Mittwoch, 25. Januar 2017

Mariazell und die magische Zahl 40

Am Christihimmelfahrtstag 2017 brechen ungefähr 40 Stockerauer Fußwallfahreinnen und Fußwallfahrer zur 40. Fußwallfahrt nach Mariazell auf. Solche Jubiläen wollen gefeiert werden. Seit Monaten läuft bereits die Planung für eine besonders schöne Wallfahrt - wenn eine Steigerung überhaupt noch möglich ist. Es wird ein Gebetbüchlein geben, das auch auf dem Smartphone mitgetragen werden kann, es gibt besonders viele Tagesgestalterinnen und Tagesgestalter und es gibt in der Basilika in Mariazell eine besonders feierliche Abschlußmesse um 15 Uhr am Hochaltar. Die wird sich in 40 Minuten nicht ausgehen.

Wallfahrtsleiter Gerhard Schuster hat mit seinem Team organisiert, dass möglichst viele Stockerauerinnen und Stockerauer an diesem Jubelfest teilnehmen können, er schreibt:

Wir planen für die 40. Stockerauer Fußwallfahrt nach Mariazell einen Direktbus von Stockerau nach Mariazell am Montag den 29. Mai 2017, damit so viele Stockerauer als möglich mit den Pilgern gemeinsam diese Jubiläum in Mariazell feiern können.

Abfahrt Busbahnhof Stockerau 7:30    
Ankunft Mariazell ca. 11°°
Kosten: An- und Heimreise mit dem Bus € 20,-

Bei Interesse zwecks Planung bitte bis spätestens 2. April 2017 im Pfarrbüro oder online anmelden

Ein wenig Zeit ist bis dahin noch, aber es gilt der alle Müllerspruch: "Wer zuerst kommt, mahlt zuerst".

Falls Sie es übersehen haben: Hier gehts zur online Anmeldung

Der Heilige Valentin

Am Valentinstag, dem 14. Februar gibt es in unserer Stadtpfarrkirche wieder die beliebte Paarsegnung. Wie in den letzten Jahren stellen sich viele Paare im Rahmen eines Gottesdienstes geduldig an, um den "Einzelsegen" von unseren Priestern zu bekommen,

Valentin von Rom soll als Priester Paare trotz des Verbots durch Kaiser Claudius II. nach kirchlichem Ritus getraut haben. Dabei soll er den Paaren auch Blumen aus seinem Garten geschenkt haben. Die Ehen, die von ihm geschlossen wurden, standen der Überlieferung nach unter einem guten Stern. Auf Befehl des Kaisers Claudius II. wurde er am 14. Februar 269 wegen seines christlichen Glaubens enthauptet. Mehr gibt es in Wikipedia.



Dienstag, 24. Januar 2017

Langsam wachs ma wieder z'samm

Diese ganze Woche ist die Woche der Einheit der Christen, die das Zusammenleben der verschiedenen christlichen Konfessionen in den Mittelpunkt stellt. Es tut sich da ja einiges: Wäre vor 100 Jahren ein Papst nach Lund in Schweden zu einer Feier 500 Jahre Reformation durch Martin Luther gefahren? Hätten sich damals der oberste Patriarch der orthodoxen Kirche und ein Papst freundschaftlich besucht? Welch unglaublicher Skandal war es in der Bischofsstadt Brixen in den 1920er-Jahren, als der katholische Bischof eingehängt mit einem evangelischen Bischof über den Domplatz ging.

Man hat heute verstanden, dass bei allen Verschiedenheiten in vielen Details, das Gemeinsame - unser gemeinsames Evangelium - so viel Übergewicht hat und man akzeptiert heute auch, dass die Verschiedenheiten da sind und auch nicht schnell in ein paar Jahren nivelliert werden werden.

Darum gibt es auch bei uns in Stockerau, diesmal in der katholischen Stadtpfarrkirche, am Freitag, den 27. Jänner um 19:00 Uhr einen ökumenischen Gottesdienst, den Johannes Lenius mit einem ökumenischen Ensemble muikalisch gestalten wird. Anschließend gibt es im P2 eine kleine Agape.

