Sonntag, 29. November 2015

Gottesdienst zum ersten Advent

Die Ikone, die unter der Kanzel unserer Pfarrkirche aufgestellt ist, wird uns durch die Adventzeit begleiten. Den Text des aufgelegten Handzettels können Sie hier im Internet lesen. Pfarrer Markus Beranek erklärte zu Beginn der Halbzehnuhrmesse, warum diese Ikone hier steht und zog dann mit dem Adventlicht mit einer Prozession von Kindern zum Altar.

Seine Predigt widmete er dem Thema "Spannungen", eine eher unübliche Betrachtung der als "besinnlich und entspannend" gewünschten Adventzeit, die aber natürlich schön den Gegensatz dieses Wunsches nach Ruhe und Besinnung und der Hektik der Vorbereitungen und Einkäufe in dieser Zeit charakterisiert.

Auch das Evangelium nach Lukas (Kap. 21,25-28.34-36) ist nicht frei von Spannung:

Es werden Zeichen sichtbar werden an Sonne, Mond und Sternen, und auf der Erde werden die Völker bestürzt und ratlos sein über das Toben und Donnern des Meeres.
Die Menschen werden vor Angst vergehen in der Erwartung der Dinge, die über die Erde kommen; denn die Kräfte des Himmels werden erschüttert werden.
Dann wird man den Menschensohn mit großer Macht und Herrlichkeit auf einer Wolke kommen sehen.
Wenn all das beginnt, dann richtet euch auf, und erhebt eure Häupter; denn eure Erlösung ist nahe.
Nehmt euch in acht, dass Rausch und Trunkenheit und die Sorgen des Alltags euch nicht verwirren und dass jener Tag euch nicht plötzlich überrascht,
so wie man in eine Falle gerät; denn er wird über alle Bewohner der ganzen Erde hereinbrechen.
Wacht und betet allezeit, damit ihr allem, was geschehen wird, entrinnen und vor den Menschensohn hintreten könnt.

Die Lesung stammt aus dem Buch Jeremia (Altes Testament, Kap. 33,14-16), fast ein Gegenpol der Ruhe zu der obigen Schilderung.

Seht, es werden Tage kommen - Spruch des Herrn -, da erfülle ich das Heilswort, das ich über das Haus Israel und über das Haus Juda gesprochen habe.
In jenen Tagen und zu jener Zeit werde ich für David einen gerechten Spross aufsprießen lassen. Er wird für Recht und Gerechtigkeit sorgen im Land.

In jenen Tagen wird Juda gerettet werden, Jerusalem kann in Sicherheit wohnen. Man wird ihm den Namen geben: Jahwe ist unsere Gerechtigkeit.


Barbaramesse

Barbara ist erst am 4. Dezember, doch ist es seit kurzem Brauch, dass in Stockerau der Barbaragottesdienst am Samstag des ersten Adventwochenendes um 11 Uhr gefeiert wird.

Auch wer nicht bei der militärischen Feier dabei war, aber die Kirche dieser Tage besucht, sieht die an den Denkmälern der Stockerauer Bataillione niedergelegten Kränze.

Samstag, 28. November 2015

vor.allem.mensch.punkt braucht noch was...

Bitte nichts mehr spenden. Dank ihrer schnellen Hilfe haben wir schon Alles! Ganz herzlichen Dank den Spenderinnen und Spendern!


Der neu gegründete Verein von Christen und Moslems in Stockerau vor.allem.mensch.punkt, der ein Haus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in  der Manhartsstraße organisiert (hier gibt es mehr Informationen), hat uns um folgende Veröffentlichung gebeten:

Für unser Haus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Manhartstraße wären wir dankbar für

  • 16 Hygiene-Startpakete (bestehend aus):
  • 1 Zahnbürste
  • 1 Zahnpasta
  • Duschgel
  • Shampoo
  • Rasierer
  • Rasierseife/schaum
  • ev. Handcreme
  • Taschentücher
  • WC-Papier

weiters benötigen wir noch:

  • Waschpulver
  • Tabs für den Geschirrspüler/Klarspüler/Salz
  • 2 Haartrockner
  • 5 Steppdecken
  • 6 Pölster
  • Cd-Player (ev. + Kopfhörer)
  • Wanduhren
  • Töpfe

Wir freuen uns über Ihre Unterstützung und danken herzlichst.
Verein vor.allem.mensch.Punkt!

Bitte im P2 (Pfarrzentrum) abgeben mit dem Vermerk: Haus Manhartstraße 
Vielen Dank!

Übrigens: Die Jugendlichen werden in den nächsten beiden Wochen einziehen.

Adventmarkt 2015

Hedi Grosschopf, unsere Pfarrsekretärin, hat mit ihrer großen Helferinnen- und Helferschar wieder einen attraktiven Adventmarkt organisiert, der am 27. Dezember um 17 Uhr im Pfarrhofgarten und im Pfarrsaal eröffnet wurde. Danke ihr und allen, die für den Auf- und Abbau und die Versorgung der Gäste sorgen und damit auch eine Benefizveranstaltung für das Pfarrzentrum unterstützen. Und Danke auch den vielen Besucherinnen und Besuchern, die auch heuer wieder dabei waren.

Unsere aktive Jungschar
In unserem Fotoalbum haben wir ein paar Schnappschüsse mit dem Smartphone hinterlegt. Man kann bessere Fotos machen...

Freitag, 27. November 2015

Advent als Vorbereitung von Weihnachten

In der orthodoxen Kirche gibt es das noch: Die Adventzeit als geistige und körperliche Vorbereitung auf das große Fest Weihnachten mit Buße und Fasten als Mittel der Vorbereitung. Ähnlich zur österlichen Fastenzeit gibt es zum Beispiel in Rumänien in vielen Restaurants Beilagen zu den Speisekarten, die Fastenspeisen ohne Fleisch und Eier vorschlagen.
Bei uns sind noch spärliche Reste, wie zum Beispiel der Spruch "Kathrein stellt das Tanzen ein" anzutreffen, die weihnachtlichen Punschrunden sehen aber schon eher nicht mehr nach Fasten aus. Vielleicht sind die täglichen Spendenbriefe noch Aufforderungen zum "Almosen" geben?
Wir in der katholischen Pfarre Stockerau haben  ein Element dieser Vorbereitung auf die Geburt Jesu erhalten, den Bußgottesdienst, bei dem man über sich und sein Verhältnis zu Gott und die Menschen nachdenken kann. Anschließend kann man noch über Barmherzigkeit meditieren.

Probieren Sie das am 11. Dezember, einem Freitag, um 18:30 in der Pfarrkirche aus.


