Sonntag, 30. März 2014

Unsere Florian Kuntnerpreisträger

Projektort in Indien
Wie bereits berichtet hat unser Arbeitskreis Weltkirche dieser Tage den Florian Kuntnerpreis für seine langjährige Arbeit (seit fast 40 Jahren) bekommen. Preisgeld waren 3000 € für die Projekte. Und hier sind schon die ersten Projekte, die damit unterstützt werden. Es ist naheliegend, dass es Projekte des Ordens unserer Stockerauer Schwestern sind, denn da kann man vertrauen, dass das Geld auch dort ankommt, wo es gebraucht wird.
  • 1000.- € spenden wir für einen Anteil eines Autos, das die österreichische MIVA organisiert. Es geht um ein Auto für das "Girl's Hostel" in Phramer, Guwahati,  Assam, Indien, wo Schwester Prabha George, SSpS arbeitet.
  • 1000.- € gehen an die gleiche Organisation, aber diesmal als Beteiligung an einem Wassertank-Projekt, das zur Gewinnung von reinem Trinkwasser notwendig gebraucht wird. Damit Sie ungefähr ein Gefühl haben, was damit geschieht, gibt es hier ein Bild der Arbeiten am Tank. Ist schon ein etwas größeres Projekt.

Für jedes Projekt bekommt unser Arbeitskreis Rechenschafts- und Abschlußberichte, die schon ein gutes Gefühl dafür erzeugen, dass hier das Geld gut angelegt ist.



Ein Spiel mit dem Feuer

Manfred Plattner hat uns ein Foto der Pastoralassistenten-Praktikantin Nina Höger geschickt, wo sie mit dem Feuer spielt.

Sie erstellt gerade die Gebetskarten, die die Firmlinge an Mitglieder unserer Gemeinde verteilen und um das Gebet für sie bitten.

Manfred betreut Nina in ihrem Praktikumsjahr in Stockerau...

Nur für Frauen...

Elisabeth Weber, die Leiterin der Katholischen Frauenbewegung in unserer Pfarre, hat über eine Reihe von Veranstaltungen informiert. Sie finden ausführliche Informationen zu den 4 Veranstaltungenm als PDF, wenn Sie auf die links klicken.

Bitet beachten Sie, dass die meisten Veranstaltung nur mit Anmeldung möglich sind. Alles Nähere unter den obigen links.

Alles über kleine Rebellen

Unser Verein punkt_um gestaltet wieder einen Vortrag für alle Eltern, Verwandten und BetreuerInnen trotziger Kinder, also für Alle. Am 1. April um 19:30 findet die Veranstaltung im Pfarrzentrum statt.

Hier gehts zur punkt_um homepage.

Nein, kein Aprilscherz...


Feuer und Flamme, lebendiges Licht ....

Ein Beitrag von Manfred Plattner (Ehrenredakteur).

Über 100 Firmlinge bevölkerten die Samstag Abendmesse am 29. März. Sie wurden namentlich der Pfarrgemeinde vorgestellt.  Eine Gruppe hat sich auch besonders mit dem Evangelium vom Sonntag mit Hilfe von Bibelfiguren - unter professioneller Anleitung von Michaela Blahous auseinandergesetzt. 

Das Wesentliche kann man nur mit dem Herzen erkennen und sehen, so erklärte Pfarrer Markus  Beranek den Zugang zum Glauben. Jeder darf seinen Weg suchen und gehen. Glauben aber funktioniert nur freiwillig. Wofür aber bin ich, sind wir blind?

Es gab viele kleine Details, die man im Gottesdienst sehen und erleben konnte, wenn man genau hinsah oder auch die Augen des Herzens aktiviert hat:
  • die grosse Flamme in der Mitte, die Gruppenleiterin Marion R. mit viel Esprit angefertigt und aufgehängt ha
  • die kleinen Flammen, die als Gebetsbitten an die Gottesdienstbesucher weitergegeben wurden
  • die Liednotband Familie Huber, die spontan eingesprungen ist
  • die Gruppenkerzen, die teilweise echt liebevoll verziert ware
  • den Beitrag von Firmlingen: z.B. der echt guten Lektorin Agathe F.
  • das Bemühen vieler GruppenleiterInnen
  • der Credo Parcours im Pfarrzentrum, den die Firmgruppen errichtet haben
  • das Bemühen von Markus Beranek, der sich wirklich grosse Mühe gab, die versammelte Gemeinde anzusprechen und ins Feiern des Gottesdienstes hereinzuholen
  • ... und natürlich auch die Firmlinge, die einfach da waren, und für die applaudiert wurde.
Der Gottesdienst war ein realitätsgetreues Glaubensbild im Heute, das uns die Augen öffnet,  außer wir schauen ab-SICHT- lich  weg!

(Fotos: M. Plattner)

Pfarrgemeinderatssitzung zu zwei großen Themen

Am 25. März fand eine Sitzung des Pfarrgemeinderates statt. Genau neun Monate vor Weihnachten eröffneten wir mit dem Evangelium von der Verkündigung des Herrn. Eine gute Einstimmung auf all das, was in nächster Zeit so alles in die Welt gesetzt werden soll.

