Donnerstag, 28. Januar 2016

Eine Ungrade Galerie

Die Künstlerin
Von 2010 bis 2015 hat Dagmar Ungrad für unser Pfarrblatt bereits 21 Karikaturen gezeichnet und gemalt. Und das für Gottes Lohn, der ihr wohl gewiss sein wird. Wir freuen uns noch auf viele weitere Kunstwerke für unser Pfarrblatt. Anlass für Karikaturen gibt es ja Gott sei Dank viele und der nahende Pfarrverband Haselbach, Hausleiten, Leitzersdorf, Niederhollabrunn, Stockerau wird auch noch viele Anlässe zu netten Szenen bieten.

Es macht Spaß die letzten Jahre und handelnden Personen und Jubilare an uns vorüberziehen zu lassen. So haben wir sie alle in eine Seite unseres Fotoalbums gepackt. Jedes Bild sollte sogar kommentiert sein. Achten Sie auf das Symbol rechts.
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Herzlichen  Dank der Künstlerin!

Hier ist der link.

Mittwoch, 27. Januar 2016

Maria Lichtmess

Am 2. Februar, einem Dienstag, lädt die Pfarre alle zu einem Abendgottesdienst zum Fest, das eigentlich "Darstellung des Herrn" heißt, um 18:30 ein. Mit diesem Fest endet kirchlich die dunkle, mystische Weihnachtszeit. Es wird schöne Musik, eine Lichtfeier und den beliebten Blasiussegen (bei diesen Temperaturschwankungen praktisch ein "Muss") geben.
Im Schaukasten findet man ein Plakat unserer preisgekrönten Plakategruppe.

Wir haben es für Sie abfotografiert.

Ein bisschen mehr zum Jahr der Barmherzigkeit

Eine heute schon etwas antik klingende Aufzählung der Werke der Barmherzigkeit ist in ihrem Inhalt unglaublich aktuell. Hier ist sie:
Geistliche Werke der Barmherzigkeit:
  • die Unwissenden lehren
  • die Zweifelnden beraten
  • die Trauernden trösten
  • die Sünder zurechtweisen
  • den Beleidigern gern verzeihen
  • die Lästigen geduldig ertragen
  • für die Lebenden und Verstorbenen beten
Leibliche Werke der Barmherzigkeit
  • Hungrige speisen
  • Obdachlose beherbergen
  • Nackte bekleiden
  • Kranke besuchen
  • Gefangene besuchen
  • Tote begraben
  • Almosen geben

Der deutscher Bischof Wanke hat diese Werke - etwas komprimiert - sprachlich in unsere Zeit ge-beamt:

  • Du gehörst dazu
  • Ich höre dir zu
  • Ich rede gut über dich
  • Ich gehe ein Stück mit dir
  • Ich teile mit dir
  • Ich besuche dich
  • Ich bete für dich

Papst Franziskus hat ja das Jahr 2016 zum Jahr der Barmherzigkeit erklärt. Das Timing hätte mit den unendlichen Diskussionen und dem Aktionismus rund um die Flüchtlingsthemen nicht besser sein können. Alle, die sich noch als "Christliche Abendländerinnen und Abendländer" fühlen, sollten sich intensiv mit seinen Worten dazu auseinandersetzen. Nicht alles wird mit den Haltungen der Verteidiger dieses Abendlandes zusammenpassen. Hier sind zwei Hinweise auf Worte des Papstes Franziskus:
Vielleicht machen 2 Zitate neugierig oder gar nervös:

Aus der päpstlichen Bulle: "Die Barmherzigkeit ist auch über die Grenzen der Kirche hinaus bedeutsam. Sie verbindet uns mit dem Judentum und dem Islam, für die sie eine der wichtigsten Eigenschaften Gottes darstellt. Das Volk Israel hat als erstes diese Offenbarung erhalten, die in der Geschichte als der Beginn eines unermesslichen Reichtums bleibt, den es der ganzen Menschheit anzubieten gilt. Wie wir gesehen haben, sind die Seiten des Alten Testamentes voll von Barmherzigkeit, denn sie erzählen von den Werken des Herrn, die dieser für sein Volk in den schwierigsten Momenten seiner Geschichte vollbracht hat. Der Islam seinerseits zählt zu den Namen für den Schöpfer auch den Namen Allerbarmer und Allbarmherziger. Diese Anrufung ist oft auf den Lippen der gläubigen Muslime, die sich in der täglichen Schwachheit von der Barmherzigkeit begleitet und getragen wissen. Auch sie glauben, dass niemand der göttlichen Barmherzigkeit Grenzen setzen kann, denn ihre Tore stehen immer offen".

Aus dem Schreiben zum Welttag 2016 der Migranten: "In diesem Augenblick der Menschheitsgeschichte, der stark von den Migrationen geprägt ist, ist die Frage der Identität keineswegs zweitrangig. Wer auswandert, ist nämlich dazu gezwungen, einige Eigenheiten zu verändern, die seine Person ausmachen, und zugleich, selbst ohne es zu wollen, zwingt er auch denjenigen, der ihn aufnimmt, zur Veränderung. Wie kann man diesen Wandel leben, dass er nicht zum Hindernis der echten Entwicklung wird, sondern Gelegenheit für ein wahrhaft menschliches, soziales und spirituelles Wachstum wird und dabei jene Werte respektiert und gefördert werden, die den Menschen immer mehr zum Menschen werden lassen in der rechten Beziehung zu Gott, zu den anderen und zur Schöpfung?"

