Mittwoch, 30. April 2014

Arme Kirchenperspektiven

Die Serie Kirchenperspektiven, die im November 2013 mit einem Vortrag von Pfarrer Helmut Schüller über Reformen in der Kirche  begonnen hatte, geht nun mit einem Vortrag am 14. Mai um 19:30 im Pfarrzentrum St. Stephan über die Kirche der Armen weiter. Papst Franziskus ist auch einer, der dieses Thema immer wieder aufgreift.

Pater Franz Helm ist Ordenspriester der Steyler Missionare und kennt aus eigenen Erfahrungen Kirche, die arm ist und in armen Ländern wirkt.

Es lohnt sich schon nachzudenken, was Armut bedeutet.  Die Spanne zwischen absolutem Reichtum und kärglicher Armut ist ja ungeheuer und auch unakzeptabel gross. Wo stehe ich da in diesem Spannungsfeld?




1000 Jahre Pfarre Stockerau - die Jahre 1000-1100

Die Autorin mit dem Hl. Stephanus
Wie versprochen wieder ein Beitrag zu Stockerau durch die Jahrhunderte, diesmal das erste Jahrhundert des letzten Jahrtausends.

Das bedeutendste Ereignis im 11. Jahrhundert ist für Stockerau zweifellos die erste Erwähnung Stockeraus im Zusammenhang mit dem Tod des heiligen Koloman. Bereits im Jahr 1017 erzählt Bischof Thietmar von Merseburg in seiner Chronik: „An der Grenze der Baiern und Mararenser wurde ein Pilger namens Coloman von den Bewohnern gefangen genommen, da sie ihn für einen Spion hielten. Damit er zu einem Geständnisse schreite, ist er schwer gepeinigt worden, doch habe er zu seiner Vertheidigung betheuernd angeführt, er ziehe als armer Diener Christi herum, worauf er unschuldig auf einen schon lange dürren Baum aufgehängt wurde. Nach einiger Zeit schnitt man in das Fleisch des so Hingerichteten, und es floss Blut heraus, die Nägel und Haare wuchsen, auch der Baum selbst wurde wieder grün und zeigte so an, dass er einen Märtyrer Christi trage. Markgraf Heinrich erfuhr dieses und ließ den Körper Colomans in Melk begraben.“ (Starzer, Geschichte der Stadt Stockerau, 1911)
Bischof Thietmar, geboren 975 und gestorben 1018, lebte zu dem Zeitpunkt, als Koloman zu Tode kam, in Mitteldeutschland in Merseburg im südlichen Sachsen-Anhalt. Aber er nannte damals keinen genauen Zeitpunkt und auch keinen Ort wann und wo dies geschah.
Die zweite Erwähnung der Ereignisse rund um den heiligen Koloman können wir den „Annalen von Niederaltaich“ entnehmen. In einem Kloster in Niederaltaich in Bayern berichtet ein unbekannter Mönch zum Jahr 1012: „Der hl. Coloman erlitt bei Stockarawe den Märtyrertod“. Die Annalen von Niederaltaich, diese tagebucharten Aufzeichnungen, wurden um das Jahr 1070 herum aufgeschrieben und bezeichnen im Unterschied zur ersten Erzählung den Ort und das Jahr des Todes des heiligen Koloman. Koloman kam aus Irland und war auf einer Pilgerreise ins Heilige Land unterwegs.
Das Leben der Menschen damals war geprägt von Misstrauen gegenüber den böhmischen und ungarischen Nachbarn und Angst vor kriegerischen Streitigkeiten. Stockerau lag in einem Grenzgebiet und im Norden von Stockerau verlief die Grenze zum böhmisch-polnischen Großreich.  Als dann ein fremder Mann hierher kam, dessen Sprache niemand verstehen konnte, befürchteten die hier lebenden Menschen, dass er ein Spion sei. Er wurde gefangen genommen, verhört, gefoltert und schließlich auf einem Baum aufgehängt. Nun geschah es, dass sich Wunder ereigneten. Der Leichnam verweste nicht, der Baum und der Strick an dem er hing, begannen zu grünen, kranke Menschen wurden nach Berührung mit Fleischstücken der Leiche wieder gesund und der Leichnam des heiligen Koloman war trotz aller erlittenen Folter und Marter völlig unversehrt. Daraufhin wurde die Leiche vom Baum abgenommen und bestattet. Im Jahr darauf gab es in Stockerau Hochwasser, von dem nur alleine das Grab des heiligen Koloman verschont blieb.
Auch Markgraf Heinrich I. erfuhr von den Wundern und ließ den Leichnam nach Melk, wo der Markgraf residierte,  überführen. In Melk  wurde der Leichnam am 13. Oktober 1014 feierlich  beigesetzt.