Der erste große Punkt behandelte die Pläne zur Umbau und Renovierung des Pfarrzentrums. Im Oktober wird das Pfarrzentrum 33 Jahre alt und bedarf dringend einer Renovierung. Auch die Raumnot ist evident, einige Gruppen müssen ausweichen. Zudem ist durch die Hereinnahme von Gruppen wie punkt_um und anderen die Platznot nicht kleiner geworden.

Die beiden Architekten Werner Fürthner und Hannes Tonn präsentierten Pläne für den Umbau des Pfarrzentrums. Die Pfarre hat schon Erfahrung mit ihnen, haben sie doch letzten Sommer das Pfarrbüro umgebaut (siehe ->hier und ->hier). Die Pläne werden in einer eigenen Informationsveranstaltung im Pfarrzentrum präsentiert werden, deshalb jetzt nur die kurze Darstellung des Themas.

Der zweite große Punkt des Abends behandelte den diözesanen Erneuerungsprozess APG 2.1 und was er für die Pfarre Stockerau bedeutet. Oberflächlich betrachtet wird immer wieder von Zusammenlegungen bzw. Auflösungen von Pfarren gesprochen. Doch tatsächlich geht es darum Strukturen zu schaffen, die den Erfordernissen der heutigen Gesellschaft entsprechen. Für das Vikariat Nord ist schon ausgesprochen, dass es keine Pfarrauflösungen geben soll, sondern die Schaffung von größeren Strukturen im Rahmen von Pfarrverbänden. Diese sind ja nicht neu, sondern schon mehrfach Realität.

Pfarrer Markus Beranek berichtete in seiner Eigenschaft als Dechant von den konkreten Überlegungen im Dekanat. Das Dekanat Stockerau besteht aus einem eher städtisch geprägten Süden und einem ländlich geprägten Norden. In Stockerau sind die Rahmenbedingungen ein wenig anders als der Durchschnitt. Der Prozentsatz der Katholiken bzw. Kirchenbesucher ist zwar markant niedriger als im Umland, jedoch für ein städtisches Milieu ganz gut, etwa verglichen mit Wien. Etwa ist die Zahl der Katholiken in Stockerau im letzten Jahr um 213 angewachsen, insgesamt ist sie im Dekanat etwa konstant, d.h. der Zuzug kompensiert die Austritte.

Die Gesellschaft ist stärker differenziert, je städtischer sie ist. Diese Differenzierung auch im kirchlichen Angebot bedienen zu können ist eine der Herausforderungen (laut der aktuellen ->Sinusstudie, die die Gesellschaft in 10 Milieus gliedert, sind dzt. nur etwa 35% der Gesellschaft für die Kirche erreichbar).

Die Pfarre Stockerau ist zwar selbst groß genug, um nach der Pfarrerneuerung unabhängig bleiben zu können, jedoch ist der PGR der Meinung, dass sie sich in der Diskussion im Dekanat voll einbringen muss und sich daher für eine Kooperation mit anderen Pfarren öffnen soll.

Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde der Jahresabschluss 2013 mit der Kirchenrechnung und der Caritasabrechnung angenommen. Für die Errichtung des Kolomansweges sind die beiden Stationen Stab des Hl. Koloman und Andersbank in Realisierung. Es werden vorläufig nur diese beiden Stationen errichtet.

(fjb)

Fastensonntag der Weltkirche

Am heutigen Fastensonntag lag die Gestaltung der Messe in den bewährten Händen des Arbeitskreises Weltkirche, der am letzten Freitag den ersten Platz des Bischof Kuntner Preises bekommen hatte - eine große Ehre und 3000 gute Euro für die Projekte. Wir haben bereits berichtet.

Kaplan Tomasz feierte die Messe, verbot uns "im Namen Gottes", an diesem Sonntag traurig zu sein oder jemanden traurig zu machen. Er begrüsste auch eine polnische Jugendgruppe aus Warschau und so wehte
Jugend aus Warschau
tatsächlich ein wenig Weltkirche-Wind in Stockerau. Kaplan Joseph Yun Kao erzählte in seiner Predigt von der eher traurigen Lage der Katholischen Kirche in seiner Heimat China. Zum Beispiel erwähnte er, dass es ausserst schwer sei, bei der Einkindpolitik und der Wichtigkeit in China, einen Sohn zu haben, damit die Familie weitergeht, Eltern zu begeistern, diesen einzigen erlaubten Sohn "zölibateren" Priester werden zu lassen.

Chorale Totale gestaltete die Musik des Gottesdienstes mit vielen stimmungsvollen Liedern und Beate Kokits "schlug" dazu noch die große Orgel (so sagte man früher gerne zum Orgelspielen, weil die Tasten großer mechanischer Orgeln so schwer gingen).
Arbeitshalbkreis Weltkirche

Chorale Totale im Totaleinsatz
Nach der Messe sammelte und informierte unser Arbeitskreis, um so schon den nächsten Bischof Kuntnerpreis vorzubereiten.