Aber bitte, lesen Sie selbst! Papst Franziskus schreibt nicht für die Theologen, er schreibt als Seel-Sorger für unsere Seele.

Pressekonferenz zur Barmherzigkeit

Die katholischen Pfarrmedien in Österreich haben in Summe eine höhere Reichweite als zum Beispiel die reichweitenstärkste Tageszeitung, die Krone. Diese erstaunliche Tatsache war auch der Grund, warum man in Richtung der Pfarrmedienmacherinnen und -macher neue Wege geht. Einer dieser neuen Wege wurde am Dienstag, 26. Jänner 2016 im Cafe Caspar beschritten.

Cafe Caspar "at night"
Übrigens ist auch das Cafe Caspar so ein neuer Weg. Im Gebäude der Katholischen Hochschulgemeinde in der Ebendorferstrasse 8 (Eingang von der Grillparzerstrasse, hinter der Universität) untergebracht, ist es ein Versuch eines gemütlichen Lokales zum Essen, Trinken und Diskutieren - von engagierten Katholikinnen gemanaged. Probieren Sie es aus, wenn Sie einmal in der Nähe der Universität sind. Es hat Atmosphäre.

Haselsteiner, Prüller, Sinnhuber, Cornaro
Zurück zur Pressekonferenz für die Medienmacherinnen und - macher, zumeist natürlich wie wir in Stockerau engagierte Laien und sogenannte Dilettanten. Diesmal ging es um das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus für 2016 ausgerufen hat. Er hat dazu in der ganzen Welt tausende Missionare der Barmherzigkeit berufen - in unserer Diözese sind es 42. Zwei davon (Johannes Cornaro, Pfarrer dreier Gemeinden im Entwicklungsraum Laa-Gaubitsch/Süd, und Martin Sinnhuber, Kaplan in Wien) waren da und erzählten von ihrer Aufgabe, nicht nur in der eigenen Pfarre, sondern überall in der Diözese von Gottes und von unserer Barmherzigkeit zu berichten. Dazu werden Sie am Faschingsdienstag in Rom von Papst Franziskus empfangen und dann am Aschermittwoch in die Welt gesandt. Michael Prüller, der Pressechef der Erzdiözese Wien begrüßte und Niki Haselsteiner vom Team des Hl. Jahres informierte über das Unterstützungsangebot für die Medienarbeit.

Interessant war die Idee, das Gegenteil der Barmherzigkeit heute zu finden: Zum Beispiel Hasspostings, Shit Storms oder ein Spruch, den Schüler gerne sagen "Selber schuld, kein Mitleid".

Unser nächstes Pfarrblatt (Verteilung Ende Februar) wird sich übrigens dem Thema Barmherzigkeit widmen. Sie dürfen schon neugierig sein.


Einen herzlichen Gruß von der Insel Negros

Unser Pfarrer Markus Beranek ist auf einer "Kundschafterreise" auf den Philippinen. Von Zeit zu Zeit bekommen wir einen  - diesmal ausführlichen - Bericht.  Wer noch mehr nachlesen möchte, findet das im WebLog dieser Reise. Dort gibt es auch mehr Bilder.

Es wird gearbeitet (Foto: WebLog)
Nun sind wir seit etwas mehr als einer Woche im Land. Der Flug über Dubai hat uns zuerst in die Hauptstadt Manila geführt und wir haben dann eine erste Nacht im Haus Maryhill oberhalb der Stadt verbracht. Mit dem Flugzeug ging es dann weiter nach Bacolog auf der Insel Negros, wo wir den ersten großen Teil unserer Lernreise verbracht haben. Das Institut Bukal ng Tipan begleitet Diözesen und Pfarren auf ihrem Entwicklungsprozess. Die Tage hier in Bacolog haben uns einen ersten, doch recht umfassenden Einblick in ihre Arbeitsweise gegeben.

Am Beginn stand ein zweitägiger Einkehrtag zur Stelle von der Brotvermehrung aus dem Johannesevangelium. Die Methoden der Bibelarbeit, die wir dabei erlebt haben, sind jene, die sie auch in der Arbeit mit den Gemeinden einsetzen. Damals waren es viele Menschen, die zu Jesus geströmt sind. Das war die Einladung auch auf uns zu schauen und zu fragen, mit welchen Erwartungen und Sehnsüchten wir zu Jesus kommen und welche Erwartungen und Sehnsüchte Menschen mitbringen. Spannend wird dann der weitere Verlauf des Evangeliums. Als deutlich wird, dass die Menschen Hunger haben ist es Philippus, der etwas resigniert auf die sehr begrenzten Möglichkeiten hinweist, die sie jetzt haben. Andreas dagegen entdeckt eine unscheinbare Ressource: da ist ein kleiner Bub mit fünf Broten zwei Fischen – viel zu wenig, aber immerhin. So geht uns ja als Menschen und auch als Kirche oft. Es gibt viele Begrenzungen, vieles, was unsere kirchliche Arbeit aussichtslos erscheinen lässt. Aber es gibt auch die oft sehr kleinen, aber doch auch vorhandenen Ressourcen.

