Donnerstag, 31. Dezember 2015

Sylvestergottesdienst

Stockerauer Krippe
Der traditionelle Sylvestergottesdienst begann mit einem Lied mit dem Text:
Vertraut den neuen Wegen, auf die der Herr uns weist,
Weil Leben heißt: sich regen, weil Leben wandern heißt.
Das Thema griff auch Pfarrer Markus Beranek in seiner Predigt wieder auf, indem er erst bekannte, dass er im Stillen ein großer Fan von Abraham sei, der im Alter von 75 Jahren ein Wanderer  in eine ungewisse Zukunft wurde.
Der Herr sprach zu Abraham: Zieh weg aus deinem Land, von deiner Verwandtschaft und aus deinem Vaterhaus in das Land, das ich dir zeigen werde. Ich werde dich zu einem großen Volk machen, dich segnen und deinen Namen groß machen. Ein Segen sollst du sein. 
Max Roser in der ZIB 2
Unser Pfarrer ging auch auf den Islam ein, der heute wegen der Verbindung von Religion und Gewalt, die die Menschen heute im nahen Osten erleben, vielen Christen Angst einjagt, der aber genauso wie die Juden und Christen Abraham als seinen Stammvater sieht und verehrt. Ibrahim - Abraham - heißt ja auch das Haus das Christen und Moslem gemeinsam für die jungen Leute aus Afghanistan bereitgestellt haben. Machen wir uns ohne Angst auf den Weg in das neue Jahr. Vielleicht sollten Sie sich auch den Beitrag eines Wissenschaftlers in der ZIB 2 vom 30.12 2015 ansehen, der gut gegen Angst ist, weil er die Dinge in eine richtige Relation setzt, die den meisten von uns beeinflußt durch Medien und "Propheten" verloren gegangen ist. Vielleicht hilft Ihnen auch ein Blick in die Webseite  OurWorldInData.org, wo man die Daten zu den erfreulichen Entwicklungen in der Welt (z.B. Armut, Terror, Kindersterblichkeit...) zu dieser Sendung ansehen kann.

In den Fürbitten erfuhren wir die Statistik des alten Jahres 2015 und dankten und beteten für die Menschen:

  • 72 Kinder wurden getauft
  • 84 gingen zur Erstkommunion
  • 77 junge Leute stärkten sich fürs Leben mit dem Sakrament der Firmung
  • 6 Paare haben vor Gott geheiratet
  • 122 Menschen haben unserer Kirche verlassen
  • 9 sind wieder eingetreten und 
  • 126 wurden kirchlich begraben
Wer die letzten Jahre vergleichen möchte finden hier die Zahlen von 2012, 2013, 2014.

Nach der Kommunion sangen wir in der nur von den Christbäumen erleuchteten Kirche das herzerwärmende "Stille Nacht" und nach dem Segen das feierliche "Großer Gott wir loben Dich", unseren Dank aus 400 Stimmen stellvertretend für unserer Mitbürger.

Hier abschließend auch für Sie die Segensworte aus der Jahresabschlußmesse:

Der Herr segne dich und behüte dich;
Der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig;
Der Herr hebe sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.








Mittwoch, 30. Dezember 2015

Prosit 2016

Es wird Zeit, auch in unserem online PfarrMagazin Bilanz über das Jahr 2015 zu ziehen und zu schauen, ob das alles überhaupt jemand liest.

79.334 Mal wurde 2015 auf unser Magazin zugegriffen, davon etwa 50% aus Österreich und der Rest aus vielen verschiedenen, oft überraschenden Staaten dieser Welt. Das sind im Durchschnitt 6.661 Zugriffe pro Monat und 218 pro Tag. Ein Höhepunkt der Zugriffe war der 9. Dezember 2015 mit 461 Zugriffen an diesem Tag.
Lesen konnte man im Jahr 2015 inklusive diesem Beitrag 382 Beiträge, das ist im Durchschnitt jeden Tag einer.

Wir von der Redaktion danken Ihnen, unseren Leserinnen und Lesern für das Interesse! Wir würden uns sehr über mehr Kommentare freuen, denn diese sind sehr selten und dann leider fast immer anonym. Wir bedanken uns auch herzlich für die vielen Bilder, die uns außerhalb der Redaktion (das sind Wolfgang Flandorfer und Franz Bauer) vor allem Manfred Plattner, Marion Satra und Josef Bauer zugeschickt hatten.

Wir freuen uns bereits, Ihnen auch 2016 hoffentlich interessante Ankündigungen und Berichte zur Verfügung stellen zu können und würden uns freuen, wenn Sie uns als Leserin und Leser die Treue halten. 2016 wird ja für die Pfarre mit dem Beginn der Renovierung des Pfarrzentrums, aber auch mit vielen Vorhaben der "inneren" Erneuerung ein spannendes Jahr werden. Wir werden berichten!

Ein Gesegnetes und Glückliches Jahr 2016!

Etwas für 2016...
Wußten Sie, dass Sie unseren Beiträgen, aber auch Beiträgen vieler "befreundeter" Pfarren  auch über das social network von Google, Google+, folgen können? Dazu müssen Sie eine Google-Konto haben und sich damit bei Google+ anmelden, das alle Android-Smartphonebesitzerinnnen und -besitzer ohnedies haben.

Samstag, 26. Dezember 2015

Weihnachtspredigten

Von Zeit zu Zeit - besonders alle "heiligen Zeiten" - gibt es hier in diesem Magazin auch die Texte der Predigten, die unser Pfarrer Markus Beranek in der Pfarrkirche oder bei anderen Anlässen spricht. So auch in diesen Weihnachtstagen.