In der Kirche und im Pfarrsaal sah man die Zeichen der Firmvorbereitung. Ein Hl. Geistfahne in der Kirche und ein "Ich glaube"-Parcour im Pfarrsaal.

Schauen Sie sich einfach die Fotos an.

Hier für alle Interessierten noch die Lieder, die Chorale Totale gesungen hat:
  • Eingangslied  – You are the new day
  • Zwischengesang - Open our eyes, open our ears
  • Gabenbereitung – Be still
  • Friedensgruß - I´ve got peace like the river
  • Zur Kommunion - Spirit of god, in his time
  • Schlusslied - Down the river to pray

Beichtgelegenheit während der Kartage

Wie jedes Jahr gibt es in der Pfarrkirche Stockerau während der Kartage reichlich Gelegenheit zur Beichte zu gehen. So wie der Frühjahrsputz dazugehört, um sich dann des Frühlings besser erfreuen zu können, bietet die Beichte Gelegenheit, die Seele zu entlasten und so leichten Herzens Ostern feiern zu können.

Hier im Überblick die Zeiten, an denen in der Pfarrkirche Stockerau Beichtgelegenheit besteht.



(red)

Passionskonzert: Die 7 letzten Worte

Die sieben letzen Worte Jesu am Kreuz, dieses Motiv wurde von Joseph Jaydn musikalisch wunderbar umgesetzt. Das junge Ensemble Quartetto:Sonoro, das in Stockerau bereits einen klingenden Namen hat, führt es als Passionskonzert am Sonntag, den 6. April auf.

Ein schöner Grund, mal in der Kirche vorbei zu schauen. Hier ist die Einladung:



Montag, 24. März 2014

Die Quelle ewigen Lebens

Beim Kommuniongang

In der Sonntagsmesse vom 3. Fastensonntag wurde das Evangelium besonders hervorgehoben. Zunächst ist aufgefallen, dass es mit verteilten Rollen verkündet wurde, neben dem Leser (Kaplan Joseph) hatten Jesus (Pfarrer M. Beranek) und die Samariterin (S. Braunsteiner) eigene Stimmen. Die verteilten Rollen erinnern schon an die bevorstehende Passion, die in Stockerau traditionell mit verteilten Rollen gelesen wird. Auch wurde nicht die Kurzform der Perikope des Johannesevangeliums genommen (Joh 4, 5-19.28-30.39), sondern die Langform (Joh 4, 5-42).

In der Predigt ging es um das Wasser, das nicht mehr durstig macht. (... vielmehr wird das Wasser, das ich ihm gebe, in ihm zur sprudelnden Quelle werden, deren Wasser ewiges Leben schenkt). Wir sollen eintauchen in den lebendigen Strom Gottes und uns davon erfassen und tragen lassen.


Hier der Refrain des Liedes, das nach der Weihe des Wassers gesungen wurde:
Wir sind getauft auf Christi Namen,
sind erlöst durch seinen Tod,
mit ihm gehen wir zum Vater,
werden auferweckt zu Gott!

Trotz Frühlingsbeginns frohr unsere Organistin Beate Kokits beim Orgelspielen in der frischtemperierten Pfarrkirche sehr. Ohne Wärmestrahler geht noch gar nichts. Trotzdem entlockt sie dem riesigen Instrument wohltemperierte Frühlingsklänge.

Beate Kokits


















Schließlich fand diesen 3. Fastensonntag die Minibrotaktion der kj statt. Nach der Messe konnte man gegen Spende ein Minibrot erstehen. Die Einnahmen dieser Aktion gehen zu Gunsten von Projekten im Tschad und in Indien.


(fjb)

Fotos: M. Plattner

Samstag, 22. März 2014

Orgelmesse am 30. März

Die Reihe, bei Sonntagabendmessen besondere Orgelmessen zu spielen, wird am Sonntag, 30. März, bei der Abendmesse fortgesetzt. Hier das betreffliche Plakat. Es ist für Interessierte sicher ein Hörgenuss. Bitte diesen Termin vorzumerken.



Nachtreffen zur Israelreise

Am 21. März fand das Nachtreffen zur PfarrReise ins Hl. Land statt. Fast alle Teilnehmer waren der Einladung von Pfarrer Markus Beranek gefolgt, um die Reise nochmals revue passieren zu lassen und anhand der Fotos die Eindrücke aufzufrischen.

Als Einleitung gab es eine Andacht mit Bezug auf die Reise. Ein Psalm wurde gesungen vorgebetet, die Lieder (Jerusalem ...) waren uns noch von der Reise in den Ohren. Und wir hörten nochmals das Evangelium des letzten Sonntags, die Verklärung Jesu auf dem Gottesberg. Auch das ein direkter Bezug auf die Station der Reise, bei der wir am Berg Tabor, dem angenommenen Ort der Verklärung, eine sehr, sehr bewegende Andacht hielten. Bei den Fürbitten dachten wir auch an die Menschen, die im Geiste auf der Reise mit waren. Bei einer Fürbitte kam auch dankbar zum Ausdruck, wie die Erfahrungen und Eindrücke der Reise noch heute im Alltag gegenwärtig sind.