Kardinal Schönborn hat in einem Zeitungskommentar geschrieben:

Vom 18. bis 25. Jänner wird weltweit für die Einheit der Christen gebetet. Warum ist das notwendig? Weil es im Christentum zu viel Uneinigkeit gibt. Das gibt es auch anderswo, in der Politik, in Vereinen, leider auch in Familien, und auch in anderen Religionen. Uneinigkeit ist eine Plage. Sie kann auch zur Chance werden, wenn die Beteiligten erkennen, dass es viel besser geht, wenn man sich einigt, statt sich gegenseitig schlechtzumachen und zu bekriegen.

Heuer ist es 500 Jahre her, dass Martin Luther seine 95 Thesen an der Schlosskirche von Wittenberg angebracht hat. Das war der Anfang der größten Spaltung der Christenheit. Dabei ging es Luther nur darum, das Christentum zu reformieren und zu seinen Ursprüngen zurückzuführen. Aus dem berechtigten Anliegen wurde ein tragischer Konflikt mit Kriegen und immer neuen Spaltungen, bis Einzelne anfingen zu sagen: „So geht es nicht weiter!“ Seither hat die Versöhnungsbewegung im Christentum riesige Fortschritte gemacht. Eine Woche beten für die Einheit, damit sie für immer hält.

Foto: r.k. Pfarrer Markus Beranek und ev. Pfarrer Christian Brost, beide Stockerau

Bildungstreff im Frühling

Das neue Programm für den Bildungstreff der Katholischen Frauenbewegung ist online. Man findet es auch in der Papierform beim Schriftenstand der Pfarre im Eingangsbereich der Stadtpfarrkirche. Helene Hufnagl hat wieder ein interessantes Programm zusammengestellt:

Zum Thema Kochen Altösterreichisches, Afghanisches, Hülsenfrüchte, Kleingebäck und Fingerfood oder Vorträge zu Venenproblemen, zu altbewährten Hausmitteln, zu JA und NEIN oder eine Wildkräuterwanderung in unsere Au.

Hier gibt es alle Details  und hier kann man sich online anmelden.

Den Flyer (PDF) kan man hier herunterladen.

Sonntag, 22. Januar 2017

Ein besonderes StartUp

Heute hörten wir in den Sonntagsmessen das Evangelium vom Beginn der öffentlichen Auftritte von Jesus, niedergeschrieben von Matthäus. Er beginnt nicht in seiner vertrauten Umgebung sondern in einer Gegend am See Genezareth, wo wegen vergangener Unruhen und Kriege fast keine Juden mehr wohnen. Dort findet er auch seine ersten Mitarbeiter beginnend mit Petrus und den anderen Fischerkollegen und beginnt mit Überzeugung durch Wort und Tat sein - heute würde man sagen - StartUp. Und viele Jahre Jahrhunderte vorher gibt es den Propheten Jesaia, der das alles diesem verlassenen Landstrich voraussagt - dort wird ein Licht aufgehen...   Hier finden Sie die Bibeltexte.

Mit Schwung und Begeisterung der jungen Stimmen verschönerte den Gottesdienst der Chor Aktiv unserer Neuen Mittelschule Informatik mit acht Liedern, davon vielen von Albert Frey, und dem Song Stand by me aus dem Jahr 1961 während der Kommunion, wo es heißt: "Wenn die Welt in der Nacht in Dunkelheit versinkt, dann werde ich mich nicht fürchten, solange du mir zur Seite stehst".



Nach der Halbzehnuhrmesse lud Pfarrer Markus Beranek zum ersten Pfarrcafe ins P2, wo es sich im gemütlichen und hellen Ambiente der Kommunikationszone und im Gruppenraum gut plaudern ließ.

Samstag, 21. Januar 2017

Das Kreuz mit dem Kreuz

Auf unseren Bericht von den Einweihungsfestivitäten für das neurenovierte P2 - Pfarrzentrum gab es doch einige Kommentare (was in diesem Weblog eine sehr seltene Sache ist). Die neue Architektur fand Gefallen, das neue Kreuz im Eingangsbereich nicht. Das nahm unser Pfarrer Markus Beranek zum Anlass, seine Sicht dieses neuen Kreuzes eines Stockerauer Künstlers zu schildern. Hier ist sein Text.

