Montag, 30. Juni 2014

Abrahams Kinder in Wien

Im Wiener Franziskanerkloster ist die interreligiöse Fotoausstellung Close Up! Abrahams Kinder in Wien zu sehen. Sie zeigt wie harmonisches und respektvolles Miteinander der drei großen monotheistischen Weltreligionen die Abraham als ihren Stammvater sehen, in Wien gelebt und gefördert wird. Vertreter des Islam Ramzan Demir, des Judentums Schlomo Hofmeister und des Christentums Bischofsvikar Dariusz Schutzki verbrachten einen gemeinsamen Tag an Stätten in Wien, die für sie von Bedeutung sind. Auf dem Programm standen der Besuch eines Gymnasiums, der Synagoge in der Tempelgasse, des Stephansdoms, der Moschee und des islamische Zentrums Am Bruckhaufen, des Karmelitermarktes und des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder.

Monika Böckmann









Sonntag, 29. Juni 2014

Weihbischof Stephan Turnovszky - 50. Geburtstag!

Am Freitag den 27. Juni wurde der 50. Geburtstag von unserem Bischofsvikar Weihbischof Stephan Turnovszky offiziell im Stephansdom und anschließend im Erzbischöflichen Palais gefeiert. Eine große Zahl an Gratulanten nahm an einer eucharistischen Andacht im Dom beim Wiener Neustädter Altar teil. Anschließend wurde ihm im Hof des Palais von vielen Personen und Gruppen gratuliert. Zuerst sprach Kardinal Christoph Schönborn seinen Dank für den Einsatz in der Diözese und im Vikariat aus. Prälat Mathias Roch hielt dann die Festansprache, in der er den Lebenslauf, die Stationen als Priester und letztendlich auch die vielen Aufgaben in der Diözese und Vikariat Nord erwähnte. Die Eltern und Geschwister, viele Priester des Vikariates und persönliche Freunde und Bekannte gratulierten im recht herzlich. Der Chor aus Großmugl, unter der Leitung von Johannes Lenius, hatten nicht nur bei der Andacht die musikalische Gestaltung übernommen, sondern wünschte auch durch Lieder im Palais alles Gute zum Geburtstag.


Weihbischof Stephan wohnte früher in Stockerau, ein Jahr als Kaplan und war dann als Pfarrer in Großmugl und Herzogbierbaum tätig. Auch wir wünschen Weihbischof Stephan Alles Gute, viel Gesundheit und Gottes Segen.




Weitere Fotos befinden sich in diesem ->Fotoalbum.


Fotos: Hochfelsner

Donnerstag, 26. Juni 2014

Michelbergkreuzweg

Wie bereits berichtet, gibt es einen sehr schönen Kreuzweg auf den Michelsberg. Am Freitag wurde dieser vom Prälat Bernhard Backovsky  gesegnet. Die Pfarren Haselbach, Niederhollabrunn und vor allem der Kulturverein Niederhollabrunn hat mit der finanziellen Unterstützung vieler Personen dieses Projekt ermöglicht. Die Bilder in den Nischen der Kreuzwegstationen sind als Ikonenmalerei hinter Glas zu sehen und wurden von Sr. Renate Schartlmüller und Sr. Theresa Baga aus Mexiko gestaltet.

Es lohnt sich diesen Kreuzweg zu gehen und zu beten!



Fotos: Hochfelsner


Sonntag, 22. Juni 2014

Die Beziehung feiern - fürchtet euch nicht!

Die heutige Sonntagsmesse waren Beziehungen das zentrale Thema. Nicht nur in der Predigt, sondern auch in den Gebeten, Fürbitten, Liedern u.s.w. wurde darauf eingegangen.

So stellte Pfarrer Markus Berank ein Kustwerk, bei dem ein Schmetterlingsflügel unter einem Mikroskop viele Male fotografiert und zu einer Collage zusammengestellt wurde, den Ausgangspunkt der Predigt. Es ist der besondere Blickwinkel, der die Dinge erst in ihrer Pracht erscheinen lässt, hier eben die Anordnung der vielen, vielen Schuppen, die zusammen die großartige Zeichnung ergeben. Und wie prächtig sind dann erst wir Kinder Gottes, wie es im heutigen Evangelium heißt:

Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt. Fürchtet euch also nicht! 