Aus den von den Teilnehmern bereitgestellten Fotos hat Pfarrer Markus Beranek einen Vortrag komponiert. Zu den projizierten Bildern kam der eine oder andere lustige Kommentar, eben lebendige Erinnerungen. Diese harmonische Gemeinschaft dieser relativ großen Reisegruppe war nochmals spürbar.





Damit ging es dann zum geselligen Teil. Jeder hat eine Kleinigkeit zu Essen oder Trinken mitgebracht. So dauerte der Abend bei zwanglosen Gesprächen und Austausch von Fotos noch lange an. Ob dabei schon nächste Reisepläne geschmiedet wurden?

Weitere Fotos befinden sich ->im Fotoalbum der Pfarre.

(fjb)




Fotos: Bauer

Start in die Pilgersaison 2014

Von Wallfahrtsdirektor Karl Hochfelsner hat uns die folgende Einladung erreicht. Bitte diesen Termin vormerken.




Donnerstag, 20. März 2014

Du gehst ins Kloster?

Sr. Ruth Pucher und Pfarrer Markus Beranek
Du gehst ins Kloster? So lautet die Frage, die Sr. Mag. Ruth Pucher SC am 19. März bei einem Vortrag zum Thema Kirchenperspektiven als Titel wählte. Eine überschaubare Menge an interessierten Besuchern war der Einladung gefolgt. Einige kennen Sr. Pucher bereits, leitet sie doch als ausgebildete Kunsthistorikerin die Ausbildung zum Stockerauer Kirchenführer.

Bei diesem Vortrag sprach sie jedoch über ihren Orden und wie sich das Leben in einem Orden in den letzten Jahrzehnten geändert hat. Denn die Änderungen in der Gesellschaft machen auch vor den Ordensgemeinschaften nicht halt. Ihr Orden, die Missionarinnen Christi, wurde unter dem Eindruck des II. Vatikanischen Konzil gegründet und ist ein moderner Orden. So tragen die Schwestern heute Zivilkleidung (es hängt auch kein Klosterkleid im Schrank) und leben in kleinen Gemeinschaften zusammen.


Vortrag von Sr. Pucher

Nach einer kurzen Vorstellung wurden fünf (fiktive) Frauen präsentiert, von einer Kandidatin bis zu Novizinen. Ihre Lebensgeschichten und Beweggründe einer Ordensgemeinschaft beizutreten waren repräsentativ für die jetzige Zeit (Sr. Pucher konnte aus ihrer Erfahrung bei der Begleitung von Novizinen schöpfen). Das Eintrittsalter ist deutlich gestiegen, fast jede Kandidatin hat eine abgeschlossene Berufsausbildung, die meisten haben sich bereits in einem Beruf bewährt. Sie kommen aus den unterschiedlichsten Lebenssituationen, lediglich die sozialen Gruppen der Performer

Sr. Pucher inmitten des Zuhörerkreises
(berufliche Überflieger) und Hedonisten (Konsumorientierte)sind nicht vertreten. Somit treten heute fertige, gefestigte Frauen einem Orden bei, während es früher Frauen waren, die oft aus dem Elternhaus kamen.

Dafür ist ein Ordenseintritt heute nicht mehr ein Bruch mit allem, mit dem Elternhaus, dem Freundeskreis, ein neuer Name, etc. Es ist erwünscht diese Bindungen weiter zu pflegen. Auch Freundschaften innerhalb der Ordensgemeinschaft sind heute erwünscht (vor dem Vatikanum sollte dies gegenüber der Beziehung zu Gott soweit in den Hintergrund treten, dass dafür kein Platz war).

Für die ZuhörerInnen war es interessant zu hören, wie das Ordensleben in der heutigen Zeit funktioniert, einige überkommene Ansichten konnten da wohl auf den aktuellen Stand gebracht werden. Einen herzlichen Dank an Sr. Pucher für diese offene Darstellung aus ihrer Lebenswelt!

(fjb)

Mittwoch, 19. März 2014

Treffen von Pfarrmedienmachern

Foto: Vikariat Nord
Am 14. März fand im Bildungshaus Großrußbach der erste Pfarrmedienabend des Vikariatses Nord statt. Die Pfarre Stockerau war durch den Pfarrgemeinderat Franz Bauer vertreten. Ein wirklich informativer Abend, bei dem eine Botschaft ganz oben stand: "Ihr seid nicht allein, Zusammenarbeit bringt allen was."

Hier geht es zum ->Artikel des Vikariats.