„Denn das Wort vom Kreuz ist denen, die verloren gehen, Torheit; uns aber, die gerettet werden, ist es Gottes Kraft“ schreibt Paulus im 1. Korintherbrief (1 Kor 1,18). Es war tatsächlich für die ersten Christen schwer auszuhalten, dass der Messias auf so schändliche Weise am Kreuz gestorben ist. Das Kreuz ist ein grausames Folterinstrument. Jesu Tod am Kreuz steht dafür, dass Gott dem menschlichen Leid, das es warum auch immer in der Welt gibt, nicht ausweicht. Jesus geht in das Dunkel des Leides hinein, um Leid und Gewalt nicht durch neue Gewalt zu überwinden, sondern den Giftzahn der Gewalt durch seine Gewaltlosigkeit zu ziehen, durch seine Liebe alle Gewalt zu unterwandern. Ja, es bleibt tatsächlich eine Herausforderung, dass Jesus diesen Weg gegangen ist.

Was das neue Kreuz im Pfarrzentrum betrifft, ist mein persönlicher Zugang aber zuerst ein ganz anderer: Ich sehe darin vor allem zwei Weinstöcke, das erinnert mich daran, dass Jesus sich im Johannesevangelium (Joh 15,1-17) mit einem Weinstock vergleicht. Der Weinstock, gerade hier bei uns im Weinviertel, ist für mich ein ganz starkes Lebenssymbol. Jesus als der Weinstock erfüllt uns mit seiner Lebenskraft, das ist für mich ein sehr lebensfrohes Bild.

Mir scheint, dass das eine Chance von Kunst ist: Sie fordert heraus, sie eröffnet ganz unterschiedliche Sichtweisen und hilft mitunter zu den großen und zentralen Themen des Lebens vorzudringen.

Eine abschließende Einladung wäre, die verschiedenen Kreuze auch in und rund um die Kirche zu betrachten, die ganz unterschiedliche Akzente aufweisen – die einen gefallen mehr und die anderen weniger, aber deshalb könnten sie gerade in ihrer Vielfalt etwas vom Geheimnis des Kreuzes deutlich machen.

 Markus Beranek, Pfarrer

Mittwoch, 18. Januar 2017

Die Kirche aufblasen

Der evangelische Pfarrer Heiko Kuschel aus Schweinfurt  hat in einem seiner Blogs kritisch über eine aufblasbare Kirche berichtet, die man wie eine Luftburg für Gottesdienste oder Dicoparties mieten kann. Die aufblasbare Kirche - obwohl es doch eher wie ein Faschingsgag aussieht - gibt es wirklich und eine Pfarre in Deutschland hat sie tatsächlich im Rahmen eines Volksfestes aufgestellt, besser aufgeblasen, um als Kirche dort präsent zu sein. 
Na ja...

Sonntag, 15. Januar 2017

Festliches P2

Heute, Sonntag 15. Jänner, war für das P2 und für alle, die daran mitgearbeitet hatten, ein großer Tag. Um 9:30 fand die Festmesse mit Bischofsvikar Stephan Turnovszky und vielen Gästen aus Bezirk, Gemeinde und von den beschäftigten Firmen statt. Die Festpredigt hielt der Bischofsvikar und die musikalische Gestaltung lag bei Beate Kokits an der Orgel und dem Familienmessenchor mit seinem kleinen Orchester.

Nach der Festmesse zogen die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher in einer Prozession über den autofreien Vorplatz ins Pfarrzentrum P2. Dies stellvertretende Vorsitzende des Pfarrgemeinderates Erika Trabauer begrüßte die Gäste, Pfarrer Markus Beranek sprach die Dankesworte, Katrin Rother interviewte anschließend die Bezirkshauptfrau, den Stockerauer Bürgermeister, den Kurator der evangelischen Pfarre, Pastoralassistenten Geri und einen der beteiligten Architekten.

Dann bat Pfarrer Markus Beranek den Bischofsvikar um die Segnung des P2. Dabei wurde neben den neugestalteten Räumen auch das große Weinviertler Kreuz, das der Stockerauer Holzkünstler Spitzer gestaltet und die Gemeinde angekauft hat, gleich beim Eingang zum Pfarrsaal eingeweiht.

Mit einem kleinen, aber süßen Buffet schloss die gut besuchte Feier, wobei auch hier der Bischofsvikar, die von unserem "Hofzuckerbäcker" im Stil des P2 gestaltete Torte anschneiden durfte,

Ein paar Fotos gibt es hier, ein paar werden noch dazukommen.

Samstag, 14. Januar 2017

Sonntagsprogramm

Bischofsvikar Stephan Turnovsky
Am kommenden Sonntag (15. Jänner) gibt es

  • In der Pfarrkirche um 9:30 eine Festmesse mit unserem Bischofsvikar
  • Im P2 Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum
  • Anschließend an die 2 Gottesdienste findet die feierliche Eröffnung des P2 statt, zu der alle eingeladen sind.

