Sonntag, 31. Juli 2016

Wieder einmal - Renovieren...

Ein kleiner Blick auf die Baustelle am heutigen Sonntag.

Hier kommen Sie zu den kommentierten Bildern in unserem Fotoalbum.

Wallfahren für einen guten Zweck

Maria Denner, Pfarrgemeinderätin und Organisatorin, organisierte mit Busunternehmens und Reisebüros Penner am Samstag, den 30. Juli 2016 eine Buswallfahrt nach Mariazell. Die Firma Penner spendete die Busfahrt und eine Heurigenjause auf der Rückfahrt. So blieb alles, was die Wallfahrerinnen und Wallfahrer bezahlten, als Beitrag für die Renovierung unseres Pfarrzentrums über. Maria Denner hat uns ein paar Bilder und folgenden Bericht übermittelt:





Unsere Benefizwallfahrt nach Mariazell begann nach einer gemütlichen Busfahrt mit einer gemeinsamen Pilgermesse um 11.15 Uhr. Der Männerchor von Weißenbach aus der Wachau sang die Dürnsteiner Dialektmesse – ein Ohrenschmaus. Unser „Kolo“ zelebrierte die Messe und gab uns anschließend noch den Primizsegen auf den Weg.
Einige fuhren mit der Bahn auf die Bürgeralpe, andere nutzten die Gelegenheit nach dem Mittagessen mit dem Bus zum Erlaufsee zu fahren. Manche blieben ganz einfach in Mariazell rund um die Kirche
und genossen das Flair und das Treiben am Platz.
Um 16 Uhr traten wir die Heimreise an. Beim Heurigen Gramer in Gemeinlebarn wurde miteinander gegessen. Unsere Rückkehr war wie geplant um 20 Uhr.
Alles in Allem war es ein wunderschöner Tag für alle Beteiligten, die an diesem Tag dabei waren – Gottes Segen.


Ein herzliches Vergelt´s Gott an die Firma Penner!

(Fotos: M. Denner - Wenn Sie die Fotos größer sehen wollen, einfach drauf-klicken)










Tom Tom

Erinnern Sie sich noch? Es sind schon drei Jahre, als uns Tom Kruczynski, frisch als Neupriester geweiht, nach 2 Jahren als Pfarrpraktikant und Diakon in Stockerau Richtung Dompfarre in Wiener Neustadt verließ. Heute durften wir ihn  wieder in der Achtuhr- und Halbzehnuhrmesse erleben. Unser Pfarrer Markus Beranek und unser Kaplan Tomasz Iwandowski begleiten ja die Weinviertler Jugend in Krakau beim Weltjugendtag, wo heute die abschließenden Messe mit Papst Franziskus stattfand. Doch zurück zu Tom: Er ist nicht zufällig in Stockerau, sondern eine Gruppe von Kindern aus seiner Pfarre ist auf Jungscharlager in Stockerau. Es muss ihm  also damals in Stockerau gefallen haben...

Tom hielt eine berührende und engagierte Predigt über das Evangelium des heutigen Tages, wo ein Mensch von Jesus relativ schroff zurückgewiesen wird. Er bittet nämlich Jesus, ihm zu helfen, dass sein Bruder doch das Erbteil mit ihm teile. Dann folgt darauf die recht bekannte Geschichte - von Jesus erzählt -, wo einer, der Wohlhabenheit für seine Zukunftssicherheit "stapelt", von Gott Narr genannt wird. "Denn noch diese Nacht wird Gott dein Leben von dir zurückfordern...".

Tom meinte zum ersten Teil, dass Jesus im offensichtlich trivialen Erbschaftsstreit mit seiner Ablehnung, Schlichter oder Richter zu sein, ein ganz anderes Licht auf die Sachlage richtet: Beide Brüder haben nämlich dasselbe Problem - die Habgier. Sie wollen beide "haben". Die "einfache Lösung", für die der Bruder Jesus um Unterstützung bittet, wird das Problem möglicherweise für ein paar Monate lösen, dann aber wird die Gier wohl beide wieder auseinanderbringen.

Nach den Messen freuten sich viele Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher Tom wieder einmal begrüßen zu können.