Adventimpuls, erste Woche

Unsere Klosterschwestern vom Kloster St. Koloman gehören dem Steyler Ordenshaus an. Wie jedes Jahr gibt es vom Orden für uns Adventimpulse. Die Adventimpulse wurden 2015 von Sr. Christine Müller, SSpS Deutschland, gestaltet. Wir beginnen heute mit dem ersten Impuls. Für die nächsten 3 Wochen kommen diese Impulse jeweils am Freitag. Die Schwestern schreiben:

November 2015
Liebe Steyler Freundinnen und Freunde!
Mit dem neuen Kirchenjahr beginnt auch das „Jahr der Barmherzigkeit“ und es stellt uns schon ganz am Anfang eine frohe und befreiende Botschaft vor Augen: Gottes Barmherzigkeit hat in Jesus von Nazareth ein Gesicht bekommen! Wir laden dazu ein, sich mit diesen Adventsimpulsen innerlich auf das Fest der Geburt Jesu, auf das Fest der Menschwerdung vorzubereiten. Inspiriert von einem Wort aus dem Johannesevangelium möchten die Anregungen eine Hilfe sein, das Weihnachtsgeheimnis und das Geheimnis der eigenen Person tiefer zu entdecken und sich der Barmherzigkeit Gottes mehr anzuvertrauen. Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht. (Joh 1,18) Zuversicht und Hoffnung für den Weg auf Weihnachten hin wünschen Euch/Ihnen allen die Steyler Missionsschwestern in Österreich! 

1. Adventswoche (29.11.-5.12.) - Barmherzigkeit beim Wort genommen 

Voll der Faszination wohl weniger für ein Wort als für dessen Bedeutung waren jene Christen, die eine Übersetzung für das lateinische „misericordia“ suchten: Ein Herz (cor) für die Armen (miseri) zu haben, das musste doch auch ihrer Sprache, in der gotischen Kirchensprache auszudrücken sein! So entstand unser Wort Barmherzigkeit. Um Erbarmen zu haben und denen beizustehen, die Not leiden (gotisch: „armen“), dazu braucht es Mitgefühl. Es braucht Empathie, die Fähigkeit, sich in andere hineinfühlen zu können. So können wir sogar am Leid des anderen mitleiden, es mit ihm tragen. Barmherzigkeit gilt seit jeher als wesentliche Eigenschaft Gottes. In jedem Gottesdienst bitten wir im Kyrie Gott um sein Erbarmen, bitten wir um seine unverdiente Zuwendung – im Vertrauen darauf, dass Gott ein Herz für uns Arme hat. Dass er uns unsere Fehltritte vergibt, dass er sieht, woran wir schwer tragen, dass er uns entgegenkommt und uns hilft. In Gottes barmherzigem Handeln wird für uns seine Liebe erfahrbar. Wo bedarf ich besonders der Barmherzigkeit Gottes und meiner Mitmenschen? Ich möchte wahrnehmen, wo mir etwas von dieser barmherzigen Liebe geschenkt wird.

Quelle: www.ssps.at



Eine Adventbetrachtung

Pfarrer Markus Beranek hat zum Beginn des Advents und auch zum Beginn des Jahres der Barmherzigkeit am 8. Dezember den folgenden Text rund um seine Lieblingsikone gestaltet.


"Jesus Christus ist das Antlitz der Barmherzigkeit des Vaters"

Mit diesen Worten beginnt Papst Franziskus ein Schreiben, mit dem er das Jahr der Barmherzigkelt einberuft. Die Christusikone aus der Tradition der östlichen Kirche kann deshalb eine Hilfe sein, uns diesen barmherzigen Blick Gottes in Erinnerung zu rufen. Das Bild. das Sie sehen, zeigt eine Reproduktion der Ikone von Christus dem Weltenherrscher von Rila. Es ist die Ikone, die sich auf meinem Gebetsplatz befindet und vor der ich fast täglich Zeit verbringe. Der Gesichtsausdruck Christi wirkt für mich gesammelt und strahlt eine innere Ruhe aus. Gerade an unruhigen und vollen Tagen hilft mir das, diese ruhigen Schichten in meiner Seele zu entdecken. Die rechte Hand formt den typisch ostkirchlichen Segensgestus. Das sagt mir zu: Über meinem Leben, über meinem Mühen, über all meinen Herausforderungen steht der Segen Gottes, aus dem ich nicht herausfallen kann.

In der linken Hand hält Christus die Bibel -  das Buch, das mir hilft, ihn kennenzulernen, seiner Art und seinem Wesen tiefer auf die Spur zu kommen. Die Ikone zeigt Christus als den Weltenherrscher. Sie erinnert mich an einen nicht so bekannten Akzent des Advents:  Advent als die Zeit, die in uns wachhält, dass Jesus am Ende der Zeiten wiederkommt, dass der Lauf der Geschichte und der Lauf meines Lebens ein Ziel hat. Die Hoffnung, dass trotz aller Konflikte und Herausforderungen letztlich der Lauf der Geschichte gut ausgeht, dass es am Ende zur Versöhnung und zu einem gerechten Ausgleich, zu einem guten Leben für alle kommt und dass meine Hoffnungen und Sehnsüchte eine Erfüllung finden.

So könnte die Ikone Wegbegleiter durch den Advent sein. Ich darf mich anschauen lassen von Jesus. Er kennt mich. Er weiß um mein Leben. Ich darf Ihm alles anvertrauen, was mich beschäftigt. Ich bin unter seinem barmherzigen Blick gut aufgehoben.
Pfarrer Markus Beranek

Advent für Kinder

Unser Kinderliturgieteam möchte Euch auf folgende Termine aufmerksam machen:

  • Samstag, 28.11. Adventkranzsegnung für Familien mit Kindern um 16:00 in der Pfarrkirche
  • Sonntag, 6.12. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum, Besuch des Hl. Nikolaus in der Kirche
Und in einer halben Stunde beginnt der Adventmarkt der Pfarre.

Donnerstag, 26. November 2015

O, ihr Hörwege zu Gott

"Die Bezeichnung der Antiphonen leitet sich von der Anrufung „O“ her, mit der jede der Antiphonen beginnt" - so sagt Wikipedia. In den Hl. Messen von 17.- 23. Dezember werden diese O-Antiphonen gebetet oder gesungen. Aber auch die nächsten Hör-Wege zu Gott bringen am Freitag, den 4. Dezember um 20 Uhr in der Kirche, Musik zu diesen O-Antiphonen rund um das große Magnificat. Herbert Lauermann hat wieder die Musik ausgesucht und Pastoralassistentin Sissy Hanke wird das Wort ergreifen.