"Fürchtet euch nicht" war auch das Leitthema bei der
Meditation zum Thema Beziehungen, die von Sigi und Geri Braunsteiner gestaltet wurden. Und der Chor Rhyt.Mix belebte die Gottesdienstfeier mit schönen, schwungvollen Liedern.

Nach der Messfeier stellten sich etwa dreißig Paare an, um von Pfarrer Markus Beranek oder Kaplan Tomasz Iwandowski den Segen für ihre Beziehung zu erhalten. Pfarrer Beranek betonte noch, dass man diesen Segen auch täglich weitergeben kann, in einer Beziehung an den Partner oder an die Kinder. Der heutige Beziehungssegen kann dafür ein Anstoß sein.

Anschließend gab es im Pfarrsaal einen Sektempfang mit köstlichen Mehlspeisen. Die Paare konnten dabei noch ihre Beziehung feiern, Gott dafür danken, oder einfach sich mit anderen austauschen.


Weitere Fotos befinden sich im Fotoalbum der Pfarre (siehe Seite ->Fotos auf dieser Homepage).


Fotos: F. Bauer

Freitag, 20. Juni 2014

Lebendiges Brot vom Himmel

Lebendiges Brot vom Himmel, so hieß das Motto beim diesjährigen Fronleichnam, es war mehrfach die Rede davon. In seiner Predigt ging Stadtpfarrer Markus Beranek näher darauf ein: Jesus wollte keine Kirche der Vorschriften, Traditionen oder Institutionalisierungen, sondern eine lebendige Kirche. Er wollte eben lebendiges Brot für die Menschen sein.

Tatsächlich gelingt es in Stockerau bei so viel Tradition, wie sie eben zu Fronleichnam nicht zu kurz kommt, mit neuen Elementen für Lebendigkeit zu sorgen.



Nach der Hl. Messe in der Pfarrkirche ging es über die Kirchenstiege, vorbei an den Schwarzen Schafen (der Brunnen am Willmann-Platz) über die Hauptstraße zum Altar am Sparkassenplatz, musikalisch von der Schützenkapelle begleitet. Nach dem Segen ging es auf der Hauptstraße weiter zum Landespflegeheim Arche.








Vor dem vor der Arche aufgebauten Altar warteten schon viele in ihren Rollstühlen, um mit uns gemeinsam zu feiern - lebendiges Brot für alle.

Nach dem Schlusssegen und dem "Großer Gott, wir loben dich" lud die Leiterin der Arche alle Anwesenden zum Frühschoppen im Gartern der Arche ein. Bei wolkenlosem Kaiserwetter konnte man sich bei Bier und Würstel wunderbar mit anderen unterhalten. Die Schützenkapelle hatte inzwischen die Notenblätter gewechselt, sodass beim Frühschoppen auch für Blasmusik gesorgt war.



Weitere Fotos finden sie in diesem Fotoalbum der Pfarre.


Fotos: F. Bauer

Dienstag, 17. Juni 2014

Sonntag der Beziehung

Fast schon Tradition, nämlich das 2. Mal, gibt es am Sonntag, den 22. Juni um 9:30 einen Gottesdienst, bei dem Paare dem lieben Gott für ihre Beziehung zueinander danken können, aber auch für ihre Beziehung bitten können. Es ist der Sonntag der Beziehung.
Über 60 Paare hatten sich 2013 für den Segen geduldig angestellt.

