Donnerstag, 27. Juli 2017

Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger

Morgen Freitag, werden die Glocken zur Sterbestunde Jesu um 15 Uhr etwas länger läuten. Warum?
In Ostafrika sind durch ausbleibende Regenfälle 20 Millionen Menschen vom Hunger bedroht. Und die Caritas möchte helfen. Deshalb läuten die Glocken 5 Minuten lang.

Sie werden um Spenden gebeten, denn die Caritas möchte bis Ende August 100.000 Menschen vom Hunger retten, das geht mit 1 Million €  - 10 € für ein Monat. Wieweit ist sie von dem Ziel noch entfernt, möchten Sie wissen: Hier finden Sie diese Zahlen.

Und hier können Sie ihre persönliche Spende geben. Und Ihre Spende können Sie, wenn Sie es wünschen, gleich unter obigem Link von der Steuer absetzen. Je nachdem, wieviel Steuer Sie zahlen, zahlt dann die Gemeinschaft der Steuerzahler (der Staat) mit.


Mittwoch, 26. Juli 2017

Luther und die Juden

Anlässlich 500 Jahre Reformation gibt es auch in Stockerau interessante Veranstaltungen. Zum Beispiel eine Führung durch die Lutherkirche und durch die Ausstellung "Luther und die Juden".
Alles Nähere gibt es auf dem Plakat.


Montag, 24. Juli 2017

Es geht um die Liebe

Unsere Legio Mariens lädt wieder zum Glaubensgespräch am 10. August um 19:30 ins P2, das Pfarrzentrum Stockerau ein.


Sonntag, 23. Juli 2017

Hunger in Afrika

Sie haben sicher in den Medien gelesen, dass die Bundesregierung aus unseren bereits bezahlten Steuern einige Millionen für die Katastrophenhilfe gegen die Hungerkatastrophe in Afrika beisteuert.
20 Millionen Menschen - fast drei Mal Österreich - drohen wegen der außerordentlichen Dürre zu verhungern.

Mehr dazu finden Sie im Web unserer Caritas.

Dort können Sie auch Ihre ganz persönliche Spende online geben.

Passt zur Jedermann-Premiere

Der evangelische Schweinfurter (Deutschland) Pfarrer Heiko Kuschel hat in seinem Blog einen Beitrag "Ich bete an die Macht des Mammons" publiziert, der sehr an den Salzburger Jedermann erinnert. Eine Berliner Künstlertruppe hat (illegal) einen Geldautomaten in der Berliner U-Bahn mit zwei Kerzenleuchtern, einem leuchtenden Kreuz und einem Betschemel davor umgestaltet.
Martin Luther, der seine Thesen vor genau 500 Jahren anschlug, hat dazu gesagt: "Woran du nun, sage ich, dein Herz hängst und worauf du dich verlässest, das ist eigentlich dein Gott."
Die Künstler haben dazu auch ein Video "In God we trust"gedreht, das man auf Vimeo ansehen kann.

Übrigens: Unser September-Pfarrblatt wird 500 Jahre Reformation zum Generalthema haben.

Von den Gefahren des vorschnellen Urteils

Der heutige Sonntagsgottesdienst hatte einen Evangeliumtext, der viel Anlass zum Nachdenken bot:

In jener Zeit erzählte Jesus der Menge das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der guten Samen auf seinen Acker säte. Während nun die Leute schliefen, kam sein Feind, säte Unkraut unter den Weizen und ging wieder weg.
Als die Saat aufging und sich die Ähren bildeten, kam auch das Unkraut zum Vorschein. Da gingen die Knechte zu dem Gutsherrn und sagten: Herr, hast du nicht guten Samen auf deinen Acker gesät? Woher kommt dann das Unkraut?
Er antwortete: Das hat ein Feind von mir getan. Da sagten die Knechte zu ihm: Sollen wir gehen und es ausreißen? Er entgegnete: Nein, sonst reißt ihr zusammen mit dem Unkraut auch den Weizen aus.
Lasst beides wachsen bis zur Ernte. Wenn dann die Zeit der Ernte da ist, werde ich den Arbeitern sagen: Sammelt zuerst das Unkraut und bindet es in Bündel, um es zu verbrennen; den Weizen aber bringt in meine Scheune.

Pastoralassistent Geri Braunsteiner teilte seine Gedanken mit den Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesuchern in seiner Predigt.
In der Welt der social media ist es besonders beliebt, sofort einen Meinung über alles und jedes zu haben, zu wissen, was richtig und was falsch ist und das "Falsche" ohne Grenzen zu "vernichten". Wahrscheinlich war es auch vor den social media so, aber man konnte es halt nicht so in aller Beschaulichkeit in seiner Echokammer nachlesen. Das Evangelium führt uns in diesem Gleichnis vor Augen, dass es sicherlich besser ist, auf das schnelle Urteil zu verzichten, und noch etwas Geduld zu haben und zu schauen, ob nicht auch das vermeintlich Schlechte eigentlich am Ende etwas Gutes ist.