Es lohnt sich übrigens die Texte der Lesung und des Evangeliums des heutigen Sonntages zu lesen und über unsere Finanzkrisen, exorbitante Über- und Unterbezahlung mancher Jobs oder auch die aufgehende Schere zwischen Arm und Reich in den "reichen Ländern" nachzudenken. Oder man nützt die Gelegenheit, sich über eine der fundamentalen Ideen der EU-Gründer zu informieren, die Mechanismen einführten, bei denen die wohlhabenden Regionen der Gemeinschaft freiwillig mit ärmeren Regionen teilen, um diese Schritt für Schritt zu einem höheren Wohlstand zu führen. Ganz das Gegenteil von "UK first" oder  "Österreich zuerst" und im Grunde dann auch  "Ich zuerst".

Samstag, 30. Juli 2016

Katechese am Weltjugendtag

Unser Pfarrer Markus Beranek hat uns noch einige Fotos von den Erlebnissen der
österreichischen Gruppe beim Weltjugendtag geschickt.

Diesmal von der Katechese ("Unterrichtseinheit zur Vermittlung des christlichen Glaubens" lehrt Google) in einer viel zu kleinen Kirche etwas außerhalb Krakaus durch Kardinal Christoph Schönborn.

Neben der kleinen Kirche (im Bild rechts) wird gerade eine neue größere erbaut.


Donnerstag, 28. Juli 2016

Ein Bericht vom Weltjugendtag

Unsere Gruppe unterhalb
des Wawels mit dem Drachen,
dem Symboltier von Krakau 
Unser Pfarrer Markus Beranek und der polengeübte Kaplan Tomasz begleiten eine Gruppe Jugendlicher und junger Erwachsener nach Krakau zum Weltjugendtag. Markus Beranek hat uns schon von den ersten Eindrücken ein paar Zeilen geschrieben und auch 2 Fotos mitgeschickt.

Als wir gleich nach unserer Ankunft durch die Krakauer Innenstadt marschieren, ist die Atmosphäre wie bei einem großen Volksfest. Gruppen aus der ganzen Welt ziehen mit ihren Fahnen durch die Stadt und begrüßen einander. Feieratmosphäre, Klatschen Singen, einige Trommeln, aber trotz aller Menschenmassen ist es eine
Beim Österreichertreffen am
Dienstag in der Dominikanerkirche
entspannte Stimmung, wenn auch die starke Präsenz von Polizei und Militär nicht zu übersehen ist. Die Angst vor möglichen Anschlägen hat vermutlich auch einige abgehalten, zu kommen. So schwanken die Zahlen der Mitfeiernden bei der Eröffnungsmesse Dienstagabend zwischen 200.000 und 500.000. 
Nun eigentlich bin ich ja nicht so ein Freund von Massenveranstaltungen und mittlerweile auch nicht mehr ganz die Zielgruppe eines Weltjugendtages. Es lohnt sich aber, mit einer kleinen Gruppe von 10 Jugendlichen/ jungen Erwachsenen hier zu sein. 
Weltjugendtag – das lässt mich die ganze Bandbreite von Kirche erleben. Gruppen aus Pfarren und Diözesen, Bewegungen und Gebetskreise, teilweise völlig unterschiedliche Spiritualitäten, die aufeinander treffen und doch miteinander feiern.
Im Jahr der Barmherzigkeit ist Barmherzigkeit auch das Thema dieses Treffens: Die Erinnerung und vielleicht auch der Rahmen, um einen Gott zu erfahren, der uns mag, der ermutigt und aufrichtet. Und der uns durch Menschen erfahrbar wird, die uns in so einer Haltung begegnen. 

Anmerkung: Wawel heisst der Schloßberg von Krakau. Dort sind auch in der Domkirche viele polnische Könige begraben.

Sonntag, 24. Juli 2016

Kolo nimmt Abschied

Nach zwei Jahren in Stockerau zieht unser Praktikant und Diakon und nun Neupriester Bernd Kolodziejczak  genannt Kolo an seine erste Kaplansstelle in Wiener Neustadt weiter

Wir laden herzlich ein, diesen Abschied und Aufbruch gemeinsam zu feiern:




Freitag, 26. August 2016
18.30 Eucharistiefeier in der Kirche
anschließend Agape im Pfarrgarten

 Pfarrer Markus Beranek und das Pfarrteam

Sommerpflege

Karl Hochfelsner und Maria Ö. haben sich auf den Weg gemacht, um das Wallfahrerkreuz, das anlässlich der 25. Fußwallfahrt nach Mariazell errichtet wurde, auf Hochglanz zu bringen. 2017 wird nämlich nicht nur der 500. Jahrestag der Reformation gefeiert, sonder auch die 40. Fußwallfahrt zelebriert. Karl hat uns, denn der Vergleich macht uns sicher, 2 Fotos vorher und nachher zugesandt. Herzlichen Dank für Eure Arbeit!