Montag, 16. Juni 2014

Relativismus in der heutigen Zeit

Der Religionsphilosoph Robert Spaemann hat in der vorletzten Ausgabe des Magazins Der Spiegel ein beachtetes Interview gegeben, auf das ich durch einen Bloggerkollegen aufmerksam wurde. Hier ein paar Zitate - einfach zum Nachdenken:
„Der Relativismus, der heute die Voraussetzung des politisch Korrekten ist, signalisiert den Verzicht auf Wahrheit. Der Anspruch auf Wahrheit ist selbst schon politisch unkorrekt, weil man ihm unterstellt, die Gleichberechtigung des anderen nicht anzuerkennen. Damit wird aber auch die Toleranz bedeutungslos, denn sie muss einen Grund haben, der nur in der Achtung der Würde des anderen bestehen kann. Dazu gehört, ihm die Wahrheitsfähigkeit zuzusprechen. Nichteinmischung im Meinungsstreit ist keine Toleranz – Gleichgültigkeit vor der Meinung des anderen bedeutet, ihn nicht ernst zu nehmen. Dann erlischt der Diskurs. Michel Foucault, auch jemand, der an Wahrheit überhaupt nicht glaubte, sah im Diskurs nur einen Machtkampf mit anderen Mitteln: Es ginge nicht mehr darum, Wahrheit zu suchen, weil es sie gar nicht gibt, sondern darum, sich zu behaupten und durchzusetzen. Das Denken kann aber, ohne sich selbst zu zerstören, nicht auf Wahrheit verzichten.“

Während der Ungläubige die Welt hinnehme und vor dem Sinnlosen kapituliere, behalte der Gläubige das Vertrauen in die Sinnhaftigkeit des Seins und damit auch in die Möglichkeit der Utopie.

„Es ist gut denkbar, dass die Kirchen auf das Maß von Sekten schrumpfen und der Glaube den meisten Menschen nur noch wie eine bloße Schrulle erscheinen wird. Aber dieses Scheitern des Christentums wäre noch nicht seine Widerlegung.“

(fjb)

Quellen:
http://www.salzburg.com/nachrichten/wissen/sn/artikel/religionsphilosoph-spaemann-gott-tut-menschen-gut-109705/

http://www.pro-medienmagazin.de/gesellschaft/detailansicht/aktuell/spaemann-ueber-gott-streiten-88296/
http://jobo72.wordpress.com/2014/06/10/universalitatsskepsis-das-problem-der-moderne/

Das Spaghettimonster ist abgeblitzt

Vielleicht haben Sie es schon gelesen: die Pastafari und ihre Kirche des Fliegenden Spaghettimonsters erhalten nicht den Status einer staatlich anerkannte Glaubensgemeinschaft. Das dafür zuständige Kuktusamt hat den entsprechenden Antrag abgelehnt. Diese Satire-Religion ist vor allem durch den Neos Abgeordneten Niko Alm bekannt geworden, nachdem sie Ende April die Anerkennung beantragt hatte. Der Bewegung fehle der Bezug zur religiösen Lehre, da man sich selbst als ironisch-kritische Bewegung verstehe. Die Pastafaris glauben nach eigenen Angaben daran, dass nach dem Tod im Himmel eine Stripper-Fabrik und ein Biervulkan auf sie wartet. Für sie ist jeder Freitag ein religiöser Feiertag.

Die „Kirche des Fliegenden Spaghetti-Monsters“ wurde 2005 in den USA gegründet. Im Streit um die Einführung des Intelligent Design als alternative Lehre zur Evolutionstheorie im Schulunterricht verfasste Bobby Henderson einen offenen Brief. Darin beschrieb er seinen Glauben an ein unsichtbares fliegendes Spaghetti-Monster. Er forderte, dass auch dieses im Unterricht berücksichtigt werden soll.

Schon interessant, welche Probleme wir derzeit auch in Österreich haben.

Glaubensgespräch der Patrizierrunde

Folgende Einladung von der Patrizierrunde hat uns Christoph Baumgartner zugesendet. Alle Interessierte sollten den Termin vormerken.



Samstag, 14. Juni 2014

Wallfahrerkreuz

Karl Hochfelsner, Wallfahrtsdirektor a.D., hat es zwar nur an die Mariazeller Wallfahrer adressiert, aber es gehört auch international verkündet:

Ein Dankeschön an Werner Heincz, der das hohe Gras rund um unser Kreuz an der Donau abgemäht hat. Die schönen Königskerzen kommen so noch besser zur Geltung und beginnen zu blühen. Bei einem Besuch des Kreuzes das Gießen nicht zu vergessen.