Wer nocheinmal oder zum ersten Mal die Predigttexte  bei der Krippenandacht, bei der Weihnacht der Stadt beim Belevederschlössl, in der Christmette, beim Hochamt oder am Stefanitag lesen möchte, kann das hier tun:

Unser Patron


Der Hl. Stephanus ist der Schutzpatron unserer Pfarre und unserer Kirche. Als erster Diakon und Sozialarbeiter und erster Märtyrer ist er auch Hauptmotiv des Altarbildes unserer Kirche und über dem Altarbild stehen seine letzten Worten "Ich sehe die Himmel offen".
Hier ist auch das Orchester drauf
Pfarrer Markus Beranek versuchte in seiner Predigt (siehe weiter unten), diesen wortgewaltigen Mann ins richtige Bild zu setzten. Er wurde nicht von seinen Mitbürgern und den Autoritäten verfolgt, weil er Christ war - er war ja auch Jude -, sondern weil er vieles Erstarrte der damaligen Zeit in Frage stellte und damit für die, die etwas zu bewahren zu müssen glaubten, im Wege war.

Seine ungewöhnliche Geschichte wurde von einer in unserer Kirche ungewöhnlichen Musik, einer Gospel-Messe, begleitet, die Chorale Totale geleitet von Ulli Neuhold mit einer Solistin, einem Solisten und Klavier und Schlagzeug aufführte. Der US-Amerikaner Robert Ray hatte diese Messe mit den klassischen Teilen von Kyrie bis Agnus Dei im Jahr 1981 komponiert (Hier ist eine Youtube Aufnahme des Kyrie, bei der man Robert Ray dirigieren sieht).

Hier ist der Text der Predigt von Pfarrer Markus Beranek:

Der zweite Weihnachtsfeiertag, der Stephanitag und plötzlich sind wir mit dem brisanten Thema Religion und Gewalt konfrontiert. Stephanus wird im Namen der Religion ermordet.
Das klassische Modell wäre jetzt: hier die bösen Juden, die Stephanus umbringen und dort die guten Christen, allen voran Stephanus. Aber natürlich: so leicht ist es nicht. Stephanus ist selbst eine Jude und seine Rede, die er vor dem Hohen Rat hält, argumentiert mit der jüdischen Bibel und fügt sich ein in die Kritik der Propheten Israels.

Freitag, 25. Dezember 2015

Stille Nacht, heilige Nacht...

Mit ein paar Schnappschüssen möchten wir allen, die nicht dabei sein konnten, einen Eindruck von den Gottesdiensten und dem Weihnachtsschmuck in unserer Stockerauer Katholischen Pfarrkirche geben.

Einer der am besten besuchte Gottesdienst des ganzen Jahres ist die Krippenandacht am Nachmittag des Hl. Abends, wo sowohl der Pfarrsaal für die Kleinen als auch die Kirche für die Großen voll sind. Heuer konnte man in der Kirche die Weihnachtsgeschichte vom über dem Volksaltar schwebenden Engel Umuriel erzählt hören.
Um 21:30 beginnt dann die Christmette in der vollen Kirche mit einer musikalischen Einstimmung und endet mit dem jedes Jahr zu Herzen gehenden Stille Nacht, das wohl fast alle Kirchenbesucherinnen und -besucher mitsingen oder zumindest mitbrummen.
Nach der Christmette wünschen sich alle Frohe Weihnachten und unsere Katholische Jugend lädt dazu zum Glühwein ein.

Für das Hochamt hatte Beate Kokits mit Johannes Lenius an der Orgel, Streichern und Flöten und dem Kirchenchor unter anderem die Pastoralmesse von Robert Führer vorbereitet, die perfekt weihnachtliche Gefühle im "Kirchenvolk" auslösen konnte.

Ist Ihnen, wenn Sie schon in unserer weihnachtlichen Kirche waren, aufgefallen, dass die gesamte Anlage unserer Weihnachtskrippe restauriert und teilweise neu gestaltet worden ist. Herzlichen Dank dafür Hern Jirek, den Sie vielleicht als einen der Aussteller im Pfarrsaal beim Adventmarkt kennen könnten.

Hier gibt es noch mehr Fotos samt Kommentaren dazu in unserem Fotoalbum.

Wer nocheinmal oder zum ersten Mal die Predigttexte von Pfarrer Markus Beranek bei der Krippenandacht, bei der Weihnacht der Stadt beim Belevederschlössl, in der Christmette und beim Hochamt lesen möchte, kann das hier tun:

Mittwoch, 23. Dezember 2015

Gesegnete Weihnachten

Weihnachten 2015 von Dagmar Ungrad
Die Web-Redaktion wünscht unseren Leserinnen und Lesern

Ein gesegnetes Weihnachtsfest!




Und weil man zu Weihnachten etwas schenkt, schenken wir Ihnen eine zum Bild von Dagmar Ungrad passende aktuelle Geschichte aus dem Jahr 2002, die der damalige afrikanische Asylwerber Alpha Amadou Diallo hier bei uns in Österreich geschrieben hat. 

ANGST VOR DEM SCHWARZEN GESICHT

Meine Mama erklärte mir immer, ich müsse vor alten Menschen Respekt haben und ihnen helfen, wenn sie Hilfe brauchen. Sie sagte:“ Wenn du einem Alten hilfst, dann ist Gott immer bei dir! Denk immer daran, dass auch du einmal alt wirst und Hilfe brauchst!“ Sie wiederholte das oft und oft und legte großen Wert darauf, dass ich sie ernst nehme.
Seit einigen Monaten bin ich weit, weit weg von meiner Mama, ich befinde mich in einer anderen Kultur, ich lebe in einer anderen Welt. Ich bin ganz allein auf mich gestellt. Als Flüchtling bin ich in Wien, darf nicht arbeiten und muss mit wenig Geld zum Leben auskommen. Ich habe oft Hunger. Auch heute.
Ich gehe in eine Telefonzelle und rufe Bekannte an und frage, ob sie mir Geld leihen können. Wie gut, dass ich Bekannte habe! Als ich die Türe der Telefonzelle aufmache und im Begriff bin, hinauszugehen, sehe ich in etwa lOO m Entfernung eine alte Dame. Sie kommt mir langsam entgegen, in gebückter Haltung, eine Tasche tragend.
Plötzlich stolpert sie und liegt in ganzer Länge auf dem Gehsteig.
Kein Mensch ist weit und breit zu sehen. “Alpha, lauf und hilf!“ höre ich meine Mutter rufen.
Ich laufe zu ihr und helfe ihr auf, ich stütze sie unter dem Arm und bemerke, dass ihre Nase blutet und ihr Gesicht aufgeschürft ist. Ich frage: “Geht es ihnen gut?“ und reiche ihr ein Taschentuch, das ich eingesteckt habe. Ihre Augen blicken erschreckt auf mich und ich spüre, dass sie Angst vor dem schwarzen Gesicht hat. “Es geht mir gut.“ antwortet sie mit leiser Stimme. “Wohnen sie in der Nähe?“ frage ich besorgt. “Ja“.
“Soll ich sie nach Hause bringen?“ frage ich weiter. “Nein, ich kann schon allein gehen!“. Aber ich sehe, dass sie zittert und wackelig auf den Beinen steht. Die Angst vor mir ist größer, als die Angst nicht gehen zu können.
In diesem Augenblick beginne auch ich, Angst zu haben. Ich male mir aus, wie es wäre, wenn plötzlich die Polizei käme, die verletzte Frau sähe und mich daneben, ihre Tasche in Händen haltend. Vielleicht würden sie glauben, ich hätte die Frau niedergeschlagen und beraubt? Ob sich die Frau an ihren Sturz erinnern würde? Wie würde sie alles der Polizei erklären?
Ich schaue suchend um mich, ob uns vielleicht jemand beobachtet hat. Zum Glück sehe ich eine Frau in einem Auto sitzend. Ich laufe zu ihr und frage sie, ob sie die Dame nach Hause begleiten kann. Sie tut es, Gott sei Dank.