Mehr zu dieser Serie finden Sie hier oder über den Label "Stadtgeschichte". Die Labels der Beiträge finden Sie auf der rechten Seite, wenn Sie ganz nach unten scrollen.

Veröffentlicht in UNSERE STADT – November 2011
Autorin: Gabriele Gruber-Redl
Mit freundlicher Erlaubnis der Stadtamtsdirektorin Dr. Riedler

Babies treffen aufeinander

Heute, Mittwoch, war - wie jeden Mittwoch - in der Pfarre Baby- und Kleinkindertreff. Wir haben den Fuhrpark und die "Äkschn" bewundert. Hier sind zwei Bilder von einem ganz normalen Mittwoch.

Wenn Sie kleine Kinder haben, dann kommen Sie doch einfach vorbei. Mittwoch ab 9 Uhr im Pfarrzentrum St. Stephan in Stockerau, Kirchenplatz 3.



Samstag, 26. April 2014

30 Jahre und kein bisschen leise

Ulli Neuhold, die  den Chor Chorale Totale leitet, schreibt uns:

Hallo Freunde der Chormusik!
Heuer feiern wir ein ganz besonderes Jubiläum. Als Chor existieren wir  tatsächlich schon 30 Jahre. Anlaß genug, um mit einem Konzert zu feiern, wozu ich Euch herzlich einladen möchte. Wir singen neues und bewährte alte Hits und sind schon ganz eifrig am proben.
Freue mich, Euch zu sehen.
Liebe Grüße
Ulli

Kommen Sie am Samstag, den 10. Mai in den Pfarrsaal unseres Pfarrzentrums. Es lohnt sich.


Hier gehts zur Homepage von Chorale Totale.

Freitag, 25. April 2014

Trink ma no a Flascherl Wein

Das werden manche sagen, wenn morgen, Samstag 26. April, der Pfarrheurige um 17 Uhr im Pfarrzentrum seine Pforten öffnet. Wie immer gibt es etwas zum "Piperln, zum Papperln, aber keine Duli Musi". Es erwartet Sie auch wie einem eine Weinkost guter Weinviertler Tröpferl.

Die fleissige Organisatorin Hedi Grosschopf und ihr ehrenamtliches, grosses Team laden Sie herzlich ein und freuen sich, Sie zu bewirten.

Dienstag, 22. April 2014

Philosophie nach Ostern

In einem WebLog haben wir den Beitrag "Wer den Himmel leerräumt, schafft die Menschheit ab" gefunden. Der Autor, ein Religions- und Politikwissenschaftler,  versucht in diesem interessanten (und langen) Artikel zu begründen, warum ein Verlust der Religiosität einer Gruppe von Menschen zu einer zu geringen Kinderzahl je Partnerschaft führt,  um die Gruppe  langfristig gesehen zu erhalten. Aber lesen Sie selbst.

Familienmesse am Ostermontag

Viele Familien mit Kindern waren gekommen. Diese lauschten aufmerksam, als die beiden Jünger Jesu auf dem Weg nach Emmaus von ihrer Begegnung mit dem auferstandenen  Jesus erzählten. Die Kinder überzeugten sich  selbst von der Richtigkeit der Osterbotschaft, indem sie mit Kaplan Tomasz Iwandowski das leere Grab aufsuchten. Nachdem Kaplan Tomasz den lebendigen und fröhlichen Gottesdienst mit einem "Osterwitz" beendete, machten sich die Kinder im Pfarrhofgarten auf die Suche nach den Ostereiern, die der "Pfarrosterhase" Geri Braunsteiner versteckt hatte.

Ostereiersuchen im Pfarrhofgarten
So schreibt uns Erika Trabauer, die auch viele Fotos vom Gottesdienst und vom Ostereiersuchen beigelegt hat. Die Fotos entstammen der Kamera von Karl Trabauer. Herzlichen Dank dafür. Sie finden sie - die 55 Fotos - in unserem Fotoalbum.

Sonntag, 20. April 2014

Noch Ratschenmädchen und -buam

Josef Bauer aus Unterzögersdorf, der auch schon das Zeug zur baldigen Ehrenredakteur-Ernennung hat, hat uns aus seinem schönen Heimatdorf Bilder von den Ratschenmädchen und -buam geschickt, da sind sie:
 "Auch heuer sprangen unsere Ratschenkinder für die verstummten Kapellenglocken mit Freude wieder ein", schreibt Josef Bauer.