(fjb)

Dienstag, 18. März 2014

Schabbat Schalom

„Begegnung mit dem Judentum“, so lautet eine Schwerpunktreihe im März 2014 mit verschiedenen Themenbereichen, um die Beziehungen zwischen Judentum und Christentum zu pflegen. Im Koordinierungsausschuss für christlich-jüdische Zusammenarbeit (seit 1956) und im Christlich-jüdischen Informationszentrum (seit 1967) mit Sitz in der Tandelmarktgasse, 1020 Wien, arbeiten Christinnen und Christen verschiedener Konfession sowie Jüdinnen und Juden gleichberechtigt und wertschätzend zusammen.

Die ED Wien hat PGR zu diesen Informationsabenden eingeladen und Dr. W. Weisz, Vizepräsident des Ausschusses, hat von den Gepflogenheiten des Judentums erzählt, eine Einführung in den Synagogengottesdienst gegeben und uns auch anschließend zum Schabbatgottesdienst in die Synagoge in der Seitenstettengasse begleitet.

Als Zeichen, den Schabbat Freitag am Abend zu beginnen bzw. am Samstag am Abend zu beenden beobachtet man den Himmel: sind drei Sterne sichtbar, beginnt bzw. endet der Schabbat.

Aus den Religionsgesezten der Mischna abgeleitet, gibt es 39 Kategorien von Arbeiten die am Schabbat verboten sind. Geht es allerdings um Leben und Gesundheit, fallen diese Gesetzesvorschriften.

Um nur ein Schabbatverbot hervorzuheben, Kochen ist an diesem Tag nicht erlaubt. In der jüdischen Küche gibt es Tscholent, ein variantenreiches Bohneneintopfgericht, eine Speise die vorbereitet und dann warmgehalten werden kann.

Frauen sind nicht verpflichtet am Gottesdienst teilzunehmen, haben sie zuhause doch die Vorbereitungen für das Fest zu treffen. Allerdings am Schabbat die Kerzen zu entzünden, dies hat biblischen Hintergrund, zu Purim die Lesung aus dem Buch Esther und zu Rosch ha Schana und Jom Kippur das Schofarhorn zu hören, das ist auch Pflicht der Frauen.

Zum Gottesdienst in der Synagoge nehmen die Männer ebenerdig, die Frauen auf der Galerie Platz.

Der Vorsteher ggf. Rabbiner singt Psalmen, in einem anderen Lied wird der Sabbat als Braut besungen und bei der letzten Strophe wendet man sich dem Eingang zu, um die „Braut Schabbat“ zu begrüßen. Es folgen das Abendgebet „Schma Israel“, an diesem Abend auch Kaddisch das Gebet der Trauer anlässlich der Jahrzeit von Verstorbenen, kurze Predigtworte von Chaim Eisenberg, Amida und als Abschluß Kiddusch das Segensgebet.

Ein unbedingt interessanter vor allem bereichernder Abend, dem man nur noch folgende Worte von Kardinal König aus dem Jahr 1987 anfügen möchte:
Der christliche Glaube fordert uns vielmehr heraus, immer tiefer die Werte des Judentums zu verstehen, uns der gemeinsamen Wurzel des Glaubens bewusst zu sein...

Monika Böckmann
Sr. Maria Florakova



Schon vom KJ Kongress gehört? Wir "waren Teil".

"Be Part" war das Motto des diesjährigen Kongress der Katholischen Jugend der Erzdiözese Wien. 

Der Kongress findet alle zwei Jahre statt und soll zum gemeinsamen Gebet, Kennenlernen, Austausch und noch vieles Mehr dienen. Außerdem werden die ehrenamtlichen Vorsitzenden der Katholischen Jugend gewählt. 

Unsere Pfarre war natürlich auch vertreten. Antonia Heinz, Judith Braunsteiner, Nina Högler, Steffi Jungmayer, sowie unser Kaplan und Jugendseelsorger Tomasz Iwandowski waren am 15 und 16.03.2014 sowohl als TeilnehmerInnen als auch als MitarbeiterInnen in Raabs/Thaya dabei. 

Es gab interessante Workshops, eine Vikariatsphase und viele neue Ideen und Informationen für die Arbeit in den Pfarren, Dekanaten und Vikariaten. Es waren zwei tolle Tage mit netten Begegnungen und Zeit Glaube und Gemeinschaft zu erleben und zu teilen. 


(Steffi)

Montag, 17. März 2014

Suppensonntag

Heute war Suppensonntag, so die langläufige Bezeichnung für die Aktion teilen macht stark der Katholischen Frauenbewegung zum Familienfasttag am 14. März 2014.

Anstatt des Mittagessens zu Hause eine Suppe zu essen und das Ersparte zu spenden, so der Grundgedanke der Aktion; Aber natürlich kann man unabhängig davon spenden. Die diesjährige Aktion setzt sich für gerechte Löhne und Arbeitsbedingungen bei Frauenarbeit ein, speziell gegen Lohnsklaverei in südindischen Baumwoll-Spinnereien. Mehr dazu finden Sie unter  ->teilen macht stark (auf dieser Seite können Sie auch online spenden bzw. eine Petition gegen Lohnsklaverei unterschreiben).

