Donnerstag, 31. März 2016

Psalm vom 2. Sonntag nach Ostern

Als Fortsetzung der Kommentare zu den Psalmen der Osterzeit hier der 2. Sonntag nach Ostern. Hier ist der Ostersonntag zum Nachlesen.

Kommentar zu Psalm 118 (Antwortpsalm vom 2. Sonntag der Osterzeit)
Die 3. Strophe des Psalms (Vers 19-28) inszeniert eine Dankliturgie im Jerusalemer Tempel, eine Art Wechselgesang zwischen „Ich“ (gemeint ist damit das errettete Israel), Priestern und der gesamten Festversammlung, zu der nach dem einleitenden Rahmen (vgl. Vers 1-4) auch die JHWH-Fürchtigen aus den Völkern gehören.
Die Verse 19, 21 und 28 spricht das „Ich“, die Verse 20 und 26-27 sprechen die Priester, die Verse 22-25 spricht die ganze Gemeinde. JHWH hat Israel durch die Herausführung aus dem Exil zum „Eckstein“ der endzeitlichen JHWH-Gemeinde gemacht. Dass der „Bau“ (die Sammlung des neuen Gottesvolkes, das nun auch alle Völker umschließt) noch nicht vollendet, sondern noch voll im Gang, im Entstehen, ist, bezeugt die Bitte in Vers 25 – Psalm 118 ist zu dem Oster- und Sonntagspsalm der jungen Kirche geworden. Sie „konnte“ ja gar nicht anders, als in dem sprechenden „Ich“ Jesus Christus „wiederzufinden“: sein Todesschicksal, seine Auferstehung als Signal zur Völkermission. „Der Tag, den der Herr gemacht hat“, der Spruch vom Eckstein, der Hosianna-Ruf (Vers 25a), ja das gesamte Benedictus unserer Messfeier (Verse 25a und 26a) sind christliches Gemeingut geworden, alles stammend aus Ps 118.

Eine Erklärung zum Namen Gottes "JHWH" finden Sie hier.

Psalm 118, Verse 2 und 4, 22, ­23, 24 und 26­, 27a
2 So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.
4 So sollen alle sagen, die den Herrn fürchten und ehren:
Denn seine Huld währt ewig.
22 Der Stein, den die Bauleute verwarfen,
er ist zum Eckstein geworden.
23 Das hat der Herr vollbracht, vor unseren Augen
geschah dieses Wunder.
24 Dies ist der Tag, den der Herr gemacht hat,
wir wollen jubeln und uns an ihm freuen!
26 Gesegnet sei er, der kommt im Namen des Herrn!
Wir segnen euch, vom Haus des Herrn her.
27a Gott, der Herr, erleuchte uns.

Hier ist der ganze Psalm 118.

Integrationstag

Dier Erzdiözese Wien hat uns gebeten, diese Einladung zum 2.Integrationstag  der Erzdiözese Wien an unsere Leserinnen und Leser weiterzugeben.

Foto: Web der Erzdiözese
Fortsetzung der erfolgreichen Erstveranstaltung – Neue, aktuelle Themen beleuchten die nächste Phase im Integrationsprozess:

 „Angekommen, Schutz gefunden“ – und wie geht es weiter?

Termin: Samstag, 23. April 2016
Uhrzeit: 9.30 Uhr bis 17.00 Uhr
Ort: Kardinal König Haus, 1130 Wien

Programm:
Fachvorträge, Workshops, Kurzkurse, Integrationsausstellung

Themen:
U.a. Arbeitsmarkt, Wohnungssuche, Asylverfahren, Deutschkurse,
Wertvermittlung, Traumatisierung, Konkrete Integrationsangebote

Infos, Programm und Anmeldung (Teilnahme ist kostenlos):
www.erzdioezese-wien.at/integrationstag

Die Osterpredigt

Von Zeit zu Zeit gibt es die Predigten von Pfarrer Markus Beranek auch zum Nachlesen auf unserem online PfarrMagazin. Hier die Predigt beim Hochamt am Ostersonntag.

Ostersonntag, 27.3.2016
Das Fest der Zweifler und der Suchenden


Mir scheint, dass eine Vorstellung über den Glauben auch weit verbreitet ist: nämlich, dass man, wenn man nur wirklich glauben würde, keine Zweifel und Fragen kennen würde, dass einfach alles klar ist, ja vielleicht auch noch, in einer noch weiter gesteigerten Vorstellungen, dass der liebe Gott die eigenen als Gebet formulierten Wünsche immer gleich erhören würde.

Die alte Ostererzählung nach Johannes, die wir gerade gehört haben, erzählt aber eine ganz andere Sichtweise. Es ist der Ostermorgen und es herrscht Verwirrung. Maria von Magdala kommt zum Grab, es ist leer, sie kennt sich nicht aus, ist verwirrt und beunruhigt, läuft zurück in die Stadt, Petrus und Johannes kommen zum Grab. Dem Petrus geht es wie Maria: das auch noch, der Leichnam ist weg, auch er kennt sich nicht aus, einzig von Johannes heißt es „er sah und glaubte“.

Dienstag, 29. März 2016

Was steht zwischen Euch und Eurem Gott?

Am Donnerstag, den 31. März, findet das monatliche Glaubensgespräch unserer Legio Mariens im Pfarrzentrum statt. Um 19:30, nach der Abendmesse, geht es los.