Gelernt haben wir aus der Predigt auch was anderes. Das Unkraut der Bibel war wahrscheinlich der Lolch, auch Weidelgras genannt. Wikipedia weiß darüber alles.

Bild: Geri Braunsteiner von G. Braunsteiner.

Wir sind da! Wir hören zu!

Kennen Sie die Gesprächsinsel in Wien im Schottenstift bei der Freyung? Dort kann man ohne Anmeldung hingehen und mit Menschen über etwas sprechen, das man anderswo nicht sagen möchte oder im vertrauten Umfeld sich zu sagen nicht traut.

Ab 20. September gibt es das auch in Stockerau im P2, unserem Pfarrzentrum. Engagierte, religiös verankerte Menschen haben die Initiative zu diesem neuen Angebot ergriffen. Der Text der Brochüre dazu lautet so:


Manchmal braucht jeder Mensch jemanden zum Reden, Zuhören oder auch, um gemeinsam zu schweigen ... wir sind da!

Jeden Mittwoch (ab 20.9.) von 18:00 – 20:00 Uhr
im P2, dem Pfarrzentrum Stockerau

  • Das Gespräch ist anonym, absolut vertraulich und kostenfrei.
  • Das Angebot ist offen für alle – unabhängig von Alter, Nationalität, Herkunft, religiöser Einstellung... keine Anmeldung notwendig.
  • Ihre Gesprächspartner sind religiös verankerte Menschen.
Das Pfarrzentrum liegt direkt neben unserer Stadtpfarrkirche.


Dienstag, 18. Juli 2017

Autos für die Mission

Jedes Jahr am Christophorus-Sonntag, dem 23. Juli sammelt die MIVA, eine österreichische Organisation, die Verkehrsmittel für die Arbeit der Missionarinnen und Missionare organisiert,  für ihre Arbeit. Früher war der schlagkräftige Slogan: Ein Groschen für jeden unfallfrei gefahrenen Kilometer. Kann man das heute auf 0,1 Cent... umwandeln? Ein bisserl mehr darf es sein?

Hier erfahren Sie mehr über diesen Sonntag.

Augustinus-Festtage

Das Stift Klosterneuburg feiert das Fest ihres Ordenspatrons, des Hl. Augustinus gleich an zwei Tagen - Sonntag, 27. August und Montag, 28. August. Kirchenmusikbegeisterte Lehrerinnen und Lehrer oder Pensionistinnen und Pensionisten können sich zum Beispiel am Montag beim Ponifikalamt um 10 Uhr an der Schubert-Messe in B-Dur ergötzen. Klicken Sie aufs Bild, dann ist es auch für schon schwächelnde Augen lesbar.


Sommervorsatz

Unser Plakateteam ruft im Schaukasten zu sommerlichen Vorsätzen auf. Im aktuellen Plakat geht es um Toleranz. Besonders in den sozialen Medien fällt auf, dass die Toleranzschwelle vieler Posterinnen und Poster bei der Beurteilung anderer nur wenige Millimeter hoch ist. Dazu passt das Zitat von Barbara Coudenhove-Kalergi ausgezeichnet.


Montag, 10. Juli 2017

Papst Franziskus im TED

Manche unser Leserinnen und Leser werden die TED-Videos kennen: Videos von Veranstaltungen, in denen einzelne Menschen in maximal 18 Minuten ihr Thema vorstellen - viele faszinierende Menschen. Einer davon war im April 2017 Papst Franziskus, der in der TED-Konferenz in Vancouver - Kanada- in 18 Minuten seine bewegenden Ideen ausbreitete. Er durfte es per Videokonferenz machen. Er spricht Italienisch, im Video weiter unten ist schon Deutsch als Untertitelsprache eingestellt. Nehmen Sie sich die Zeit, es lohnt sich. Starke und zärtliche Worte.

Drei Zitate daraus:

  • "Keiner von uns ist eine Insel, ein autonomes und unabhängiges "Ich", getrennt vom anderen. Wir können nur eine Zukunft erschaffen, wenn ausnahmslos alle zusammenstehen".
  • "Nur indem wir Menschen wahre Brüderlichkeit vermitteln, echte Solidarität, werden wir die "Kultur der Verschwendung" überwinden können. Was nicht nur Nahrung und Güter betrifft, sondern vor allem die Menschen, die von unserem techno-ökonomischen System beiseite geschoben werden, das, ohne es überhaupt zu merken, Produkte statt Menschen ins Zentrum stellt".
  • "Die dritte Botschaft, die ich heute mit Ihnen teilen möchte, handelt von einer Revolution: der Revolution der Zärtlichkeit". 