Insel Negros
 In diesem Spannungsfeld bewegen sich die weiteren Tage. Die Erfahrung zeigt, das in den traditionellen Pfarren auf den Philippinen nur 1-2% der Katholiken in das pfarrliche Leben eingebunden sind. Das große Anliegen des Bukal Institutes ist es eine Kirche zu fördern, in der alle, besonders auch die Armen einen Platz haben und mitbeteiligt sind. Daraus entstand in der Folge des 2. Vatikanischen Konzils die Idee der Basic Ecclesial Communities – kirchlicher Basisgemeinschaften, in denen Menschen miteinander ihr Leben und ihren Glauben teilen. Eine zentrale Säule dieser kleinen Gemeinschaften ist es, im Blick auf das Leben vor Ort, die Lebenssituation der Menschen im eigenen Umfeld miteinander aus der Bibel Nahrung und Orientierung zu schöpfen und dabei Jesus tiefer zu entdecken. Es sind Formen der Bibelarbeit, wo Menschen mit ihren Erfahrungen an den Bibeltext herangehen und sich davon inspirieren lassen. Das hat eng mit der auch bei uns bekannten Methode des Bibel-Teilens zu tun. Ziele sind Pfarren, die eine Gemeinschaft von Gemeinschaften sind, die also aus vielen Basisgemeinschaften bestehen, in denen Menschen wach in engem Dialog miteinander und mit der Bibel die sozialen Herausforderungen ihres Umfeldes angehen.
Diese Basisgemeinschaften dienen einer wachen und menschennahen Kirche. Sie sind eingebettet in breit angelegte Nachdenkprozesse, in denen sich Diözesen und Pfarren darüber Gedanken machen, was in ihrer ganz konkreten Situation vor Ort ihr besonderer Auftrag, ihre Sendung ist. Dazu haben wir kennengelernt, wie das Institut Diözesen dabei begleitet, dass sie eine gemeinsame Vision entwickeln. Vision, das heißt ein Zukunftsbild, das heißt auch klare Priorität, an der die ganze Arbeit ausgerichtet ist. Für mich ist es spannend zu erleben, wie Kirche es hier oft schafft, im Blick auf die Herausforderungen vor Ort zu gemeinsamen Schwerpunktsetzungen zu gelangen. Und wenn alle Gruppen am selben Strang ziehen, dann geht natürlich auch was weiter.

Wir haben viel zugehört in dieser Woche und viel nachgefragt und wir haben gleichzeitig selbst miteinander Gemeinschaft gelebt – beim Arbeiten, Essen, Gottesdienstfeiern und am Abend beim Bier. Ich genieße den Austausch, das gegenseitige Wohlwollen, das gemeinsame Lernen, die Ahnung, dass wir ein Stück verändert, mit einem größeren Horizont nach Hause zurückkehren könnten um aus dieser weltkirchlichen Lernerfahrung auch einen kräftigen Impuls mitzubringen.

Auch hier ist es Winter. Allerdings heißt das Temperaturen zwischen 24 und 30 Grad. Die ersten
Diözese Illoilo auf der
Insel nördlich der
Insel Negros
Tage waren schön warm, sonnig und von blauem Himmel geprägt, die letzten Tage hat uns dann der Regen ziemlich eingeholt. Morgen geht es dann weiter auf die nächste Insel in die Diözese Iloilo. Was wir jetzt im Seminarraum besprochen haben, werden wir dort bei Gesprächen in der Diözese und bei der Begegnung mit den christlichen Basisgemeinschaften näher kennenlernen, es wird also ein intensives Besuchs und Begegnungsprogramm. Was die Begegnungen hier relativ unkompliziert macht ist die Tatsache, dass Englisch Verkehrssprache ist, sodass die Kommunikation sehr unmittelbar und unkompliziert erfolgen kann.

Nach einer Woche doch recht intensiver Arbeit tut ein halber freier Tag ganz gut. Es ist ja zum Glück auch Gelegenheit, ein wenig die Schönheiten dieses Landes kennenzulernen, vor ein paar Tagen beim Ausflug auf den nahegelegenen Vulkan oder einem abschließenden Ruhetag auf einer der unzähligen kleinen Inseln.

Ich bin froh, dass ich dabei sein kann. Ich staune, wieviel Know How im Bereich der Kirchenentwicklung es hier gibt. Wir werden das nicht einfach so auf Österreich übertragen können, aber inspirieren lassen, das können wir uns in reichem Maß – schon ganz grundlegend in diesem Ansatz: schaut euch eure Kultur in euren Ortschaften genau an, nehmt war, wo Menschen Sehnsucht nach Gemeinschaft haben, wie sie Gemeinschaft leben und wie wir so kirchliche Gemeinschaft gestalten können.

Es ist spannend. Jetzt bin ich  ein wenig aufgeregt im Blick auf die kommenden Tage, gespannt, wie sich das bisher Gehörte hier nochmals vor Ort erleben lässt.

