Samstag, 30. April 2016

Wanderung zu wilden Kräutern


Helene Hufnagl, Organisatorin der Bildungstreff-Veranstaltungsreihe, schreibt uns:
"Bei herrlichem Sonnenschein fand am Samstag, den 16. April, unsere alljährliche Wildkräuterwanderung in der Au statt. Frau Gerda Zipfelmayer (Heilkräutercoach) versuchte, lebendig mit viel Enthusiasmus den 27 Teilnehmerinnen und 2 Herren die Heilkräuter unserer Au näher zu bringen. Anschließend wurden in der Pfarre  restliche Fragen geklärt und schmackhafte Gerichte verkostet."
Fotos: H. Hufnagl 

Donnerstag, 28. April 2016

Pfarrmedien in Diskussion?

Am Donnerstag, dem 21. April fand im Bildungshaus Großrußbach wieder der Pfarrmedienabend des Vikariates Nord (entspricht etwa dem Weinviertel) statt. Über 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 25 Pfarren hatten sich eingefunden, um ihre Erfahrungen mit den lokalen Pfarrmedien, wie Pfarrzeitung oder PfarrWeb auszutauschen. Auch der Bischofsvikar (der Leiter des Vikariates Nord) Weihbischof Stephan Turnovszky war diesmal dabei. Etwa 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen aus Pfarren, die ein Pfarrblatt herausgeben, aber kein Web betreiben, 2 beschränken sich bisher auf ein PfarrWeb, etwa 20 haben Pfarrzeitung und Pfarr-Web in der Pfarre und nur 2 interessieren sich erst für beides.

Thomas Jorda
Der Vortrag von Prof. Thomas Jorda, Mitglied der NÖN-Redaktion, sollte nach dem einleitenden spirituellen Impuls durch Pfarrer Christoph Pelzcar, den Blick von außen auf die Pfarrmedien schärfen. Viele "starke und aufrüttelnde Statements" sorgten für überraschte Teilnehmerinnen- und Teilnehmergesichter. Ein Versuch, in der Erinnerung zu kramen:

  • Katholiken sind (als Katholiken) für die Medien, die Geld verdienen müssen, eine kleine Splittergruppe, für die man nicht "schreibt".
  • Die Kirche baute ihr riesiges Wachstum darauf, auf viele bestehende, erfolgreiche Kulturelemente "aufzuspringen" und sie christlich zu deuten.  Das hat die Kirche fast völlig verlernt - eine Beispiel ist etwa der heutige Halloween-Kult der Kinder.
  • Radio Stephansdom, die Kirchenzeitungen richten sich an Splittergruppen - an den "inner cercle". Das ist auch ok, aber Verkündigung an alle Menschen ist es nicht.
  • Die Kirche hat verlernt, Geschichten zu erzählen. Jesus hat seine Botschaften praktisch nur in Geschichten (wir nennen sie Gleichnisse) verpackt.
  • Die Bildsprache der kirchlichen Medien hat zur Zeit keine Kraft. Eine Gegenreformation ohne die Sprache und Macht der Bilder wäre undenkbar gewesen. 
Nach der Pause berichtete Anna Marie Doczy, die in der Zentrale der Erzdiözese Pfarrmedien betreut, über einige Projekte:
  • Nach dem gemeinsamen System für den Internetauftritt, das auch wir verwenden, ist auch ein gemeinsames Layout für gedruckte Pfarrmedien in Arbeit, das beim diözesanen Pfarrmedientag am 4. Juni vorgestellt werden wird. 
  • Am 7. und 8. Oktober 2016 wird es in Linz erstmals einen Kongress für alle österreichischen Pfarrmedienmacherinnen und - macher geben.
  • Und am 19. März 2017 wird österreichweit ein neuer Pfarrgemeinderat gewählt. Dafür werden gerade alle Hilfsmittel für die Pfarrmedien vorbereitet und bald publiziert. Auch wir werden Sie dann wahrscheinlich im Weihnachts-Pfarrblatt 2016 mit dieser wichtigen Wahl beschäftigen. 




Mittwoch, 27. April 2016

Maiandachten?

Das Schaukastenplakat
An Maiandachten erinnern sich viele Ältere als vor allem durch Lieder wie "Maria Maienkönigin" oder "Geleite durch die Welle das Schifflein treu und mild zur heiligen Kapelle mit deinem Gnadenbild" im wiegenden Walzertakt sehr gefühlsträchtige Andachten. Die Anzahl der marienverehrenden Besucherinnen und Besucher hat im Laufe der Jahre stark abgenommen, die obigen Lieder kennt das Gotteslob nicht mehr und es gibt diese Andachten auch jetzt nur mehr zwei Mal (früher drei Mal), nämlich am Mittwoch und Freitag jeder Woche im Mai.