Ich mache mich auf den Weg zu meiner Bekannten.

Alpha Amadou Diallo
geb. 1.2.72, Guinea Conakry, Afrika

Studierte vor seiner Flucht in Guinea Soziologie.
Übersetzung aus dem Französischen: Eva Novotny

Kindergottesdienste

Unser Kinderliturgie-Team erinnert:

  • Donnerstag, 24.12. Krippenlegung für Familien mit Kindern um 16:00 (Kleinkinder im Pfarrzentrum, Schulkinder in der Kirche)
  • Mittwoch, 6.1. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum

 Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Foto: Bilddatenbank Göstl

Dienstag, 22. Dezember 2015

Konzert der Jugend

Wir laden Sie schon heute zum Konzert des Jugendchors der Pfarre Stockerau am 10. Jänner  um 16:00 im Pfarrzentrum ein. Gelockt wird neben der schönen und flotten Musik unseres Chores auch mit Punsch und Keksen.

Eintritt: Freiwillige Spende - Der Ertrag kommt in die Renovierungskassa für das Pfarrzentrum. Danke!

Foto: facebook kj Stockerau, Chorprobe

Weihnachtsmusik

Freuen Sie sich schon auf das Hochamt am Weihnachtstag? Die duftenden Christbäume beim Hochaltar und den Seitenaltären, die alte Weihnachtskrippe, der heilige Duft nach Weihrauch und die schöne Musik.

Die ist diesmal die Pastoralmesse von Robert Führer (1807-1861, geboren in Prag). Beate Kokits wird das Ensemble leiten.


Montag, 21. Dezember 2015

Ökumenischer Gottesdienst

Am 13. Jänner um 19 Uhr feiern wir in der Lutherkirche der evangelischen Gemeinde von Stockerau einen gemeinsamen Gottesdienst.

Der Südsudan wünscht uns Frohe Weihnachten

Wieder sind Weihnachtswünsche aus dem Südsudan gekommen, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Die Wünsche sind wieder in Englisch, der offiziellen Sprache im Südsudan,  geschrieben und Gottseidank in keiner der mehreren Nilosaharanischen Sprachen, die im Südsudan gesprochen werden. Für alle, die trotz Ö3 und FM4 noch immer nicht fließend Englisch lesen, gibt es weiter unten eine Zusammenfassung auf Deutsch.
Im Brief kommt das Wort Wohltäter ("benefactors") vor. Wenn Sie Lust haben, auch so eine oder einer zu werden, dann geht das ganz leicht: Gehen Sie einfach auf die Seite unseres Arbeitskreises Weltkirche und suchen Sie den IBAN. Der Rest ist "as usual".

Dear Sr. Christa Petra and All,

On behalf of St. Bakhita HC staff I would like to thank you and all sisters, benefactors (das sind Sie), the Holy Spirit Missionary Association members for your continuous support and prayer.
Despite insecurity, killings and hunger we are OK and continue our mission in S. Sudan.
This year 2 of my Co-Pioneers were transferred to their home provinces and we got 3 new member. So we are 6 community members presently from all continents.


With your support we are involved in different apostolate. At St. Bakhita was this year the greatest achievement opening of Maternity at the end of April. We employed 4 midwifes one of them is Sr. Florence, SSpS from PNG. We were able more qualified staff, extended outreaches for mental health and Epilepsy program, served more patients on admissions and built a new incinerator. In diagnostic helped us ultrasound to scan the pregnant mothers and patients with different complaints.  We bought also new medical equipment for Maternity and wards.

Die kleine Josephine
We serve also with free treatment Internally displaced people. This movement , insecurity  instability caused this year also hunger and low immune system of the people. Therefore we have increase of Leprosy patients and they delayed coming for treatment with the disabilities .
We were able to celebrate World mental Health Day ,World Leprosy day and World Aids Day. Our patients of these underprivileged groups gave on those occasions beautiful testimonies.

Please, find attached the Christmas wishes from St. Bakhita Health Centre staff. The picture was taken from our Christmas celebration during which as we were celebrating mass a baby boy was born. This is for us a sign that God is with us he is our Emmanuel what ever may happen.

Once more to all of you THANK YOU VERY MUCH AND HAPPY CHRISTMAS AND NEW YEAR 2016.

Sr. Veronika Rackova,SSpS
Medical Coordinator

PS:I am adding a picture of our little Josephine Bakhita daughter of our Midwife from Christmas Celebration.

So, nun der Versuch auf Deutsch:

Liebe Schwester Petra und Ihr Alle!

