Dienstag, 31. März 2015

Die heiligen Öle

Montag in der Karwoche ist abends immer die sogenannte Chrisam-Messe, bei der im Stephansdom die heiligen Öle für die Taufe, Krankensalbung, Firmung etc. für die ganze Erzdiözese Wien geweiht werden. Unser Pfarrer Markus Beranek hat die Öle aus Wien mitgebracht und heute hatte unsere neue Mesnerin Marion erstmals die Aufgabe, die Öle für den täglichen Gebrauch in Stockerau abzufüllen und in der Sakristei herzurichten. Pastoralassistent Manfred Plattner, neugierig und wißbegierig wie immer, hat ihr dabei zugeschaut und für Sie zwei Fotos gemacht.
Die Watte wird mit den Ölen getränkt und dann wird diese mit den Heiligen Ölen getränkte Watte in den kleinen Döschen vor allem für den mobilen Gebrauch (z.B. Krankensalbungen zuhause oder im Krankenhaus) aufbewahrt.


Ein Konzert der Nächstenliebe für den Südsudan

Vielleicht können Sie sich noch an den Besuch von Schwester Veronika oder Schwester Mercy aus der Missionsstation unserer Kloster St. Koloman-Schwestern im Südsudan bei uns erinnern? Jetzt können Sie diese Erinnerung auffrischen, wunderschöne Musik von Mozart hören und mit ihrem Eintritt Gutes für die Arbeit im Südsudan tun. Am 20. Mai im Konzertsaal der Wiener Sängerknaben am Augarten (Wien, 2. Bezirk).

Die Wiener Ordensspitäler veranstalten immer wieder Benefizkonzerte unter dem Titel Konzerte für die Nächstenliebe. Diesmal eben für die uns bekannten Projekte im Südsudan, die auch von unserem Arbeitskreis Weltkirche und damit von Ihnen unterstützt werden..

Hier ist das Plakat. Und hier können Sie den Infoflyer herunterladen oder anschauen.

Klicken Sie drauf, um es besser zu lesen.

Schwester Christa Petra hat uns noch ein paar extra Informationen geschickt und lädt alle herzlich zum Konzert ein:

Tickets:
30 Eur  - nur Konzert,
45 Eur – inkl. Treffen mit Künstlern und Kuliarischem
60 Eur – das vorhergehende inkl. noch 15 € direkt für die Projekte von Sr. Veronika
Zu Beginn wird es eine kurze Einstimmung geben, dann in einem Stück das Konzert
und unmittelbar nachher die Projektvorstellung und den Spendenaufruf.

Montag, 30. März 2015

Errare humanum est

Irren ist menschlich. Vielleicht ist ihnen auch aufgefallen, dass sich am aktuellen Verlautbarungszettel zwei Datumsfehler eingeschlichen haben, wobei der Wochentag stimmt. Es geht um den Vortrag von Ernst Lauermann am Mittwoch, den 15. April und die Hörwege zu Gott am Freitag, den 17. April.

Die Informationen im Internet sind schon richtiggestellt. Ist auch einfacher als alle Zettel wieder einsammeln....


Sonntag, 29. März 2015

Suche nach Notfallnummer

Für unser online PfarrMagazin gibt es auch einen Statistik, welche Suchaktionen zu einer Seite oder zu einem Artikel geführt haben. Wir hoffen, dass wir da nicht einige zu sehr verwirrt haben. Denn immer wieder kommen Gäste über die Suche nach "Notfallnummern" dann zum folgenden Ergebnis und was Sie dann sehen, wenn sie das erste Bild anklicken, wird nicht immer das sein, was sie erwartet haben.

Und diese Suchergebnis führt beim "Bilder zu notfallnummern" (erstes Bild) dann zu diesem Artikel in unserem online PfarrMagazin vom 17. Oktober 2013.

Aber da der erste Eintrag die echten Notfallnummern zeigt, brauchen wir kein schlechtes Gewissen haben. Vielleicht helfen dem einen oder der anderen auch unsere "Notfallnummern".

Jesus wird noch bejubelt

Heute feierte die Pfarre den Palmsonntag. Viele Menschen hatten sich am Rennerplatz für die Palmweihe eingefunden. Pfarrer Markus Beranek betonte, dass Jesus absichtlich für seinen Einzug in Jerusalem den Esel als Reittier gewählt hatte, denn das war das Arbeitstier des armen Mannes, nicht das Reittier der Herrscher oder der Kriegsleute.
Unser Kinderliturgieteam hatte einen sehr zahmen Esel aufgeboten, der durchaus der Mittelpunkt des Geschehens und der Predigt war. Samt dem Esel zogen Ministranten, Diakon, Priester, Musikkapelle, Kinder und Erwachsene dann in einer langen Prozession in die Kirche, die dann bis auf den letzten Sitzplatz gefüllt war.
Die Katholische Jugend gestaltete und las dann die Leidensgeschichte oder Passion aus dem Markusevangelium, der ältesten Beschreibung des Leidens Christi. Als besonderes "Zuckerl" hatte unsere Organistin Beate Kokits zu den Abschnitten Flucht, Schuld, Ohnmacht, Gnade und Sehnsucht fünf sehr ausdrucksvolle Orgelmeditationen geschrieben, die sie auch selbst auf unserer Orgel spielte.
Die Kinder hatten einen eigens gestalteten Wortgottesdienst im
Pfarrzentrum und kamen dann zur Präfation in die Kirche, wo sie rund um den Altar Aufstellung genommen haben. Es tat sich was...

Bilder gibt es im Album.

Hinweis: Die Pfarre Weiz in der Steiermark hat einen echten Esel aufgeboten.... Mehr im Fotoalbum der Pfarre.






Eine kleine Nebenbemerkung: Schade war nur, dass man von der Gestaltung der einzelnen Themen durch einige Jugendliche sehr wenig sehen konnte, da der Platz vor dem Altar von den meisten Kirchenplätzen nicht gesehen werden kann.