Montag, 28. März 2016

Kirche & Wein oder Wein & Kirche

Wie unser Pfarrer Markus Beranek bei seiner Begrüßung von der selten benutzten Kanzel, in kardinalsrotes Licht getaucht, sagte, geht Kirche ohne Wein gar nicht. Wein war schon zur Zeit Jesu ein wichtiges Gut, denken wir nur an die Verwandlung von Wasser in Wein bei der Hochzeit von Kanaa oder an die vielen Gleichnisse, wo Weinstöcke ein feste Rolle haben. Er dankte auch allen, die bei diesem abendlichen Event in der Stadtpfarrkiche eine Rolle haben -die drei Winzer (Groiß, Hagenbüchl und Mantler), die drei Bluesikanten (Hermann und Jürgen Posch und Georg Ihm) und die vielen vor allem Pfarrgemeinderätinnen und -räte, aber nicht nur, die bei der Vorbereitung und bei der Abwicklung dieses Abends halfen.

Feine Weine, feiner Blues und lustige G'schichtln mit Christina Mölzer lockten viele Stockerauerinnen und Stockerauer samt Stockerauer Gemeinde-Prominenz an.

In der Umgebung von Stockerau und im gesamten Weinviertel gibt es in den Kellergassen am Ostermontag des schönen Brauch des "In die Grean gehen", wo man die Wein-Saison mit einem Spaziergang von Keller zu Keller samt Kostproben des Weins vom Herbst des Vorjahres beginnt. Stockerau hat keine Kellergasse, aber ein renovierungsbedürftiges Pfarrzentrum, daher wurde die Grean in ein Weinkost-Benefiz-Konzert verwandelt, dessen Reinertrag in die Pfarrzentrumssparkassa kommt.

In unserem Fotoalbum gibt es einige Fotos zu sehen.

Sonntag, 27. März 2016

Psalmen in der österlichen Zeit

In den „Verlautbarungen“ der Osterzeit wird es immer ein paar Worte zum Antwortpsalm des jeweiligen Sonntags geben. Sie setzen voraus, dass der Psalm in der Bibel nachgeschlagen und als vollständiger Text gelesen wird. Sie wollen anregen, ein wenig Zeit dem Studium eines Psalms zu widmen, mit ihm ins Gebet zu kommen und Ostern zu vertiefen.  Für unsere internet-affinen Leserinnen und Leser gibt es diese Serie auch jeden Sonntag im Internet, hier im online PfarrMagazin. Das Schlagwort dazu heißt "Psalmen" - unter diesem können Sie auch alle Beiträge finden.

Nicht der Text, der hier zu lesen sein wird, ist „erbaulich“, erbaulich ist der Psalm!

Österliche Psalmen: Psalm Ps 118 (Antwortpsalm vom Ostersonntag)

Ps 118 ist ein Danklied mit drei Strophen (Verse 5-12.13-18.19-28) und einem Rahmen (V 1-4.29). In der 1. Strophe dankt ein „Ich“ (das für ganz Israel spricht!) für seine Errettung. JHWH ("Jahwe oder Gott") hat sein Volk, das von den Völkern ringsum bedrängt und in die Verbannung verschleppt wurde, befreit und ihm neuen Lebens- und Spielraum verschafft. Die zweite Strophe beginnt nicht mit „man“ – wie die Einheitsübersetzung übersetzt, sondern mit „du“, gemeint ist Gott: „Du stießest mich hart“. Das Exil wird als harte „Züchtigung“ durch Gott aufgefasst. In der ganzen 2. Strophe ist nicht mehr von den Völkern als Feinden die Rede, sondern ausschließlich von Gott als Feind und Freund zugleich. Er hat niedergestoßen und aufgefangen. Die Befreiung aus dem Exil wird als „zweiter Exodus“ verstanden, denn der „Jubel in den Zelten der Gerechten“ meint das Siegeslied des Mose nach der Errettung am Schilfmeer (Ex 15).

PSALM 118,1-2.16-17.22-23
1 Danket dem Herrn, denn er ist gütig,
denn seine Huld währt ewig!
2 So soll Israel sagen:
Denn seine Huld währt ewig.
16 Die Rechte des Herrn ist erhoben.
Die Rechte des Herrn wirkt mit Macht!
17 Ich werde nicht sterben, sondern leben,
um die Taten des Herrn zu verkünden.
22 Der Stein, den die Bauleute verwarfen,
er ist zum Eckstein geworden.
23 Das hat der Herr vollbracht,
vor unseren Augen geschah dieses Wunder.

Hier ist der gesamte Text.

Ostern in Stockerau

Die Osternacht

In der dunklen, vollen Kirche beginnt die Lichtfeier in der Osternacht mit der Weihe des Feuers, dem Hereintragen der Osterkerze, dem Austeilen des Osterlichtes und dem feierlichen Hymnus Exsultet - Frohlocket. Nach Lesungen aus dem alten und neuen Testament ziehen Preister, Diakon und Ministrantinnen und Ministranten zum Taufbrunnen, um mit den Mitfeiernden die Taufe zu erneuern.
Mit dem Gloria, der brausenden Orgel und dem Enthüllen des Altarbildes nach 45 Tagen violetter Fastenverhüllung beginnt dann die Ostermesse. Die Predigt finden Sie am Ende dieses Artikels. Zu den vielen Worten gibt es schwungvolle Musik, gesungen und gespielt vom Familienmessen-Ensemble und zum Gloria, Sanktus und zum Auszug das Gebrause der großen Orgel.
Zum Abschluß ziehen allen hinaus auf den Rennerplatz und scharen sich zum Tedeum um das Osterfeuer, das unsere Katholische Jugend organisiert hat, und um ein einsam parkendes Auto, das das Parkverbot für diesen Abend nicht mitbekommen hat.

