Donnerstag, 30. April 2015

Orgel zwischen Ostern und Pfingsten

Das ist das Motto des nächsten Orgelkonzertes am Sonntag, dem 17. Mai 2015, um 17 Uhr, zu dem unser Organist Johannes Lenius herzlich einlädt.

Wenn Sie ein waschechter Stockerauer oder eine Stockerauerin sind, dann sollten Sie kommen, denn sie hören auch ein Werk eines sehr bekannten Stockerauers, nämlich von Ernst Vogel (1926-1990), der nicht nur Komponist sondern auch Rennfahrer und Eigentümer der Pumpenfabrik Vogel war. Schade, dass ihm noch niemand  einen Wikipedia-Artikel gewidmet hat.


Maiandacht fürs ganze Dekanat

Ein Dekanat ist eine Verwaltungsorganisation der Kirche, die mehrere Pfarren zusammenfasst und der ein Dechant, für das Dekanat der Stockerauer Pfarrer Markus Beranek, vorsteht. Großmugl ist eine der Pfarren des Dekanates Stockerau und richtet die heurige Dekanats-Maiandacht aus. Wir machen gerne Werbung dafür. Hier ist sie.


60 Jahre Legio Mariens im Dekanat Stockerau

Am Samstag, dem 9. Mai 2015 wird dieses Jubiläum der Legio Mariens gefeiert. Mehr über unsere Stockerauer Legio-Gruppen finden Sie im PfarrWeb.

Alle sind zur Feier herzlich eingeladen.

Als Musik gibt es zur Feierstunde besondere Zuckerl, die Beate Kokits mit der Orgel und Elisabeth Hofbauer als Sängerin gestalten. Nach der Lesung hören Sie Sei stille dem Herrn (F. Mendelsohn Bartholdy), zur Gabenbereitung  das  Ave Maria von Mathilde C. Marchesi, zur Kommunion das Panis Angelicus von Cesar Franck und zum Abschluß wieder ein Ave Maria, diesmal von Guiseppe Verdi. 


Mittwoch, 29. April 2015

Der Kolomaniweg wächst

© V. Küssel
Können Sie sich noch erinnern? Anläßlich der 1000-Jahrfeier des Martyriums des Hl. Koloman beschloß der Pfarrgemeinderat erstmals zwei Stationen eines neuen Kolomaniweges von der Pfarrkirche zum Kloster mit Kunstwerken von Veronika Küssel zu errichten. Die Andersbank wurde bereits beim Hinterein- oder Ausgang des Koloman-Klosters aufgestellt und dient bereits seit längerer Zeit müden Pilgern als Rastbank.
Die Künstlerin




© W. Flandorfer
Am 12. Mai 2015 wird um 18:30 die nächste Station im Rahmen der Bitt-Tage eingeweiht. Es ist das Kreuz "Der Stab des Hl. Koloman" am Eingang in unsere grüne Au gegenüber dem Blabolil-Heim und neben dem Skaterplatz. Aufmerksame Fußgeher haben das schwere Kreuz, das noch gestützt wird, bis das Fundament tragfähig ist, und das noch von einem Absperrgitter umgeben ist, bereits erahnen können. Das Titel-Foto oben stammt aus einem Facebook-Eintrag der Künstlerin. Aufgestellt wurde es von Mitarbeitern unserer Stadtgemeinde. Veronika Küssel schreibt im Facebook dazu: "...und ein riesengroßes Lob an den netten und sehr hilfreichen Arbeitstrupp der Stadtgemeinde Stockerau! DANKE !!!"

Hier noch der Text aus der Planungsunterlage (Veröffentlicht im Pfarrblatt Februar 2014) zur Erinnerung:

Errichtung des Kolomaniweges


Aus Anlass des 1000 Jahre Jubiläums der Pfarrgründung Stockerau hat der PGR beschlossen, einen Kolomaniweg entlang des Weinviertler Pilgerweges zu errichten. Der Kolomaniweg wird von der Pfarrkirche über den Rathausplatz, entlang des Spitzgarten über den Göllersbach-Steg, zum Kloster St. Koloman führen. Neben der Kolomansstatue bei der Pfarrkirche und der Dreifaltigkeitssäule am Rathausplatz, die als bereits bestehende Stationen eingebunden werden, beinhaltet der Entwurf der Künstlerin Veronika Küssel vier neue Stationen: „Der Stab des Hl. Koloman“ zwischen zwischen dem Blabolilheim und Skaterplatz, „Lebensbaum“ schräg vis a' vis vom Schützenhaus, „Andersbank“ am Damm nach der Übersetzung des Göllersbaches und „Schlanker Stein“ hinter dem Kloster gegenüber des Kolomanbaumes. Im Jubiläumsjahr werden zwei Stationen realisiert. Finanziert wird das Projekt über Sponsoren und Spenden.