Samstag, 28. März 2015

Hören statt Lesen

"Lesen" Sie Hörbücher? Interessiert es Sie, interessante Vorträge z.B. aus dem Forum Zeit und Glaube "nachzuhören"? Dann können wir Ihnen die Seite des Katholischen Akademikerverbandes in Soundcloud empfehlen, die schon einige interessante Vorträge enthält. Ein Beispiel gefällig:
Wilhelm Guggenberger: Nein zu einer Wirtschaft der Ausschließung, Ausbeutung und Unterdrückung.
Das ist ein Vortrag zu Aussagen von Papst Franziskus zur Wirtschaft. Hier ist der link. Oder Sie klicken auf den weißen Pfeil im roten Kreis weiter unten. Aber Sie müssen sich 50 Minuten Zeit nehmen, haben tun wir sie ja nicht. Geht aber auch mobil in der Schnellbahn mit Kopfhörer.



Übrigens: Auch die Pfarre Stockerau hat einen Soundcloud Account. Hier ist der link. Aber wir haben es erst einmal für Beispiele musikalischer Beiträge in  unserer Pfarre probeweise verwendet. Magere drei Beiträge gibt es unter dieser Adresse. Aber bitte denken Sie daran: Wer was hören will, muß Lautsprecher oder Kopfhörer in seinem System haben.

Freitag, 27. März 2015

Ostern für Kinder

Unser Kinderliturgieteam hat alle Termine für Kindergottesdienste in der Karwoche und zu Ostern zusammengestellt:

  • Palmsonntag, 29.3. Segnung der Palmzweige um 9:00 am Rennerplatz, anschließend Kindergottesdienst im Pfarrzentrum
  • Gründonnerstag, 2.4. Abendmahlfeier für Kinder um 17:00 im Pfarrzentrum
  • Karfreitag, 3.4.Kinderkreuzweg um 15:00 im Pfarrhofgarten / Pfarrzentrum
  • Karsamstag, 4.4. Auferstehungsfeier für Familien mit Kindern um 18:00 in der Kirche
  • Ostermontag, 6.4. Familienmesse um 9:30 in der Kirche, anschließend Ostereiersuchen im Pfarrhofgarten

Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Jesus leidet mit uns

Das war das Motto des Stadtkreuzweges 2015. In 6 Stationen wanderte eine große Schar heute am 27. März vom Friedhof über das Krapfenbauerkreuz, die Marienstatue beim Kolpinghaus, die evangelische Kirche zur katholischen Stadtpfarrkirche. Danke auch an die Stockerauer Polizei, die uns wie jedes Jahr sicher über all die Kreuzungen und Engstellen geleitete.
Hans mit dem Vortragkreuz
Die Andachten wurden von der Männergruppe Männersache gestaltet, wobei immer einer Lesung aus dem Evangelium eine Betrachtung darüber, Fürbitten und ein Abschlußwort des Pfarrers folgten. Während des Gehens wurden Taizé-Lieder gesungen und von einem einsamen Saxophon begleitet.
In der evangelischen Kirche
Eine medidative Sache und für Viele bereits ein Fixpunkt ihrer Fastenzeit-Gestaltung oder auch ihr Auftakt zur Karwoche und für Ostern.

Die Männerrunde gestaltete auch aus Bewährungsstahl und Stacheldraht das "Vortragkreuz". Jeder Teilnehmer und jede Teilnehmerin bekam auch ein Stück Stacheldraht zum "Befühlen".


In unserem Fotoalbum gibt es ein paar nächtliche Bilder.



Taschenwanderungen

Wir haben schon mehrfach von der Idee der Gebetstasche berichtet (oder hier und hier), die gefüllt mit einer Vielzahl von Hilfen für ein gutes Gebet, seit dem ersten Fastensonntag je eine Woche bei einer Familie zu Gast ist. Alles, was Sie auf dem Foto der derzeitigen Taschen-Gastgeber sehen, kann bei Ihnen ab dem Palmsonntag für die Karwoche zu Hause eine Woche für Anregungen zu einem guten Gebet dienen. Sie finden die Tasche am Palmsonntag ab 9:00 vor dem Volksaltar. Nützen Sie Ihre Chance!

Das größte Fest der Christen


Das ist Ostern mit der Feier des Todes und vor allem der Auferstehung Christi.
Wir beginnen die Heilige Woche - wie sie z.B. in Spanien genannt wird - heute, Freitag,  mit dem Stadtkreuzweg, der um 19 Uhr beim Friedhof beginnt und in der Stadtpfarrkirche endet.
Am Sonntag feiern wir den Einzug Jesu in Jerusalem, den Palmsonntag, und freuen uns schon auf die vielen Palmbuschen am Rennerplatz.
Nehmen Sie sich doch auch am Gründonnerstag und Karfreitag jeweils um 19 Uhr Zeit für die Karwochenliturgie Zeit. Es ist etwas besonderes, das man nur einmal im Jahr erleben kann. Am Karfreitag verehren wir das Kreuz mit einer mitgebrachten Blume.
Am Karsamstag wäre ein Besuch und Gebet beim Heiligen Grab in der Pfarrkirche eine beruhigende Sache und die Ministranten, die das Grab bewachen, freuen sich auch darüber.
Abends können die Kinder um 18 Uhr die Osternacht feiern und die Erwachsenen können es sich aussuchen, ob sie um 20 Uhr in der Klosterkirche oder um 20:30 in der Pfarrkirche die Auferstehung Christi feiern. Freuen Sie sich, wenn Sie in die Pfarrkirche kommen, über die musikalische Begleitung durch den Familienmessenchor - da kann man schwungvolle Lieder mitsingen und eine musikalisch untermalte Schöpfungsgeschichte hören.

Und am Ostersonntag, dem Ostermorgen, feiern wir ein schönes, traditionelles Hochamt mit einer Messe von Wolfgang Amadeus Mozart, die Beate Kokits einstudiert hat.

Das sind nur einige Rosinen aus dem umfangreichen Programm der nächsten Wochen. Alles und noch viel mehr finden Sie, fein auch für Ihr Smartphone aufbereitet, in der Rubrik "Die ganze Woche". Übrigens: am Smartphone (machen Sie sich doch ein Desktop-Lesezeichen für pfarrestockerau.blogspot.com) finden Sie diese Rubrik, wenn Sie unterhalb des Logos rechts den kleinen Pfeil betupfen und dann "Die ganze Woche" auswählen.