Behälter für das Wasser findet man gleich neben dem Kreuz und Wasser gibt es in der Donau wahrscheinlich genug...

Das schöne Kreuz wurde anlässlich der 25. Fußwallfahrt nach Mariazell von den Stockerauer Wallfahrerinnen und Wallfahrern errichtet. Das war vor 12 Jahren.

Freitag, 13. Juni 2014

Juni-Post aus dem Südsudan

Walter Pusch, der den Arbeitskreis Weltkirche in unserer Pfarre leitet, hat von einem der Projekte des Arbeitskreise, der Arbeit der Klosterschwestern des Ordens von St. Koloman im Südsudan, Post bekommen. Es ist eine Powerpoint Präsentation mit dem Titel "Ganzheitliche Erziehung für Waisenkinder und wenig privilegierte Mädchen".

Der Untertitel lautet:
Ja, ein Traum wird wahr! Tatsächlich mit dem Herrn ist alles möglich!
Phil. 4: 13, “Ich kann alles tun wegen Christus, der mich stärkt”

Es geht zum Beispiel um die Ausbildung einer Frau, die drei Kinder haben, aber deren Mann gestorben ist. Sie lernt den Umgang mit einer Nähmaschine, um ein eigenes Einkommen zu bekommen. Oder um ein Mädchen, deren Vater in den vielen Kriegen gefallen ist und deren Mutter durch die Umstände wahnsinnig geworden ist, deren Ausbildung sich nun die Schwestern annehmen.

We ein bisschen Englisch kann, der versteht die Texte sicherlich leicht. Aber auch die Bilder sprechen eine Sprache (Folie 2 und ab Folie 8). Hier ist die Präsentation zum Durchblättern.

Friedensgebet

Das Friedensgebet, zu dem Papst Franziskus geladen hatte, hat ja in unseren meistgehörten- und gelesenen Medien nur einen kleinen Widerhall gefunden. So wie der Hl. Papst Johannes Paul sehr still und leise die Wende von 1989 mitverursacht hat, so kann auch so ein Gebet mehr Wirkung haben als so manche auf Effizienz getrimmte Action. Man wird sehen, aber Sie können sich schon heute über den Ablauf dieses Treffen im Vatikan besser informieren.

Hier gibt es die Informationen.

Donnerstag, 12. Juni 2014

Ihr Kinderlein kommet

Unser Kinderliturgie-Team lädt wieder zu Gottesdiensten für Kinder ein, im Juli sogar im Pfarrhofgarten als Open Air.
  • Sonntag, 15.6. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum
  • Sonntag, 20.7. Ferien-Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrgarten
Übrigens können Sie sich zu den Info-eMails des Teams in diesem Formular anmelden.

Fronleichnams-Hörwege zu Gott

Am Freitag, den 20. Juni um 20 Uhr in der Pfarrkirche laden wir zu den monatlichen Hörwegen zu Gott ein. Diesmal gibt es passend zum Fest des Brotes des Lebens,  Fronleichnam, ein  Ave Verum Corpus, aber nicht den Ohrwurm von Mozart, sondern eine Motette vom englischen Meister William Byrd. Alles Weitere am Plakat:


Einladung zum Gang durch die Stadt

Nämlich zur Fronleichnamsprozession am Donnerstag, dem 19. Juni. Um 9 Uhr ist die feierliche Festmesse in der Pfarrkirche, anschliessend die Prozession zum Landespflegeheim Arche. Dort bereitet man nach den Feierlichkeiten einen wie immer schönen Frühschoppen im Garten des Heimes vor. Unser Bild zeigt wieder ein selbstgefertigtes Plakt im Schaukasten, das von unserer ausgezeichneten Plakategruppe gemalt wurde.