Aber es gibt neue Formen der Andacht, wo hinausgegangen wird zu Kapellen und Kreuzen, in Gärten einladender Familien, zu Marienstatuen, wo es auch heutzutage viele hinzieht. Und es werden immer mehr. Hier finden Sie alle Maiandachten des Mai 2016:

  • Jeden Mittwoch und Freitag im Mai, um 18:30 Uhr in der Pfarrkirche, Freitags jeweils mit dem eucharistischem Segen
  • Am Freitag, 27. Mai, 18:30 gestaltet unser Kirchenchor (Leitung: Beate Kokits) die Andacht

Zusätzliche Maiandacht-Termine "draußen" oder - man könnte auch sagen off-church:

Adi Holzer, Maria
  • Sonntag, 1. Mai, 15:00 Uhr – beim Wallfahrerkreuz in der Au
  • Dienstag, 10. Mai, 18:30 Uhr – Pavliskapelle Stockerau (Viktor-Adlerstrasse 2)
  • Sonntag, 22. Mai, 16:00 Uhr – Schlingerstraße 20 (bei Maria Jaschok, unterhalb der Blabolilpromenade)
  • Dienstag, 24. Mai, 18:30 Uhr – Schießstattg. (bei Familie Krapfenbauer, Ecke Franz Jänklstrasse - Schießstattgasse)
  • Dienstag, 31. Mai, 18:30 Uhr – Manhartstraße 10 (bei Familie Zimm, entfällt bei Regen)
Das Bild rechts zeigt, die gläserne Marienstatue in der Schlingerstrasse, die der in Stockerau geborene Künstler Adi Holzer geschaffen hat (Andacht ist dort - siehe oben - am 22. Mai).

Sonntag, 24. April 2016

Erstkommunion der Volksschule West

Heute, am 24. April, war das Fest der Ersten Heiligen Kommunion für die Kinder der Volksschule West. Wir haben wieder die Gruppenbilder mit unserem Pfarrer Markus Beranek, den Religionslehrerinnen und den Tischmüttern- und vätern, die die Kinder bei der Erstkommunionvorbereitung betreut hatten, vom Fotografen Johannes Ehn bekommen.

Sie finden die Gruppenbilder in unserem Fotoalbum.

Samstag, 23. April 2016

Keine Zäune auf kirchlichem Grund

Bild: martinus.at
Ein lesenswerter Artikel zum "Grenzmanagement" im Burgenland und der durchaus grundsätzlichen Entscheidung, kirchlichen Grund nicht für neue Grenzzäune zur Verfügung zu stellen.
Der Bischof der Diözese Eisenstadt ist auch Flüchtlingskoordinator der Europäischen Bischofskonferenz. Insoferne reicht seine Entscheidung über die Grenzen des Burgenlandes hinaus.

Hier ist der Link.

Krebszellen mögen keine Himbeeren

Dr. Anzböck und H. Hufnagl
"Das war der Titel des Vortrag am 4.April von Primarius Dr. Karl Anzböck aus dem Landeskrankenhaus Hollabrunn.  Ein voller Erfolg mit 150 Teilnehmern!"


So schreibt uns Helene Hufnagl, die den Bildungstreff der katholischen Pfarre Stockerau organisiert, in dessen Programm dieser Vortrag veranstaltet wurde. Sie finden die restlichen Veranstaltungen bis zur Sommerpause in unserem PfarrWeb.

Die Österlichen Psalmen - der 5. Sonntag

In unserer Reihe der Österliche Psalmen heute  Psalm 145, der Antwortpsalm vom 5. Sonntag der Osterzeit.

Kommentar zum Psalm


Psalm 145 ist ein Hymnus, dessen Buchstaben am Anfang jeden Verses das hebräische Alphabet ergeben (im hebräischen Wortlaut natürlich, in einer Übersetzung geht das verloren). Das allein drückt schon aus, dass es dem Psalm um „Vollständigkeit (von A bis Z)“ geht. Dasselbe bringt er damit zum Ausdruck, dass sein Schlüsselwort „alle“ ist: Es kommt ab Vers 9 siebzehn Mal vor! Das zweite Schlüsselwort dieses Psalms ist „Königtum“ (das hebräische Wort dafür kann auch mit „Königsherrschaft“ oder „Königreich“ übersetzt werden). Es kommt vier Mal – geballt in der Mittelstrophe (Vers 10-13) – vor. Der Psalm versteht darunter das Schöpfungs- und Geschichts- bzw. Heilshandeln JHWHs ("Jahwes"), insbesondere aber die endgültige und universale Durchsetzung seines Heils. Der Dichter dieses Psalms steht so sehr im Bann des vergangenen, gegenwärtigen und künftigen (erwarteten) Heilshandelns Gottes, dass ihm Gott die machtvollste Wirk-lichkeit überhaupt ist. Dem räumlich und zeitlich entgrenzten Handeln JHWHs an „allen“ Menschen „aller“ Zeiten entspricht das räumlich und zeitlich entgrenzte Lob JHWHs, „Tag für Tag“, „immer und ewig“, „durch alle Geschlechter“. – Für die Urkirche war Ostern eine derartige Machttat Gottes, dass ihr Psalm 145 aus innerstem Herzen „hervorsprudelte“.

Der Psalm
Ps 145, 1-2.8-9.10-11.13c-14

Ich will dich rühmen, mein Gott und König,
und deinen Namen preisen immer und ewig;
ich will dich preisen Tag für Tag
und deinen Namen loben immer und ewig.
Der Herr ist gnädig und barmherzig,langmütig und reich an Gnade.
Der Herr ist gütig zu allen, sein Erbarmen waltet
über all seinen Werken.
Danken sollen dir, Herr, all deine Werke
und deine Frommen dich preisen.
Sie sollen von der Herrlichkeit deines Königtums reden,
sollen sprechen von deiner Macht.
Der Herr ist treu in all seinen Worten,
voll Huld in all seinen Taten.
Herr stützt alle, die fallen, und richtet alle Gebeugten auf.

Dienstag, 19. April 2016

Aus ist es mit der Gemütlichkeit

Denn ab 8. Mai muß das Pfarrcafé am Sonntagvormittag eingestellt werden, da das Pfarrzentrum ab dann ja renoviert wird. Dafür wird die Kommunikationszone im renovierten P2 im Spätherbst 2016 dafür umso schöner werden und der Kaffee dann doppelt gut schmecken.