Foto: H. Mathe

Donnerstag, 26. März 2015

Frauensachen

Elisabeth Weber, Leiterin der Katholischen Frauenbewegung in Stockerau, hat uns folgende Informationen zu Frauen-Aktivitäten zukommen lassen:

Frauen-Radwallfahrt von 10. – 12. Juli 2015
Retz – Laa – Hollabrunn – Stockerau
Abschlussfest im Kloster St. Koloman: Gottesdienst, Mittagessen
Die Route ist so gewählt, dass sie auch für wenig geübte Radfahrerinnen zu bewältigen ist, großteils sind es Rad- oder Feldwege. Man kann auch nur an einzelnen Tagen mitfahren oder nur am Abschlussfest teilnehmen. Auch in diesem Fall ist eine Anmeldung bis 7. April notwendig.
Genauere Info bei Elisabeth Weber.

Frauengottesdienst am So, 29. März, 18:00
In der evang. Kirche Korneuburg, Kielmannseggasse 8
Konzipiert von Brigitte Enzner-Probst, evang. Theologin und Dozentin für Liturgiewissenschaft aus Rimsting am Chiemsee, Lieder von Claudia Mitscha-Eibl

Spendenbarometer

Von Zeit zu Zeit werden wir hier den Stand des Spendenbarometers für das Projekt Aufbruch - die Renovierung des Pfarrzentrums ab Mai 2016 - beschreiben.

Spenden Pfarrzentrum Stand 17.3.2015

Im Jahr 2014 wurden dafür bereits €8142,37.- gespendet. Im aktuellen Jahr 2015 kommen bis zum 17. März  €5.688,20.-, €4000.- vom Operettenprojekt des Gymnasiums und weitere €10.000.- dazu. Das ergibt also bisher €27830,57.

Bitte unterstützen Sie durch Ihr Kommen die bisher im Jahr 2015 geplanten Unterstützungsprojekte:

  • Konzert der Postmusik Salzburg + Militärmusik NÖ am 18.9.2015 im Z 2000
  • Konzert Sieben Worte des Erlösers im Rahmen der Klangbrücke am 23.10.2015

Wir freuen uns über jede Monatsspende aber auch über Initiativen zu Projekten, deren Erlös zum geplanten Spendenergebnis € 100.000.- Ende 2015 führt.

Danke allen, die bisher dazu beigetragen haben.

Pfarrer Markus Beranek

Kirchenvisionen


Paul M. Zulehner, emeritierter Universitätsprofessor und Jesuit, war heute zu Besuch in unserer Stadt und hielt einen Vortrag über Kirchenvisionen. Der Pfarrsaal war bis auf den letzten Platz voll, was ca. an die 200 Besucherinnen und Besucher bedeutet.
Paul Zulehner sprach hauptsächlich über Papst Franziskus, von dem nach einem Interview mit einer italienischen Zeitung der Interviewer, Herr Scalfaro - ein Atheist -, sagte: "Wenn die Kirche so werden wird, wie er sie denkt und will, wird sich eine Epoche ändern."

Drei Punkte leiteten die Zuhörerschaft durch den Vortrag:

Das Kirchenvolk "kanzelt den Papst ab"
  • Der persönliche Lebensstil
    Dieser drückt sich durch ein relativ normales, nicht mehr feudales Leben aus, das Franziskus auch seinem Klerus nahelegt. Gloria v. Thurn und Taxis sagte dazu, dass Franziskus "den Adel ruiniere"
  • Die politische Einmischung
    Diese wird in vielen Reden und Bemerkungen (zum Beispiel das Wort Schande zum Thema Bootflüchtlinge aber auch in  Schriften wie Evangelii Gaudium klar, wo Franziskus z.B. meint, dass eine "Wirtschaft mit dem ungebremsten Kapitalismus tötet".
  • Die innerkirchlichen Reformen
    Beispiele sind die Reform der Vatikanbank, der Kurie samt der Standpauke vor Weihnachten, aber auch der Behandlung des Themas "Familienpolitik" und "Wiederverheiratete" mit einer fast schon basisdemokratischen Vorgangsweise. 
Perfekt und unterhaltsam war  - wie von Paul Zulehner nicht anders erwartet -  der Vortrag, der vor allem mit den vielen Karikaturen aus aller Welt die Aussagen auf den Punkt brachte. Und man hat schon auch gemerkt, wie sehr er sich über den neuen Papst freut, der vieles verkörpert, für das er sich viele Jahrzehnte doch weit hinausgelehnt hatte.

In der nachfolgenden Fragestunde beherrschten zwei Themen die Diskussionbeiträge:
  • Wiederverheiratete Geschiedene und die komplizierten Familien von heute
  • Erreicht die Kirche - auch wenn sie jetzt moderner wirkt - die Jüngeren unter uns?
Alle, die sich in  Paul M. Zulehner noch weiter vertiefen möchten, sei der interessante Webauftritt unter www.zulehner.org  ans Herz gelegt. Dort findet man auch die Bücher, von denen zwei heute Abend wohlfeil erstanden werden konnten. Und wenn Sie nicht da waren und ihnen Amazon ein Dorn im Auge ist, können Sie die Bücher auch online direkt über den Paul M. Zulehner Webshop einkaufen.

Montag, 23. März 2015

Musik am Ostermorgen

Im letzten Pfarrblatt hat Beate Kokits, die auch die Aufführung der Mozartmesse beim Osterhochamt (Sonntag, 5. April, 9:30) leitet, geschrieben:

Am Ostersonntag wird unser Kirchenchor im Hochamt wieder eine Messe von W. A. Mozart singen. Unterstützt von einigen Musikern (zwei Violinen, Violoncello und Orgel) wollen wir die Missa brevis in D-Dur KV 194 aufführen, die als erste aller Mozartschen Messen 1793 im Druck erschien. Datiert hat Mozart sie mit dem 8. August 1774, sie ist also in seinem 18. Lebensjahr entstanden. Man könnte sie aufgrund ihrer Beschränkung auf dieses sparsame Instrumentarium ein „kammerkirchenmusikalisches“ Werk nennen. Spürbar ist Mozarts Auseinandersetzung mit den tradierten polyphonen Kompositionstechniken, die er jedoch mit einer moderneren, gefälligen Tonsprache zu verbinden sucht.