     

Die vier Bilder sind Fotomontagen der Entwürfe. Die Andersbank, die erste errichtete Station, wurde anders als in dieser Beschreibung hinter dem Kloster aufgestellt. Bei 1000 Jahren spielt das eine oder andere Jahr Verspätung und die eine oder andere Veränderung wirklich keine Rolle...

Dienstag, 28. April 2015

Stockerau, Zentrum der Erzdiözese Wien?

Bernd Kolo
Ja, am 10. Mai ist es so. Da findet um 15 Uhr die Weihe der drei Diakone mit polnischen Namen in unserer Pfarrkirche St. Stephan statt: Lukas Skiba, Wojciech Chmielewski und Bernd Kolodziejczak.

Bernd - auch kurz und aussprechlich Kolo genannt - ist Oberösterreicher aus dem Erzbischöflichen Wiener Priesterseminar, die beiden anderen sind Polen, ausgebildet im Priesterseminar Missionkolleg Redemptoris Mater. Bernd ist in Stockerau amtsbekannt, da er bei uns schon seit September 2014 als Pfarrpraktikant arbeitet und auch weiterhin als Diakon in Stockerau bleiben wird.

Zum Missionskolleg:
In unserer Diözese gibt es neben dem Wiener Priesterseminar auch andere Priesterausbildungsstätten. Eine solche ist das „Diözesane Missionskolleg Redemptoris Mater zur Priesterausbildung für die Neuevangelisierung“. Dieses Kolleg wird von Priestern des „Neokatechumenalen Weges“ geleitet und ist 1995 von unserem Erzbischof errichtet worden.


Mensch.Macht.Handel.Fair!

So steht es auf der Einladung zum heurigen Weltladenfest geschrieben, das am Samstag, den 9. Mai 2015 von 9-13 Uhr im Kauf Ein Stockerau stattfindet. Details finden Sie im Plakat:



Kauf Ein hatte einst einmal "Marktgasse" geheißen.

Sonntag, 26. April 2015

Komm lieber Mai und mache...

Das singen wir nicht, aber dafür ein paar Marienlieder bei der ersten Maiandacht, die beim Wallfahrerkreuz an der Donau am 1. Mai um 15 Uhr stattfindet. Um 13 Uhr gehen die fleißigen Fußwanderer von der Kirche weg durch die Au. Mit dem Rad fährt man etwa eine dreiviertel Stunde hin. Für müde Kriegerinnen und Krieger gibt es nach der Andacht etwas zum Trinken zu kaufen...

Koordinaten: ca. 48.341, 16.162

Familie, aber wie?

Damit hat sich eine Versammlung der Bischöfe auf den Ruf von Papst Franziskus bereits im Herbst 2014 in Rom getroffen und teilweise "recht bunt" diskutiert. Im Herbst diesen Jahres sollen daraus Beschlüsse gefasst werden, die vielleicht einiges verändern könnten.

Wer sich dafür interessiert, sollte am Mittwoch, den 29. April in den Pfarrsaal kommen, den da gibt es dazu eine Diskussion. Betreffen wird es uns auf jeden Fall alle.

Bild: domradio.de


Weltkirchliches

 Am Sonntag, dem 3.5.2015, um 9:30 Uhr gestaltet der Arbeitskreis Weltkirche die Messe.

Walter Pusch jun., der Leiter des Arbeitskreises, schreibt uns dazu:

Maria Groll wird im Rahmen der Predigt über Glaubenserfahrungen und auch Neuigkeiten zu unserem nun „längst gedientem“ Projekt in Sri Lanka berichten. Die musikalische Gestaltung der Messe erfolgt durch Chorale Totale, geleitet von Ulli Neuhold.
Nach der 9:30 Uhr Messe – aber auch nach der 8 Uhr Messe werden wir auch unsere jährliche Sammlung durchführen – heuer speziell für das Projekt Sri Lanka – wir werden dazu auch den beiliegenden Infofolder verteilen um auch nochmals die wichtigsten Bereiche dieses sehr vielfältigen Projektes in Erinnerung zu rufen.


