Donnerstag, 30. Juni 2016

Soviele Menschen ....

Es ist schön, dass es jedes Jahr im Juni zum Ende des Arbeitsjahres das Mitarbeiterfest der Pfarre gibt. Denn da sieht man, dass man nicht alleine ist. Die halbe Kirche war für den abendlichen Dankgottesdienst am 29. Juni, dem Tag von Peter & Paul, mit Menschen gefüllt, die eine wichtige Aufgabe in unserer Pfarre wahrnehmen. Auch die beiden Aposteln des Tages, die als große Figuren rechts und links unseren Altarraum beherrschen, waren geburtstäglich mit Blumen geschmückt - im Bild mit dem Schwert der Hl. Paulus.

Beate Kokits gestaltete den musikalischen Teil mit ihrem Kirchenchor und dem Orgelpositiv. Pfarrer Markus Beranek und unsere Priester Michael Kreuzer, Tomasz Iwandowski und Kolo feierten den Gottesdienst mit uns. Pfarrer Markus Beranek betonte, dass der Tag des Mitarbeiterfestes nicht zufällig gewählt worden war, denn Petrus und Paulus können mit ihrem Feuer die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Pfarre beflügeln, auch andere zu begeistern. Natürlich bedankte sich unser Pfarrer auch bei den Vielen für ihre vielfältigen Dienste und bat sie, weiterhin mit ihrem Feuer "zu zündeln".

Anschließend bat unser Pfarrteam in den Pfarrgarten - zwischen der alten Glocke und den Baucontainern - zu einem Umtrunk oder Agape, wie der geschulte Christ gerne sagt.

Im Fotoalbum gibt es einige Fotos von diesem Fest.

Mittwoch, 29. Juni 2016

Ein neugieriger Blick zum Nachbarn

Die Pfarre Niederhollabrunn, die ab dem Frühjahr 2017 auch zum Pfarrverband Haselbach, Hausleiten, Leitzersdorf, Niederhollabrunn, Stockerau gehören wird, hat ein wunderschönes und interessantes Pfarrblatt, das wir Ihnen nicht vorenthalten möchten. Gerade ist die Sommerausgabe 2016 in den Druck gegangen und online Leserinnen und Leser sollten den gewissen Vorsprung haben.

Hier gehts zum Pfarrblatt im PDF-Format.




Wer sich noch nicht mit dem zukünftigen Pfarrverband beschäftigt hat, findet hier ein paar Fakten zu dieser neuen Organisationsform, in der die 5 Pfarren grundsätzlich selbstständig bleiben, aber von einem gemeinsamen Leitungsgremium geleitet werden, um alle Synergien besser nützen zu können.


Dienstag, 28. Juni 2016

Sprachrohr

Jedes Jahr unterstützen die Stockerauer Festspiele ein Projekt, für das nach den Aufführungen von den Akteuren gesammelt wird und für das Intendant Zeno Stanek am Ende der Aufführung, die eben in diesen Moment bei angenehmen und stabilem Sommerwetter Premiere hat, persönlich von der Bühne herunter wirbt. Das heurige Projekt hat den schönen Namen Sprachrohr bekommen.

Der Vorschlag kam vom Verein Vor-allem-Mensch.Punkt, der in Stockerau das Haus Ibrahim für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge aus Afghanistan betreibt und hinter dem die Evangelische, die Moslemische und die Katholische Religionsgemeinschaft in Stockerau steht. Unterstützt sollen "Diener zweier Herren" - das ist auch das heurige Festspielstück von Goldoni - werden, und zwar in diesem Fall Übersetzungs-Projekte, die zwischen Sprache und Kultur der Flüchtlinge und Österreichs vermitteln.

Hier gibt es noch mehr Information in der Festspielseite, hier gehts zur Seite des Vereines..


Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins

So heißt nicht nur ein Roman von Milan Kundera, sondern ohne dem Beiwort "unerträglich" war das auch das Motto der Abendmesse am letzten Sonntag, dem 26. Juni. Unsere Mesnerin und Ehrenredakteurin Marion Satra hat uns davon 2 Schnappschüsse von ihrem Handy geschickt und geschrieben:
Die Bilder mit dem Luftballons sind von der Jugendmesse und sollen die Leichtigkeit, das gute Gelingen und die Freude in unserem Leben symbolisieren. 
Gut in Brexit-Zeiten solche positiven Gedanken zu wälzen...