Bald wird das Plakat (unser Titelbild) Ihre Aufmerksamkeit erregen. Klicken Sie drauf, dann können Sie es auch lesen.

Was macht die Katholische Aktion?

Die Katholische Aktion der Ezdiözese Wien hat jeden Monat ein umfangreiches Programm zu bieten. Man kann sich für den monatlichen Newsletter anmelden oder einfach hier ins Programm hineinschnuppern, um zu sehen, ob einen die Themen interessieren. Details dazu auf der Webseite der Katholischen Aktion www.ka-wien.at.
Keine Angst so ein langer Post kommt jetzt nicht regelmässig, aber einmal sollte man lesen können, ob man etwas versäumt hat...


Die Themen in unserem gesellschaftspolitischen Newsletter
• Dialog mit Muslimen - Veranstaltungen, Folder, Online-Quiz, Web-TV
• TTIP - Aktionstage in Wien & NÖ - HelferInnen gesucht

Veranstaltungstipps NÖ
• Weinviertelakademie 26.3.
• Solidaritäts-Wallfahrt mit Flüchtlingen 25.4.
• Interkulturelle „Mutter-Kind-Woche“ 2.-7.8.

 Veranstaltungstipps Wien
• Junge ChristInnen und MuslimInnen im Gespräch 24.3.
• Filmabend „Natasha“ zum Thema Betteln 25.3.
• Methoden-Workshop „Fairer Handel“ mit Gästen aus Indien 13.4. und 30.4.

 Pressemeldungen / Berichte
• Muslimische Sichtweisen auf das Kreuz - Ausstellung im Otto-Mauer-Zentrum
• Alfred Klose (1928 – 27.2.2015)
• Erhard Busek bei AMG-Akademie Heiligenkreuz
• Chocolatier Zotter: „Unser Wirtschaften radikal verändern“
• Allianz für den freien Sonntag

Wir wünschen Ihnen eine schöne und frohe Osterzeit!
Christoph Watz
Generalsekretär

NEWS

Dialog mit Muslimen „durch’s Reden kommen die Leut‘ zusammen“
Der Missbrauch von Religion – wie er derzeit vor allem durch den IS geschieht – darf nicht als Vorwand genommen werden, den Dialog mit Muslimen zu beenden. Die KA regt an, weniger über Andersgläubige zu reden, sondern mehr mit ihnen zu reden.
Als Anregung für ein Gespräch über Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten gibt es
• die Info-Folder „Was ChristInnen über den Islam wissen sollten“ zum Download bzw.  Bestellen – (für BezieherInnen dieses Newsletters bis Ende Mai gratis statt 3 Euro)
• dazu online
• Artikel, Web-TV-Sendungen, etc. hier
• Veranstaltungstipps (z.B. Junge Christinnen und Musliminnen im Gespräch am Di. 24.3. im Otto-Mauer-Zentrum) hier

TTIP – Aktionstage in Wien & NÖ
Die geplanten Freihandelsabkommen zwischen EU und USA (TTIP), Kanada (CETA), bzw. zu Dienstleistungen mit 50 Staaten (TiSA) hätten weitreichende Folgen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft. Die KAB sucht Interessierte für
• Mitarbeit bei einem „Politisches Abendgebet zu Liberalisierungsverhandlungen“ (Arbeitstitel) im Mai/Juni im Raum Wien (Rückmeldungen bitte bis spät. 8.4.)
• Mithilfe beim TTIP*-Aktionstag in Wien am Sa. 18.4 (Ordnerdienste, Aktionen in den Themenblöcken, Bewerbung)
• Bewerbung der Veranstaltungen der NÖ-Info-Tour im April/Mai (Purkersdorf, Klosterneuburg, Bruck/Leitha, Hollabrunn, Orth/Donau, Großenzersdorf, Stetten/Korneuburg).

Nähere Infos , sozialwort-TV-Links hier
SOZIALWORT im WEB-TV

"Griechenland - Ein Exempel muß statuiert werden"
Walter Baier im Gespräch mit Richard Richter.
Wie kam es zur aktuellen finanziellen Situation in Griechenland? Wie zur innenpolitischen Situation? Worin besteht die Machtprobe zwischen der neuen griechischen Regierung und den europäischen politischen Granden? Was steckt dahinter?

Walter Baier ist Ökonom und Koordinator von "transform! european network".

"Europa und der Stier" [61]

"Achtung Kamera - Der inszenierte Fernsehauftritt"
Wie setzen sich Personen für die Kamera in Szene? Wie werden sie darauf vorbereitet? Welche Rolle spielen Stimme, Körpersprache und Kleidung? Was ist erlernbar, was nicht? Und wie groß ist letztlich die Bedeutung des Inhalts?
Diesen und zahlreichen weiteren spannenden Fragen geht das kritische Diskursformat zum Thema Medien, Information und Gesellschaft diesmal auf den Grund.
Zu Gast im Studio ist dazu Kommunikationstrainer Guido Meyn. Mit ihm diskutieren: Armin Thurnher (Herausgeber Falter) und Herlinde Pauer-Studer (Ethikprofessorin, Uni Wien). Moderation: Richard Richter.