Hier kann man den Folder im PDF-Format ansehen und herunterladen.

Sie können aber auch auf die beiden Bilder klicken, um sie zu vergrößern.

Erstkommunion 2015

Um einen Eindruck von der Stockerauer Erstkommunion zu bekommen, haben wir ein paar Schnappschüsse zusammengestellt und im Fotoalbum hinterlegt. Die professionellen Fotos der zwei Fotographen bekommt man über die Pfarrkanzlei.

Stockerau hat 2 Erstkommuniontermine, 19. und 26. April, jeweils in einem eigenen Gottesdienst um 11 Uhr. Der Familienmessenchor hat eine schwungvolle Kindermesse geübt und damit den Gottesdienst festlich gestaltet. Zum Evangelium gibt es Puppentheater zum aktuellen Evangeliumstext. Zum Höhepunkt, der Spendung der ersten Kommunion, stellen sich alle Kinder rund um den Altar auf. Ein schönes Fest.

Wir wünschen unseren Erstkommunionkindern und ihren Familien Gottes Segen.

Freitag, 24. April 2015

Es orgelt wieder

Am 3. Mai gestaltet Johannes Lenius an der Orgel wieder eine Sonntagabendmesse musikalisch. Diesmal mit Werken von Cesar Franck.

Zum Einhören in Cesar Franck gibt es einiges in Youtube. Wenn Sie 11 Minuten Zeit haben, vielleicht dieses Stück?



Mittwoch, 22. April 2015

Ein ganz junger Iraker

Karl Hochfelsner von der Pfarrcaritas Stockerau, die das junge Flüchtlingspaar aus dem Irak mitbetreut, hat uns berichtet, dass das erwartete Baby - der junge Elias - bereits "angekommen" ist.

Wir gratulieren der Familie ganz herzlich! Und wir wünschen dem jungen Erdenbürger und seinen Eltern ein Leben in Ruhe und Sicherheit.

Montag, 20. April 2015

6. Romaria - Komm, geh mit!

Komm, geh mit! - unter diesem Titel steht die 6. Romaria, eine Wallfahrt in Solidarität mit Flüchtlingen. Veranstaltet wird diese Wallfahrt von der Pfarre Schwechat, dem Don Bosco Flüchtlingswerk und von St. Gabriel von den Steyler Missionaren.

Die einzelnen Stationen und Zeiten können Sie dem Plakat entnehmen, man kann jederzeit dazukommen bzw. gehen. Vielleicht findet der eine oder andere Leser Zeit, um daran teilzunehmen.

Infos finden Sie unter folgenden Links:
www.fluechtlingswerk.at
www.weltdorf.at



Samstag, 18. April 2015

Ein Christ soll ein Esel sein!

Am 27.3. feierte die Informatik-Mittelschule ihren Schulgottesdienst vor Ostern.


Gemeinsam mit dem Jubelruf „Hosanna“ zogen die SchülerInnen, darunter 30 Ministranten, voll Freude singend in die Kirche ein. Die Szene des Einzugs Jesu in Jerusalem aus dem Markusevangelium wurde von der 1a dargestellt.

Pfarrer Markus Beranek motivierte die Schüler mit dem Bild des Esels die Lasten anderer mitzutragen.


Viele Kinder und LehrerInnen beteiligten sich aktiv an der Gestaltung der Hl. Messe, wodurch Jesu Liebe und Freude in der Feier deutlich spürbar wurde.



Weitere Fotos finden Sie im ->Fotoalbum.

(Marion Majdan)

Freitag, 17. April 2015

Benefizkonzert "Frühling in Stockerau"

Sissy Hanke hat uns um die Ankündigung des Benefizkonzerts Frühling in Stockerau gebeten, was wir natürlich gerne machen.

Der Club der Soroptimistinnen unterstützt mit dem Reinerlös dieses Konzertes wieder caritative Projekte, u.a. auch den Verein punkt_um.

Gönnen Sie sich einen wunderbaren Abend, der Sie auf den Frühling einstimmen kann.