So schicke ich Euch allen einen herzlichen Gruß und hoffe, dass wir einige Inspirationen zu Hause aufgreifen können. Die nächsten Tage werden wir wahrscheinlich schlecht per Mail zu erreichen sein, denkt gelegentlich an uns, schließt uns ins Gebet ein, dass wir wohlbehalten (…ohne größere Durchfälle…) unterwegs sind und dass wir die Erfahrungen, dann auch mit Euch teilen können.

Einen herzlichen Gruß, ich freue mich aufs Wiedersehen und Erzählen
Markus

Dienstag, 26. Januar 2016

Die Pfarrcaritas sucht...

Die Pfarr-Caritas Stockerau braucht wieder ihre Hilfe, diesmal einen E-Herd (Standgerät)Bitte in der Pfarrkanzlei (02266 62771) melden oder online hier mitteilen.


Danke den Spenderinnen und Spendern von Kinderwagen und Tisch aus der letzten und vorletzten Bitte.

Samstag, 23. Januar 2016

Der erste Eindruck

Der erste Eindruck ist: es ist schön hier. Das warme Wetter, die üppige Vegetation sind eine Freude. Freilich, für die Menschen hier gibt es noch ganz andere Seiten: die Kluft zwischen arm und reich, die oft geringe soziale Absicherung etc.. Wir erleben aber viel freundliche Aufnahme, ein herzliches Willkommensein und eine sehr einfühlsame Begleitung durch die Menschen hier vor Ort. Wir sind hier, um zu lernen. Die zwei Tage des „retreats“ – Einkehrtage- haben intensive Bibelarbeit mit der Stelle von der Brotvermehrung (Johannes Kapitel 6) bedeutet. Die Methoden waren nicht so neu, aber die feinfühlige Begleitung, der Austausch in unserer diözesanen Gruppe, sodass uns dieArbeit mit dem biblischen Text näher zu einander gebracht hat und auch einen neuen Blick auf unsere diözesane Wirklichkeit ermöglicht.
Heute ist ein Tag der Begegnungen mit Menschen, Natur und Kirche vor Ort und damit auch die Chance, dieses Land und seine Bewohner ein wenig kennen zu lernen. Es ist schön, wenn Englisch hilft, die Sprachbarriere relativ niedrig zu halten, weil es fast alle hier sprechen, es tut gut in die Kirche zu kommen und sich vom ersten Augenblick an willkommen zu fühlen.

Pfarrer Markus Beranek
(Eindrücke von der Kundschafterreise auf die Philippinen)

Mittwoch, 20. Januar 2016

Wir sind nicht zum Spaß hier...

Blick auf Manila (Foto: M. Beranek)
Wie bereits berichtet befindet sich unser Pfarrer Markus Beranek auf einer "Kundschafterreise" auf den Philippinen. Er hat versprochen, uns immer wieder einmal Berichte und manchmal auch Fotos zu schicken. Hier ist der erste Bericht:

Hier ist die Insel Negros
Wir sind nicht zum Spaß hier“ – ein paar Mal habe ich das auch in einer Mischung aus Spaß und Ernst gesagt. Denn zunächst einmal ist es wirklich Urlaubsstimmung hier im Bildungshaus Maryshore auf der Insel Negros. Rund 30 Grad, der Garten hinterm Haus, der bis zum Meer reicht, erstes gemeinsames Essen hier nach der Ankunft aus Manila im Freien, es ist warm, nur vereinzelt ein paar Regentropfen. Zweieihalb Wochen sind wir als eine Gruppe aus der Diözese auf den Philippinen unterwegs, um zu lernen. Um die Erfahrungen der Kirche in diesem Land kennen zu lernen und uns inspirieren zu lassen. Father Mark aus Belgien erzählt am Vormittag die Geschichte dieser beiden Bildungshäuser. 1962 kam er als Kaplan in eine große Pfarre. Die ganze Arbeit lag beim Pfarrer und seinen Kaplänen. Zunehmend hat er aber gemerkt, wie sie an die Grenzen stoßen. Es folgten Erkundungen bei anderen Pfarren auf den Philippinen und schließlich eine Reise nach Südafrika, zum Lumbe Institut. Langsam, Schritt für Schritt gelang es gemeinsam mit dem Menschen der Pfarre ein Bild einer partizipativen Kirche zu entwickeln. Menschen, die sich in kleinen Gruppen in der Nachbarschaft zusammenschließen, Verantwortung übernehmen, glauben teilen.
Wir sind nicht um Spaß hier – auch wenn es gewaltig viel Spaß macht, zu lernen – von der Kirche in einem Land mit zahlreichen sozialen Herausforderungen, mit einer Armut, die nicht zu übersehen ist. Inspiration, Lernen, fragen, was das für uns für einen Impuls geben kann. Spaß.
Herzliche Grüße von den Philippinen.

Euer Pfarrer Markus Beranek

Dienstag, 19. Januar 2016

Mit dem Kontrabass Gutes tun

Am Sonntag, 17. Jänner fand im vollbesetzten Lenausaal des Z-2000 das Kontrabass-Konzert mit  dem Stockerauer Josef Niederhammer am Kontrabass und Matthias Gerstner am Flügel statt, dessen Reinertrag von über 3000.- € der Renovierung des Pfarrzentrums gewidmet ist. Erstmals ein großer Dank an die Künstler, aber auch an Sie, die Besucherinnen und Besucher, die so zahlreich zu diesem Konzert  gekommen sind. Und den Kontrabass als Soloinstrument hört man ja nicht alle Tage und schon gar nicht so virtuos gestrichen und gezupft wie von Josef Niederhammer.