"Das Medienquartett" [32]

"Blitzlichter des Umbruchs"
Die 6. Österreichische Entwicklungstagung "umbruch Aufbruch" im November 2014 in Salzburg. Die Welt ist im Umbruch, kein Zweifel. Dies wirft weitreichende und viel diskutierte Fragen auf: Welche Umbrüche werden die globalen Verhältnisse grundlegend verändern, wie und mit welchen Konsequenzen? Neben Weltwirtschaftskrise, globaler Migration und Klimakrise sind es neue soziale Kämpfe, die globale Aufmerksamkeit erlangen. An diesem “Abend der Analyse” werden blitzlichtartig einige Beispiele dieser neuen Komplexität globaler Entwicklung dargestellt. "andererseits" [81]


VERANSTALTUNGEN

 NÖ –Termine => weitere Tipps

Weinviertelakademie - „Spiritualität für den Menschen von heute“
Do. 26.3. 18.30 Uhr, Bildungshaus Schloss Großrußbach, 2114 Großrußbach Impulsreferat: Religionsjournalistin Dr.in Ursula Baatz - Podiumsdiskussion mit Weihbischof Stephan Turnovszky und Vertreter/innen der KA,
Musikalische Umrahmung: Gruppe VerWolf, Kein Teilnahmebeitrag/Freie Spende [Info]


Solidaritäts-Wallfahrt mit Flüchtlingen - „Romaria“
Von Schwechat nach Mödling - von Flüchtlingsheim zu Flüchtlingsheim  => Sa. 25.04.2015 zw. 8.00 und 20.30 Uhr - dazukommen und aussteigen jederzeit möglich! [Info]


Interkulturelle „Mutter-Kind-Woche“ der kfb in Warth/Wechsel
2. - 7. August - vormittags Seminar (Thema: „Bis hierher und nicht weiter...“),
nachmittags Freizeit. [Info]



Wien - Termine - weitere Tipps

 Interreligiöser Dialog - Junge ChristInnen und MuslimInnen im Gespräch: „Religion in säkularer Gesellschaft.“
Di. 24.3. 19 Uhr, Otto-Mauer-Zentrum, Währinger Str. 2-4, 1090 Wien [Info]

Filmabend „Natasha“ zum Thema Betteln
(mit Gespräch mit der Regisseurin Ulli Gladik)
Mi. 25.3.2015, 18 Uhr, Stephansplatz 6, 6. Stock, Raum 604 [Info]

Methoden-Workshop „Fairer Handel“ mit Gästen aus Indien
Mo, 13. April, 16 – 20 Uhr und Do, 30. April, 19 Uhr. Anmeldung bis 7.4. [Info]



 PRESSEMELDUNGEN



Muslimische Sichtweisen auf das Kreuz - Ausstellung im Otto-Mauer-Zentrum
„Das Kreuz als Leuchtturm auf unseren Wegen“ - Wie sehen Muslime das christliche Symbol des Kreuzes? In 25 Kreuzesdarstellungen zeigt Said Kamali seinen Zugang. Kamali ist schiitischer Muslim aus dem Iran und steht dem Sufismus nahe. 1985 wanderte er nach Österreich aus. [hier]

Alfred Klose (1928 – 27.2.2015) war immer der Zeit voraus
Der KMBÖ Vorsitzende (1984-1987) und KA-Wien Präsident (1985-1991) wirkte wegweisend. [hier]
„Ein engagierter Vertreter der Katholischen Soziallehre ist von uns gegangen" [hier]

Erhard Busek bei AMG-Akademie/KMB Heiligenkreuz
Mischt euch ein! Migration – Religionsvielfalt – Erwerbslosigkeit. - Wir brauchen in Europa eine neue Aufklärung. [hier]

Chocolatier Zotter: „Unser Wirtschaften radikal verändern“
Josef Zotter im vollen Gemeindezentrum Erlöserkirche/Wr. Neustadt mit Fairtrade-„Osterhasen-Demo“ und Fairlosung einer „Biofairen Jause“ vom Welthaus [hier]

 Betroffene Angestellte sollen über Sonntag-Ladenöffnung mitbestimmen
"Allianz für den freien Sonntag" begrüßt Urabstimmung der Gewerkschaft unter Handelsangestellten und warnt vor Dammbruch [hier]


Katholische Aktion der Erzdiözese Wien
1010 Wien, Stephansplatz 6/5
Tel. +43 1 51552-3312 Fax: 01/ 51552-3143
katholische.aktion@edw.or.at
www.ka-wien.at

Sonntag, 22. März 2015

Eröffnung der Pilgersaison am Jakobsweg kommt


Auch heuer gibt es die Eröffnung der Pilgersaison am Jakobsweg! Wir pilgern am Samstag, den 28. März von Stockerau nach Kirchberg am Wagram, Abmarsch ist um 7 Uhr von der Pfarrkirche Stockerau.

Falls Sie Interesse haben: einfach in der Pfarrkanzlei oder bei Karl Hochfelsner anmelden. Vielleicht bringt Sie ja das Foto vom Vorjahr auf den Geschmack.

Großartiges Passionskonzert

Manfred Plattner, der beim heutigen Passionskonzert auch mitwirkte, hat zwei Fotos aufgenommen und schreibt dazu:
Herbert Wodi, Johannes Lenius

Das Konzert stellte Psalm 22 meditativ in den Mittelpunkt. Nach einem Orgelstück zur Einleitung wurde der Psalm 22 nach einer Komposition von H.Schütz strophenweise solistisch (Maria Mares und Herbert Wodi) mit Gitarrenbegleitung (Manfred Plattner) vorgetragen. Zwischen den Strophen wurde der Boden für diesen Psalm mit einer Komposition von Johannes Lenius bereitet und kommentiert. Da war eine Sprech- und Singstimme (Joh. Lenius), begleitet von Pauke und Klangstäben (Waltraud Kölbl), sowie Ratschen (Maxi und Basti), die als rhythmusgebende Instrumente beeindruckende Klangexperimente boten.



In der anschließenden Lesung des Ps 22 (Christina Mölzer) und der Betrachtung von Pfarrer Markus Beranek wurde noch einmal die Gebetssituation des Psalmisten verdeutlicht - Markus Beranek sprach zu Ps 22 und von der Hoffnung trotz allen Leides, die wie ein Grundwasserspiegel da ist, ganz tief in uns ist und uns trägt - selbst durch unerträgliche Situationen. Abschließend gab es Orgelmusik und Gregorianik.
Maxi und Basti, Maria Mares

Die Besucherzahl passte sich der Nummer des Psalms an. Es waren so 22 Zuhörer da. Eigentlich schade, denn es war eine beeindruckende Passionsmeditation. Großen Dank an Johannes Lenius! Er überreichte den Mitwirkenden als Dank eine Rose. Allen aber, die da waren, wurde diese musikalische Darbietung und Idee eigentlich wie eine Blume als Geschenk ins Herz gelegt.