Übrigens wird es von unserem Hofzuckerbäcker Gerhard Schuster eine Festtagstorte geben, die Sie sich nicht entgehen lassen sollten. Sie ist 60 cm lang und 40 cm breit und die verarbeiteten Materialien klingen zumindest für einen Haushaltkoch imposant:
Unser
Hofzuckerbäcker
75 Eier, 2 kg Zucker, 1,5 kg Mehl, 1,5 kg Butter, 1 kg Schokolade, 1,1 kg Mandeln, 1 kg Nougat, ½ lt Pudding, 2 kg Mascapone, ¾ lt Schlagobers, etc. etc.


Donnerstag, 12. Januar 2017

Die letzte Sitzung

Zuletzt hat Stockerau im März 2012 einen Pfarrgemeinderat (PGR) gewählt. Am 19. März 2017 ist es wieder soweit, denn die Periode des Pfarrgemeinderates endet jetzt. Gestern trafen sich die Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte zur letzten Sitzung. Als Erinnerung an eine aktive, schöne gemeinsame Zeit wurde das Foto (links) gemacht.


Von links nach rechts im Bild:
Pastoralassistentin Nina Högler, Pfarrer Markus Beranek, PGR Helene Hufnagl, Pastoralassistentin Sissy Hanke, PGR Sandra Bauer, PGR Günther Preisinger, PGR Monika Böckmann, Diakon Johannes Wolf, PGR Erika Trabauer, PGR Christoph Baumgartner, PGR Maria Denner,  Pastoralassistent Manfred Plattner, PGR Marion Satra, PGR Ernst Lauermann, Pastoralassistent Geri Braunsteiner, PGR Franz Bauer, PGR Sigi Braunsteiner, Kaplan Ivan Babiak

Foto: Johannes Lenius

Ein kleiner Rückblick auf die 5 Jahre (18.3.2012 - 19.3.2017)

  • Fest 1000 Jahre Hl. Koloman  (2012) mit allen Aktivitäten  wie Festgottesdienst, Wallfahrten, Kolomansweg
  • Großes Pfarrjubiläum 1000 Jahre (2014) mit all den vielfältigen Aktivitäten wie der Pfarrchronik und dem Evangeliar
  • Das Start des Projektes der (inneren) Gemeindeerneuerung, das jetzt in der Fastenzeit wieder neuen Schwung bekommen wird.
  • Der Umbau des Pfarrbüros
  • Die Umwelt-EMAS-Zertifizierung der Pfarre
  • Der Ankauf der kleinen Orgel
  • Erstellung von Leitlinien für die Kinder- und Jugendarbeit
  • Die Einmietung des Vereines Punkt_um mit seinen vielfältigen Aktivitäten
  • Der Beschluß des Pfarrverbandes, der am 1. April  gegründet wird
  • Die Gründung des Flüchtlingsbetreuungsvereines Vor-allem-Mensch-Punkt mit dem Betrieb des Hauses Ibrahim 
  • Und das Großprojekt der Renovierung des Pfarrzentrums, das termingerecht fertiggestellt werden konnte.

Auch die Redaktion sagt Euch, liebe Pfarrgemeinderätinnen und Pfarrgemeinderäte, herzlichen Dank - auch für die gute Zusammenarbeit und die Fotos und Berichte, von denen Web und Pfarrblatt leben.

Kabarett für das P2

P2 heisst ja jetzt das neue Pfarrzentrum, das am 15. Jänner nach der Halbzehnuhrmesse feierlich eingeweiht wird. Es hat auch allerhand gekostet und dafür ist in vielen Veranstaltungen des letzten Jahres gesammelt worden. Das Renovieren ist fertig, das Sammeln für die Finanzierung der Renovierung nicht.

Am 17. Februar ist es wieder soweit. Christiane Hangel tritt mit dem Kabarettprogramm "Willkommen in der Scheinbar" im Pfarrzentrum auf.  Hier gibt es alle Informationen dazu:

17. Februar 2017
19 Uhr 30
Pfarrzentrum Stockerau
2000 Stockerau, Kirchenplatz 3

Willkommen in der Scheinbar
Kabarett von und mit
Christiane Hangel

Lieb gewonnene Figuren aus früheren Programmen dürfen wieder auf die Bühne. Neue Belege der Entwicklung von der Steinzeit zur Scheinzeit erwarten Sie.