Ein gedrucktes Programm gab es ja nicht, um den Ertrag möglichst hoch zu halten - wie Josef Niederhammer sagte, dafür, eigentlich viel informativer, zu jedem Stück eine kurze Einführung. Aus dem Gedächtnis zitiert begann das Konzert mit einer Sonate für Kontrabass und Klavier von Mozartzeitgenossen Johannes Matthias Sperger, der selbst Kontrabassist war und wegen der "Unspielbarkeit" seiner Kontrabasswerke zu seiner Zeit kritisch beurteilt wurde. Max Bruch, den die meisten nur wegen seines Violinkonzertes kennen, komponierte Kol Nidrei, ein Konzertstück für Violoncello und Orchester d-Moll op. 47, das in der Fassung für Kontrabass und Klavier gespielt wurde. Sergei Alexandrowitsch Kussewizki war der nächste Komponist, der auch einige Originalstücke zum Kontrabass-Repertoire beigetragen hatte. Auch Giovanni Bottesini war wie Kussewizki Kontrabassist und Dirigent und unsere Künstler spielten von ihm "Introduktion und Gavotte" und die Opernfantasie über "Norma" von Bellini.  Die "Canciones populares" von  Manuel de Falla, eine Habanera von Maurice Ravel und zwei Ohrwürmer von Fritz Kreisler,  Liebesfreud und Liebesleid und Schön Rosmarin, beschlossen das Konzert.
Die meisten dieser Werke wurden für die Violine geschrieben, mehrere Stöcke tiefer klingen sie aber hervorragend und originell, wenn man das etwas unkomfortable Instrument wie Josef Niederhammer meistert und so feinfühlig wie von Matthias Gerstner am Bösendorfer begleitet wird.


Der begeisterte Applaus "zwang" die Künstler noch zu zwei Zugaben, die Meditation von Thaïs von Jules Massenet und die Zapateado aus der Suite Andaluza von Pedro Valls, wo auch Matthias Gerstner noch einmal virtuos in die Tasten greifen konnte.


Montag, 18. Januar 2016

Chor-Runderneuerung

Manfred Bohn schreibt uns:

Unser Chor Rhyth.mix möchte sich verändern / vergrößern – wir suchen klangvolle Unterstützung …
LEIH UNS DEINE STIMME
Kontakt und Probentermine zum Kennenlernen findest du auf dem Folder

Bitte leite diese Info ggf. auch weiter - vielleicht gibt es ja in deiner Umgebung sangesfreudige Mitbürger …

Ich freu mich auf viele neue Stimmen
Manfred

Einfach zum Vergrößern aufs Bild klicken...

Heuer kein Pfarrgschnas

Gschnas 2001
Gerade haben wir erfahren, dass das Pfarrgschnas 2016, das für den Faschingssamstag, den 6. Februar, geplant war, wegen Zeit- und Personalmangel in unserer Stockerauer Katholischen Jugend abgesagt wurde.  Seit einiger Zeit hatte die Jugend die Organisation dieses Gschnases übernommen.

Für alle Nostalgikerinnen und Nostalgiker ein wenig Gschnasunterricht:

Gschnas 2007
Das Pfarrgschnas war zu Beginn, weit vor der 2000-Wende, von den damals unglaublich aktiven Familienrunden (Gründervater war Franz Jandl) mit mehr als 140 Mitgliedern als  ihr eigenes Fest gegründet und organisiert worden. Langsam wandelte sich das Fest zu einem Gschnas der Pfarre und immer mehr dominierte die Jugend der Pfarre und auch Stockeraus dieses Fest, bei dem in den Hoch-Zeiten bis zu 700 Gäste gezählt wurden. Die Katholische Jugend arbeitete auch immer mehr bei der oft prachtvollen Ausgestaltung der "Ballsäle" mit. Josef Scheffl und Günther Preisinger waren die letzten Organisatoren aus der Familienrundenzeit, die vor einiger Zeit die Organisation an unsere Katholische Jugend übergaben. Die Ballaktivität hatte sich ja im Laufe der Zeit auch immer mehr vom Erwachsenen-Tanzsaal in das Party-Untergeschoß verlagert. Was sich aber in den Jahrzehnten nicht geändert hatte, war die Freude am Verkleiden und die unglaubliche Fantasie der Besucherinnen und Besucher.
Gschnas 2009

Für alle Extrem-Nostalgikerinnen und Nostalgiker gibt es in unserem Fotoalbum eine Bilderausstellung vom Gschnas 2001, 2003, 2007, und  2009 bis  2015.

Die Bilder sollten nach Jahren geordnet sein. Ein Klick auf das "i im Kreis" zeigt das Jahr der Aufnahme.

