Erinnerungen an den Kindergottesdienst am Caritassonntag geschickt. Sie schreibt:

Line Feder hat die Kinder mit der Geschichte von der Hl. Elisabeth fasziniert und an sich gefesselt. Die Kinder hatten viele gute Ideen, wie man einander helfen kann, Freude schenkt und wie man das Dunkle in unserem Leben wieder zum Leuchten bringen könnte. Letztendlich wurden viele Teelichter mit Dankesworten und Bitten entzündet.
Hier gehts zum Album mit weiteren schönen Bildern.

Sonntag, 17. November 2013

Caritas (lat. für Hochachtung, Nächstenliebe, Wohltätigkeit)

Heute, am 17. November 2013, feierte die Katholische Pfarre Stockerau den Caritassonntag. Unsere Rhyth.Mix hatten dafür das Deutsche Ordinarium von Karl Bernhardin Kropf vorbereitet - ob das auch die Kleinmariazellermesse ist, die wir angekündigt hatten, wissen wir nicht. Dieses schmissige Ordinarium (lat.: „das Regelmäßige, stets Wiederkehrende“, d.h. der in jeder Messe gesprochene oder gesungene Teil, wie das Kyrie, das Gloria, etc.) wird die Nummer 715 des neuen Liederbuches Gotteslob 2013, das wahrscheinlich erst zur Fastenzeit 2014 bei uns geliefert werden wird, sein. Johannes Lenius begleitete den Chor auf der großen Orgel (man muß ja ab sofort das immer dazusagen) und improvisierte auch phantasievoll über die Melodie des Lamm Gottes während der Kommunion.

Die Musik kam heute von oben.
Der Sonnentor-Tee
Das Evangelium nach Lukas erzählte die Geschichte vom Ende der Welt, die so genannten Endzeitreden Jesu (zu Endzeit - ungefähr 564.000 Ergebnisse in Google), den Schrecken und  auch, dass das Ende nicht so bald käme, auch wenn immer wieder UntergangspredigerInnen auftreten. Und denen, die an Christus glauben, werde kein Haar gekrümmt werden - so er erfreulichere Teil der Botschaft. Unser Pfarrer Markus Beranek spiegelte in seiner kompakten Predigt die Geschichte von der Zerstörung des Tempels anhand des heutigen Caritas-Themas an der Zerstörung von Menschen, die von einen Tag auf den anderen nicht mehr wissen, wie es weitergehn soll.

K. Hochfelsner und E. Buxbaum
verteilten bei der Halbzehnuhrmesse
Zum Ende des Gottesdienstes wurde fleissig für die Inlandsaufgaben der Caritas gespendet und zum Andenken an diese Messfeier ein Sackerl Sonnentor-Tee an die KirchenbesucherInnen verteilt.

Übrigens: Nehmen Sie auch nächsten Sonntag ein paar Scheine zur Messe mit, da wird für die schreckliche Naturkatastrophe auf den Philippinen gesammelt.

 (Fotos: Flandorfer)




Donnerstag, 14. November 2013

Fußballfans aufgepasst!

Dieser Aufruf von David Alaba könnte unsere fußballinteressierten Leserinnen und Leser interessieren...
Quelle: Web der Erzdiözese Wien.
Lesen Sie alles weitere auf der Seite unserer Erzdiözese.

Spenden für Südindien

Unser Arbeitskreis Weltkirche hat beschlossen, aus seinen gesammelten Spendengeldern auch ein Projekt in Südindien mit einer einmaligen "Not-Hilfe" von 500.- € zu unterstützen. Der Projektträger ist der "KPMC Trust Eden Valley", wobei KPMC für "Kallivayalil Pappen Memorial Charitable Trust" steht, einer Wohltätigkeitsorganisation der Diözese Kanjirappally. Walter Pusch, der Leiter dieses Arbeitskreises hat uns dazu folgende sehr persönliche eMail mit dem Notruf der Projektpartnerin Silvia Reicher zur Information geschickt. Das Bild links ist der Rechnungskopf einer der Bestätigungen, was im Projekt - auch vom Stockerauer Geld - bezahlt wurde. Herzlichen Dank all denen, die unseren Arbeitskreis Weltkirche für die vielen Projekte regelmäßig oder anlassbezogen unterstützen.
Hier ist der Ort in Indien