Ein hohes Amt zu Ostern

Das Osterhochamt am Vormittag des Ostersonntages ist in Stockerau traditionell der klassischen Musik gewidmet. In einer vollen Kirche legte uns Pfarrer Markus Beranek unter sonnendurchflutetem Weih-Rauch das heutige Evangelium vom leeren Grab und Maria von Magdalas Begegnung mit Jesus  aus.
Zur Messe sang unser Kirchenchor, begleitet von 2 Violinen, einem Cello
und Johannes Lenius an der Orgel die Missa Brevis KV 140 in G-Dur von W.A. Mozart. Ein Solistenquartett mit dem Stockerauer Herbert Wodi als Tenor gestaltete die Solostellen. Und Beate Kokits leitete die Musik. Aber nicht nur Klassisches ertönte, wir wollen Beate Kokits auch zu ihrer Halleluja-Komposition gratulieren, in der sich aus dunklen Tönen der Ungewissheit und Trauer das große Osteralleluja mit einer oben drüber jubilierenden Violine entwickelte.
Der Osterhase war auch
auf der Orgel zugegen.
Zum Auszug jubelten Chor und Instrumente noch das "Dir will ich singen ewiglich, Halleluja" von G. F. Händel, von dem Sie hier eine kameratechnisch unvollkommene Schnupper-Aufnahme hören und sehen können.


Osternacht 2014

Donner, Blitz und Wolkenbruch begleiteten dramatisch den Gottesdienst zur heiligen Osternacht. Der Chor der Familienmessen mit einem kleinen Orchester (2 Gitarren, 2 Keyboards) begleitete und animierte lebhaft die KirchenbesucherInnen zu freudigem Singen. Unser Kaplan Tomasz Iwandowski sang inbrünstig das Exultet - er sang es auf deutsch "Frohlocket" - in der nur mit Kerzenlicht beleuchteten Kirche. Später freute sich die Orgel mit gewaltigen Tönen über die Rückkehr der Glocken beim Gloria und der Hochaltar entkleidete sich wieder des Fastenvorhanges..
All das in einer Kirche, die mit den Blumengestecken aus den Blumen der Kreuzverehrung vom Karfreitag von unserer Blumenkünstlerin Frau Skrobanek und den blitzenden Leuchtern und blütenweissen Altartüchern dank Anni Wolf wunderschön geschmückt war. Die beiden gehören auch einmal vor den Vorhang gestellt. Bravo!
Erstmals wurde die Taufereneuerung besonders gestaltet: Alle Messbesucher zogen zu vier Orten in der Kirche, wo sie sich mit Weihwasser besprengten.
Am Schluß konnte Pfarrer Markus Beranek verkünden, dass der Regen gerade rechtzeitig zu Ende gegangen war, damit unsere katholische Jugend das Osterfeuer am Rennerplatz entzünden konnte. So war auch die Prozession, das grosse Danken mit "Großer Gott wir loben dich" und das große "Frohe Ostern - Wünschen" möglich. Ein  langer Abend voller Eindrücke. Und unsere Feuerwehr sorgte dafür, dass das Osterfeuer kein Unheil anrichten konnte.

Das Taufbecken
Petrus
Der Hochaltar
Das Hl. Grab





Gesegnete Ostern



Jesus Christus hat uns durch seinen Tod und seine Auferstehung erlöst. Nicht erst im Jenseits, sondern bereits im Hier und Jetzt.

Das Pfarrteam und die Webredaktion des Magazins wünschen Ihnen ein 
Gesegnetes Osterfest 2014!

Samstag, 19. April 2014

Mädchen ratschen

Ein Schnappschuß heute, Karsamstag, 12 Uhr Mittags neben der Kirche.


Karfreitag - Kreuzweg anders


Beim „Kreuzweg anders“, von Ruth Pucher gestaltet, zieht eine kleine Gruppe durch die Westpassage am Karlsplatz. Hier hat Ken Lum, (geb. 1956 in Vancouver) für Kunst im öffentlichen Raum die Medieninstallation Pi geschaffen.

Vierzehn Spiegelglas Paneele mit LED Anzeige und ständig neuen Updates an Daten machen auf zum Teil sehr ernste globale Entwicklungen aufmerksam, wie Rüstungsausgaben, Opfer von Landminen, Wachstum der Weltbevölkerung, Kriegstote, HIV Infektionen, unterernährte Kinder. Das sind einige der ins Glas geätzten Schriftzüge.



Wir lesen zu jeder Inschrift passende, aktuelle Recherchen von Ruth und halten dann kurze Stille. Ruth hat auch die Bibel mit und wir hören bei einer Station 1. Kor, 13 1: Wenn ich in den Sprachen der Menschen und Engel redete, hätte aber die Liebe nicht, wäre ich dröhnendes Erz oder eine lärmende Pauke.....