Fronleichnam ist ein Fest, das das Brot des Lebens feiert. Zu Abwechslung einmal die ausführliche Erklärung des Festes im Religions-ORF und nicht aus Wikipedia.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Katholische Sommerlektüre

Sie haben unterwegs endlich ein bisserl Zeit zum Lesen? Sie haben kein Buch dabei und keinen Kindle? Aber das Smartphone saugt am Wireless LAN-Server der Unterkunft. Dann könnten diese Links die Rettung des Tages sein. Es sind Links auf katholische - was immer das heisst - Weblogs aus Österreich oder aus Oberösterreich, dem Vorzeige-Bundesland der Kirche 2.0?
  • Für ganz Österreich gibt es ein Blogger-Portal der Katholischen in katholisch.at
  • Oberösterreich hat das unter dem Titel ThemaTisch - wie immer - vorbildlich gelöst
Wenn Sie andere gute "Aggregatoren" (auch Blogrolls oder Bloglisten genannt) von Weblogs aus der katholischen Sphäre wissen,  dann freut uns ein Kommentar zu diesem Artikel.

1000 Jahre Pfarre Stockerau - die Jahre 1100-1200

Die Autorin mit dem Hl. Stephanus
 Wie versprochen wieder ein Beitrag zu Stockerau durch die Jahrhunderte, diesmal das zweite Jahrhundert des letzten Jahrtausends.

Aus dieser Zeit gibt es keinerlei schriftlichen Aufzeichnungen oder Erzählungen in denen Stockerau erwähnt wird. Anfang des 11. Jhdt. unter der Regierung von Leopold III. herrschten Ruhe und Frieden im Land. Die Menschen konnten arbeiten und ihr Land bewirtschaften und ihre Dörfer und Siedlungen vergrößern. Die Ortschaften vor allem entlang der Donau blühten und gediehen.
Auf diesem großen Fluss, der Donau, herrschte reger Verkehr. Die Donau war der natürliche Hauptverkehrsweg für die Menschen. So auch für die Kreuzfahrer auf ihrem Weg nach Osten in das Heilige Land. Denn dieses Jahrhundert war auch die Zeit der Kreuzzüge. Genauer gesagt des zweiten und dritten Kreuzzuges. Die Ritter zogen mit ihrem Heer an Soldaten entlang der Donau ins Heilige Land um Jerusalem zu erobern.
  • Die Kreuzfahrer wollten Jerusalem, und somit die heiligen Stätten des Christentums, von der islamistischen Herrschaft befreien.
  • Stockerau war ein Dorf  an der Donau gelegen und es ist anzunehmen, dass die Kreuzfahrer auf ihrer Reise ins Heilige Land auch durch Stockerau durchkamen.
  • Hiervon profitierten die Dörfer und ihre Bewohner aber nicht nur. Neben dem florierenden und blühenden Handel kam es auch immer wieder zu Raub und Plünderungen durch die Heerscharen der Kreuzfahrer.
  • 1147 brach König Konrad III. gemeinsam mit dem französischen König Ludwig VII. zum zweiten Kreuzzug nach Jerusalem auf, sie konnten aber keinen Sieg erringen.
  • Im dritten Kreuzzug, angeführt von Philipp II. von Frankreich, Richard I. von England und Kaiser Friedrich I. (Barbarossa), von 1189 bis 1192 sollten die christlichen Kreuzfahrer Jerusalem zurückerobern. 
  • Diesem Kreuzzug schloss sich auch der österreichische Herzog Leopold V. der Tugendhafte an. Nach der Eroberung der Feste Akkon am 12. Juli 1191 ließ der Herzog seine Fahne an einem Burgturm anbringen. König Richard I. war darüber sehr erzürnt und die Fahne wurde abgenommen  und durch den Schmutz gezogen. Herzog Leopold V. ließ daraufhin Richard I. auf dessen Heimreise im Jahr 1192 in Erdberg bei Wien verhaften und hielt ihn auf der Burg Dürnstein gefangen. Erst nach Bezahlung eines Lösegeldes kam er wieder frei. 
  • Eine Sage erzählt auch von dem treuen Sänger Blondel, der auszog um seinen König Richard I. zu finden, indem er von Burg zu Burg zog und des Königs Lieblingslied spielte. Immer wieder  musste er enttäuscht weiterziehen bis er endlich zur Burgfeste Dürnstein kam und er des Königs Stimme hörte, die in das Lied mit einstimmte und sang. 
  • Mit dem Lösegeld der Engländer finanzierte Lopold V. die Gründung der Münze Wien und baute die Wiener Stadtmauer.