Samstag, 21. März 2015

Weitere Oster-Vorbereitungen

Auch  im Landespflegeheim Arche wird fleißig an der Osterkerze gebastelt.  Nina Högler hat uns ein paar Fotos geschickt.

Freitag, 20. März 2015

Donnerstag, 19. März 2015

Apropos Pilgern

Weinviertel Tourismus/Lashofer
Für alle, denen unserer Stockerauer Fußwallfahrt nach Mariazell zum Beispiel wegen der Quartiere und des einfachen Lebens (noch) "zu aufregend" ist, gibt es auf dem Weinviertler Pilgerweg einige kommerzielle Angebote von Weinviertel Tourismus von 2 bis 6 Tagen - eine dieser Pilgermöglichkeiten wird auch von unserem Stockerauer Pilgerführer Karl Hochfelsner begleitet. Hier ist die Ankündigung

Jakobsweg Weinviertel – Faszination Pilgern

Weinviertel/NÖ – Der Jakobsweg Weinviertel führt auf einer Länge von 153 km von Drasenhofen im nördlichen Weinviertel an der Grenze zur Tschechischen Republik bis Krems an der Donau – vorbei an Weingärten und durch malerische Kellergassen. Möglichkeiten zum Abschalten vom Alltag, die Suche nach Sinnstiftung oder eine sportliche Herausforderung: Die Motive für eine Pilgerwanderung sind vielfältig, entlang des Jakobsweges Weinviertel erreicht jeder sein ganz persönliches Ziel.

Schneller, höher, weiter – dieses Credo ist dem Weinviertel nicht auf den Leib geschneidert. Hier gibt die hügelige Landschaft den Rhythmus vor, wohl getaktet und fein dosiert. Gelassenheit wird im Weinviertel groß geschrieben und so könnte man fast meinen, dass das Weinviertel extra für das Pilgern geschaffen wurde. Im Jahr 2010 wurde der Jakobsweg Weinviertel als neuer Impulsgeber für den Tourismus eröffnet und das Weinviertel wurde dadurch Teil der internationalen Pilgerbewegung.

Über 153 km erstreckt sich der Jakobsweg Weinviertel von Drasenhofen bis Krems an der Donau. Ausgehend von Drasenhofen führt der Weg nach Poysdorf, der Weinstadt Österreichs, via Mistelbach erreichen Pilger die höchste Erhebung des Weinviertels, den Buschberg mit der am niedrigsten gelegenen Alpenvereinshütte Österreichs. Die Weite der Landschaft und die malerischen Weingärten machen den Jakobsweg zu jeder Jahreszeit zu einem einzigartigen Erlebnis. Wunderschöne Blicke ins Weinviertel gibt es beispielsweise am Michelberg, tolle Aussichten in die fruchtbare Weinlandschaft erlebt man bei der Gebietsvinothek in Kirchberg. Die Nähe zu Krems lässt bereits erste Glücksgefühle wach werden, denn hier ist der Teilabschnitt nach einer rund 6-tägigen Pilgerwanderung geschafft, der Anschluss zum Jakobsweg Göttweig-Melk ist ebenso gegeben.

Vor allem für Pilgerneulinge ist der Einstieg oft schwierig. „Wie funktioniert Pilgern eigentlich?“ ist eine jener Frage, die man sich als unerfahrener Pilger häufig stellt. Gerade für diese Zielgruppe ist eine geführte Pilgertour entlang des Jakobsweges Weinviertel ideal. Zur Wahl stehen eine 2-, eine 3- oder eine 4-tägige geführte Pilgertour sowie eine 6-tägige geführte Gesamtbegehung des Jakobsweges Weinviertel:

  • 17. bis 19. April 2015 von Drasenhofen nach Großrußbach | 3 Tage | Pilgerbegleiterin Marlene Hödl | EUR 159,-
  • 2. bis 7. Mai 2015 von Drasenhofen nach Krems | 6 Tage | Pilgerbegleiter Josef Weidner | EUR 380,-
  • 13. bis 14. Juni 2015 von Niederkeuzstetten nach Stockerau | 2 Tage | Pilgerbegleiterin Helga Gindl | EUR 85,-
  • 24. bis 27. September 2015 von Großrußbach nach Krems | 4 Tage | Pilgerbegleiter Karl Hochfelsner | EUR 265,-

Die Pilgerwanderer werden dabei von zertifizierten Pilgerbegleitern geführt und betreut, Detailinformationen zu den Angeboten sind unter www.weinviertel.at/jakobsweg-angebote abrufbar (Buchung und Information: Weinviertel Tourismus GmbH, incoming@weinviertel.at, +43 2552/3515)

Informationen: www.jakobsweg-weinviertel.at

Interessante Sachen

Wir möchten Sie gerne auf ein paar kommende Veranstaltungen hinweisen, die vielleicht Ihr Interesse wecken könnten.

Das beginnt gleich am Sonntag, 22. März, um 15 Uhr, wo der Passionssonntag mit einem Passionskonzert gekrönt wird. Alles nähere wurde schon berichtet und Sie finden es hier.

Paul Zulehner
Am Donnerstag, 26. März um 19:30 haben wir Visionen, nämlich Kirchenvisionen. Wohin Papst Franziskus die Kirche führt. Ein Vortrag des emeritierten Univ.Prof. DDr. Paul Michael Zulehner. Eintritt ins Pfarrzentrum ist eine freie Spende. Abschweifende Informationen dazu gab es schon Anfang Februar hier.

Schlag auf Schlag geht es am Freitag, den 27. März ab 19 Uhr (Treffpunkt Aufbahrungshalle beim Freidhof)  mit dem Stadtkreuzweg weiter.  Jesus leidet mit uns - ist das Thema und wir marschieren vom Friedhof zum  Krapfenbauerkreuz, dann zur Kolpingstraße, zur evangelischen Lutherkirche, und schlußendlich in unsere katholische Pfarrkirche.

Foto: Weinviertel Tourismus/Lahofer
Und am Samstag, den 28. März, beginnt der Pilgersommer mit der Eröffnung der Pilgersaison am Jakobsweg!  Wir pilgern von Stockerau nach Kirchberg/Wagram. Abmarsch ist um 7 Uhr von der Pfarrkirche. Anmeldung bitte in der Pfarrkanzlei oder bei Karl Hochfelsner, unserem zertifizierten Pilgerführer.