Kirchenkaffee, der zweite

Heute war nach der Halbzehnuhrmesse wieder Kirchenkaffee. Im Schatten der kühlem Kirche erholten sich doch einige Gäste und sprachen vielleicht auch über die Lesung von Abrahams Feilschen mit Gott über die Zerstörung oder Nicht-Zerstörung von Sodom und Gomorra. Am Bild sieht man Organisation und Gast des Kirchen Kaffees vereint.

Samstag, 23. Juli 2016

Kinder sind ein Segen - Ein Segen für Kinder

Im Rahmen des Stockerauer Erdäpfelfestes lädt die Pfarre am Sonntag, den 4. September um 16 Uhr auch zu einer Segnung der Kinder im Belvederegarten ein. Hier ist das Plakat:


Pick-Nicken

Zwei Erinnerungen für unsere Familien mit kleineren Kindern:
  • Sonntag, 24.7. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum / Garten
  • Sonntag, 21.8. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum / Garten 


Bitte bei Schönwetter gerne eine Picknickdecke und – wer möchte – etwas für ein gemeinsames kleines “Pfarrcafe im Garten” mitnehmen!

Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Quelle Foto: mohltied.de

Mittwoch, 20. Juli 2016

Der Glanz der Sonne

Capella Splendor Solis - so hieß die Musikgruppe, die das heutige Konzert in der Pfarrkirche im Rahmen der Festspiele gestaltete. Worum ging es bei der Musik;

"Palle, palle!" war der Ruf des jubelnden Volkes von Florenz. Doch stellten italienische Fürstentümer im 16. Jahrhundert keine solide Herrschaftsbasis nach Machiavelli dar: Nur zu rasch konnte der jubelnde Rufin „Popolo e libertà“ umschlagen, nur zu rasch konnten innere Feinde und äußere Gegner den Glanz eines Fürsten zu Fall bringen.
Ganz Italien war ein einziger Kriegsschauplatz, gierig nach Macht und Reichtum. Jeder intrigierte gegen jeden. Und die Komponisten waren mittendrin.

Prof. Josef Stolz
Musik von den Höfen der Medici, Gonzaga, Este und Sforza

Sopran: Kanako Hayashi
Countertenor: Stefan Piewald
Bassbariton Florian M. Wolf
Claviorganum: Prof. Josef Stolz

Das Claviorganum
Auf facebook finden Sie mehr Informationen unter facebook.com/cappellasplendorsolis. Musikbeispiele gibt es im Youtube-Kanal der Gruppe.

Marion Satra hat uns diesen Bericht samt den Bildern geschickt. Danke.


Ein Gedicht aus fernen Tagen

Pater Joop Roland,  ein in Wien lebender - besser gelebt habender - niederländischer Seelsorger und Schriftsteller  ist am 18.3.2010  mit 79 Jahren im Wien gestorben. Keine besonders aktuelle Nachricht. Er war vom Orden der Augustiner-Eremiten, Studentenseelsorger und zuletzt Rektor der Wiener Ruprechtskirche, aber auch Schriftsteller und Poet mit vielen veröffentlichten Lyrikbänden.
Warum wir ihn hier mit einem Gedicht zitieren? Beeindruckend und vielleicht sogar "beruhigend", wie ein Gedicht, das sicher viele Jahre vor der  Flüchtlingsthematik 2015/2016 geschrieben wurde, doch trotz Bezug zur weihnachtlichen Zeit so aktuell sein kann. "Heute und hier, wo die Zahl der Flüchtlinge eingeschränkt wird" heißt es zum Beispiel...


Montag, 18. Juli 2016

Eine Krankenwallfahrt

Möchten Sie eine kleine Wallfahrt machen? Sind Sie krank oder betreuen Sie eine oder einen Kranken? Hier ist die Gelegenheit Anfang September. Unsere Legio Mariens organisiert eine Wallfahrt mit Krankensegnung nach Maria Dreieichen.

Merken Sie sich den Freitag, 2. September 2016, vor!