Im Namen der Angestellten des Bakhita Gesundheitszentrums möchte ich Ihnen, allen Schwestern, unseren Wohltätern (die Stockerauer Wohltäterinnen und Wohltäter  helfen viel über unseren Arbeitskreis Weltkirche)  und den Mitgliedern der Heiligengeist-Gemeinschaft für ihre ununterbrochene Unterstützung und Gebete herzlich danken. Trotz Unsicherheit, dem Morden und Hunger sind wir OK und machen weiter mit unserer Mission im Südsudan. Dieses Jahre wurden zwei meiner Co-Pionierinnen in ihre Heimatprovinz zurückgerufen und wir bekamen 3 neue Schwestern. So sind wir jetzt 6 Schwestern aus allen Kontinenten.
Mit Ihrer Hilfe sind wir in verschiedenen Apostolaten tätig: In St. Bakhita war heuer der größte Erfolg die Eröffnung der Entbindungsstation Ende April. Wir haben 4 Hebammen angestellt, eine von ihnen ist Sr. Florence von unserem Orden SSpS aus Papua Neuguinea. Wir haben jetzt eine besser qualifizierte Mannschaft, vermehrte Einsätze für die geistige Gesundheit und für das das Epilepsieprogramm, konnten mehr Patienten aufnehmen und haben eine neue Verbrennungsanlage errichtet. In der Diagnostik hilft uns eine neue Ultraschallanlage, um die schnwangeren Mütter zu untersuchen, aber auch Patienten mit verschiedenen Leiden. Wir haben auch medizinische Ausrüstung für die Entbindungsstation und die Krankenstation kaufen können.
Wir helfen mit Gratisbehandlungen auch Flüchtlingen innerhalb des Südsudan. Diese Fluchtbewegungen, die Unsicherheit und Unstabilität bewirken dieses Jahr auch Hunger und ein schlechtes Immunsystem der Leute. Daher steigen die Lepraerkankungen an und die Leute kommen zu spät zur Behandlungen ihrer Leiden.
Wir konnten auch den Welttag der geistigen Gesundheit, den Welt-Lepra-Tag und den Welt-Aids-Tag feiern. Unsere Patienten dieser unterprivilegierten Gruppen gaben uns bei diesen Gelegenheiten wunderbare Zeugnisse.
Das Bild oben zeigt die Weihnachtswünsche der Angestellten des St. Bakhita Gesundheitszentrums. Das Bild stammt von unserer Weihnachtsfeier, während der (während der Hl. Messe) ein Bub geboren wurde. Das ist für uns ein Zeichen, dass Gott bei uns ist. Er ist unser Emmanuel, was immer auch passieren wird.

Einmal mehr an Alle: Danke sehr und Frohe Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr 2016.

Sr. Veronika Rackova, SSpS
Medizinische Koordinatorin

PS.: Noch ein Bild der kleinen Josephine Bakhita, der Tochter einer unserer Hebammen, aufgenommen bei der Weihnachtsfeier.





Sehnsucht - Der vierte Adventsonntag

Maria durch den Dornwald ging, sangen wir zu Beginn der Heiligen Messe. Nur noch vier Nächte waren für die Erwachsenen und die Kinder zu schlafen bis es Weihnachten ist. Wir hörten bei den Sonntagsmessen die schöne Geschichte vom Besuch Marias bei Elisabeth, die auch in unserer Pfarrkirche rechts vorne abgebildet ist. Elisabeth sagt dort zu ihrer Besucherin: "Gesegnet bist du mehr als alle anderen Frauen, und gesegnet ist die Frucht deines Leibes. Wer bin ich, dass die Mutter meines Herrn zu mir kommt? Selig ist die, die geglaubt hat, dass sich erfüllt, was der Herr ihr sagen ließ".
Pfarrer Markus Beranek predigte von der Sehnsucht und nach dem ersten Teil des Kindergottesdienstes im Pfarrsaal zogen die Kinder in die Kirche ein und versammelten sich zum Vater unser dann um den Volksaltar.

Und dann  wurden schon die Sessel für das Kärntner Adventsingen am Nachmittag aufgestellt. Übrigens: Rechts hinten in der Pfarrkirche konnten die always off Menschen die Ergebnisse des Lautsprechertests vom letzten Sonntag ansehen. Sie kennen die ja schon.

Freitag, 18. Dezember 2015

Adventimpuls, vierte Woche

4. Adventswoche (20.-24.12.) - Am Herzen liegen
„Der Einzige, der Gott ist und am Herzen des Vaters ruht, er hat Kunde gebracht.“ (Joh 1,18) Die einzigartige Nähe Jesu zum Vater wird uns an Weihnachten in einem innigen Bild vor Augen gestellt. Johannes gebraucht es an einer späteren Stelle im Evangelium wieder: Beim letzten Abendmahl lehnt sich der Lieblingsjünger zurück an die Brust Jesu (Joh 13,25). In diesem Bild scheint die innere Zusammengehörigkeit von Krippe und Kreuz auf, den beiden Ereignissen, in denen Gottes Barmherzigkeit gegenüber uns Menschen am deutlichsten zum Ausdruck kommt: Gott wendet sich uns Menschen zu, schenkt uns seine Nähe, sein Heil. Verweilen wir in diesen Tagen bei der Krippe, wo wir an Weihnachten den Blick auf ein neugeborenes Menschenkind, ein Baby richten. Ein solches Kind verdankt alles der unverdienten Zuwendung anderer, ja es lebt ganz von der Barmherzigkeit: Gottes, der Eltern, der Menschen, die es gut mit ihm meinen. Das Kind kann leben, weil es anderen am Herzen liegt. Wer/was liegt mir so sehr am Herzen, dass daraus Leben erwächst – für andere, für mich? Wo spüre ich eine Einladung, mir etwas zum Herzensanliegen zu machen? Am Herzen Gottes…

Quelle: www.ssps.at

Haus Ibrahim

Die unbegleiteten jugendlichen Flüchtlinge wohnen seit gestern im Haus Ibrahim in der Manhartsstrasse. Wir zitieren aus Facebook:

WILLKOMMEN IN STOCKERAU

Gestern sind die 16 unbegleiteten minderjährigen Burschen im Alter von 15 bis 17 Jahren im HAUS IBRAHIM des Vereins VOR ALLEM MENSCH PUNKT in der Manhartstraße angekommen.
Die BetreuerInnen möchten sich ganz herzlich dafür bedanken, dass die großzügigen Spenden wie Haushaltsutensilien, Möbel und Bett- und Waschzeug so rasch angeschafft werden konnten und das Haus so liebevoll gestaltet wurde.
Nun freut sich der Verein über persönliche Begleitung (z.B. Arztbesuche) und Angebote im Bereich der Freizeitgestaltung.
Wenn jemand Zeit, Muße und Freude daran hat, an den kommenden Wochenenden und während der Weihnachtsferien mit den Buben Sport zu betreiben, zu spielen und ein Kaffeetscherl zu trinken, Deutsch Nachhilfe zu geben oder/und Einkäufe für die nächsten Mahlzeiten zu erledigen, dann meldet euch bitte bei office@vor-allem-mensch-punkt.at
Und es werden auch noch einige Sachspenden benötigt:

  • Regenschirme
  • Warme Jacken
  • Hauben, Schals und Handschuhe
  • 1-2 Gemüseschäler
  • 1-2 Auflaufformen

Falls ihr also eventuell etwas davon herumliegen habt und hergeben wollt, dann meldet euch unter oben genannter E-Mail Adresse.
Danke für euer Engagement! Und: Danke an die Stockerauer Ärztinnen und Ärzte für ihre spontane Hilfe!

(Bild: Granebichlhof in Tirol)

Sonntag, 13. Dezember 2015

Der Dritte Adventsonntag

Die Halbzehnuhrmesse wurde heute als Familienmesse gestaltet, der Familienmessenchor sorgte für die schöne Musik und Pfarrer Markus Beranek spielte mit den Kindern den Weg zu Gott über den Wegbereiter Johannes den Täufer (siehe das Evangelium weiter unten) und Gottes Sohn Jesus nach. Es begann mit einem  Umleitungsschild und Wegweisern mit der Aufschrift Jesus, bis die kleine Prozession durch ein Tor zur Ikone kam, die uns alle vier Adventsonntage streng und doch gütig entgegenblickt. Marion Satra hat ein paar Schnappschüsse gemacht. Über den heute stattfindenden Test unserer Laustprecheranlage gibt es hier mehr Infos.


Das heutige Evangelium:

In jener Zeit fragten die Leute den Johannes den Täufer: Was sollen wir also tun? Er antwortete ihnen: Wer zwei Gewänder hat, der gebe eines davon dem, der keines hat, und wer zu essen hat, der handle ebenso.

Hören und Verstehen

Die Pfarre Stockerau hat in den letzten Wochen viel in die Verbesserung der Lautsprecheranlage investiert. Es gibt seither immer wieder positive Rückmeldungen, dass man die Priester und Lektorinnen und Lektoren viel besser verstehe, aber natürlich sind das nur Einzelne, die sich aktiv äußern. Daher wurde beschlossen, am 3. Adventsonntag, das war heute, einen Test im am besten besuchten Gottesdienst um 9:30 zu machen. Jeder Kirchenbesucher bekam ein Bewertungsblatt und einen Nagel, um seine/ihre Sitzposition und die Bewertung der Verständlichkeit der verschiedenen Situationen (Mikrophone, Verstärkereinstellungen) bei den 7 Fürbitten abzugeben.

163 Bogen wurden "gelöchert" und sind schon ausgewertet. Die Bewertung ging nach einer Skala von 1-6 und der Durchschnittwert über alle 163 Testerinnen und Tester und alle Tests war mit 1,30 hervorragend. Was aber natürlich wichtig war, war dieses Ergebnis auf die verschiedenen Sitzpositionen in unserer großen Kirche (mit bis zu 12 Sekunden Nachhall) herunterzubrechen. Das Ergebnis sieht man eingefärbt im Bild (ein Klick mach es größer), wobei auch die roten Stellen nicht wirklich schlecht bewert wurden. Aber das Bessere ist bekanntlich der Feind des Guten.

Mit ein paar Korrekturen der Lautsprechereinstellung kann  man sicher die wenigen Stellen mit schlechterer Verständlichkeit noch ausmerzen, aber auch die schlechtesten einzelnen Bewertungen lagen immer maximal zwischen 2 und 3. Die erheblichen Investitionen haben sich also gelohnt!

Herzlichen Dank den Kirchenbeucherinnen und-besuchern für die aktive Mitarbeit.


Freitag, 11. Dezember 2015

Adventimpuls, dritte Woche

3. Adventswoche (13.-19.12.) - Menschwerdung
„Mach’s wie Gott, werde Mensch“, lud Bischof Franz Kamphaus einst ein. Der Mensch ist von Gott als sein Ebenbild geschaffen (Gen 1,26ff). Aus alttestamentlicher Sicht meint dies zunächst, dass der Mensch eine lebendige Statue Gottes sein soll, ein Stellvertreter, der sich seinen Mitgeschöpfen gegenüber so verhält wie Gott. In Jesus von Nazareth, so haben wir bereits gesehen, wurde vollends offenbar, dass Gott barmherzig ist: Darum sollen wir Menschen auch darin Gott vertreten. Wenn wir wie Gott barmherzig handeln, so kommt unsere Gottebenbildlichkeit dadurch besonders zum Leuchten. Zugleich führt uns barmherziges Handeln weiter auf dem Weg unserer eigenen Menschwerdung: wir werden menschlicher, Jesus Christus ähnlicher, DEM Ebenbild Gottes und Urbild des Menschen. Wer braucht in meiner Umgebung besonders meinen barmherzigen Blick, mein barmherziges Handeln? Kann ich spüren, dass meine Barmherzigkeit mich selbst innerlich weiterführt?

Quelle: www.ssps.at

Donnerstag, 10. Dezember 2015

Unser Flüchtlingshaus in den Medien

Wir möchten Sie auf einen Artikel im Web der Erzdiözese Wien über das neue Flüchtlingshaus für unbegleitete Jugendliche  in der Manhartsstrasse aufmerksam machen.

Hier gehts hin.

Übrigens: Unbegleitet werden die jungen Leute hier nicht mehr sein, denn für Betreuung ist gut gesorgt.

