Montag, 27. Februar 2017

Von Gott aus gesehen gibt es keine Ausländer.

Der Titel dieses von Ines Holzer, der Initiatorin des Begegnungscafés, geschriebenen Gast-Beitrages für unser online PfarrMagazin ist von © Ernst Ferstl (*1955), einem österreichischen Lehrer, Dichter und Aphoristiker. Lesen Sie bitte hier den Text von Ines Holzer:

Vorurteile und Ängste sind immer da, wo man auf Anderes, Neues, Unbekanntes trifft. Auch ich hatte Ängste. Bis ich die Chance bekam, einige der Menschen kennen zulernen, die seit mehr oder weniger als einem Jahr in Stockerau leben. Ich war überrascht, wie schnell trotz sprachlicher Barrieren man Freundschaft schließen kann, wie freundlich alle sind und wie kontaktfreudig vor allem die Kinder sind. Meine Ängste sind weg, meine Verwunderung aber ist geblieben darüber wie die asylsuchenden Menschen im Berzirksgericht so fröhlich und warmherzig sein können angesichts ihrer tristen Wohnsituation.
Mit dem Projekt BEGEGNUNGSCAFE wollen wir mehrere Dinge bewirken. Einerseits sollen viele die Chance bekommen, einander kennenzulernen. Ganz ungezwungen bei Tee, Kaffee und Kuchen, bei Spielen und eventuell kulturellen Beiträgen. Andererseits wollen wir den Aslylsuchenden die Möglichkeit bieten, aus ihren beengten Wohnungen zu kommen und mit uns schöne Stunden zu verbringen.
Gemeinsam mit der evangelischen Pfarrgemeinde sind vorerst 4 Termine geplant:
  • Start ist am 19.3.2017 15-17 Uhr (einem Sonntagnachmittag) im evangelischen Pfarrzentrum
  • eine Woche später, am 26.3., ist dann das erste Begegnungscafe im P2, dem katholischen Pfarrzentrum,  geplant. 
  • Weitere Termine: 2.4.17, 9.4.17 (Palmsonntag)
Ich hoffe das Begegnungscafe wird zu einer Institution und darum wünsche ich mir, dass viele kommen.
Wer bei uns mitmachen möchte, egal ob mit einer Kuchenspende oder der Mitarbeit im Café oder mit einem kulturellen Beitrag, der darf sich gerne an uns wenden. 
Kontakt: Ines Holzer per eMail ines@gartenbau-holzer.at oder Handy 0680 2470414

Sonntag, 26. Februar 2017

Eine Jugendmesse mit einem kleinen Hoppala

Unsere Mesnerin Marion Satra war beim Jugendgottesdienst mit dem klingenden Namen Stock City Prayer dabei und hat uns einen kleinen Bericht mit Fotos geschickt. Diese Gottesdienste finden jeden Monat normalerweise am letzten Sonntag statt.

Die heutige Jugendmesse fand im neuen P2 statt. Nach dem anfänglich inszenierten "Hoppala", dass wir zwar hier im angenehm warmen P2 Gottesdienst feiern können, aber "anscheinend" auf den Altar vergessen wurde, waren die Gottesdienst-Mitfeiernden aufgefordert, rasch einen Altar provisorisch zu gestalten.  Wie man gut erkennen kann, wurden  vier bunte Stühle aus der Cafeteria und ein Flipchart dafür verwendet. Und somit konnte die Jugendmesse sorglos - worum es ja im heutigen Evangelium ging - weiter gefeiert werden. 

Hier gehts zum Fotoalbum.

Bedenke Mensch, dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst

So spricht der Priester, wenn er am Aschermittwoch die Gläubigen mit dem Aschenkreuz bezeichnet. oder er sagt auch: "Bekehrt Euch und glaubt an das Evangelium". In Stockerau wird das Aschenkreuz beim Gottesdienst um 8 Uhr und bei der Abendmesse um 18:30 gespendet.

Der Aschermittwoch ist der Start der 40-tägigen Fastenzeit, die mit dem Karsamstag (die Sonntage zählen nicht zu den 40 Tagen) endet. Er ist ein strenger Fasttag (wie der Karfreitag), an dem ein Katholik sich nur einmal sättigen und dabei auf Fleisch verzichten soll.

Unser schon einmal ausgezeichnetes Plakateteam hat wieder ein großes Plakat gemalt, das Sie hier im Foto oder original im Schaukasten neben der Kirche bewundern und meditieren können.

Können Sie kroatisch?

Heute hätten Sie in diese Sprache hineinhorchen können, denn um 9:30 feierte die kroatische Gemeinde den Gottesdienst mit. Und es gab einige kroatische Lesungen und Gebete, aber auch die zu Herzen gehenden kroatischen Lieder.