Kräuter statt Sauren Gurken

Waren Sie schon einmal in unserem Stockerauer Kloster St. Koloman? Interessieren Sie sich für einen prachtvollen Kräutergarten? Möchten Sie einmal mit einer fröhlichen Klosterschwester plaudern? Kennen Sie die Andersbank? Hier ist die Gelegenheit, dies alles am 19. August 2016 um 18:45 auf einmal zu erleben.


Montag, 11. Juli 2016

Sommerrätsel

Jedes halbwegs ernstzunehmende Medium der heutigen Zeit hat auch besonders für die Mußezeit des Urlaubes eine Rätselecke. Bei uns gibt es das selten, dafür sind die Rätsel umso kniffliger. Ihre Lösung können Sie als Kommentar zu diesem Artikel posten - ausnahmsweise auch anonym.

Die Frage: Wo findet man diese Glocke im Bild in Stockerau, woher ist sie und warum steht sie hier?

Ausgeschlossen von der Teilnahme sind alle Insider...

Der Tod macht Ferien?

So sieht es aus, wenn man heute, am 11. Juli, den Schaukasten der Pfarre mit den Verlautbarungen der verstorbenen Katholiken vor der Kirche ansieht.


Kleider und Schuhe spenden

Oft werden wir gefragt, wie man weiterhin Kleider und Schuhe für die Anliegen der Caritas spenden kann, wo doch das Pfarr-Caritaslager wegen des Pfarrzentrum-Umbaues bis Ende 2016 geschlossen ist.

Viele wissen es schon, aber hier sei es noch einmal erwähnt: In der Brodschildstrasse steht jetzt ein Caritas -Container, in den man in verschlossenen Säcken gut erhaltene Kleider und Schuhe einwerfen kann. Nützen Sie diese Gelegenheit.

Und danke für Ihre Spende!


Es geht was weiter...

Nämlich bei der Renovierung des Pfarrzentrums, das neu dann P2 heißen wird. Am letzten Sonntag bat Pfarrer Markus Beranek und Pastoralassistent Geri Braunsteiner nach der Halbzehnuhrmesse zur Besichtigung der Baustelle. Wir haben Mitleid mit allen, die nicht dabei waren, und haben ein paar Fotos vom 11. Juli im Fotoalbum zusammengestellt.

Hier gehts zum Fotoalbum.


Und diese Firmen haben die Aufträge im Gesamtwert von 1,6 Millionen € bekommen.


Sonntag, 10. Juli 2016

Weltjugendtag 2016 in Krakau

Am 25. Juli beginnt in Krakau der Weltjugendtag. Auch Stockerauerinnen und Stockerauer sind dabei. Hier ein paar Infos, damit auch Sie wissen, was da geschieht. KJ heißt übrigens Katholische Jugend. Und noch viel mehr gibt es auf der österreichischen Seite des Weltjugendtages oder auf der globalen Seite. Und hier gibt es in Youtube die Hymne des Weltjugendtages auf polnisch mit deutscher Übersetzung.

KJ Pfarre Stockerau- Fahrt zum Weltjugendtag nach Krakau – gemeinsam mit der KJ Wien
Begleitung: Pfarrer Markus Beranek, Judith Braunsteiner



Zusammen mit der Katholischen Jugend Österreichs und den anderen Diözesanverbänden hat die Katholischen Jugend einen ganzen Zug (700 Personen) gechartert, um gemeinsam und im Weltugendtags-Spirit nachhaltig nach Krakau zu reisen.


Abfahrtszeiten:
  • Montag, 25.07.2016 um rund 22 Uhr von Wien Hauptbahnhof nach Krakau (Ankunft Krakau 26.07. rund 8 Uhr morgens)
  • Sonntag, 31.07.2016 um rund 22 Uhr von Krakau nach Wien Hauptbahnhof (Ankunft Wien 01.08. rund 8 Uhr morgens)
Rahmenprogramm:
  • Großer Sendungsgottesdienst am 25.07 inklusive Prozession zum Bahnhof und Zugsegnung
  • Programm im Zug: Anbetung, Taizé Gebet, Party, Beichte, spirituelle Inputs, Gruppenspiele, Bordrestaurant, Gesellschafts- & Partywaggon
  • Weltjugendtag in Krakau

