Freitag, 31. März 2017

Beten Sie für die Pfarre



Gebet für die Pfarre Stockerau

Jesus Christus, 
du bist eingetaucht in unser Menschsein, 
in unser Leben, in unsere Freude 
und in unser Leid. 
Du vertraust uns deine Botschaft an, 
damit wir ein Segen sind 
für die Menschen, 
mit denen wir unterwegs sind.

Öffne uns für deinen Geist. 
Hilf uns in den Begegnungen unseres Lebens, 
in der Freude und in der Trauer, 
in den Widerständen und Herausforderungen 
deinen Anruf zu hören 
und ermutige uns, dass wir in deiner Kraft 
neue Schritte setzen, 
die uns näher zu dir und näher 
zu unseren Mitmenschen bringen 
und die uns befähigen, 
Leben und Glauben miteinander Zuteilen.



Morgen, am 1. April wird die Pfarre Stockerau per Dekret von Kardinal Schönborn ein Teil des Pfarrverbandes Am Jakobsweg - Weinviertel.  Die anderen Pfarren sind Haselbach, Hausleiten, Leitzersdorf und Niederhollabrunn. Am 14. Juni um 19:30 Uhr findet zur Eröffnung des Pfarrverbandes ein feierlicher Gottesdienst in der Pfarrkirche Leitzersdorf statt bei dem alle herzlich willkommen sind.

Stadt-Kreuz-Weg

Am Freitag, den 7. April ist um 19 Uhr wieder der Stadtkreuzweg, der uns diesmal zu verschiedenen - auch gar nicht mehr existierenden - Brunnen führt. So wie manchmal vieles in unserem Leben nicht mehr fließt, manches nicht funktioniert und manches zugeschüttet ist. Über all das lohnt es sich nachzudenken und unsere Brunnen sind eine gute Gelegenheit dazu.

Unser Plakateteam hat wieder ein prächtiges Plakat für den Schaukasten verfertigt. Hier ist es im Bild.

Die Osterfeiertage

Im aktuellen Wochenzettel oder hier finden Sie bereits alle Termine vom Palmsonntag bis zum
Ostermontag. Der Einfachheit halber haben wir sie hier zusammengefasst:

KARWOCHE – OSTERN - TERMINE

Sonntag, 9. April – PALMSONNTAG 
8:00 Hl. Messe (PK) 
9:00 Hl. Messe (KL)
9-11:30 Pfarrbibliothek, Ludo- & Mediathek (P2)
9:00 Palmensegnung am Rennerplatz anschl.: Hl. Messe (PK) und Kindergottesdienst (P2)
14:30 DEKANATSKREUZWEG auf den Michelberg. Start bei 1. Kreuzwegstation in Haselbach
15-17 BEGEGNUNGSCAFE mit Asylwerbern (P2)
18:30 Hl. Messe (PK)

Donnerstag, 13.April - GRÜNDONNERSTAG
7:00 Morgenlob
Beichtgelegenheit (PK): 7-8:30 Ochenbauer / 8:30-10 Brandner / 10-11 Babjak / 11-12- Beranek / 14-16 Höfer / 16-18 Beranek
10:00 Ministrantenprobe
17:00 Kindergottesdienst - Feier vom letzten Abendmahl (P2)
17:30 Messe vom letzten Abendmahl in der Klosterkirche
19:00 Messe vom letzten Abendmahl in der Pfarrkirche – mit Schola anschl. Ölbergandacht bis 21 Uhr (PK)
21-23 Jugendgebet (PK)

Freitag, 14. April – KARFREITAG
7:00 Morgenlob
Beichtgelegenheit (PK): 7-8:30 Ochenbauer / 8:30-10 Brandner / 10-11 Babjak / 11-12- Beranek / 14-18 Beranek
10:00 Ministrantenprobe
15:00 Kreuzweg zur Todesstunde Jesu (PK)
15:00 Kinderkreuzweg (P2)
15:00 Die Feier vom Leiden und Sterben Christi in der Klosterkirche
15:30 Rosenkranzgebet im Pflegeheim Arche
19:00 Die Feier vom Leiden und Sterben Christi in der Pfarrkirche – mit Schola

Samstag, 15. April – KARSAMSTAG
Beichtgelegenheit (PK): 7-8:30 Ochenbauer / 8:30-10 Brandner / 10-11 Babjak / 11-12- Beranek / 14-16 Guganeder / 16-18 Iwandowski
10:00 Ministrantenprobe
HOCHFEST DER AUFERSTEHUNG DES HERRN
18:00 Kindergottesdienst – Auferstehungsfeier (PK)
DIE FEIER DER OSTERNACHT
20:00 in der Klosterkirche
20:30 in der Pfarrkirche – mit Familienmessensemble und Orgel

Sonntag, 16. April - OSTERSONNTAG
8:00 Hl. Messe (PK)
9:00 Hl. Messe (KL)
9:30 OSTERHOCHAMT (PK) - W.A.Mozart: Messe in B-Dur Chor uns Instrumentalgruppe der Pfarre. Leitung: Beate Kokits
10:00 Ostergottesdienst im Pflegeheim Arche
12:00 Hl. Messe in kroatischer Sprache (PK)
18:30 Hl. Messe (KL)

Montag, 17. April - OSTERMONTAG
8:00 Hl. Messe (PK)
9:00 Hl. Messe (KL)
9:30 Familienmesse (PK) - mit anschließendem Ostereiersuchen im Pfarrhofgarten
16:00 Ostergottesdienst im städt. Pflegeheim
ab 18 Uhr Gemeinsam – Kirche& Wein – Wein& Kirche: Verkosten Sie gute Weine bei besonderer Stimmung in der Pfarrkirche, Stockerau. Verkostungsjetons sind direkt bei der Veranstaltung erhältlich.

Mittwoch, 29. März 2017

Wein und Kirche, Kirche und Wein

Der Wein hat in der Bibel eine besondere Stellung: Jesus verwandelt für die Hochzeit Wasser zu Wein, die Arbeiter im Weinberg kommen immer wieder vor und auch im alten Testament sind die großen Weintrauben, die die Späher aus dem gelobten Land mühevoll hereintragen, eine wichtige "Requisite".

Darum gibt es in Stockerau am Ostermontag, das ist heuer der 17. April, abends in unserer Kirche eine Weinkost der besonderen Art. Hier ist das Plakat dazu.