Hilfe für die Menschen in der Ukraine

Am nächsten Wochenende wird in den Gottesdiensten für die Ukraine gesammelt. Folgender Text stammt aus einem Infoblatt der österreichischen Caritas. Und hier können Sie eine interessante Brochüre herunterladen oder als PDF ansehen.

Der Konflikt in der Ukraine geht bereits in das dritte Jahr. Beim ukrainischen Sozialministerium sind über 1,7 Millionen Menschen als Binnenflüchtlinge registriert mehr als 1 Million Menschen sind in die Nachbarländer geflüchtet. Insgesamt sind mehr als 5 Millionen Menschen vom Konflikt betroffenen. Besonders hart trifft es Menschen in den nichtanerkannten Volksrepubliken Donezk und Lugansk sowie Menschen, die in den Kleinstädten und Dörfern entlang der Demarkationslinie leben.

Der Humanitarian Response Plan (HRP) der UNO für die Ukraine für 2016 wurde am 17. Februar veröffentlicht, USD 298 Millionen werden von den humanitären Organisationen benötigt, um die notwendige Hilfe für die 2,5 Millionen Menschen, die am dringendsten Hilfe brauchen, zur

Montag, 18. April 2016

Erstkommunion der Volksschule Wondrak

Nina Högler, die die Erstkommunionvorbereitung 2016 in unserer Pfarre leitet, hat uns 4 Fotos von den Erstkommuniongruppen des ersten Erstkommuniontermines am 17. April geschickt.

Sie finden Sie in unserem Fotoalbum.

Fotos: ehn pictures

Sonntag, 17. April 2016

Musik et cetera in der österlichen Zeit

Die Erstkommunionkinder beim Einzug
Der heutige vierte Sonntag des Osterzeit hatte zwei Höhepunkte. Einerseits war heute die Erstkommunion der Wondrak-Volksschule, andererseits gestaltete der Chor Chorale Totale unter der Leitung von Ulli Neuhold mit der beliebten GenRosso-Messe (die Musik-Gruppe GenRosso wurde schon 1966 gegründet) wunderschön und schwungvoll die Halbzehnuhrmesse.

Die Bibeltexte der Sonntagsmesse finden Sie hier.

Ein Hinweis sei erlaubt: In der Sonn- und Feiertagssendung Erfüllte Zeit am frühen Morgen im Radioprogramm OE1 gestaltete der Theologe und Universitätsprofessor Wolfgang Treitler einen Kommentar zur 2. Lesung aus der Offenbarung, in der es heißt:
"...Das sind die, die aus der großen Bedrängnis kommen; sie haben ihre Gewänder gewaschen und im Blut des Lammes weiß gemacht.
Deshalb stehen sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm bei Tag und Nacht in seinem Tempel; und der, der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt über ihnen aufschlagen.
Sie werden keinen Hunger und keinen Durst mehr leiden, und weder Sonnenglut noch irgendeine sengende Hitze wird auf ihnen lasten.Denn das Lamm in der Mitte vor dem Thron wird sie weiden und zu den Quellen führen, aus denen das Wasser des Lebens strömt, und Gott wird alle Tränen von ihren Augen abwischen".
Der lesenswerte Kommentar setzt sich auch kritisch mit unserem Verhalten zur Flucht vor Krieg und Not auseinander und ist hier zu finden.




Pfarr-Aperitif im Juli

Ein wichtiger neuerer Teil der Stockerauer Festspiele, die heuer als Stück den "Diener zweier Herrn" auf die Bühne vor der Pfarrkirche bringen, sind die Aperitif-Konzerte, die jeweils vor den Aufführungen am späten Nachmittag stattfinden. Die Katholische Pfarre freut sich, dass dank der guten Nachbarschaft heuer wieder 2 dieser Konzerte jeweils um 18:30 in der Pfarrkirche stattfinden:

  • 20. Juli: Capella Splendor Solis (Ltg. Prof. Josef Stolz)
  • 27. Juli: Remscheider Jugendorchester (Ltg. Christoph Spengler, www.remscheider-jugendorchester.de) 
Alles weitere Wissenswerte finden Sie auf der Webseite der Festspiele. Die Details zu den Aperitifkonzerten gibt es dann in wenigen Tagen auf dieser Webseite.

Fleißige Hände

Karl Hochfelsner, emeritierter Wallfahrtsdirektor der Stockerauer Fußwallfahrt nach Mariazell, berichtet uns mit Fotos und Text von der Pflege des Wallfahrerkreuzes, das die Stockerauer Fußwallfahrer - auf seine Initiative hin - zur 25. Fußwallfahrt (heuer ist die 39.) in der Au an der Donau errichtet haben. Dort ist auch immer die erste Pause bei unserem Wag nach Mariazell. Hier sein Text:
"Fleißige Hände haben sich wieder um die Pflege des Wallfahrerkreuzes bemüht. Nach
dem Winter gibt es immer genug zu tun. Es wurde das Unkraut entfernt, neue Pflanzen eingesetzt und fleißig gegossen, damit für die Maiandacht am ersten Mai alles vorbereitet und wieder schön ist".
Wie schon berichtet ist ja die erste Maiandacht immer am 1. Mai um 15 Uhr bei diesem Wallfahrerkreuz. Und am 5. Mai gibt es dann etwa um 10:45 Uhr die erste Pause auf dem 150 km - Weg zum Gnadenort.