Noch zwei Nächte für Erstkommunionkinder

Nur noch 2 mal schlafen … Dann wird die erste Hälfte der Erstkommunionskinder in einem festlichen Gottesdienst ihre Freundschaft mit Jesus bekräftigen und ihn dann zum allerersten Mal in Gestalt des Brotes empfangen.


Die letzten Vorbereitungen und Proben dafür sind schon in vollem Gange und bei einigen sind Nervosität und Vorfreude schon riesig! J


Über zahlreiche Mitfeiernde und begleitende Gebete freuen sich

  • am 19.4. um 11:00 Uhr die Kinder und Tischeltern der VS West und
  • am 26.4. um 11:00 Uhr die Kinder und Tischeltern der VS Wondrak.

Schon jetzt ein herzliches Dankeschön an alle „Helferleins“!


(Nina Högler)

Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge

Am 10. April fand der Vorstellungsgottesdienst der Firmlinge SPIRIT ON FIRE in der Pfarrkirche statt. Marion Satra hat davon schöne Schnappschüsse gemacht. Ein wenig verzögert haben sie in ein Fotoalbum unserer Homepage gefunden.

Für das Fotoalbum klicken Sie einfach -> hier.

Samstag, 11. April 2015

Flüchtlinge aus dem Irak

Wir hatten über ein junges Ehepaar berichtet, die aus dem Irak vor den IS-Terror geflüchtet sind, und in Stockerau etwas Sicherheit gefunden haben. Die beiden werden unter anderem von der Pfarrcaritas aus Stockerau betreut.

Jetzt hat die NÖN berichtet, dass auch unsere Schüler mit ihrer Suppenküche diesen Flüchtlingen helfen.


Bald ist erster Mai

Karl und Maria
Robert und Maria
Das Stockerauer Wallfahrerkreuz wurde anlässlich der 25. Jubiläums-Fußwallfahrt nach Mariazell aufgestellt. Gezimmert wurde es von Johannes Jaschok. In der Chronik heißt es:
Das Wetter war herrlich, als am 1. Mai 2002 eine große Anzahl von Wallfahrern und Gläubigen unseren Herrn Stadtpfarrer Dechant Karl Pichelbauer um 10 Uhr bei der Kirche traf und mit ihm den Wallfahrerweg zur Donau wanderte. Dort fand nach etwa zweistündigem Marsch die Aufstellung und Segnung des Wallfahrerkreuzes der Stockerauer am ersten Andachtsplatz der Wallfahrt bei der Donau statt.

Karl Hochfelsner und Maria Öchsel, die guten Geister unseres Wallfahrerkreuzes an der Donau, haben uns ein paar Bilder und Worte geschickt:

Aus der Chronik 1.5.2002
"Fleißige Hände haben unser Wallfahrerkreuz an der Donau nach
dem Winter wieder für die Andacht am 1. Mai und zugleich die erste Maiandacht  auf Schuss gebracht. Viel Unkraut hat sich angesammelt und auch die Erde musste gelockert werden. Wir freuen uns schon heute auf viele Besucher bei der Maiandacht und hoffen auf viele, die bei der Schutzmantelmuttergottes auf unserem Kreuz innehalten".

Eine kleine Anmerkung zur Chronik: Auch Wallfahrer (und Wallfahrerinnen) dürfen Gläubige sein...


Fotos: M. Öchsel und Wallfahrtschronik 30 Jahre Fußwallfahrt (S.44)

Freitag, 10. April 2015

Gottesdienste für Kinder

Unser Kinderliturgieteam informiert:

  • Sonntag, 12.4. Familienmesse um 9:30 in der Kirche
  • Sonntag, 19.4. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum


Sie können sich für diesen Service als eMail in einem Formular anmelden - bitte informieren Sie über diese Möglichkeit auch interessierte Freunde und Bekannte.

Aktuelle Termine und Verlautbarungen der Pfarre.