Handle danach und du wirst leben

Heute hörten wir in der Sonntagsmesse das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter. Pfarrer Markus Beranek betonte in seiner Predigt zwei interessante Aspekte:

  • Einerseits das Stehen des Menschen auf zwei Füßen, dem Fuß der Gottesliebe und dem Fuß der Nächstenliebe. Wer nur Gott liebt, ist wahrscheinlich sehr fromm, aber isoliert sich. Wer nur den Nächsten liebt, dem fehlt möglicherweise das Fundament und der letzte Grund dieser Liebe.
  • Andererseits ist die geforderte Nächstenliebe und Barmherzigkeit nicht endlos. Auch der Samariter tat, was jetzt notwendig ist, setzte aber dann seine Geschäfts-Reise fort und ging nach dem Akt der Barmherzigkeit wieder seinen Aufgaben nach. Beruhigend, oder?
Interessant ist auch die Frage, wer in unserer heutigen Gesellschaft die Priester und Leviten der damaligen Zeit  und wer die Samariter sind? Wenn Sie eine ganz besondere Geschichte zur Nächstenliebe und Barmherzigkeit in unserer Zeit lesen möchten, dann können Sie das hier tun. Geschrieben hat sie schon lange, bevor das Thema Flüchtlinge die Zeitungen füllte, im Jahr 2002 ein afrikanischer Flüchtling namens Alfa in Österreich. Ob sich der Samariter der Zeit Jesu auch solche Sorgen gemacht hat? 


In jener Zeit wollte ein Gesetzeslehrer Jesus auf die Probe stellen. Er fragte ihn: Meister, was muss ich tun, um das ewige Leben zu gewinnen? Jesus sagte zu ihm: Was steht im Gesetz? Was liest du dort? Er antwortete: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen und ganzer Seele, mit all deiner Kraft und all deinen Gedanken, und: Deinen Nächsten sollst du lieben wie dich selbst.
Jesus sagte zu ihm: Du hast richtig geantwortet. Handle danach, und du wirst leben.

Der Gesetzeslehrer wollte seine Frage rechtfertigen und sagte zu Jesus: Und wer ist mein Nächster?
Darauf antwortete ihm Jesus: 

Ein Mann ging von Jerusalem nach Jericho hinab und wurde von Räubern überfallen. Sie plünderten ihn aus und schlugen ihn nieder; dann gingen sie weg und ließen ihn halbtot liegen. Zufällig kam ein Priester denselben Weg herab; er sah ihn und ging weiter. Auch ein Levit kam zu der Stelle; er sah ihn und ging weiter. Dann kam ein Mann aus Samarien, der auf der Reise war. Als er ihn sah, hatte er Mitleid, ging zu ihm hin, goss Öl und Wein auf seine Wunden und verband sie. Dann hob er ihn auf sein Reittier, brachte ihn zu einer Herberge und sorgte für ihn. Am andern Morgen holte er zwei Denare hervor, gab sie dem Wirt und sagte: Sorge für ihn, und wenn du mehr für ihn brauchst, werde ich es dir bezahlen, wenn ich wiederkomme. 

Was meinst du: Wer von diesen dreien hat sich als der Nächste dessen erwiesen, der von den Räubern überfallen wurde?  Der Gesetzeslehrer antwortete: Der, der barmherzig an ihm gehandelt hat. Da sagte Jesus zu ihm: Dann geh und handle genauso! (Lk. 10,25-37)

Ein Samariter galt den Juden als fehlgeleitete Abtrünniger, welche geringgeschätzt wurde. Ein Levit war und ist im Judentum etwas besonderes, da er vom Stamm Levi abstammt und bestimmte Vorrechte und Pflichten hat und hatte.

Foto: Film Heimat, fremde Heimat. ORF. Flüchtlingskinder vor dem ehemaligen Bezirksgericht Stockerau, die von einigen Menschen aus Stockerau mit Zivilcourage und Nächstenliebe betreut werden.


Donnerstag, 7. Juli 2016

Willi und der Stubnblues

Willi Resetarits,
Neupriester Kolo,
Stefan Schubert.
Am 5. Juli trat im Rahmen der Festspiele, aber auch als Benefizkonzert für die Renovierung des Pfarrzentrums, Willi Reseatraits und der Stubnblues mit dem Programm Auswahl auf. Herr Resetarits plauderte in seiner unnachahmlichen Art und Weise mit Rat und Tat zwischen den Nummern, Kapellmeister Stefan Schubert hatte seine Kapelle und seine Gitarren im Griff und alles in allem war es ein wunderbarer Abend bei wunderbarem Wetter mit wunderbaren Liedern samt wunderbaren Texten.