Freitag, 15. April 2016

Jedes Ding hat zwei Seiten

Möbiusband  aus Wikipedia.
Ist es Ihnen auch schon so gegangen, dass Sie etwas ganz schrecklich gefunden haben, nicht verstehen können, wie man sowas schreiben oder sagen kann. Und dann haben Sie die Sache von einer anderen Perspektive aus angesehen - und plötzlich sieht alles ganz anders aus.

Probieren Sie das an unserem Text über unsere Pfarrgemeinde hier aus, der am letzten Montag in einer der Männerrunden der Pfarre - den KoloMännern - gemeinsam zum Entsetzen der meisten gelesen wurde. Am Ende des Textes finden Sie einen kleingedruckten Hinweis, wie sie den Blick von zwei Seiten trainieren können.

Unsere Pfarrgemeinde ist die Hoffnung der Welt. 
Nein, Tatsache ist, 
dass Gott hier nicht mehr wohnt. 
Ich glaube nicht, 
dass Freude möglich ist, 
dass es sich in Gemeinschaft besser lebt, 
dass wir einander radikal lieben sollen. 
Die Wahrheit ist, 
dass die Gemeinden kurz vor dem Aus stehen. 
Ich weigere mich zu glauben, 
dass wir Teil von etwas sind, das über uns selbst hinaus reicht 
und 
dass wir verändert wurden, um zu verändern. 
Es ist doch ganz klar, 
dass Armut zu übermächtig ist, 
dass Rassismus niemals zu besiegen sein wird. 
Ich kann unmöglich glauben, 
dass Dinge sich in der Zukunft zum Besseren wenden. 
Es wird sich herausstellen, 
dass Gott nicht helfen kann, 
und du liegst falsch, wenn du glaubst, 
Gott kann. 
Ich bin davon überzeugt: 
man kann Dinge nicht verändern. 
Es wäre eine Lüge, würde ich sagen: 
Gott kümmert sich!

Und jetzt lesen Sie das Ganze einmal - Zeile für Zeile - von der letzten zur ersten Zeile. Erstaunlich nicht?

Katholische Familien...

Der Katholische Familienverband der Erzdiözese Wien setzt sich seit über 60 Jahren für die Anliegen von Familien auf politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Ebene ein.

Unsere 2.500 Mitgliedsfamilien sind nicht nur eine starke Unterstützung für unsere politische Arbeit, sie profitieren auch von den zahlreichen Vorteilen, die wir unseren Mitglieder bieten, wie z.B. den Omadienst, eine Paarberatung vor der Eheschließung, die Vorträge der Elternakademie oder Glaubensimpulse für die Familien. In diesem Jahr bieten wir zusätzlich das Nachhaltigkeitsprojekt „Gutes Leben“ sowie das Integrationsprojekt „Familien für Familien“ an.

Österreich rangiert nach einer Studie der OECD in punkto Familienfreundlichkeit nur auf dem 14. Platz. Dennoch werden immer wieder Forderungen laut, die Familienleistungen noch weiter einzuschränken. Wir sind davon überzeugt, dass es weiterhin eine starke Interessensvertretung  für Familien braucht.

Alles über die Anliegen und Aktionen finden Sie unter www.familie.at/wien

Über die Taufe

Am Donnerstag, den 24. April um 19:30 treffen sich wieder die Mitglieder der Stockerauer Legio Mariens im alten Pfarrsaal, um über die Taufe nachzudenken. Wie immer sind Gäste herzlich eingeladen, dabei zu sein.

Klicken Sie auf das Plakat, um es zu lesen.

Psalm vom 4. Sonntag der Osterzeit

In der Osterzeit bringen wir jede Woche den Psalm, der bei der Sonntagsmesse gebetet wird, und dazu eine Erklärung von unserem Kaplan Michael Kreuzer.

Österliche Psalmen: Ps 100
Antwortpsalm vom 4. Sonntag der Osterzeit

Psalm (kurz Ps) 100 ist ein kurzer Hymnus, bestehend aus vier Dreizeilern. Der erste Dreizeiler fordert „alle Länder der Erde“ auf, JHWH ("Jahwe"), den Gott Israels, zu verehren. Der zweite Dreizeiler ist die Aufforderung der Völker zum monotheistischen Bekenntnis zu JHWH. Der dritte fordert sie dann auf zur Teilnahme an der gemeinsamen Liturgie mit Israel im Jerusalemer Tempel. Der vierte und letzte Dreizeiler liefert die Begründung für die vorangehenden Aufforderungen: JHWHs Güte, Huld und Treue. Trotz seiner Kürze ist der Psalm theologisches Schwergewicht. Denn das monotheistische Bekenntnis (Vers 3), das im sonstigen Psalter nur im Mund Israels vorkommt, das hier aber den Völkern in den Mund gelegt wird, ist die „Bundesformel“, mit der sonst die Sonderstellung Israels innerhalb der Völkerwelt, seine besondere und einmalige Erwählung, ausgedrückt wird! D.h.: Ps 100 ist Ausdruck der Hoffnung Israels, dereinst mit allen Völkern zu einem Bundesvolk zusammengeschlossen und zu gemeinsamem Gottesdienst vereint zu werden! So wird es im kommenden Reich Gottes sein! Ps 100 bezeugt in radikaler Art die Offenheit Israels für die Völkerwelt. – Das Neue Testament bekennt: Jesus Christus, der Auferstandene, ist der Bringer des Neuen Bundes, der für alle Völker offen steht und sie hineinnehmen will in die Beziehung, die JHWH zu Israel und Israel zu JHWH hat.

PSALM 100

Jauchzt vor dem Herrn, alle Länder der Erde
Dient dem Herrn mit Freude!
Kommt vor sein Antlitz mit Jubel!
Erkennt: Der Herr allein ist Gott.
Er hat uns geschaffen wir sind sein Eigentum,
sein Volk und die Herde seiner Weide.
Tretet mit Dank durch seine Tore ein!
Kommt mit Lobgesang in die Vorhöfe seines Tempels!
Dankt ihm, preist seinen Namen!
Denn der Herr ist gütig, ewig währt seine Huld,
von Geschlecht zu Geschlecht seine Treue.

Dienstag, 12. April 2016

Kennen Sie unsere Kirche wirklich?

Das Kirchenführungsprogramm 2016 ist da. Merken Sie sich doch den einen oder anderen Termin vor. Sie finden die Führungstermine auch in unserem PfarrWeb.

24. April 14 Uhr: Michael Huber: 14 Uhr: Inschriften in der und um die Stockerauer Kirche.
22. Mai 14 Uhr: Monika Böckmann: Der Heilige Koloman und die Stockerauer Stadtpfarrkirche
26. Juni 14 Uhr: Robert Denner: Die Stockerauer Stadtpfarrkirche als Mittelpunkt der Stadt
10.Juli 16 Uhr: Maria Jaschok: An Hand der Bibel ein Spaziergang durch die Bilder der Kirche
7.August 14 Uhr: Sigi Braunsteiner: Staunen über interessante Details unserer Stadtpfarrkirche
Sa 3. September: Kirchturmbesteigungen um 15 und 17 Uhr
                             Kirchenführung um 16 Uhr mit Rosa Kölbl und Robert Denner
So 4. September: Kirchturmbesteigungen um 15 und 17 Uhr
                             Kirchenführung um 16 Uhr mit Monika Böckmann und Michael Huber
9.Oktober: Rosa Kölbl: Staunen über die kunsthistorischen Besonderheiten unserer Stadtpfarrkirche

Muttertag ist's bald

Haben Sie schon den Tisch bestellt? Am 8. Mai ist wieder Muttertag.

Die Elisabeth Stiftung unserer Diözese bittet uns, Sie auf die Muttertagssammlung zur Unterstützung für schwangere Frauen in Not an den Gottesdiensten dieses Wochenendes hinzuweisen.

Damit jedes Leben wachsen kann, heißt das Motto dieser Sammlung.

Also, am Muttertag das Geldbörserl auch in die Kirche mitnehmen - oder:
Am Plakat gibt es ein Konto (klicken Sie aufs Plakat), dann können Sie die Spende auch von der Steuer absetzen und auch der Finanzminister tut dann Gutes, ohne es zu wissen.

Der Mai wird bald kommen

Beim Wallfahrerkreuz
Die Bäume haben aber schon ausgeschlagen und im Mai gibt es nicht nur Schrilles Shaken, sondern auch vieles andere in der Pfarre zu erleben und mitzufeiern. Wir möchten Ihnen eine kleine Vorschau geben.

Am 1. Mai, heuer zum Leidwesen vieler ein Sonntag, findet traditionsgemäß um 15 Uhr in der Au an der Donau, genauer beim Wallfahrerkreuz, die erste Maiandacht statt. Entweder Sie schließen sich den Fußmarschierern an, die um 13 Uhr von der Kirche in Stockerau wegmarschieren, oder sie schwingen sich aufs Fahrrad, um die 40 Minuten hinauszuradeln. Auf der Kraftwerksstraße in der Au zweigt der Weg zum linken Donauufer, flußaufwärts, rechts ab und nach 10-15 Minuten sehen Sie das Kreuz rechts unten vom Radweg am Donauufer gesehen.

Dann gibt es im ganzen Mai am Mittwoch und Freitag, jeweils um 18:30 in der Kirche, eine Maiandacht.
Plakat der Pfingstvigil

Am Freitag, den 13. Mai, sollten Sie um 21 Uhr in die neue Kirche in Oberrohrbach fahren, denn dort ist heuer die Pfingsvigil für das ganze Dekanat Stockerau. Neben einer stimmungsvollen Feier erwartet Sie dort etwas ganz Neues, nämlich eine neue Orgel mit 12 Registern, 2 Manualen und Pedal, ein schönes Stück von einem Orgelmeister aus Holland.

Haus-Maiandacht
bei Zimm's
Und - eine ganz neue Initiative der Familie Zimm - am 31. Mai gibt es in der Manhartsstrasse 10 bei Familie Zimm eine Maiandacht - aber nur, wenn es nicht regnet.

Sonntag, 10. April 2016

Schrilles Shaken fürs P2

Wenige Tage vor der Schließung des Pfarrzentrums wegen des großen Renovierungsprojektes wird der alte Pfarrsaal am Freitag, den 6. Mai, noch einmal zum Partyraum. DJ El Ripo ruft zum Shaken in schrillen Outfits für einen guten Zweck auf - ihr Eintritt kommt in die Renovierungssparkasse.
Neben Musik aus der digitalen Konserve gibt es auch Live-Hits von SunnyHills.
Die Stockerauer Fußwallfahrerinnen und -wallfahrer werden Sie nicht antreffen, denn die sind an diesem Abend gerade müde am Ziel des 2. Tages, am 655 m hohen Hegerberg beim Hobl-Bauern, angekommen. Gehofft darf werden, dass die Outfits dort weniger schrill, aber dafür wegen eines freundlichen Wetters trocken sein werden. Neonlicht und Livemusik gibt es im Heustadel der Hobl's aber auch. Sicher ist, dass es aber auch - wie hoffentlich auch bei der Neon-Party - dicht gedrängt sein wird, denn so viele Wallfahrerinnen und Wallfahrer wie heuer haben sich noch nie angemeldet.


Familienmesse

Ein Teil des Orchesters
Zur Familienmesse am dritten Ostersonntag gibt es bereits (sieh link weiter unten)  eine Predigt zu lesen und zu studieren. Hier gibt es noch ein paar Bilder von der Altarraumgestaltung und vom Familienmessenchor (vor Beginn der Messe fotographiert), der heute die sehr abwechslungsreiche Halbzehnuhrmesse samt Erneuerung der Taufe äußerst schwungvoll gestaltetet hatte. Alles andere - auch das Evangelium des Tages -  finden Sie in diesem Beitrag. 

Ein Teil des Chores
Firmkandidatinnen

Anschließend gab es noch einen Pfarrcafe, den man noch ein paar Sonntage genießen kann, bevor das Pfarrzentrum, wegen Renovierung ab dem 9. Mai geschlossen werden wird. Fleißige Firmkandidatinnen halfen mit, die durstigen Kaffebrüder und Kaffeschwestern zufrieden zu stellen.

Stimmen des 20. Jahrhundert gesucht

Ein acapella Chor gründet sich neu in Stockerau. Er wird 20th century Vox heissen und sucht ambitionierte Sängerinnen und Sänger. Alles andere verkündet das Plakat links, das beim Anklicken sogar lesbar wird.


Samstag, 9. April 2016

Ausgezeichnet

Walter Pusch jun., der Leiter des Arbeitskreises Weltkirche in Stockerau, hat uns einige Bilder von der Preisverleihung des Bischof Kuntner Preises 2016 geschickt. Wir haben schon darüber berichtet und den Termin der Preisverleihung angekündigt. Am 8. April war es dann soweit. Festredner war Pater Franz Helm SVD. Getanzt hatte die Tanzgruppe der Philippinischen Gemeinde in Wien. Und ausgezeichnet wurde unser Arbeitskreis Weltkirche, auf den Bildern im Album sieht man Walter und Hermine Pusch sen., Fritz Kraft, Inge Dvorak, Maria Groll und Walter Pusch jun. den Leiter des Arbeitskreises.
F. Kraft, M. Groll, I. Dvorak, W. Pusch
Pater Held

Hier gehts zu den Fotos.

Wir gratulieren ganz herzlich und sagen Bravo! 

2 Bilder (siehe Bildinfo im Albums) haben das Copyright "© kathbild.at / Franz Josef Rupprecht", die anderen hat W. Pusch jun. geknipst.  Siehe auch: kathbild.at

Die Freuden der Liebe - die Zweite

Gleich nach der Veröffentlichung des neuen Rundschreiben von Papst Franziskus am gestrigen Freitag um 12 Uhr, gab es hierorts einen Artikel mit dem Link zum gesamten Rundschreiben. Wem das zuviel ist, für die oder den haben wir hier eine Zusammenfassung unter dem Titel  Amoris Laetitia: Sechs zentrale Punkte.  Und eine apostolische Exhortation (exhortatio apostolica) wird gerne als Päpstliches Lehrschreiben eingedeutscht. Und Exhortation klingt für uns gleich besser als die wörtliche Übersetzung Ermahnung.

Für alle, die noch mehr, aber nicht alles lesen wollen, gibt es hier eine Sammlung von Texten zum Rundschreiben aus der Katholischen Presseagentur kathpress als PDF zum Lesen.

Nicht immer nur Rom, Realismus, Es geht um die Liebe, Eingliederung aller, Das Gewissen und Wider das öffentliche Gezerre, das sind für Radio Vatikan die sechs entscheidenden Punkte im Papstschreiben Amoris Laetitia.

Ich „empfehle nicht, es hastig ganz durchzulesen“: Papst Franziskus legt dem schnellen Interesse Zügel an, gleich zu Beginn des Dokumentes Amoris Laetitia erklärt er, warum der Text so umfangreich geworden ist, und warnt vor einem zu schnellen Suchen und Lesen. Um sich aber in diesem, wie der Papst sagt, umfangreichen Text orientieren zu können, geben wir hier einen Überblick über die wichtigsten Punkte der Apostolischen Exhortation.

1. Nicht immer nur Rom
„Nicht alle doktrinellen, moralischen oder pastoralen Diskussionen (müssen) durch ein lehramtliches Eingreifen entschieden werden“ (AL 3). Gleich zu Beginn gibt der Papst einen der Schlüssel für den Umgang mit der Wirklichkeit an: Lösungen kommen nicht ausschließlich ‚von oben’. Dahinter steht die Idee der Inkulturation, das heißt, vor Ort können Lösungen anders aussehen als im Nachbarland oder in einem anderen Kulturkreis, weil die Umstände andere sind.

2. Realismus
Es sind „Urteile zu vermeiden, welche die Komplexität der verschiedenen Situationen nicht berücksichtigen“. Dem Papst geht es um den Blick auf die Wirklichkeit, nicht auf das Ideal. Ohne Aufmerksamkeit für die Realität kann man weder die Bedürfnisse der Gegenwart noch den Ruf des Heiligen Geistes verstehen, heißt es im Text. Realismus helfe dabei, „ein allzu abstraktes theologisches Ideal der Ehe (...), das fast künstlich konstruiert und weit von der konkreten Situation und den tatsächlichen Möglichkeiten der realen Familien entfernt ist“, zu vermeiden (AL 36). Idealismus führt dazu, dass die Ehe nicht als das gesehen wird, was sie ist, nämlich ein „dynamischer Weg der Entwicklung und Verwirklichung“ (AL 37).

3. Es geht um Liebe
Das zentrale Kapitel – wie der Papst es bezeichnet – ist das Kapitel über die Liebe, wobei der Papst das Wort „amor“ benutzt, nicht das der Nächstenliebe nähere Wort „caritas“. Es geht um alle Aspekte der Liebe, von Verlässlichkeit und Hingabe über Leidenschaft und Erotik bis zum Wandel im Alter und zum Tod. Sexualität zum Beispiel wird „als eine Teilhabe an der Fülle des Lebens in seiner (Christi) Auferstehung erlebt“, es herrscht ein positiver Grundton vor. Der Papst betont, dass „im Wesen der ehelichen Liebe selbst die Öffnung auf die Endgültigkeit hin vorhanden ist“ (AL 123), und zwar in der ganzen Weite der Ehe, im „Miteinander von Wonnen und Mühen, von Spannungen und Erholung, von Leiden und Befreiung, von Befriedigung und Streben, von Missbehagen und Vergnügen“ (AL 126).

4. Eingliederung aller
„Es geht darum, alle einzugliedern; man muss jedem Einzelnen helfen, seinen eigenen Weg zu finden, an der kirchlichen Gemeinschaft teilzuhaben, damit er sich als Empfänger einer unverdienten, bedingungslosen und gegenleistungsfreien Barmherzigkeit empfindet“ (AL 297). Pastoral ist nicht einfach die Umsetzung von Regeln in die Praxis, sie muss vom Einzelnen in seiner jeweiligen Situation ausgehen. Die Perspektive dazu ist die, alle – dieses Wort betont der Papst – zu integrieren.

5. Das Gewissen
„Wir sind berufen, die Gewissen zu bilden, nicht aber dazu, den Anspruch zu erheben, sie zu ersetzen“ (AL 37). Zu einer Erwägung im Gewissen gehören der Blick auf die Lehren Christi und auf die Tradition der Kirche, zu leichte und zu harte Lösungen gleichermaßen sind Verrat an der konkreten Lebenssituation. Außerdem ist aber der Einzelne zu respektieren, im Gewissen ist er allein mit Gott. Das erklärt auch, weshalb das Dokument keine neuen Regeln vorgibt: „Wenn man die zahllosen Unterschiede der konkreten Situationen (…) berücksichtigt, kann man verstehen, dass man von der Synode oder von diesem Schreiben keine neue, auf alle Fälle anzuwendende generelle gesetzliche Regelung kanonischer Art erwarten durfte. Es ist nur möglich, eine neue Ermutigung auszudrücken zu einer verantwortungsvollen persönlichen und pastoralen Unterscheidung der je spezifischen Fälle“ (AL 300).

6. Wider das öffentliche Gezerre
„Die Debatten, wie sie in den Medien oder in Veröffentlichungen und auch unter kirchlichen Amtsträgern geführt werden, reichen von einem ungezügelten Verlangen, ohne ausreichende Reflexion oder Begründung alles zu verändern, bis zu der Einstellung, alles durch die Anwendung genereller Regelungen oder durch die Herleitung übertriebener Schlussfolgerungen aus einigen theologischen Überlegungen lösen zu wollen“ (AL 2). Dem Papst ist bewusst, was für einen Begleitlärm die Synode hatte, innerkirchlich und auch medial. Bereits in seinen beiden Abschlussreden hatte er das kritisiert, in Amoris Laetitia benennt er diesen Umstand noch einmal deutlich. Hinter der Kritik steckt auch eine Aufforderung: nicht hektisch zu lesen, nicht die Debatte zu überspitzen, sondern ruhig und betrachtend die einzelnen Themen und Teile des Textes durchzugehen.

erstellt von: Radio Vatican

Weide meine Schafe

Unser Pfarrer Markus Beranek hat uns den Text seiner Predigt vom 3. Sonntag der Osterzeit (9./10.4.2016) zur Verfügung gestellt. Es geht um das heutige Sonntagsevangelium,  Johannes  21,1-19, das Sie hier gemeinsam mit allen anderen Bibeltexten dieses Sonntags hier lesen können.

Im Evangelium treffen wir heute auf eine verwundete und niedergedrückte Schar der Jünger. Jesus fehlt ihnen. Und sein Verlust ist umso schmerzhafter, als ihnen im Blick auf seinen Leidensweg ihr eigenes Versagen deutlich wird. Petrus etwa hat noch wenige Stunden vor der Verhaftung am Ölberg große Worte gefunden, im Laufe der Nacht hat ihn dann der Mut völlig verlassen, zu seiner Freundschaft mit Jesus zu stehen. Dieses nagende Gefühl, das ihn innerlich auffrisst bringt die Erzählung zum Ausdruck, wenn sie sagt, dass Petrus nackt im Boot ist. Nackt und bloßgestellt fühlt er sich vor sich selber und vor den anderen Jüngern.

In dieser verzweifelten Situation machen die Jünger jedenfalls weiter. Sie gehen fischen. Das ist auch Bild, dass sie ihr Apostelsein weiter zu leben versuchen. Trotz aller Enttäuschung über das Geschick

Freitag, 8. April 2016

Die Freude der Liebe

Heute, Freitag 8. April, wurde in Rom das päpstliche Schreiben Amoris Laetitia veröffentlicht. In den Medien wurde schon berichtet - die Enttäuschung der Medien über ein paar erwartete revolutionäre Änderungen in der Katholischen Lehre ist aus den ersten Stellungnahmen zu verspüren. Machen Sie sich selbst ein Bild und lesen Sie das Dokument im Originaltext.

Oder gehen Sie zu einer Veranstaltung in Wien, zu der auf der Seite der Erzdiözese eingeladen wird.