Hier gehts zu der TED-Homepage. Es gibt auch eine Transkription seiner Worte auf Deutsch.
Und hier ist das Video.


Sonntag, 9. Juli 2017

Ein Feriensonntag

Ab heute ist eine Woche lang Pfarrvikar Tomasz Iwandowski "Ferien-Alleinherrscher" über vier Pfarren des Pfarrverbandes. In seiner "Sommerpredigt" - wie er sie dank ihrer Kürze und Würze nannte - ging er vor allem auf das Evangelium ein, in dem Jesus als Mensch und Gott zuerst seinem Vater ein Dankgebet spricht.

In jener Zeit sprach Jesus: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, weil du all das den Weisen und Klugen verborgen, den Unmündigen aber offenbart hast. Ja, Vater, so hat es dir gefallen. Mir ist von meinem Vater alles übergeben worden; niemand kennt den Sohn, nur der Vater, und niemand kennt den Vater, nur der Sohn und der, dem es der Sohn offenbaren will.

Dann bat er die Kirchenbesucherinnen und Kirchenbesucher, aufzuzeigen, wenn sie gar keine Last zu tragen haben. Erwartungsgemäß zeigte niemand auf. Tomasz schlug dann vor, unsere Last zu Jesus zu tragen, wie es im Evangelium weiter heißt:

Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen. Nehmt mein Joch auf euch und lernt von mir; denn ich bin gütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seele. Denn mein Joch drückt nicht, und meine Last ist leicht.


Vermutlich trägt jetzt auch ein Mensch eine große Last, weil er links und rechts vom Kirchenportal mit silberner Spray-Farbe seine persönliche Frustration in einer boshaften Sachbeschädigung ausgetobt hat. Vom Symbol der Anarchisten (dem A im Kreis), dem Wort "Gehirnwäsche" und "Jude" samt dem Judenstern, der rechtsdrehenden Spirale (auch uraltes Symbol der Schöpfung) und einem Zitat aus einem Film "Argo" vom Jahr 2012 wurde alles auf die vor wenigen Jahren restaurierte Kirchturmwand gesprayt.






Mittwoch, 5. Juli 2017

Lass die Puppen erzählen - eine Vorankündigung



Eine Vorankündigung. Von Freitag 15.9. nachmittags bis Sonntag 17.9. gibt es einen Werkkurs zur Herstellung biblischer Erzählfiguren im P2 - Pfarrzentrum Stockerau. Klicken Sie aufs Bild, um mehr zu erfahren.

Wenn Sie Fragen haben, dann geht es am besten über eMail.

Orgeln - wie zur Zeit Maria Theresias


Vor der Festspielaufführung von Lumpazivagabundus können Sie sich am Freitag, den 14. Juli 2017 um 19 Uhr von Organist Johannes Lenius in die Orgelzeit Kaiserin Maria Theresias zurückversetzen lassen.

Sie dürfen aber auch zuhören, wenn Sie nicht die lohnende Nestroy - Aufführung besuchen.

Klicken Sie aufs Bild, wenn Sie mehr wissen wollen.

Mitarbeiterfest und Priesterjubiläum

Am Donnerstag, den 29. Juni 2017 fand das Mitarbeiterfest der Pfarre statt. Nach einem Dankgottesdienst wurde fest gefeiert. Und es gab noch einen zweiten Anlass zum Feiern: Am Peter- und Paulstag des Jahres 1997 wurde unser Pfarrer Markus Beranek zum Priester geweiht. Herzliche Gratulation zu diesem Jubiläum und herzlichen Dank allen, die in der Pfarre so fleißig mitarbeiten, wie zum Beispiel die Austrägerinnen und Austräger unseres Stockerauer Pfarrblattes. Eine Auswahl dieser Fleißigen finden Sie auf einem der Fotos. Es sind ja über 100.

Hier gibt es einige Fotos, die uns liebenswürdigerweise Marion Satra geschickt hat.



Montag, 3. Juli 2017

Noch einmal Bergmesse...

Hi!gh Five heißt das Motto einer Jugendmesse am Michelberg. Termin bitte vormerken...



Monatliche Bergmesse

 Jeden Monat gibt es eine Hl. Messe in der Kapelle am Michelberg. Marion Satra war am Freitag, den 30.6. um 17 Uhr dabei und hat uns ein paar Bilder mitgebracht. Pfarrvikar Tomasz Iwandowski hielt den Gottesdienst.

Hier gehts zum Fotoalbum.