Ein paar Fotos mehr vom nachfolgenden Pfarrcafe finden Sie hier in unserem Album.

Pfarrer Markus Beranek predigte aber doch auf Deutsch und hier ist seine ganze Predigt:

Predigt 8. Sonntag im Jahreskreis von Pfarrer Dr. Markus Beranek

Viele der Tage des Apostels Paulus haben sich vermutlich in der Werkstatt abgespielt. Paulus stand gebeugt über seinem Webstuhl und ist bei der Arbeit wohl auch mit anderen Arbeitern ins Gespräch gekommen – nicht zuletzt über seinen Glauben. Die Apostelgeschichte nennt Paulus einen „Zeltmacher“. Das passt gut zu seiner Heimat Tarsus im südlichen Kleinasien, das ein Zentrum der Leinenproduktion war. Heute würden wir diese „Zelte“ eher „Markisen“ nennen, so eine Art Sonnenschutz über öffentlichen Plätzen und Gebäuden.
Paulus betont immer wieder, dass er von seiner Hände Arbeit gelebt hat, nur von den Christen in Philippi, seiner ersten Gemeinde in Europa, hat er finanzielle Mittel angenommen. In der heutigen Sprache heißt das: der Einsatz des Paulus als Apostel war ehrenamtlich. Es gab noch keine offizielle kirchliche Struktur im heutigen Sinn, wohl aber die Rückbindung zu den anderen Aposteln und zur Gemeinde in Jerusalem und vor allem in Antiochia, von wo aus er zur zweiten Missionsreise aufgebrochen ist.
Die heutige Lesung gibt uns nun Einblick, wie Paulus gegenüber der Christengemeinde in Korinth seine Rolle zu klären sucht Die entscheidende Legitimation für seinen Auftrag bezieht Paulus aber aus seiner intensiven Begegnung mit Jesus in der Nähe der Stadt Damaskus. Aus dieser Begegnung heraus klärt sich sein Selbstverständnis ganz grundlegend und er kann für sich und die anderen Glaubensboten sagen „als Diener Christi und als Verwalter von Geheimnissen Gottes soll man uns betrachten“. „Verwalter“ ist ein Begriff aus der Wirtschaft, einer der Geld oder Güter verwaltet. Paulus ist überzeugt, dass uns in Jesus eine unglaubliche Fülle eröffnet hat, die sich für die Gläubigen – also auch für ihn selbst – erst Schritt für Schritt erschließt. Verwalter sein heißt, dass ihm etwas zum Wohle anderer anvertraut wurde. Gott traut es seinem Geschick, seinen Worten, seinem Gespür zu, die Botschaft Jesu in stets neue Situationen hinein zu übersetzen. Paulus darf das nicht beliebig tun. Er erfährt freilich, dass er es nicht allen recht machen kann, dass ihn manche in Korinth beschuldigen und Vorwürfe machen. Er ist ja auch nur ein Mensch. Aber er sagt doch deutlich, dass er ein reines Gewissen hat, dass das letzte Wort aber bei Gott liegt.
Mir scheint in einer Zeit des Wandels, des Umbruches und vieler Veränderungen macht es tatsächlich auch Sinn, wenn jede und jeder dieses Wort „Verwalter“, oikonomos, auf sich selber übersetzt. Das, was ich von Gott begriffen habe, was sich aus meinem Glauben mir erschlossen hat ist mir anvertraut, damit ich es in mein Umfeld hinein fruchtbar mache –wie auch immer das genau aussieht. Dass Pfarre lebendig ist funktioniert dadurch, dass viele auf ihre Weise ihre Verantwortung erkennen und Kirche mitgestalten. Aber es geht natürlich um mehr: wie wir unseren Glauben in der Familie, im Beruf, in der Nachbarschaft leben, das beginnt damit, dass wir uns selber diese Zusage geben lassen: ja, auch du bist in dem Bereich wo du stehst VerwalterIn der Geheimnisse Gottes. Wenn ich etwas Kostbares entdeckt habe, werde ich es mit Menschen teilen die mir wichtig sind – so, wie es für sie passend ist.
Wenn ich das an Paulus zurückbinde, dann hat sein „Verwalter“ sein vermutlich ganz oft in der Werkstatt am Webstuhl beim Weben von großen Markisen begonnen. Er hat erzählt, warum er jetzt da ist. Dass er sich von Jesus gesendet weiß. Er hat erzählt von dem, was ihm Freude macht und was ihn mit Hoffnung erfüllt. Verwalter sein heißt Leben teilen, Hoffnung teilen – damals in Korinth und heute in Stockerau.

Dienstag, 21. Februar 2017

Mein Auto fastet...

Nach dem Opernball am Donnerstag und dem Stockerauer Stadttrara am Faschingssamstag bricht am Mittwoch darauf die Fastenzeit über uns herein. Dazu gibt es viele Angebot wie z.B. die Exerzitien im Alltag in Stockerau oder Hausleiten, aber auch das Autofasten.