Eugen Zimm
Eugen Zimm hatte es geschafft, diesen Abend auch als Benefizabend für die Renovierung des Pfarrzentrums zu organisieren. Eine große Tombola mit 200 Losen und schönen Preisen - wie einem Rundflug über Stockerau, Festspielkarten und vieles andere und der Verzicht der Musik auf einen Teil der Gage brachte wieder einen erklecklichen Betrag zusammen (sobald wir ihn erfahren, finden Sie ihn hier). Das Pfarrzentrum bietet ja auch den Raum, um Gedanken von Herrn Resetarits zur Integration zu realisieren - wie Schulstunden für unsere jungen Flüchtlinge und Begegnungsräume zwischen verschiedenen Welten.

In unserem Fotoalbum gibt es ein paar Fotos.

Sonntag, 3. Juli 2016

Der Sommer lacht

Otto Julius Bierbaum dichtet in seinem Gedicht Sommer:

Singe, meine liebe Seele, 
Denn der Sommer lacht. 
Alle Farben sind voll Feuer, 
Alle Welt ist eine Scheuer, 
Alle Frucht ist aufgewacht.

Singe, meine liebe Seele, 
Denn das Glück ist da. 
Zwischen Ähren, welch ein Schreiten! 
Flimmernd tanzen alle Weiten, 
Gott singt selbst Hallelujah.

Unter diesem Motto stand das Konzert, heute am Sonntag den 3. Juli in unserer Pfarrkirche, zur Begrüßung des Sommers. Barbara Kajetanowicz, Sopran, sang begleitet von Johannes Lenius auf der Truhenorgel zumeist geistliche Gesänge von Mozart, Vivaldi, Telemann, Händel, Rossini und Haydn. Dazwischen las Elisabeth Nikel Texte verschiedener Dichter, unter anderem dem oben zitierten Otto  J. Bierbaum (1865-1910).
Ein wunderbares Konzert zur Einstimmung in den Sommer.



Hier ist das Programm:













Und hier gibt es noch Lebensläufe der beiden Musikschaffenden:

Kirchenkaffe

Pfarrcafè, das kennen wir schon. Aber was ist das wieder, ein Kirchenkaffee?
Einige kreative Frauen unserer Pfarre, denen das wegen der Restaurierung des Pfarrzentrums derzeit geschlossene, wöchentliche Pfarrcafè abgeht, beschlossen einen Kirchenkaffee zu gründen. Heute war der erste Event. Gar nicht so einfach. Woher die vielen Heferl nehmen (die Pfarrheferl sind gut verpackt verstaut)? Wo den Kaffee brauen? Wie wird das aufgenommen, wenn man in der Kirche Kaffee trinkt?

Alles wurde bestens organisiert, die Heferl wurden aufgetrieben, der Kaffee mitgebracht, ein paar Süßigkeiten aufgelegt und die Leute kamen am Ende der Halbzehnuhrmesse, tranken den guten Kaffee und plauderten lange miteinander.
Trotzdem konnte man beobachten, wieviele eilig die Kirche verließen und keine Zeit und Lust (Übrigens eine alte Erkenntnis: Lust macht Zeit) hatten, dabei zu sein. Woran das wohl liegt? Haben Sie die Antwort, dann schreiben Sie uns einfach einen Kommentar zu diesem Artikel.

Marion Satra hat wieder ein paar Schnappschüsse - diesmal nicht vom Sakristeitürl - gemacht. Hier sind sie.

Hurra, Schulferien!