Das Foto stammt aus dem Artikel und die Möbel stammen vom Don Bosco Haus.

Schon weihnachtlich gestimmt?

Dann können Sie eine Vorschau auf die Weihnachtstermine in Stockerau in unserer Rubrik "Die ganze Woche" finden (fürs Smartphone geeignet, ziemlich am Ende des Artikels oder am aktuellen wöchentlichen Verlautbarungszettel im PDF Format - Inhalte sind gleich).

Foto: goestl.globl.net

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Benefizveranstaltungen 2016

Unser Veranstaltungsteam hat den Folder für die Benefizveranstaltungen für die Renovierung des Pfarrzentrums für das erste Halbjahr 2016 aktualisiert. Willi Resetarits Stubnblues, Kirche & Wein, Virtuoses auf dem Kontrabass und viele andere Veranstaltungen sind im Programm, in Summe 8.

Wir haben den Inhalt des Folders hier ins online PfarrMagazin auch für Smartphones gut lesbar gestellt. Wenn Sie auf der Startseite "P2 - Pfarrzentrum Stockerau" anwählen, dann sind Sie richtig.

Ein herrliches Werk - Dritter Teil

„Ein herrliches Werk“
Die Entstehung der Kaiser-Franz-Joseph-Jubiläumsorgel in der Stadtpfarrkirche zu Stockerau im Jahre 1888


Von Michael Huber (Teil 3 von 3)

Kauffmann und Jordan

Der bereits erwähnte Kauffmann sollte tatsächlich österreichische Orgelbaugeschichte schreiben: In mehreren Generationen baute die Firma Johann M. Kauffmann zwischen den 1870er und 1960er-Jahren Orgeln vor allem in Ostösterreich, aber auch im Ausland. Der Erbauer unserer Orgel kam 1849 in Wien zur Welt und verstarb ebenda 1906. Auch sein Sohn Johann (1883-1953) sowie sein Enkel Johann (1910-1965) waren als Orgelbauer in Wien tätig.
Richard Jordan (1847-1922), der Schöpfer des Orgelgehäuses, war ein renommierter und überaus produktiver Architekt, der sich hauptsächlich mit Kirchenbau befasste. Seine bedeutendsten Profanbauten sind das Krahuletzmuseum in Eggenburg und das Erzbischöfliche Knabenseminar in Hollabrunn. Darüber hinaus entwarf Jordan auch Altäre, Kanzeln und andere kirchliche Einrichtungsgegenstände. Das Orgelgehäuse von Stockerau dürfte jedoch sein einziges derartiges Werk sein.
Ein „Prachtwerk heimischer Orgelbaukunst“ und seine Einweihung am 2. Dezember 1888
Unter der  Orgelempore hat sich eine interessante, wenngleich etwas schwer lesbare Inschrift erhalten, die uns die wichtigsten Akteure der Einweihung am 40. Jahrestag des Regierungsantritts Kaiser Franz Josefs I. überliefert: Neben dem Orgelbauer werden hier Pfarrer und Dechant Ernst Lukaseder, der Festprediger Leopold Schranzhofer (er war Religionsprofessor am hiesiegen Gymnasium), Chorleiter Michael Bernauer (er war Volksschullehrer) und nicht zuletzt der Organist Pius Richter (1818-1893) genannt. Richter war nicht irgendein Organist, sondern kaiserlich-königlicher Vice-Hofkapellmeister. Bereits sein Vater, der Kirchenmusiker Johann Vinzent Richter, hatte von sich reden machen, als er in seiner Heimatstadt Warnsdorf in Nordböhmen im Jahre 1830 Beethovens Missa solemnis erstmals vollständig aufführte. Pius Richter wirkte ab etwa 1857 als Musiklehrer am Habsburgerhof und wurde 1877 titulierter Vizehofkapellmeister. Richter trat auch als Komponist von Chor- und Orgelwerken in Erscheinung und war mit Bruckner gut bekannt.
Über die Einweihung berichtete auch ausführlich die Zeitung „Das Vaterland“ am 10. Dezember 1888:
„Wer die Jubiläums-Gewerbe-Ausstellung besuchte, erinnert sich gewiß der schönen, großen Orgel, welche die Musikgalerie zierte und oft viele Hunderte durch ihren mächtigen, die weiten Räume erfüllenden Klang anlockte. Dieses Prachtwerk heimischer Orgelbaukunst, von dem bekannten Orgelbauer Herrn Kaufmann [sic] in Wien ausgeführt, ist am ersten Adventsonntage seinem Zwecke übergeben worden durch die feierliche Einweihung in der Pfarrkirche Stockerau, welche der hochw. Herr Canonicus Lukaseder mit großer Assistenz vornahm. Professor Dr. Schranzhofer hielt eine auf die Weihe und zugleich auf das Regierungsjubiläum Sr. Majestät bezüglich Festpredigt vor dem zahlreichen Publicum und den Spitzen der Behörden, die gekommen waren, um zu hören, wie sich das herrliche Werk in der geräumigen Pfarrkirche Stockerau präsentieren werde.
Die ergreifenden Töne, von der kundigen Hand eines Pius Richter dem Werke entlockt, quollen immer mächtiger durch die weiten Kuppeln des Gotteshauses und erregten allgemeine Bewunderung bei den Zuhörern. Man braucht  das Werk, welches 25 klingende Stimmen zählt, nicht näher zu beschreiben, denn Jedermann hatte bei der Ausstellung Gelegenheit, es zu besichtigen. Nur soll ganz besonders des Meisters Kaufmann rühmend gedacht werden, der sich in diesem Werke ein neues Monument gesetzt hat, welches der Kirche zu [sic] Zierde und allen Gläubigen zur Auferbauung geweiht, nicht nur für kurze Zeit, sondern wie sich voraussetzen läßt, durch mehr als ein Jahrhundert. – Nicht unerwähnt darf es bleiben, daß dieses Werk durch die Energie des hochw. Herrn Canonicus Lukaseder zu Stande gekommen ist, der mit wahrer Begeisterung für die Zierde des Hauses Gottes sorgt.
Der Schreiber des Artikels sollte mit seiner Prognose recht behalten: Bereits über 125 Jahre erklingt die Kauffmann-Orgel Sonntag für Sonntag in der Pfarrkirche von Stockerau. Freilich sollte sie im 20. Jahrhundert große Veränderungen erfahren. Doch diese Geschichte sei einer eigenen Darstellung vorbehalten.