Dienstag, 17. März 2015

Ostervorfreude

Pastoralassisten und Ehrenredakteur Manfred Plattner hat heimlich einen Blick auf die Osterkerze 2015 geworfen und läßt uns mit seinem Kommentar

"...gestaltet wie jedes Jahr von unserer treuen Ingrid Sachata.
Passend heute am Patricksday - ganz in grün gehalten".

daran teilhaben. Nicht weitersagen...


Montag, 16. März 2015

Ein Stockerauer Abt lädt Sie ein

Sunset Lounge (Foto: Website)
Abt Columban von Stift Göttweig ist in Stockerau aufgewachsen. Unsere Redaktion hat dieser Tage einen netten Brief aus dem Stift am Eingang oder am Ende der Wachau zu den Veranstaltungen im Stift im Jahr 2015 bekommen. In ein paar Termine, die uns aufgefallen sind, werden wir in den nächsten Zeilen hineinschnuppern. Das volle Programm gibt es hier im Internet.




  • Es fängt am 21. und 22. März schon gut mit der Saisoneröffnung und dem Ostermarkt an. Dabei gibt es Sonderführungen, einen Markt mit Osterschmuck, Kunsthandwerk und Kulinarik, aber auch einen Streichelzoo und Kinderbasteln.
  • Oder am Palmsonntag die Lamentationes - Klagelieder des Propheten Jeremia.
  • Am 2. und 3. Mai gibt es auf der oberen Aussichtsterasse eine Tour de Vin der Göttweiger Weine.
  • Am 3. Juni beginnen nur bei Schönwetter die Sunset Lounges von 18-00 Uhr auf der oberen Aussichtsterasse. Mehr dazu gibt es hier.
  • Und am 1. Juli singt wieder Elina Garanca Klassik unter Sternen


Und noch vieles mehr. Natürlich auch viele religiöse Veranstaltungen wie Exerzitien, aber auch wunderschöne Gottesdienste und das Dabeisein beim Chorgebet - jeden Tag. Auch Urlaub kann man auf der Gottesburg machen - und alle Sorgen bleiben tief unten liegen.



Sonntag, 15. März 2015

Der vierte Fastensonntag

Laetare heißt dieser Fastensonntag. Das kommt aus dem Lateinischen und so beginnt eine Lesung Laetare Jerusalem - Freue Dich Jerusalem!
Darum handelte die heutige Predigt von Kaplan Tomasz Iwandowski bei der Halbzehnuhrmesse auch von der Freude, die laut seinen Worten "anders ist als die Freuden dieser Welt", nämlich eine Freude in Hinblick auf Jesus Christus. Wieder wurde im Bild von Otto Kokoschka ein anderes Motiv hervorgehoben, diesmal der Kopf Christi.

Zu Beginn lehrte uns Johannes Lenius ein neues Lied von der Gefangenschaft Israels in Babylon, wovon auch die erste Lesung von Jesaia handelte. Johannes hatte dann einen bemerkenswert schnellen Sprint vom Ambo beim Altar, von wo er das Lied einstudierte, auf die Orgelempore zurückgelegt, wo er dann - wie man früher gerne sagte - die Orgel schlug.


Freitag, 13. März 2015

Ein Abend der Barmherzigkeit

Papst Franziskus hat für heute, den 13. März und morgen 24h für den Herrn ausgerufen. Beten für die Barmherzigkeit. Auch in Stockerau stand der heutige Abend mit seinem Bußgottesdienst und der nachfolgenden Andacht unter dem Titel Ein Abend der Barmherzigkeit.

Ehrenredakteur Manfred Plattner hat uns dazu einen kurzen Bericht geschickt und Marion Satra und er haben auch Fotos für alle gemacht, die nicht dabei sein konnten.

An die 100 Besucher sind der Einladung zum Bußgottesdienst am Abend der Barmherzigkeit gefolgt. Mit meditativen Gesängen aus Taize gab es Anregungen zum Fastenbild. Gottes Erbarmen ist groß. Ein großes,  aus Tüchern gestaltetes Herz brachte symbolisch  Gottes große Barmherzigkeit zum Ausdruck. Jeder Teilnehmer zündete eine Kerze an und stellte sie in das Herz als Dank für und als Bitte um Gottes Erbarmen: damit unser Herz nicht verhärtet und wir uns durch Gottes Liebe wandeln lassen zu Menschen, die fähig bleiben, barmherzig handeln.
Anschließend sind noch einige Besucher in der Kirche geblieben und haben gesungen, gebetet und sich in Stille der Gegenwart Gottes anbetend ausgesetzt.

Acht Fotos findet man in unserem Fotoalbum. Vielleicht auch eine Anregung über Barmherzigkeit nachzudenken.

Mittwoch, 11. März 2015

Eindrucksvoller Kolomanikreuzweg

Am Mittwoch, dem 11. März, fand in der Eingangshalle des Pfarrhofes ein Kreuzweg anhand des siebenteiligen Kolomanszyklus von Adi Holzer, einem in Stockerau aufgewachsenem Künstler, statt. Eine interessante Idee und ein beeindruckender Abend in einem kleinen Kreis. Sie haben etwas versäumt.  Nächstes Jahr sollten Sie dabei sein...




Anhand der 7 Bilder mit den Titeln

  1. Sendung
  2. Wanderer zwischen zwei Welten
  3. Verhör
  4. Folterung
  5. Justizmord
  6. Verklärung
  7. Staatsbegräbnis
wurden Parallelen zwischen dem irischen (oder schottischen) Jerusalempilger Koloman, der als Fremdling und vermuteter Spion in Stockerau am 17. Juni 1012 aufgehängt wurde, aber zwei Jahre später am 13. Oktober 1014 feierlich als Heiliger im Stift Melk begraben wurde, und Jesus, seinem Weg nach Jerusalem, seinem Prozess, seiner Kreuzigung und seiner Auferstehung am dritten Tag dargestellt. Zu Beginn und Ende stimmte uns Johannes Lenius am Klavier mit einem Kuhnau-Stück ins Geschehen ein und aus und vor jedem Bild gab es je eine intensive und eindrucksvolle Klavier-Improvisation. 