Gemeint ist hier nicht, dass man dem Auto weniger Sprit gibt, das auch als angenehme Nebenwirkung - aber eher, dass man in der Fastenzeit bewusst aufs Autofahren verzichtet.

Heilsam in Bewegung kommen, ist der Untertitel zum Autofasten- Angebot. mehr Infos dazu finden Sie unter www.autofasten.at - leicht zu merken.

Trauern

Trauern um einen geliebten Menschen, der alt gestorben ist, oder um einen jungen Menschen, der sich das Leben genommen hat - all das wird gerne  ganz verdrängt. Denn wir sollen jung, gesund, aktiv, schön, frei, sportlich sein. Das trichtern uns jeden Tag unsere Medien ein. Und Beipackzettel und Apotheke informieren uns umfassend, wie wir mit ein paar Euro für Heilmittel im Nu wieder dort sind, wenn es uns einmal nicht so gut geht. Die Realität schaut leider oft anders aus.

Die Kirche nimmt sich dieser Themen schon lange an und auch in unserer Pfarre in Stockerau gibt es dazu bereits seit langem interessante Angebote, um das Thema Trauern aus dem Tabubereich herauszulocken.

Hier die aktuellen Informationen dazu auf drei Plakaten, die uns Marion Satra und Sissy Hanke zukommen ließen. Beide sind in der Trauerbegleitung tätig.
  • Am 2. März informiert Sissy Hanke um 19:30 im P2 über neue Trauergruppen in Stockerau
  • Im zweiten Plakat finden Sie konkrete Informationen zum Thema der Trauer nach einem Suizid mit Sissy Hanke
  • Und im dritten Plakat finden Sie Informationen und Termine zu Trauergruppen mit Agnes Sterneck und Marion Satra
Wenn Sie auf ein Bild klicken, wird es so groß, dass Sie es sogar lesen können.







Soviel Fremde...

Haben Sie ein ungutes Gefühl - vielleicht gar Angst-, wenn Sie den jungen und alten Flüchtlingen auf unseren Straßen oder in der bald schon grünen Au (natürlich nur auf erlaubten Wegen) begegnen? Das beste Mittel dagegen ist es, die Menschen persönlich kennen zulernen. Dazu gibt es ab 19.3.2017 abwechselnd in der katholischen und evangelischen Pfarre die Möglichkeit von Begegnungen in sogenannten Begegnungscafés.

Das erste Café findet am Sonntag, 19.3.2017 von 15-17 Uhr in der evangelischen Gemeinde statt.

Weitere Termine sind jeweils auch an Sonntag-Nachmittagen von 15-17 Uhr:
Orte in Stockerau

  • 26.3. in der katholischen Pfarrgemeinde (im P2)
  • 02.2. in der evangelischen Pfarrgemeinde (Gemeindezentrum neben der Kirche)
  • 09.4. wieder in der katholischen Pfarrgemeinde
Übrigens: Den Namen Kaffee haben wir nicht erfunden, er stammt aus dem Arabischen (Kaffee kommt von arab. قهوة qahwa „anregendes Getränk“ -sagt Wikipedia). 


Sonntag, 19. Februar 2017

Kennen Sie Naßwald?

So oder so sollten Sie am ökumenischen Gemeindeausflug anläßlich des Reformations-Jubiläumsjahres 2017 teilnehmen, den die evangelische und katholische Pfarrgemeinde Stockerau gemeinsam veranstalten. Es ist noch Zeit, denn der Ausflug findet am 10. Juni (einem Samstag) statt und die Anmeldung sollen bis Ende März erfolgen.

Hier finden Sie alle Informationen:



Ökumenischer Gemeindeausflug
nach Naßwald und in den Naturpark Schwarzau


Herzliche Einladung zu einem Gemeindeausflug der besonderen Art im Reformationsjubiläumsjahr!
Georg Hubmer
Am Samstag, den 10. Juni geht’s um 7.30 Uhr los (Einstieg (Einstieg/Treffpunkt: Busbahnhof Brodschildstrasse).
Wir fahren gemeinsam Richtung Höllental und Naßwald, wo vor über 200 Jahren Georg Hubmer, der
sogenannte ‚Raxkönig’ gelebt und gewirkt hat. Wir besuchen miteinander die Hubmer-Gedächtnisstätte mit dem bezaubernden kleinen Holzfällermuseum und der Mini-Schwemmanlage, feiern ökumenischen Gottesdienst in der 1826 zunächst als Schul- und Bethaus erbauten Kirche und essen gemeinsam im Wirtshaus zum Raxkönig zu Mittag!
Am Nachmittag geht’s dann weiter in den Naturpark Schwarzau/Falkenstein den wir uns auf einem landschaftlich wunderbaren Spaziergang vorbei an Unterstandshütten mit Infotafeln zur Fauna und Flora, Tiergehegen (Rotwild, Gämsen, Mufflons, Murmeltiere) und an einer großen Wiese mit Kinderspielplatz, erwandern.
Auf dem Heimweg kehren wir noch beim Heurigen ein und planen so gegen 20 Uhr wieder in Stockerau zu sein.