Quellen:

Pfarrarchiv Stockerau: 
1887 Herstellungs- und Kaufvertrag für die Orgel (Karton XXIV 282, 1887, Juni)
Inventarium der Pfarre Stockerau 1897 (Karton XXV, Nr. 83, dat. 8. 11. 1897)
Memorabilienbuch der Pfarre Stockerau vom Jahre 1861 angefangen bis 1926, S. 53.
Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien: Kauffmann-Archiv [enthält Karteikarten der Fa. Kauffmann mit allen wesentlichen Errichtungs-, Umbau- und Renovierungsdaten, ein Kassajournal 1885-1901 und einen topographischen Ordner St-Stü mit Informationen zur Orgel in Stockerau]

Literatur:
http://www.architektenlexikon.at/de/264.htm: Richard Franz Jordan [Zugriff am 9. 11. 2015]
F. Czeike, Historisches Lexikon der Stadt Wien, Bd. 3 (2004) s. v. Kauffmann Johann (Marcell), S. 482.
H. Heiling, Die Orgelakten der Pfarre Stockerau, Unsere Heimat 64/2 (1993), S. 109-120.
J. Mayer, Stockerau: Führer durch die Lenaustadt, Stockerau 1968, S. 31.
H. Nickel, Die Königin der Instrumente. Zur Geschichteunserer Orgel, Informationen der Pfarre Stockerau Jahrgang 38, 1976/1, S. 8.
Österreichisches Biographisches Lexikon 1815-1950, Bd. 9 (1985), S. 130f. s. v. Richter Pius.
A. Starzer, Geschichte der Stadt Stockerau, Wien 1911, S. 291, Anm. 1, und S. 307.
Zeitungsberichte:
Neue Freie Presse 15. Mai 1888, S. 8 [Bericht über die Gewerbeausstellung].
Die Presse Nr. 135, 15. Mai 1888, S. 1041 [Bericht über die Gewerbeausstellung].
Das Vaterland Nr. 841, 10. Dezember 1888, S. 2 [Einweihung der Orgel in Stockerau].

Dienstag, 8. Dezember 2015

Be part - Sei Teil davon

Heute abend am 8. Dezember 2015 war Stockerau das Zentrum der Katholischen Jugend des Vikariates Nord, man könnte auch sagen des ganzen Weinviertels. Vikariatsjugendseelsorger ist ja unser Ex-Kaplan Tomas Iwandowski und er hat schon in Facebook gestern geposted, dass er vor dem ersten großen gemeinsamen Jugend-Gottesdienst im Weinviertel schon recht aufgeregt ist. Thema ist das Thema des Tages: Der Beginn des Jahres der Barmherzigkeit. Wahrscheinlich nicht das Wort des Jahres der Jugend.
Wir können Ihnen hier mit ein paar Bildern aus der Kirche einen Eindruck geben.

Es freut uns auch, dass etliche Stockerauer Unternehmen als Sponsoren diese beeindruckende Lichtgestaltung unterstützen.
Danke dafür!




Ave Maria

Die Rhyth.Mix
Den Festtag "Maria Gefängnis"  - der Zelebrant der Festmesse, Tomas Iwandowski, erzählte uns, dass manche Kinder Gefängnis statt Empfängnis sagen - oder besser Maria, die ohne Erbsünde geboren wurde, feierte Stockerau heute in einer Festmesse, die vom Chor Rhyth.Mix - leicht erkennbar an den gelben Schals - musikalisch verschönert wurde. Neben Liedern aus dem Gotteslob, bei denen die ganze Kirche mitsingen konnte, hörten wir dirigiert von Manfred Bohn zur Kommunion ein wunderschönes Ave Maria und zum Ausklang ein "Salve Regina - Gegrüßt seist Du, Königin".
Jugendseelsorger Tomas, der uns informierte, dass er zu seinem Amt als Jugendseelsorger im ganzen Vikariat Nord (etwas das Weinviertel) ab 1. Jänner auch die Kinder- und Ministrantenseelsorge fürs Vikariat Nord dazubekommt, erzählte uns in seiner Predigt von Maria.

Nach der Kirche trafen wir dann auch den vermutheten Requisiteur des Chores, Manfred M., der gerade die gelben Schals in einer Tasche verstaute.

Wer mehr über das Fest lesen möchte, kann sich hier im Wikipediaartikel informieren.


Montag, 7. Dezember 2015

Punsch fürs Pfarrzentrum

Familie Mölzer lud in die Mozartgasse, um mit einem Punschstandl Geld für die Renovierung des Pfarrzentrums - genannt P2 - zu sammeln. Und sehr viele kamen! Christina Mölzer ist Pfarrgemeinderätin in der katholischen Pfarre Stockerau und kennt das große Projekt der Erneuerung und die Sorgen der Finanzierung  bestens. Danke für diese Initiative, die vielleicht den Einen oder die Andere ermutigt, etwas Ähnliches zu wagen. Marion Satra, die auch zu Gast war, hat uns einige Bilder zukommen lassen.

Wunderbarer selbstgemachter Punsch und Glühwein, Aufstrichbrote und Lebkuchenbausteine wurden an die vielen Gäste verkauft. Und der gesamte Erlös wird für das Projekt P2 gespendet.


Sonntag, 6. Dezember 2015

Noch eine echter Nikolaus

Wie gemeldet, kam heute in der Halbzehnuhrmesse der Nikolo. Er sah
etwas anders aus als der gestrige. Darum dürfen wir hier noch einmal Bilder von ihm posten. Es ist schon so, dass man manches Mal meint, in den Gesichtszügen des Hl. Nikolaus bekannte Züge zu entdecken. Das sind die Tricks der Heiligen...

Manfred Plattner, der ein besonders gutes Verhältnis zum Hl. Nikolaus zu haben scheint, hat uns wieder diese Fotos geschickt. Das linke exklusiv aus der Sakristei, das rechte ein kinderloser Nikolo im Altarraum der Pfarrkirche.