Bischöfliche Worte

Unser Bischofsvikar, Weihbischof Stephan Turnosvszky, nützt die Osterzeit,
um einige Gedanken für sein Vikariat Nord, zu dem auch Stockerau gehört unter "seine Herde" zu bringen:

  • Ein Hirtenbrief von ihm.
    Er wird auch in der Kirche an Stelle der Predigt gelesen werden, die das Hirtenwort an diesem Sonntag ersetzt.
  • Ein Gebet in Scheckkartenformat „Leben aus der Taufe“, das bereits in der Kirche verteilt wurde
  • Und Impulstexte zu den Lesungen der Apostelgeschichte an den Sonntagen und Hochfesten der Osterzeit (übrigens von unserem Pfarrer Markus Beranek geschrieben). Diese Texte liegen auch inder Kirche in Papierform auf.
Für alle, die es lieber elektronisch haben, gibt es hier die drei Dokumente zum Herunterladen oder zum Ansehen. Für das Gebet kann man auch auf das Bild klicken, dann kann man es gut lesen.

Für alle, die wenig Zeit haben, als Anreiz, mehr davon zu lesen, der Impuls zum Fest Christi Himmelfahrt:

Das Hauptproblem der Kirche ist, dass sie aus konkreten Menschen besteht. Aus Menschen mit ihren kleinen und großen Einseitigkeiten und Fehlern. Solange es die Kirche gibt, es wird immer Grund geben, sich zu ärgern, Anstößiges zu finden, sich eine idealere Kirche zu wünschen. Deshalb gehört es zum Christsein auch dazu, die Spannung auszuhalten, dass wir Kinder dieser Erde sind, dass wir noch unfertig sind und dass wir gleichzeitig ein Heimatrecht im Himmel haben, in den uns Jesus vorangegangen ist. Die Spannung aushalten – das braucht Geduld, das braucht Barmherzigkeit, das braucht das Vertrauen, dass Gottes Reich dennoch allen Widerständen zum Trotz unaufhörlich wächst und sich ausbreitet.


Mittwoch, 8. April 2015

Moslemisch in Stockerau

Seit mehr als einem Jahr ist das Zentrum unserer Stockerauer Moslem-Gemeinde aus der Landstraße in das größere Haus in der Manhartsstraße übersiedelt. Von zwei Seiten ist das Haus jetzt bereits außen isoliert, saniert und neu gestaltet. Manche haben sich vielleicht schon gefragt, was die arabischen Schriftzeichen im Grün des Propheten auf der Ostseite über dem Obst- und Gemüsegeschäft bedeuten? Wir haben gefragt und wissen nun, dass es von rechts nach links (wie man ja in der arabischen Schrift schreibt) die Namen Allah und Mohammed sind.

Übrigens: Ende 2012 bekannten sich 877 (4,9%) der Einwohner Stockeraus (gesamt am selben Stichtag 17.878) zum Islam. Doch Islam ist nicht Islam, es gibt auch dort - wie bei uns Christen - verschiedenene Bekenntnisse, die - wie bei uns Christen - gar nicht immer nett miteinander umgehen - siehe Irak, Syrien, Jemen oder vor gan nicht langer Zeit als christliches Beispiel noch Nordirland. Das Stockerauer Gemeindezentrum wird eher von unserer türkischsprachigen Gemeinde besucht.
Zum Vergleich: 11.737 Einwohner waren damals römisch katholisch.

Miteinander und nicht übereinander reden. So heißt die Devise der Integrationsgespräche von Christen und Moslems in Stockerau. Das nächste findet am 6. Mai statt. Wir haben schon darüber berichtet.

Schon wieder Frohe Ostern

Schon wieder? Oder sind wir zu spät dran? Nein, am nächsten Wochenende feiern unsere othodoxen Christinnen und Christen in Stockerau Ostern. Denn die orthodoxen Christen errechnen den Ostertermin nicht nach dem gregorianischen, sondern nach dem julianischen Kalender (mehr Infos dazu gibt es hier). In Stockerau gibt nach der Gemeindestatistik Ende 2012 fast 400 orthodoxe Christinnen und Christen. Es sind dies laut Statistik Mitglieder der griechisch, russisch, rumänisch und bulgarisch orthodoxen Kirchen, aber die Mehrheit gehört der serbisch orthodoxen Kirche an.

Also nochmals und nicht zu spät Frohe und gesegnete Ostern!