Hier liegt Naßwald
Die Kosten für Busfahrt und Eintritt belaufen sich auf 20,-  für Erwachsene und 15,- € für Kinder. Die Mahlzeiten sind jeweils individuell zu bezahlen!

Anmeldung bitte bis Ende März in den Pfarrämtern
Evangelische Kirche: telefonisch unter 02266/62108 oder 0699/18877394 oder per Mail: evang.stockerau@gmail.com

Katholische Pfarre: telefonisch unter 02266/62771, pwersölich im Pfarrbüro oder per eMail unter pfarrestockerau@pfarrestockerau.at

Fotos: Geschichte des Wirtshauses zum Raxkönig.

Pfarrblätter im Pfarrverband

Haselbach
Im am 1. April 2017 gegründeten Pfarrverband gibt es in allen 5 Pfarren (Sie wissen sicher schon welche: Haselbach, Hausleiten, Leitzersdorf, Niederhollabrunn und Stockerau) interessante Pfarrblätter, mancherorts auch Pfarrbriefe genannt.
Wer gerne über den Tellerrand schauen möchte und z.B. wissen möchte, was aus unserem ex-Kaplan Tomasz Iwandowski ab 1. Februar geworden ist, der kann das auf den ersten Seiten der Oster-Pfarrblätter von Haselbach und Niederhollabrunn lesen.

Niederhollabrunn
Sie finden den Link zu den Pfarrblatt/ Pfarrbrief-Archiven der Pfarrverbandspfarren hier. Das Pfarrblatt von Niederhollabrunn wird dort in Kürze zu lesen sein, das Pfarrblatt von Haselbach finden Sie dort schon.

Geheimtip: Tomasz bleibt dem Pfarrverband natürlich erhalten und ist ab sofort nicht mehr Kaplan sondern Pfarrvikar von Haselbach und Niederhollabrunn. Pfarrvikar ist eine neue Funktion, die in der Erzdiözese Wien für die Organisation in den Pfarrverbänden geschaffen wurde. 

Vorstellungen

Am Sonntag, dem 19. Februar 2017 wurde nach dem aufregenden Evangelium von unserer Pflicht, auch die zu lieben, die uns überhaupt nicht mögen, die Kandidatinnen und Kandidaten zum neuen Pfarrgemeinderat vorgestellt. 83% konnten auch dabei sein und stellten sich am Ende der Halbzehnuhrmesse im Altarraum auf (Foto). Anschließend konnten alle Pfarrcafè-Besucherinnen und -Besucher bei guten Mehlspeisen und einem Schalerl Kaffee mit den Kandidatinnen und Kandidaten plaudern.
Der Treffpunkt Familie war diesmal für das Service und die Küche mit höchst professioneller Unterstützung im eigenen Team verantwortlich. Manfred Plattner hat uns ein Foto von einem noch sehr männlich orientiertem Teil dieses Teams geschickt.

Online Fans hatten ja schon seit Freitag die Chance, die Vorstellungen des Stockerauer Pfarrgemeinderates im im Internet zu lesen.

Wie unsere Leserinnen und Leser schon wissen, macht ein Klick auf die Fotos diese ganz groß.

Samstag, 18. Februar 2017

Etwas für Kinder

Unser Kinderliturgieteam lädt wieder zu Kindergottesdíensten ein:

  • Sonntag, 19.2. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum
  • Sonntag, 5.3. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum
Ein Foto aus dem Sommer soll uns nach einem kalten Winter daran erinnern, dass es langsam wieder wärmer wird.

Kabarett Willkommen in der Scheinbar

Christiane Hangl
"Willkommen in der Scheinbar", so lautet das Cabarettprogramm von Christiane Hangl, aufgeführt am 17.2. in unserem Pfarrzentrum. Diese Veranstaltung fand zugunsten der Renovierung des Pfarrzentrums P2 statt, das sich nach der Renovierung prächtig präsentierte und voll besetzt war.

Das gelungene Programm machte die vielen Scheinwelten, die wir uns heute geschaffen haben, zum launigen Thema. Dazu gehören etwa das Schönreden von Dingen, gespickt mit Episoden aus dem Berufsalltag und die - wörtlich genommen - witzigen und oft entlarvenden Aussagen der Werbung.





Gelungen auch die Betrachtungen zu den Entwicklungsstadien des Menschen, vom Kleinkind (Antiaging für Kleinkinder) bis zum Greis. Das Programm ging ohne Unterbrechung durch und endete, wie es bei Christiane schon Tradition ist, mit der Nummer der Klofrau. Dabei gab es viel Tiefgang, fast schon in der Tradition eines Bußpredigers.



Im Anschluss konnte man im Foyer des Pfarrzentrums bei einem guten Glas Wein die vielen Anregungen weiter diskutieren und den Abend schön ausklingen lassen.

Einen herzlichen Dank und Vergelt's Gott an Christiane Hangl für diesen gelungenen Abend!


Weitere Schnappschüsse finden sie in diesem Album der Pfarre.




Freitag, 17. Februar 2017

Pfarrgemeinderatswahl

Am kommenden Sonntag, dem 19. März 2017, werden die Kandidatinnen und Kandidaten zur Pfarrgemeinderatswahl in der Halbzehnuhrmesse vorgestellt. Auf dem Verlautbarungszettel für die nächste Woche finden Sie bereits die notwendigen Informationen für die Wahl - wer darf wählen, wo und wann kann man wählen.

Aber online Leserinnen und Leser können alle Informationen inklusive der Vorstellung der Kandidatinnen und Kandidaten auch am Desktop, Tablet und Smartphone ansehen.

Hier ist der Link.

Auf der ersten Seite finden Sie die Kandidatenliste. Mit der Navigation (je nach Bildschirmgröße rechts oben oder links oben als "Hamburgermenü") kommen Sie zu der weiteren Seite mit Infos zu Wann, Wo und Wie.

Wenn Ihnen die Liste der Kandidatinnen und Kandidaten diesmal - wie auch uns - sehr kurz vorkommt, dann ist das kein Fehler der Webseite oder Ihres Browsers, sondern... Lesen Sie hier, was unser Pfarrer Markus Beranek in seinem Leitartikel im neuen Pfarrblatt dazu schreibt:
In Stockerau sind 12 Pfarrgemeinderäte zu wählen. Wie auch an anderen Orten erweist sich diesmal die Kandidatensuche als eine Herausforderung. So ist diesmal die Anzahl der Kandidatinnen und Kandidaten identisch mit der Zahl jener, die zu wählen sind. Das mag auch daran liegen, dass sich ehrenamtliches Engagement in unserer Gesellschaft verändert, eine Periode von 5 Jahren im Pfarrgemeinderat ist doch eine lange Zeit. Das mag aber auch ein deutliches Signal sein, dass es wirklich auf jede Bereitschaft, Mitverantwortung zu übernehmen, ankommt.
Jede Person, die zumindest eine Stimme erhält, ist bei dieser Ausgangssituation gewählt. Die Wahl entscheidet in unserer Situation daher nicht darüber, wer in den PGR kommt, sondern sie ist Ausdruck der persönlichen Unterstützung. Eine Kandidatin, einen Kandidaten anzukreuzen, bedeutet ihr oder ihm für die Arbeit im Pfarrgemeinderat den Rücken zu stärken. Die Teilnahme an der PGR-Wahl unterstützt daher den Pfarrgemeinderat für seine Arbeit und spricht diesem Gremium ausdrücklich das Vertrauen aus. Ich lade  alle Katholiken ein, die in Stockerau leben oder regelmäßig am pfarrlichen Leben teilnehmen, sich an der Wahl zu beteiligen. 

Es gibt ein neues Pfarrblatt

Das Pfarrblatt März 2017 ist bereits im Druck und wird ab Dienstag, 21.2.2017, von den Pfarrblattausträgerinnen und -austrägern in Stockerau, Unter- und Oberzögersdorf verteilt werden. Eilige finden auch Exemplare am Schriftenstand der Pfarrkirche.

Online Leserinnen und -Leser sind natürlich früher dran und so können Sie das neue Pfarrblatt bereits als PDfF oder auch die meisten Artikel hier lesen.

Einen größeren Teil des neuen Pfarrblattes nimmt die Information über die Pfarrgemeinderatswahl am 19. März 2017 ein. Für unsere online Fans haben wir dafür eine eigene Seite eingerichtet, die auf großen Bildschirmen und kleinen Smartphones gut zu lesen ist. Hier ist diese Webseite zur Wahl.

Post und Dank aus Sri Lanka

Walter Pusch, der Leiter des Arbeitskreises Weltkirche in Stockerau, hat uns die Dankesworte von Schwester Carmen aus Sri Lanka geschickt. Unser Arbeitskreis hat aus Ihren Spenden 1000 € für den Ankauf dieses schönen Toyota beigetragen. Der Rest kam von der MIVA und etlichen anderen großzügigen Spenderinnen und Spendern.


Schwester Carmen schreibt:
Let me say thank you.
Thank you for trusting me.
Thank you for your generous help to me.
Thank you for the help for the needy people.
Thank you very much.
I am so happy to let you know that we baught the vehicle. I have attached all the documents and photos with this. I am sure you will be happy to see. It's a miracle for me. Having just a bit of money in hand and with your contribution I was able to get this vehicle within a short period of time. Really it is a miracle. Because of you my dream came true. Thank you.
I know how generously you begin to help me and my dream came true with all your support. All for the glory of God. Thank you. I have no any other words to express my gratitude. I do promise to pray for your good and kind work. I keep in touch with you. May God bless you.
Sr. Carmen Handapangoda

Auf Deutsch etwa:
Lasst mich Danke sagen.
Danke, dass ihr mir vertraut.
Danke für eure großzügige Hilfe.
Danke für die Hilfe an denen, die sie benötigen.
Danke sehr.
ich bin so glücklich, euch mitzuteilen, dass wir das Fahrzeuig gekauft haben. ich habe alle Dokumente und Fotos beigelegt. Ich bin sicher, ihr wollt sie sehen. Für mich ist es ein Wunder. Mit wenig verfügbarem Geld unsereseits und eurem Beitrag konnte ich dieses Fahrzeug in kurzer Zeit bekommen. Es ist wirklich ein Wunder. WSegen Euch ist ein Traum für mich in Erfüllung gegangen. 
Alles für die Ehre Gottes. Danke. Ich habe keine anderen Worte, um mein Dankbarkeit auszudrücken. Ich verspreche für eure guten Taten zu beten. Wir bleinen in Verbindung. Möge Gott euch segnen.
Schwester Carmen Handapangoda

Nicht nur die Köllamauna singen

In 13 Minuten sind Sie dort, denn es sind nur 12 km von Stockerau nach Niederhollabrunn. Und Sie können iene der Pfarren des neuen Pfarrverbandes (ab 1. April) kennenlernen und schöne Volksmusik hören, zum Besipiel den Unterstinkenbrunner Köllamaunachor.  Ihr Eintritt kommt der Renovierung des Turms der Pfarrkirche in Niederhollabrunn zugute.


Übungen im Alltag

Exerzitien sind wörtlich übersetzt Übungen. Wir laden Sie wieder zu den Exerzitien im Alltag ein, die am 6. März um 19:30 im Meditationsraum (oberhalb der Anbetungskapelle) beginnen.

Exerzitien im Alltag


Exerzitien im Alltag beinhalten
  • Teilnahme an 6 Impulsabenden jeweils Montag 19:30 bis 21 Uhr im Meditationsraum oberhalb der Anbetungskapelle
  • Erster Abend: 6. März 2017 
  • Täglich ca. 30 Minuten Zeit zum persönlichen Gebet 
  • begleitende Einzelgespräche auf Wunsch 
Ablauf des Impulsabend
  • Gemeinsamer Beginn
  • Erfahrungsaustausch in Kleingruppen
  • Themenimpuls mit Meditation
Wir orientieren uns an den Evangelien der Fastensonntage.
Gemeinsamer Ausklang: am Ostermontag
9:30 Uhr Gemeinsame Eucharistiefeier mit anschließender Agape

LEITUNG: Manfred Plattner und Geri Braunsteiner (Pastoralassistenten)



Donnerstag, 16. Februar 2017

Katholische Medien

Wir haben unserer Linksammlung (rechts im Bild, etwas weiter unten) einen neuen Link "Medien in der Katholischen Kirche Österreichs - medien.katholisch at" zugefügt.

NÖN-Tratsch

Manfred Plattner schickte uns dieses Faschingskrapfenbild. Die Regionalzeitung NÖN schickte der Pfarre diese Krapfenkollektion als Dank für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr.

Danke, sagt das Pfarrteam.

St. Valentin

Wir haben Ihnen noch einen kleinen Bericht zur Feier des Valentinstages in unserer Kirche vorenthalten. Am Abend dieses Tages versammelte sich eine mittelgroße Gemeinde, um einen Wortgottesdienst mit einer abschließenden Paarsegnung zu feiern. Der Familienmessenchor sang und spielte in mittelgroßer Besetzung schwungvolle Lieder und nach der Paarsegnung, die viele Paare gerne annahmen,  zündete jedes Paar beim großen Herz vor dem Volksaltar ein Kerzerl an. Ein schönes Symbol der Zusammengehörigkeit und Liebe.

Fischer predigt

Unser Altbundespräsident Heinz Fischer wurde von einer evangelischen Gemeinde in Wien zu einer "Predigt" von der Kanzel bei einem Gottesdienst eingeladen. Und hier können Sie seine Worte zum Thema "Hier stehe ich und ich kann nicht anders" hören:

Des Fischers Predigt.

Dienstag, 14. Februar 2017

Öffne meine Augen

"Öffne meine Augen für das Wunderbare deiner Weisung", so lautete der Titel des Familiengottesdienstes am 12. Februar. Zu Beginn wurden an alle Kirchenbesuchern Papierbrillen ausgeteilt, mit denen man zum Beispiel auch seinen Banknachbarn betrachten durfte. Es waren nur wohlwollende Blicke zu entdecken. Und um das ging es auch in der Botschaft dieses Gottesdienstes, den Kaplan Ivan Bablik mit uns feierte. Die wunderschöne Begleitung der schwungvollen Lieder kam von Waltraud Kölbl am Piano und Manfred Plattner an der Konzertgitarre. Für die Fürbitten hatten die Gestalterinnen Texte für Familie und Freunde, für die Pfarre, für Fremde, für die Welt und für die Traurigen vorbereitet.

Die Fotos hat Christina Mölzer beigesteuert.



Von Paulus gelernt

Hoch über den Wolken.
Eine letzte Botschaft haben wir von unserem Pfarrer Markus Beranek von der Pfarreise auf Paulus Spuren noch bekommen:

Orthodoxe Kathedrale in Athen
So sind wir Sonntagabend wieder gut in Wien gelandet. Im Foto die orthodoxe Kathedrale von Athen als Ausgangspunkt und Treffpunkt für die Freizeit im Stadtzentrum. Am Sonntag haben wir dann mit der deutschsprachigen Gemeinde St. Michael in Athen die Sonntagsmesse gefeiert und konnten dort auch die österreichische Botschafterin in Griechenland Mag. Andrea Ikic-Böhm treffen, die zur Gemeinde gehört und uns auch herzlich willkommen geheißen hat. Msgr. Brabec, der Pfarrer der deutschsprachigen Gemeinde von Athen, ist seit 30 Jahren in Griechenland und konnte in dieser Zeit auch viele Kontakte zu den orthodoxen Schwestern und Brüdern aufbauen.
Einen Tag nach der Rückkehr sind wir zufrieden, voll von Eindrücken. Für mich war es auch eine ganz neue Begegnung mit Paulus, der sehr bewusst in die großen Zentren seiner Zeit gegangen ist, immer zunächst im vertrauten Umfeld der jüdischen Gemeinden angeknüpft hat und eine Reihe ganz kleiner aber sehr zukunftsfähiger Gemeinden aufgebaut hat – ermutigend, dass die Entwicklungen auch damals ihre Zeit gebraucht haben.

Ein Tip: Wenn Sie alle Beiträge so einer Serie lesen möchten, die mit einem Tag "Pfarrreise" gekennzeichnet ist, dann können Sie am Fuße des Artikel im grauen Kasten auf den Tag "Pfarrreise" klicken und schon werden nur mehr die Artikel dieser Serie dargestellt.




Samstag, 11. Februar 2017

Ohne Klavier, das geht gar nicht

Zum Ende der Renovierung des Pfarrzentrums und nach der ersten ordentlichen Gebrauchsprobe durch das erfolgreich und hochgelobte Musical unseres Gymnasiums "Hallo Dienstmann" wurde endlich auch der gute Schimmel-Flügel aus seinem Zwischenquartier im Kloster St. Koloman wieder auf die Bühne des neuen P2 transportiert. Manfred Plattner hat uns ein paar Fotos von der über 300 kg schweren Schlepperei geschickt. Danke ihm dafür.

Jetzt muss der Flügel noch etwas abliegen und sich an das Raumklima gewöhnen, Dann wird er noch gestimmt. Vielleicht kann ihm  jemand eine neue Klavierdecke spendieren. Die alte, zerschlissene passt nicht wirklich zum neuen P2. Und dann wartet er auf die ersten Virtuosen.

Ein Blick ins neue P2

P2 - das neue Pfarrzentrum ist sehenswert. Einen Vorgeschmack können Sie sich mit unserem P2 - Bilderbuch holen. Für Internet-Verweigerer gibt es einige Bilder auch im nächsten Pfarrblatt. Und, wenn Sie es noch nicht gesehen haben, dann ist nächsten Freitag, 17.2. um 19:30,  beim Kabarettabend der Christiane Hangel - Willkommen in der Scheinbar dazu eine gute Gelegenheit.

Hier gehts zum P2 - Bilderbuch.

Kardinal trifft Präsidenten

Man liest und hört ja in den Medien eher wenig über den Besuch von Kardinal Schönborn beim neuen Bundespräsidenten. Aber auf den Seiten der Erzdiözese gibt es natürlich gute Informationen und sogar ein Video von den beiden Papst Franziskus Fans...

Hier gehts hin.

Eulen nach Athen tragen

Bald geht es von der großen Pfarr-Reise wieder nach Hause. Hier ist der Bericht unseres Pfarrers Markus Beranek vom letzten Tag der Reise auf Paulus' Spuren aus Athen, der Hauptstadt Griechenlands:

Am letzten Tag der Reise haben wir zunächst das großartige Akropolis-Museum in Athen besucht und anschließend bei heftigem Wind, aber blauem Himmel die Akropolis und im Anschluss den Areopag, den Gerichtsplatz, besucht, von dem uns die Apostelgeschichte die Athener Rede des Paulus überliefert. Er versucht dort an die Tradition seiner griechischen Zuhörer anzuschließen, doch die Welten bleiben einander fremd. Die Apostelgeschichte überliefert uns keine Gemeindegründung des Paulus. Das Gruppenfoto entstammt jedenfalls dem Aufgang zum Areopag.

Danke unserem Pfarrer, dass er mit seinen Texten und Bildern uns "Zurückgebliebenen" das Mitreisen ermöglichte. Viele werden ja manch dieser Sehenswürdigkeiten schon früher besucht haben. Eine schöne Erinnerung.

Und Sie wissen ja: Die kleinen Bilder kann man mit einem Klick aufs Bild schön groß machen. Dann weiß man auch, dass es noch nicht mediterran warm war...

Es ist ein Theater

Morgenlob im Forum
Bald ist die Pfarrreise der Pfarre Stockerau auf den Spuren des Hl. Paulus schon wieder vorbei. Pfarrer Markus Beranek findet Gott sei Dank immer wieder ein bisschen Zeit, uns mitreisen zu lassen. Hier sein Freitagsbericht mit 3 Bildern:
Das Theater von Epidauros

Der Freitag spannt den Bogen vom Morgenlob am alten römischen Forum, das wohl auch Paulus erlebt hat, über Mykene bis nach Epidauros mit seinem Theater und dem Heiligtum des Asklepios. An allen Ausgrabungsorten schließen wir schnell Freundschaft mit den Katzen und Hunden, die dort heimisch sind. Es ist kühl, aber trotz angesagtem Schlechtwetter trocken und es war ein sehr eindrucksvoller Tag. Dieser Tag macht ein Stück mehr mit der Welt und Denkweise vertraut, in die Paulus eingetaucht ist.
Kaplan Tomasz auf
den Hund gekommen

Donnerstag, 9. Februar 2017

Was sagt das Orakel über die Pfarre Stockerau?

Osios Lukas
Wenn man schon nicht selbst dabei ist, ist das Mitreisen-dürfen eine schöne Sache. Pfarrer Markus Beranek macht es uns möglich. Denn jetzt ist unsere Pfarrreise in Delphi. Markus Beranek schreibt und schickt diese zwei Fotos:

Der heutige Tag war zunächst ein langer, ausführlicher Ausflug in das antike Griechenland mit einem Besuch in Delphi, dem damaligen religiösen Zentrum, das bei uns vorwiegend durch sein Orakel berühmt geworden ist.

Am Nachmittag besuchten wir dann die Klosterkirche Osios Lukas aus dem 11. Jh. mit ihren prachtvollen Mosaiken.
Apollotempel in Delphi

Mittwoch, 8. Februar 2017

Stephanus trifft Stephanus

Über 30 Stockerauerinnen und Stockerauer sind auf Pfarrreise auf den Spuren des Hl. Paulus. Unser Pfarrer schreibt uns aus Griechenland:

Hier liegen die Klöster
Heute haben wir die Meteoraklöster besucht, besonders - wie könnten wir anders - das Kloster des Hl. Stephanus mit einer gründlichen Einführung in das Bildprogramm einer orthodoxen Kirche. Am Nachmittag folgte dann der Besuch in einer der berühmtesten Ikonenwerkstätten Griechenlands, mit einer anschaulichen Erklärung des Entstehungsprozesses einer Ikone.

Dienstag, 7. Februar 2017

Demetrius und die Katze

Unser Pfarrer Markus Beranek, der die Pfarrreise auf den Spuren des Hl. Paulus anführt, versorgt uns immer wieder dankenswerter Weise mit ein paar Eindrücken von der großen Reisegruppe:

 Hier das Grab des Hl. Demetrius in der gleichnamigen Kirche in Thessaloniki.
Trotz angekündigtem Regen am Vormittag machen wir einen Spaziergang durch Thessaloniki und besichtigen einige alte Kirchen. Am Nachmittag sind dann die Königsgräber von Vergina mit einem sehr eindrucksvollen Museum am Programm.  Dann kommt noch kurzer Halt in Beröa, das Paulus nach seiner überstürzten Abreise von Korinth besucht hat. Jetzt sind wir unterwegs zu den Meteoraklöstern.
Die thessalnonikische Katze hat unseren Weg gekreu
Die besuchten Orte
zt.


Mit lieben Grüßen an alle Stockerauerinnen und Stockerauer 
Markus Berank