Der Reinerlös geht wieder in die P2-Kasse.

Eine besonders schöne Osterkerze

Manfred Plattner, unser Pastoralassistent, der die Firmvorbereitung leitet, schreibt uns:

Firmlinge haben im Pflegeheim Arche in Begleitung von Margit Thim die Osterkerze für das Pflegeheim verziert. Als Andenken haben sie auch kleine Kerzen für sich selbst gemacht. In "Firmvorbereitung mit Herz" besuchen heuer fast 40 Firmlinge regelmässig die Bewohner und Bewohnerinnen in den beiden Pflegeheimen in Stockerau.


Dienstag, 28. März 2017

Eine Bitte einer Studentin an Sie

Karin Bauer bittet um Ihre Mithilfe bei einer einfachen, anonymen Umfrage zur Spiritualität/Religiosität, die sie zur Erstellung ihrer Diplomarbeit an der Uni Wien braucht.
Es ist nur ein einziger Satz zu formulieren. Alles weitere finden Sie unter diesem link.

Karin Bauer bedankt sich schon jetzt ganz herzlich bei Allen, die mitmachen.

Sonntag, 26. März 2017

Begreift Ihr, was ich an euch getan habe? - Vierter Fastenimpuls

4. Fastenwoche 26. März – 1. April

„Was ich tue, verstehst du jetzt noch nicht; doch später wirst du es begreifen.“ (Joh 13,7)

Jesus, der Revolutionär, stellt die herkömmlichen Beziehungen auf den Kopf, wenn er den Sklavendienst übernimmt. Da entäußert er sich selbst, nimmt Knechtsgestalt an (vgl. Phil 2,7) und verliert am Ende doch nicht seinen Status. Nachdem er den Dienst vollendet hat, richtet er sich neu auf.
Jesus bleibt der, der er ist und geht entschieden seinen Weg – es geht um die Liebe.









Wenn Sie die Einleitung übersehen haben, hier ist sie.

Begegnungscafé - Zweite Ausgabe


Heute, am Sonntag, den 26. März, fand im P2 - Pfarrzentrum Stockerau  neben der katholischen Pfarrkirche von 15-17 Uhr das 2. Begegnungscafé statt. Begenungscafès sind  Folgen von Treffen von "Einheimischen" mit Flüchtlingen aus Syrien und Afghanistan, die zur Zeit in Stockerau wohnen. Es war wie das erste Café letzten Sonntag im evangelischen Gemeindezentrum sehr gut besucht. Einen kleinen Eindruck bietet unser Panoramabild, das Sie durch einen Klick auch vergrößern können.

Viele Bilder hat Mercédesz Konyicsák gemacht, die sie in diesem Fotoalbum ansehen können. Zeit nehmen - es sind wirklich viele Bilder.

Mit vielen jungen Leuten, aber auch mit viele Familien mit Kindern aller Altersstufen kommt man hier, teilweise aus sprachlichen Gründen mühsam, ins Gespräch und lernt ein bisschen etwas über unsere Gäste in Stockerau. Gerade die halbwüchsigen Kinder sprechen schon erstaunlich gut deutsch, weil sie ja hier in die Schule gehen, aber auch mit den Erwachsenen kann man sich ganz gut unterhalten. Denn es gibt ja Gott-sei-Dank genug Menschen in Stockerau, die den Deutsch-Unterricht organisieren oder auch selbst unterrichten.

Für alle, die einmal selbst Erfahrungen nicht mit "den Flüchtlingen", sondern mit den Menschen, die in ihrer Not zu uns gekommen sind, machen wollen ist dieses Begegnungscafé, das abwechselnd jeden Sonntagnachmittag im evangelischen Gemeinde- und im katholischen Pfarrzentrum statfinden wird, eine einfache Möglichkeit.

Den Initiatorinnen dieses Begegnungscafès ist zu ihrer Initiative wirklich zu gratulieren.

Noch eine große Bitte an unsere Leserinnen und Leser vor allem in Stockerau und Umgebung, die sich aus Gesprächen beim Café ergeben hat:

Eine junge afghanische Familie (Eltern 26 Jahre alt,  3 Kinder zwischen 10 und einem halben Jahr) wohnt zur Zeit in Stockerau auf 16 m2. Ihre Betreuer suchen für die Familie eine größere Unterkunft (so um 50 m2), die aber (weil die Familie derzeit den Status des subsidiären Schutzes hat und daher in Niederösterreich nur das Recht auf Grundversorgung hat)  nicht mehr als 300.- € monatlich kosten darf. Wichtig ist auch wegen der Teilnahme an Kursen eine Lage, wo zu Fuß eine Schnellbahnstation erreicht werden kann, also neben Stockerau auch z.B. Oberolberndorf , Sierndorf, etc. Wenn Sie da helfen können, schreiben Sie bitte eine eMail an diese Adresse.

Schaukasten für Surfer

Wir haben wieder einmal zwei Plakate im Schaukasten der Pfarre neben der Stadtpfarrkirche entdeckt, die Sie vielleicht interessieren könnten:

  • Ein spezieller Kreuzweg in der Klosterkirche
  • Und ein Töpfer-Ostermarkt im Landespflegeheim Arche