Ostermontag in Stockerau


Ostermontag ist der Ostertag der Familien. So auch in der Pfarre Stockerau. Traditionell wird die Halbzehnuhrmesse als Familienmesse gefeiert und anschließend stürmen die Kinder den Pfarrhofgarten, wo ein unbekannter Osterhase bunte Eier versteckt hat. So auch im Jahr 2015.
In der Messe, die unser Pfarrer Markus Beranek zelebrierte, trat zu Beginn der Esel Aaron auf. Sie kennen ihn nicht? Natürlich kennen Sie ihn: Er hat Jesus am Palmsonntag hinein nach Jerusalem geschleppt und hat auch erlebt, was dann alles geschah bis zur Geschichte der beiden Jünger am Ostertag, als ihnen auf dem Weg von Jerusalem nach Emmaus (laut Google geht man 7 Stunden und 30 Minuten) der auferstandene Jesus begegnet, mit ihnen geht und sie ihn erst in Emmaus beim Essen und Brotbrechen erkennen. "Brannte uns nicht das Herz",sagen sie und sie bitten Jesus mit den zu Herzen gehenden Worten: "Herr bleib bei uns, denn es will Abend werden und der Tag hat sich geneigt".

Im unermüdlichen Einsatz sorgte der Familienmessenchor wieder für stimmungsvolle Musik zum Misingen und am Ende sah man auch in der Kirche bunte Luftballons steigen, auch aus Freude, weil im Rahmen der Messe drei Kinder getauft wurden, die im Mai die Erste Heilige Kommunion empfangen werden.

Nach Messe und Ostereiersuchen trafen sich noch die Teilnehmerinnen und Teilnehmer an den Exerzitien im Alltag zu einem Frühstück in der Küche des Pfarrzentrums.

Karl Trabauer jedoch hat 208 Fotos gemacht, von denen wir ihnen 62 im Album präsentieren.

Blau der Fußweg von Jerusalem nach Emmaus
wie ihn Google Maps findet. 
Der blaue Weg ist 32 km lang und man  geht 7 1/2 Stunden.

Dienstag, 7. April 2015

Macht Glauben fanatisch?

Dieser Frage "Macht Glauben fanatisch" widmet sich die nächste Interreligiöse Begegnung in Stockerau, wo sich Katholiken, Evangelische und Moslems organisiert von unserer Stadtamtsdirektorin Dr. Riedler treffen, um miteinander und nicht übereinander zu reden.

Unser Pfarre Markus Beranek lädt auch Sie dazu am 6. Mai 2015 um 19 Uhr in den Lenausaal im Stockerauer Z-2000 ein.



Am Bild: v.l.n.r. Christian Brost (evangelischer Pfarrer), Maria-Andrea Riedler (Stadtgemeinde), Gert Lauermann (Kurator der evangelischen Kirche), Ali Öktem (islamischer Kulturverein) und Ahmed Ahat (islamischer Religionslehrer in Stockerau), Markus Beranek (rk Stadtpfarrer) bei ihrem letzten Treffen am 26. Februar 2015  in der evangelischen Pfarrkirche.

Foto: M-A. Riedler.

Hier ein ausführlicher Text von Maria-Andrea Riedler dazu:

Stockerauer Integrationsgespräche

Am 30. August 2011 lud Bürgermeister Helmut Laab erstmals die Vertreter der drei großen monotheistischen Religionen (röm. kath. Kirche, evang. Kirche, Islamische Glaubensgemeinschaft) zu einem Gedankenaustausch ins Rathaus ein. Dieser ersten Gesprächsrunde, die bereits von großer Offenheit und dem Bemühen um gegenseitiges Verständnis getragen war, folgten weitere, im Gebetsraum des Islamischen Kulturvereins, in der evangelischen Kirche und in der katholischen Stadtpfarrkirche. Zu Anfang stand Kennenlernen im Vordergrund und der Aufbau einer vertrauensvollen Gesprächsbasis. Es folgten Diskussionen zu Themen in unserer Stadt, aber zunehmend auch zu allgemeinen Fragen der Diversität und der Integration.
Mit bisher zwei Veranstaltungen im Lenausaal des Z2000 – eine unter dem Titel „Was glaubst du eigentlich?“ und eine weitere unter dem Motto „Wie feierst Du?“ – wurden auch weitere Mitglieder der jeweiligen Glaubensgemeinschaften und die interessierte Öffentlichkeit einbezogen. Jedes Mal gab es einen regen Gedankenaustausch, der im Anschluss an die Veranstaltungen bei alkoholfreien Getränken und multikulturellen Snacks von türkischen Spezialitäten bis Apfelstrudel zu persönlichen Gesprächen vertieft wurde.
Als verbindendes Element wurde auch der Sport einbezogen und zwei interkulturelle Fußballturniere in der Alten Au organisiert.
2012 konnte Bürgermeister Helmut Laab den ersten Integrationsbericht unserer Stadt vorlegen, für 2015 ist ein weiterer Bericht geplant.
Bei einem der letzten Treffen der Vertreter der Glaubensgemeinschaften verständigte man sich über eine gemeinsame Erklärung in Bezug auf Religion und Gewalt, die auch in der Stadtzeitung UNSERE STADT veröffentlicht wurde.