Von: Silvia Reicher
Gesendet: Dienstag, 03. September 2013 20:10
Betreff: Kompetenzzentrum für ökologisch nachhaltige Landwirtschaft - KPMC Trust Eden Valley

Liebe Freunde und Bekannte,
wie die meisten von euch wissen, habe ich mich vor ein paar Tagen auf die Reise nach Südindien begeben. Am 24. August bin ich in den zu den Westghats zählenden Bergen Keralas angekommen. Die Facebook-Freunde unter euch kennen schon das eine oder andere Foto oder Kommentar.  Kerala’s Tourismusbüro wirbt mit dem Slogan „Gods own Country - Gottes eigenes Land“ und ich kann euch bestätigen, was die da sagen stimmt. Es ist wirklich wunderbar hier.

Die ganze Woche

Hier wieder  Veranstaltungshinweise für die nächsten Tage.
  • Sonntag, 17. November – CARITASSONNTAG
    9:30 Hl. Messe musikalisch gestaltet mit der Kleinmariazeller Messe von Karl Bernhardin Kropf in
    K.B. Kropf
    (Foto: http://www.edition-kbk.de)
    einer Bearbeitung von Hermann Platzer, mit den Rhyth.Mix – Manfred Bohn und Johannes Lenius an der Orgel (Pfarrkirche). Hörproben des Komponisten gibt es hier.
    9:30 Kindergottesdienst (Pfarrzentrum)
    11:30 Hl. Messe der kroatischen Gemeinde (Pfarrkirche)
    18:30 ORGELMESSE 
  • Montag, 18. November
    19:30 Treffpunkt - offene Runde für Jugendliche/ junge Erwachsene
  • Dienstag, 19. November
    19:00 Bildungstreff: köstliche Weihnachtsbäckerei. Wir nehmen einen Teller Weihnachtsbäckerei mit nach Hause. Mit Gerda Zipfelmayer
    19:30 Ökumenische Bibelrunde. Offen für alle. (evangel. Pfarrzentrum)
    19:30 punkt_um - Vortrag: "Gibt es im Himmel auch Erdbeereis?" Kinderfragen über
    Tod und Leben. Wie gehe ich als (Groß-) Elternteil damit um? Referenten: Geri Braunsteiner (Psychotherapeut) und Sissy Hanke (Psychotherapeutin in Ausbildung) - Pfarrzentrum
  • Donnerstag, 21. November
    17:30 Mütterrunde und Katholische Frauenbewegung:  "Frauen - Feste im Islam"
  • Sonntag, 24. November
    Christkönigssonntag 16:00 Messe der polnischen Gemeinde
  •  Montag 25. November
    ab 8 Uhr früh: Adventkranzbinden - Anmeldung bitte in der Pfarrkanzlei oder in der Liste, die hinten in der Kirche aufliegt.
    19:30 in der Anbetungskapelle: Männergebet - Eine Zeit der Stille.
  • Mittwoch, 27. November
    Diskussionsserie fragwürdig - Altern - Last und Lust. Mit der Psychotherapeutin Angelika Draxler im Cafe IHMs.

Stille Nacht - ein Luxus?


Gönnen Sie sich den Luxus, an vier Abenden nach Wien zu reisen und dort Übungen ("Exerzitien") für eine stille Weihnachtszeit zu machen. Hier ist ein Angebot des Steyler Weltdorfes.

Dienstag, 12. November 2013

Das Gebet der Männer

Wolfgang Bruckner und Manfred Plattner, Mitglieder einer Stockerauer Männerrunde, haben eine neue Idee realisiert: Eine Gebets-Halbe-Stunde, die sich (nur) an Männer richtet.
Es nennt sich Zeit der Stille und wird immer am letzten Montag des Monats in der Anbetungskapelle der Stadtpfarrkirche stattfinden.

Alle Männer sind herzlich willkommen. Das nächste Männergebet ist am 25. November von 19:30 bis 20:00.