Am Ostermorgen

Am Ostersonntag gestaltet das große Hochamt unser Kirchenchor mit Orchester unter der Leitung von Beate Kokits, die auch das große Osterhalleluja, das sich vom getragenen Beginn zum hymnischen Ende steigert, selbst komponiert hat. Zur Aufführung gelangen auch die Missa brevis in D-Dur von Wolfgang Amadeus Mozart und zwei Stücke von Händel und Crüger. Das wunderschöne Licht der einstrahlenden Morgensonne, der Duft des Weihrauches, die schöne Musik, die Gebete und das immer berührende Osterevangelium vermitteln Osterfreude pur.

Ein paar Erinnerungsbilder zur Osternacht und zum Ostermorgen gibt es in unserem Fotoalbum.

Für alle, die die Osternacht nicht mitfeiern konnten, gibt es hier die Predigt von unserem Pfarrer Markus Beranek:

Predigt Osternacht  „ich gebe euch ein Herz aus Fleisch“ 26.3.2016

Josef von Arimathäa hat für Schadensbegrenzung gesorgt. Seinen guten Beziehungen ist es zu verdanken, dass Jesus, der auf eine absolut grausame und entwürdigende Weise hingerichtet wurde, zumindest in einem anständigen Grab beigesetzt werden konnte. Der beginnende Sabbat hat aber die Begräbnisriten, die den Verstorbenen salben und ihn damit nochmals würdigen und wertschätzen nicht mehr möglich werden lassen. Die Frauen aus dem engsten Umfeld Jesu nützen nun die nächste Gelegenheit -  Sonntag früh - um diesen Liebesdienst nachzuholen. Sie sind erschrocken und ratlos, als sie Jesus nicht finden, aber die Männer beim Grab entgegnen ihnen mit einer Frage „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten?“

Die Predigt am Gründonnerstag

In der Gründonnerstagpredigt wurden auch einige Bilder aus der Arche und aus dem Haus Ibrahim gezeigt. Hier finden Sie den Text der Predigt von Pfarrer Markus Beranek, weiter unten die gezeigten Bilder als Diaschau, die automatisch abläuft. Nach der Predigt begann die Fußwaschung an 6 Personen, die sich besonders in der Arche für alte Menschen oder im Haus Ibrahim für junge Flüchtlinge engagieren.

Predigt Gründonnerstag 2016

Wir beginnen diese Kartage unter dem Vorzeichen von unendlich viel Leid.
Am Dienstag haben die Terroranschläge in Brüssel viel Bestürzung und Unsicherheit ausgelöst.
Der Krieg in Afghanistan, in Syrien, im Irak und in anderen Krisenregionen der Erde kommt nicht zur Ruhe.
Die Flüchlingsströme nach Europa reißen nicht ab und in Europa reagieren viele Menschen mit Überforderung, Zurückhaltung und Abwehr.
Das tägliche Leben mit all seinen Herausforderungen geht ebenso weiter. Wir erleben in unserem Umfeld die Herausforderungen des Älterwerdens und des Alters, Menschen, die plötzlich krank werden, wie erfahren, dass Beziehungen in die Krise kommen und mitunter nicht mehr lebbar sind.
Und auf diesem Hintergrund stellt sich die Frage: und wo bleibt Gott angesichts von alle dem Leid und alle diesen Herausforderungen?
Jesus zeigt auf seine Weise eine Perspektive auf. Er wäscht seinen Jüngern die Füße.
Jesus wäscht uns die Füße.
Jesus wäscht den Menschen dieser Erde die Füße.
Er berührt uns in unserer Verwundbarkeit.
In unseren Leiden.
In unseren Fragen.



Ich werde jetzt einigen Menschen die Füße waschen, die anderen Menschen in Phasen besonderer Herausforderung beistehen – es sind Ehrenamtliche aus der Arche und Haupt- und ehrenamtliche aus dem Haus Ibrahim.
Das steht für die Bandbreite des Lebens.
Es geht um junge und alte Menschen.
Es geht um Menschen, die ihr Leben hier in Österreich verbracht haben und um solche, die in den letzten Monaten nach Österreich gekommen sind.
Einleitend zur Fußwaschung holen wir anhand einiger Bilder den Alltag in den Gottesdienst. Die Bilder sind im Umfeld der Firmvorbereitung in der Arche, im Landespflegeheim, entstanden bzw. im Haus Ibrahim, dem Haus für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge, das wir von Seiten der Pfarre gemeinsam mit Vertretern der evangelischen Pfarre und der islamischen Gemeinde gegründet haben.
Die Bilder sind stellvertretend für unzählige andere Begegnungen, in denen Fußwaschung geschieht. Und diese Art der Fußwaschung ist eine Form der Antwort auf das Leid in der Welt.

Fußwaschung heißt:
Menschen wahrnehmen, ihre Gesichter, ihre Einzigartigkeit, ihre Würde, ihre Not.
Miteinander das Leben teilen, Einsamkeit und Ausgrenzung überwinden

Samstag, 26. März 2016

Er ist nicht hier, er ist auferstanden!

So steht es im Matthäus-Evangelium im Kapitel 28. Darum freuen wir uns nach der langen Fastenzeit und der stillen Karwoche.