Für heuer ist eine weitere Informations- und Diskussionsveranstaltung geplant:  Am 6. Mai 2015 findet um 19 Uhr im Lenausaal des Z2000 ein von den Vertretern der römisch katholischen und der evangelischen Kirche sowie des islamischen Kulturvereins Stockerau gestalteter Abend unter dem Titel „Macht Glaube fanatisch?“ statt. Für ein Impulsreferat wurde Univ. Prof. i. R. Dr. Martin Jäggle angefragt. Auch ein interkulturelles Buffet als Abschluss des Abends und als Rahmen für weiterführende Diskussionen wird es wieder geben. Die Vertreter der römisch-katholischen und der evangelischen Kirche sowie der Muslime in Stockerau freuen sich auf zahlreiches Kommen!

Sonntag, 5. April 2015

Predigt der Osternacht: Jesus nicht einbalsamieren

Dankenswerterweise dürfen wir die Predigt aus der Osternachtsfeier hier abdrucken, gehalten von Hauptzelebranten Kaplan Tomasz Iwandowski. Für alle, die nicht kommen konnten. Oder aber auch, wenn Sie mitgefeiert haben, um die Worte nochmals in Ruhe wirken zu lassen.

GESEGNETE OSTERN!


Stockerau, Osternacht 2015

"Das Leben geht weiter!", aber nur für die Hälfte der Europäer. Hast Du das gewusst? Für die andere Hälfte ist Gott tot, bleibt Jesus tot. Für sie hat er wahrscheinlich nichts mehr zu sagen, hat er keine Bedeutung mehr.
Für sie kann er nichts mehr tun.

So war das wohl auch für die drei Frauen, von denen uns der Evangelist berichtet. Für sie war Jesus tot. Es blieb ihnen nur die Möglichkeit zum Grab zu gehen, ihn einzubalsamieren, zu konservieren, zu mumifizieren. Sie wollten ihn möglichst lange so erhalten, wie er war. Sie wollten ihn in frommer Erinnerung behalten.

Wenn wir heute auch noch so denken, wenn auch wir Jesus für tot halten, dann ist verständlich, dass es so viele Versuche gibt ihn einzubalsamieren und zu mumifizieren: Wir mumifizieren Jesus in Traditionen und Geboten. Wir möchten das alles so belassen, wie es war. Und wenn wir den Stein einmal wegwälzen von all dem geschichtlichen Ballast, dann ist dahinter - nichts. Er, Jesus, ist nicht da.

Aber: Gott ist nicht tot. Jesus ist nicht tot. Das Leben geht weiter! Diese Erfahrung ist der erste Schock für die frommen Frauen. "Euer Öl und euren Balsam könnt ihr wegwerfen. Jesus lässt sich nicht konservieren. Er lässt sich nur immer wieder neu als der Lebendige erfahren! Geht nach Galiläa, dort werdet ihr ihn sehen!" 

Wer Jesus bei den Toten sucht, der kann lange suchen. Der findet ihn nicht. Jesus ist schon längst in Galiläa. Und Galiläa - das ist überall dort, wo sich Leben abspielt. Wo Menschen die Höhen und Tiefen des Lebens erleben und miteinander teilen, wo sie sich gemeinsam mühen und freuen, lieben und leiden, lachen und weinen. Dort ist Jesus, der Anführer des Lebens.

Jesus will nicht in ein schön gepflegtes Grab gesteckt werden. Er will nicht nur ein ehrendes und frommes Gedenken. Er will, dass wir aus seinem Geist leben und ihm nachfolgen. Er will nicht nur, dass wir alljährlich der Gefallenen gedenken, sondern vor allem, dass wir den Frieden sichern. Er will nicht, dass die Messe ein Totenmahl wird in frommer Erinnerung an ihn, einen lieben Verstorbenen, sondern dass wir in uns die Bewusstheit wachhalten, dass er mitten unter uns lebt.