Kartenreservierungen im Pfarrbüro: 02266 62771
Eintritt: 10 €

Eintrittskarten sind auch an der Abendkasse erhältlich. Der Reinerlös dieses Kabarettabends wird für das Pfarrzentrum Stockerau verwendet.



Weihnachten und Patenschaften

 
Katrin Rother hat uns zwei Fotos von Weihnachten im Haus Ibrahim in der Manhartsstrasse und einen Aufruf zur Suche von Patinnen oder Paten geschickt.

Zur Erinnerung: Das Haus Ibrahim wird gemeinsam von der katholischen, der evangelischen und der muslimischen Gemeinde Stockeraus für unbegleitete Jugendliche aus Afghanistan, Syrien und Somalia betrieben. Katrin Rother ist eine der Leiterinnen dieses Projektes.

Es werden auch wieder Patinnen und Paten für die Jugendlichen gesucht. Bitte lesen Sie den folgenden Aufruf zu Patenschaften:

Wir suchen Patinnen und Paten
Wenn Sie sich gerne ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe engagieren möchten, dann suchen wir SIE!
Wir sind ein Wohnheim für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge in Stockerau. In unserem Haus wohnen 15 Burschen aus Afghanistan, Syrien und Somalia im Alter von 13-17 Jahren.
Zu unserem Konzept gehört es, dass jeder Bursche einen Paten/Patin bzw. Patenfamilie aus Österreich hat. Dies soll den Burschen Kontakt zu österreichischen Familien ermöglichen, ihnen die Sprache und Kultur unseres Landes näher bringen und einen wichtigen Schritt innerhalb der Integrationsarbeit erfüllen.

rechts: Katrin Rother
Optimal wäre es, wenn Sie aus der Umgebung Stockerau sind (Korneuburg, Langenzersdorf, Stammersdorf etc), aber auch von Wien ist es über die Autobahn nicht weit zu uns. Ohne Stau erreicht man uns von Floridsdorf in ca 15 Minuten. Öffentlich erreichen Sie uns gut mit der ÖBB.
Wenn Sie einmal pro Woche Zeit haben, würde sich ein Patenkind sehr freuen. Zwei Treffen pro Monat sind aber auch ok
Sie können diese Treffen gestalten, wie sie möchten. Gemeinsam deutsch lernen, schwimmen oder eislaufen gehen, ein Museum besuchen, klettern gehen, durch Wien spazieren, Kaffee trinken oder gemeinsam kochen….. Unser Bursch freut sich über Abwechslung zu seinem Alltag und über Kontakt zu Österreicherinnen und Österreichern!

Wenn Sie Interesse haben, dann können Sie uns so erreichen:
Telefon: 0676 / 532 59 72
e-Mail: office@vor-allem-mensch-punkt.at
Homepage: www.vor-allem-mensch-punkt.at
Adresse: Haus Ibrahim, Manhartstraße 39, 2000 Stockerau

Dienstag, 10. Januar 2017

Hoheiten in den Zögers-Dörfern

Unterzögersdorf, eine der 2 Gruppen.
Oberzögersdorf
Gerade erreichte uns noch königliche Post aus Ober- und Unterzögersdorf. Eva-Maria Pumpler und Josef und Johanna Bauer haben die beiden Bilder an die Redaktion geschickt. Herzlichen Dank dafür!



Sonntag, 8. Januar 2017

Vor den Vorhang

Bei allen Messen, bei denen unser Familienmessenchor auftritt, ist einer im Hintergrund, der die ganze Anlage mit Mikrophonen und Notenpulten aufstellt, die Tonanlage einstellt  und dann während der Messe dank seines feinen Gehöres für einen perfekten Ton sorgt.
Es ist Franz Christian, sein echtes Alter sei hier verschwiegen, jung im Herzen und seit eh und je begabter und begeisterter Musikus.
Und ihm muss für seinen stillen Dienst einmal ordentlich gedankt werden.

Danke, Franz!