Mehr zu dieser Serie finden Sie hier oder über den Label "Stadtgeschichte". Die Labels der Beiträge finden Sie auf der rechten Seite, wenn Sie ganz nach unten scrollen.

Veröffentlicht in UNSERE STADT – November 2011
Autorin: Gabriele Gruber-Redl
Mit freundlicher Erlaubnis der Stadtamtsdirektorin Dr. Riedler

Ball im Netz

Die evangelische Kirche von Westfalen hat in ihrem Weblog Klare Kante einen Beitrag über Fußball als Religion unter dem Titel Fußball ist Fußball veröffentlicht, der in morgen beginnenden Weltmeisterschaftszeiten durchaus lesenswert ist.

Hier gehts hin.

Neu im Netz

Unter diesem Titel informieren wir Sie immer dann, wenn es im neuen Webauftritt der Pfarre Neues zu entdecken gibt.
  • Unter der Kategorie Bildung und Services wurde ein neuer Unterpunkt Zum Herunterladen und Ansehen eingeführt, der Dokumente enthält, die längere Zeit interessant sein können. Zum Besipiel haben wir hier die Unterlagen zur Polenreise der Pfarre 2015 abgelegt.
  •  Unter der Kategorie Lebenskreis wurde im Unterpunkt Babies und Kleine Kinder  eine Information über unsere Kindergottesdienste zugefügt, von dem aus auch das Formular erreichbar ist, mit dem Sie sich in den e-Mail-Verteiler zum Thema Kindergottesdienste eintragen können.
  • Unsere Legio Mariens hat in der Kategorie Lebenskreis im Unterpunkt Erwachsene Informationen zur Legio vermisst, die im alten Webauftritt drin waren. Die Informationen wurden nachgetragen, sind aber noch in einer Aktualisierungphase.


Sonntag, 8. Juni 2014

Du selbst sein


Zugegeben, der Titel klingt etwas "böhmisch", wenn man nur die drei Worte liest, dennoch war es das Thema der Pfingstpredigt von Pfarrer Markus Beranek. Er erzählte in diesem Hochamt, das musikalisch von Beate Kokits an der Orgel und dem Musik- und Gesangsverein Stockerau mit A. Nagy gestaltet war, von einem Gespräch des Pfarrteams mit vielen divergierenden Ansichten nach dem österreichischen Eurovisionssieg. Drei in Youtube Millionen Mal angesehene Videos von Menschen, die sie selbst sind und die deswegen so eine Wirkung in der Welt haben, wurden erwähnt. Conchita mit 15 Mio. Besuchern in Youtube, der irische Priester Father Kelly mit 24 Mio. und die sizilianische Klosterschwester der Ursulinen Suor Cristina Scuccia mit gar 52 Mio. Besuchern. Sehr unterschiedliche Menschen und zwei davon mitten aus der katholischen Geistlichkeit mit vielen Millionen Besuchern.
Und genau das, so Markus Beranek,  soll der Hl. Geist in uns bewirken, dass wir wir selbst sind und alles, was wir können und wollen, uns auch trauen und dann auch zusammenbringen.Und das ist dann Pfingsten.

Und am Pfingstmontag ist es strahlend schön und warm. Daher gibt es in der Kirche keine 9:30 Messe, denn diese findet am Spielplatz in der Wiesenersiedlung nahe dem Senningbach (Verlängerung Dr. Fuchsgasse) statt.