Zwei kommende Veranstaltungen

Am Freitag, den 15, April berichten Hannah und Cornelia - wir haben schon berichtet - im Pfarrzentrum St. Stephan in Stockerau um 19:30 von ihrem Projekt in Nicaragua.


Am Sonntag, den 24.April gibt es einen Vortrag und ein Gespräch unseres Diakons Kolo um  15 Uhr im Festsaal des Klosters St. Koloman zum Thema Mutter Erde - Unser gemeinsames Haus.


Psalm vom 3. Sonntag nach Ostern

Für die österliche Zeit gibt es jeden Sonntag zum aktuellen Psalm einen Kommentar. Hier ist Kommentar und Psalmentext für den 10. April.

Antwortpsalm vom 3. Sonntag der Osterzeit

Psalm 30 ist ein Danklied mit zwei Strophen. In der ersten (Vers 2­6) dankt der Beter für die Errettung aus einer Not, die nicht eindeutig bestimmt, sondern in Bildern beschrieben wird („Tiefe“, „Grube“, „Reich des Todes“). Am ehesten handelt es sich um eine schwere Krankheit mit Todesnähe. In der zweiten Strophe schaut der Beter zurück auf seine innere Fehlhaltung noch vor seiner Erkrankung. Sie bestand darin, dass er seine Gesundheit und sein Glück als Selbstverständlichkeit erachtete. Das Hereinbrechen der Krankheit war für ihn dann ein Schock. Gerade dies aber brachte ihn zur Einsicht, dass sein Wohlergehen das unverdiente Geschenk Gottes war. Der Beter dankt somit für eine doppelte Heilung: von seiner physischen Krankheit und von seiner Krankheit der Gottesblindheit und falschen Selbstsicherheit. – Als österlicher Psalm gebetet, ist Psalm 30 ein Danklied dafür, dass wir mit Christus auferstanden, geheilt und von unserer tief sitzenden Fehlhaltung der Gottvergessenheit erlöst sind.

PSALM 30

Ich will dich rühmen, Herr,
denn du hast mich aus der Tiefe gezogen
und lässt meine Feinde nicht über mich triumphieren.
Herr, du hast mich herausgeholt aus dem Reich des Todes,
aus der Schar der Todgeweihten mich zum Leben gerufen.
Singt und spielt dem Herrn, ihr seine Frommen,
preist seinen heiligen Namen!
Denn sein Zorn dauert nur einen Augenblick,
doch seine Güte ein Leben lang.
Wenn man am Abend auch weint,
am Morgen herrscht wieder Jubel.
Du hast mein Klagen in Tanzen gewandelt,
Herr, mein Gott, ich will dir danken in Ewigkeit.

Orgelmesse am 10. April

Und wieder gibt es eine Orgelmesse als Sonntagabendmesse am 10. April um 18:30 in der katholischen Stadtpfarrkirche Stockerau.

Hier das Musikprogramm (zu den anderen Teilen der Messe werden Lieder aus dem Gotteslob gesungen). An der Orgel werkt Johannes Lenius.

Eingang: Johann Kaspar Ferd. Fischer, Christ ist erstanden (Fughette)
Nach der Lesung: François Couperin,  Couplet
Gabenbereitung: François Couperin, Offertoire
Zur Kommunion: Pietro Alessandro Yon, Toccatina
Zum Schluß: Antoine Eduar Batiste, Offertoire

Die Links führen Sie zu den Wikipedia-Artikeln über die Komponisten.

Samstag, 2. April 2016

Einladung zu Kindergottesdiensten

Unser fleißiges Kinderliturgieteam hat schon wieder drei Gottesdienste vorbereitet:

  • Sonntag, 3.4. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum
  • Sonntag, 10.4. Familienmesse um 9:30 in der Kirche
  • Sonntag, 17.4. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum

Der letzte Pfarrheurige 2016 im Pfarrzentrum



Denn ab 9. Mai wird renoviert. Und auch das Ergebnis des gut besuchten Pfarrheurigen am 2. April kommt in die Renovierungssparkassa. Hedi Großschopf und ihr grosses Team stellten wieder einen beispielhaften Heurigen auf die Beine - ein flinkes Service, ein g'schmackiges Heurigenbuffet, wunderbare Mehlspeisen und gepflegte Weine.

Das große Publikum dankte es mit Durst, Appetit und guter Laune.

Es war übrigens ein wunderbarer Frühlingsabend. Ein Stimmungsbild aus dem nahen Oberzögersdorf (gehört zur Gemeinde Stockerau) zeigt das. Der Herr Ortsvorsteher kann stolz sein.

Ein paar Schnappschüsse gibt es in unserem Fotoalbum.

Freitag, 1. April 2016

Soziales aus Nicaragua

Hannah Braunsteiner und Cornelia Jandl teilen ihre Erfahrungen im Land Nicaragua mit Ihnen am Freitag, den 15. April 2016 um 19:30 im Pfarrzentrum Stockerau.

Wenn Sie das Plakat dazu (links) anklicken, können Sie es auch lesen.



Ein paar Daten zum Land:
Der Staat Nicaragua liegt in Zentralamerika. Er grenzt im Norden an Honduras und im Süden an Costa Rica sowie im Westen an den Pazifik und im Osten an die Karibik. Das Land ist mit circa 130.000 Quadratkilometern um 50% größer als Österreich, hat aber nur etwa 6 Millionen Einwohner. Die Hauptstadt ist Managua. Ein bisschen typische Musik aus Nicaragua gibt es hier. So jetzt sind Sie für den Vortrag gerüstet.