Kundschafterreise

Unser Pfarrer Markus Beranek ist die nächsten 14 Tage in fernen Landen unterwegs. Heute Abend fliegt er los zur „Kundschafterreise“ der Erzdözese Wien auf die Philippinen.
Von unserem Vikariat Nord (dem Weinviertel)  sind die drei Dechanten Markus Beranek, Bernhard Messer und Robert Rys, sowie Bischofsvikar Stephan Turnovszky dabei.

Kundschafterreise klingt etwas nach Karl May und sehr spannend. Und wahrscheinlich ist es auch sehr spannend, Neues kennen zu lernen. Wer wissen möchte, worum es wirklich geht, und sozusagen erster Klasse fußfrei mitreisen will, der kann es im Weblog dieser Reise tun.

Wo die Marke in der Landkarte der Philippinen rechts etwa ist, ist das Ziel - auf der Insel Negros, etwa 600 km Luftline südlich der Hauptstadt Manila.

Samstag, 16. Januar 2016

Nachtrag Vortrag Professor Zulehner

Hier noch das Plakat der Einladung für den Vortrag von Professor Zulehner am 18. Februar 2016.


Senioren spenden fürs P2

Fritz Buschmann, Chef des Stockerauer Seniorenbundes, hat Pfarrer Markus Beranek eine Spende von 300.- € für die Renovierung des Pfarrzentrums übergeben.

Herzlichen Dank!

Ein Kalender des Menschenhandels

Am 11. Jänner war in den USA der "National Human Trafficking awareness day", das ist der Tag, an dem erinnert werden soll, dass man etwas gegen Menschenhandel, und das ist besonders Frauenhandel, tun muss. Die Schwestern des Ordens "St. Joseph of Orange" in den USA haben dafür einen Kalender entworfen, der für jeden Tag vom 11.1 - 8.2. 2016 einen Gebetsaufruf enthält. Ein interessantes Projekt, wert es zu lesen, wenn man Englisch versteht. Hier ist der ganze Aufruf als PDF-Dokument.

Wir haben das interessante Dokument von Sr. Christa Petra aus dem Kloster St. Koloman bekommen. Interessant ist es auch für uns Stockerauer, weil die Heilige, unter deren Patronanz es steht, die Hl. Bakhita aus dem Südsudan ist, mit dem wir durch Projekte sehr verbunden sind.



Hilfe unter einem guten Stern

Vielen herzlichen Dank allen, die im Rahmen der Sternsingeraktion 2016 mitgeholfen haben und allen, die gespendet haben.
Ohne Erlagscheineinzahlungen  ist das  Sammelergebnis in der Pfarre Stockerau 
11.546.- €.

Gemeinsame Klausur der Pfarrgemeinderäte von H+N+S

H+N+S steht hier für Haselbach Niederhollabrunn Stockerau. Diese drei Pfarrgemeinderäte nahmen an einer gemeinsamen Halbtagsklausur teil, zu der Pfarrer Markus Beranek für den 16.1.2016 unter folgendem Motto einlud

Abschied und Neubeginn – drei Pfarren gemeinsam auf dem Weg.

Etwa 30 Räte konnten teilnehmen, die meisten davon aus Stockerau, auch Niederhollabrunn war fast vollständig vertreten, und aus der kleinen Pfarre Haselbach nahmen zwei PGR teil.


Diese erste gemeinsame Klausur stand ganz im Zeichen gegenseitigen Kennenlernens. Das hat auch prächtig geklappt, wie aus der heiteren Stimmung und den Wortmeldungen zu entnehmen war. Das Resume der Teilnehmer war "das müssen wir wieder machen".


Nach der Begrüßung und der gegenseitigen Vorstellung der Pfarren ("was ist unsere Besonderheit, was macht uns aus") ging es im BibelTeilen des kommenden Sonntagsevangeliums (Hochzeit zu Kana) in Gruppen herauszuarbeiten, was diese Bibelstelle uns persönlich sagt.


Im Hinblick auf die pfarrlichen Situationen wurden dann die folgenden Fragen gestellt.
  • wo sehen wir Chancen?
  • was geht uns ab?
  • wovon müssen wir uns verabschieden?
  • wo brauchen wir (mehr) Unterstützung?
In aus den einzelnen Pfarren gemischt zusammengesetzten Gruppen wurden Antworten gesucht und auf Karten verewigt. Sie wurden abschließend im Plenum vorgestellt und diskutiert.


Ein herzlicher Dank gebührt den Niederhollabrunnern, in deren Pfarrheim die Klausur stattfand, sowie für das köstliche abschließende Mittagessen.



Ein paar mehr Fotos finden sie in diesem ->Fotoalbum unserer Pfarre.



Fotos: F. Bauer

Mittwoch, 13. Januar 2016

Ausflug der Barmherzigkeit nach Wien


Unsere Mesnerin Marion Satra darf immer wieder einmal in die Zentrale der Erzdiözese nach Wien reisen. Oft bringt sie uns etwas mit - diesmal die Heilige Pforte des Stephansdomes zum Jahr der Barmherzigkeit. Und das gleich einmal bei Tag und bei Nacht.

Übrigens: Auch unser nächstes Pfarrblatt wird unter dem Generalthema "Barmherzigkeit" herauskommen. Online Leserinnen und Leser wissen einfach mehr. Es sind spannende Beiträge geplant.