Speziell für junge Leute von jungen Leuten gestaltete Gottesdienste finden in Stockerau alle Monate in der Sonntag-Abendmesse statt. Aber ab  jetzt sind Ferien... und es gibt auch keine Sonntag-Abendmesse...


Das ist Spitze

Letze Woche berichteten wir in diesem online PfarrMagazin über den ORF-Beitrag Heimat, Fremde Heimat, in dem einige Stockerauerinnen, die sich um Flüchtlinge in Stockerau annehmen, zu Wort und Bild kamen.Dank einem  Link auf diesen Bericht in der Facebook-Gruppe "Was ist los in Stockerau" lasen etwa 900 Menschen diesen Beitrag. Soviele Zugriffe hatte unser Weblog noch nie in seiner Geschichte an einem Tag. 
Schön, dass solche "Gutmenschen"-Geschichten solches Interesse finden, Ist doch der Gutmensch für viele schon extra uncool.




Einen Einser für unsere Musikschülerinnen und Musikschüler

Pfarrgemeinderätin Christina Mölzer hat uns einen Bericht vom Musikschulkonzert am 17. Juni samt ein paar Bildern geschickt. Danke dafür und hier ist er:

Am Freitagabend fand in der Pfarrkirche ein von der Musikschule Stockerau veranstaltetes Konzert statt, dessen Eintrittserlös dem P2 zu Gute kommt. Wer bei gefühlten 35°C in die kühle Kirche kam,  wurde mit wunderbar gespielter Musik belohnt. Nach einer „Begrüßung“ durch das Trompetenensemble führten die einzelnen Gruppen (Flöten, Streicher, Chor, Gitarren) unter anderem von Beethoven über Bach zu Purcell und James E.Moore, um nur einige zu
nennen. Den krönenden Abschluss des wirklich gelungenen Konzerts bildete das bekannte Ave Maria von Gounod mit einem großartigen Trompetensolo sowie die Ouverture aus der „Feuerwerksmusik“ von G.F. Händel, die vom hervorragenden Jugendblasorchester, Lehrern und Gästen zum Besten gegeben wurde.

Gänsehautfeeling pur!

Montag, 27. Juni 2016

Kolos Priesterweihe

Unser bisheriger Diakon Bernd Kolodziejczak, aus verständlichen Gründen kurz Kolo genannt, wurde am 18. Juni im Wiener Stephansdom von Kardinal Schönborn mit fünf anderen Kandidaten zum Priester geweiht. Die Fotos von der Priesterweihe gibt es auf kathbild.at zum Ansehen. Wir haben die besten 10 für Sie herausgesucht, verkleinert, bei kathbild.at/Franz Rupprecht um die Erlaubnis zur Veröffentlichung ersucht und die Bilder in unserem Fotoalbum zusammengestellt.

Hier gehts zum Fotoalbum.

Nochmals auch von der Redaktion Gottes Segen für unseren Neupriester, der im September bei einem den Stockerauern gut bekannten Domprobst als Kurat (so heisst ein Kaplan einer Probstei) beginnen wird.

Übrigens: Wer den Artikel schon vor dem 28.6., 13:25 gelesen hat, hat sich gewundert, welcher Ewiggestrige statt Kardinal Schönborn Kardinal König geschrieben hat. Wäre aber auch schön gewesen...Danke der aufmerksamen Leserin, die uns auf diesen Fehler aufmerksam gemacht hat.

Doppel hält besser

Wir haben schon einmal über die Benefizwallfahrt berichtet, aber es ist schon länger her. Drum ist es wie beim Impfen - eine Auffrischung nützt. Hier ist das Plakat.


Sonntag, 26. Juni 2016

Der Wert des Goldes steigt

Es ist wahrscheinlich nur ein Zufall, dass auch in unserer Pfarrkirche das Gold dieser Tage wieder eine größere Rolle spielt: Im Rahmen der Trockenlegung der Mauern unserer Pfarrkirche wurde ja auch teilweise die Erneuerung der Vergoldung der Sockel der (gemalten) Marmorsäulen begonnen. Diese Vergoldung wird nun zum glänzenden Ende gebracht - das bemerken alle Kirchenbesucherinnen und -besucher. Für alle, die die Kirche nicht so oft betreten, gibt es hier zwei Bilder.

Freitag, 24. Juni 2016

Die Kirche zum Ausgang des Referendums im Vereinigten Königreich

Man könnte ja sagen: "Es wurde bereits alles gesagt, aber nicht von jedem". Wir möchten aber hier auf Kommentare von Kirchenmännern zu diesem doch unerwarteten  Rückschritt in der Geschichte der europäischen Einigung und des europäischen Friedensprojektes hinweisen.

Hier sind zwei links zu Artikeln, die auch Aspekte der Spiritualität und des Christentums behandeln, die der heutigen EU trotz ihrer aus christlichen Motiven handelnden Gründungsväter wohl abhanden gekommen sind.
Foto: Aus dem Internet der Erzdiözese Wien - Kardinal Vincent Nichols (Westminster)

Donnerstag, 23. Juni 2016

Auslese - mit Willi Resetarits

Am 5. Juli um 20 Uhr gibt Willi Resetarits mit dem Stubnblues auf der Festspielbühne ein Konzert mit dem Titel Auslese. Warum werben wir auf den Seiten der Katholischen Pfarre dafür? Weil Sie mit Ihrer Karte die Renovierung des Pfarrzentrums P2 unterstützen. Gute Musik und Gutes Tun ist ein unschlagbares Paar.


Auf dem Plakat heißt es:
Willi Resetarits und der Stubnblues sind nach zwei Jahren Pause 2016 wieder unterwegs. Wir haben die Ehre mit den Festspielen Stockerau einer der handverlesenen Orte für ein Konzert handgespielter Musik zu sein. Erklingen werden die schönsten Lieder der letzten 10 Jahre, selbstredend in Verbindung mit ein paar neuen.Willi Resetarits, liebenswürdigster Pensionist und lebenslanger Vertreter für Haltung und Unterhaltung, der Fachmann für Witz und Wärme für Soul und Seelenruhe. "Es gibt nix Bessers ois wos Guads!"Wenn Resetarits erzählt, schwingt im Charme der Kalorienreichtum einer ganzen Hofkonditorei mit, wenn er schwadroniert und singt in unrasierter Entspanntheit, wärmt die einhüllende Melancholie eines Mannes, der an der Liebe und am Lachen hängt.

Festspielbühne, Dr. Karl Renner-Platz, 2000 Stockerau
Tickets:

  • www.festspiele-stockerau.at
  • Wien Ticket: +43 1 58885
  • Kulturamt Stockerau, Rathausplatz 1, 2000 Stockerau, +43 2266 67689



Weniger poetisch - ein Umbaustatus

Das wird die neue Küche. 
Im Pfarrzentrum wird heftig an der Renovierung gearbeitet. Wir haben ein paar Fotos gemacht, die Sie in unserem Fotoalbum ansehen können.

Dienstag, 21. Juni 2016

Poesie und Musik zur Begrüßung des Sommers

Am Sonntag, dem 3. Juli, gibt es um 18:30 in unserer Pfarrkirche ein Sommer-Kirchenkonzert. Alles Nähere finden Sie auf dem Plakat.


Sonntag, 19. Juni 2016

Heimat, fremde Heimat

Screenshot aus der Sendung Copyright ORF
Haben Sie heute, Sonntag um 13:30, in ORF II die Sendung Heimat, fremde Heimat angeschaut? Wahrscheinlich nicht, weil Sie bei der Primiz von Kolo im Kloster mitgefeiert haben.
Es lohnt sich aber, besonderes für Stockerauerinnen und Stockerauer, diese Sendung mit dem Titel Zivilcourage  in der ORF TVThek nachzuschauen. 7 Tage ist die Sendung noch online. Ebenso wird diese Sendung am 20.6.2016, 3.40 Uhr in ORF II und am 21.6.2016, 10.00 Uhr in ORFIII wiederholt.

Hier ist der link.

Ob auf der Straße, am Arbeitsplatz oder in der Freizeit, Zivilcourage hat viele Gesichter. Gezeigt werden Beispiele von Menschen, die vor ungerechten Handlungen gegenüber ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern selbst aktiv werden und Verantwortung übernehmen. Unter anderem ein  Bericht über Arbeit mit Kindern im Bezirksgericht Stockerau.

Neugierig, wer aus Stockerau da mitmacht (ab Minute 14:04 bis 17:10)? Anschauen!


Donnerstag, 16. Juni 2016

Stunde der Barmherzigkeit

Diakon und bald
Priester Kolo
Am Freitag, 17. Juni, ist am Vorabend von Kolos Priesterweihe um 19.30 Uhr in der Kirche Stunde der Barmherzigkeit. Unser Pfarrer Markus Beranek lädt ganz herzlich zum Mitbeten ein. Ist auch eine Gelegenheit ein wenig Zeit der Stille zu finden!

Diakon Bernd Kolodjeczak, kurz Kolo genannt, wird am Samstag, den 18.6. um 9:30 von Kardinal Schönborn zum Priester geweiht. Nur mehr zwei Nächte schlafen, sagen die Kinder.



Montag, 13. Juni 2016

Ein Hinweis

Weil der Artikel über die Grenzerfahrungen in Idomeni schon weit nach hinten gerutscht ist, hier der Hinweis, dass es dort im erweiterten Artikel noch einen Rückblick auf den Vortrag gibt.

Übrigens wird der Vortrag noch drei Mal wiederholt:

  • In Stockerau: Montag, 20. Juni 2016, Veggie Bräu 
In Wien:
  • Mittwoch, 29. Juni 2016, Gemeindezentrum St. Ruprecht, Seitenstettengasse 5, 1010 Wien 
  • Donnerstag, 30. Juni 2016, Sprachschule Sphinx Lingua, Klostergasse 7/8, 1180 Wien 



Ehre sei dem Vater

Nein diesmal nicht so, wie wir es im Gottesdienst sagen, sondern anlässlich des Familiengottesdienstes am Vatertag. Der Familienmessenchor samt dem kleinen Orchester hatte sich wieder schwungvolle und "innige" Lieder einfallen lassen. Zum Evangelium wurde der heutige Text aus dem Lukasevangelium vom Besuch Jesu beim Pharisäer Simon, wo eine übel beleumundete Frau Jesu Füße küsst und salbt, beeindruckend dargestellt. Vielleicht haben Sie zum letzten Mal unseren Diakon Kolo - als Diakon - gesehen, denn am nächsten Samstag wird er in Wien zum Priester geweiht. Und am nächsten Sonntag (19.6.) feiert er mit uns in Stockerau bei der Halbzehnuhrmesse seinen ersten Gottesdienst, seine Primiz - oder Priminz, wie man in seiner Heimat Oberösterreich auch manchmal sagt...
Zu den Fürbitten bat Pfarrer Markus Beranek die Kirchenbesucher, zum Altar zu kommen und still die Hände auf den Tisch zu legen und die Fürbitte leise zu formulieren. Viele nutzten diese Gelegenheit.

Bilder gibt es im Fotoalbum.

Ein Danke aus Yei


Morgen, Dienstag, wäre ein Treffen mit Schwester Veronika Rackova im Kloster St. Koloman, hier in Stockerau, geplant gewesen. Leider können wir nur mehr in dieser Form, in unseren Gebeten und der Unterstützung der Schwestern im Südsudan an sie denken.
Schwester Christa Petra aus dem Kloster St. Koloman hat uns ein Video vom Leben der im Südsudan ermordeten Schwester Veronika geschickt (hier ist der link zum Video) und es so kommentiert:
Es ist eine beeindruckende Darstellung von Leben und Wirken, Sterben und „zur letzten Ruhe kommen“…
Und aus dem Südsudan haben uns dieser Tage von der kleinen Kongregation folgende Zeilen erreicht:

Dear friends,
Greetings.  Thank you so much for the support of encouragement and prayers.  We, as a community opted to stay because of the neglected/suffering simple people of the society here.  Likewise we are here strong  because the whole Congregation especially there is Austria  is with us  praying  and  supporting  our shared life and mission here in Yei.  So we move on in deep trust and confidence in the power of the life giving Spirit.
We are one... gratefully,  Sr. Beni

Und hier ist eine Übersetzung:

Liebe Freunde!
Viele Grüße. Ganz herzlichen Dank für eure Unterstützung durch Ermutigung und Gebete. Wir haben uns als Gemeinschaft entschieden, wegen den missachteten und leidenden Menschen hier in der Gesellschaft (des Südsudan) zu bleiben. Vergleichsweise sind wir hier stark, weil die ganze Gemeinschaft und besonders ihr in Österreich im Gebet und in der Unterstützung unseres Lebens und unserer Mission bei uns seid. So machen wir in tiefem Vertrauen und in Zuversicht auf die Kraft des Hl. Geistes weiter!
Wir sind eins ... dankbar.
Schwester Beni


Freitag, 10. Juni 2016

Kirchenkonzert der Musikschule

Hier gibt es noch das Plakat des Konzertes der Musikschule und die herzliche Einladung, zu kommen und ein bisschen zur Renovierung des Pfarrzentrums beizutragen.


Dienstag, 7. Juni 2016

Grenzerfahrungen - 2. Teil

Heute fand in der Pfarrkirche der Lichtbildervortrag "Grenzerfahrungen" statt, den wir hier angekündigt hatten.

Hier ist einmal der Hinweis auf Fotos von Marion Satra von diesem Abend.

Und hier ist der Bericht von Ingrid Otepka, die mit ihrem Mann Bernhard diesen Abend gestaltet hatte.

RÜCKBLICK DER VERANSTALTUNG
„Grenzerfahrungen in Idomeni“ in Stockerau
Wien, am 12. Juni 2016

Am Dienstag, dem 7. Juni 2016 fand im Rahmen der Plattform „Netzwerk Integration“ ein Vortrag in Bildern und Worten über das Flüchtlingslager im griechisch-mazedonischen Grenzort Idomeni statt. Bei der genannten Plattform sind die Stadtgemeinde Stockerau, der Islamische Kulturverein Stockerau, die evangelische und die katholische Kirche Stockerau vertreten. Dies war die erste
Veranstaltung der Vortragsreihe „Miteinander für Stockerau“. Ich persönlich schätze das Bemühen einer religionsübergreifenden Zusammenarbeit gemeinsam mit der Stadtgemeinde Stockerau sehr. Darin sehe ich eine gute Möglichkeit, wie eine für mich zunehmend wahrnehmbare polarisierende Gesellschaft wieder ein kleines Stück zusammengebracht werden kann. Die Stadt Stockerau hat für mich hier in vielerlei Hinsicht Vorbildwirkung, da sie zeigt, was alles möglich sein kann, wenn eine Gesprächsbereitschaft auf allen Seiten vorhanden ist.
Umso mehr hat es mich gefreut, gemeinsam mit meinem Mann einen Vortrag im Rahmen dieser Plattform halten zu können. Die Bewerbung dieser Veranstaltung zeigte sich für mich einfacher als erwartet: Alle Stockerauer Schulen - das Gymnasium, die beiden Mittelschulen und die polytechnische Schule - zeigten reges Interesse, ebenso wie Stockerauer Geschäftslokale am Rathausplatz sowie am Kirchenplatz und Umgebung. Dies ist für mich ein Hinweis darauf, dass es in Stockerau offensichtlich eine große Zahl an Menschen gibt, denen es nach wie vor gelingt, Anteil an den aktuellen Themen zu nehmen, was mich wirklich sehr freut.
Die Veranstaltung selbst war für mich ein schöner und berührender Abend. Es fanden sich rund 30 Menschen in der Kirche ein, und ich hatte den Eindruck, dass das Interesse am Thema groß war. Die häufigste Rückmeldung, die ich hörte, war in etwa: „Ich finde es beruhigend, auf diese Art und Weise über Idomeni informiert zu werden - weg von Katastrophenmeldungen und Sensationen.“ Diese Worte geben ie Erfahrungen und Eindrücke meiner zwei Aufenthalte in Idomeni genau wieder, sodass ich glaube, dass mein Mann und ich gut verstanden wurden.
Im Anschluss an den Vortrag ergaben sich im Eingangsbereich der Kirche bei einem kleinen Imbiss interessante Gespräche sowie zwei Anfragen bezüglich einer möglichen Wiederholung dieser Veranstaltung. Dieser Bitte kommen mein Mann und ich gerne nach, und so wird es am Montag,
dem 20. Juni um 19.30 Uhr im Veggie Bräu diesen (Bilder)Vortrag nochmals zu hören und sehen geben.
Vielen Dank für das entgegengebrachte Interesse!
Ingrid Otepka