Das Pfarrteam, der Pfarrgemeinderat und die Redaktion wünschen Ihnen



Gesegnete Ostern!


Foto: Der Auferstandene am
Hochaltar der Pfarrkirche Stockerau

Romaria

Eine Vorankündigung:

Heuer findet am Samstag den 30. April 2016 zum 7. Mal die Romaria statt - eine Solidaritätswallfahrt für und mit Flüchtlingen Start ist in Schwechat, das  Ziel ist der Kloster St Gabriel Mödling. Im Folder, den Sie hier herunterladen oder ansehen können,  ist die genaue Route mit Uhrzeit angegeben.

Mehr Infos im Internet gibt es auf den Seiten des Don Bosco Flüchtlingswerkes.

"Romarias da terra" sind Wallfahrten in der brasilianischen Landlosenbewegung, die auch zur Stärkung der politischen Kräfte unternommen werden.

Kuschelkirche

Ein Hinweis auf einen Beitrag für eine deutsche Zeitung, für die ein deutscher, evangelischer Pfarrer - er heißt wirklich Kuschel - eine lesenswerte Ostergeschichte verfaßt hat.

Hier ist der Link. Sie können sich den Beitrag auch von Heiko Kuschel vorlesen lassen...

Ratschenkinder und Heiliges Grab

Die Glocken sind seit Gründonnerstag auf Ausflug in der Heiligen Stadt Rom. Darum müssen unsere Ratschenkinder am Karfreitag und Karsamstag zu den Gebetsstunden ausrücken und uns mit lautem Ratschen zum Gebet rufen. Marion Satra hat sie unterwegs, im Pfarrzentrum und neben der Pfarrkirche fotographiert.

Am Karsamstag spürt man in der Pfarrkirche schon etwas von der Auferstehung. Einige besuchen das Heilige Grab  und einige nützen die Beichtgelegenheit. Die am Karfreitag bei der Kreuzverehrung mitgebrachten Blumen sind schon zu wunderschönen Gestecken verarbeitet, die Mikrophone und Instrumente werden bereits für die Feier der Osternacht aufgestellt und unsere Minis proben fleißig, aber etwas erschöpft für die Feier am Abend - unterbrochen von Guten Morgen - Rufen unseres Pfarrers Markus Beranek, wenn die Minis vor Müdigkeit nicht mehr reagieren. Unsere Mesnerin Marion unterstützt von Altmesner Hans bereitet sich ebenfalls generalstabsmäßig auf den Abend vor. Freuen Sie sich auf die schönen Kerzen für die Lichtfeier, die Sie beim Kircheneingang erstehen können.

Heiliges Grab

Mini-Probe

Alle Fotos der Karwoche gibt es hier im Fotoalbum. Jetzt sogar mit Zwischenüberschriften.

Freitag, 25. März 2016

Karfreitag 2016

Die Zeremonie am Abend des Karfreitags beginnt mit einem stillen Einzug der Ministrantinnen und Ministranten, der beiden Priester und des Diakons in die schmucklose, halbdunkle Kirche. Pfarrer Markus Beranek, Kaplan Michael Kreuzer und Diakon Johann Wolf legen sich zum stillen Gebet und Andenken an das Sterben von Jesus Christus vor dem Volksaltar auf den Boden - auch Prostratio genannt...

Die Johannespassion
Nach 2 Lesungen stellt sich unsere Schola im Altarraum samt Miniorchester auf, um die Johannespassion zu singen.

In seiner Predigt meint Kaplan Michael Kreuzer, dass das Kreuz, das auch wir alle tragen, uns drei Dinge lehren kann:

  • Das Leben gehört nicht dir, du kannst nicht alles im Griff haben
  • Du bist nicht so wichtig, es muß nicht alles perfekt sein
  • Du hast kein Anrecht auf Liebe, Liebe ist ein Geschenk und wird dir gegeben
Die Kreuzverehrung
Und er meint, dass diese Erkenntnis das Leben viel leichter machen kann. Zeitgeistig sind diese drei Dinge nicht. Wir lernen aus den Medien wohl ziemlich genau das Gegenteil. Du bist nur gut, wenn du alles im Griff hast, du allein bist wichtig und kannst daher Anerkennung verlangen.
Anschließend schreiten wir zur Kreuzverehrung, für die wir alle eine Blume mitgebracht haben, die wir unter das Kreuz legen und die morgen - mit den vielen anderen zu einem wunderschönen Strauß gebunden - die Osternacht schmücken wird. Die großen Fürbitten und die Grablegung Jesu beenden die immer wieder beeindruckende Zeremonie.

Donnerstag, 24. März 2016

Gründonnerstag 2016

In einer vollen Kirche feierten wir die Heilige Messe vom letzten Abendmahl. Eine Schola unter der Leitung von Johannes Lenius gestaltete den Gottesdienst musikalisch und bis zum Abflug der Orgel nach Rom nach dem Gloria spielte er auch die Orgel.

In der Predigt deutete Pfarrer Markus Beranek die Fußwaschung, ein Dienst der Demut und Barmherzigkeit, den Jesus an seinen Jüngern - auch am Verräter Judas - tat. Einige Bilder von alten Menschen in der Arche und von jungen Flüchtlingen aus dem Haus Ibrahim illustrierten die Botschaft. Dann kniete sich Pfarrer Markus Beranek vor den sechs ausgewählten Frauen und Männern nieder und wusch ihnen wie damals Jesus die Füße. Alle sechs sind als angestellte oder ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Arche oder im Haus Ibrahim tätig. Ein schönes Symbol.
Hier ein link zur Fußwaschungszeremonie von Papst Franziskus in Rom.