Arvo Pärt (* 11. September 1935 in Paide, Estland) ist ein estnischer Komponist, der als einer der bedeutendsten lebenden Komponisten neuer Musik gilt. Er hat die österreichische Staatsbürgerschaft. Von 1981 bis 2008 lebte er in Berlin. Mehr davon in Wikipedia.

Raum zur Entwicklung

Die Erzdiözese Wien hat gestern per Presseaussendung die Einrichtung von 140 Entwicklungsräumen für die heute 653 Pfarren in allen 3 Vikariaten (Nord, Wien und Süd) bekannt gegeben. Auf den Seiten der Erzdiözese gibt es viel darüber zu lesen, unter anderem auch die Liste aller Entwicklungsräume und den Hirtenbrief zum Thema von Kardinal Christoph Schönborn.
Was das konkret für das Dekanat Stockerau, die Stadt und die umliegenden Gemeinden bedeutet, haben wir unseren Pfarrer und Dechant Markus Beranek gefragt. Hier seine Antwort. Wenn Sie Fragen oder Kommentare haben, können Sie direkt auf diesen Artikel antworten.

Mit 1. Adventsonntag, dem Beginn des neuen Kirchenjahres, starten auch die neuen Entwicklungsräume. Worum geht es nun dabei? Wir haben uns in der Diözese auf den Weg gemacht, stärker über den Kirchturm hinauszuschauen und mehr als bisher über die Pfarrgrenzen hinaus zusammen zu arbeiten. Ein Anstoß dafür sind sicher der Priestermangel und dass die Anzahl der Katholiken bzw. jener, die regelmäßig am Gottesdienst teilnehmen weniger werden. Das bedeutet ganz praktisch auch weniger Kirchenbeitragseinkommen, sodass nicht alles an Dienstposten und Gebäuden auf Dauer finanzierbar sein wird. Viel grundlegender geht es aber darum, dass Gesellschaft sich sehr vielfältig entwickelt und nicht jede Pfarre im Alleingang der Unterschiedlichkeit der Menschen Rechnung tragen kann. Auch im ländlichen Bereich zeigt sich an vielen Orten, dass die Ortschaften sich verändern. Menschen aus der Großstadt ziehen aufs Land, setzen aber ihre „Städtische“ Lebensweise fort.
Pfarrer Dr. Markus Beranek
Das braucht andere Formen der Seelsorge als früher, wo der Großteil der Menschen z.B. in der Landwirtschaft tätig war.
In den vergangen zwei Jahren wurden nun in unserer Diözese in einem längeren Prozess überlegt, welche Pfarren auf Dauer zusammenarbeiten werden. Es war der Versuch, möglichst viele Anliegen zu hören, nicht immer konnten alle Wünsche berücksichtigt werden. Pfarren, die langfristig gesehen verstärkt zusammenarbeiten werden bilden einen Entwicklungsraum, bei uns wird der mit dem zukünftigen Dekanat Stockerau identisch sein. Dieser Prozess des wachsenden Miteinanders verläuft in einzelnen Schritten. Für unser Dekanat werden sich deshalb in den nächsten Jahren zwei Pfarrverbände bilden:
  • Der Pfarrverband bestehend aus den Pfarren Hausleiten, Stockerau, Leitzersdorf, Haselbach und Niederhollabrunn
  • Der Pfarrverband bestehend aus den Pfarren Sierndorf, Oberhautzenthal, Obermallebarn, Höbersdorf, Senning, Großmugl und Herzogbirbaum
  • Die Pfarren Spillern und Kleinwilfersdorf (mit der Filiale Oberrohrbach) haben sich für eine Zusammenarbeit mit Leobendorf entschieden und bilden damit im nächsten Schritt einen Pfarrverband zwischen den beiden Städten Korneuburg und Stockerau, deshalb wechseln diese beiden Pfarren ins Dekanat Korneuburg
Durch die Pensionierung von Pfarrer Gebhard Zenkert bin ich seit 1. September auch für die Pfarren Niederhollabrunn und Haselbach zuständig, wir haben damit schneller als ursprünglich geplant einen großen Schritt in Richtung zukünftigen Pfarrverband gemacht.

Die Herausforderung wird es sein, in diesen neuen Einheiten das gemeinsam zu tun, was die einzelnen mitunter kleinen Pfarren überfordert und das vor Ort weiter zu entfalten, was Kirche nahe an den Lebensorten der Menschen sein lässt. So soll es selbstverständlich weiter in jeder Pfarrkirche einen Sonntagsgottesdienst geben etc.. Die Diözesanleitung verweist immer wieder auf die Erfahrung im deutschen Sprachraum, dass Pfarrverbände ab einer bestimmten Größe (etwa ab 6, 7 Pfarren) sehr schwerfällig und aufwendig zu verwalten werden und weist deshalb darauf hinein, dass die Richtung zur „Pfarre neu“ zielt. Die kann man sich wie kleine Diözesen vorstellen, eine zentrale Kirche ist Pfarrkirche, die bisherigen Pfarrkirchen werden Filialkirchen, an denen aber ein eigenes kirchliches Leben weiterbesteht, während die Hauptamtlichen ihre Zuständigkeiten im Blick auf die Pfarre haben (was nicht ausschließt, dass einzelnen Priester z.B. schwerpunktmäßig für einzelnen Gemeinden zuständig sind). In dieser „Pfarre neu“ arbeiten mehrere Priester und Hauptamtliche zusammen, sodass Einzelkämpfer vermieden werden. Hier ist geplant, dass auf der Dechantenklausur 2019 die bisherigen Entwicklungen ausgewertet werden und dann eine Entscheidung für die Zukunft getroffen wird: bewähren sich die errichteten „Pfarren neu“, bewähren sich die neuen Pfarrverbände? Lässt sich Verwaltung vereinfachen, vor allem aber was trägt bei, dass Kirche nahe am Leben der Menschen lebendig bleibt und  neu lebendig wird? Lebendig wird Kirche, wo Menschen Glaube und Leben miteinander teilen und sich von den Nöten um sich herum herausfordern lassen. Gute Strukturen sind nicht das Leben, aber sie können das Leben behindern oder fördern – damit sie zweckdienlicher werden entwickeln wir sie weiter.

Pfarrer Markus Beranek
Pfarrer von Stockerau, Moderator von Haselbach und Niederhollabrunn
Dechant des Dekanates Stockerau

Bild: Erzdiözese Wien.
Kommentar zum Bild: Die genannten Pfarren bilden einen Entwicklungsraum (blauer und roter Bereich), der in 2 Subeinheiten geteilt ist (rot/blau). Das zukünftige Dekanat Stockerau (ohne Spillern, Kleinwilfersdorf und Oberrohrbach) ist mit dem Entwicklungsraum identisch.