Die Damen von der Stockerauer Frauenbewegung waren mit den unterschiedlichsten Suppen auf den Besucheransturm nach der Halbzehner Messe bestens vorbereitet. Auch eine Gruppe von Firmkandidaten half tatkräftig beim Servieren mit. So konnten alle, die in das Pfarrzentrum kamen, aus dem reichen Angebot an Suppen wählen. Bestimmt waren auch Suppen dabei, die man schon lange nicht gegessen hat.

Weitere Fotos zum Familenfasttag finden Sie auf dem ->Fotoalbum der Pfarre Stockerau.


In der Sonntagsmesse handelte das Evangelium von der ->Verklärung Jesu auf einem hohen Berg. Schon in früher Zeit (4. Jhdt.) wurde angenommen, dass es sich um den Gottesberg Tabor handelt. Da sind sicher bei einigen die Bilder der Andacht am Berg Tabor bei der heurigen Pilgerreise ins Hl. Land hoch bekommen.

Anknüpfend an die Worte "Dies ist mein geliebter Sohn" ging es in der Predigt um die Würde: wo haben wir Würde gefördert oder aber ein wenig Würde genommen? Und von der Würde des Menschen war es dann auch nicht weit zum Thema des Fastensonntages, womit sich der Kreis schließt.


(fjb)


Fotos: Bauer


Montag, 10. März 2014

Ausgezeichnet

Florian Kuntner +1994
Jährlich wird der Florian Kuntner Preis ausgeschrieben und an Organisationen vergeben, die Entwicklungshilfe in der ganzen Welt betreiben. 2014 gibt es wieder diesen Preis.  Über Bischof Florian Kuntner können Sie hier alles erfahren. Was hat das alles mit Stockerau zu tun?

Ende Dezember schrieb der Leiter unseres Arbeitskreises Weltkirche Walter Pusch jun. folgendes an die Vergeber des Preises:

Sehr geehrter Herr Reisenauer,
spät aber doch finden Sie anbei unsere Bewerbung für den Florian Kuntner Preis 2014 vorab per Mail. Die Unterlagen senden wir Ihnen auch per Post am 30.12.2013 zu. Wir haben uns entschlossen, bei unserer Bewerbung das Projekt Südsudan vorzustellen, welches wir seit dem Jahr 2011 betreuen. Im Rahmen der Feierlichkeiten 100 Jahre SSpS in Österreich (auch Stockerau!) und 1000 Jahre Stadt Stockerau im Vorjahr, haben wir dieses Projekt als Jubiläumsprojekt positioniert und vielfältige Aktivitäten gesetzt. Näheres können Sie aus den Bewerbungsunterlagen ersehen. 

Wir haben aber auch die vielfältige Arbeit unseres Kreises mit weiteren Unterlagen (Projektlisten und Infofoldern) dargestellt. Bitte um kurze Bestätigung des Eingangs der Unterlagen und der Berücksichtigung bei der Bewerbung.
Ihr Walter Pusch

Ende Februar konnte Walter Pusch bereits an die Mitglieder des Arbeitskreises "kabeln" - hätte man vor 100 jahren gesagt:

Liebe Freunde,
heute erreichte mich sehr positive Post – seht nachstehend das Schreiben der ED Wien betreffend Gewinn des Florian Kuntner Preises 2014 – wir erhalten € 3.000,-- für unsere Projekte. Ich sende auch anbei eine Einladung über die feierliche Preisverleihung am 28.3.2014 in Wien und hoffe das Ihr alle kommen könnt!
Ich glaube dies ist für unsere Pfarre und für unseren Arbeitskreis eine sehr hohe Auszeichnung und Anerkennung für unsere Arbeit!

Euer Walter

Und das meinen wir auch! Daher bitten wir das ganze Team vor den Vorhang und rufen: Bravo, Bravissimo! Es war nämlich ein 1. Preis!

Klosterschwestern in der Ukraine

Etwa 2% (ca. 1 Mio) der Einwohner der Ukraine sind römisch katholisch. Etwa 8% sind griechisch katholisch, ein Glaubensbekenntnis, das die othodoxen Riten verwendet, aber den Papst in Rom anerkennt ("uniert" ist). Die Schwestern unseres Stockerauer Ordens vom Kloster St. Koloman arbeiten auch in der Ukraine und sind im dauernden Kontakt mit Stockerau und werden aus Stockerau auch finanziell unterstützt. Unsere Stockerauer Schwester Christa Petra hat uns ein paar Fotos und einen Brief aus der Ukraine geschickt, heute vielleicht interessanter als noch vor ein paar Monaten. Man schreibt sich in englischer Sprache.

Gemäß diesem Brief kümmern sich die Schwestern in Verbovets (50 km nordöstlich vom bekannteren Tschernobyl in der Westukraine) - einem "schönen Platzerl zu allen Jahreszeiten" - vor allem um Kinder, die im Sommer "Summer Holidays with God - Sommerferien mit Gott" machen. Früher waren es an die 60 Kinder je Termin (7-15 tage), jetzt durch die kritische Lage eher 40.

Bilder sagen mehr als tausend Worte und müssen auch nicht übersetzt werden, deshalb gibt es hier 5 Bilder.