Als Abschluss liest sie Jesaja 52, das vierte Lied vom Gottesknecht. 13 Seht, mein Knecht hat Erfolg, er wird groß sein und hoch erhaben. 14 Viele haben sich über ihn entsetzt, so entstellt sah er aus, nicht mehr wie ein Mensch, seine Gestalt war nicht mehr die eines Menschen. 15 Jetzt aber setzt er viele Völker in Staunen, Könige müssen vor ihm verstummen. Denn was man ihnen noch nie erzählt hat, das sehen sie nun; was sie niemals hörten, das erfahren sie jetzt.

Ein außergewöhnlicher Kreuzweg, den Ruth Pucher zu einem einmaligen Erlebnis gemacht hat.

(M. Böckmann)


Fotos: Böckmann

Freitag, 18. April 2014

Das letzte Abendmahl

Fußwaschung
Chorale Totale
geleitet von Ulli Neuhold
Die Feier der Erinnerung an das letzte Abendmahl am Gründonnerstag abends war auch heur wieder von einigen Höhepunkten und Neuerungen geprägt. Chorale Totale hatte den musikalischen Part übernommen und sang viele wunderschöne Lieder und Songs zu den vielen etwas längeren Passagen dieses Gottesdienstes. Besonders berührend waren die leisen Taizé-Lieder zur Ölbergandacht nach dem Abschluß der Eucharistiefeier.
Mit gewaltigen Orgelklang und Glockengeläute verabschiedeten sich beim Gloria Orgel und Glocken und machten sich auf den Weg nach Rom. Kaplan Tomasz Iwandowski predigte heuer vom Trend zum "light", Cola light, Mayonaise light und auch "Fastenzeit light".  Und ob es nicht besser wäre, manches intensiver zu leben, also heavy...
Nach dem Evangelium von der Fußwaschung, die Jesus an seinen Jüngern vornahm, machte sich auch Pfarrer Markus Beranek auf, um heuer den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Gemeindeerneuerung die vermutlich schon vorgewaschenen Füße zu waschen.

Brot und Wein
Ein Zeichen an den Gläubigen war auch, dass bei der Segnung der Zelebranten und der Gläubigen mit dem Weihrauch Pfarrer Markus Beranek selbst die Gläubigen segnete - sonst machen das unsere großen MinistrantInnen oder manchmal unser Diakon. 
Zur Kommunion hatten diesmal Sigi Braunsteiner und Erika Trabauer echtes Brot gebacken. Ganz anders als sonst stellten sich die Gläubigen in einem Kreis zu etwa zwanzig  auf, aßen gemeinsam Brot und tranken gemeinsam Wein und waren so viel näher einem Abendmahl als bei der traditionellen Kommunionspendung. Eine schöne Idee.

Am Ende des Gottesdienstes wurde Jesus zum Ölberg (bei uns am Marienaltar) begleitet und in einer immer wieder beeindruckenden Zeremonie der reich geschmückte Altar abgeräumt und so für die schmucklose Trauer des Karfreitags vorbereitet.

Der Pilgerstein vor der Kirche
deutet schon auf Ostern

Apropos Karfreitag: Um 19 Uhr ist die große Karfreitagszeremonie. Bitte bringen Sie zur Kreuzverehrung eine oder mehrere Blumen mit. Unsere Blumenkünstlerin macht dann daraus den wundervollen Blumenschmuck für die Osternacht und die Osterwoche, wo Sie dann auch ihre Blume(n) als wichtigen Teil des Ganzen bewundern können.


Donnerstag, 17. April 2014

Kinder am Gründonnerstag

Erika Trabauer hat uns vom heutigen Gründonnerstaggottesdienst der Kinder schon ein paar Fotos geschickt. Das ist Internet pur - schnell, informativ, lebendig. Danke!

Erika und Sigi Braunsteiner backen Brot für die Gründonnerstag-Abendfeier und die Kinder haben sich schon sehr zahlreich im Pfarrsaal zum kindergerechten Gründonnerstag eingefunden.



(Fotos: E. Trabauer über Handy/Whatsup)

Mittwoch, 16. April 2014

Frohe Ostern aus dem Südsudan

Die ersten Ostergrüße kommen bereits - von weit her von Schwester Veronika aus dem Südsudan, wo die Stockerauer einige Projekte unterstützen. Am bekanntesten ist vielleicht die Unterstützung des Ankaufs eines Geländefahrzeugs. Sr. Veronika stammt aus der Slowakei und schreibt ihre Grüße in 3 Sprachen: Deutsch, Englisch und Slowakisch. Wir haben die originale Version beibehalten. Hier sind die Wünsche:

Durch seine Wunden sind wir geheilt

Liebe Freunde,

Mit Dankbarkeit beugen wir unsere Kneen vor dem Herrn in dieser Heiligen Woche.
Unsere Sünden haben ihn ans Kreuz geshlagen,
aber durch Seine Wunden sind wir geheilt.

