Montag, 29. September 2014

Der katholische Familienverband stellt sich vor

Der Katholische Familienverband hat uns ersucht, über seine Aktivitäten in unserem Pfarrbereich zu informieren. Hier ist ein Text, der diese große und wichtige katholische Organisation vorstellt.




Ein herzliches „Grüß Gott“
Als Teil der österreichweiten größten Familienorganisation engagiert sich der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien für Anliegen aller Familien in Politik und Gesellschaft. So sind die Vereinbarkeit von Beruf und Familie, finanzielle Gerechtigkeit für Familien und die ideelle Aufwertung von Ehe und Familie in der Gesellschaft wichtige Anliegen. Dabei agieren wir überparteilich und orientieren uns an christlichen Werten und Grundsätzen.
Als Servicestelle für Familien bieten wir ein umfangreiches Serviceangebot. So organisieren/vermitteln wir für Familien
  • den Oma-Dienst
  • eine Elternakademie
  • Familienurlaube
  • Veranstaltungen für Kinder und Familien in den Pfarren
  • Informationsbroschüren zu Familien- und Erziehungsthemen
  • Schwerpunktaktionen (Fastenzeit, Advent)
  • Zeitschrift „Ehe + Familien“ für Mitglieder sowie Newsletter

Wenn Sie über unsere Arbeit wissen bzw. uns unterstützen wollen, so schreiben Sie mir einfach an a.indrak@edw.or.at oder schauen Sie auf unserer Homepage unter www.familie.at/wien vorbei!

Viel Freude mit Ihrer Familie und liebe Grüße,

Mag. Antonia Indrak-Rabl
Geschäftsführerin

Sonntag, 28. September 2014

Der ganze Koloman

Nina Högler, Pastoralassistentin in Stockerau, schreibt uns (Danke!):

Pünktlich zum 1000-jährigen Jubiläum wird auch der Kolomans-Zyklus von Adi Holzer vollständig zu bewundern sein. Pfarrer Markus und Pastoralassistent Manfred konnten heute die letzten beiden Bilder auspacken. In Kürze werden sie im Foyer des Pfarrbüros hängen.

Zusatzinfo: Offiziell gibt es die Bilder, bzw. den kompletten Zyklus ab nächsten Sonntag (5. Oktober 2014)  in Natura zu betrachten. Aber online Leserinnen und Leser wissen eben mehr.

Ernte- und Mesnerdank

Bei der heutigen Halbzehnuhrmesse war was los. Eine grosse Schar von über 20 Ministrantinnen und Ministranten, alle unsere Priester und unser Diakon und unser Pfarrpraktikant zogen hinter der von den Stockerauer Bauern getragenen Erntekrone in die volle Kirche ein. Im Eingangsbereich der Kirche sammelte unsere Caritas haltbare Lebensmittel für die Hilfe in Österreich.
Zuerst wurde die Erntekrone gesegnet, dann legte uns Pfarrer Markus Beranek die Geschichte von den 2 Söhnen auf die heutige Zeit um. Vor der Kommunion zogen die Kinder, die einen Wortgottesdienst im Pfarrzentrum gefeiert hatten, mit dem großen Wort DANKE in die Kirche ein und versammelten sich um den Altar. Die Sonne strahlte durch die Scheiben des Altarraumes und kämpfte sich durch die dichten Weihrauchwolken durch - ein schönes Bild. Nach der Kommunion tanzten die Kinder den Erntetanz, den sie zuvor einstudiert hatten. Beate Kokits, singend und auf der Orgel spielend, und Manfred Plattner erfreuten uns mit einem zweistimmigen Zwischengesang.

Nach dem Messe wurde unserem Altmesner Hans Kleedorfer, der seit 1.9. in Pension ist, für 33 Jahre Mesner in Stockerau gedankt. Es gab für Ihn "Standing Ovations" und der Applaus war "nicht enden wollend". Manfred Plattner hatte auf die Melodie des Fendrich-Songs "I am from Austria" einen Text gedichtet, den er begleitet von seiner Gitarre und einem Keyboard und im Refrain verstärkt durch den Familienmessenchor sang. Auch ein Buch war  für Hans zusammengestellt worden, in dem sich die verschiedenen Gruppen und Familien bei ihm bedankten und einige stellten sich noch an, um im Buch Hans zu loben.
Die vielen Minis machten ein schönes Foto gemeinsam mit "ihrem" Mesner und im Pfarrzentrum bedankten sich dann auch die Frauen der Mütterrunde mit einer Torte und dem nie fehlenden Gedicht von Haus-Dichterin Brigitta Hatzak.

Hier gibt es 50+ (auch Fotos werden älter) Fotos in unserem Fotoalbum.

Der Text des Dankliedes an Hans:

Du bist und bleibst unsre Nummer 1,  lieber Hans!

Nach der Melodie: I am from Austria (Fendrich)
Text.: Manfred Plattner


Verse
Dir lieber Hans, wolln wir heut danken,
dass es di gebn hat, für uns. Na klar,
du warst a Mesner, ohne Schranken
und bist es noch, wir sehns dir an,
s'is wahr!

Rund um die Uhr, für alle da sein,
niemandn kränkn, alles tuan,
damit die Leut zufriedn hamgehn,
und dann erst nach getaner Arbeit ruhn,
und es beginnt von vorn.

Refrain
Ja lieber Hans, schnell geht die Zeit.
Sie is verflogn, gestern ist heut'.
Ja wenn du heut so vor uns stehst
und wir a gspüan wie sehr du fehlst,
so kommts vom Herzen stark und wie:
wir san unendlich stolz auf di!

Wir danken dir für all die Zeit,
die du uns gschenkt hast, und die Freud
mit der du Mesner gwesn bist,
a wenn du uns noch weiter hilfst.
Du warst einfach die Nummer ans
a wenn du's net ganz glaubn kannst,
du bist und bleibst es:
Hans!

Verse
War Not am Mann, der Hans hat gholfen,
ob auf-, ob zuasperrn, der Hans war da,
als Mesner, Hausmeister und Klagemauer,
als Freund und Kirchenfachmann
sowieso.

Die vielen Meter, die s'd für uns grennt bist,
du hast es gern gmacht, so war dei Red,
warst stets zufrieden. “Mit Gottes Hilfe,
da wer mas packn”, hast immer gsagt,
“es geht!”

Wiederholung Refrain

Samstag, 27. September 2014

Aktueller Stand zur Renovierung des Pfarrzentrums








Vergangenes Wochenende ging es bei der Herbstklausur des Pfarrgemeinderates um die Renovierung des Pfarrzentrums. Diese Renovierung ist bereits geraume Zeit Thema, Pfarrer Markus Beranek hat etwa im Pfarrblatt August 2014 darüber berichtet (Artikel Pfarrzentrum neu?). Bei seiner Sitzung im Juni hat sich der Pfarrgemeinderat grundsätzlich für die Renovierung ausgesprochen, ein Beschluss liegt noch nicht vor.

In diesem Artikel erfolgt eine knappe Zusammenfassung des aktuellen derzeitigen Planungsstandes. Die Renovierung des inzwischen 32 Jahre alten Pfarrzentrums ist in mehrfacher Hinsicht notwendig:
  • Bausubstanz
    Das Flachdach ist nicht dicht. Die thermische Isolierung entspricht nicht mehr dem Stand. Die Installationen sind in die Jahre gekommen. Die Eingangstür, verschiebbare Zwischenwände, etc. sind kaputt.
  • Gesetzliche Auflagen
    Ab nächstem Jahr müssen öffentliche Gebäude barrierefrei sein. Das Dach entsprechen nicht den Brandschutzvorschriften und geänderten statischen Vorschriften (Schneedruck). Es sind nicht genügend Fluchtwege vorhanden.
  • Raumangebot
    Für die vielen Gruppen der Pfarre sind zu wenig Gruppenräume vorhanden. Die Trennwände zwischen Bühne und Saal bzw. zwischen Saal und Gruppenraum sind nicht schalldicht.
  • Bedürfnisse der heutigen Zeit
    Das Pfarrzentrum wurde für die Bedürfnisse der damaligen Zeit modern und weitblickend errichtet. Heute ist die Welt aber pluraler und offener. Dies muss bei der Raumplanung und -gestaltung berücksichtigt werden.

Was soll geschehen

  • Ein neues, dichtes Dach
    Das jetzige Dach war nie wirklich dicht. Es wird durch ein Dach in Leichtbauweise ersetzt, das Gefälle nach außen, dem aktuellen technischen Stand entsprechend. Die Holzträger bleiben, müssen aber statisch verstärkt und brandtechnisch verkleidet werden.
  • Barrierefreier Zugang
    Die unterschiedlichen Niveaus sind einzuebnen. Dazu ist auch die Straße im Eingangsbereich ein wenig zu senken. Die WC Anlagen sind neu zu errichten.
  • Wärmedämmung
    Die Wärmedämmung wird auf Stand gebracht. Speziell die lange Glasfront im Saal, die bis in den Keller hinunter ragt, muss erneuert werden.
  • Brandschutz und Fluchtwege
    Hier sind gesetzliche Vorschriften einzuhalten. Dies betrifft vor allem die durchgehenden Holzträger an der Decke. Fluchtwege müssen umgestaltet bzw. neu errichtet werden.
  • Mehr Platz für soziale Arbeit
    Der von der Pfarre gegründete Verein punkt_um begleitet Kinder, Jugendliche und deren Familien in psychosozialen Krisensituationen; er mietet schon jetzt Räumlichkeiten im Keller. Die Caritassprechstunde hilft rasch in Notsituationen, mehrere Tonnen Altkleider werden jährlich zu Gunsten von Notleidenden gesammelt, aber auch verschiedene Gruppen der Stadt haben ihre Heimat im Pfarrzentrum gefunden.
    Im Pfarrzentrum sollen verstärkt Gruppen mit sozialem Auftrag, die in unserer Stadt beheimatet sind, Raum finden. Dafür sind mehr Räume als bisher notwendig, das Raumangebot wird erweitert.
  • Helle, ansprechende Atmosphäre
    Eh klar. Es soll eine helle, offene Atmosphäre auch ihren Niederschlag in der Architektur des Pfarrzentrums finden.
  • Ein großer, heller Begegnungsraum
    Die bisherige Raumaufteilung bleibt weitgehend erhalten, einzig die Küche wird ins „Gwölb“ verlagert, sodass im Eingangsbereich ein großer heller, Begegnungsraum entsteht (wie ein Pfarrcáfe). Damit kann man kurz vorbeischauen, plaudern, wieder gehen. Oder in einer Pause nutzen, oder beim Warten, oder ...

Finanzierung

Eine relativ detaillierte Kostenschätzung geht von EUR 1,6 Mio aus. Üblicherweise erfolgt eine Drittel-Finanzierung, d.h. ein Drittel werden durch Eigenmittel der Pfarre, ein Drittel durch die Diözese (finanziert aus Kirchenbeitragsmitteln) und ein Drittel durch ein zinsfreies Darlehen der Diözese finanziert.

Zunächst wird vom PGR Vorstand bis zum nächsten PGR (Ende Oktober) ein Finanzierungsplan aufgestellt, der der Diözese vorgelegt wird. Ende Oktober ist eine Baubesprechung mit Vertretern der Diözese geplant, Mitte Jänner soll bei der Sitzung des diözesanen Wirtschaftrates die endgültige Entscheidung fallen. Bei der PGR Klausur wurde für die diversen Tätigkeiten zur Finanzierung ein Koordinationsausschuss eingesetzt.

Durchführung

Bei der Sitzung des PGR im Oktober soll der Beschluss zur Renovierung gefasst werden. Nach der positiven Entscheidung des diözesanen Wirtschaftsrates kann idealerweise im Mai mit dem Bau begonnen werden und soll Ende November abgeschlossen sein.

Die Planung und Bauleitung erfolgt durch die Architekten Werner Fürthner und Hannes Tonn.


Alles in allem ein riesiges Projekt, das die Pfarre relativ kurz nach der Renovierung der Kirche nun angeht. Damit es gelingt brauchen wir Gottes Segen, aber auch die wohlwollende Mithilfe von Vielen. Dann kann das Pfarrzentrum zu einem Zentrum werden, das für alle Stockerauer offen steht und auch für alle einladend ist.

(fjb)

Freitag, 26. September 2014

Geris Weg jetzt mit Sigi

Wieder einmal ein Auschnitt aus Geris Tagebuch von seiner 3000  km Pilgerfahrt (zu Fuß) von Stockerau nach Santiago de Compostella. Ein 
wichtiger Abschnitt ist erreicht, denn ab jetzt begleitet ihn seine liebe Frau Sigi bis zum Ziel in der Kathedrale von Santiago und davon erzählt er auch. Die Karte zeigt die gesamte spanische Strecke von der Grenzstadt Irun bis Santiago ganz links. Der rote Pfeil zeigt auf den Ort Tapia, in dem Sigi & Geri gemäß Bericht übernachten. Die Vergleichskarte für geübte Österreicher zegt im selben  Massstab die Strecke Wien - Konstanz. Da wäre Geri jetzt etwa in Landsberg/Lech südlich von Augsburg und sein Ziel läge etwa in Lindau am Bodensee. Für unser einer lang genug. 

Hier Geris Bericht vom 80. Tag, dem 24.9.2014:

Zuerst das Wichtigste: Sigi hat mich sofort wiedererkannt, obwohl ich sie mit meinem perfekten spanisch von hinten ansprach (Hola Senorita!) - ich habe mich also, allen Befürchtungen zum Trotz, nicht wirklich äußerlich verändert!
Und zum Tag: die Nacht war ok, kein Schnarcher im Zimmer, außer vielleicht ich selber, aber ich störe mich ja selten. Das Bett war wieder einmal zu kurz, aber da es unten offen war, war das kein Problem, ich ließ die Füße einfach unten raushängen.
Die Tagesetappe begann dann um 1/4 8 (für alle westlich Niederösterreichs 7:15), es war noch ziemlich finster, aber da ich wusste, dass die ersten Kilometer noch in der Stadt waren und es da ja eine Straßenbeleuchtung gibt, war das nicht so schlimm. Am späten Vormittag traf ich dann wieder den Radpilger, den ich die letzten Tage immer wieder sehe. Über ihn muss ich immer lachen: Er fährt komplett aufrecht sitzend, wie man in der Stadt mit dem Rad fährt, ist immer adrett gekleidet, nicht im Radfahrerdress, hat am Lenkrad eine Metallflasche montiert, die genauso aufrecht wie er dort trohnt. So fährt er vor sich hin. Viel und schnell kann es nicht sein, sonst würde ich ihn nicht schon ein paar Tage immer wieder sehen und wir grüßen uns natürlich immer wieder.
Um 1/2 12 war ich in Navia, Sigi kam nach mir an und so hatte ich Zeit, den Busbahnhof zu suchen und zu finden. Gemeinsam gingen wir dann noch 20 km nach Tapia, nicht ohne am Meer noch eine kurze Pause einzulegen. In Tapia nahmen wir uns dann ein Zimmer, das wir im Touristenbüro empfohlen bekamen. Die gute Frau dort konnte noch weniger Englisch als ich und schrieb "40" auf einen Zettel und sagt "twenty" dazu!
Unterwegs war Sigi zweimal eifersüchtig, weil mich zwei Männer ansprachen und Sigi übersahen.Ttja so bin ich nun mal!
Für mich war es wieder eine 40km Etappe, langsam wird es zur Gewohnheit!

Buen Camino, Sigi & Geri!


Post aus dem unruhigen Südsudan

Der Pfeil zeigt auf die Stadt Yei,
wo die Schwestern sind.


Schwester Christa Petra Ahrer vom Kloster St. Koloman hat wieder Post aus dem Südsudan bekommen. Dort unterstützt unser Arbeitskreis Weltkirche die Schwestern, die auch dem "Stockerauer Orden" angehören. Wer gleich die originale Version in englischer Sprache lesen möchte, soll die kurze Zusammenfassung auf deutsch überspringen.
Die drei Jubiläumsprojekte laufen ja weiter:
  • Trauma Healing ("Kriegstrauma-Heilung) unterstützt von Kloster St. Koloman, 
  • Mental Health and Epilepsy Program: über Missionsprokur St. Gabriel und die  
  • Kindermission – Ganzheitliche Bildung (in der Halle, die von der Pfarre Stockerau  finanziert wird).
Sehr kurze Zusammenfassung:
Liebe Schwester Christa Petra und alle unsere Wohltäter in Stockerau!

Derzeit ist die Situation an den meisten Orten ruhig. Dennoch leben die Menschen in einer dauernden Situation der Sorge des Aufflammens neuer Gewalttätigkeiten. In Adis Abeba laufen derzeit gerade Friedensverhandlungen. 
Mit der Hilfe aus Stockerau geht die Arbeit an der Kriegstraumabeseitigung (im Südsudan gab es die letzten Jahrzehnte fast dauern Krieg) gut voran. Unsere Schwestern in der St. Bakhita Clinic haben eine neue Station für kranke Menschen aufgemacht. Wir warten sehnsüchtig auf die 6. Schwester in unserer Gemeinschaft und werden wohl eine zusätzliche Gemeinschaft gründen. Wir wissen schon, wo.

Wir sagen Ihnen millionenfach Dank und seien Sie gesegnet.
Sr. Mercy und die Schwesterngemeinschaft in Yei. South Sudan

Originaltext
Dear Sr. Christa Petra and all our Benevolent Benefactors in Stockerau,
       It was a great joy to read from Sr. Christa Petra that you would be meeting on 25th September, 2014. On behalf of our SSpS Community here in South Sudan and our people in the parish of Yei, I wish to greeting you all and ask for God's continual blessing on you all. Please receive our sincere gratitude to you for all the assistance you have been giving us. That in fact is a big share in our mission here.
     The Current Situation
The Situation in the country now is quite calm in most places. In fact people are tired now of fighting and of instability in general. In Yei, people feel safer though some or most of the people live in perpetual not knowing what will happen next. The Peace talks in Addis Ababa are going on yet there are outburst of violence here and there. We are looking forward to better conditions.
     With your help and our collective efforts, the work of trauma healing is going on well and many of our trainees are catching up well and some of them are already actively implementing  what they have learned from the training sessions on their communities.
Our Sisters in St. Bakhita Clinic are also reaching out to out sick people with loving care. An additional Unit for Treating the mentally ill patients has been added to their services. This was initiated in collaboration with our diocesan counseling center in order to attend to counselees and other clients. The Unit to the glory of God is able to treat a good number of its patients that come from far and near since this is the only such a service around here.

Our Two Sisters working with in the Pastoral ministry are giving holistic formation to  children through the Holy Childhood Association, the Youth and families while one of us  is actively involved in formation and empowerment of women in the parish.

   One more good news is that we are eagerly waiting for one more Sister SSpS to join our community as its sixth member. Since we only have five rooms, we have divided one of the rooms into two small rooms. This is now a real sign that we have to start moving out to another place to start a second community. We have so far identified the village but still waiting for some clarifications and specifications so that we can start seeking help for putting up our simple residence there and reach out to the people there who do not have access to proper health, educational, an pastoral care services there.
       Once again, we say thank you a million and stay blessed.
Sr. Mercy and Sisiters' Community in Yei. South Sudan

Zu spät zum Helfen

Wer sich jetzt gerade entscheidet, beim Flechten der Erntekrone mitzutun, der ist zu spät dran. Denn heute nachmittag wurde dieses Werk für den nächsten Sonntag, an dem wir das Erntedankfest feiern, bereits vollendet. Manfred Plattner, einer unserer fleissigen und immer bereiten Ehrenredakteure, hat das Team dabei beobachtet.


Übrigens: Am Sonntag feiern wir Erntedank, aber wir danken auch unserem Mesner Hans Kleedorfer im Gottesdienst um 9:30 für mehr als 30 Jahre treuen Mesnerdienst. Wenn Sie - wie die meisten - ihn persönlich geschätzt haben, dann seien Sie doch dabei, um ihn würdig zu verabschieden. Und ein Geheimnis sei verraten: Ihm zu Ehren wird etwas ganz besonderes zur erstmaligen Aufführung kommen. Hörenswert!

Und nochwas:  Auch unsere Kinder feiern Erntedank.  Kindergottesdienst ist um 9:30 im Pfarrzentrum. Bitte dazu gerne einige Stücke Obst/Gemüse mitbringen!

Sterben, Tod und Trauer

Die Stockerauerin Edith Ponzer lädt zu einem Vortrag in der Pfarrkirche in Leitzersdorf und hat uns dazu folgende Informationen zukommen lassen. Eintritt frei...
Viele wissen schon davon, andere werden es jetzt erfahren. :-) 
Ich halte am 18. Oktober, um 16 Uhr in der Pfarrkirche Leitzersdorf einen Aufklärungsvortrag über 'Sterben-Tod-Trauer'. Aber keine Sorge, das wird weder ein trockener, noch niederschmetternder Vortrag - ich werde meine Erfahrungen sachlich, fachlich, praktisch und durchaus auch mit Humor weitergeben.
 Im Begleitschreiben stehen alle Informationen und ich bin unendlich dankbar, wenn diese Nachricht noch VIEL mehr verbreitet wird. Es ist mir SO wichtig, dass die massiven Unsicherheiten und Ängste abgebaut werden, damit endlich ein bisschen 'Licht ins Dunkel' kommt! Daher bitte ich wirklich um Weiterleitung an ganz viele Menschen - in der Hoffnung, dass die Kirche am Nachmittag des 18. Oktobers bis zum letzten Platz gefüllt ist und, dass ich sehr viele bekannte und liebgewonnene Gesichter sehe. :-)
Selbstverständlich sind auch alle Kinder und Jugendlichen eingeladen, damit sie sich selbst ein Bild machen können. Sie werden einen Todesfall wahrscheinlich dann weit ruhiger aufnehmen und verarbeiten können, als bisher. 
Bitte bis 12.10. die Anzahl der Personen bekanntgeben.

Ich bedanke mich sehr herzlich und freue mich auf ein Wiedersehen! :-)
Ganz liebe Grüße,
Edith Ponzer

Edith Ponzer ist Dipl. Lebens- und Sozialberaterin
Tel.: +43 680 20 31 005
home: www.problem-ade.com
e-mail:ponzer@gmx.at


Hier findet man mehr Informationen.

Jetzt geht es in das 1001. Jahr

Noch einmal feiert unsere Pfarre am 5. Oktober 2014 um 9:30 den 1000. Geburtstag, diesmal mit Weihbischof und Bischofsvikar Stephan Turnovszky. Bitte entnehmen Sie dem Plakat alle Informationen.
Und nochwas: Organisiert von Pfarrgemeinderat Ernst Lauermann wird auch die neue Pfarrchronik präsentiert, die man natürlich auch käuflich erwerbwn kann (und soll). Denn vielleicht sind auch Sie auf einem Bild zu erkennen?
Und nochwas:  Der Kolomanszyklus (vom Künstler Adi Holzer), der im Eingang des Pfarrhofes zu bewundern ist und dem noch 2 Bilder gefehlt haben, ist jetzt vollständig zu betrachten.




Kirchenkino

Aus der Film-Webseite
Was ist denn das wieder? Eine Hl. Messe im Stockerauer Kino oder eine Kinovorführung in der Pfarrkirche? Ja, es ist letzteres. Am Dienstag, 30. September um 19:30 in der Katholischen Pfarrkirche, veranstaltet von der Caritas.

Deine Schönheit ist nichts wert” heisst der Film, der etwa 90 Minuten dauert. Anschliessend gibt es die Möglichkeit zu einem Gespräch zum Thema des Films mit der Caritas im Pfarrzentrum.

Kennen Sie schon den neuen Facebook-Auftritt der Grünen  Stockeraus? Denn dort wird auch über diesen Abend berichtet und zu diesem Abend eingeladen..

Wenn Sie sehr neugierig sind, können Sie hier in den Inhalt des Films hineinschnuppern...

Sonntag, 21. September 2014

Sonntag der Völker

Am heutigen Sonntag wurde der Sonntag der Völker gefeiert. Die Halbzehner Messe feierte die Pfarrgemeinde gemeinsam mit der kroatischen und polnischen Gemeinde unserer Pfarre. So waren neben Stadtpfarrer Markus Beranek unser kroatischer und polnischer Priester Kozelebranten, es wurden Lieder in kroatischer und polnischer Sprache gesungen.

Nach der Hl. Messe ging es gemeinsam rüber ins Pfarrzentrum, wo beim Pfarrkaffee noch so manches heitere Gespräch stattfand.


                  




Klausur des Pfarrgemeinderates

Abendlob des PGR in der Kapelle von Schloss Großrußbach
Die Klausur des Pfarrgemeinderates, die zu Beginn eines Arbeitsjahres stattfindet, fand dieses Wochenende im Bildungshaus Schloss Großrußbach statt. Freitag abends begann die Klausur mit einem spirituellen Teil.

Am Beginn stand das Bibelteilen. Die Bibelstelle von der Brotvermehrung (Mt 14, 13-21) stand im Zentrum. In Kleingruppen wurde sie betrachtet und damit die Verbindung zu den heutigen Situationen geknüpft. Damit war auch ein Ausgangspunkt für den Samstag gelegt, an dem es um die konkrete Vorgehensweise bei der Renovierung des Pfarrzentrums gehen sollte. Nach dem Abendlob in der schönen Kapelle des Schlosses gab es noch intensive Gespräche und Austausch im Stüberl.

Der Samstag stand nach dem Morgenlob ganz unter dem Thema Renovierung des Pfarrzentrums. Für dieses wichtige Thema konnte Stadtpfarrer Markus Beranek die externe Moderatorin Doris Gabriel gewinnen. Zu diesem Themenblock wird es einen eigenen Bericht geben. Die Klausur endete etwa um 16 Uhr.

Falls Sie an Bildern interessiert sind, finden Sie welche ->hier im Fotoalbum der Pfarre. Leider sind es diesmal nur Schnappschüsse, die mit Mobiltelefonen gemacht wurden.

1000 Freiminuten

Folgende Betrachtung von der PGR Klausur möchten wir unseren Lesern nicht vorenthalten.

1000 FREIMINUTEN VON GOTT
1000 Freiminuten! Was soll ich damit? 
Nichts! Frei haben!
Frei haben, wovon? 
Von allem, was du als Anspruch an dich erlebst. 
1000 Freiminuten pro Jahr. Das sind ungefähr 3 Minuten pro Tag, 20 Minuten pro Woche, 80 Minuten pro Monat. Wozu soll ich die nutzen? 
Zu nichts, sie sind nur für dich. 
Wahrscheinlich soll ich an dich denken oder irgendwas Gutes, Nettes tun? 
An mich brauchst du gar nicht zu denken. Tu dir etwas Gutes. Tu nichts für irgendwen oder irgendwas. Nimm dir frei von allem. 
Leichter gesagt als getan. Ich weiß ja nicht einmal mehr, was ich will, wenn ich wirklich frei für mich bin. 
Na, dann nimm dir doch einmal die ersten Freiminuten und lass' deine Gedanken, deine inneren leisen Stimmen suchen, was du wirklich willst, wenn du nichts musst. 
Mir fallen nur Dinge ein, die ich immer schon tun wollte, tun sollte, wenn ich einmal Zeit hätte. Aber frei fühle ich mich dabei nicht wirklich. 
Meine Freiminuten für dich sind frei vom: "Sollte ich doch!", vom "Würde ich gerne einmal...", vom "Müsste ich eigentlich!". Es braucht kein Ergabnis da zu sein, nichts zum Herzeigen, zum Erzählen! Sie sind ein Geschenk nur für dich! 1000 Freiminuten, 1000 freie Minuten von mir für dich. 
WALTRAUD HAMP

Donnerstag, 18. September 2014

Alles für unsere Kinder

Marion Satra, die auch als neue Mesnerin im Kindergottesdienst-Team dabei ist, hat uns die folgende praktische Ausfstellung aller kindergerecht gestalteten Gottesdienste und Events bis zu den Semesterferien geschickt.
Für alle, die nicht Experten in Kindergottesdienstabkürzungen ("KiGoDiAbk") sind: KIGO steht für Kindergottesdienst und PZ für Pfarrzentrum St. Stephan, Kirchenplatz 3. Mini steht für Ministrantinnen und Ministranten.


Montag, 15. September 2014

Wer sagt denn sowas?

Ein kleines Rätsel in diesem online PfarrMagazin. Von wem könnte der unten stehende Text stammen? In ein paar Tagen gibt es die amtliche Auflösung. Jetzt aber sind Sie dran, in einem Kommentar zum Artikel Ihre Lösung zu präsentieren.

So nimmt die größte Bedrohung Form an, der » graue Pragmatismus des kirchlichen Alltags, bei dem scheinbar alles mit rechten Dingen zugeht, in Wirklichkeit aber der Glaube verbraucht wird und ins Schäbige absinkt «. Es entwickelt sich die Grabespsychologie, die die Christen allmählich in Mumien für das Museum verwandelt. Enttäuscht von der Wirklichkeit, von der Kirche oder von sich selbst, leben sie in der ständigen Versuchung, sich an eine hoffnungslose, süßliche, Traurigkeit zu klammern, die sich des Herzens bemächtigt wie » das kostbarste der Elixiere des Dämons «. Berufen, um Licht und Leben zu vermitteln, lassen sie sich schließlich von Dingen faszinieren, die nur Dunkelheit und innere Müdigkeit erzeugen und die apostolische Dynamik schwächen. Aus diesen Gründen erlaube ich mir, darauf zu beharren: Lassen wir uns die Freude der Evangelisierung nicht nehmen!


Viel Musik in unserer Kirche

Johannes Lenius hat uns das aktuelle Kirchenmusikprogramm von 3.Oktober bis 14.Dezember 2014 in unserer Stadtpfarrkirche zukommen lassen. Ein großes und interessantes Programm, das Sie auf unseren Kirchenmusikseiten im PfarrWeb finden und immer wieder ansehen können.
Der Monat November, der Monat der Kirchenmusik, ist besonders voll von "Schmankerl", wenn man das bei Kirchenmusik so "respektlos" sagen darf...

Freuen Sie sich über eine schöne Erntekrone?

Dann haben Sie Gelegenheit, beim Flechten der Erntekrone für das Stockerauer Erntedankfest am 26.9. ab 15 Uhr im Pfarrzentrum dabei zu sein und zu helfen. Maria Denner, Pfarrgemeinderätin und Organisatorin der Flechtarbeiten, hat uns dazu folgende Einladung geschickt:

Ein Klick aufs Bild macht es lesbarer.

Eine Geschichte aus Karnabrunn

Im Rahmen der Andachten während der Wallfahrt nach Karnabrunn am letzten Sonntag gab es unter vielen anderen Texten auch die Geschichte vom Regenbogen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen:

(Foto:  http://goestl.globl.net/)

Die Geschichte vom Regenbogen

Es war einmal, da fingen alle Farben auf der Welt einen Streit an. Jede behauptete, die beste, die wichtigste, die nützlichste, die bevorzugte Farbe zu sein:

Grün sagte: „Ganz Klar, dass ich die wichtigste Farbe bin. ich bin das Symbol des Lebens und der Hoffnung. Ich wurde für das Gras, die Bäume, die Blätter ausgewählt - ohne mich würden alle Tiere sterben. Schaut euch die Landschaft an und ihr werdet sehen, dass ich am häufigsten vorkomme.”
Blau unterbrach: „Du denkst nur an die Erde, aber sieh einmal den Himmel und das Meer an. Das Wasser ist die Grundlage des Lebens und es wird von den Wolken aus dem blauen Meer aufgesogen. Der Himmel gibt Raum und Frieden und Heiterkeit. Ohne meinen Frieden wärt ihr alle nur Wichtigtuer."
Gelb kicherte: „Ihr seid alle so furchtbar ernst. ich bringe Lachen, Fröhlichkeit und Wärme in die Welt. Die Sonne ist gelb, der Mond ist gelb, die Sterne sind gelb. Jedes mal, wenn man eine Sonnenblume betrachtet, beginnt die Welt zu lächeln. Ohne mich gäbe es keinen Spaß.”
Orange begann als nächste ihr Eigenlob zu singen: „Ich bin die Farbe der Gesundheit und Kraft. Ich mag wohl selten vorkommen, doch bin ich wertvoll, denn ich diene den inneren Bedürfnissen des Menschenlebens. Ich bin Träger der meisten Vitamine. Denkt an Karotten und Kürbisse, Orangen und Mangos. Ich hänge nicht die ganze Zeit herum, aber wenn ich bei Sonnenaufgang und Sonnenuntergang den Himmel erfülle, dann ist meine Schönheit so auffällig, dass niemand einen weiteren Gedanken an eine von euch verschwendet.”
Rot konnte es nicht länger aushalten. Er schrie heraus: „Ich bin der Herrscher über euch alle, Blut, Lebensblut. Ich bin die Farbe der Gefahr und Tapferkeit. Ich bin bereit, für eine Sache zu kämpfen. Ich bringe Feuer ins Blut. Ohne mich wäre die Erde leer wie der Mond. Ich bin die Farbe der Leidenschaft und der Liebe; die rote Rose, der rote Mohn.”
Violett sprach viel ruhiger als alle anderen, jedoch nicht weniger entschlossen: ”Denkt an mich. ich bin die Farbe des Mystischen. ihr bemerkt mich kaum, aber ohne mich werdet ihr alle belanglos. Ich stehe für Denken und Überlegen, Zwielicht und tiefes Wasser. Ihr braucht mich als Gleichgewicht und Gegensatz, für das Gebet und den inneren Frieden.”
Und so fuhren die Farben fort, sich zu rühmen, jede davon überzeugt, die beste zu sein. Ihr Streit wurde immer lauter. Plötzlich zuckte ein strahlend weißer Blitz auf; ein Donner rollte und dröhnte. Es begann unbarmherzig zu regnen. Die Farben kauerten ängstlich aneinander. Da sprach der Regen: „Ihr närrischen Farben streitet untereinander, jede versucht, die anderen zu dominieren Wisst ihr denn nicht, dass Gott euch alle für einen bestimmten Zweck gemacht hat, einzigartig und verschieden? Er liebt euch alle, er will euch alle. Reicht euch die Hände und kommt mit mir. Wir werden euch in einem großen, farbigen Bogen über den Himmel spannen, zur Erinnerung daran, dass er euch alle liebt, dass ihr in Frieden zusammenleben könnt; ein Versprechen, dass er bei euch ist — ein Zeichen der Hoffnung auf ein Morgen.” Und wann immer Gott die Welt mit einem ausgiebigen Regen gewaschen hat, setzt er den Regenbogen an den Himmel, und wenn wir ihn sehen, soiiten wir daran denken: Er will, dass wir alle einander schätzen. Wir alle sind Kinder Gottes!

(Autor unbekannt)

Bus zum Koloman - aktualisiert.

Sollten Sie vorhaben, mit dem Bus am 12.10. nach Melk mitzufahren: Die Info wurde aktualisiert.

Orgelgebraus

Am Sonntag, dem 5. Oktober lädt die Pfarre wieder zu einer Orgel-Abendmesse ein. Diesmal begrüssen wir einen Gast an der Orgel, Clemens Sulz. Hier ist das Plakat dazu:


Auch Männer beten

Seit einem Jahr gibt es in Stockerau ein Männergebet. Und wie es bei Männern wohl sein muß, ist es ein stilles Gebet mit nur wenigen Worten, die meist von den Initiatoren Wolfgang Bruckner oder Manfred Plattner kommen. Es findet jeden letzten Montag im Monat in der Anbetungskapelle (rechts vorne in der Pfarrkirche, Zugang von außen) von 19:30-20:00 statt. Stille tut gut, probieren Sie es einmal aus. Es ist noch Platz in der Kapelle...

Am 29.9. ist wieder Gelegenheit dazu.

Von Stockerau nach Karnabrunn

Am Sonntag, den 13. September, fand die Gelöbniswallfahrt nach Karnabrunn statt, heuer zum 301. mal ununterbrochen. Denn im Jahre 1713, nach dem letzten in Stockerau aufgetretenen Pestfall, gelobten die (wir) Stockerauer jährlich eine Fußwallfahrt nach Karnabrunn durchzuführen.

Eine halbe Stunnde vor dem Start begann es intensiv zu regnen, der Wetterbericht hat auch Regen für den Tag vorhergesagt. Stadtpfarrer Markus Beranek sagte beim einleitenden Segen in der Pfarrkirche, das Gute daran ist, dass die Wallfahrer nicht ins Schwitzen kommen.

Doch als wir kurz nach 6 Uhr aus der Kirche kamen und die Pilgerreise begannen, hatte der Regen nachgelassen und mit Erreichen der Stadtgrenze war er schließlich ganz vorbei. Und so sollte es den ganzen Tag bleiben. Der Tradition der Wallfahrt folgend ging es entlang eines Feldweges bis zum Wegekreuz an der Ortseinfahrt von Leitzersdorf, der ersten Station. Die Andacht wurde von Sr. Maria vom Kloster St. Koloman gestaltet. Danach durch Leitzersdorf und dann wieder auf Feldwegen durch Wollmannsberg bis nach Haselbach, wo wir die zweite Station hielten. Diese Andacht wurde von Pfarrer Markus Beranek selbst gestaltet. Ein moderner Pfarrer, die vorbereitete Textstelle wurde einfach vom Handy abgelesen.


Von Haselbach ging es entlang des Waschberges nach Niederhollabrunn. Hier stand das vom Hang kommende Wasser am Weg und wir mussten durch die Felder weiter. Der tiefe Boden hinterlies seine Spuren an Schuhen und Hosenbeinen. Aber in der Gemeinschaft ist das ja ein lustiges Ereignis und so kamen wir guter Laune nach Niederhollabrunn, wo wir Rast hielten. Das alte Gasthaus hat extra für uns aufgemacht, ein Berg von Wurstsemmeln war vorbereitet, um uns zu stärken.




Noch in Niederhollabrunn gab eine besinnliche Andacht, gestaltet von der Pfarrjugend kj. Auf einem Netz konnten alle einen Fisch hängen, auf dem sie ihre Antwort schrieben, was für sie die Pfarre bedeutet. Das Motte der Wallfahrt wurde auch unter dem Titel 1000 Jahre Pfarre Stockerau gestellt. Und einen kleinen Teil dieser 1000 Jahre hat jeder von uns ja selber miterlebt und damit auch mitgestaltet. So wie bei jeder Station gehörte auch ein Gebet und ein rhytmisches Lied dazu.



Danach ging es die Straße nach Karnabrunn hinauf. Ohne Unterbrechung ging es bis an die Stelle, wo man von die Straße auf den Weg zur Wallfahrtskirche hinauf verlässt. Dort hielten wir die letzte Andacht, gestaltet von Sigi Braunsteiner und Christina Mölzer. Danach die letzten Meter zur Kirche, die Glocken läuteten bereits. Vor der Wallfahrtskirche wurden wir vom Karnabrunner Pfarrer und unserem Diakon Ossi Wolf empfangen und gesegnet.


Auch viele Stockerauer warteten schon. Sie waren gekommen, um gemeinsam mit den Wallfahrern die Sonntagsmesse zu feiern, die anstatt der Halbzehner-Messe als Familienmesse gefeiert wurde. Gemeinsam mit Kaplan Tomasz und Diakon Wolf zelebrierte Stadtpfarrer Markus Beranek. Besonders ging er auf das Fest der Kreuzerhöhung ein. Dieses geht auf das 4. Jhdt zurück, als die Hl. Helena, Mutter von Kaiser Konstantin, das Kreuz Christi suchen ließ und in Jerusalem unter der Grabeskirche (oder wie die Orthodoxen treffender sagen Auferstehungskirche) fand. In der Predigt ging Pfarrer Beranek auf die Bedeutung des Kreuzes ein, das nicht so sehr ein Siegeszeichen in weltlichem Sinne sein will, sondern im Sinne von Jesus und damit ein Zeichen der Hoffnung und Zuversicht für die Armen und Verfolgten.


Am Ende der Messfeier stellte sich der neue Praktikant "Kolo" vor, der im Rahmen der Priestervorbereitung die nächsten zwei Jahre in Stockerau sein und in der Pfarre mitleben wird - wir haben in diesem Magazin bereits darüber berichtet. Nina Högler wird ab jetzt als Pastoralassistentin im Pfarrteam mitarbeiten, eine Verstärkung des Pfarrteams, die deswegen notwendig wurde, weil die Aufgaben von Kaplan Tomasz als Jugendseelsorger für das Weinviertel immer umfangreicher werden.



Weitere Fotos zur Wallfahrt finden Sie wie immer im Fotoalbum der Pfarre ->hier.

(fjb)


Fotos: F. Bauer

Freitag, 12. September 2014

Schon der 68. Tag von Geris Weg

Unser Stockerauer Pastoralassistent Geri geht den Pilgerweg von Stockerau nach Santiago de Compostella. Das Ziel ist schon ausnehmbar.
Wir berichten ganz aktuell mit einem Tagebucheintrag vom 12.9. nach einer eher schlaflosen Nacht in Pobena in Spanien.

"Die Nacht war nicht so gut. Zuerst habe ich noch länger mit einer netten Deutschen geplaudert - das war noch gut. Mit ihr hatte ich auch beim Ankommen ein nettes Erlebnis: der Volontär (Anm.: Mitarbeiter der Unterkunft) muss immer Verschiedenes aufschreiben, unter anderem auch das Alter der Pilger, und er machte sie um ein paar Jahre jünger. Mich dagegen machte er 60 Jahre (!) alt. Das ist schon ein Skandal!
Zurück zur Nacht, ich konnte dann ewig nicht einschlafen. Solche Nächte habe ich alle paar Monate. Ich habe noch um 2 Uhr in der Früh auf die Uhr geschaut und es gab wieder einmal kein Frühstück. Dafür ging es den restlichen Tag erstaunlich gut.
Zuerst pilgerte ich entlang der Küste, dann ein Zeit lang auf einer wenig befahrenen Bundesstraße. Mir fiel wieder einmal auf, dass ich bergauf alle überhole und dass mich bergab dann manche wieder einholen. Scheinbar werden Theologen durch das “Näher mein Gott zu dir“ (und Gott ist ja im Himmel und der Himmel ist oben) nach oben gezogen, während es dann schwer fällt, wieder hinunter zu gehen.
Am Vormittag begegnete ich einer jungen Holländerin, die mich nach dem Weg fragte. Wir  gingen bis ein Uhr gemeinsam. Das war sehr nett, sie ging dasselbe Tempo wie ich und wir sprachen kaum. Jeder hing still seinen Gedanken nach und nur selten wurde das durch ein paar Worte unterbrochen, so stelle ich mir das vor!
Dann trennten sich unsere Wege, sie blieb in dem Ort und ich ging noch 14 km weiter. Der Weg war spannend, weil er nicht oder nur sehr wenig gekennzeichnet war. Es war ein Weg vom Autor des Buches und der Weg hatte zwei Vorteile, erstens war es ein sehr schöner Weg, zumindest der zweite Teil, und zweitens war er um 6 km kürzer! Der erste Teil war wieder einmal Bundesstraße, der zweite dann ging quer durchs Gelände an einer Steilküste entlang nach Laredo. Zu Beginn des Weges durchs Gelände fand ich zunächst den Einstieg nicht. Ein Spanier kam mit dem Auto vorbei und versuchte mir dann im gebrochenen Englisch einen etwas anderen Weg, als mein Buch beschrieb, zu zeigen. Zuerst zögerte ich, nickte höflich, wartete, bis er weg war, und wollte dann es so machen wie  im Buch. Aber ich den Weg nicht, also ging ich doch so, wie der Spanier es beschrieben hatte. Kurze Zeit später war ich am richtigen Weg. Diesesmal hat Gott mir mit einem Spanier helfen müssen, er hat ganz schön mit mirzu tun!
In Laredo machte ich Quartier in einem Franziskanerinnen Kloster und feierte dort endlich wieder einmal eine Messe mit. In ganz Frankreich fand ich keinen Gottesdienst! Nach der Messe gab es noch einen Pilgersegen, den der Pfarrer sehr nett spendete. Ich verstand zwar kein Wort, aber er machte es sehr herzlich und persönlich.
Und heute schlafe ich in einem Herrenzimmer. Zwei Radfahrer liegen in meinem Zimmer und hinterlassen einen duften Eindruck.
Der Fuß ist übrigens noch dran, die Blase ist wieder ein bisschen mit Wasser gefüllt - aber weniger - und der Knöchel ist fast nicht mehr geschwollen, es scheint in die richtige Richtung zu gehen!"

Buen Camino, lieber Geri!

Ein neuer Arbeitsplatz

Unser Ehrenredakteur Manfred Plattner hat einen Schnappschuss (ein Visavisl im Gegensatz zum Selfie) von seinem Schreibtisch aus gemacht. Und siehe da, dort sitzt (und arbeitet) nicht mehr wie bisher Hans Kleedorfer sondern Marion Satra, unsere neue Mesnerin. Und sie sieht sehr konzentriert aus.

Jour fixe der Jungschar

Heuer sind alle Jungscharstunden in Stockerau zu einem festen Termin. Alle Gruppen treffen sich am Freitag um 16-17 Uhr im Pfarrzentrum. Hier ist der link zur Seite unserer Jungschar im PfarrWeb. Dort finden Sie den Link auf das Web der Stockerauer Jungschar. Das Netz ist eine komplexe Sache...

Donnerstag, 11. September 2014

Eva Rossmann betrachtet die Kirche

Bild: Markus Göstl
Wer ein bisserl beim Vikariatstag der Kirche im Weinviertel dabei sein will, kann die beiden Vorträge von Eva Rossmann und dem Gastgeber, unserem Bischofsvikar, nachhören.

Hier ist der link auf den Beitrag mit den links zu den beiden Vorträgen (zum Anhören).

Don't worry, be KJ

Die Katholische Jugend (KJ) der Pfarre trifft sich jeden Monat zu einer besonders gestalteten Jugenmesse. Immer bei der Sonntagabendmesse um Halbsieben in der Pfarrkirche. Hier gibt es die Termine der Jugendmessen bis Jahresende. Natürlich sind alle eingeladen, dabei zu sein.



Ein Gespräch zur Taufe

Die Patrizierrunde unserer Stockerauer Legio Mariae veranstaltet regelmässig Glaubensgespräche zu Themen unseres Glaubens.  Am 25. September gibt es wieder so ein Gespräch zum Thema Taufe. Sie sind natürlich herzlich eingeladen, mitzusprechen.


Bus zum Koloman

Kolomans Grab in Melk
(Bild: Georges Jansoone,
Wikicommon)
Am 9. Oktober brechen unsere Fußwallfahrer von Stockerau nach Melk auf, denn vor 1000 Jahren wurde auch der Leichnam des Hl. Koloman zwei Jahre nach seinem Tod im Jahr 1012 am Hollerbaum ins Stift Melk überführt und dort in der Kirche feierlich bestattet. Am 12. Oktober sind unsere Fußwallfahrer dann in Melk.

Zur Festmesse am 12. Oktober in der Stiftskirche von Melk können Sie aber auch bequem als Buswallfahrerin oder Bußwallfahrer kommen.





Busfahrt nach Melk
12. Oktober 2014

7.45 Uhr Abfahrt am Busbahnhof nach Melk ca. 15,- Euro/Person
9.30 Uhr Festmesse in  Melk
Ca. 11 Uhr Agape in Melk  
12.00 Uhr Mittagessen im Wachauerhof
14.00 Uhr Busfahrt nach Schönbühel
14.30 Uhr Kaffee und Kuchen im Kloster
15.15 Uhr Führung Kloster Schönbühel 8,- Euro/Person
Andacht im Schönbühel Kloster
17.00 Uhr Rückfahrt nach Stockerau


Anmeldungen
bitte direkt in der Pfarrkanzlei
02266/62771
pfarrestockerau@pfarrestockerau.at




Dienstag, 9. September 2014

Kinderkleider tauschen

Weil schon so oft gefragt wird, bringen wir schon jetzt den Hinweis auf die herbstliche Kinderkleidertauschaktion. Sie finden den Text auch auf der Einstiegsseite unseres Webauftrittes.

Bitte die geänderten Öffnungszeiten beachten.

Freitag, 10. Oktober 2014
Annahme 15:00 - 19:00 Uhr von gut erhaltenen Kinder-Herbst- und Winterbekleidung in gereinigtem Zustand, Spiele und Sportartikel (Preise in ganzen Eurobeträgen. Preisschilder gut sichtbar an der Ware befestigen. Es werden pro Person max. 20 Artikel angenommen.)

Samstag, 11. Oktober 2014
Verkauf von 9:00 - 13:00 Uhr, Abholung der nicht verkauften Artikel und Geld von 14:00 bis 15:00 Uhr. Nicht abgeholte Ware wird ab 15:00 Uhr an die Caritas übergeben.

Wir möchten darauf hinweisen, dass alle Mitarbeiter/innen ihre Arbeitskraft unentgeltlich zur Verfügung stellen.

Montag, 8. September 2014

Pilgerhinweise

Ein Hinweisschild in einer Pilgerherberge um 1500 für das Verhalten beim Übernachten. Sollte natürlich auch unser Santiagopilger Geri oder die kleine Stockerauer Pilger-Gruppe beachten, die gerade den Jakobsweg von Salzburg nach Innbruck ergeht.

Gefunden in der sehenswerten Wallfahrts- und Pilger Ausstellung im Stift Seitenstetten.Klicken Sie aufs Bild, dann können Sie es auch lesen.

Sonntag, 7. September 2014

Bewegte Frauen

Die Katholische Frauenbewegung (kfb) lädt gleich zu 2 Ereignissen ein. Den Frauenimpulstag der kfb am 13.9.2014 ab 9 Uhr in Wien und die Dekanats-Wallfahrt am 29.9.2014 ab 7:30.

Hier ist die Einladung zum Impulstag:

Liebe kfb-Frauen im Vikariat Nord!
Am Samstag, 13. September 2014 , findet von 9.00 – 16.30 Uhr unser diözesaner Impulstag am Stephansplatz statt. Thema ist unser Jahresschwerpunkt „Einander begegnen. Achtsam und offen zum neuen Wir“ .
Am Vormittag gibt es u.a. einen Vortrag von Regina Polak zum Thema „Zusammenleben in Vielfalt und Verschiedenheit“. Am Nachmittag gibt´s Infos zur geplanten Radwallfahrt 2015 und Austausch bei Gesprächsgruppen. Das genau Programm findest du / finden Sie im Anhang.

Bitte schnell anmelden, damit erleichtert ihr uns die Planung sehr!

Vielen Dank und bis bald,
Rosi Gmeiner

Tel. 01/ 51552-334 5
1010 Wien, Stephansplatz 6, 5. Stock , Zimmer 540
DVR 0029874(106)
http://wien.kfb.at




Und hier noch die Einladung zur kfb-Wallfahrt des Dekanates Stockerau nach Heiligenblut (am Jauerling) und Weiten. Wenn Sie aufs Bild klicken vergrössert es sich magisch...


Wenn Sie Fragen zu den beiden Veranstaltungen haben, kontaktieren Sie bitte einfach die Stockerauer kfb-Leiterin Elisabeth Weber.