Sonntag, 8. März 2015

Erstkommunion & Suppensonntag

Heute am 2. Fastensonntag stellten sich in der Familienmesse um 9:30 auch die 89 Kinder vor, die bald ihre erste Kommunion empfangen werden. Jede Gruppe hatte mit den vielen Tischeltern, die vielleicht noch einer Männerquotenregelung bedürften, ein Gruppenfoto gemacht und stellte sich mit diesem Foto und der Verkündigung der Namen den Kirchenbesuchern vor. Die Gruppenfotos können Sie in unserem Fotoalbum hier bewundern.

Das Evangelium von der Vertreibung der Händler durch Jesus aus
dem Tempel spielten sehr lebensnah zwei Puppen, die sich eher aufgeregt darüber unterhielten.  Alles in Allem auch Dank der Musik unseres Familienmessenchores samt seinem immer größer werdenden Orchesters war es ein schönes Fest.

Zum Ende rief uns Kaplan Tomasz zur Suppe in das Pfarrzentrum, wo ein junges Team der Stockerauer Frauen hervorragende Suppen anboten.
Es ist hier auch die Gelegenheit, den Frauen der Mütterrunde und ihren Freundinnen zu danken, die so viele zig-Jahre diesen Suppensonntag gestaltet  und ihn nun der nächsten Generation übergeben haben. Eine gute Idee ist es auch, dass Firmlinge im Rahmen ihrer Firmvorbereitung das Leben in der Pfarre miterleben und im Service beim Suppensonntag mithelfen. Ein großes Lob: Sie haben das hervorragend gemacht!

Im Fotoalbum finden Sie eine ganze Menge Fotos.

Noch ein Wort zur Quoten-Nebensatz: Sowohl in der Tischelternschaft haben es erst 2 Männer und im Familienmessenchor hat es bisher erst  ein  Mann geschafft, mitzutun. Über die möglichen Gründe vielleicht ein andermal...

Samstag, 7. März 2015

Ein Konzert zum Passionssonntag

Am Sonntag, dem 22. März, dem Passionssonntag gibt es um 15 Uhr in unserer Pfarrkirche wieder ein Passionskonzert. 

Verlassen - Warum? ist diesmal der Titel. Alles Weitere sagt das Plakat. Weil es so unauffällig ist, noch ein kleiner Hinweis: "Stimmängste" heißt das Stück, das Johannes Lenius geschrieben hat und auf das man nach der Uraufführung seiner Kantate "An Sychars Brunnen", einem Werk, das allgemein sehr gelobt wurde, sehr neugierig sein darf.


Erlebnisse in St. Stephan

Marion Satra war dieser Tage in Wien im Stephansdom und hat uns aus der großen Stadt in die Provinz zwei Bilder und einen kurzen Text mitgebracht:

Ein Blick in den Stephansdom. Vor den Altären stehen Quader, an die Kirchenbesucher ihre auf Zettelchen geschriebene Gebetsanliegen hängen können.

Frauen haben gebetet

Erika Trabauer schreibt uns vom Weltgebetstag der Frauen:

Am Freitag, den 6. März wurde der diesjährige Weltgebetstag der Frauen auch in Stockerau gefeiert. Im Vorfeld traf sich eine Gruppe von engagierten Frauen, um diesen ökumenischen, mittlerweile schon zur Tradition gewordenen Gottesdienst, vorzubereiten. In Kloster St. Koloman, wo der Gottesdienst heuer auf Einladung der Schwestern stattfand, ging es um die Situation der Frauen auf den Bahamas. Dementsprechend schwungvoll war auch die musikalische Auswahl. Im Anschluss an den stimmigen Gottesdienst gab es eine Agape, bei der unter anderem auch Obst und Mehlspeise, nach bahamesischen Rezept zubereitet, kredenzt wurden. Ein beeindruckender Abend, der in uns noch länger "nachwirken" wird. Danke!  

Noch ein paar Fotos mehr gibt es im Fotoalbum.

Fotos: M. Satra

Freitag, 6. März 2015

Von Mossul nach Stockerau

Klingt wie  eine schöne Ferienreise, ist es aber nicht. Wir waren heute bei einem jungen Paar in Stockerau zu Gast, die dank von Verwandten, die schon viele Jahre in Stockerau wohnen, hier eine Bleibe gefunden haben, nachdem sie zu Hause in Mossul (Irak) wegen des Einmarsches der Islamisten der IS alles zurücklassen mussten und Ende letzten Jahres zunächst in die nahe Stadt Erbil fliehen mussten, die zum kurdischen Gebiet gehört. Sie sind Christen, die junge Frau, die in einem Monat das erste Kind erwartet, ist chaldäisch-katholisch, ihr Mann ist syrisch orthodox. Beide waren im Irak gut ausgebildet in anspruchsvollen Berufen (Hochspannungstechnik-Ingenieur und Informationstechnologie) tätig und sind nur knapp dem Töten durch die islamistischen Besatzer entkommen. Sie hatten sich entschlossen, nach Österreich zu kommen und versuchen nun, sich mit Hilfe der Verwandten und der Pfarrcaritas in Stockerau einzuleben. Beide sprechen als Muttersprache Arabisch, aber auch gut Englisch, auch Französisch, aber noch kein Deutsch. Das lernen Sie gerade.

Mossul am Tigris
Eine ehemals wohlhabende Stadt,
denn dort fließt das Öl.
Ich glaube, dass sich nur wenige hier in Stockerau von unseren Leserinnen und Lesern vorstellen können, was so eine Flucht für Menschen bedeutet,  die sich zu Hause schon einen Wohlstand in einer modernen Stadt geschaffen haben und gerade eine Familie begründen. Ihr gesamtes Besitztum in Mossul ist weg und in der Hand der IS. So bekommt mit den Menschen und ihren Geschichten der Krieg im Irak ein reales Gesicht und wird noch viel schrecklicher und realer, als man ihn je im Fernsehen erleben kann.

von links:W. Flandorfer, Familie Saed,
K. Flandorfer, Karl Hochfelsner
von der Pfarrcaritas.








(Foto und Bericht: W. Flandorfer)