Sonntag, 5. Juni 2016

Kinderliturgie


  • Sonntag, 12.6. Familienmesse um 9:30 in der Kirche
  • Sonntag, 19.6. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum

Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Weltkirche feiern - Fortsetzung

Chorale Totale
Ein kleiner Bericht von der heutigen Sonntagsmessen-gestaltung um halbzehn Uhr zum Thema Weltkirche.
Der Chor Chorale Totale, sie nennen sich auch manchmal Chorallen, brachte viele Lieder aus vielen Teilen unserer Welt - vom Spiritual zum irischen Segenslied.
Kaplan Michael Kreuzer gedachte zu Beginn des traurigen Mordes an Schwester Veronika im Südsudan. In seiner Predigt zum Thema Weltkirche machte er klar, dass es für eine globale Kirche, die im Namen "Katholisch - Weltumfassend"  trägt, der Unterschied der Kulturen kein triviales Thema ist. So erzählte er, dass indonesische Priesterstudenten, weil in ihrem Land ein Schaf kaum vorkommt und das Schwein ein wichtiges, verehrtes Tier ist, vorschlugen, bei ihnen  statt "Lamm Gottes" "Schwein Gottes" zu sagen. Oder dass die ganze asiatische Kirche, die mit Brot und Wein wenig anfangen kann, vorschlug, in ihrem Bereich Reis und Tee zu verwenden. Beides wurde jedoch vom Vatikan damals abgelehnt...

 Rechtzeitig zur Wandlung zogen dann die kleinen und großen Besucher und Besucherinnen des Kindergottesdienstes in die Kirche ein und brachten einen wunderschönen Stern mit. Und am Ende begrüßten die Mitglieder des Arbeitskreises Weltkirche vor der Kirche die Kirchenbesu-cherinnen und - besucher, verteilten eine interessante Informationsbroschüre und bedankten sich für Spenden.


Freitag, 3. Juni 2016

Eine neue Strasse

Wer dieser Tage in der Brodschildstrasse geht oder fährt, bekommt einen neuen Einblick in die grünen Geheimnisse der Katholischen Pfarre Stockerau. Auch eine neue Straße kann man erkennen.

Was ist da los? Die Garage, die ohnedies nicht verwendet wurde, wurde abgerissen und eine provisorische Straße gebaut, damit die Baumaschinen und Lastwagen zur großen Pfarrzentrums-Baustelle zufahren können.

Weltkirche feiern

Am Sonntag, den 5. Juni, gestaltet unser Arbeitskreis Weltkirche die Halbzehnuhrmesse. Musikalisch wird die Gestaltung vom Chor Chorale Totale unter der Leitung von Ulli Neuhold unterstützt. Anlässlich dieses Gottesdienstes hat der Arbeitskreis auch seinen Flyer aktualisiert.  Wenn Sie auf die beiden Bilder klicken, dann können Sie das auch lesen.

Und hier können Sie den Flyer auch als PDF herunterladen.



Kennen Sie schon die Seite des Arbeitskreises in unserem PfarrWeb?

Eine lange Nacht und ein Schweigemarsch

Am Freitag, den 10. Juni, gibt es wieder die Lange Nacht der Kirchen, wo besonders in Wien über 3000 Stunden Programm in Kirchen aller möglichen Konfessionen geboten wird.

Hier geht es zum Programm.

In Stockerau gibt es heuer keine lange Nacht.

In Wien gibt es an diesem Freitag um 16:15 den Schweigemarsch für verfolgte Christen. Treffpunkt ist am Stephansplatz. Anschließend ist ökumenischer Gottesdienst in der Augustinerkirche beim Altar für verfolgte Christen.