Sonntag, 10. November 2013

Minis und Truhe

Vorher

Nachher
Der heutige Gottesdienst um 9:30 hatte eine ganze Reihe von Aufgaben zu erfüllen. Am wichtigsten war wohl wie immer, die Auferstehung Jesu zu feiern und dazu sang unser Familienmessenchor wunderschöne Lieder und es war auch eine richtige Familienmesse mit vielen, vielen Kindern.

Aber zur Feier eines schönen Gottesdienstes braucht man nicht nur ein Kirchenvolk (oder Kirchenbürger, wie Pfarrer Schüller vorschlug), nicht nur Priester und schöne Lieder sondern auch Ministrantinnen und Ministranten und zur Begleitung der Musik eine Orgel.

Die Truhenorgel kurz
vor der Weihe

Und heute wurden vier neue Ministranten und eine neue Ministrantin von Kaplan Thomasz Iwandowski in die Schar der Minis aufgenommen. Zu Beginn  der Messe wurde auch die neue Truhenorgel (mehr Infos hier) von Pfarrer Markus Beranek geweiht und dann gleich beim "Ehre sei Gott" Lied von ihrem Vater Johannes Lenius gespielt. Ein wunderschöner Ton, der im vollen Register, das man dann beim Zwischenspiel während der Kommunion hören konnte, die Kirche füllen kann. Zum Ende der Messe gabe es mit vielen Teelichtern noch einen feierlichen Lichtertanz der Minis und vieler junger GottesdienstbesucherInnen.

23 Bilder gibt es in einem Album, das Sie hier ansschauen können

Auch die Redaktion gratuliert unserer jungen Ministrantin und den Ministranten  und wünscht ihnen viel Freude mit ihrer Aufgabe.

Samstag, 9. November 2013

Es orgelt und singt wieder

Am 17. Nobember gibt es gleich zwei Messen, die mit besonderer Musik gestaltet sind. Vormittags eine Messe eines österreicheichischen Komponisten, der nach Deutschland "ausgewandert" ist (hier gibt es ein Bild von ihm und links zu ihm samt Hörbeispielen), gesungen von unserem Chor Rhyth.Mix und begleitet von der Orgel. Am Abend gibt es für Freunde von Franz Schmidt (1874-1939) eine Orgelmesse, in der seine Werke gespielt werden. Johannes Lenius schlägt - so sagte man einst, als die Tasten noch recht schwer gingen - in beiden Messen die Orgel. Manfred Bohn leitet den Chor.


Ein Hörbeispiel von Franz Schmidt, seine Toccate für Orgel in C.

Übrigens haben Sie schon die schönen Plakate für die Kirchenmusik bemerkt (siehe oben)? Achtung, es ist immer ein anderer Tag, ein anderes Konzert, eine andere Messe, auch wenn es von der Ferne im unschuldigen Weiß mit unserer Kaufmann-Orgel gleich aussieht. Treten Sie näher und schaun sie sich das an.

Freitag, 8. November 2013

Zacharias für Kinder

Sonntag den 3. November haben Geri Braunsteiner und Andy Berndl einen Kindergottesdienst über
Zachäus gehalten. Andy schreibt uns:

"Es wurde aus der Kinderbibel die Geschichte von Zachäus vorgelesen und mit Hilfe der Stabpuppen, die ein Gespräch über Zachäus führten, mit den Kindern aufgearbeitet. Anschließen gingen wir in die Kirche und brachten Kärtchen mit dem Text Jesus hat Zachäus angenommen-so wie er war. Er nimmt auch dich an mit, die anschließend von den Kindern ausgeteilt wurden".










(Fotos: Andy Berndl)

Bild aus der pfarrlichen Amtstube

Folgendes Bild aus dem Alltag der Amtsstube unserer Pfarre (dem Pfarrbüro) stammt von Manfred Plattner: Alois Fischer, Nina Högler und Fredrick Gbal an einem Computer. Was sonst noch auffällt: keine Akten, keine Kaffeehäferl, alles sauber.



Da soll noch einer sagen, die Computer bringen die Menschen einander nicht näher. Hier jedenfalls geht das schon mit nur einem Computer.

(fjb)