Darum hat er uns ja nicht einen Stein oder sonst einen leblosen Erinnerungsgegenstand hinterlassen, sondern Zeichen des Lebens: Brot und Wein. Darum ist jede Messe und jeder Sonntag eine Erinnerung an OSTERN:

"Macht den Lebenden nicht zum Toten! Lasst ihn unter euch lebendig sein! Denn er lebt und will, dass wir das Leben haben und es in Fülle haben." - hier und für immer. Denn das Leben geht weiter!

Im Alltag darf ich es oft erleben und den lebenden Jesus persönlich treffen.

  •  Wenn ich in den Augen der Kranken schaue und höre: „Herr Kpl. Ich habe keine Angst. Nach dem Tod kommt Leben“ – Auferstehung!
  • Wenn ich nach einem Begräbnis von den Angehörigen höre: „Wissen Sie, ich bin froh, weil meine Opa/Mama sicher im Himmel ist“ – Auferstehung!
  • Wenn ich einen Jugendlichen treffe, der ein schwieriges Leben hatte, der sagt: „Im Leben habe ich nur Scheiß aufgebaut. Es lohnt sich aber weiter zu leben, weil da oben jemand ist, der mir schon alles vergeben hat.“ – Auferstehung!

Ich sehe aber den lebenden Jesus in den lachenden Augen… (da war die spontane Geschichte aus der Arche <<gekürzt>>). Sie ist nicht nur für die Priester reserviert, diese Erfahrung kannst auch Du machen, wenn dein HERZ offen ist.

Und so bist DU heute schon dazu eingeladen Zeugin/Zeuge zu sein, dass das Leben dank des Auferstandenen viel weiter geht.

Viel Freude dafür!

Kinderosternacht


Um 18 Uhr trafen sich am Karsamstag die Kinder zu einer extra für sie von unserem Kinderliturgieteam gestalteten Osternachtfeier. Wie bei den Großen gab es eine Lichterprozession, die Tauferinnerung und einen festlichen Auszug zum Osterfeuer.

Zu schwungvoller am Keyboard begleiteter Musik erlebten die Kinder die Auferstehung von Jesus. Und Marion Satra hat ein paar Schnappschüsse mit ihrem Smartphone gemacht.

Alle sehen Sie im Fotoalbum.

Die Blumen der Kreuzverehrung

Maria Denner hat uns eine Reihe von Bildern geschickt, wie aus den Blumen, die zur Kreuzverehrung am Karfreitag mitgebracht werden, wie durch Zauberhand herrliche Gestecke für den Ostermorgen werden.

Aus den vielen Blumen, die bei der Karfreitagsliturgie zur Kreuzverehrung gebracht wurden, entstehen schöne Gestecke – vielen lieben Dank dem Blumenteam, so schreibt sie uns.

Alle Bilder gibt es hier im Fotoalbum.
 
Das Blumenteam.

Am Ostermorgen

Das feierliche Hochamt am Ostermorgen ist für viele Stockerauerinnen und Stockerauer, die auch nicht so oft in die Messe gehen, ein Anliegen. Heute verschönerte uns ein Musikensemble unter der Leitung von Beate Kokits mit einer schwungvollen Mozartmesse, einem Händel-Alleluja und einem eingängigen Antwortpsalm, der möglicherweise Beate Kokits als Komposition zuzurechnen ist, den Ostermorgen.

Pfarrer Markus Beranek interpretierte in seiner Predigt eine Ikone, die er zu seinem 40. Geburtstag bekommen hatte und die das "Rühr mich nicht an" Motiv darstellt. Am Ostermorgen kommt nach den Aposteln auch Maria Magdalena ans leere Grab, trifft nur zwei weisse Engel, aber dann erscheint auch der auferstandene Jesus und sagt diese berühmten Worte.

Das Blumenteam hatte wieder aus den Blumen der karfreitäglichen Kreuzverehrung wunderbare Gestecke gezaubert.

Abschliessend weihte unser Pfarrer Brot, Fleisch und Eier und wünschte allen Gesegnete Ostern.