Danke für die Fotos.

Pfarr-Caritas sucht wieder...

Wir suchen (noch immer)

  • einen handlichen Staubsauger – für Böden, 
  • Kinderwage-Sportwagerl-Buggy, 
  • Zwei Sessel 

Bitte in der Pfarrkanzlei (02266 62771) melden oder online hier mitteilen.

Dienstag, 12. Januar 2016

Das Glück vor der Tür des Pfarrzentrums

Ab Montag, 25. Jänner 2016 ist im Pfarrzentrum wieder Operette angesagt. Heuer spielt unser Gymnasium die Operette Im weißen Rössl, wo das Glück vor der Tür steht. Vom Plakat bis zu den Schauspielerinnen und Schauspielern alles Eigenproduktion der Schülerinnen und Schüler der 4c unseres Stockerauer Gymnasiums.


Erstkommunion 2016

Erstkommunion 2012
Am 17. und 24. April findet heuer die Erstkommunion, wie jedes Jahr getrennt nach Volksschulen West und Wondrak statt. 76 Kinder sind in 14 Tischgruppen eingeteilt und viele Menschen kümmern sich als Tischgruppenleiterin liebenswerter Weise um die Vorbereitung. Pastoralassistentin Nina Högler ist der Master Mind hinter dieser Vorbereitung.Wer mehr über alle Termine der Vorbereitung bis dahin  wissen möchte, findet alle Infos im PfarrWeb.

Zur Tabelle mit allen Terminen geht es im kurzen Weg auch hier.


Sonntag, 10. Januar 2016

Taufe Christi

Diesem Fest war heute der Sonntagsgottesdienst gewidmet. Jesus wurde am Jordan von Johannes getauft und der Hl. Geist kam herab in Form einer Taube. Und aus den Wolken sprach Gott Vater Gutes über seinen vielgeliebten Sohn.

Wir in Stockerau feierten dies in Form einer Familienmesse mit schwungvollen Liedern durch den Familienmessenchor samt Orchester und einer schönen Altarraumgestaltung. Zur Tauferneuerung wurden Schalen mit Taufwasser in der Kirche verteilt und die Gläubigen machten damit ihren Nachbarn Kreuzerln auf die Stirne. Zum Ende der Messe konnte man auch in kleinen (ehemaligen Marmeladen-)Gläsern Taufwasser mit nach Hause nehmen.


Im Mittelpunkt der Altargestaltung stand die barocke Figurengruppe, Johannes tauft Jesus, die älter ist als die Kirche, weil sie noch aus der vorherigen Kirche stammt.


Fotos: M. Satra, W. Flandorfer


Samstag, 9. Januar 2016

Unsere Legio lädt ein

Am Donnerstag, 14. Jänner um 19:30 ist wieder ein Glaubensgespräch unserer Legio Mariens, diesmal über die Eucharistie. Hier gibt es alle Informationen.


Eine Fahrt mit dem Pray-Train

Eine Vorankündigung für den Juli 2016

KJ Pfarre Stockerau- Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau – gemeinsam mit der KJ Wien
Begleitung:  Pfarrer Markus Beranek, Judith Braunsteiner

Praytrain
Zusammen mit der KJÖ und den anderen Diözesanverbänden die Kath. Jugend Österreich für euch einen GANZEN Zug (max. 700 Personen) gechartert, um gemeinsam und im Weltugendtagsspirit nachhaltig nach Krakau zu reisen.

Wenn ihr euch für unsere Fahrtvariante entscheidet, bekommt ihr mit der Buchung Hin- und Rückfahrt mit dem Praytrain, Verpflegung im Zug und vor Ort, Unterkunft und ÖPNV-Nutzung in Krakau, die Pilgerversicherung und einen Pilgerrucksack. Pro Person kostet diese Fahrt 340€.
  
Abfahrtszeiten:
Montag, 25.07.2016 um rund 22 Uhr von Wien Hauptbahnhof nach Krakau (Ankunft Krakau 26.07. rund 8 Uhr morgens)
Sonntag, 31.07.2016 um rund 22 Uhr von Krakau nach Wien Hauptbahnhof (Ankunft Wien 01.08. rund 8 Uhr morgens)

Rahmenprogramm:

  • Großer Sendungsgottesdienst am 25.07 inklusive Prozession zum Bahnhof und Zugsegnung
  • Programm im Zug: Anbetung, Taizé Gebet, Party, Beichte, spirituelle Inputs, Gruppenspiele, Bordrestaurant, Gesellschafts- & Partywaggon
  • Weltjugendtag in Krakau
Für alle, die noch Russisch statt Englisch gelernt haben: "Pray-Train" steht für "Gebets-Zug".

Entänstigt Euch!

Ein eigenwilliger Titel. Aber auch ein bekannter Referent.
Am 18. Februar (einem Donnerstag) um 19:30 kommt Prof. Paul Zulehner zu uns ins Pfarrzentrum Stockerau auf Besuch und spricht über das Thema

Entängstigt Euch. Die Flüchtlinge und das christliche Abendland.

Er hat auch ein gleichlautendes Buch geschrieben. Zugleich soll da auch eine kleine Eröffnungsfeier für das Haus "Ibrahim" in der Manhartsstraße stattfinden.