Taufe Jesu

Heute, Sonntag 8. Jänner, wurde das Fest der Taufe Jesu in einer Familienmesse gefeiert. Endlich war Schnee, wohl weil die Schulferien vorbei sind, um Rodelunfällen vorzubeugen (-:.
In der Halbzehnuhrmesse trat auch Johannes der Täufer - allerdings ohne Kamelhaarmantel - auf, um im Dialog mit unserem Pfarrer Markus Beranek die Sachlage der Taufe Jesu zu klären. Unser Pfarrer verabschiedete Johannes mit dem Wunsch, dass ihm die getrockneten Ameisen, von denen er sich ernährte, gut munden sollten. Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst von einem heute ganz großen Familienmessenchor samt kleinem Orchester. Und nach der Predigt konnten alle ihre Taufe mit einem Kreuz auf die Stirn mit Taufwasser erneuern.


Anschließend lud Pfarrer Markus Beranek zu ersten Pfarrcafè im neuen P2 ein. Und draußen in den beiden Schaukästen hatte unser Schaukastenteam einen wunderschönen Segensspruch für das neue Jahr gestaltet.

Freitag, 6. Januar 2017

Alte Hoheiten

Cafe Heiner
Seit den frühen 2000er-Jahren gibt es in Stockerau den Brauch, dass alte Hoheiten am Dreikönigstag in die Wirtshäuser der Stadt ausschwärmen, um die Kassen der jungen Hoheiten mit zusätzlichen Schätzen zu füllen. Es sind dies Männer eine der beiden Stockerauer Männergruppen, der KoloMänner, die in kostbare Tücher gewandert und und mit einer glitzernden Schatzkiste das wohlverdiente Feiertagsessen der Stockerauerinnen und Stockerauer unterbrechen. Sie werden, wo sie hinkommen, sehr freundlich aufgenommen und bedanken sich auch dafür und für die eingesammelten Schätze sehr herzlich.

Vor der Klosterkrippe
mit Schwester Oberin
Ganz besonders nett ist auch immer der Empfang in unserem Stockerauer Kloster St. Koloman, wo die KoloMännerischen Sternsinger für die jungen und alten Schwestern singen dürfen und sich dann neben der sehenswerten Krippe in der Klosterkirche zur Anbetung des Jesukindleins versammeln.

Sternsingen neu in Stockerau, eine Erfolgsstory

Wie wir schon berichtet haben, hat ein Team unserer Pfarre das Sternsingen neu gestaltet. Die Kinder konnten mit Frühstück, Sternsingen, Mittagsbetreung und wieder Sternsingen den ganzen Tag von 8-17 Uhr verbringen - und dabei auch Gutes tun, nämlich Geld für Projekte der Dreikönigsaktion in der ganzen Welt sammeln.
Wie wir aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen erfahren haben, war das ein großer Erfolg: Bis zu 40 Kinder nahmen das Angebot
so eines Tages an.

Ein großes Dreikönigsfest

Als Abschluß der Sternsingeraktion and als Benefizveranstaltung für die Renovierungskasse des P2 fand heute, am Dreikönigstag, die Festmesse in der Kirche mit einem großen Aufgebot junger Hoheiten und deren Gesinde statt. Nach der Messe strömten alle, die eine Eintrittskarte ergattert hatten, ins neue Pfarrzentrum P2, wo das Dreikönigsfrühstück - fast schon eine Tradition, da zum 2. Mal - stattfand. Wunderbar hergerichtet gab es viel zu schauen und zu kosten, fast eine inoffizielle P2-Eröffnung oder zumindest der Probelauf, was Heizung und Lüftung, Küche und Licht, Tische und Sessel - alles neu - in der harten Praxis taugen. Der Probelauf wurde bestanden - mit Note Eins.

Wir haben einige Fotos von den Vorbereitungen, von der Festmesse und vom Frühstück selbst in unserem Album gesammelt. Herzlichen Dank allen Fotografen.

Hier ist das Album.

Montag, 2. Januar 2017

Die Hoheiten sind unterwegs

Seit heute früh sind in unserer Stadt und in Unter- und Oberzögersdorf die Hoheiten unterwegs. Ein Stern führt sie an und nette Begleiterinnen oder Begleiter helfen ihnen, in der modernen Zeit ihren Weg zu finden.

Bitte, nehmen auch Sie die vielen jungen Leute gut auf, beachten Sie auch den Schlitz in der Kassa, er ist auch für Raschelndes geeignet. Die Mädchen und Buben sammeln für viele Projekte in der weiten Welt. Bitte entnehmen Sie die Details den ausgeteilten Zetteln. Heuer gibt es auch wieder die beliebten 20-C-M-B-17 Kleber.

Foto: Eine Gruppe unterwegs in der Pampichlerstrasse.