Samstag, 7. Juni 2014

Ökumenische Pfingstvigil

Am Freitag, den 6. Juni, bereitete sich eine volle evangelische Kirche auf das Pfingstfest vor. Evangelische und Katholische Christinnen erlebten nach Einbruch der Nacht eine stimmungsvolle Feier, bei der in der Mitte der Kirche ein siebenarmiger Leuchter stand, dessen Kerzen-Licht zu den sieben Lesungen aus dem alten und neuen Testament immer heller leuchtete. Die erste Lesung war zum Beispiel der Antitext des Pfingstfestes, die Geschichte des Turmbaues von Babel. In den Texten zum Thema Pfingsten werden die Apostel, obwohl sie in ihrer eigenen Sprache reden, von allen Vertetern verschiedener Völker verstanden. In der  Geschichte vom Turmbau zu Babel können sich die Menschen auf einmal untereinander nicht mehr verständigen.
Pfarrer Brost,
Diakon Stark,
Pfarrer Beranek
Nach den sieben Lesungen, den Anrufungen des Hl. Geistes, der Salbung der BesucherInnen mit Chrisam und dem Segen wurde das sonst verschlossene Haupttor der Kirche geöffnet und die VigilbesucherInnen versammelten sich  zu einer Agape rund um das Pfingstfeuer am Vorplatz.
Gestaltet wurde die Feier vom ganzen Dekanat Stockerau gemeinsam mit der evangelischen Gemeinde und einen besonderen Stellewert nahmen die vielen schönen, besinnlichen und auch schwungvollen Lieder ein.

Franz Bauer hat in unserem Fotoalbum viele schöne Bilder hinterlegt, die sicher so manche(n) zum Besuch der Pfingstvigil 2015 reizem werden. Den Hl. Geist können wir alle gut brauchen.

Dekanatsversammlung in Hausleiten

Am Mittwoch, dem 4. Juni, lud Dechant Markus Beranek alle Priester, Pastoralassistenten und Pfarrgemeinderäte zur Dekanatsversammlung des Dekanates Stockerau. Zum Thema standen die möglichen Varianten für die Bildung zukünftiger Pfarrverbände. Die Versammlung fand diesmal im prächtigen Ambiente von Kirche und Pfarrhof in Hausleiten statt.






Als Einstimmung beteten und sangen wir ein sehr schön gestaltetes Abendlob in der Pfarrkirche. Den sonnigen und warmen Abend nutzend, ging es dann zuerst in den Pfarrgarten. Für jede Pfarre bildete sich eine Gruppe, die das Ergebnis der Vorüberlegungen ihrer Pfarre zur Strukturreform vorstellte.



Im erst neu renovierten Saal wurden dann die Varianten der Arbeitsgruppe zur Strukturreform des Dekanats vorgestellt und bildeten die Basis für die folgende, lebhafte Diskussion. Wolfgang Stark aus der Arbeitsgruppe stellte in einem Impulsvortrag vor, wie diese Zusammenarbeit in den neuen Einheiten aussehen kann, je nach Aufgabengebiet durchaus unterschiedlich. Die freie Diskussion zeigte, dass sich erste Strukturen abzeichnen, wie der Pfarrverband Spillern, Kl. Wilfersdorf und Leobendorf, es andererseits auch noch unterschiedliche Meinungen gibt. Dies spiegelt sich so wider, dass mehrere Varianten im Bericht stehen werden. Bei der abschließenden Agape wurde dann die Möglichkeit zu weiterführenden persönlichen Gesprächen genutzt.

Die Ergebnisse sollen in Form von Berichten, zuerst von den Dekanaten, dann von den Vikariaten zur Erzdiözese geleitet werden, sodass sie bei der Dechantenkonferenz der Diözese im Jänner 2015 in Passau vorliegen.

Nochmals ein herzliches Dankeschön und Vergelt's Gott an die Pfarre Hausleiten für die Organisation dieser Versammlung.

Weitere Fotos finden sie ->hier in einem Fotoalbum der Pfarre Stockerau.


Fotos: F. Bauer

Freitag, 6. Juni 2014

Hinweis für Wallfahrtsfans

Es sind neue Fotos (von Herberth Mathe) von der Fußwallfahrt nach Mariazell eingetroffen und im Fotoalbum chronologisch eingereiht.

Statistik für den Mai

Bis zu 300 Leserinnen und Leser hatten wir im Mai 2014. Hier zwei Bilder aus der Statistik, die Google Blogger bereitstellt. Wenn Sie aufs Bild clicken, sollte man es besser lesen können.

Einmal eine Übersicht über die Zugriffe je Tag. 5616 Zugriffe erfolgten von 8.Mai bis heute.