Zur Kommunion gab es heuer wie auch schon in den Vorjahren richtiges Brot und Wein. Um dem
Der Kommunionskreis
Bild des letzten Abendmahles näher zu kommen, stellten sich die Gottesdienstbesucher in Kreisen auf und aßen dann gemeinsam das Brot und tranken reihum den Wein. Auch ein schönes Symbol.

Zum Ende wurde Jesus in Form des Brotes zum Ölberg begeleitet (in unserer Kirche beim Marienaltar) und der Hochaltar von allem Schmuck befreit. Ein Teil der Kirchenbesucherinnen und -besucher versammelten sich dann noch vor dem Marienaltar zur Ölbergandacht.
Die Feier der Kinder

Am späten Nachmittag feierten auch die Kinder im Pfarrzentrum eine Abendmahlfeier. Bilder dazu gibt es im Fotoalbum (Link am Ende dieses Berichtes).

Noch ein Gedanke zu heutigen ersten Lesung aus dem alten Testament (2. Buch Moses, Kapitel 12, Vers 1-20), der Einsetzung des Paschamahles:
....Es ist die Paschafeier für den Herrn. In dieser Nacht gehe ich durch Ägypten und erschlage in Ägypten jeden Erstgeborenen bei Mensch und Vieh. Über alle Götter Ägyptens halte ich Gericht, ich, der Herr. Das Blut an den Häusern, in denen ihr wohnt, soll ein Zeichen zu eurem Schutz sein. Wenn ich das Blut sehe, werde ich an euch vorübergehen und das vernichtende Unheil wird euch nicht treffen, wenn ich in Ägypten dreinschlage....
Grausam hört sich das an, besonders wenn man sich in die Rolle eines Ägypters von heute versetzt.. Doch genauso, wie im Koran Stellen vorzufinden sind, die sich wörtlich genommen grausam lesen, so auch im christlichen und jüdischen Alten Testament. Man kann sich diese Stellen, wie es heute gerne geschieht, gegenseitig um die Ohren schlagen - oder man kann versuchen durch entsprechende Information den Sinn dieser Worte aus der Zeit, wo sie geschrieben wurden, zu erkennen und sie richtig zu deuten - in beiden Schriften.

Hier gibt es das Fotoalbum, das die Bilder der Kar-Tage enthält. Eher Schappschüsse...

Eine sehenswerte Fastenkrippe

Pfarrer Andreas Guganeder
(Bild: Dagmar Ungrad)
Pfarrer Andreas Guganeder aus Hausleiten schreibt uns:

Die Fastenkrippe in Hausleiten ist vor uns nach den Gottesdiensten und nach Terminvereinbarung zu besuchen!

Bilder von der Entstehung der Fastenkrippe gibt es hier.

Kirche & Wein & Blues & Besinnliches

Ausgezeichnete Weine von tollen Winzern, fantastische Musik von Hermann Posch, Jürgen Posch und Georg Ihm, witzige und besinnliche Gedanken rund um den Wein und stimmungsvolles Ambiente.

Das sollten Sie sich auf keinen Fall entgehen
(Foto: www.hermannposch.com)
lassen!








Ostermontag, 28.3.2016 von 18-22 Uhr in der Stadtpfarrkirche St. Stephan, Stockerau.
Der Reinertrag kommt in die Sparkasse für die Renovierung des Pfarrzentrums.

Dienstag, 22. März 2016

chapeau!

Sigrid Pacher, Leiterin des Chores chapeau! aus dem nahen Leitzersdorf schreibt uns:

Hier eine herzliche Einladung zu unserem vorläufig letzten chapeau! Konzert  am 10. April 2016 um 17 Uhr in der Pfarrkirche Leitzersdorf.

Die gesamte Mittelstimme geht nach der Matura ins Ausland und wie es dann mit chapeau! weitergeht, können wir aus heutiger Sicht noch nicht sagen. Deshalb haben wir quasi als vorläufig krönenden Abschluss die besten Stücke der letzten Jahre und ein paar neue Gustostückerl zu einem sehr schönen und sehr abwechslungsreichen Konzertprogramm zusammengestellt. Ruhiges und Virtuoses, vom Volkslied über Klassik bis zum rockigen Pop- Arrangement... hier ist alles dabei!

Wir freuen uns über euren Besuch!
Inzwischen wünschen wir euch frohe Ostern und schöne Ferien!

Liebe Grüße
Sigrid und chapeau!

Eine Fröhlich Geschichte

"Gesicht Zeigen, gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und rechtsextreme Gewalt, dies wollen die Autoren von MyStorys. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg und verfassten Kurzgeschichten, Drabbles, Briefe und Gedichte für Groß und Klein zum Thema „Heimat ist, wo dein Herz schlägt“. Die Autoren verzichten auf jegliches Honorar, so dass der Nettoerlös vollständig an den Verein "Gesicht Zeigen! Für ein weltoffenes Deutschland e.V." geht".  Das Buch ist im Karina Verlag veröffentlicht worden, obiges Zitat stammt auch vom Verlag.

www.mystorys.de
Warum wir hier für dieses Buch mit der merkwürdigen Überschrift des Beitrages werben? Weil Leopold Fröhlich, ein Stockerauer,  Mitautor des Buches ist.