Neues Leben beginnt und Transformation folgt.
Im Licht der Sonne am Ostersonntag
Jesus kleided uns ein ins Gewand seiner Gnade.

Nichts kann uns trennen von seiner Liebe – die Ketten der Sünde sind gebrochen und wir sind frei -  Alleluia!

Frohe Ostern 2014!
Sr. Veronika T., SSpS,
Süd Sudan


Through his wounds we have been healed

Dear Friends,

With gratitude,let us bow before our Lord in this Holy week.
Our sins nailed him on the cross
But  through his wounds we have been healed.

New life starts and transformation follows.
In the light of the Sun on Easter Sunday
Jesus puts a new garment of his grace on us.

Nothing can separate us from his love – the chain of sin is broken and we are free - Alleluia!

Happy Easter 2014!
Sr. Veronika T., SSpS,
South Sudan


Jeho rany nás uzdravili

Mili priatelia,

V tomto Svätom tyždni zohnime kolená pred našim Pánom a dakujme mu.
Naše hriechy ho pribili na križ, ale jeho rany nás uzdravili.

Nový život zacina a premena nasleduje.
 Vo svetle slnka velkonocnej nedele Ježiš nas zahaluje do rucha jeho milosti.

Nic nas neodluci od jeho lasky – retaz hriechu je prelomená a my sme slobodni -  Aleluja!

Radostnu Velku Noc 2014!,
Sr. Veronika T.,
Juzny Sudan

Pilgerstart - wir machten mit

Am Dienstag den 15. April war in ganz Österreich offizieller Pilgerstart in das Jahr 2014. 16 Personen und ein Hund waren an diesem Tag von Stockerau nach Kirchberg/Wagram unterwegs. Der Jakobsweg führte uns auf diesem Teilstück über Felder, entlang von Weingärten und auf Anhöhen mit einem schönen Blick ins Tullnerbecken und ins Kremstal. Die ca. 30 km waren trotz heftigem Gegenwind gut zu wandern, aber ohne Regen. In der Pfarre Hausleiten wurden wir sehr freundlich empfangen und bewirtet. Dankeschön! Allen Teilnehmern gaben die Impulse und der Weg auch einen guten Start in die Karwoche.

Karl Hochfelsner
Pilgerbegleiter

Karl Hochfelsner hat auch 15 Bilder geschickt. Die finden Sie hier in unserem Fotoalbum.

Bald gibt es den neuen Führer

Ab 11. Mai 2014 bekommen Sie im Pfarrbüro, in der Kirche und im Kulturamt der Stadt den neuen Kirchenführer für unsere Stadtpfarrkirche. Warum gerade ab 11. Mai? Nichts ist Zufall.
Am Sonntag, den 11.Mai feiern wir nämlich das 1000-jährige Pfarrjubiläum und so kommt auch zu diesem einmaligen Geburtstag unser Herr Kardinal Chrisoph Schönborn, um mit uns die 9:30 Messe zu feiern, und es erscheint auch - wie gesagt - der neue Kirchenführer.

Mehr als ein Jahrzehnt hat uns und alle Besucher unserer Kirche der von Fritz Buschmann verfasste und bebilderte Kirchenführer begleitet. Bis auf ein paar Restexemplare wurde die ganze Auflage verkauft. Nachträglich möchten wir uns noch bei ihm für diesen Kunstführer bedanken.


Wenn Sie mehr über den Verlag des neuen Kirchenführers wissen möchten, dann gibt es hier den link zum Kunstverlag.

Montag, 14. April 2014

Der Brief der jungen Lehrerin

Haben Sie auch schon dieser Tage per e-Mail oder in Facebook einen Brief einer jungen Lehrerin aus Oberösterreich verteilt bekommen, in dem darauf hingewiesen wird, dass in Linz in den Schulen der Gruß "Grüß Gott" mit Rücksicht auf die moslemischen Mitschüler verboten wurde. Vielleicht haben Sie ihn in berechtigter Entrüstung auch weiterverteilt, wie es im Brief erbeten wird?

Dann sitzen Sie einem - in Internetzeiten gerechnet - uralten Hoax (einer Falschmeldung) auf, der bereits seit dem Jahr 2007 adaptiert auf Österreich, Deutschland und Schweiz als Kettenbrief verteilt wird. Als Quelle nehmen manche eher die rechtrechte Ecke an, sie ist aber unbekannt. Ich persönlich habe ihn dieser Tage mehrfach verteilt bekommen. Weiter unten gibt es ein paar gegoogelte Informationen aus dem Internet dazu, wobei der erste link auch den Inhalt des Kettenbriefes enthält.