Donnerstag, 2. Juni 2016

Die Verteidigung des christlichen Abendlandes

Ein Teilaspekt heutiger Debatten, besonders angefeuert durch das Flüchtlingsthema aber auch schon vorher durch viele Ängste in der Bevölkerung der EU-Mitgliedsländer, ist das Thema "Christliches Abendland" und dessen Gefährdung oder gleich Verteidigung. Dieses Thema wurde in einer Podiumsdiskussion des Forum Zeit und Glaube behandelt, deren wesentliche Beiträge mitgeschnitten wurden und in Soundcloud veröffentlicht wurden. Da ein lautstarker Vertreter der Idee der Verteidigung des christlichen Abendlandes Ungarn mit Viktor Orban als Frontmann ist, sind auch in der Mehrheit ungarische Vertreterinnen und Vertreter eingeladen worden.

Hier ist der link zu den fünf Beiträge zum Anhören.

Alle Beiträge haben im Titel das Christliche Abendland und sie stammen von Janos Wildmann, Rita Perintfalvi, Andras Mathe-Toth, Hans Schelkshorn und Paul M. Zulehner. Jeder Beitrag ist etwa 15 Minuten lang. Es zahlt sich aber aus, zuzuhören.

Jesus trifft Mohammed

Das war der Titel einer Veranstaltung bei der eine evangelische Theologin und ein islamischer Theologe sich dieses Themenkreises annahmen. Gerade im Licht der entsetzlichen Verallgemeinerungen zu den Stichworten Moslem, Islam, Islamismus, Christen, Christliches Abendland, die wir heute hören und in den Medien lesen müssen,  ist die Bewertung, wie nahe und/oder wie ferne sich z.B. Christentum und Islam sind, interessant. Und darum geht es in den drei Vorträgen, die Sie sich, wenn ihr Gerät mit Lautsprechern ausgerüstet ist über Soundcloud anhören können. Die Vorträge sind Teil der Veranstaltungen des Forum Zeit und Glaube, das die Katholischen Akademiker der Erzdiözese Wien veranstalten.

Hier sind die drei Vorträge (2 Min, 25 Min und 26 Min):

Liest das alles irgendwer?

Von Zeit zu Zeit schauen wir uns an, wie groß das Interesse an unseren Internet-Medien ist. Dazu verwenden wir einerseits die Statistiken der Erzdiözese über unser PfarrWeb www.pfarrestockerau.at andererseits die eingebauten (einfachen) Statistiken des Werkzeuges Google Blogger, mit dem das online PfarrMagazin pfarrestockerau.blogspot.com gemacht wird.
Hier sind einige Daten zum gesamten Monat Mai.

Zuerst zum PfarrWeb. 
Die erste Grafik zeigt den Zugriff über die einzelnen Tage des Monats Mai. 80-150 Zugriffe gibt es jeden Tag. Und was interessiert unsere Leserinnen und Leser? Das finden Sie in der Grafik darunter. Neben der Einstiegsseite (die auch den Kalender enthält) interessieren sich noch viele für Firmung und Erstkommunion, viele auch für unser Pfarrrteam und den großen Kalender. Dann wird es schon dünn. In Summe gibt es 3.092 Zugriffe im Monat Mai, das sind pro Tag im Schnitt ziemlich genau 100.


Jetzt noch ein paar Statistiken zum online PfarrMagazin.
Auf dieses Medium greifen Sie etwa doppelt sooft zu wie auf das PfarrWeb, nämlich 6.028 Mal pro Monat, das sind pro Tag etwa 195 Zugriffe im Durchschnitt. Tage mit interessanten Themen mit Fotos erleben fast 300 Zugriffe. Im Bild darunter sehen Sie, wie oft auf die "Sonderseiten" zugegriffen wird. Fotos ist unser Fotoalbum, wobei die meisten zu den Fotos über die Artikel kommen werden - und die sind hier nicht gezählt. Die Smartphone-Version des Verlautbarungszettels wird auch 8 Mal pro Tag aufgerufen, das neue Pfarrblatt lasen in den letzten 8 Tagen etwa 17 pro Tag über die online Version. Bei beiden letzteren stellt man sich die Frage, ob sich die Mühe des Erstellens auszahlt.
Darunter gibt es noch eine Statistik, woher die Besucherinnen und Besucher kommen. 42% aus Österreich, fast gleich viele aus Deutschland, gefolgt von 7% aus Rußland und den USA (wobei in beiden Ländern vermutlich wieder einige "Roboter" am Werk sind, die das Internet laufend für ihre Zwecke durchforsten.