Das Buch kann man bei Herrn Fröhlich zum Preis von € 10,90 erwerben.  Das Buch ist auch im Buchhandel mit der ISBN 9 783 903 056 749 erhältlich.  Kontakt zu Herrn Fröhlich per E-mail  leopold.froehlich@gmx.at oder unter den Telefonnummer 0681 813 325 41


Ostergrüße aus dem Südsudan

Schwester Christa Petra aus dem Kloster St. Koloman schreibt uns:

Hier sind Ostergrüße aus dem Südsudan und die Ankündigung des Besuches von Sr. Veronika. Sie wird nur zwei Tage in Österreich sein, ihre Zeit für Erholung und Urlaub ist sehr kurz. Aber alle, die sich interessieren, sind zu diesem Termin (siehe ganz am Ende) herzlich eingeladen.

Auch ich wünsche euch eine gesegnete Osterwoche und ein frohes Halleluja – Jesus lebt!
Sr. Christa Petra



Text der Grußkarte auf Deutsch (klicken Sie auf das Bild, um es zu lesen):

Frauengruppe der Christkönigskirche, Yei, Südsudan

Wir kommen, liebe Freunde, mit den Grüßen der Osterfreude zu Euch.
Neues Leben, denn der Herr ist wahrhaft auferstanden.
Dieses Wissen ist so wunderbar für uns  - es gibt dem Leben hier und jetzt echte Bedeutung.
Freut Euch...

Beste Grüße und Segenswünsche für unserer Freunde

  • in der Pfarre Stockerau
  • Schwester Carmen & Kinder in der Jugendgruppe der Christ König Pfarre
  • Schwester Beni, SSpS und ihre Frauengruppe
Schwester Veronika ist dieses Jahr auf Heimaturlaub in Europa und freut sich Stockerauerinnen und Stockerauer am 14. Juni um 14:30 im Koloster St. Koloman in der Hornerstrasse zu sehen.

Sonntag, 20. März 2016

Menschenliebe und Politik

Foto: Erzdiözese Wien
Caritas heisst auf Lateinisch "Liebe", darum diese Überschrift. Es geht um gleich zwei interessante Artikel in der Presse vom Samstag und Sonntag, in denen Caritas Direktor Michael Landau eine Rolle spielt. Auf der Politikerseite sitzt ihm in einem der Artikel Aussenminister Sebastian Kurz gegenüber.

Hier ist der link zu beiden lesenswerten Artikeln aus der "Presse":

Aus Ersterem zum Schnuppern ein Zitat von Michael Landau:

Widerspruch wagen. Was bedeutet das konkret? Irgendwann wird der Tag kom­men, da die Zahl der Flüchtlinge wieder zurückgehen wird, da hoffentlich viel­leicht wieder weniger Menschen von Arbeitslosigkeit betroffen sind. Wir soll­ten an jenem Tag X in naher oder ferner Zukunft auf das Hier und Heute in dem Wissen zurückblicken können, unser Bestes für Menschen in Not getan zu haben. Wir dürfen nicht schweigen, wo Menschen durch Menschen Unrecht geschieht. Nicht Unrecht mit Weih­rauch beduften, sondern Widerspruch wagen, darum geht es. Auch, um die Welt ein Stück schöner, gerechter, men­schenfreundlicher zurückzulassen, als wir sie vorgefunden haben.
Zum Leben gehören Versuch und Scheitern, Sieg und Niederlage dazu. Ich bin mir sicher, dass Gott mit beidem etwas anfangen kann, dass auch die Fragmente gelten, der Versuch im Heu­te anständig zu leben, so gut wir es eben können. Das ist ja auch der Kern der Osterbotschaft: dass das Leben am Ende stärker als der Tod ist, das Licht stärker als die Dunkelheit, dass nicht das Leid das letzte Wort hat, sondern das Leben und die Auferstehung. 
Den Hinweis auf diesen Artikel hat uns freundlicherweise Monika Böckmann, Pfarrgemeinderätin und Vertreterin der Caritas in diesem Gremium in Stockerau, gegeben.


Hosanna und Jubel

Mit Hosanna und Jubel zieht der Gallileer Jesus auf einem bescheidenen Esel in Jerusalem ein. Lang wird aber nicht gejubelt, denn in der Kirche lernten wir nach der Palmweihe auf dem Rennerplatz in der Leidensgeschichte nach Lukas, wie das ganze traurig und dramatisch endete. Diese Leidensgeschichte war übrigens von unserer Katholischen Jugend sehr eindrucksvoll mit Gedanken von Pilatus, einem sensationslüsternen Beobachter und dem mit Jesus Gekreuzigten gestaltet. Der Jugendchor gestaltete auch einen Großteil der Musik im Gottesdienst.

Einige Fotos finden Sie in unserem Fotoalbum.

Und hier finden Sie die Vorder- und Rückseite der "Spielkarten", die in einem Kuvert an alle Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher ausgeteilt wurden. Ganz links die Gedanken des mit Jesus Gekreuzigten, in der Mitte die Gedanken eines Mitläufers oder auch einer Mitläuferin und rechts Gedanken, die sich Pontius Pilatus macht, der eigentlich an Jesus keinerlei Schuld sieht und dann wegen des Einflusses und der Macht und der Unannehmlichkeiten der Hohenpriester doch das Todesurteil fällt.