 Unsere Ehrenredakteurin und Mesnerin Marion Satra hat uns wieder ein paar Sakristeitür-Schnappschüsse und einen schönen Text zum Schulschlußgottesdienst unserer Neuen Mittelschulen geschickt. Danke. Man merkt, dass es ihr gefallen hat.
Der erte Freitag im Juli ist es,  der letzte Schultag ist es, die Jahresabschluss-Zeugnisse werden verteilt, die "Luft ist draußen",  die Ferien beginnen und dafür wird auch in der Kirche "Danke" gesagt!
"Danke" sagen sie  in den unterschiedlichsten Tonlagen, laut und leise. Dazu werden Luftballons über die Schüler geworfen. Jede und Jeder,  der den Luftballon weiter wirft, sagt laut "Danke"!  Die SchülerInnen und Lehrerinnen der Neue Mittelschule "Kreativ" haben mit großer Begeisterung mitgemacht.
Ein weiters Zeichen für "Jesus im Leben sichtbar zu machen" waren die vielen, mit großem Einfallsreichtum beschrifteten Herzen von den SchülerInnen der Neuen Mittelschule Informatik. Ein Abschlusssong von den vierten Klassen  ließ so manches Herz schwer werden und Tränen in  die Augen steigen. Auch hier wurde mit dem Wort "Danke" zum Abschluss und zum Verabschieden nicht gespart.
Zwei ganz großartige und unterschiedliche Gottesdienste.

Hier sind ihre Fotos. 

Migration anderswo

Eine berühmte Musikschule in den USA, die Berklee Music School in Boston, bemüht sich auch durch Musik mit sozialen Themen, wie das der Wirtschaftsflüchtlinge auseinanderzusetzen. Es ist schon ganz gut, den Blick zu weiten und auch anderswo die Beschäftigung mit diesem Thema zu beobachten.

Zum Beispiel wurde am 3. Juli 2016 ein Musikvideo veröffentlicht, das die Einwanderung in die USA als Thema hat. 2013 war nach Angaben des U.S. Census Bureau etwa jeder zehnte der 317 Millionen Einwohner in einem der 20 Haupteinwandererländer (Mexiko, China, Indien, Phillipinen, Vietnam sind die Spitzenreiter mit zusammen etwa 18 Millionen Menschen) geboren worden. Hier einige Daten aus der EU zum Vergleich.

Es lohnt sich auch die  26 Nationalitäten der Teilnehmer an diesem Video als Gestalter und Gestalterinnen, Musiker und Musikerinnen, Tänzer und Tänzerinnen anzusehen. Die Liste gibt es unter dem Video. Der Song ist in Spanisch und der Hauptsänger Luis Gamarra stammt aus Bolivien. Untertitel gibt es in Englisch. Ein paar Zitate daraus;:
  • Ich bin Migrant ("Yo soy immigrante") - für meine Familie, für ein besseres Leben, für eine bessere Bildung
  • Ich komme von weit her - ich habe meine Familie verlassen, meine Eltern sind schon alt
  • Und obwohl es ein hartes Leben ist: Ich bin Migrant, ich tue es für sie, für eine Zukunft, die wir teilen können - in Nordamerika.


"Yo Soy Inmigrante"

Freitag, 1. Juli 2016

Schönen Urlaub

Unser online Pfarrmagazin geht niemals auf Urlaub, es gibt nur etwas weniger zu berichten, aber wir werden schon "Saure Gurken" in dieser sogenannten Sauregurkenzeit finden. Aber unsere Schüler und Studenten freuen sich, auch wenn manche Eltern und Großeltern über die acht langen Wochen stöhnen,  über zwei Monate und wir uns mit ihnen. Vielleicht gibt es da auch ein bisserl Zeit zum Nachdenken, ein bisserl Zeit für Gott in einer kühlen Kirche irgendwo in dieser schönen Welt an einem heißen Sommertag?

Wir wünschen auf jeden Fall allen, die im Juli und August den Urlaub genießen, eine gute Erholung von Leib und Seele!

Cornwall im Süden Englands
The Minack Theatre

Der Verlautbarungszettel macht Urlaub

Das bunte Bild des
Pfarrverbandskalenders
Darum gibt es auch im Internet in der Rubrik "Die ganze Woche" alle Termine bis Ende August. Unsere Leserinnen und Leser wissen ja, wo Sie alles finden:

Jetzt gibt es aber wirklich keinen Grund mehr, irgendeinen Termin zu versäumen. Und wenn Sie selbst einen eigenen Google Kalender haben, dann können Sie einerseits einfach einzelne Termine des Pfarrkalenders in ihren Kalender kopieren, aber auch den ganzen Pfarrkalender in ihren Kalender ein- und ausblenden.

Das sind die Adressen der Google-Kalender der einzelnen Pfarren des zukünftigen Pfarrverbandes (die fett geschreibenen werden derzeit schon regelmässig aktualisiert):