Samstag, 5. Dezember 2015

Der echte Nikolaus

Manfred Plattner, Ehrenredakteur unseres Online PfarrMagazines hat den echten Nikolaus gesehen und ihn auch fotographiert. Das wollen wir Ihnen nicht vorenthalten.

Übrigens kommt der Hl. Nikolaus morgen, Sonntag, an seinem Namenstag in die Halbzehnuhrmesse.

Aber nicht - wie sonst um 17 Uhr in den Pfarrhofgarten. Also umdisponieren und flexibel sein...


Freitag, 4. Dezember 2015

Adventimpuls, zweite Woche

2. Adventswoche (6.-12.12.) - In Jesus von Nazareth Gottes Barmherzigkeit begegnen 

Nur der, „der am Herzen des Vaters ruht“, konnte den Menschen die Barmherzigkeit Gottes vollends erschließen, so lässt sich mit dem Evangelisten Johannes feststellen. Der Sohn wurde Mensch, weil Gott ein Herz für uns arme Menschen hat. Die besondere Barmherzigkeit zeigt sich schon zu Beginn des Lebens Jesu mit der ärmlichen Geburt im Stall, mit den ausgegrenzten Hirten, die als Erste von der wunderbaren Geburt erfahren. Es setzt sich fort in Jesu Verkündigung, seiner Zuwendung gerade zu Armen und Sündern, und gipfelt im Tod am Kreuz. Jesus („Gott rettet“) steht mit seinem ganzen Leben ein für Gottes unverdiente Zuwendung zu uns Menschen, für seine Barmherzigkeit. Gott wirbt um uns Menschen und geht dafür bis zum Äußersten. Ich möchte wahrnehmen, wo Gott um mein Vertrauen wirbt, dass er es unendlich gut mit mir meint.

Quelle: www.ssps.at

Weihnachtspost aus dem Südsudan

Veronika Rackova, eine slowakische Ärztin und Klosterschwester im Südsudan, hat uns am 1. Dezember anlässlich des World Aids Days 2015 eine E-Mail geschrieben. Wir sollten auch daran denken, dass es Menschen wie Schwester Rackova  sind, die durch ihre lokale Arbeit verhindern, dass noch viel mehr Menschen sich auf den Weg auf die friedliche Insel der Wohlhabenden, Europa, machen.



Dear friends,
loving greetings. Today we are celebrating the WAD (World Aids Day). Let us remember all those who are suffering, their families, benefactors and health workers in our prayer. Please, find attached some photos from todays celebration at Freedom Square in Yei with active participation of our St. Bakhita Health Centre.
One in prayer and Mission,
Sr. Veronika,SSpS

PS.: People are suffering in so many parts of the world. We pray for the refugees in Europe and other continents.  Thank you Dear Christa Petra, Please, greet all and thank them in Stockerau.
Today the psychiatric nurse had workshop on mental health and Epilepsy for 19  community mobilizers at St. Bakhita HC. They were all very happy. United with much love and prayer in our beloved mission,
Veronika


Eine kleine Übersetzung für alle, die schon lange kein Englisch mehr gebraucht haben:

Liebe Freundinnen und Freunde!

Liebe Grüße! Heute feiern wir den Welt Aids Tag. Erinnern wir uns an alle, die daran leiden, an ihre
Familien und alle GesundheitsarbeiterInnen in unseren Gebeten. Im Anhang finden Sie ein paar Fotos von der heutigenFeier am Freiheitsplatz in Yei mit der aktiven Teilnahme unseres St. Bakhita Gesundheitszentrums.
Vereint in Gebeten und in unserer Sendung
Schwester Veronika, SSpS
(SSpS ist auch der Orden der Schwestern im St. Kolomankloster in Stockerau)

PS.: Soviele Menschen in so vielen Teilen der Welt leiden. Wir beten für die Flüchtlinge in Europa und auf den anderen Kontinenten. Danke Dir, Schwester Christa Petra (ihr Kontakt in Stockerau). Bitte, grüße alle in Stockerau und danke ihnen.
Heute hatte unsere Psychiater-Krankenschwester ein Workshop für gesitige Gesundheit und Epilepsie für 19 AktivistInnen im St. Bakhita Gesundheitszentrum. Die waren alle zufreiden. Vereint mit viel Liebe und Gebeter in unserer geliebten Sendung.
Veronika

Übrigens: Wenn Sie mehr über den Einsatz der Schwestern im Südsudan lesen wollen, dann klicken Sie rechts am Rand auf den Tag ("das Mascherl" - gesprochen täg)  "Südsudan". Dann bekommen Sie alle Berichte dazu herausgefiltert.

Orgelmesse im Advent

Am 13. Dezember wird die Sonntag-Abendmesse um 18:30 als Orgelmesse gefeiert. Beate Kokits wird diesmal spielen. Wenn Sie mehr darüber erfahren wollen, warum es diese Orgelmessen gibt, lesen Sie bitte den Artikel von Johannes Lenius im aktuellen Pfarrblatt oder gleich hier.


Kontrabass und Klavier

Ein seltenes Vergnügen - nur Kontrabass und Klavier. Da lernt man, welche feinen Töne ein Meister dieses "unhandlichen" Instrumentes, das man oft nur von unauffälligen Basslinien im Orchester kennt, diesem Instrument entlocken kann.

Der Stockerauer Josef Niederhammer wird uns dieses Vergnügen machen. Ihr Eintritt kommt dem Projekt der Renovierung des Stockerauer Pfarrzentrums St. Stephan, auch kurz P2 genannt, zu gute.

Das Konzert wird am 17. Jänner 2016 um 19 Uhr im Lenausaal
des Z 2000 stattfinden. Für mehr Infos klicken Sie einfach aufs Plakat hier links. Eine Idee für ein schönes Weihnachtsgeschenk?

Hier kann man einigen Hörproben aus Josef Niederhammers CD's lauschen. Und hier oder hier gibt es Youtube Videos zum Schauen und Hören. Eines davon können Sie gleich hier anschauen.