Foto: „Paul Michael Zulehner 2008“ von Ruecki aus der deutschsprachigen Wikipedia. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons -

Zitat aus der Buchbeschreibung:

Seit Monaten kommen Flüchtlinge in großen Scharen zu uns: Frauen, Männer, kleine Kinder, Alte. Das ruft bei der Bevölkerung Gefühle wach, die in ganz unterschiedliche Richtung gehen: Die einen fühlen Ärger, andere Sorge, wieder andere Zuversicht. Wer Ärger fühlt, tendiert zur Abwehr. Die Zuversichtlichen hingegen sind bereit zum Einsatz. Man findet sie als Freiwillige auf Bahnhöfen, sie arbeiten in zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Kirchengemeinden mit. Wie aber kommt es, dass die einen abwehren und die anderen sich einsetzen, die einen zu Wutbürgerinnen, die anderen zu Gutbürgerinnen werden, die einen hetzen, die anderen helfen? Eine aktuelle Umfrage zeigt: Die Entscheidung fällt auf Grund der jeweiligen Persönlichkeitsstruktur. Es sind die Ängste eines Menschen, welche zur Abwehr oder zum Einsatz veranlassen. Immer deutlicher wird am Beispiel der Flüchtlinge, dass wir in einer Angstgesellschaft leben. Paul M. Zulehner geht in diesem aktuellen Zwischenruf den Ursachen dieser Ängste nach und den Möglichkeiten, sie zu überwinden. Er tritt Pauschalisierungen entschieden entgegen und entwickelt eine Vorstellung davon, was Christsein in der Flüchtlingszeit heißen kann. Und er geht der Frage nach, welche Rolle die Kirchen spielen und was sie tun können, um von der Angst zu heilen. Denn: Wird die Angst kleiner, kann der solidarische Einsatz größer werden

Freitag, 8. Januar 2016

Hinweis zum Königsfrühstück

Im Fotoalbum gibt es viele Fotos des Königsfrühstück am Dreikönigstag. Hier ist der Bericht dazu. Danke an Karl Trabauer, der auch diesmal wie oft  im Jahr 2015 und vorher den Auslöser betätigte. Wir hoffen und bitten, dass er auch 2016 weiter als Hof- und Pfarrfotograph tätig ist.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Ist denn schon Fastenzeit?

Obwohl es uns bestimmt gut täte, nach den opulenten Weihnachtsfeiertagen ordentlich zu fasten, beginnt ja jetzt erst die ausgelassene Zeit des Faschings. Aber am 28. Februar (es gibt heuer sogar einen 29.) ist schon der nächste Suppensonntag in der österlichen Fastenzeit. Die Katholische Frauenbewegung hat hier auch immer ein Thema und Projektschwerpunkte, für die das erfastete Geld gespendet wird. Elisabeth Weber, Pfarrleiterin der Katholischen Frauenbewegung in Stockerau, lädt dazu zu einem Info-Abend ein:

Einladung zum Info-Abend „Aktion Familienfasttag 2016“ der Katholischen Frauenbewegung

Di, 19.1.2016, 18:30 – 21:00 im P2 (der neue Name fürs Pfarrzentrum)

Unter dem Motto „Teilen spendet Zukunft“ erhalten Sie Informationen über die ausgewählten Projekte, die durch die Aktion Familienfasttag unterstützt werden.  Der „Suppensonntag“ findet am 28. Feb. statt.
Nähere Information zur Aktion: www.teilen.at

Der sechste Jänner

Während in der Pfarrkirche der Gesangs- und Musikverein  Stockerau bei der Halbzehnuhrmesse seine schönen Weihnachtslieder sang, feierten die Kinder im "uralten" Pfarrsaal einen dreiköniglichen Wortgottesdienst. Warum hat man sie vom "alten" in den "uralten" Pfarrsaal vertrieben?
Weil dort für das Benefiz-Königsessen, ein üppiges Frühstück,  schon alles vorbereitet war. 100 Karten für dieses Frühstück, dessen Ertrag für die Renovierung des Pfarrzentrums dient, waren im Nu verkauft und einige Benefiz-Frühstückerinnen und -Frühstücker mussten sogar abgewiesen werden, da im Pfarrsaal kein Platz für sie war. Im Gruppenraum war ein prachtvolles Büffet aufgebaut worden - auch
Getränke
mit einem Dankplakat an Familie Pachschwöll (Lucullus Catering), die mit einigem zu diesem gelungenen Event beigetragen hatte. Aber fast alles war von den engagierten Frauen (und vereinzelt Männern) unseres Familienmessen-Chores, die wir gar nicht einzeln aufzählen könnten, ohne jemand zu vergessen, liebevoll beigesteuert, gekocht und serviert worden. Sehr viele Fotos findet man in unserem Fotoalbum.
Süßes





Büfett

Hinweis:
Die nächsten Veranstaltungen zugunsten der Renovierung des Pfarrzentrums finden Sie immer hier. Am 10. Jänner (Konzert des Jugendchores) und am 17. Jänner (Schmankerl für den Kontrabass als Soloinstrument) sind die nächsten.