Mittwoch, 25. November 2015

Oberzögersdorf aufgepasst!

Die Adventkranzsegung in Oberzögersdorf ist am Freitag, 27. November, erst um 19 Uhr, nicht
wie angekündigt um 17 Uhr.

Ein herrliches Werk - Erster Teil

Anlässlich des Festtages der Hl. Cäcilia gab es in unserer Stadtpfarrkirche eine Orgelkonzert auf der großen Kauffmann-Orgel. Michael Huber, Gymnasiumslehrer und Organist, leitete das Konzert mit einer interessanten Information über diese Orgel ein. Er hat uns dankenswerterweise den Artikel samt den Quellenangaben zur Veröffentlichung zur Verfügung gestellt. Es ist ein umfangreiches Werk, daher werden wir es hier im online Pfarrmagazin als Fortsetzungsgeschichte bringen. Daher "Stay tuned" für die nächsten zwei Folgen - alle noch vor Weihnachten.

„Ein herrliches Werk“
Die Entstehung der Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumsorgel in der Stadtpfarrkirche zu Stockerau im Jahre 1888


Von Michael Huber (Teil 1 von 3)

Die alte Orgel


Die Pflege der Orgelmusik hat in Stockerau eine lange Tradition. Albert Starzer schreibt, dass Pfarrer Georg Wolf, gestorben 1589, auch Organist war. Für das Jahr 1629 ist die erste Orgel bezeugt, über die allerdings nichts Näheres bekannt ist. Genau 47 Jahre später stellte ein Wiener Orgelbauer namens Lambertus Ruprecht eine neue Orgel auf, die rund ein dreiviertel Jahrhundert Bestand hatte. Im Jahre 1750 bekam Stockerau eine neue Orgel aus der Werkstätte des Wiener Meisters Johann Hencke, der auch für andere Orte in Niederösterreich Orgeln schuf, so für Großrussbach, Maria Taferl und die Horner Stadtpfarrkirche (letztere ist weitgehend im Originalzustand erhalten). Henckes bedeutendstes Werk ist zweifellos die der Stiftskirche Herzogenburg. Bemerkenswerterweise wurde die Hencke-Orgel auch in den Neubau der Stockerauer Pfarrkirche übernommen und erfuhr durch Henckes Schwiegersohn Anton Pfliegler eine Erweiterung. Auch Pfliegler war ein sehr angesehener Orgelbauer, wie seine bis heute erhaltenen Orgeln in Maria Dreieichen und in der Stiftskirche Altenburg beweisen.

Pläne für eine neue Orgel


Warum musste die Hencke-Pflieger-Orgel im Jahr 1888 dennoch abgetragen und durch ein neues Instrument ersetzt werden? Der Hauptgrund lag in der – aktenmäßig gut dokumentierten – Störungsanfälligkeit des Instruments, das im Laufe seiner 130-jährigen Geschichte nicht nur laufende Reparaturen, sondern auch drei größere Umbauten erfuhr. Zudem dürfte man in dem aufstrebenden Weinviertler Wirtschaftsstandort Stockerau „das Verlangen nach einem zeitgemäßen Instrument“ (Hans Heiling) gehabt haben. Von der alten Orgel ist, sieht man von den musizierenden Engeln und dem König David (letzterer im Bezirksmuseum) ab, nichts erhalten geblieben. Im Gegenteil: das Holz diente als Brennholz und die Zinn- und Zinkpfeifen wurden zum Materialwert abgebeben, wie Pfarrer Ernst Lukaseder im Memorabilienbuch der Pfarre schreibt. Der Genannte dürfte auch die treibende Kraft für den Neubau gewesen sein, war er doch auch sonst Neuerungen gegenüber aufgeschlossen: So etwa wurde im gleichen Jahr 1888 eine Gasbeleuchtung in der Kirche und im Pfarrhof installiert, eine Innovation, die vermutlich nicht zuletzt durch die Erfindung des Gasglühstrumpfes durch Carl Auer von Welsbach zwei Jahre zuvor angeregt wurde.

Wird fortgesetzt.

Sonntag, 22. November 2015

Christus ist König

Heute war Christkönigsonntag, ein junges Fest aus dem Jahr 1925, mit dem wir uns wahrscheinlich heute in der Mehrheit der Christen eher schwertun.  Einen interessanten und aktuellen Aspekt aus der Predigt von Pfarrer Markus Beranek möchten wir hier berichten:

Der Islamische Staat, der die Welt zur Zeit sehr beschäftigt, versucht gerade einen Gottesstaat zu errichten. Gott und die staatliche Gewalt sozusagen in einer Hand. Auch das christliche Abendland hat solche Vorstellungen der Einheit von Gott und Staat viele Jahrhunderte gelebt. Markus Beranek meinte dazu, dass es doch lange Zeit gedauert hat, bis sich die folgende Stelle aus dem Evangelium auch bei uns durchgesprochen hat. Im heutigen Evangelium hörten wir nämlich den Ausschnitt aus der Passionsgeschichte, wo Pontius Pilatus und Jesus über das Königtum reden. Und Jesus sagt da: "Ja, ich bin ein König, aber mein Königreich ist nicht von dieser Welt, sonst stünde ich nicht hier - denn meine Soldaten würden für mich kämpfen".

Bild: Kaiserkrönung Karl des Großen durch Papst Leo III


Hier das Evangelium des heutigen Tages
samt einem Kommentar vom Hl. Augustinus


Quelle: www.evangeliumtagfuertag.org

Sonntag, 22 November 2015
Hl. Cäcilia

Joh. 18,33b-37.

In jener Zeit fragte Pilatus Jesus: Bist du der König der Juden?
Jesus antwortete: Sagst du das von dir aus, oder haben es dir andere über mich gesagt?
Pilatus entgegnete: Bin ich denn ein Jude? Dein eigenes Volk und die Hohenpriester haben dich an mich ausgeliefert. Was hast du getan?
Jesus antwortete: Mein Königtum ist nicht von dieser Welt. Wenn es von dieser Welt wäre, würden meine Leute kämpfen, damit ich den Juden nicht ausgeliefert würde. Aber mein Königtum ist nicht von hier.

Zu Ehren der Hl. Cäcilia

Am Sonntag, dem 22. November, fand zu Ehren der Heiligen der Kirchenmusik am Nachmittag ein Orgelkonzert statt.
Zu Beginn erzählte und Michael Huber über die Geschichte der Kirchenorgeln in unserer Stockerauer Stadtpfarrkirche seit dem 17. Jahrhundert. Zur Einweihung der heutigen Orgel, einem Werk des Orgelbauers Kaufmann - übrigens einem Vorfahren von Götz Kaufmann - spielte ein Wiener Hoforganist Pius Richter am 2. Dezember 1888.
Anschließend spielte unser Organist Johannes Lenius verschiedenste Werke vom Barock bis zu lebenden Komponisten, nämlich Meister Lenius persönlich mit einem originelle "A:lle luja", das den Ton A in den Mittelpunkt lebhafter Klänge stellte. Die Barockzeit war mit Nikolaus Bruhns und J.S. Bach vertreten, das 19. Jahrhundert mit Brahms, Simon Sechter und Pius Richter (siehe oben), das 20. mit Augustinus Franz Kropfreiter und das 21. Jhdt. mit Johannes Lenius. 1665 bis 1961 war die Spanne der Geburtstage der Komponisten.

Eigentlich schade, dass nur wenig Stockerauerinnen und Stockerauer solch fantastische Konzerte besuchen. Aber was nicht ist, wird sicher noch werden...


Wallfahrerherbst

Jahr für Jahr klingt das Jahr der Mariazeller Fußwallfahrerinnen und Fußwallfahrer mit einer Überquerung des Bisamberges von Langenzersdorf bis Hagenbrunn und dann bereits im Dunkeln wieder zurück aus. Dazwischen werden beim Heurigen Erinnerungen ausgetauscht, Wallfahrerg'schichtln erzählt und der Wallfahrerbote verkauft.
Das Verkaufen war heuer erstmals der Fall, da das zwanzigseitige (!) Blatt diesmal von allen Wallfahrerinnen und Wallfahrern des Jahres 2015 mit ihren persönlichen Erlebnissen gefüllt war und man so umfangreiche und inhaltlich wertvolle Werke nicht einfach verschenken kann. Ein angenehmer Nebeneffekt war, dass dadurch bereits bisher fast 200 € den Platz aus den Wallfahrerbörsen in das Konto für die Renovierung des Pfarrzentrums gewechselt haben.
Restexemplare können übrigens von allen Interessierten beim Adventmarkt am 27. und 28. November bei Schusters Punschbude im tief verschneiten Pfarrhofgarten wohlfeil erworben werden.

Die nächste Wallfahrt kommt bestimmt, und zwar wird die 39. Mariazeller Fußwallfahrt 2016 vom 5. - 8. Mai stattfinden. Anmeldungen sind bei Gerhard Schuster bereits möglich.

Foto: Wolfgang Flandorfer

Samstag, 21. November 2015

Das November Pfarrblatt ist im Druck

Online Leserinnen und Leser wissen, dass sie immer einen Vorsprung haben. Unsere Kirche tut sich zwar schwer, online Dienste zu nützen - wie man z.B. auch an den überaus spärlichen Nutzerinnen der online Adventkranzbestellung bemerkt - aber Sie haben den Vorteil, das neue Pfarrblatt schon jetzt lesen zu können. Die Pfarrblätter, die in einer Auflage von 6800 Exemplaren gerade von unserer Druckerei Bösmüller (in Stockerau) gedruckt werden, liegen ab Dienstag, 24.11., abends in der Sakristei zum Abholen für unsere über 100 Pfarrblattverteilerinnen und -verteiler auf.

Sie können es hier bereits jetzt lesen. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten, die sie hier erklärt bekommen.


Freitag, 20. November 2015

Deutsche Sprache, schwere Sprache

Es werden engagierte Freiwillige für den DEUTSCH-UNTERRICHT gesucht. Und zwar als Lehrer. Schülerinnen und Schüler gibt es genug.

Die Zahl der ankommenden Flüchtlinge steigt auch in Stockerau stetig an. Um sich integrieren zu können, ist auch die Kenntnis der deutschen Sprache unbedingt notwendig. Der Deutschunterricht mit der derzeitigen Flüchtlingsanzahl funktioniert auf Grund engagierter Freiwilliger bestens. Doch für mehr Flüchtlinge ist auch in diesem Bereich mehr Personal vonnöten.

Daher ein Appell: Sollten Sie regelmäßig zumindest einmal pro Woche zwei Stunden erübrigen können und bereit sein, unter pädagogischer Anleitung Flüchtlingen Deutsch zu vermitteln, bitte sich bei Stadtrat Oberstudienrat Karl Kronberger (0676/6852258) zu melden bzw. zumindest Informationen einzuholen.

Vorab schon im Namen der Flüchtlinge ein herzliches Dankeschön.

Geburtstagsgottesdienst für die Stockerauer Truhenorgel


Anna Bolyos
Geburtstagstorte
G. Schuster fecit.
Es ist bereits wieder 2 Jahre her, dass die Pfarrgemeinde von Stockerau die Truhenorgel von der Orgelbaufirma Steinhoff erhielt. Am 8. November wurde mit der Sonntagabendmesse der Geburtstag gefeiert. Musikalisch stand dabei das Instrument im Mittelpunkt, indem eine Auswahl an geeingeten Werken für eine kleine Musikerbesetzung erklangen. Es ertönten Instrumentalwerke - wie z.B. eine Kirchensonate von W. A. Mozart und ein Satz aus einem Orgelkonzert von J. Haydn, - und auch geistliche Vokalwerke - die Kurz-Kantate Herr, wenn ich nur dich hab" von D. Buxthude und dem Psalmsololied Du, meine Seele, singe. Thematisch passte die Auswahl gut mit dem Evangeliumstext zusammen: Es war da die Erzählung von der Witwe, die lediglich zwei Münzen hergeben konnte, die - obwohl nur ein Bruchteil der Gaben der Reichen - ein größeres Opfer war als das der Reichen. Pfarrer Markus Beranek stellte dazu auch einen Bezug zur musikalischen Gestaltung her: Wie groß muss Gottes Lob sein? Dieses Thema wurde nach der Predigt mit einer Sopranarie aus einer Kantata von J. S. Bach angestimmt: Auch mit gedämpften, schwachen Stimmen wird Gottes Majestät erhört.
Pfarrer Markus Beranek mit der CD
Gesungen wurde das von Anna Bolyos, stilvoll und harmonisch begleitet von Katharina Kreuz, Marlies Guthauer mit Violinen und Martin Marte-Singer am Kontrabass. Alle Musikerinnen und Musiker haben einen Stockerau Bezug, und haben schon einige Male in Pfarrkirche gespielt. An der Orgel saß (und spielte - Anm. der Redaktion) Johannes Lenius, der auch nach dem Gottesdienst zur Nachfeier überleitete. Hier überreichte er erstens ein Geburtstagsgeschenk: Eine Beschreibung der Stockerauer Truhenorgel mit ein paar Hörproben auf einer CD. Und zweites gab es selbstverständlich eine Geburtstagstorte. Diese wurde freundlicherweise von Gerhard Schuster gespendet, war hübsch anzusehen und unübertrefflich im Geschmack. Damit ist dem wunderbaren Instrument eine glückliche und lange Zukunft zu wünschen.
Johannes Lenius

Ein tolles Chorkonzert

Johannes Lenius, Musikus in der Katholischen Pfarre Stockerau und fürs ganze Vikariat Nord schreibt uns:
Hier ist ein Plakat über das Chorkonzert am 2. Dezember (Mittwoch) um 19:30 in der Pfarrkirche Stockerau. Das wird ein ganz tolles Konzert, bei dem man einen vorbildlichen Chorklang in Stockerau erleben kann.
Alles Gute,
Johannes
Es singt der Chor des Diözesankonservatoriums Wien, geleitet von Manfred Länger. Weiteres zu dieser Aktion finden Sie auch auf www.singenhilft.at

Hoffnung konkret

Unser Team von vor.allem.mensch.punkt hat bereits ein Liste von Sachspenden, die für das Haus für die unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge, das von den Stockerauer Christen und Muslimen gerade organisiert wird, zusammengestellt.
Wir haben sie  hier beim Artikel hinten angehängt.

Donnerstag, 19. November 2015

Wie stelle ich mir Gott vor?

In unserem November Pfarrblatt steht das Thema Gott - Mensch im Vordergrund. Einmal, weil wir mehr über Gott als über die Kirche reden sollten, andererseits, weil Gott auch diese Weihnachten auf die Welt kommt und dort als kleines Kind Mensch wird.

Wir haben dazu eine kleine Umfrage gemacht und fast 30 Menschen in unserer Pfarre gefragt: Wie stellst Du Dir Gott vor? Daneben hat die Religionslehrerin Bernadette Bruckner in ihrer Volksschule Kinder gebeten, zu einem Gottesbild eine Zeichnung zu machen. 15 solche Zeichnungen haben wir ausgewählt, drei davon im Pfarrblatt abgebildet und alle fünfzehn in unser Fotoalbum gestellt. Auch die Vorstellungen der Erwachsenen haben wir gesammelt und einen Teil im Pfarrblatt niedergeschrieben. Alle Antworten finden Sie hier.

Übrigens interessant: Beim Verfassen dieses Artikels und dem Vergeben des "Labels" (oder auf gut deutsch - Schlagwort) haben wir bemerkt, dass bei 1352 Artikeln in diesem online PfarrMagazin zum ersten Mal das Label "Gott" vergeben wurde.


Ein Haus der Hoffnung

Von Seiten der evangelischen und katholischen Pfarre und der islamischen Gemeinde in Stockerau wollen wir angesichts der vielen Menschen auf der Flucht ein Zeichen setzen. Deshalb haben wir den Verein vor.allem.mensch.punkt gegründet, der mit 1. Dezember 2015 ein Haus für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Stockerau eröffnet. Ein gemeinsames Projekt von Christen und Muslimen, ein Projekt, das hier in Stockerau beheimatet ist, und zu einer Zukunft für junge Menschen beitragen möchte.
Ein Ort,wo Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren oft nach langer Zeit der Unsicherheit bis zu ihrem 18. Geburtstag ein Zuhause finden können, wo sie Kontakte knüpfen, Deutsch lernen, vertraut werden mit der österreichischen Kultur und die Basis finden, um einen Beruf zu erlernen. Das ermöglicht ihnen eine Perspektive für ihr Leben, das trägt dazu bei, dass sie sich auch in Österreich integrieren und einbringen oder aber auch eine Qualifikation erhalten, mit der sie eines Tages in ihre Heimat zurückkehren können.
Die Ausstattung des Hauses können wir weitgehend mit Sachspenden bestreiten, der Betrieb wird Großteils über Subventionen von Seiten des Landes Niederösterreich finanziert, mit dem Miete, Verpflegung und die Betreuungspersonen abgedeckt werden. Gerade für die Startphase sind wir aber für nötige Anschaffungen auch auf Spenden angewiesen und für Ihren Beitrag dankbar:

Dr. Markus Beranek
Pfarrer von Stockerau
Moderator der Pfarren Haselbach und Niederhollabrunn

Volksbank Niederösterreich
AT88 4715 0206 5837 0000

PS.: Über Details werden wir in Kürze informieren. Das Bild ist übrigens nur ein Symbolbild.

Hier eine Liste der Dinge, die gebraucht wurden. Fast alle Gegenstände sind bereits gespendet worden. Danke, Danke und wieder Danke!

Wenn Sie etwas von der Liste zur Verfügung stellen können, bitte unbedingt mit Sissy Hanke Kontakt aufnehmen. Telefon: 0676 48 388 46

Putzsachen
2 Besen, 2 Beserl+Schaufel, Staubsauger, 2 Aufwaschkübel +Aufwischer

Bad
32 Handtücher, Badetücher (Waschlappen)
4 x Badezimmerteppiche
Waschmaschine
ev. Gefrierschrank/Kühlschrank (zusätzlich zu dem, was wir schon haben...

Küche 
20 Teller (tief +flach)
20 Schüsserl
Besteck
Mixer, Pürrierstab, Kaffeemaschine, Wasserkocher?
Vorratsdosen für Lebensmittel
2 Töpfe (10 Liter)
Töpfe und Pfannen
Kochlöffel, Schöpfer....
Häferl / Gläser
Putzmittel, Fetzen, Geschirrtücher

Diverses
20 Mistkübel
6 Deckenleuchten
6 Stehlampen
Rund ums Bett:
Matratzen (10-16) 90x200
32 x Bettwäsche + Spannleintücher (90x200)
16 x Pölster+Steppdecken

Freizeit
Wuzler
Tischtennistisch für draußen
Fußball
Federball...

Vielen Dank :) 

Mittwoch, 18. November 2015

Musikalischer Benefiz-Streifzug für das P2

Katharina Winand und Andreas Ertl
Am Klavier Michael Schnell
Einen wahren Ohrenschmaus konnten am vergangenen Freitag die Besucher des fast bis auf den letzten Platz gefüllten Pfarrzentrums in Stockerau genießen. Die Stockerauer Künstlerin Katharina Winand und ihr Partner Andreas Ertl führten unter Klavier-Begleitung von Michael Schnell durch die Welt von Operette und Musical. Viele bekannte Melodien wurden zu einem bunten Strauß zusammengefügt.  Von Robert Stolz über Franz Lehár bis Emmerich Kálmán und Johann Strauss führte die Reise bis zu den populärsten Hits aus „My fair Lady“, „Mary Poppins“ und „Cats“. Neben einem Geburtstagsständchen für die umtriebige Stockerauer Kirchenmusikerin Beate Kokits konnte auch der vielen Theaterbesuchern bekannte Helmut Seufert unter den Gästen begrüßt werden.
Die Künstler mit Helmut Seufert
Resümee: Ein wirklich gelungener, kurzweiliger und sehr unterhaltsamer Abend zu Gunsten des neuen Pfarrzentrums!

Ein Bericht von Christina Mölzer.

Übrigens: P2 heisst das neue Pfarrzentrum nach der Renovierung....

Mittwoch, 11. November 2015

FamilienWeb

Die Familie ist Papst Franziskus ein großes Anliegen. Ein Jahr lang hat er die Diözesen der katholischen Welt sammeln lassen, was in aller Welt die Familien bewegt. In der gerade abgeschlossenen Familien-Synode wurde dann über diese Lage der Familien intensiv diskutiert. Gerade dieser Tage sagt Papst Franziskus: "Ich muß über das Ergebnis der Synode jetzt tief nachdenken". Denn am Ende wird dann wohl ein päpstliches Schreiben stehen.

Aber auch in unserer Diözese gibt es zum Thema der Familie viele Initiativen. Eine davon ist eine neue Webseite:  www.MeineFamilie.at.

Probieren Sie sie einfach einmal aus, wenn Sie Kinder haben.

Dienstag, 10. November 2015

Gestaltung der Sonntagsmesse neu

Letzten Sonntag fand nach der 9:30 Uhr Primetime-Messe ein erstes offenes Treffen zum Thema Gestaltung der Messe um 9.30 Uhr statt. Eingeladen war jeder, dem das Thema ein Anliegen ist.



Dabei geht es um die Fragestellung, wie die Sonntagsmesse um 9:30 Uhr (nur um diese geht's) in ihrer Gestaltung verbessert werden kann. Jeder kann seine Vorstellungen dazu einbringen, also dazu beitragen, dass die Messfeier genau nach seinem Geschmack ist. Folgende drei Fragen an die Teilnehmer waren der Ausgangspunkt:

  • Was bewährt sich, was finde ich gut?
  • Wo sehe ich  Entwicklungsbedarf, was stört mich?
  • Was ist sonst noch zu sagen, was würde Menschen, die dzt. nicht da sind, ansprechen?


Pfarrer Markus Beranek packte den Medienkoffer aus, verteilte Kärtchen und versuchte dann die Rückmeldungen thematisch zu ordnen. Dies soll eine Grundlage für ein weiteres Treffen zu diesem Thema sein. Wenig überraschend gab es zu den Themenkreisen Gesang und Predigt die meisten Meldungen, aber auch andere Themen wurden angesprochen: Vielfalt, Beteiligung, Atmosphäre, Kinder/Familien, Gebet, ...

Die Zeit war natürlich zu kurz um konkrete Ergebnisse niederzuschreiben, das war aber auch gar nicht vorgesehen. Jedenfalls sind die Themen angerissen, um die Diskussion fortzuführen.

Von Stadtpfarrer Markus Beranek kommt die herzliche Einladung für den Donnerstag, 19.11.2015 um 19.30 Uhr, um die nächsten Schritte zu überlegen (alter Pfarrhofsaal). Natürlich gilt die Einladung für alle Stockerauer, die dazu was beitragen wollen.



Fotos: F. Bauer

Freitag, 6. November 2015

Bald ist Advent

Der sehr beliebte Adventmarkt der Pfarre Stockerau öffnet am 27. November um 17 Uhr wieder seine Tore im Pfarrhofgarten und im Pfarrsaal.

Er ist am Freitag bis 21 Uhr geöffnet und am Samstag darauf von 12-19 Uhr.

Danach ist es zu spät.

Das Plakat links können Sie anklicken, dann kann man es sogar lesen.

Für Menschen in Not in Österreich

Mitte November, am 19.11. gedenken wir wieder der Hl. Elisabeth, die zu ihrer Zeit Caritas (lat. Liebe) geübt hat. Wußten Sie, dass sie unweit von uns in Bratislava geboren ist, wo auch eine schöne Statue von ihr am Burgberg zu bewundern ist?

Anlässlich ihres Festtages wird auch in unserer Pfarre bei den Gottesdiensten am Samstag 14.11. und Sonntag 15.11. für die Österreichhilfe der Caritas gesammelt. Hier ein Auszug aus der Spendenseite der österreichischen Caritas:
Es ist kaum zu glauben: 268.000 Menschen in Österreich können es sich nicht leisten, ihre Wohnung angemessen zu heizen. Alleinerziehende Mütter wissen oft nicht, wie sie das Kinderzimmer in der kalten Jahreszeit warm halten sollen. Oft bleiben alte Menschen im Bett, weil es dort am wärmsten ist. Kinder spielen in dicken Pullovern, weil die Heizkörper seit Tagen nicht mehr warm werden.Jede Hilfe bei den Heizkosten, jede warme Suppe und jedes Gespräch sind in dieser Situation eine große Unterstützung. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Caritas Sozialberatungsstellen helfen rasch, unbürokratisch und stehen in Notsituationen mit Rat und Tat zur Seite.
Übrigens: Unsere Caritas in Stockerau ist jeden Dienstag von 9-10 Uhr im Pfarrzentrum für Sie da. Monika Böckmann und Karl Hocfelsner kümmern sich um Ihre Anliegen.

Die Königin spricht

Die Orgel, so sagt man, sei die Königin der Instrumente und das besonders, wenn Sie von Meistern der Orgel gespielt wird. Am 22. November (dem Namenstag der Patronin der Musik, der Hl. Cäcilia) spricht die Königin wieder ab 16 Uhr in unserer Pfarrkirche. Johannes Lenius und Michael Huber werden sie zum Reden bringen, Johannes Lenius sogar in seiner eigenen musikalischen Sprache. Hier ist das Plakat mit allen Daten.


Infos zu den Komponisten:

Mittwoch, 4. November 2015

Über den Tellerrand

Die Pfarre Kleinwilfersdorf, nur 6 Kilometer oder 1 Stunde 20 Minuten zu Fuß von Stockerau entfernt, lädt am Sonntag, dem 8. November um 17 Uhr zu einem Konzert, eigentlich einem musikalischen Meditationsweg,  ein, dessen Erlös für die Renovierung des Kirchturmes dienen soll. Alles Weitere steht auf dem Plakat.


Dienstag, 3. November 2015

Requiem aeternam dona eis Domine

Herr, gib ihnen die ewige Ruhe - so lautet übersetzt aus dem Lateinischen ein bekannter Text aus der Messe für unsere Verstorbenen, der auch vielen grandiosen Musikwerken den Titel Requiem geliehen hat.  Wir haben am Abend des Allerseelentages in einem Requiem der Verstorbenen des vergangenen Jahres gedacht. Die Pfarre hatte dazu die Hinterbliebenen eingeladen und viele, viele sind gekommen. 
Zu Beginn war der Altarraum in Dunkelheit getaucht, aber symbolisch brachte das Evangelium vom Licht ("Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt", Evangelium nach Johannes 1,9) auch das Licht im Altarraum zum Leuchten. Vor dem Altar war für jeden Verstorbenen des vergangenen Jahres ein Lichtlein entzündet worden. Und alle Kerzen zusammen bildeten die Form eines Herzens. Anschließend an das Requiem lud Pfarrer Markus Beranek noch zur Stunde der Barmherzigkeit in der Kirche ein - eine besinnliche Stunde mit Stille, Gebet und Taize-Gesängen - Warum? Am 8. Dezember 2015 beginnt auf Wunsch unseres Papstes Franziskus das Jahr der Barmherzigkeit. Und dieses Wort ist für ihn nicht nur ein Wort, sondern ein zentrales Anliegen. Und das tut uns Menschen gut. Gerade bei soviel Haß-Predigern nicht nur bei fundamentalistischen Moslems, sondern auch bei den so christlichen Abendländern zum Beispiel in den sozialen Medien..


Montag, 2. November 2015

Ein wenig Statistik

Nach ein paar Monaten ist es vielleicht wieder einmal interessant, zu sehen, wie anziehend unsere Webseiten für die Menschen sind.

Zuerst die Zugriffe auf unser PfarrWeb. Da sich die Inhalte ja nur wenig verändern, bewegen sich die täglichen Zugriffe zwischen 80 und 160. 3.417 sind es im Monat Oktober in Summe gewesen. Nicht überraschen ist, was gelesen wird: zu 50% die Startseite (auf der z.B. auch ein  Kalender für die aktuellen Tage ist), dann die Firmanmeldung und Infos über das Pfarrteam und die Musikgruppen.






Auf das wöchentlich 3-6 Mal aktualisierte online PfarrMagazin  wurde im Monat Oktober 6.226 Mal zugegriffen. Die täglichen Zugriffsraten bewegen sich zwischen 150 und 300 Zugriffen pro Tag. In Summe sind seit Beginn des Magazines 203.549 Zugriffe erfolgt, wobei die Zugriffe der Redaktion nicht mitgezählt werden.


Überraschend und sehr international  ist wie immer ist die Zugriffsstatistik nach Ländern.
Die Zugriffe aus USA und Russland scheinen diesmal nicht von Robotern zu kommen, sondern echte zu sein. Wer immer das ist...


Die Zugriffe nach verwendetem Betriebssystem geben Aufschluß, wie oft Desktop oder Laptop-Computer verwendet werden und wie oft mobile Geräte im Einsatz sind. 21% unserer Leserinnen und Leser verwenden mobile Geräte (ein Anstieg, der uns sehr freut), etwa gleichviele davon sind Android- und Apple-Geräte.

Sonntag, 1. November 2015

Mit meinem Gott überspringe ich Mauern


Mit meinem Gott überspringe ich Mauern, dieser Vers aus Psalm 23 war das Motto eines besinnlichen Wochenendes in Stift Altenburg. Dazu eingeladen hat die Pfarre Stockerau, und zwanzig Be-geist-erte sind dieser Einladung vom 23. bis 26. Oktober gefolgt. Eingebettet im barocken Ambiente des Benediktinerklosters verbrachte die Gruppe drei Tage mit gemeinsamen Austauschen, Beten, Nachdenken, Lachen, Singen und Besichtigen, um so der Kunst eines gelingenden Lebens auf die Spur zu kommen.


Zu einem gelingenden Leben gehört dem Tag Struktur zu geben. Die Regelmäßigkeit des vom Hl. Benedikt eingeführten Stundengebets hilft dabei; das Morgenlob (Laudes), Mittagsgebet (Sext) und Abendlob (Vesper) beteten bzw. sangen wir entweder gemeinsam mit den Mönchen, oder aber nach Themen selbst gestaltet in der Gruppe in der Ikonenkapelle.

Um den Hl. Benedikt drehte sich der Programmblock am Samstag. Stadtpfarrer Markus Beranek gab eine Einführung zu Kloster, Benedikt, Stundengebet und Psalmen und führte, ganz Kunstkenner, anschließend selbst durch das Kloster mit seinen barocken Kostbarkeiten - alle renoviert und wirklich beeindruckend. Auch das unter dem Kloster liegende und freigelegte alte Kloster mit seinem Kreuzgang war beeindruckend. Das Sonntagsevangelium wurde von der Gruppe als Bibeldrama aufbereitet und ein Abend der Bamherzigkeit mit Taize-Liedern und Stille rundeten den Tag ab. Mit gemütlichem Beisammensein klang der Tag schließlich aus.





Die Sonntagsmesse feierten wir als Gruppe in der Ikonenkapelle. Mit Auszügen aus dem Konzilstext Nostra Aetate ("Über das Verhältnis der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen") ging es dann durch den Garten der Religionen, der sich bei schönem Wetter im Herbstkleid präsentierte. Am Nachmittag konnten wir bei einer Wanderung entlang des Kamp, die zur Rosenburg führte, ebenfalls den Herbst genießen. Und am Abend gab's dann noch BibelTeilen, bei der wir eine Stelle aus dem 1. Korintherbrief auf unsere Zeit, unser Leben umlegten.




Der Montag stand unter dem Thema Gelingendes Leben im Alltag. Dabei gingen wir der Frage nach, was unsere Mauern sind und was unsere Sprungfedern für den Alltag. Mit einem Dankgebet und einem "Segenstunnel" endete das offizielle Programm. Mit dem gemeinsamen Mittagessen endete schließlich das Wochenende.



Die Organisatoren Markus Beranek, Sigi Braunsteiner und Franz Bauer haben damit etwas aus der Taufe gehoben, was Lust auf Fortsetzung macht.



Fotos gibt's in diesem ->Fotoalbum der Pfarre Stockerau zu sehen.