Und hier die Statistik nach Land, in dem unser WebLog gelesen wurde. Die Freunde unseres Kaplans Joseph aus China haben diesmal ausgelassen und die LeserInnen der Dominkanischen Republik haben das wohl am Liegestuhl am Strand getan.


Polenreise

Unser Pfarrer Markus Beranek und unser polnischer Kaplan Tomasz Iwandowski führen vom 30.1. - 8.2.2015 (Semesterferien) eine von Biblisch Reisen organisierte Polenreise an. Anmeldungen und Unterlagen ab sofort in der Pfarrkanzlei.
Hier finden Sie das Reiseprogramm samt Bedingungen, Preisen und Anmeldeformular als PDF. 

Für eilige Leser gibt es das Tagesprogramm gleich weiter unten.

Habemus Mesnerin

Unsere neue Mesnerin heißt Marion Satra!

Marion wird ihren Dienst nach der Pensionierung von unserem Altmesner “Hansi” - Johann Kleedorfer im Ausmaß von 20 Wochenstunden antreten. Wir freuen uns sehr, Marion in unserem Pfarrteam willkommen zu heißen und wünschen Ihr einen guten Start, eine gute Zusammenarbeit mit allen Mitarbeitern in der Kirche und Gottes Segen bei Ihrer wichtigen Aufgabe in unserer Pfarrkirche.



Stockerauer Entdeckungen

Zwei Entdeckungen im Pfarrhofgarten. Einmal eine wunderbare Übereinstimmung und Harmonie von Farben, ein andermal eine Komposition von Rosen und Bronze. Vor allem die Bronze harrt schon länger eines neuen Lebens aufgehängt wie einst St. Koloman.

Vigil und Kreuzweg

Letzte Erinnerung an die nächtliche Pfings-Vigil ("Nachtwache") zur Vorbereitung des Pfingstfestes. Diese findet heute, Freitag 6. Juni,  als ökumenische Feier  in der evangelischen Kirche um 21:00 statt. Stimmungsvolles Licht, eindrucksvolle Lesungen und viele Lieder und schöne Musik  zum Mitsingen werden uns in dieser Feier des ganzen Dekanates erfreuen.

Am 20. Juni wird der neue Kreuzweg in Haselbach eröffnet und gesegnet. Bitte entnehmen Sie alle Details dem abfotographierten Einladungsplakat. Das Original hängt im Schaukasten neben unserer Stockerauer Kirche.

Dienstag, 3. Juni 2014

Bibelweg 2014

Bischofsvikar Stephan Turnovszky, der für das Vikariat Nord, in dem sich die Pfarre Stockerau befindet, verantwortlich ist,  hat uns eine Einladung zum Bibelweg 2014 vom 5.- 9. August 2014 im Weinviertel geschickt:

Einladung zum Bibelweg 2014

Als Bischofsvikar freue ich mich über die Initiative zur Fortführung der Tradition der vikariatlichen Sommer-Weg-Woche und lade Sie herzlich zur Teilnahme ein! Nach der guten Erfahrung im August 2013 soll es auch im Sommer 2014 eine Bibelweg-Woche in Großrußbach für unser Vikariat geben. Mit diesem Angebot setzen wir einen biblischen Impuls:
Sich neu auf das Wort Gottes zu besinnen, es zu bedenken und im eigenen Leben umzusetzen, bedeutet auch, Christus selbst immer besser kennen zu lernen (vgl. 2. Vat. Konzil, Dei Verbum 25). Ich bin dankbar dafür, dass sich das Dekanat Marchfeld bereit erklärt hat, - ähnlich wie in Ravelsbach 2013 - einen Bibelweg zu errichten. Die gemeinsamen Tage in Großrußbach und im Marchfeld bieten die Chance, Christus und seine Kirche neu zu erleben und für den Alltag gestärkt zu werden.
Gottes Wort und Sein Segen begleite Sie! 
Ihr Bischofsvikar Weihbischof
DI Mag. Stephan Turnovszky


Hier gibt es auf der Seite des Bildungshauses Großrußbach alle Details dazu.

Und für vielbeschäftigte Schnell-LeserInnen  gibt es hier ein Schnupper-Kurzprogramm: