Samstag, 28. Februar 2015

Kirchenkino der KJ Stockerau

Die Katholische Jugend Stockerau startet eine neue Eventreihe:

Kino in der Kirche 

Die Filme werden in der Pfarrkirche Stockerau gezeigt und sind für alle Altersgruppen geeignet. Der Eintritt ist dabei frei. Sie können sich gerne Decken und Polster mitnehmen, um es sich so richtig bequem zu machen. 

Gestartet wird mit dem Film Jesus liebt mich am 24. April um 20:15 Uhr.

Weitere Informationen werden laufend in der Facebook Gruppe der KJ veröffentlicht: https://www.facebook.com/KJStockerau




Die zwei Arten des Glaubens

Es gibt zwei Arten von Logik des Denkens und des Glaubens:
die Angst, die Geretteten zu verlieren
und der Wunsch, die Verlorenen zu retten.
Diese durchziehen die gesamte Geschichte der Kirche.
Papst Franziskus am 15.2.2015 

Donnerstag, 26. Februar 2015

Weinviertelakademie 2015

Nein, es geht nicht um den Grünen Veltliner, sondern um andere Spiritualitäten. Die Katholische Aktion lädt in das Bildungshaus Großrußbach zur 26. Weinviertelakademie am Donnerstag, 26. März 2015, 18:30 Uhr – 21:00 Uhr herzlichst ein.  Thema ist die Spiritualität für den Menschen von heute. Hier ist der Text der Einladung des Bildungshauses:

Die 26. Weinviertel-Akademie 2015 der Katholischen Aktion in Kooperation mit dem Bereich „Erwachsenenbildung“ und der Kirchenzeitung „der Sonntag“ widmet sich heuer der Zukunft des religiösen Menschen an sich. Viel ist im Umbruch. Kirchliche Strukturen werden neu aufgebaut. Von alten und/oder überholten Formen des religiösen Ausdrucks haben sich viele Menschen verabschiedet. Neue Ausdrucksweisen sind manchmal spürbar. Vieles wird ausprobiert. Vieles wird vermischt. Altes wird neu buchstabiert. Die Sehnsucht der Menschen ist immer ähnlich und sucht Antworten auf die Fragen des Woher und Wohin? Ein Zugang ist eine neue religiöse Mehrsprachigkeit, die neue Wege der Spiritualität öffnen kann. Die Erfahrung, dass es eine Dimension jenseits von Worten, Begriffen, Emotionen und Wünschen gibt, in der scheinbar unversöhnbare Gegensätze zu gemeinsam lebensstiftenden Qualitäten werden, lässt hoffen.
Ursula Baatz
Foto: Lukas Beck/ edition a

Für das diesjährige Impulsreferat konnten wir die bekannte Religionsjournalistin, Religionswissenschaftlerin und Autorin Dr.in Ursula Baatz einladen. Die studierte Philosophin unterrichtete zunächst Religion in der Volksschule, war dann viele Jahre bei Ö1 als Redakteurin für die Wissenschafts- und die Religionsabteilung tätig, arbeitete an unterschiedlichen Forschungs- und Ausstellungsprojekten mit und hat und hatte Lehraufträge für Philosophie und Religionswissenschaft an verschiedenen Fakultäten. Sie leitet den Lehrgang „Christliche Spiritualität in der Weltgesellschaft“ der österreichischen Superiorenkonferenz, den sie auch mitkonzipierte. Ihr zuletzt veröffentlichtes Buch "Erleuchtung trifft Auferstehung" (2009) befasst sich mit dem Verhältnis von Zen-Buddhismus und Christentum.

Nach dem Impulsreferat und einer Zeit der Begegnung in der Pause gibt es eine Podiumsdiskussion mit der Referentin, mit Weihbischof Stephan Turnovszky und Vertreter/innen der katholischen Aktion. Informationsstände der Gliederungen der katholischen Aktion gibt es im Foyer!

Moderation: Franz Knittelfelder
Musikalische Umrahmung: Gruppe VerWolf  mit Veronika Humpel und Wolfgang Seierl
Kein Teilnahmebeitrag! Freie Spende erbeten!

Aus organisatorischen Gründen bitten wir um Anmeldung per Telefon unter 02263/6627 oder e-mail (bildungshaus.grossrussbach@edw.or.at) bis 20.3.2015!

Hier sind alle Infos im Internet.

Mittwoch, 25. Februar 2015

Neues vom Taschensonntag

Wie wir berichtet haben, wurde am ersten Fastensonntag ein neues Projekt gestartet, die Gebetstasche. So wie es schon lange die Wandermuttergottes gibt, die von der Legio Mariens organisiert, immer wieder in verschiedenen Häusern aufgestellt wird, so gibt es jetzt auch eine Tasche mit allerhand Büchern zum Lesen und Meditieren und mit Gegenständen, damit das Hineinversenken leichter wird.
Der erste Taschenbesitzer ist Gerhard S., der uns ein schönes Foto vom Inhalt der Gebetstasche zukommen ließ.
Jetzt können Sie sich schon vorbereiten und am 2. Fastensonntag bereits in der Poleposition für den zweiten Gebetstaschenbesitzer stehen. Denn da wird Gerhard die Tasche bei der Halbzehnuhrmesse vorn beim Volksaltar zurückstellen.

Wenn Sie auf das Bild klicken, wird es noch größer und noch schöner.

(Foto: G. Schuster)

Etwas für Liebhaber der Orgelmusik

Am 8. März gibt es wieder eine Orgelmesse als Sonntagabendmesse. An der Orgel hören Sie Johannes Lenius spielen. Alles Weitere steht auf dem Plakat.


Ein Thema, das einige interessierte

Wir haben bereits in der Ankündigung der Diskussion über das Fortpflanzungsgesetz  einige Details gebracht. Am Dienstag, 24.2., hatte nun die Veranstaltung - leider ohne Matthias Beck, der kurzfristig absagen musste - stattgefunden. An die 30 Gäste besuchten den Abend, naturgemäß viele Mitglieder des MKV und ÖCV, aber auch viele Gäste aus dem Umfeld der Katholischen Pfarre. Theodor Schmidt, Leiter des CV-Zirkels, begrüßte die Gäste und die Vortragenden. Wir versuchen, in den folgenden Zeilen einen oberflächlichen Eindruck von den Inhalten zu geben.

Karina Hellbert (Foto aus Xing)
Der Vortrag von Rechtsanwältin Karina Hellbert über die rechtliche Situation des kürzlich novellierten Gesetzes machte zunächst klar, warum die Novellierung notwendig wurde. Es steht einem EU-Mitgliedsstaat frei, neue Fortpflanzungsmethodiken grundsätzlich zu erlauben oder nicht. Die Einwände des Europäischen Gerichtshofes (auf Grund von Beschwerden aus dem Jahr 2000) und des Verfassungsgerichtshofes (auf Grund einer Zuweisung durch des Obersten Gerichtshof) basierten nur darauf, dass wer etwas erlaube, dies diskriminierungsfrei zu erlauben habe. Die Novellierung sollte nun diese Diskriminierungen ausbessern. Diskriminierung meint dabei das Thema Mann und Frau oder das Thema der sexuellen Ausrichtung von Paaren. Dabei ging es konkret darum, dass z.B. wenn eine Samenspende erlaubt ist, auch eine Eizellenspende erlaubt sein muss oder dass das, was für heterosexuelle Paare erlaubt ist, auch für homosexuelle Paare gelten muss. Aus dem Vortrag wurde schon auch klar, dass bei allen unterschiedlichen Meinungen in der Gesesllschaft der Gesetzgeber es sich auch bei der Novellierung nicht leicht gemacht hat. Dennoch ist es nicht klar, warum die Novelle nach so kurzer Diskussionsphase beschlossen wurde.

Markus Beranek (Foto: Beranek)
Aus dem Vortrag von Pfarrer Markus Beranek wurde klar, dass hier einfach ein grundsätzliches Problem unserer katholischen Kirche mit allen Methoden (und damit Gesetzen) da ist, bei denen Leben getötet wird, sei es, dass entnommene und dann befruchtete Eier nicht mehr eingepflanzt werden, da sie z.B. nicht benötigt werden oder genetische Probleme zeigen, oder sei es, dass ein Embryo früh oder spät abgetrieben wird. Für die katholische Lehre beginnt das Leben mit dem befruchteten Ei am 1. Tag. Darum ist alles, was nachher an Beseitigung dieses menschlichen Lebens durch Eingriffe des Menschen passiert, eine Tötung, die eine Sünde ist. Dieser klare Beginn des Lebens ist die Grund-Ursache aller Einwände, die es gegen diese Novellierung und das Gesetz überhaupt gibt. Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die Tatsache, dass die evangelische Kirche diese Novellierung gutgeheissen hat. Markus Beranek führte dies auf die größere Betonung des Individuum in der evangelischen Moraltheologie zurück. Aber auch in der katholischen Kirche ist natürlich zwischen einem grundsätzlichem Standpunkt und der Handlung einzelner Menschen in ihrer jeweiligen Situation zu unterscheiden. "Wer bin ich, um über sie zu urteilen" sagte unser jetziger Papst, dem das Thema Barmherzigkeit sehr am Herzen liegt,  einmal.

Dazu noch ein Zitat aus dem letzten Pfarrblatt, das ja dem Thema Leben gewidmet ist. Papst Franziskus sagte vor 7000 Ärzten im November 2014 unter anderem: "Dort, wo es menschliches Leben gibt, ist es falsch, es zu töten, um ein menschliches Problem zu lösen. Das hat nichts mit Fortschritt zu tun: Töten bedeutet heute noch dasselbe wie in der Antike."

Insgesamt war klar, dass dies ein Thema ist, das schon breitere Kreise der Gesellschaft interessieren sollte, besonders deshalb, weil man annimmt, dass die Eingriffe im Sinne des österreichischen Fortpflanzungsgesetzes und darüber hinaus in Ländern, die hier noch wesentlich freizügigere Gesetze haben,  wegen der zunehmenden Verschlechterung der Zeugungsfähigkeit auch jüngerer Männer im "Westen", aber auch wegen der fehlenden Unterstützung "frühen Kinderbekommens" in der Gesellschaft, von steigender Bedeutung sein wird.

Ein interessanter Abend mit vielen Informationen und einer lebendigen Diskussion. Eine gute Gelegenheit, sich zu diesem Thema eine Meinung zu bilden. Und auch die Bildung der eigenen Meinung wird wohl nicht so schnell abgeschlossen sein. Dazu hat das Thema viel zu viele Aspekte.

Sonntag, 22. Februar 2015

Erster Fastensonntag, der Taschensonntag

Am 22. Februar feiert die katholische Kirche den ersten Fastensonntag der vierzigtägigen österlichen Bußzeit. Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um, und glaubt an das Evangelium!
(Mk 1,12-15) - das ist der Schluß des Sonntagsevangelium, über das auch Pfarrer Markus Beranek predigte. Zum Nachdenken war auch das erste Detail des Bildes von Oskar Kokoschka mit dem Vergrößerungsglas markiert.
Und zum Ende des Gottesdienstes stellte Markus Beranek die Gebetstasche vor, die jeden Sonntag jemand anderer mit nach Hause  nehmen (und hoffentlich am nächsten Sonntag zurückbringen) wird. Gefüllt mit Lesematerial und einer kleinen Anleitung soll auch diese Tasche zur inneren Umkehr beitragen.  Der erste glückliche Taschenbesitzer wurde unser Mariazeller Fußwallfahrts-Leiter.











Wer mehr zur Entstehung des Kokoschka Bildes wissen will, findet in der Linzer Kirchenzeitung mehr dazu. Die Kopie, die in unserer Kirche während der Fastenzeit unter der Kanzel zur Meditation aufgestellt ist, hat übrigens die Tochter unseres Pastoralassistenten Manfred Plattner gezeichnet.

Samstag, 21. Februar 2015

Ein Thema, das mehr Menschen interessieren sollte

Der Cartellverband-Zirkel Stockerau (so nennt man die lokalen Treffen der Mitglieder verschiedener Studentenverbindungen des katholischen Österreichischen Cartellverbandes ÖCV) lädt zu einem Diskussionsabend zum Thema Moderne Reproduktionsbiologie und Ethik am Dienstag, den 24. Februar, um 20 Uhr in den Dreikönigshof in Stockerau ein.

Das Fortpflanzungsgesetz ist ja mit einer Mehrheit im österreichischen Parlament novelliert worden. Dazu diskutieren:

Die Gäste garantieren einen interessanten und spannenden Abend. 

Das Bild (von der Internetseite des ÖCV) zeigt das Wappen des ÖCV mit den 4 Prinzipien: Religio - Patria- Scientia - Amicitia (Religion - Vaterland - Wissenschaft - Lebensfreundschaft). Im Wappen kann man lesen: In dubiis libertas - in necessariis unitas - in omnibus caritas (In Zweifelsfällen die Freiheit - Wenn es notwendig ist, Einheit - in allem Liebe).

In Stockerau gibt es auch eine eigene Studentenverbindung für Mittelschüler namens Herulia (MKV - Mittelschüler Kartellverband)

Mittwoch, 18. Februar 2015

Gott in the City

Falls Sie am Vormittag des Valentinstags an der Marktgasse vorbei gekommen sind, haben Sie sich vielleicht über einen Stand mit abgebildetem Kirchturm zur Linken und Rechten gewundert.

Mitglieder unserer Pfarre haben den Valentinstag zum Anlass genommen, um hinaus zu gehen auf die Straße. Beim Stand in der Marktgasse verteilten Stadtpfarrer Markus Beranek, Sigi Braunsteiner und Franz Bauer Segenskarten in Form einer EC Scheckkarte. Auf der einen Seite ist ein Segensspruch, auf der anderen Seite ein Bild vom Hochaltar mit dem Standkreuz davor abgebildet.

Die Karten wurden gerne angenommen, schließlich kann es ja nichts schaden, wenn man einen Segensspruch bei sich trägt. Und wenn er schon da ist, auch ein paar Worte mit dem Herrn Pfarrer wechseln.


Fotos: F. Bauer

Barmherzigkeit


Barmherzigkeit, dieses Motto stellte Pfarrer Markus Beranek in der Predigt beim heutigen Aschermittwochs-Gottesdienst vor. Barmherzigkeit, das wird Gott ganz besonders zugesprochen. Jesus Christus war barmherzig bis zu seinem Tod; dadurch kann er selbst am Kreuz offen für andere sein.

Das Bild von Oskar Kokoschka zeigt dies auf berührende Art und Weise. Es ist in der Fastenzeit unter der Kanzel aufgestellt. 

Das Thema Barmherzigkeit bzw. "Hab' Erbarmen!" soll unser Wegbegleiter während der Fastenzeit sein.

Das Aschenkreuz wurde von Pfarrer Markus, den Kaplänen Tomasz und Joseph und von Diakon in spe Kolo verteilt. Kantor Manfred Plattner sorgte für den gesanglichen Beitrag und Johannes Lenius lies es sich nicht nehmen, zum Anlass passend wieder einemal die Truhenorgel erklingen zu lassen. 

Die folgenden Fotos geben einen Eindruck von der Feier des Gottesdienstes.

Markus Beranek
Kaplan Joseph
Manfred Plattner
Johannes Lenius












Fotos: F. Bauer

Oldies but goldies - Zweiter Teil

Kathrin Rother, Vorstandsmitglied des wohltätigen Vereines punkt_um, schreibt uns über den Flohmarkt am letzten Wochenende.
Ergebnis: 230,-- und großzügige Sachspenden für den neuen Raum von punkt_um.
Familie Lauermann stellt dem Verein punkt_um zahlreiche Möbel unentgeltlich zur Verfügung und obendrein den Erlös ihres privaten Flohmarktes im Midegeschäft ANJA LAUERMANN. Während der Umbauphase des Pfarrzentrums soll der Betrieb des Vereins punkt_um mit Einzelgesprächen und Gruppenstunden natürlich ungestört fortgesetzt werden. Aus diesem Grund werden zwei Räume in der Pfarre kurzfristig adaptiert. Dafür benötigten wir Möbel, die uns Ingrid, Ernst und Anja Lauermann spontan überließen. Aber nicht nur das Mobiliar wurde gespendet, sondern auch der Erlös des karitativen Flohmarktes in der Schießstattgasse. Wir bedanken uns ganz herzlich dafür!!

Ein neues Pfarrblatt - frisch aus der Presse

Heute ist Aschermittwoch und es beginnt die Fastenzeit. Wie jedes Jahr kommt um diese Zeit auch das erste Pfarrblatt des neuen Jahres unserer Pfarre namens unterwegs  heraus. Es wird wieder an fast 7000 Haushalte in der Gemeinde Stockerau verteilt werden. Am Freitag den 20. Februar wird Mesner i.R. Hans Kleedorfer bereits die einzelnen Pakete für die Pfarrblattverteilerinnen und Pfarrblattverteiler geschnürt haben und die Verteilung wird beginnen. Herzlichen Dank an Hans, dass er trotz seines Mesner-Ruhestandes die Aufgaben des Pfarrblatt-Logistikers (Job klingt super) weiter macht.




Online Leserinnen und Leser sind natürlich schneller und können das neue Pfarrblatt
  • Im Pfarrblattarchiv aufstöbern und als PDF lesen oder herunterladen. Dort gibt es auch die Doppelseite mit den Terminen und der Chronik als PDF im A3 Format. Funktioniert gut auf größeren Bildschirmen - auch 10"-Tablets im Hochformat.
  • Wer nur die wichtigsten Artikel lesen möchte, kommt über diesen Link auf eine Seite, die man auch am Smartphone komfortabel lesen kann. Wir haben diese Internetversion neu gestaltet.
Leben ist das Generalthema dieses Pfarrblattes, nachdem die Idee, unser Pfarrblatt jeweils mit einem Schwerpunkt herauszugeben, positiv beurteilt worden ist. Das November Pfarrblatt stand ja erstmals unter einem Generalthema, nämlich Familie. Wie immer freut es uns, wenn Sie ihre Freude oder ihren Unmut über das Pfarrblatt hier als Kommentar abladen. 

Sonntag, 15. Februar 2015

Ein fröhliches Kostümfest - sagt Wikipedia

gschnas.JPGMaria Bauer, eine der Organisatorinnen des Gschnases der Pfarre Stockerau, schreibt uns heute - trotz vermutlicher Erschöpfung - dankenswerter Weise folgenden Bericht von dieser Traditionsveranstaltung:

Am 14. Februar war es wieder so weit: Das Pfarrgschnas zog ins Pfarrzentrum ein. Auch wenn das Pfarrgschnas in Stockerau eine alte und liebgewonnene Tradition ist, so hat sich heuer doch einiges geändert. Günther Preisinger gab nach Jahren treuen Dienstes die Hauptorganisation an die Katholische Jugend ab. Wir wollen uns an dieser Stelle noch einmal bei ihm für sein Engagement  und  die zahlreichen Tipps und Hilfestellungen, mit denen er uns dieses Jahr geholfen hat, bedanken. Highlight des Gschnas waren wie jedes Jahr die Einlagen. So durften wir die Tanzkünste des Treffpunkt Familie, den Gesang des Familienmessen-Chores und eine Gesangseinlage von Isabella Osaben und Sascha Brückl bewundern. Auch mit den Kostümen haben sich die Gäste dieses Jahr selbst übertroffen. So war auch heuer die Wahl der besten Kostüme eine schwierige Aufgabe. Das Schätzspiel fand guten Anklang. Hier ist die Auflösung für alle, die sie verpasst haben: Es waren 531 Muggelsteine in der Vase. Verköstigt wurden wir dieses Jahr mit Hilfe der Familie Schmid vom Asperlkeller, die mit Surschnitzelsemmeln und Gemüseleibchensemmeln für unser Wohl sorgte. Der Abend wurde stimmungsvoll von der Band Uhrsprung begleitet, welche mit Austro-Pop-Klängen die Ohren aller erfreuten. Wer noch einmal einen Blick auf die besten Kostüme werfen möchte, kann dies unter anderem auf facebook.com/KJStockerau und im Fotoalbum des Online PfarrMagazins tun.
Auch wenn die Besucherzahlen dieses Jahr leider stark zurück gegangen sind, war das Gschnas wieder ein Erfolg und wir wollen uns bei allen bedanken, die tatkräftig dabei geholfen haben, diesen unvergesslichen Abend zu gestalten.

Für alle Leserinnen und Leser, die mit dem Begriff Gschnas nichts anfangen können, gibt ein in Wikipedia ausführliche Informationen. Für alle anderen ist es auch lesenswert...

Eine humorlose Kirche?

Heute in der Erfüllten Zeit (Radio OE1, 7:05 Uhr früh jeden Sonn- und Feiertag - empfehlenswert, aber auch sehr früh...) gab es einen Bericht über Humor und Lachen in den monotheistischen Religionen. Dem Judentum sprach man allen Witz dieser Welt zu, den Moslems ein wenig und der Katholischen Kirche eigentlich keinen.

Ganz gegen diese Darstellung verlief nach der Pfarrgschnasnacht die Familienmesse am Faschingsonntag. Der Familienmessenchor, der für seinen starken Auftritt beim Gschnas übrigens den 1. Preis erhalten hatte, war nach einer anstrengenden Nacht erstens schon wieder fit und hatte zweitens bunte Perücken an. Und auch der Lektor Christoph Baumgartner und Kaplan Joseph waren in ungewohnter Haartracht zu bewundern.

Zu Beginn bekamen die Kinder kleine Verbandsstreifen, die dann zur Gabenbereitung an gasgefüllte Luftballons gebunden wurden, die als Zeichen, dass wir alle Verwundungen beim lieben Gott abladen können, während der Präfation zum Himmel, aber zumindest bis zum Kirchenplafond stiegen. Geri Braunsteiner unterbrach mit einem Aufschrei das Halleluja, weil er den geheilten Lahmen aus dem Evangelium spielte und davon der ganzen Kirche von der Kanzel aus berichtete.

Hier gibt es noch mehr Fotos zu bewundern.


Samstag, 14. Februar 2015

5 Tage, die du nie vergessen wirst

Für ein größeres Bild einfach click machen.


Es ist wieder soweit, wir gehen am Donnerstag den 14. Mai 2015 bis Montag den 18. Mai 2015 nach Mariazell unter dem Motto „berühr mich“
Anmeldungen bei Gerhard Schuster schuster.stockerau@aon.at

1000 Jahre Pfarre Stockerau, die Jahre 1500 - 1600

In unserer Stadtzeitung gab es 2012 eine Serie von Berichten über die Geschichte der Stadt Stockerau im letzten Jahrtausend, die natürlich auch den Hintergrund der Pfarrgeschichte unserer im Jahr 2014 1000-jährigen Pfarre bildet. Wir haben freundlicherweise von der Redaktion der Stadtzeitung und der Autorin Gabriele Gruber-Redl die Freigabe zur Veröffentlichung in unseren Medien bekommen. Hier ist wieder ein Jahrhundert. Alle bisherigen sieben Jahrhunderte finden Sie unter dem Tag "Stadtgeschichte".

Wappenverleihung

Unter Kaiser Maximilian I. herrschten im Land Ruhe und Ordnung und Handel und Verkehr blühten auf. So auch in Stockerau, das sich über die wohlwollende Gunst des Herrschers und Kaisers erfreute. 
Richter und Rat der Gemeinde baten den Kaiser um ein Wappen, der diesen Wunsch erfüllte. Kaiser Maximilian I. verlieh am 6. Juni 1514 ein Wappen an Stockerau.
Im Wappenbrief, der im Original im Bezirksmusem Stockerau zu sehen ist, wurde ganz genau beschrieben wie das Wappen auszusehen hat: Österreichischer Bindenschild, in dessen unterem roten Feld ein Baumstock in Gold ist, der zum Teil in die weiße Binde hineinreicht und aus dem eine Wurzel bis in das obere Feld reicht, die eine grüne Baumkrone trägt.

Im Originaltext ein bisschen anders zu lesen: Ainen roten schild und gleich in der mitt ain praiden weißen strich und veld im grundt desselben schilds ain goldfarber stoch mit wurtzen in das weiß veld aufsteigund und kerennde, daraus entspringend in das ober rottail durch das weiß veld ain gruner pawm, wie dann in mitte dits unsern briefs gemalet und mit farben aigenntlicher ausgestrichen ist. 

Wie man an der Beschreibung des Wappens in der Urkunde aus 1514 deutlich erkennen kann, handelt es sich um keinen bestimmten Baum sondern ganz einfach nur um einen grünen Baum. Das Wappen ist ein sehr schönes Wappen, denn es beweist über die Jahrhunderte hinweg bis in unsere jetzige Zeit eine sehr gelungene Symbolik. Es verweist mit der Baumwurzel auf die Wurzeln, die Anfänge Stockeraus, als der dichte Auwald gerodet wurde und die „Stocker“ die Baumwurzeln ausgruben. Der junge aufstrebende Baum mit seiner reichen Baumkrone deutet auf eine erfolgreiche Siedlung, die wächst, blüht und gedeiht, wo man sich niederlassen und gut leben kann. Es ist ein friedliches Wappen, ohne kriegerische Darstellungen von Waffen, Rittern, Rüstungen oder dergleichen. Besonders in Zeiten von Umweltverschmutzung und –zerstörung können wir sehr wohl stolz sein auf ein Wappen mit einem Motiv aus der Natur.
Mit der Verleihung des Wappens erlaubte der Kaiser auch, dieses Wappen als Marktsiegel zu gebrauchen. Anfangs fand das Siegel nur bei „redlichen sachen“ Verwendung. Das heißt, nur besonders wichtige Schriftstücke, wie Schreiben an andere Orte, Herrschaftsbesitzer, an das Vicedomamt (vergleichbar mit der heutigen Landesregierung bzw. Finanzamt), Bürgschaften und ähnliches wurden mit dem Siegel unterfertigt.

Eine neue Bewegung in Glaubensfragen kam auch nach Stockerau. Die Menschen störten sich an Lehren der römisch-katholischen Kirche und waren über Missstände innerhalb der Kirche verärgert und wünschten sich Veränderungen. Der Ablasshandel war ein großer Kritikpunkt. Durch den Kauf von Ablassbriefen konnte man sich von Sünden freikaufen. „Wenn das Geld im Kasten klingt, die Seele aus dem Fegefeuer springt.“ (Ablassprediger Johann Tetzel). Finanziert wurde mit dem eingenommenen Geld z.B. der Bau des Petersdoms in Rom. Martin Luther forderte von der Kirche Reformen und verfasste 1517 seine Thesen, in denen er gegen die Finanzgeschäfte der Kirche protestierte.

Auch in Niederösterreich fanden die Lehren Luthers Anhänger. Die Stockerauer besuchten in den benachbarten Schlössern Prediger, um das Wort Gottes zu hören. Georg Wolf war in Stockerau Priester und protestierte gegen diese Angewohnheit der Bevölkerung. Am 8. August 1584 klagte er darüber, dass die „Prädikanten“ sich häuslich einrichten, öffentliche Schulen errichten, in den Häusern der Bauern predigen und „das arme Bauernvolk irreführen“ und ihre falschen, ketzerischen und sektiererischen Lehren verbreiten. Vorerst unterstützte ihn der Marktrat bei seiner Beschwerde, obwohl sich die Bewohner und Bürger des Marktes bereits wenig um ihren Pfarrer kümmerten und ihn eher verhöhnten. Schlussendlich verklagten sie den Pfarrer und beschuldigten ihn, dass er keinen Kaplan habe und immer in Tulln sei. Der Pfarrer von Leitzersdorf wurde beauftragt, diese Sache zu untersuchen und konnte keine Schuld des Stockerauer Pfarrers erkennen. Die Folge daraus war, dass Georg Wolf zum Inquisitor von Stockerau bestellt wurde und Machtbefugnisse hatte, vor denen der Markt zitterte. Der Schulmeister, ein Anhänger der Lehren Luthers, wurde abgesetzt und alle wichtigen Positionen in der Gemeinde wurden vom Pfarrer mit Katholiken besetzt. Kein Geselle durfte aufgenommen werden, der nicht katholisch war.

Am 2. Juni 1589 starb Pfarrer Wolf und hinterließ seine Habe den Armen von Stockerau, armen Pfarrern, dem Schulmeister und Organisten.

Aus „Geschichte der Stadt Stockerau“, Starzer, 1911.

Veröffentlicht in UNSERE STADT – April 2012
Autorin: Gabriele Gruber-Redl
Mit freundlicher Erlaubnis der Stadtamtsdirektorin Dr. Riedler


Freitag, 13. Februar 2015

In Würde sterben

Zu diesem Thema gibt es einen Bericht der Bioethikkommission. Dazu gibt es im ORF gerade Berichte, aber auch in allen Medien kann man darüber lesen. Es gibt immer Sinn, solche Berichte in der Gesamtheit und im Original zu lesen. Das klingt immer etwas anders als die Zusammenfassungen unserer Journalistinnen und Journalisten.
Die 30 Seiten sind im Internet als PDF zu finden.

Einen Bericht der Erzdiözese Wien gibt es dazu hier und hier

Papst Franziskus hat im November 2014 zu 7000 Ärzten zu den Themen rund um den Beginn und das Ende des Lebens gesagt:

"Es gibt nichts, was Würde verleiht, wenn man einem Mitmenschen Euthanasie zukommen lässt. Dasselbe gilt bei der Hilfe für Abtreibung: Das sind beides falsche Wege, die nichts mit Mitleid zu haben. Auch wer Kinderkriegen im Labor als wissenschaftliche Errungenschaft sieht, ist auf dem falschen Weg, weil er davon ausgeht, dass Kinderhaben ein Recht sei - anstatt Kinder als ein Geschenk anzunehmen". Und weiter:
"Dort, wo es ein menschliches Leben gibt, ist es falsch, es zu töten, um ein menschliches Problem zu lösen. Das hat nichts mit Fortschritt zu tun: Töten bedeutet heute noch dasselbe wie in der Antike".

Übrigens hat auch das neue Pfarrblatt, das Ende Februar erscheint, das Hauptthema Leben. Mit vielen interessanten Artikeln und Interviews. Die wichtigsten werden Sie dann auch hier in diesem online PfarrMagazin finden.

Das Gute liegt so nah

 Sie dachten schon zu Passionspielen nach Erl oder nach Oberammergau zu fahren? Dabei gibt es so nahe von Stockerau die Passionsspiele von Eibesthal, die alle 5 Jahre stattfinden. Und das ist heuer.
Unter diesem link finden Sie alles Wissenswerte.

Dort heißt es:
Google sagt 46 km von Stockerau...
(über Ernstbrunn)
Die Eibesthaler Passion verkündet die Geschichte von Jesus Christus und orientiert sich dabei am Evangelisten Markus, dem Patron der Pfarrkirche. Dort finden auch die Aufführungen statt. Gespielt wird mit Holzfiguren, die rund einen Meter groß sind. Eine eigens komponierte Musik für Bläser und Orgel begleitet das Spiel. Der Impuls zu dieser einzigartigen Inszenierung kommt aus zwei Traditionen: aus den klassischen Passionsspielen, die es im Weinviertler Dorf Eibesthal bereits zwischen 1898 und 1911 gab und aus den internationalen Puppentheatertagen der StadtGemeinde Mistelbach. Die Uraufführung fand 1999 statt. Seit 2000 wird jedes fünfte Jahr von der Fastenzeit bis Ostern gespielt.

Donnerstag, 12. Februar 2015

Exerzitien

Exerzitien, lateinisch etwa Übungen, sind eine schöne Sache, um sich auf etwas, in diesem Fall das Osterfest vorzubereiten. Seit vielen Jahren gibt es das in unserer Pfarre unter dem Titel Exerzitien im Alltag. Auch Sie sind herzlich dazu eingeladen. Alles weitere steht auf dem Plakat. Und es beginnt am 2. März.


Mittwoch, 11. Februar 2015

Legionäre und Patrizier

Es klingt ja ein wenig militärisch, wie auch zum Beispiel der Begriff "Heilsarmee", da ja die Legio Mariens, eine große internationale katholische Laienorganisation, wie auch die Heilsarmee (seit 1865) in einer anderen Zeit gegründet worden ist. Die Legio Mariens wurde 1921 von Frank Duff in Irland gegründet. Wikipedia berichtet von mehr als 10 Mio. Mitgliedern weltweit. Damals war das "Militärische" schon etwas geläufiger als heute in unseren Breiten.
In Stockerau gibt es zwei Gruppen, der Pfarrgemeinderat Christoph Baumgartner wird uns im Pfarrblatt, das gerade im Werden ist, in einem Interview ein bisschen darüber erzählen. Also ein bisschen Geduld.

Heute gibt es eine Einladung zur monatlichen Veranstaltung der Legio am Donnerstag, den 19. Februar 2015, einem Glaubensgespräch. Hier ist das Plakat mit allen Details dazu.


Das große Fasten beginnt

Können Sie sich noch erinnern, dass der Aschermittwoch, der Beginn der Fastenzeit oder auch österlichen Bußzeit, ein strenger Fasttag ist? Das heißt, man soll sich nur einmal an diesem Tag sättigen und auf Fleischspeisen überhaupt verzichten. Schlaue Menschen haben daraus geschlossen, dass man an diesem Tag ein ordentliches und üppiges Fischbuffet verspeisen soll. Das muss jeder selbst entscheiden.



Wir bieten Ihnen bei zwei Hl. Messen um 8 Uhr und um 18:30 das Aschenkreuz an, das uns die Vergänglichkeit symbolisiert und uns zur Umkehr mahnt. Herzliche Einladung zu einer dieser Messen.

Und ab Aschermittwoch gibt es jeden Freitag um 18:30 zum Andenken an den Kreuzweg Jesu in Jerusalem einen Kreuzweg in unserer Kirche, wo wir vor den schönen Kreuzwegbildern die verschiedenen Stationen meditieren.

Am Sonntag, dem 8. März kann man nach der Halbzehnuhrmesse im Rahmen des Familienfasttages den guten Suppen unserer Katholischen Frauenbewegung fröhnen. Es ist wieder Suppensonntag unter dem Motto: Suppe essen, Schnitzel zahlen oder, wenn es sein kann,  auch "gespickte Langustenbrüstchen" zahlen. Alle Spenden kommen Projekten für Frauen in der Weltkirche zu Gute.

Gedenke, Mensch, dass Du wieder zu Staub zurückkehren wirst...

Foto: M. Satra - Das Schaukastenplakat


Montag, 9. Februar 2015

Wer Visionen hat, soll zum Arzt gehen

Das soll unser Bundeskanzler Franz Vranitzky einst gesagt haben. Er sagt, es stimmt nicht.  Google weiß allerdings, dass das der deutsche Kanzler Helmut Schmidt in einem Interview geantwortet hat. Was er damit gemeint hat, ist bereits vergessen. Soweit Real-Politiker zu Visionen. Übrigens nur nebenbei, es lohnt sich, die Zitate von Helmut Schmidt zu lesen. Eine Kostprobe von 1996, aber sehr aktuell: "Heutzutage ist das wichtigste zu lernen, wie man andere Völker versteht. Und zwar nicht nur deren Musik, sondern auch ihre Philosophie, ihre Haltung, ihr Verhalten. Nur dann können sich die Nationen untereinander verstehen."

Wir möchten Ihnen aber eigentlich einen wichtigen und interessanten Vortrag zu Kirchenvisionen bereits heute ankündigen, der erst in 6 Wochen stattfinden wird, aber sicher viele anziehen könnte. Prof.  DDr. Paul M. Zulehner spricht am 26. März (einem Donnerstag) um 19:30 im Stockerauer Pfarrzentrum über dieses Thema. Details gibt es im unglaublich grünen Plakat. Tragen Sie sich den Abend schon heute im Kalender ein!

Noch ein Zitat zu Papst Franziskus:
"Wenn die Kirche so werden wird, wie er sie denkt und will, wird sich eine Epoche ändern.“ (E.Scalfari,2013)


Von der Pfarre in die Moschee

Monika Böckmann war auch heuer wieder bei der interreligiösen Begegnung der Pfarrgemeinderäte dabei, die diesmal in der Pfarre Wien, Neu-Fünfhaus stattfand. Sie berichtet uns:

Der Pfarrer von Neu-Fünfhaus, Martin Ruprecht, pflegt schon lange die Beziehungen zur muslimischen Gemeinde. Er möchte allen Menschen guten Willens offen begegnen, Vertrauen aufbauen und vor allem mit den Muslimen reden und nicht über sie. Er meint, dass man allen Glaubensrichtungen Veränderungsprozesse zugestehen muss.  Man traf dort auch Ramazan Demir, der Generalsekretär der islamischen Seelsorge, Lehrer und Gefängnisseelsorger ist. Herr Demir erklärt den Ezan, den Gebetsruf in arabischer Sprache, mit dem der Muezzin fünf Mal täglich zum verpflichtenden Gebet ruft. Und die Gruppe ist dann auch zu einem dieser Gebete, dem Mittagsgebet eingeladen worden. Wir waren dann im Verein "Wonder" während dieses Gebetes anwesend und Herr Demir und Hurje, eine junge WU Studentin, beantworteten dann bei einem Glas Tee alle unsere Fragen.
Wieder waren es wertvolle Stunden, die uns einiges an Aufschluss gegeben haben. Ich wollte, dass Ramazans Auslegungen viele hören könnten. Das würde manche Vorurteile ausräumen. Erwähnen möchte ich auch noch das U3 Gebet, ein christlich-muslimisches Gebet, das im November bei der U3-Station Ottakring abgehalten wurde und aufzeigte, wie wichtig es ist, Miteinander hinaus zu gehen.

Monika Böckmann hat uns auch mit obigem Foto und zwei interessanten Links versorgt:

Montag, 2. Februar 2015

Mariä Lichtmess oder die Darstellung des Herrn

Ist’s an Lichtmess hell und rein,
wird ein langer Winter sein.
Wenn es aber stürmt und schneit,
ist der Frühling nicht mehr weit.

So heisst es in einer alten Bauernregel. Und wie war das Wetter heute, am Montag den 2. Februar?
Stockerau, Montag 2.2., Teils bewölkt, Null Grad sagt der Wetterfrosch. Die Informationen haben Sie, den Schluß daraus ziehen Sie bitte selbst. 

Aber nun zur Feier dieses Tages, in der zum letzten Mal vor dem Frühling die Weihnachtskrippe in der Kirche steht und die Christbäume den Kirchenraum beleuchten. Eine zu dreiviertel volle Kirche an einem Montagabend zeugt von der Anziehungskraft dieser abendlichen, stimmungsvollen Feier und dem anschließenden Blasiussegen, der den Ruf hat, uns Menschen besonders von Krankheiten des Halses zu bewahren. Denn der Märtyrer Blasius hat - so sagt die Legende - im Angesicht seines bevorstehenden gewaltsamen Todes noch ein Kind vor dem Ersticken an einer Fischgräte gerettet. 

Besonders schön war bei diesem Gottesdienst, den Johannes Lenius an der Truhenorgel musikalisch begleitete, die Fürbitten-Zeremonie, bei der die ganze Kirche ihre an der Osterkerze entzündeten Kerzen nach vorne zum Altar brachte und so ihre Bitten und Sorgen in Gottes Hände legte. Das hilft. Bestimmt.

Sonntag, 1. Februar 2015

Monatsstatistik Jänner 2015

Für alle, die es interessiert hier wieder die Statistik der Zugriffe auf unser online PfarrMagazin.

 8.247 Mal wurden die Seiten im Monat Jänner 2015 aufgerufen. Der aktivste Tag war der 7.1. mit 396 Aufrufen. Immer wieder überraschend ist die Statistik der Seitenaufrufe nach Land. 58% der Zugriffe erfolgen von deutschen Internetadressen, 31% aus Österreich. Die deutsch sprechenden Schweizer interessieren sich nicht so sehr für unsere Seiten, dafür Franzosen und Ukrainer.

Ganz unten sieht man noch die tägliche Zugriffsstatistik auf unser PfarrWeb. 3.947 Zugriffe erfolgten im Jänner in Summe. Die 3 beliebtesten Webseiten waren der Kalender, die Firmseite und unser Pfarrteam.