Predigt vom 4. Sonntag der österlichen Bußzeit

Pfarrer Markus Beranek's Predigt vom 4. Sonntag der österlichen Bußzeit

Die Evangelien dieser Sonntag der österlichen Bußzeit begleiten ganz besonders auch die Menschen, die sich auf die Taufe vorbereiten. Immerhin, heuer sind es ca. 240 Erwachsene in unserer Diözese, die zu Ostern und in den Wochen danach getauft werden. So will auch das heutige Evangelium hinführen zu dem, was Glaube bedeutet.
Das Johannesevangelium erzählt uns eines der „Zeichen“ Jesu: Die Heilung eines Mannes, der seit seiner Geburt blind ist. Am Ende kann er nicht nur mit den Augen sehen, sondern er kommt auch zum Glauben an Jesus. In dieser Bildsprache des Johannesevangeliums heißt „Glauben“ sehend werden. Auch die Bibel weiß, dass Glauben nicht selbstverständlich ist. Das Leid der Welt, die Erfahrung, dass Gott mitunter gerade dort nicht spürbar ist, wo wir ihn so sehr ersehnen würden, macht glauben nicht leichter. Aber manchmal ist es ja doch ähnlich bei Menschen, mit denen wir zusammenleben. Die haben auch mitunter ihre mühsamen und dunklen Seiten. Wenn man sie nur aus der einen Perspektive kennt oder nur einzelne Erfahrungen mit ihnen gemacht hat, wird man ihnen vielleicht aus dem Weg gehen. Mitunter entdecken wir aber im Laufe der Zeit ganz andere, liebenswerte Seite und auf einmal wird dann aus einem Mensch mit seinen Ecken und Kanten ein ganz kostbarer und wichtiger Mensch.
„Glaube“ ist so ein Weg des Kennenlernens, wo wir durch alles Dunkle und alle Hindernisse hindurch das Licht Gottes wahrnehmen lernen, das mitunter auch im Finstern leuchtet. Glaube bewahrt uns nicht vor den dunklen Erfahrungen, vor den vielen kleinen Todeserfahrungen des Alltags, aber er hilft uns, tiefer zu sehen und dran zu bleiben. Sehend werden hat auch etwas mit Übung zu tun. Es gilt, in all den vielen Gedanken, Eindrücken, Aufgaben und Herausforderungen eines Tages und unseres Lebens die Momente wahrzunehmen, wo sich in uns Trost, Freude, innerer Frieden und Zuversicht regen. Sehend werden braucht einen achtsamen Umgang mit uns selbst, mit unserer Seele, mit unserem Inneren.
So könnt es eine Hilfe sein, am Abend des Tages vor dem Schlafengehen ein paar Minuten lang, dem vergangenen Tag nachzuspüren und diese Momente des Trostes, des Friedens und der Freude wahrzunehmen. Vielleicht geht es uns dann manchmal wie dem Mann im Evangelium, dass wir stauend sagen „Ich glaube Herr!“

Samstag, 25. März 2017

EU bei Papst Franziskus

Dieser Tage feiert die Europäische Union ihren 60. Geburtstag in Rom, wo damals die Verträge geschlossen wurden, die Basis dieses Friedensprojektes wurden. Die EU ist wahrscheinlich die einzige Konstruktion mehrerer Staaten, die darauf aufgebaut ist, dass der Unterschied zwischen dem so verschiedenen Wohlstand der Länder durch freiwillige Geldflüsse von den reicheren zu den ärmeren Ländern abgebaut wird. Ein sehr solidarisches und christliches Prinzip, das natürlich durch Populismus, Nationalismus und Egoismus dauernd in Gefahr gerät.
Papst Franziskus hält vor den Staatsoberhäuptern oder Regierungschefs der 27 EU-Länder (Theresa May war nicht mehr dabei) eine bemerkenswerte Rede, die man sich in ganzer Länge im Vatikan-Fernsehen mit deutscher Übersetzung ansehen kann. Das Video dauert über eine Stunde, daher sollte man sich genug Zeit nehmen. Es ist aber auch interessant, die Staatsfrauen und Staatsmänner dabei zu beobachten...

Post aus Sri Lanka

Maria Groll war wieder einmal in Sri Lanka, wo sie viele Projekte betreut, für die auch seit Jahren unsere Pfarre Geld aus Ihren Spenden bereitstellt. Maria hat dem Leiter unseres Arbeitskreises Weltkirche Walter Pusch jun. ein paar Zeilen geschrieben und drei Fotos geschickt. Wir dürfen mitlesen und mitschauen.

Lieber Walter,
Wieder zurück, möchte ich Euch schnell einmal die ersten Grüße aus Sri Lanka übermitteln. Eigentlich hatte ich in unserem Plantagenprojekt, “Little Star” einiges zu erledigen.
Der erste, von der Regierung nun vorgeschriebene Diplom - Kurs für alle Pre- school teacher ist mit großartigem Erfolg abgeschlossen worden. Er wurde für 25 junge tamilische Lehrerinnen aus Plantagendörfern in  einer Dauer von sieben Monaten, und jeweils an Wochenenden im Pastoralzentrum des Bischofshauses abgehalten. “Little Star” hat es möglich gemacht; und nicht nur für “unsere" 9 Lehrerinnen, sondern für 16 weiter junge Frauen!

Sr. Carmen in Sri Lanka
Die Warteliste für einen neuen Kurs ist schon besetzt! Bilder davon kommen nach.
Maria Groll ganz links.

Natürlich habe ich Sr. Carmen besucht und mir das Fahrzeug vor Ort angesehen. Die sind so glücklich und dankbar dafür, dass ich ihr gut gemeintes Geschenk an Euch (und an MIVA ebenso) leider aus dem Bilderrahmen und der Glasverpackung herausnehmen musste, und dieses wohlgemeinte Packerl  heute auf meinem Weg nach Stockerau gleich in den Postkasten werfen wollte. 
Liebe Grüße, Maria



Anmerkung 1: Schwester Carmen hatte von MIVA und unserer Pfarre Unterstützung für den Kauf eines Fahrzeuges bekommen. Wir haben berichtet.

Anmerkung 2: Sollten Sie sich beim Lesen von "Ihren Spenden" nicht angesprochen gefühlt haben, würden sich aber gerne angesprochen fühlen, dann gibt es zweckdienliche Hinweise im PfarrWeb hier.


Noch einmal Pfarrgemeinderatswahl - diesmal Statistik

Für alle, die Analysen einer Wahl gerne haben, gibt es in der Erzdiözese Wien eine statistische Auswertung (nach Vikariaten -  es gibt drei, die Stadt Wien, Industrieviertel und Weinviertel) der Wählerinnen und Wähler und der Kandidatinnen und Kandidaten.

Den Artikel im Web der Erzdiözese finden Sie hier, die Tabelle mit den Daten hier. Für die Tabelle können Sie auch auf das Bild links klicken. Man kann es dann lesen.

Zum Vergleich: In Stockerau beträgt der Anteil der Frauen im Pfarrgemeinderat 58% (im Vikariat 60%) und der Anteil der neuen Räte 33% (im Vikariat 40%).

Bemerkung: Die auf den ersten Blick kuriosen Prozentwerte über 100% bei den Wählerinnen und Wählern bezogen auf die Kirchenbesucherzahlen, entstehen dann, wenn mehr Katholiken als durchschnittliche Kirchenbesucher gewählt haben. 


Ein Nachruf

Ausgabe Herbst 2010
(Elisabeth Nikel)
Noch nie gab es in diesem online PfarrMagazin einen Nachruf auf einen lieben Verstorbenen, werden Sie vielleicht sagen. Warum gerade jetzt? Das hat einen einfachen Grund.

Bruno Schober, der diese Woche verstorben ist und am Donnerstag begraben wurde, war gemeinsam mit Fritz Kraft über 13 Jahre bis zur Ausgabe Herbst 2010 Redakteur des Pfarrblattes der Pfarre Stockerau "unterwegs"Jahraus, jahrein vier Ausgaben pro Jahr mit interessanten Inhalten zu füllen, gelang besonders wegen seiner beruflichen Erfahrung im Journalismus über viele Jahre hinweg sehr gut. 
Bruno war auch in den Jahren der neuen Redaktion ein wohlwollender "Lober" und manchmal auch Kritiker der neuen Redaktion, wofür wir ihm immer dankbar waren.

Ruhe in Frieden, lieber Bruno.


Freitag, 24. März 2017

Über Obergrenzen

Unser Pfarrer Markus Beranek hat uns einen im Kölner Domradio publizierten Text des Kölner Bischofs Rainer Woelki über die heiß diskutierten Obergrenzen zukommen lassen. Doch sehr zum Nachdenken für die Fastenzeit und nicht nur im Zusammenhang mit der bayrischen CSU-Partei.

Christliche Obergrenzen
Sollte Seehofers CSU doch Recht haben mit der Forderung nach einer Obergrenze für Flüchtlinge?

Bischof Woelki
Kardinal Woelki meint: Gottes Wort fordert klar und deutlich eine Obergrenze!

Dies hier ist eine Obergrenze. Wer hier schneller fährt, der gefährdet sich und andere und riskiert ein Bußgeld. Manche fordern Obergrenzen auch für Flüchtlinge, weil diese angeblich unsere christliche Kultur und unseren Wohlstand gefährden. Ich bin als Bischof nicht für die politische Bewertung von Obergrenzen zuständig – wohl aber für unsere christliche Botschaft. Die ist in diesem Fall eindeutig. Gottes Wort fordert klar und deutlich eine Obergrenze: „Du sollst Deinen Nächsten lieben, wie dich selbst!“ Nicht mehr lieben – aber bitte auch nicht weniger.

Das bedeutet also: Wenn ich hier in Freiheit und Sicherheit lebe  – dann muss ich diesen Wunsch nach Freiheit und Sicherheit auch für die Menschen ermöglichen, die bei uns Schutz suchen. Wenn ich ein gutes Dach über dem Kopf habe und immer genügend zu essen, dann muss ich mich dafür einsetzen, dass das auch für Flüchtlinge gilt. Wenn ich will, dass meine Kinder zur Schule gehen, dann darf ich mich über Flüchtlingskinder in der Klasse meiner Kinder nicht aufregen.

Wer Christ sein will, für den gilt die Obergrenze: Den Nächsten lieben, wie sich selbst! Das ist auch für mich nicht immer einfach. Aber einfach zu sagen, das schaffe ich nicht, geht gar nicht. Den Nächsten zu lieben wie mich selbst, bedeutet ja nicht, dass ich mein letztes Hemd abgebe. Es reicht aber auch nicht, wenn ich nur die Hemden, die ich nicht mehr brauche, in einen Kleidercontainer der Caritas stopfe.  Bei der Obergrenze Nächstenliebe bleibe ich, bleiben vermutlich wir alle, viel zu oft unter unseren Möglichkeiten. Wir alle haben noch viel Luft nach oben. Wie wäre es, wenn wir gerade jetzt in der Fastenzeit mal versuchen, an unser Limit zu gehen?

Rainer Woelki
Erzbischof von Köln

Foto: Pressestelle des Erzbistums Köln.


Montag, 20. März 2017

Erstes Begegnungscafe - ein großer Erfolg

Am 19. März, einem Sonntag, fand das erste Begegnungscafe im evangelischen Gemeindezentrum statt. Schauen Sie sich die Fotos an - es war ein großer Erfolg.

Und bitte vormerken: Das nächste Begegnungscafe gibt es am 26. März, wieder einem Sonntag, von 15-17 Uhr im P2, dem katholischen Pfarrzentrum.

Sonntag, 19. März 2017

Gott will sich mit Ihnen treffen

Die Fastenpredigt des heutigen Sonntags (19. März) hielt einer unserer Pastoralassistenten, Geri Braunsteiner. Das Evangelium handelt vom Gespräch der samaritanischen Frau mit jesus am Jakobsbrunnen. So deutete Geri uns das Evangelium.

Geri B.
Die Geschichte von der Frau am Jakobsbrunnen ist eine Geschichte, die eigentlich an uns, an jeden von uns persönlich geschrieben wurde:
Gott will sich mit mir treffen! Gott will sich mit dir, mit ihnen treffen.
Stellen Sie sich das einmal vor, Gott will sich mit ihnen treffen, nicht mit dem Papst, nicht mit dem Bischof oder sonst jemandem, sondern mit ihnen – warum nicht! Wären wir dafür bereit, würden wir uns würdig genug empfinden?
Die Frau am Jakobsbrunnen hat sich jedenfalls nicht für würdig gefunden mit Jesus zu sprechen. Zum einen ist sie aus Samaria und Jesus ein Jude aus Judäa und das war damals ein Problem, weil die Juden nicht mit den Menschen aus Samaria verkehrten. Der Grund liegt in der Geschichte: Die Samaritaner leben auf dem Gebiet des Nordreichs, dem Gebiet der Israeliten, die Juden lebten im Südreich im Gebiet Juda.  Zu dieser Teilung kam es nach dem  Tod von König Salomo, dem Sohn Davids. Sein Sohn Rehabeam wurde König, er verhielt sich bei seinem Regierungsantritt aber sehr von oben herab und so spaltete sich das Reich. 10 Stämme bildeten das Nordreich, das Israel genannt wurde, und die restlichen zwei Stämme, Benjamin und Juda, blieben beim Hause Davids, das Südreich, das Juda genannt wurde mit dem Zentrum Jerusalem und dem Tempel.  Juda hielt Israel für ungläubig oder falsch glaubend, weil Israel gleich nach der Trennung eigene Kultstätten mit Stierstatuen aufgebaut hatte. Nach der Eroberung Israels wurden die meisten aus dem Volk verschleppt und andere Völker angesiedelt, der JHWH (Jahwe) Glaube hielt sich dennoch in Teilen der Bevölkerung, aber eben nicht in der Form wie ein gläubiger Jude es für richtig hielt.
Jesus steht offensichtlich über diesen Kategorien, er schaut nicht nur auf die Juden, auf sein Volk, auf seine Glaubensbrüder, oder heute nicht nur auf die Christen oder gar nur auf die Katholiken und bei denen nur auf die, die wirklich richtig glauben, was immer das auch ist.
Für Gott gibt es keine Religionsgrenzen oder Ländergrenzen. Er will sich mit uns Menschen treffen!
Dass die Samariter in den Augen der Juden einen falschen Glauben hatten, dessen war sich die Frau am Jakobsbrunnen bewusst, aber da war noch etwas, ihre ganz persönlichen "Leichen im Keller". Dass die Frau zur Mittagszeit zum Brunnen geht, ist unüblich, denn das ist die heißeste Zeit des Tages, da geht niemand gerne außer Haus, wenn sie das tut, dann kann der Grund nur darin liegen, dass sie beim Wasserschöpfen alleine sein will, nicht in Kontakt mit anderen kommen will. Wenn wir die Geschichte weiter lesen, hören wir bald den Grund, die Frau lebt mit dem 6. Mann zusammen, das ist in der damaligen Zeit ein Skandal. Das geht so gar nicht! Und Jesus weiß das, er spricht sie unverblümt auf ihren Mann an und zeigt ihr, dass er ihre Geschichte kennt, ohne Vorwurf, ohne Kritik. Er nimmt sie an wie sie ist, eine samaritische Frau, die bis jetzt nicht so gelebt hat, wie man es allgemein erwarten konnte.
Jesus will mit dieser Frau in Kontakt treten, Religionsausübung ist nicht so wichtig, Lebensführung ist nicht so wichtig - Mensch sein, das ist wichtig – Gott will zu uns Menschen, er will uns nahe sein – er will sich auch mit uns treffen!
Und Jesus spricht mit der Frau eben nicht über eventuelle falsche Religionsausübung oder über eine falsche Lebensführung, sondern er nimmt sie ernst und bittet sie zuerst um Wasser, nur um ihr dann viel mehr zuzusagen:
Das Wasser, das ich dir geben kann, macht dich nicht mehr durstig, viel mehr wird es in dir zur lebendigen Quelle, deren Wasser ewiges Leben schenkt.
Das Wasser mussten die Menschen damals mühsam täglich vom Brunnen holen, jeden Tag neu, um zu überleben. Wasser als Zeichen des Lebens, das mühsam erkämpft werden will. Die Antwort Jesus ist: wenn wir Gott in unser Leben lassen, dann werden wir selber zur Quelle, dieses Wasser können wir aber nicht selber schöpfen, es muss uns zugesagt, geschenkt werden – oder anders gesagt: wir können uns den Himmel nicht erarbeiten – wir müssen uns den Himmel nicht erarbeiten, er wird uns geschenkt!
Diese Erfahrung teilt auch Paulus im Brief an die Römer, er will ihnen und damit auch uns bewusst machen, dass Jesus für uns sein Leben gegeben hat, noch bevor wir irgendetwas für ihn tun konnten, noch bevor wir in irgendeiner Form JA zu ihm sagen konnten und trotz aller Fehler, die wir immer wieder machen. Jesus stirbt für uns am Kreuz! Wer von uns würde für jemanden anderen in den Tod gehen? Das müsste schon jemand sein, der für uns besonders wichtig und wertvoll ist – und Jesus stirbt für uns, für mich und für Sie – wie wichtig und wertvoll müssen wir wohl für Gott sein!
Wenn nun Gott zu uns kommt, zu mir, zu ihnen, zu jedem von uns, dann will er auch zu meinem Nachbarn kommen, zu meinem Arbeitskollegen, zu dem, der in der Bahn neben mir sitzt – dann sind wir alle für Gott wichtig und geliebt!
Gott geht auf uns Menschen zu, ohne Ausnahme, immer wieder zeigt uns die Bibel diese Zusage Gottes und auch heute noch will Gott zu uns kommen, in unsere Pfarre, zu jedem von uns, zu mir und zu ihnen!
Gott will sich mit dir, mit ihnen treffen, heute noch!


Begreift Ihr, was ich an euch getan habe? - Dritter Fastenimpuls

3. Fastenwoche 19. – 24. März

„Niemals sollst du mir die Füße waschen!“ (Joh 13,8)

Das geht Petrus klar zu weit.
Wie kann er seine ungewaschenen Füße, Symbol für ungeordnete Leidenschaft, Sünde, Schuld dem hinhalten, den er als seinen Messias erkennt …
Wie kann er den, der von Gott kommt, den untersten Sklavendienst
an ihm verrichten lassen…
Es fällt schwer, diese Freiheit Gottes, diese Entäußerung Jesu
an sich geschehen zu lassen.
Es fällt schwer, diesen Liebeserweis Gottes anzunehmen –
sich seinem liebenden Erbarmen preiszugeben angesichts der „schmutzigen Füße“…


Wenn Sie die Einleitung übersehen haben, hier ist sie.

Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl 2017

Jetzt liegt auch das endgültige Ergebnis der Pfarrgemeinderatswahl in der Pfarre Stockerau vor.

Die gewählten 12 Pfarrgemeinderätinnen und -räte sind:
  • Mag. Franz Bauer
  • Sandra Bauer
  • Christoph Baumgartner
  • Monika Böckmann
  • Sigrid Braunsteiner
  • Wolfgang Bruckner
  • Antonia Heinz, BA
  • Dr. Peter Kerschl
  • Christina Mölzer
  • Marion Satra
  • Erika Trabauer
  • Wolfgang Zagler
Und hier ist das offizielle Meldeprotokoll an die Erzdiözese:


Auch die Redaktion wünscht den Zwölfen gesegnete 5 Jahre und viel Freude und Erfolg in ihrer Arbeit für die Pfarre.

Pfarrgemeinderatswahl und Suppensonntag

Schwester Helene Bratusa und Anton
Istuk haben schon gewählt.
Nach einem Fastenzeitgottesdienst, in dem Pastoralassistent Geri Braunsteiner die Kanzel bestieg, um das heutige Evangelium von der samaritanischen Frau und Jesus am Jakobsbrunnen und seinem lebendigen Wasser zu deuten (hier geht es zu seiner Predigt), füllte sich das P2 mit Wählerinnen, Wählern, Suppenessern und Suppenesserinnen. Lange Schlangen stellten sich an, um zu wählen und noch längere Schlangen, um sich eine der vielen schon von der Farbe her prächtigen Suppen zu holen. Und erst der Geschmack!

Die Schlacht am warmen
Suppen-Buffet
Der Suppensonntag ist eine Veranstaltung der Katholischen Frauenbewegung. Traditionell sind auch mehrere Firmgruppen im Einsatz, die die Getränke professionell servieren und abkassieren und das gebrauchte Geschirr abräumen.

Ein paar Bilder zum Hineinschnuppern gibt es in unserem Fotoalbum.

Gespannt warten wir auf die erste Hochrechnung von der Pfarrgemeinderatswahl. Aus besonders gut unterrichteten Kreisen gibt es bereits ein Ergebnis. Die 12 gewählten Pfarrgemeinderäte sollen die folgenden Personen sein:

  • Mag. Franz Bauer
  • Sandra Bauer
  • Christoph Baumgartner
  • Monika Böckmann
  • Sigrid Braunsteiner
  • Wolfgang Bruckner
  • Antonia Heinz, BA
  • Dr. Peter Kerschl
  • Christina Mölzer
  • Marion Satra
  • Erika Trabauer
  • Wolfgang Zagler


Freitag, 17. März 2017

Nachdenken...

Dafür ist Zeit beim Bußgottesdienst am 31. März, einem Freitag um 18:30 und heuer im großen Pfarrsaal.

Du bist Versöhnung, ist das Motto. Anschließend gibt es noch die Möglichkeit die monatliche Stunde der Barmherzigkeit in der Pfarrkirche mitzufeiern.


Kindergottesdienste

Unser Kinderliturgieteam mach wieder auf die nächsten Termine aufmerksam:
  • Sonntag, 19.3. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum (auch PGR-Wahl, Suppensonntag)
  • Sonntag, 2.4. Kindergottesdienst um 9:30 im Pfarrzentrum 
Herzliche Grüße,
das Kinderliturgie-Team

Donnerstag, 16. März 2017

Aus Liebe sterben - ein Konzert

Am Passionssonntag, das ist der Sonntag vor dem Palmsonntag, dem 2. April 2017 gibt es in der Pfarrkirche wieder ein Passionskonzert unter dem Motto "Aus Liebe sterben".

Alles weitere finden Sie am Plakat links, das Sie mit einem einzigen Klick vergrößern können.

Firmvorbereitung in Ton und Bild

Einige Firmgruppen besuchen im Rahmen ihrer Firmvorbereitung auch das Landespflegeheim Arche und plaudern und "arbeiten" dort auch mit den Bewohnerinnen und Bewohnern. Diesmal ging es um das Töpfern mit Ton. Marion Satra war eine der Begleiterinnen und hat uns Bilder und einen Text zukommen lassen:

Ein kleiner Einblick in die Firmvorbereitungsstunde im Pflegeheim. Die Hände der alten Herrschaften haben mich einfach fasziniert. Die der Jungen natürlich auch. 
Ein Gedanke dazu: 
Ton lässt sich formen -  Du auch?
"Siehe, wie der Ton in des Töpfers Hand, so seid auch ihr in meiner Hand" ( Jer 18,6)

Marion hat aber auch einige Hände von Alten und Jungen fotographiert. Schaun Sie sich das an.

Das Kreuz der Männer

Am Mittwoch, dem 15. März, fand in der dunklen Stadtpfarrkirche ein erster Männerkreuzweg statt. Statt der traditionellen Kreuzwegstationen, die Jesus auf seinem Weg bis zum Tod am Kreuz begleiten, meditierten die Männer über die sieben Hauptsünden (früher schlagkräftiger Todsünden genannt), nämlich Stolz, Habsucht, Neid, Zorn, Unkeuschheit, Unmäßigkeit und Trägheit. Die modernen Texte beleuchteten die Folgen dieser Sünden in unserer heutigen Welt.

Für jede dieser Sünden wurde vor dem Volksaltar ein Feuer entfacht. Die sieben Feuer stellten zum Ende der Andacht ein Kreuz dar (Bild).

Diese Art von "Kreuzweg" kann man auch am Hernalser Kalvarienberg finden.  Jesus büßt die Hauptsünden der Menschheit.

Sonntag, 12. März 2017

Begreift Ihr, was ich an euch getan habe? - Zweiter Fastenimpuls

2. Fastenwoche 12. – 18. März

„Dann goss er Wasser in eine Schüssel und begann, den Jüngern die Füße zu waschen und mit dem Leinentuch abzutrocknen, mit dem er umgürtet war.“ (Joh 13,5)

Jesus verrichtet diesen Sklavendienst,
er wäscht ihnen die Füße,
was kein vernünftiger Jude sonst tun würde!
Jesus ist sich nicht zu schade,
er beugt sich vor jedem Einzelnen und bittet:
Lass mich Dir die Füße waschen!
Lass mich Dir meine unendliche Liebe und Güte schenken!
Das ist Liebe, die alles gibt,
Liebe, die sich vor mir neigt
Und die bis ans Kreuz geht
- und darüber hinaus.

Wenn Sie die Einleitung übersehen haben, hier ist sie.

Predigt vom Aufleuchten Gottes

Predigt von Pfarrer Markus Beranek
am 2. Sonntag der österlichen Bußzeit, dem 12. März 2017


Nach dem Blick auf die dunklen Seiten im Leben Jesus und in unserem Leben am letzten Sonntag malt das Evangelium heute ein kräftiges, lichtvolles Bild. Wie so oft zieht sich Jesus auf einen einsamen Berg zum Gebet zurück. Diesmal nimmt er die ihm vertrautesten Jünger mit und sie werden zu Augenzeugen wie Jesus im strahlenden Licht Gottes erscheint und mit den beiden prominentesten Vertretern des Volkes Israel ins Gespräch kommt, mit Mose und Elia.
Wir wissen nicht, was die Jünger genau erlebt haben. Aber es war für sie eine ganz starke Erfahrung, Jesus im strahlenden Licht Gottes zu sehen. Auch für Jesus selbst waren solche Erlebnisse wohl ganz prägend. Sie haben ihm geholfen sein eigenes Leben und seinen Weg mit all seinen Schwierigkeiten tiefer zu verstehen. Denn Jesus ist am Weg nach Jerusalem und die Stadt Jerusalem steht für den Tod am Kreuz aber auch für die Auferstehung.
Wir hören dieses Evangelium heute auch als Verheißung für uns auf dem Weg durch diese Zeit der vierzig Tage. Auch unserem Leben ist trotz aller mühsamen Dinge das helle Licht Gottes zugesagt.
Vielleicht erinnern sie sich ja an so helle, beglückende, tröstliche Momente. Dann könnte uns Petrus aus der Seele sprechen wenn er sagt „wenn du willst, werde ich hier drei Hütten bauen“. Er will diesen ganz besonderen Moment festhalten – aber das Leben geht weiter und bleibt in Bewegung. An solch intensive Momente können wir uns erinnern, aber wir können sie nicht festhalten, nicht beliebig verlängern. Darin läge auch die Gefahr, dass wir dann nur die besondere Erfahrung, die geistliche Unterhaltung und nicht Gott selber suchen. Jesus hält den Moment nicht fest, er geht weiter, steigt vom Berg hinunter und wird mit der Sorge, die Eltern mit ihrem kranken Sohn haben konfrontiert. Er heilt das Kind und auch darin leuchtet Gottes Licht auf.
So könnte dieser Sonntag uns als einzelne Christen  aber auch als Pfarre darauf aufmerksam machen: Gottes Licht leuchtet auf, wo wir uns der Wirklichkeit unseres eigenen Lebens stellen – mit allen Wunden und dunklen Seiten. Gottes Licht leuchtet auf, wo wir uns für andere Menschen, für die Nöte und Herausforderungen des Lebens öffnen. Gottes Licht leuchtet auf, indem wir auch als Kirche den schmerzhaften Wandlungsprozess wahrnehmen, indem wir stehen: wo wir weniger werden, teilweise an Bedeutung verlieren, christlicher Glaube seine Selbstverständlichkeit verliert.
Wir können die Erfahrung des Berges der Verklärung nicht beliebig verlängern, wir können nur wie Jesus Schritt für Schritt weitergehen, eintauchen in das Leben mit all seinen Gegensätzen und mit al seinen Dunkelheiten.
Aber in diese Dunkelheit hat Gott sein Licht hineingelegt.

Vorstellung der 82 Erstkommunion-Kinder

 
Die Kinder beim Kyrie
Am Sonntag, dem 12. März, stellten sich 82 Kinder vor, die bald die Erstkommunion empfangen werden. In 13 Gruppen werden sie von 27 Tischmüttern (diesmal sind keine Väter dabei) auf diesen großen Tag vorbereitet. In der Halbzehnuhrmesse, die vom Familienmessenchor mit flotten und besinnlichen Liedern musikalisch gestaltet wurde, sind viele Elemente eingebaut, bei denen die Kinder eine große Rolle spielen. Am besten Sie sehen sich das Fotoalbum an.
Hier ist es. Fast jedes Bild ist kommentiert.

Freitag, 10. März 2017

Minibrot für Maxinot

Am 26. März gibt es wieder nach allen Heiligen Messen die Minibrot-Aktion der katholischen  Jugend. Jugendliche verteilen kleine Brote, die uns an die Not vieler Menschen auf der Welt erinnern. Heuer gibt es zwei Schwerpunktländer: Ghana in Westafrika und San Salvador in Mittelamerika.
Am Plakat, das Sie mit einem Klick vergrößern können, gibt es noch vielmehr Informationen.


Ein Event für Jugendliche und junge Erwachsene


Das Stockerauer novum hat uns um Veröffentlichung dieser Veranstaltung gebeten.

"JESUSHOUSE sind einzigartige Veranstaltungen für Jugendliche und junge Erwachsene. Hier geht es um Gott, die Bibel - und was das mit deinem Leben zu tun hat. Komm vorbei und entdecke eine ganz neue Perspektive  - und wer weiß? Vielleicht möchtest du deine bisherigen Lebensziele und deinen Standpunkt überprüfen und dich möglicherweise auf etwas ganz Neues einlassen.
Vom 20.02. bis 02.04.2017 gibt es JESUSHOUSE an 250 Orten - ganz bestimmt auch in deiner Nähe.  Wir laden dich ein, dieses Event nicht zu verpassen und Jesus Christus  ganz persönlich kennenzulernen".

So steht es auf der Internetseite jesushouse.de. Und vom 21.-25. März gibt es das auch bei uns in Stockerau, und zwar im novum in der Marktgasse täglich von 18:30 - 20:00.

Die Veranstaltung wird vom überkonfessionellen Verein prochrist e.V. mit Sitz in Kassel organisiert. Mehr dazu finden Sie auf der Seite des Veranstalters. Ziel und Zweck des Vereins ist nach seiner Satzung „die Verkündigung des Evangeliums von Jesus Christus und die Förderung des christlichen Glaubens in Deutschland und Europa“.













Mittwoch, 8. März 2017

Komm mit ins Land der Bibel

Diesmal ist es keine Ankündigung einer Fernreise nach Israel. Es ist ein Hinweis auf 2 Veranstaltungen für Kinden, die sich spielerisch mit dem heiligen Land beschäftigen. Beide allerdings nicht in Stockerau, sondern in Poysdorf bzw. in Großrußbach. Aber es tut gut, sich nicht hinter dem Tellerrand zu verschanzen. Klicken Sie auf die Plakate und Sie können sie lesen.



Nur mehr 11 Tage schlafen...

Dann ist wieder Suppensonntag. Marion Satra hat uns ein ausdrucksvolles Plakat zur Erinnerung geschickt. Hier ist es.


Übrigens nicht vergessen: An diesem Wochenende ist auch Pfarrgemeinderatswahl und am nachmittag des Sonntages (19.3.) ab 15 Uhr das erste Begegnungscafe im evangelischen Gemeindezentrum. 

Die Kirche wächst..

Unter diesem Titel berichtete unser Pfarrer Markus Beranek am 7. März abends einem gut gefüllten großen Pfarrsaal über seine "Kundschafterreisen" des letzten Jahres.



  • Es begann mit der Pfarr-Reise nach Griechenland. Sie führte auf den Spuren des Hl. Paulus auch in die christlichen Gründungen, die Paulus in Europa als erster machte. Bemerkenswert war für Markus Beranek, wie er das machte, wie klein er anfing, wie er mit Erfolgen und Mißerfolgen umging.
  • Die zweite Station der virtuellen Rundreise waren die Philippinen mit ihren Basisgemeinden, wo mit Unterstützung der Bischöfe in kleinen überschaubaren Kreisen Leben und Religion aus der Bibel zusammenwachsen. Wo sind bei uns diese neuen Kreise und neuen "Nachbarschaften", mit denen man solche Kleingemeinden realisieren könnte?
  • Die dritte Station war eine anglikanische Pfarre in London, die vor einigen Jahren sozusagen am Zusperren war und dann begann sich neu zu organisieren. Ein großer Erfolg. Unser Pfarrer nahm von dort die unglaubliche Differenzierung der Angebote wie Messgestaltungen, Wortgottesdienste, Glaubenskurse, etc. mit. Diese Reise war ein Impuls für einen Glaubenskurs in Stockerau, der unter dem Titel "Treffpunkt Glaube" bald anfängt. Dazu gehört eine professionelle Kirchentechnik mit Licht, Video, Ton und flexibler Raum-Einrichtung der durchaus klassischen neugotischen, großen Kirchen.
  • Die letzte Station war eine katholischen Pfarre im Osten der USA, in Baltimore, die sich fragt, wo sind meine "Kunden"? Besonders für bereits kirchenferne Katholiken gibt es viele Angebote, von trivialen Dingen wie Parkplatzanweiser und Begrüßerinnen und Begrüßern bis zu sehr lebhaften, durchgestylten Gottesdiensten, bei denen große Anzahlen an Ehrenamtlichen eine Rolle spielen. Faszinierend war die Strukturierung und Planung des Ganzen, vor allem der Gottesdienste - immer mit der Frage: Was wollen meine Gläubigen oder fast nicht mehr Gläubigen? Ähnliches sieht ja unser Bischofsvikar in seinem Interview auf der letzten Seite des März-Pfarrblattes auch für uns kommen. 
Anschließen gab es ein lebhafte Diskussion, was in Stockerau "in den zarten Spuren des Frühlings" passsieren könnte. Ein interessanter Abend, bei dem sich auch die neue Technik des neu restaurierten P2 bewährte. Große Bilder, ein angenehmes Licht und ein hervorragender Ton.

Wenn Sie an einer Diskussion über diese Themen teilhaben wollen, dann lesen Sie bitte den Brief, den Pfarrer Markus Beranek an seine Pfarre geschrieben hat. Er hat den Titel "Heute Christ sein".





Unsere Pfarr-Caritas sucht...

Unsere Pfarr-Caritas sucht dringend:

1 Bett mit Einsatz und Matraze
2 Teppiche
1 Staubsauger
1 Wäschekasten
1 Regal oder Katen klein für Babysachen

Bitte in der Pfarrkanzlei (02266 62771) melden.

Danke!

Übrigens: Wussten Sie, dass Sie unter diesem Link Dinge melden können, die Sie der Caritas für ihre Kunden kostenlos überlassen würden?

Montag, 6. März 2017

Opernfreunde aufgepasst

Sie schätzen Opern und junge Stimmen, möchten es aber bequem haben und in Stockerau bleiben? Hier ist die Lösung. Das Ensemble Die junge Oper Austria spielt am 1. Mai in unserem neu restaurierten Pfarrsaal im P2 Mozarts "Die Hochzeit des Figaro". Karten gibt es bei Manfred Plattner im Pfarrbüro.



Im Dunklen tappen?

Manche Firmgruppen machen im Rahmen ihrer Firmvorbereitung auch einen kleinen Ausflug nach Wien. Marion Satra schreibt uns dazu:

Der Besuch bei Dialog im Dunkeln ist für die Jugendlichen im Zuge der Firmvorbereitung immer eine sehr spannende, bereichernde und auch etwas mulmige Erfahrung. Die anschließende Sightseeingtour durch den 1.Wiener Gemeindebezirk ging über die Freyung, den Graben zum Stephansplatz mit einen kurzen Blick in den Dom. Der weitere Weg über die Wollzeile bis Wien Mitte rundete den „Ausflug nach
Wien“  ab.

So stehts auf der Webseite von Dialog im Dunkeln:

Dialog im Dunkeln ist eine Ausstellung, bei der es nichts zu sehen gibt
In Gruppen von maximal acht Personen werden BesucherInnen von blinden oder sehbehinderten Guides durch völlig abgedunkelte Räume begleitet. In diesen sind Alltagssituationen nachgestellt, die durch die Lichtlosigkeit zum reizvollen Abenteuer werden. Von uns können Sie etwas lernen. Ohne Pauken, ohne Schule und ohne Frustration. Wir begleiten Sie auf einem abenteuerlichen Weg, der Ihnen die Augen öffnen wird. 

Verlassen Sie ihre gewohnt visuell wahrgenommene Umgebung. Was fühlen Sie, wenn Sie für eine Stunde nichts sehen? Orientieren Sie sich an der Stimme Ihres Guides. Riechen Sie den Waldboden. Hören Sie, wie weit Sie von der Straße entfernt sind. Tasten Sie sich an der Theke entlang und schmecken Sie Ihr Lieblingsgetränk.

Unsere Welt ist voll von zahlreichen Sinneseindrücken und von Geheimnissen, die es zu entdecken gilt. Unsere Guides führen Sie durch die blinde Wirklichkeit, die dennoch voll von unterschiedlichsten Eindrücken ist. 

Dabei lernen Sie sich selbst neu kennen und entwickeln Verständnis für all jene, die unsere Welt durch andere Augen sehen.

Wie nebenbei begegnen Sie bei uns sehbehinderten Menschen, die Ihnen zeigen, wie sich ihr Leben gestaltet. Blinde Mitmenschen erleben sich selbst und ihre Umwelt einfach nur anders als Sehende. Nicht negativ oder schwarz – höchstens einmal mit schwarzem Humor. Die eigene Behinderung ist nur eine persönliche Eigenschaft von vielen, und tritt zugunsten eines offenen Dialogs in den Hintergrund.


Erleben Sie am eigenen Leib, dass Blindheit Sie an andere Formen der Wahrnehmung führen kann. Sie werden offen und vorurteilsfrei auf Menschen mit Behinderungen zugehen können und so einen wesentlichen Beitrag zu einem respektvollen Miteinander und gelebter Inklusion leisten.