Samstag, 19. März 2016

Pfarrheuriger im Frühling

So schnell vergeht die Zeit. Jetzt war doch erst gerade der 65. Pfarrheurige. Und schon lädt das Pfarrteam zum 66. Pfarrheurigen ein. Alles Weitere steht am Plakat.


Freitag, 18. März 2016

#sogehtsolidaritaet

Ein merkwürdiger Titel? Nein, es ist der "Hashtag" einer Facebook-Aktion der Katholischen Frauenbewegung, bei der Frauen ihre Erlebnisse mit Flüchtlingen mit Bildern und/oder Texten veröffentlichen. Suchen Sie einfach mit dem Hashtag #sogehtsolidaritaet in Facebook und Sie werden viel interessantes Lesen können.









Anmerkung: Ein Hashtag ist eine Zeichenfolge, die mit einem # beginnt und mit der man im Internet einen Artikel oder ein Bild markieren kann, damit man über viele Artikel hinweg ähnliche Beiträge z.B. in facebook, twitter, Google+, Instagram und vielen anderen sozialen Medien finden kann.

Bild: KFB Wien

Donnerstag, 17. März 2016

Ostern in Stockerau

Ostern beginnt in Stockerau mit der Auferstehungsfeier für Kinder am Karsamstag (26. März)  um 18 Uhr in der Kirche. Die nächste Gelegenheit, die Auferstehung Jesu zu feiern ist um 20 Uhr im Kloster. Um 20:30 beginnt dann die große Osternachtsfeier in der Pfarrkirche mit der Weihe des Feuers, dem großen Osterjubel, dem Exsultet, den Lesungen und dann der Feier der Eucharistie mit Tauferneuerung und Auferstehungsprozession, die am Rennerplatz beim Flackern des Osterfeuers endet. Die Osterliturgie wird vom Chor und "großen" Orchester der Familienmessen mit gemüt- und schwungvollen Liedern unserer Zeit musikalisch gestaltet. Aber auch die große Orgel wird, da sie ja mit den Glocken von Rom wieder zurück ist, brausen.

Am Ostersonntag können Sie um 9 Uhr das Osteramt im Kloster oder um 9:30 das Osterhochamt in der Pfarrkirche mitfeiern. Beate Kokits wird unseren Kirchenchor, Solistinnen und Solisten und ein kleines Orchester dirigieren. Was und wen Sie hören werden, finden Sie am Plakat am Ende dieses Artikels. Im Kloster ist die Ostermesse zur gewohnten Zeit um 9 Uhr und um 10 Uhr gibt es den Ostergottesdienst im Landespflegeheim Arche.

Am Ostermontag ist um 9:30 eine Familienmesse und dann gehts los. Nämlich zum Ostereiersuchen in den Pfarrhofgarten - bevor die Zufahrtsstrasse für die Pfarrzentrumsbaustelle (ab 9. Mai) gebaut wird. Im Kloster ist die Ostermontagsmesse wieder um 9 Uhr. Um 16 Uhr gibt es dann noch einen österlichen Gottesdienst im Seminarraum des städtischen Pflegeheimes beim Krankenhaus.
Apropos Pfarrzentrumrenovierung: Am Abend wird in der Pfarrkirche Wein ausgeschenkt und dazu gibt es Lesungen. Es beginnt um 18 Uhr und nennt sich "Weinverkostung der besonderen Art". Und der Ertrag der Veranstaltung kommt in die Pfarrzentrumssparkassa.

Frohe Ostern wünschen wie Ihnen noch nicht, aber wir wünschen Ihnen eine besinnliche Karwoche als gute Vorbereitung auf Ostern.

Hier noch das Plakat des Osterhochamtes:


Klicken Sie einfach aufs Plakat drauf!


Beichten zu Ostern

Das Bußsakrament der Kirche ist vielen von uns sehr fremd geworden. Papst Franziskus ruft aber besonders heuer im Jahr der Barmherzigkeit auf, es wieder zu versuchen, in der Beichte und Buße Lossprechung von all unseren bösen Taten, bösen Gedanken, aber auch unterlassenen guten Taten zu bekommen.

In Stockerau gibt es von Gründonnerstag bis Karsamstag genug Gelegenheit beim Priester seiner Wahl zu beichten und die Lossprechung zu erhalten. Keine Sorge - es gibt keine Warteschlangen und Wartezeiten.

Hier sind die Beichtzeiten und Priester:


Die Karwoche in Stockerau

In den orthodoxen Kirchen ist ja das Osterfest der Höhepunkt des Kirchenjahres, aber auch der Höhepunkt der familiären Feierlichkeiten und Glückwunschorgien des Jahres. Bei uns hat sich das Feiern und Glückwünschen mehr auf die Weihnachtszeit verlagert. Dennoch gehört für viele Stockerauerinnen und Stockerauer die Osterzeit zu den Gelegenheiten, wo man die Kirche aufsucht und sich mit der Freude der Auferstehung anstecken lässt.

Darum hier ein paar Hinweise auf die Vorbereitung auf dieses Osterfest in der Karwoche. Zum Osterfest und zu den Beichtzeiten gibt es je einen eigenen Artikel.

Die Feierlichkeiten beginnen mit dem Stadtkreuzweg am Freitag, den 18. März, wo wir vom Rathausplatz (Treffpunkt 19 Uhr) unter dem Motto Barmherzigkeit durchkreuzt unser Leben durch die Rathaus-Passage zum Krankenhaus, über die Anton Schlingerstraße – Unter den Linden – Th. Pampichlerstraße – Manhartstraße zur  evangelischen Lutherkirche gehen, dann beim Haus Ibrahim und in der Schulgasse Station machen und den Weg in der katholischen Kirche beenden.