Hier ist der Brief im Original, ideal zum Üben für die nächste Reise weit weg...

Sonntag, 9. März 2014

Kreuzwege während der Fastenzeit

Unser Plakatteam hat wieder ein Plakat wunderbar gestaltet. Zu bewundern ist das Kunstwerk am Plakatständer aussen seitlich an der Pfarrkirche, gegenüber dem Bezirksmuseum.

Eine gelungene Einladung zum Besuch der Kreuzweg-Andacht, jeden Freitag um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche.

Wir stellen vor...

Gut besucht
Heute, am 9. März, haben sich in der Halbzehnuhrmesse die 80 Kinder aus beiden Stockerauer Volksschulen vorgestellt, die heuer die erste Heilige Kommunion empfangen werden. Die Messe begann mit einem  großen Einzug der Kinder, Ministranten und Priester in unsere Kirche. Unsere Familienmessenmusikgruppe spielte dazu auf und sang das schöne Lied "Komm in unserer Mitte, o Herr".
Die Predigt-Szene
Zum Evangelium von Jesu Versuchung in der Wüste, das sicher eine gewisse Herausforderung für eine Kinderpredigt war, sprach mit den Kindern unser Kaplan Tomasz Iwandowski und Erika Trabauer und Bernadette Bruckner bauten dazu vor dem Altar eine Szene auf, die alle Symbole der Versuchung Jesu durch den Teufel beinhaltete. Nach der Predigt erfolgte die Vorstellung aller 80 Kinder und ihrer Betreuerinnen und Betreuer (die allerdings die Männer-Quote noch nicht erfüllen konnten). Alle Kinder versammelten sich dann um den Altar. Nach dem Vater Unser schwärmten die Erstkommunion-Kinder in die Kirche aus und suchten sich einen Erwachsenen aus, der eine Karte mit der Bitte um das Gebet für ein bestimmtes Kind bekam.

Über 30 Fotos, die dankenswerter Weise Karl Trabauer machte, gibt es in unserem Fotoalbum oder direkt hier.

Und die Bitte an Jede und Jeden, der eine dieser gelben Karten bekam: Aufs Beten nicht vergessen. Zumindest bis zum 16. und 23. Mai, dann ist die Feier der Erstkommunion jeweils für eine Volksschule.

Fotos - in eigener Sache

Da immer wieder die neuen Fotoalben nicht gerfunden werden, gibt es in der "alten" Galerie, die schon seit Monaten nicht mehr aktualisiert wird, ab heute einen deutlich sichtbaren link auf das neue Verzeichnis der neuen Fotoalben.

Samstag, 8. März 2014

Klösterliche Kirchenperspektiven

Am 19. März um 19:30 startet im Pfarrzentrum St. Stephan der nächste Vortrag zur Serie Kirchenperspektiven.

Eine Magistra Klosterschwester, die auch Kunsthistorikerin ist und zum Bespiel unseren KirchenführerInnenkurs leitete, wird uns vom Klosterleben berichten, das so gar nicht mehr wie im Film abläuft. Mehr über ihren Orden (mit dem Kürzel MC - Missionarinnen Christi) können Sie hier lesen.

Kommen Sie früh genug, damit Sie noch einen Sitzplatz ergattern...

Freitag, 7. März 2014

Psalm 151

PSALM 151
Raum.Klang.Video.Installation
Stift Göttweig, Lapidarium

21.3. – 6.7. 2014
Ausstellungseröffnung: 21.3.2014, 11.00 Uhr

Sabine Müller-Funk

Sabine Müller-Funk und Herbert Lauermann zeigen im Lapidarium die Raum- und Klang-Installation PSALM 151. Gläserne Textfragmente - in 151 verkohlten Holzstäben - mit integrierten Textspeichern und die Klangkomposition von Herbert Lauermann beleben den historischen Raum mit neuer Kunst.

Eintritt frei – Zugang über die Stiftskirche und Krypta

Herbert Lauermann
Für alle, die sich hier kurz informieren wolle, worum es geht, ein Zitat aus dem Folder:
Die im Stift Göttweig gezeigte Installation PSALM 151 stellt eine aktuelle künstlerische Umsetzung der  uralten Psalmtexte der christlichen und der  hebräischen Bibel dar. Die beiden Künstler  Herbert Lauermann und Sabine Müller-Funk haben  dafür ein Gesamtkunstwerk geschaffen, welches  klangliche, skulpturale und filmische Elemente in sich  vereint und speziell für den alten Kreuzgang in der  Stiftskirche Göttweig entwickelt wurde. Der Besucher ist eingeladen sich mitten hinein in das  Geschehen zu bewegen, dort zu verweilen,  die Klänge, die Projektionen und die gesamte  Installation meditativ auf sich wirken zu lassen, um  dort zu innerer Ruhe zu gelangen. Der Besucher wird damit zum Teil des  Gesamtkunstwerkes. PSALM 151 hören heißt gleichsam:  den Text mit den Ohren „lesen“

Einen Folder (PDF) können Sie hier ansehen oder herunterladen

Anmerkung:  Den Stockerauer Komponisten Herbert Lauermann kennen Sie z.B. als einen unserer Organisten oder als den Erfinder der Serie "Hörwege zu Gott". Über Sabine Müller-Funk gibt es hier mehr Information.