Mir scheint es aber trotzdem wert, sich mit den Inhalten zu beschäftigen. Es geht um unser christliches Abendland und "Österreich zuerst" (so heisst der der Betreff).  Ich glaubte auch ohne Googeln nicht, dass das von einer oberösterreichischen Lehrerin stammt, sondern schon eher Stimmungsmache für die nahende Europa-Parlamentwahl sein wird..

Denn das Abnehmen von Kreuzen und das Weglassen vom lieben Gott aus unserem Gruss ist überhaupt nicht im Interesse unserer moslemischen Mitbürger. Sie, die Moslems, wissen genau, dass religiöse Symbole für jede Religion wichtig sind und haben immer wieder in Schulen das Kreuz verteidigt, um auch ihre Symbole zeigen zu dürfen. Es ist schon so, dass unter den Moslems auch etliche islamistische "Kreuzritter" sind, aber das ist eine kleine Minderheit. Ich erinnere nur an die Beschneidungsdiskussion wo die 3 monotheistischen Religionen in seltener Einheit sprachen.

Für unser historisch christliches Weltbild in Westeuropa sitzt der Gegenpol momentan ganz wo anders, nämlich in einem angriffslustigen Atheismus (siehe Kirchenprivilegien-Volksbegehren von 2013), der den lieben Gott samt Allah und Jahwe beim alten Eisen sieht, oder in einem alles-ist-in-ordnung-Relativismus, wo daher auch kein Platz für christliche Begriffe wie fastenzeitliche Umkehr ist. Und in diese Richtung weht auch der mediale Zeitgeist in unseren Breiten.

Noch ein Aspekt des Briefinhaltes: Viele weder christliche noch moslemische "österreichische" Mitbürger müssten entsprechend diesem "Brief"  das Land verlassen, denn sie lehnen die etablierten Religionen samt Kreuzen und Grüssen, wo Gott drin vorkommt, sehr deutlich ab.

Mir ist statt  populistischen Kraftakten wie diesem gefälschten  "Junglehrerinnen-Brief" eine intensive Diskussion (wie zum Beispiel in den Stockerauer Integrationsgesprächen) allemal lieber - ist auch mehr im Sinne der Frohen Botschaft. Und mir gefällt Papst Franziskus Wort in diesem Zusammenhang:  "Jeder kennt unsere Regeln, aber wer bin ich, dass ich Menschen, die anders denken, verurteilen darf".

Einige ältere links zum "Brief der jungen Lehrerin":

August 2011 in einem Blog  (hier gibt es auch den Inhalt des "Briefes"):
http://schreibfreiheit.eu/2011/08/19/offener-brief-einer-des-gesinnungsterrors-der-politikerinnen-mude-lehrerin/
November 2008 im OÖ ORF:
http://ooev1.orf.at/stories/319163
Dezember 2011 (auf einer von den Grünen gesponserten Seite):
http://www.stopptdierechten.at/2011/12/27/linz-oo-grus-gott-verboten/
Jänner 2011 (ein Artikel aus der deutschen Zeitung "Die Welt"):
http://www.welt.de/politik/deutschland/article12350181/Sorge-um-Gruess-Gott-in-Baden-Wuerttemberg.html

(wf - persönliche meinung)

Sonntag, 13. April 2014

Halleluja aus Kindermund

Manfred Plattner hat uns ein paar Bilder und einen Bericht vom Palmsonntag-Kindergottesdienst geschickt.

Gut besucht war auch der Kinder Gottesdienst am Palmsonntag im Pfarrzentrum. Sigi Braunsteiner hat diesen Gottesdiensti sehr ansprechend und liebevoll mit den Kindern unter Mithilfe ihrer Tochter Judith als Lektorin und den Stabpuppenspielerinnen der Passion Jesu: Sissy, Line und Marion gefeiert. Die grossen Augen der Kinder und ihre Wortmeldungen haben überzeugt: Jesus hat gelitten und ist gestorben, das ist alles sehr traurig, aber er wird auferstehen und dann wird alle Trauer in Freude verwandelt!

Um das mitzuerleben, gehen wir gemeinsam mit den  Kindern Donnerstag, Freitag und Samstag in der Karwoche den ganzen Weg mit Jesus in den angebotenen Kindergottesdiensten. Am Ende steht trotz allem die grosse Osterfreude!

Hier gibt es alle Fotos, auch "künstlerische" und Einblicke hinter die Bühne des Geschehens.


One of Us - Zwei Millionen Unterschriften - im EU Parlament

Seit einiger Zeit gibt es ja die Europäische Bürgerinitiative (EBI), bei der Bürger der EU gemeinsam ein Thema ins Europäische Parlament einbringen können.
Unter dem Titel One of Us war so eine Bürgerinitiative mit 2 Millionen UnterstützerInnen, die die finanzielle Unterstützung einer Embryo-Zerstörung durch die EU beenden wollen, sehr erfolgreich. Es ging nicht, wie vielfach verkürzt berichtet wurde, um das Verbot der Abtreibung, sondern darum, dass das menschliche Leben Respekt ab der Empfängnis verdient.

Lesen Sie hier in einem Artikel der Erzdiözese, wie die Diskussion im Europäischen Parlament verlaufen ist. Die Medien berichten in Österreich ja sehr verhalten darüber.  Über die Initiative hatten wir hier bereits vor langem berichtet.

Generell gibt es zur Zeit zu Themen, bei denen die Katholische Kirche zumindest in Westeuropa nicht im Zeitgeist denkt, einige Initiativen. Interessant ist in diesem Zusammenhang z.B. auch der Aufruf  der internationalen Petitions-Initiative CitizenGo (mit spanischem Ursprung) gegen die US-Firma Mozilla (am bekanntesten ist ihr Browser Firefox). Mozilla hatte ja wegen Protesten der LGBT-Lobby seinen Vorsitzenden des Amtes enthoben, da er eine Initiative finanziell und offen unterstützt hatte, die die rechtliche Auffassung der Ehe als Verbindung von Mann und Frau gefordert hatte. Um ein Zeichen für die "Meinungsfreiheit" zu setzen, ruft nun CitizenGo ihrerseits zu "No-zilla" statt "Mo-zilla" auf.

Halleluja dem Sohne Davids

Das haben die Jerusalemer gerufen, als Jesus auf dem Esel in ihre Stadt einritt. Heute hat auch Stockerau diesen Tag gefeiert, den Palmsonntag. Nach der Weihe der Palmzweige auf dem Rennerplatz mit der Umrahmung durch die Heid-Musikkapelle und der Verteilung der Palmkatzerl an die vielen Besucher mit Hilfe unserer Pfarrgemeinderäte machte sich das sehr zahlreich erschieneneVolk Gottes auf den Weg in die Kirche, um die Leidensgeschichte zu hören und zu sehen und die Messe zu feiern.

Jesus in Purpur und
mit der Dornenkrone
Wie schon letztes Jahr dramatisierte die katholische Jugend die Lesung vom Leiden Christi nach Matthäus. Der Kirchenchor mit Beate Kokits am imaginären Pult und Johannes Lenius an der Truhenorgel sang - beeindruckend einstudiert - einige ganz dramatische Sätze eines unbekannten Barockkünstlers. Perfekt samt der Ton-Technik. Apropos Technik: Es wäre noch schön, wenn man auch weiter hinten noch die Aktionen und Gegenstände der Aktionen im Altarraum besser beobachten könnte.

Alles in allem ein beeindruckender Auftakt der Kartage, zu dem es auch ein paar Schnappschüsse in unserem Album gibt.


Samstag, 12. April 2014

Karwoche und Ostern für Kinder

Unser Kinderliturgieteam hat uns eine Zusammenstellung aller kindergerechten Gottesdienste in der nächsten Woche geschickt:
  • Palmsonntag, 13.4., Palmsegnung um 9:00 am Rennerplatz, anschl. Kindergottesdienst im Pfarrzentrum
  • Gründonnerstag, 17.4., Kindergottesdienst (Abendmahlfeier) um 17:00 im Pfarrzentrum
  • Karfreitag, 18.4., Kinderkreuzweg um 15:00 im Pfarrzentrum
  • Karsamstag, 19.4., Auferstehungsfeier für Kinder um 18:00 in der Pfarrkirche
  • Ostermontag, 21.4., Familienmesse um 9:30 in der Pfarrkirche, anschl. Ostereiersuchen im Pfarrhofgarten
Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Palmsonntag in der Arche

In der Arche, dem Landespflegeheim in Stockerau, gibt es eine schöne Kapelle. Und die ist für den Palmsonntag von Josefine (Fini) Muth noch schöner gemacht worden. Manfred Plattner hat uns ein Bild von den Vorbereitungen geschickt.

Der Stadtkreuzweg 2014 ist Geschichte

Krapfenbauer-Kreuz

Lutherkirche mit Ute Vogel
Am Freitag, den 11. April fand der traditionelle Stadtkreuzweg statt. An die hundert Menschen machten sich auf den Weg, um dem Leiden Christi anhand dem Thema "Hände" nachzuspüren. Bilder sagen mehr als tausend Worte: So surfen Sie bitte auf unser Fotoalbum, dort gibt es einige Fotos zu betrachten.
Herzlichen Dank auch an die Polizei, die mit zwei Wägen den Pfad des Kreuzes sicherten.

Freitag, 11. April 2014

Musik zur Karwoche und zum Osterfest

Die Karwoche ist die große Vorbereitung auf das größte Fest der Christenheit, Ostern. Dementsprechend sind auch musikalische Schwerpunkte geplant.
  • Am Palmsonntag ist es vor allem die Lesung vom Leiden Christi, die musikalisch  vom Kirchenchor geleitet von Beate Kokits umrahmt wird. Die Katholische Jugend wird wieder die Passion eindrucksvoll gestalten. Die Feier beginnt mit der Palmweihe um 9 Uhr am Karl Rennerplatz, dann geht es in einer kurzen Palmprozession in die Kirche, wo dann die Lesung der Passion Christi und die Eucharistiefeier stattfindet.
  • Am Gründonnerstag wird der Gottesdienst musikalisch von Chorale Totale geleitet von Ulli Neuhold gestaltet, die heuer ihr 30-jähriges Bestehen feiern. Der Gottesdienst beginnt um 19 Uhr.
  • Am Karfreitag ist die Männerschola unserer Pfarre am Werk. Die Feier des Todes Christi beginnt auch um 19 Uhr. nehmen Sie bitte eine Blume für die Kreuzverehrung mit.
  • In der Osternacht wird der Familienmessenchor samt Miniorchester die Feier gestalten. Lieder im Rhytmus des 20. Jahrhunderts zum Mitsingen ist die Devise. Die Osternacht-Feier beginnt um 21 Uhr und endet mit dem Osternacht-Feuer und dem Segen für die ganze Stadt ("urbi sine orbi") auf dem Rennerplatz. 
  • Am Ostersonntag singt beim Hochamt um 9:30 unser Kirchenchor und ein Orchester unter anderem eine Missa Brevis von W.A. Mozart. Die Leitung hat wieder Beate Kokits, die auch die Chorsätze geschrieben hat.
  • Am Abend des Ostersonntages gestaltet den musikalischen Teil der Abendmesse um 18:30  Johannes Lenius (Orgel) und Barbara Kajetanovicz (Sopran) mit den Votiv-Psalmen.
Wenn Sie auf die einzelnen Plakate klicken, können Sie sie sogar lesen..., aber klicken ist zu wenig, dabei sein ist alles.

Wir laden Sie herzlich ein, die Feiern der Karwoche und des Osterfestes zu besuchen.

Die vollständigen Termine dieser Tage finden Sie hier. Und die Beichtzeiten und die Einteilung der Beichtväter finden Sie hier.



Donnerstag, 10. April 2014

Stadtkreuzweg

Jeden Freitag in der Fastenzeit gehen wir in der Stadtpfarrkirche den Kreuzweg. Am letzten Freitag vor der Karwoche gehts dann hinaus in die Stadt, um durch die schöne Stadt Stockerau mit dem Kreuz zu wandern und der vielfältigen Probleme und Leiden, die es halt nun auf der Welt so gibt, zu gedenken.

Am Freitag, 11. April, ist um 19:00 der Ökumenische Stadtkreuzweg zum Thema Verwandlung - Zu Händen des Passionsgeschehens.
Start ist um 19 Uhr beim Friedhof Stockerau. Weitere Stationen sind das Krapfenbauerkreuz, das Kolpingheim, die evangelische Kirche, das Sonderpädagogische Zentrum SPZ und zu guter letzt unsere katholische Pfarrkirche.

Die beiden Bilder sind aus unserer "alten Galerie"  vom Stadtkreuzweg 2013.

Licht für Ostern 2014

Manfred Plattner hat die Premierenvorbereitungen für die Osterkerze 2014 belauscht, ein Geheimnis , das wir unseren SurferInnen gerne enthüllen.
In der Osternacht wird sie erstmals am Feuer vor dem Kirchentor entzündet werden. Dann wird sie unser Oster-Diakon Tomasz mit dem Ruf Christus, das Licht in die dunkle Kirche tragen und in mystischem Kerzenlicht das große Osterlob Exsultet ("Frohlocket, ihr Chöre der Engel") singen.

Die Osternacht beginnt heuer um 21 Uhr.
Doch jetzt ist noch Fastenzeit, nützen wir sie zur Vorbereitung auf die Auferstehung.