Am Palmsonntag  (20. März) feiern wir den Einzug Jesu in
Jerusalem mit der Palmweihe am Rennerplatz, der von der Katholischen Jugend immer aufregend gestalteten Lukas-Passion (Leidensgeschichte Jesu) und der Hl. Messe. Es gibt keine 8 Uhr-Messe, die Palmweihe beginnt um 9 Uhr. Auch im Kloster beginnt die Palmweihe um 9 Uhr.
Das mit der entfallenden 8-Uhrmesse war leider eine Falschmeldung. Wir bitten um Entschuldigung!

Am Gründonnerstag, wo wir das letzte Abendmahl Jesu mit seinen Jüngern feiern, beginnt der Abend mit einem Kindergottesdienst um 17 Uhr, Frühschlafengeher können um 17:30 die Abendmahlfeier im Kloster mitfeiern. In der Pfarrkirche beginnt die Zeremonie inklusive Fußwaschung um 19 Uhr und endet mit der Ölbergandacht. Davor werden alle Kerzen und aller Schmuck im Altarraum entfernt und der Tabernakel steht offen, weil Jesus am Ölberg seine letzten Stunden verbringt. Die Glocken sind beim Gloria der Abendmahlfeier schon Richtung Rom geflogen.

Der Karfreitag ist der einzige Tag im Kirchenjahr, an dem keine Hl. Messe gefeiert wird.  Dafür
sollten Sie fasten. Um 15 Uhr gibt es gleich drei Gottesdienste: Die Karfreitagsfeier für Kinder im Pfarrgarten, einen Kreuzweg in der Pfarrkirche und die Karfreitagsliturgie im Kloster. Um 15:30 wird in der Arche eine Karfreitagsandacht gefeiert. In der Pfarrkirche beginnt die Liturgie um 19 Uhr mit dem stillen Einzug der Priester, Diakone und Ministranten, die sich dann zum stillen Gebet vor dem leeren Altar auf den Boden werfen. Die feierlichen Fürbitten, die Leidensgeschichte nach Johannes und die Kreuzverehrung, bei der wir alle Blumen mitbringen, die wir vor dem Kreuz niederlegen, beenden die eindrucksvolle und so ganz andere Zeremonie des Karfreitags.

Am Karsamstag können Sie das Hl. Grab besuchen, wo unsere Minis wachen und beten. Um 15 Uhr gibt es in Ernstbrunn zum Besipel in der Pfarrkirche ein schönes, traditionelles Konzert des Paracelsus Quartetts mit Freunden, wo das Streichquartett von Hayden "Die sieben letzten Worte des Erlösers" augeführt wird. Eine stille Zeit am Nachmittag dieses stillen Tages.


Aktion - Katholisch

Viele interessante Informationen und Veranstaltungen, besondern natürlich zum Thema Flucht, finden sich im aktuellen Newsletter der Katholischen Aktion der Erzdiözese Wien.
Der Präsident dieser großen Laienorganisation der Katholischen Kirche Walter Rijs hat z.B. einen offenen Brief an unsere Frau Innenminister geschrieben. oder Sie möchten "Zeit teilen"? Dann gibt es hier eine Internet-Plattform, wo man Hilfe suchen und anbieten kann.

Oder möchten Sie schon lange ein "Argumentationstraining gegen Stammtischparolen" machen, weil Sie manche Wortmeldungen nicht ertragen können und lernen wollen, wie man da am besten reagiert.. Vielleicht beschäftigt Sie das Thema der "prekären Arbeitsverhältnisse", gemeint ist eine Arbeit, von der man nicht leben kann. Dann könnte die Veranstaltung im Bildungshaus Großrußbach für Sie eine Anreise (von Stockerau 22 km - sagt Google) wert sein.

Das alles und noch viel mehr gibt es in obigem Newsletter zu lesen.

Hier ein Zitat aus dem Brief von Walter Rijs an Frau Mikl-Leitner:
Ihr derzeitiges Sprechen und Handeln zum Thema Flüchtlinge macht mich traurig und ohnmächtig (ängstlich-aggressiv)... 

Mittwoch, 16. März 2016

Kirche & Wein

Am Ostermontag wird wieder für die Renovierung des Pfarrzentrums, die am 2.Mai beginnt, "Geld gesammelt" oder, wie man heute lieber ganz einfach sagt, "Fund Raising" betrieben.

Diesmal wieder auf eine schöne und erfreuliche Art mit einer Weinverkostung der besonderen Art in unserer Stadtpfarrkirche. Und zwar am 28.3.2016 von 18-22 Uhr. Hier ist die Einladung. Bitte merken Sie sich den Termin vor.


Sonntag, 13. März 2016

2017 auf Paulus Spuren wandeln

Pfarrer Markus Beranek lädt ein, im Februar 2017 mit ihm im Rahmen einer Studienreise auf Paulus Spuren und im antiken Griechenland zu wandeln beziehungweise auch meist zu fahren.
Die Reise findet in den niederösterreichischen Schulferien vom Montag, 6.2. - Sonntag, 12.2.2017 statt.

Alle Details finden Sie im Prospekt, der auch das Anmeldeformular enthält. Hier kann man ihn ansehen und als PDF herunterladen.