Donnerstag, 6. März 2014

Firmlingsarchenbilder

Als Nachtrag zum Artikel über die Firmvorbereitung im Landespflegeheim Arche hat uns Nina Högler (in Ausbildung zur Pastoralassistentin) ein paar Bilder geschickt.

Hier sind sie.

Passionskonzerte

Am Passionssonntag, dem 6. April 2014, haben Sie die Qual der Wahl, wenn Sie ein Passionskonzert hören wollen.

Um 15 Uhr beginnt in der Stockerauer Pfarrkirche ein Passionskonzert des Streichquartettes Sonoro (hier in facebook), das der Stockerauer Herbert Kamleitner leitet. Sie spielen für uns die wunderbaren medidativen Sätze  in der Streichquartettfassung des Werkes  "Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz" von Joseph Haydn. Zum Einhören in diese wunderbare Musik eine Aufnahme des Buchberger Streichquartettes aus Youtube.

Wer lieber Chorklang hört, muß etwas weiter weg fahren. In Hollabrunn gibt die Chorvereinigung Einklang 1861 um 16 Uhr ein Passionskonzert in der Seminarkapelle. Näheres zum Programm gibt es, wenn Sie auf das Plakat klicken oder auch ins Netz schauen.



Mittwoch, 5. März 2014

Sonst ist der Weg zu weit für Dich

In der heutigen Aschermittwochmesse hörten wir in der Lesung die Geschichte vom Propheten Elias, der nach dem größten Triumph seines Lebens doch auch am Tiefpunkt seines Lebens ist und am liebsten sterben möchte, sich in der Wüste unter einen Ginsterstrauch legt und schläft. Der Engel rührt ihn an (ist das nicht schön gesagt) und sagt: Iß und trink, sonst ist der Weg zu weit für Dich. Das kann man hier im Alten Testament, Erstes Buch der Könige nachlesen.

Es ist ein weiter Weg, wenn man sich in den 40+6 Tagen bis Ostern tatsächlich aufs Wesentliche besinnen möchte und  Einkehr und Umkehr halten möchte.

Danach wurden die Gläubigen (und auch die Nichtgläubigen) mit dem Aschenkreuz auf der Stirn mit den Worten aus dem Buch Genesis bezeichnet: Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst.

Unsere Schola gestaltete mit Johannes Lenius an der Truhenorgel, die diesmal zum Zeichen ihrer Mobilität unter der Kanzel stand, den Gottesdienst musikalisch. Übrigens iregendwie berührend war die Auswahl der Kyrierufe. Denn die Melodie stammt aus der orthodoxen Liturgie der Ukraine, für deren Frieden wir in den Fürbitten Gott baten.

Am Freitag dieser Woche (7.3.)  ist wieder Doppelabend: Um 18 Uhr in der evangelischen Kirche der ökumenische Weltgebetstag der Frauen und um 18:30 in der Pfarrkirche der erste Kreuzweg.

Übrigens war dieser Aschermittwochgottesdienst auch der Startpunkt des Jubiläumsjahres 1000 Jahre Pfarre Stockerau. So alt und dennoch so gesund und jung ist diese Pfarre.


Heute ist Aschermittwoch

Das ist der Beginn der vierzigtägigen Fastenzeit, wenn man die Sonntage abzieht, die keine Fast- sondern Festtage sein sollen. Bei der Abendmesse um 18:30 werden wir als Zeichen, dass wir sehr vergänglich sind, das Aschenkreuz auf die Stirn gezeichnet bekommen.

Unsere Firmlinge haben auch schon ein Zeichen der Fastenzeit gesetzt. Manfred Plattner schreibt uns dazu:
"Firmlinge haben mit Heimbewohnern der Arche Stockerau unter dem Thema Farben des Glaubens und Lebens auf dem Hintergrund einfärbigen Alltags  Seidentücher bunt bemalt. Diese Tücher wurden in einer bewegten Kreuzform auf ein lila Fastentuch genäht.  Die bunten Tücher erzählen von Gottes Liebe, die stärker ist als der Tod und von dem Strahlen und der Freude der mitwirkenden Heimbewohner während des Malens, wie auch der Freude der Firmlinge. Großes Danke an Theresia, Ramona, Nina und alle anderen Mitwirkenden".

Dienstag, 4. März 2014

Ein neuer Hörweg zu Gott

Am Freitag, den 14. März, also schon in der Fastenzeit, gibt es einen neuen Abend der Serie Hörwege zu Gott, eine Initiative von Herbert Lauermann, der auch die Musik für die Abende auswählt. Diesmal gibt es Anton Bruckners Motette auf das Kreuz Christi und passende Worte dazu von Manfred Plattner. Hier sind die Details: